Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Der Flug
Am Abend machten wir uns alle von den verschiedenen Flughäfen aus auf nach Madrid. Anhand der Kofferanhänger waren die viventura-Reisenden leicht zu erkennen, so hatten wir vier Österreicher (Martina, Sabine, Hermann und (Sa)Bine) uns rasch in Wien beim Check-In gefunden. Unsere kleine aber feine Reisegruppe wurde dann in Madrid mit Claudia und Peter komplett.
Nach knapp 13 Stunden in einem Flugzeug, dessen Klimaanlage sich anscheinend nach der Außentemperatur orientiert hat, landeten wir halb erfroren, aber glücklich in Lima.
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Lima bei Tag
Omar, unser Reiseleiter, empfing uns herzlich am Flughafen in Lima. Auf dem Weg zum Hotel und gleich anschließend bei einem netten Frühstück machten wir uns dann in Ruhe miteinander bekannt. Nachdem keiner Lust hatte, 2 Stunden bis zu unserer Stadtrundfahrt im Hotel zu bleiben, machten wir alle einen schönen Spaziergang entlang des Pazifiks zum Lovepark und retour.
Unsere Besichtigungstour hatte einen leichten Touch von einer "Japanese-Tour", 15 Minuten Fotopause, dann ging´s wieder weiter, war aber sehr informativ - nicht zuletzt durch Rocio, unsere lokale Guide, die uns sehr viel über die Stadt erzählte.
Highlights waren an diesem Tag sicherlich das Franziskanerkloster mit den Katakomben und der Bibliothek sowie der Plaza del Armas und schließlich das leckere, tolle Mittagessen. Wir hatten Gelegenheit, uns durch ein peruanisches Buffet durchzukosten, was wir auch leidlich genutzt haben. Auch haben wir da unseren ersten Pisco Sour probiert, der viel Anklang gefunden hat :-). Abgerundet wurde der Besuch in dem Restaurant noch mit einer Showeinlage: drei Kellnerinnen tanzten auf der Theke, was besonders unseren männlichen Reiseteilnehmern gefiel.
Nach einem kurzen Verdauungsspaziergang stiegen wir in zwei Taxis und erlebten eine leicht abenteuerliche Fahrt zurück zu unserem Hotel. Claudia und Sabine machten noch einen kleinen Spaziergang während wir anderen schon schlummerten.
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Adrenalinjunkies
Zeitig in der Früh ging´s los Richtung Paracas. Mit einem Speedboat fuhren wir zu den Islas Ballestas. Ein eindrucksvolles (lautes) Schauspiel erwartete uns dort - unzählige Seelöwen, Pinguine, Pelikane, etc.. Wir fuhren mit dem Boot sehr nahe ran, sodass wir viele tolle Fotos schießen konnten. Durchgefroren und -geschüttelt tranken die meisten von uns beim anschließenden Mittagessen einen heißen Tee. Hier hatten wir die Gelegenheit, frischen Fisch zu probieren.
Danach ging es weiter nach Ica zur Oase Huacachina mit einem schönen Teich mitten in der Wüste. Rasant flitzten wir mit einem Buggy die Sanddünen rauf und runter, auch im Sandboarden versuchten wir uns erfolgreich. Auf dem Weg nach Nazca konnten wir uns von dem Adrenalinstoss erholen und erfuhren auf Zwischenstopps etwas über Baumwolle und Kakteen. Wir bezogen ein hübsches Hotel mitten in der Pampa und gingen zufrieden ins Bett.
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Was für ein Tag!
Unser Tag begann um 4.30 Uhr. Nach einem kurzen Frühstück fuhren wir zum Flughafen. Dort hieß es erst Mal: Bitte warten. Nazca lag im dichten Nebel und kein Flugzeug konnte starten.
Nachdem sich der Start gleich um mehrere Stunden verzögern würde, fuhr Omar mit uns zum Museum Antonini. Höflich aber bestimmt klopfte er dort um 7.30 Uhr (weit vor der regulären Öffnungszeit) an und tatsächlich wurden wir eingelassen. Tolle Keramik und Gräber sind nur einige der interessanten archäologischen Funde, die wir bestaunen konnten.
Der Nebel war noch immer da - also fuhren wir auch noch zu dem Acueducto - eine Anlage mit riesigen, spiralförmig in die Erde angelegte Brunnen, die uns alle begeisterten.
Endlich bekamen wir dann gegen Mittag doch noch das OK für den Flug über die Nazca-Linien und richtig warm ist es auch geworden. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf und die erste flog auch gleich los während die zweite noch etwas warten musste. Unser Pilot war smart, gut aussehend und charmant. Er erzählte uns während des Fluges viel über die Linien und flog auch mal eine Extrakurve. Bei dem vielen Schauen und Staunen hatten wir keine Zeit für Übelkeit und so war es für alle ein super Erlebnis.
Auf dem Weg zurück nach Lima hielten wir noch bei einem Aussichtsturm, wo wir weitere Linien sehen konnten und besuchten das Maria Reiche Museum (der Wohnort einer Mathematikerin aus Dresden, die ihr Leben dem Vermessen und Studieren der Nazca-Linien gewidmet hatte). Außerdem hielten wir noch bei einer Bodega. Dort erfuhren wir, wie Pisco hergestellt wird, den wir dann auch ausgiebig in den unterschiedlichen Varianten probiert haben :-). Kein Wunder, dass innerhalb kürzester Zeit alle im Bus eingeschlafen waren.
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"Welcome to the jungle!"
Nach einem Flug über die Anden sind wir wohlbehalten in Puerto Maldonado gelandet, wo uns Miguel, unser lokaler Guide, bereits erwartete. Nach kurzem Umpacken (das grosse Gepäck blieb im Büro der Lodge) fuhren wir zuerst mit einem Bus und dann mit einem Boot zu unserer Lodge.
Bereits bei dieser Flussfahrt zeigte uns Miguel Kaimane, Vögel und Schildkröten. Ausserdem hatte er für uns ein leckeres Essen (im Bananenblatt eingeschlagen) mitgenommen, dass wir im Boot verzehrten. Köstlich!
Die Lodge ist ein Traum - wir fühlten uns sofort sehr wohl. Nach einer Erholungszeit begaben wir uns auf die Nachtwanderung (um 18.00 Uhr ist es bereits stockdunkel). Wir sahen einige männliche Vogelspinnen - ihre Frauen waren wohl gerade shoppen, denn die waren nicht zu sehen, ausserdem Dornspinnen, Stabheuschrecken, Grillen, uvm.. Ein tolles Erlebnis!
Wieder zurück gab es ein super Buffet. Satt und sehr müde lagen wir alle bereits um neun im Bett und schliefen bis zum nächsten Morgen.
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"Viel zu sehen"
Wieder einmal wurden wir zeitig in der Früh geweckt und es ging auf zu einer Salzlecke der Papageien. Dummerweise hat es sich dort auf einem Baum ein grosser Reiher bequem gemacht und so hielten sich die Papageien im Hintergrund. Nach einiger Zeit wagten sich aber dann doch ein paar aus dem Regenwald heraus und wir konnten sie beobachten.
Nach einem guten Frühstück stiegen wir wieder für eine kurze Fahrt in´s Boot und danach wanderten wir zum See Tres Chimbadas, um in einen Katamaran umzusteigen. Miguel ruderte während wir uns die Sonne auf den Bauch scheinen ließen. An einem schattigen Platz nahe am Ufer bekam jeder eine Angel mit etwas Rindfleisch als Köder und los ging es mit dem Angeln.
Insgesamt hatten wir vier gelbe Piranhas, die wir nach eingehender Betrachtung und Fotosession wieder ins Wasser entliessen. Für den Rest galt: nix mit Piranhas angeln - eher Piranhas füttern! Einer wagte dann noch von der Flussmitte aus einen Sprung ins Wasser. Kein Kaiman oder Piranha biss an und so kam er wohlbehalten wieder in das Boot.
Am Nachmittag führte uns Miguel nochmals in den Regenwald und zeigte uns die unterschiedlichsten Pflanzen und Bäume, z.B. Wanderpalmen und Eisenbäume.
Abends gab es eine Nachtbootsfahrt zur Kaimanbeobachtung. Sie zierten sich allerdings etwas. Ein paar Mal sahen wir ihre Augen aufleuchten, aber sie sind so scheu, dass sie gleich verschwanden, wenn wir mit dem Boot näherkamen. Auch Nachtvögel konnten wir so sehen. Es war ein bisschen wie in der Geisterbahn :-).
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"Frisch hier"
In der Früh hat es ordentlich geschüttet - nun gut, wir waren ja auch im Regenwald :-). Nach einem guten Frühstück mussten wir uns leider schon verabschieden und fuhren zurück nach Puerto Maldonado. Da wir noch etwas Zeit bis zum Abflug nach Cuzco hatten, zeigte uns Miguel noch die Stelle, an der die Flüsse Madre de Dios und Tambopata zusammenfliessen und den hiesigen Markt, wo er uns die verschiedensten Früchte erklärte.
Angekommen in Cuzco waren wir erstmal überrascht - wir hatten es uns kühler vorgestellt, aber es war angenehm warm (so 20 Grad). Den Nachmittag hat dann jeder alleine genutzt zum Einkaufen, Museen besuchen oder ausrasten. Kaum stand die Sonne tiefer, wurde es kalt, richtig kalt! Tja, wir sind eben auf 3.430 m Hoehe…
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"Erste Bekanntschaft mit den Inkas"
Am Vormittag sind wir mit unserem lokalen Guide Marcial zu Inka-Ruinen oberhalb von Cuzco gefahren. Wir haben uns Saqsayhuaman, Q´enqo und Tambomachay angesehen.
Wir haben vom Wasser einer Quelle bei einem Tempel gekostet - angeblich ist das ein Jungbrunnen. Wäre nicht schlecht, denn am nächsten Tag gehen wir alle wandern und das wird anstrengend :-).
Beeindruckend, die Architektur der Inka zu sehen, wie genau sie große und kleine Steine bearbeitet haben, damit diese eine perfekte Mauer bilden.
Danach ging es zurück in die Stadt. Wir bewunderten die Reste des Sonnentempels Corcancha und abschliessend den 12-eckigen Stein.
Den Rest des Tages hat dann jeder für sich verbracht und am Abend gab es Essen in einem Lokal mit Livemusik und Tanz.
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"Auf dem Inkatrail"
In der Früh verabschiedeten wir Peter, der zu seinem 4-tägigen Inkatrail aufbrach. Alle anderen stiegen in den Zug nach Machu Picchu.
Da es einige Wochen vorher einen Waldbrand gegeben hatte, war ein Teil unseres eintägigen Inkatrails gesperrt und wir stiegen mitten auf der Strecke aus, um einen anderen Weg zu nehmen. Martina blieb im Zug, da sie sich den Berg Putucusi vorgenommen hatte, der direkt bei Aguas Calientes lag. Omar blieb ebenfalls im Zug.
2 Stunden ging es sehr steil bergauf und um das Ganze noch "interessanter" zu machen war der Weg immer wieder garniert mit kleinen und grossen Steinen. Für zwei von uns war der Weg recht gut zu schaffen, für Marcial sowieso. Die zwei Sabines gingen bis an ihre Grenzen - und darüber hinaus.
Nach einer kurzen Pause am höchsten Punkt wanderten wir eine "ebene" Strecke bis zum Sonnentor, von wo aus wir den ersten schönen Blick auf Machu Picchu werfen konnten. Nach dem Abstieg konnten wir die Ruinen ganz alleine ohne Touristen geniessen - bis uns die Wächter hinauspfiffen und wir mit dem letzten Bus ins Dorf fuhren.
Die heissen Quellen von Aguas Calientes taten unseren müden Gliedern danach gut.
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"Machu Picchu"
Tagwache: 4.30 Uhr - das wird langsam schon zur Gewohnheit…:-)
Auf zu den Ruinen von Machu Picchu. Einen ganzen Tag hatten wir Zeit, uns diesen wunderbaren Ort in Ruhe anzusehen. Zuerst gab es eine mehrstündige Einführung von Marcial, danach konnten wir selbst die Ruinen unsicher machen. Hier schieden sich die Geister - einige zogen es vor den Ort sitzend oder liegend in sich aufzunehmen, die anderen konnten von den vielen Stufen rauf und runter gar nicht genug bekommen.
Gegen ein Uhr wurde Feuer gesichtet. Zwei Hügel weiter brannte der Wald. Wir waren nicht in Gefahr, aber der Rauch liess auch Machu Picchu nicht aus und so waren wir früher als erwartet wieder im Ort unten. Während sich die Sabines eine Inka-Massage gönnten, gingen andere auf den Markt oder Essen.
Am späten Nachmittag trafen wir uns alle wieder und fuhren gemeinsam zurück nach Cuzco.
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Freier Tag
Am Morgen holte Marcial Claudia, Hermann und die zwei Sabines ab, um ins Heilige Tal der Inkas zu fahren. Peter war ja noch auf dem Inkatrail und Martina wollte den Tag alleine nutzen, um Cuzco näher kennen zu lernen.
Zuerst ging es zu den Ruinen von Pisac. Diese Anlage der Inkas ist noch um einiges größer als Machu Picchu und weitläufiger. Wir stiegen ganz oben aus unserem Bus und wanderten durch die einzelnen Ruinen und Terrassen gute 3 Stunden ins Tal hinunter. Ein weiteres unvergessliches Erlebnis bei dieser Reise!
Unten angekommen sahen wir uns noch den Markt von Pisac an, wo wir die eine oder andere Kleinigkeit kauften.
Danach ging es weiter nach Ollantaytambo. Abgesehen davon, dass es hier eine hoch über dem Dorf gelegene massive Festung der Inkas zu besichtigen gibt, haben ihre heutigen Bewohner auf den Mauern und Häusern der Inkas aufgebaut. Es gibt kopfsteingepflasterte Strassen und Gassen, durch die noch funktionierende Wasserkanäle laufen, viele Türen sind von einem Inka-Tor eingerahmt und die Hausmauern bestehen mindestens mannshoch aus den alten Inka-Mauern.
Nach einem kurzen Foto-Stop in der Nähe von Chinchero (toller Blick auf schneebedeckte 5.000er und 6.000er auf der einen, und Inka-Getreidespeicher auf der anderen Seite), ging es nach einem langen, aber doch auch sehr kurzweiligen Tag mit vielen neuen Eindrücken zurück nach Cuzco.
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Geschüttelt - nicht gerührt!
Heute ging es wieder sehr früh los, denn wir hatten mit unserem Bus eine weite Strecke zu bewältigen.
Bald nach Cuzco hielten wir in dem Dorf Urcos, um einen typischen Markt anzusehen. Auch etwas weiter in einem anderen Dorf haben wir einen Markt sowie einen Viehmarkt besucht. Es war ein Erlebnis, das bunte Treiben, die Vielfalt an Früchten und Dinge wie getrocknete Eselsköpfe etc. anzuschauen. Ausserdem waren wir die einzigen Fremden dort, was die Sache noch interessanter machte, da die Märkte eben nicht auf Touristen zugeschnitten waren.
Die meiste Zeit fuhren wir über Schotterstrassen durch das Altiplano, eine Hochebene auf über 4.000 m Höhe. Die Landschaft - sehr karg aber doch traumhaft und unbeschreiblich schön. Der Fotoapparat war ständig bereit zum Abdrücken, denn immer wieder gab es wunderbare Motive.
Martina hat auf ihrer Uhr einen Höhenmesser und hielt uns auf dem Laufenden, wie hoch wir waren. Zu Mittag hielten wir für ein Picknick (kurze Ärmel auf 4.300 m, so warm war es da) und machten Bekanntschaft mit Doris, einer Lama-Dame. Sie beäugte jeden Einzelnen von uns ganz genau und war sehr zutraulich.
Wir wurden während der langen, aber auch sehr kurzweiligen Fahrt, ordentlich durchgeschüttelt und so nahmen wir die Idee dankend an, doch gleich heute abend in die Therme bei Chivay zu gehen. Das Wasser dort war sehr heiß, aber es war gut, unsere Knochen bei einem Glas Colca Sour und umgeben von einer Gebirgskulisse im Pool wieder zu sortieren :-).
Angekommen in Yanque gingen wir müde von der Reise bald ins Bett.
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"Im Colca-Tal"
Zeitig am Morgen fuhren wir los zum "Cruz del Condor". Der "König der Anden", der Kondor, zierte sich etwas mit seiner Anwesenheit, es war wohl noch zu wenig Wind für den Auftrieb. Aber ab und zu ließ sich doch einer Blicken und glitt majestätisch durch die Lüfte.
Wir machten mit Diana, unserem lokalen Guide, eine kleine Wanderung und da waren sie: mehrere junge (braune Federn) und ältere (schwarze Federn mit weißem Muster) Kondore schraubten sich in die Höhe und flogen über unseren Köpfen ihre Kreise auf der Suche nach Futter. Ein herrlicher Anblick!
Nach diesem schönen Erlebnis fuhren wir wieder in das Colca Tal zurück nach Chivay zum Mittagessen. Unterwegs hielten wir natürlich öfters, um von der fast unwirklichen Landschaft tolle Fotos zu machen. Diana erzählte uns viel über die Geschichte des Colca-Tales und seine Bewohner und so verging die Zeit wieder wie im Nu.
Nach dem Essen machten wir uns auf den Weg nach Arequipa. Wieder fuhren wir über eine Hochebene und erreichten auch den höchsten Punkt unserer Reise - 4.910 m ü.M..
Da wir schon am frühen Abend in Arequipa ankamen, fuhren wir mit Taxen zum Plaza de Armas (Hauptplatz) und erkundeten die Innenstadt auf eigene Faust. Claudia, Hermann, Omar und Sabine ließen den Abend noch mit mehreren Pisco Sours ausklingen.
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"Ein Tag in Arequipa"
Heute hieß es mal ausschlafen und ganz gemütlich frühstücken.
Erst um 10.00 Uhr wurden Claudia, Peter, Hermann und (Sa)bine von Nicole, der Viventura-Praktikantin hier in Arequipa, abgeholt und zu einem, von Viventura unterstütztem Sozialprojekt, einem Kindergarten, gefahren.
Wir wurden von den Kindern mit grossem Hallo (bzw. Hola) begrüsst und jeder von uns hatte bald mehrere Kinder am Arm, um die Füsse, auf dem Schoß… Nachdem sie uns ein Lied gesungen hatten, mussten wir auch was trällern. Also probierten wir es mit "Alle meine Entchen". Die Begeisterung der Kinder hielt sich in Grenzen, wir hätten wohl vorher üben müssen…
Leider mussten wir uns bald wieder verabschieden und wir fuhren weiter zum dem Markt San Camilo. Wieder sehr viele interessante Eindrücke!
Dann ging es zum Viventura-Büro, wo wir sehr herzlich begrüßt wurden und ein leckeres Mittagessen bekamen (mittlerweile war auch Martina schon da, Sabine fühlte sich leider nicht so wohl und legte einen Ruhetag ein).
Aber auch hier war kaum Zeit zum Verweilen - Diana, unser lokaler Guide von gestern, wartete schon beim Kloster Santa Catalina auf uns. Dieses, wie eine richtige kleine Stadt angelegtes, Kloster hat uns alle sehr beeindruckt und wir wären gerne noch ein bisschen dort herumspaziert, aber es war schon spät. Wir sahen uns auch noch gemeinsam den Plaza de Armas, die Kathedrale und die Jesuitenkirche an.
Danach gingen wir getrennte Wege - aber netterweise haben wir uns alle zufällig zur gleichen Zeit im gleichen Café wiedergetroffen.
Nach jeder Menge Torten und anderen Leckereien fuhren wir mit Taxis zum Hotel zurück.
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Am Titicacasee
Los ging es wie immer in der Früh. Über das Altiplano (Hochebene) fuhren wir auf die Halbinsel Capachica am Titicacasee. Von einer der Familien des Dorfes wurden wir sehr herzlich empfangen. Da wir eine kleine Gruppe sind, hatten wir alle auf ihrem Bauernhof Platz zum Schlafen.
Ein schöner Spaziergang durch das Dorf, Bekanntschaft mit dem Dorfrat, ein wunderbarer Sonnenuntergang über den Titicacasee von einem Hügel aus und ein super Abendessen in der traditionellen Tracht - was will man mehr?
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Über die Grenze
Nach einer etwas frischen Nacht, wurden wir mit einem tollen Frühstück entschädigt. Nach einem schönen Strandspaziergang fuhren wir mit dem Boot auf den Titicacasee hinaus und besuchten die Uros. Uns wurde genau gezeigt, wie eine Schilfinsel entsteht und wie es hier ist, zu leben. Danach ging es noch mit einem echten Schilfboot rund um die Insel - und schon mussten wir wieder weiter.
Noch ein Stück mit dem Bus und wir überschritten die Grenze zu Bolivien, wo ein neuer Bus auf uns wartete. Die Strecke nach La Paz war wieder sehr kurzweilig - unser Guide für La Paz, Susanne, erzählte uns viel und wir machten auch immer wieder Stopps, um das tolle Panorama (See - Berge) zu fotografieren.
La Paz erreichten wir leider erst im Dunkeln, aber ein schöner Abendspaziergang war allemal noch drin!
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Free yourself
Ein freier Tag in La Paz!
Wir haben uns schön aufgeteilt: Peter und Martina sind zeitig in der Früh aufgebrochen, um den Pico Austria zu erklimmen; Sabine und Claudia haben sich die Todesstrecke mit dem Mountainbike vorgenommen und Hermann und (Sa)bine sind in La Paz geblieben und haben die Stadt erkundet.
Für alle tolle Erlebnisse und Eindrücke!
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Sucre - Die weisse Stadt
Ein kurzer Flug und schon waren wir einige hundert Kilometer weiter in Sucre, der Hauptstadt von Bolivien. Sucre gehört zum Unesco-Weltkulturerbe und ist mit ihren bestens erhaltenen weißen Kolonialbauten und gepflegten Strassen die schönste Stadt Boliviens (schreibt der Reiseführer - ist aber auch meine Meinung).
Leider (oder Gottseidank) mussten wir unser Programm kurzfristig abändern. Heute wurde die Fiesta de la Virgen de Guadalupe gefeiert. Und nicht nur das: vor 200 Jahren wurde hier der Kampf um die Unabhängigkeit Boliviens gegen die Spanier ausgerufen.
Das hieß also, dass bis auf ein Museum (das wir uns natürlich gleich anschauten) alle geschlossen hatten, auch das Dinosaurierspurenfeld war nicht zu besichtigen.
Dafür war die ganze Innenstadt ab Mittag eine einzige Partyzone! Mehr als 50 Tanz- und Musikgruppen zogen in einer Prozession durch die halbe Stadt.
Doch bevor wir uns in das Getümmel stürzten, feierten wir noch den gestrigen Geburtstag von Sabine mit einer grossen Schokoladetorte nach.
Dann zogen wir aber ebenfalls los und machten tolle Fotos von den verschiedensten Kostümen und Trachten. Es war bunt, laut, schillernd - einfach grossartig, dass wir das erleben durften!
Am späteren Abend trafen wir uns im Hotel zum Essen mit einem schönen Blick über die ganze feiernde Stadt.
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Potosi - etwas renovierungsbedürftig
Und wieder war eine kurze Nacht vorbei und wir fuhren nach Potosi. Potosi war einmal, durch ihre riesige Silbermine, die reichste Stadt der Welt, heute ist sie die ärmste Stadt von Bolivien.
In Potosi gingen wir gleich nach Ankunft in das Münzprägemuseum. Lourdes, unser lokaler Guide, erzählte uns viel über die Kolonialzeit und wie Münzen geprägt wurden.
Danach machten wir einen Stadtspaziergang und sahen uns die alten Kolonialhäuser mit den schönen Balkonen und die Kirchen an. Alles in allem ist Potosi baulich ziemlich heruntergekommen, vieles gehört renoviert, aber sie hat trotzdem oder gerade deswegen ihren eigenen Charme.
Der Nachmittag war frei und Claudia, Omar und Peter nutzten die Zeit, ein Fussballspiel der 1. Liga zu besuchen. Die anderen streiften durch die Gassen oder erholten sich in unserem schönen Hotel.
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In den Minen von Potosi
Ein Minenarbeiter namens Will, der seit seinem 12. Lebensjahr in einer der Minen im Berg arbeitet, aber jetzt mehr Touristen durch "seine" Minenstollen führt, in der seine ganze Familie tätig ist, fuhr mit uns zuerst auf einen Markt. Dort kauften wir Dynamit, Coca-Blätter, Alkohol, Zigaretten und Limonade - Geschenke für die Minenarbeiter. Dann wurden wir umgekleidet und rein ging es in den Berg.
In unseren Minenstollen arbeitete gerade keiner, da alle bei einem Gedenkgottesdienst waren (vor 1 1/2 Jahren passierte am tiefsten Punkt dieses Stollens ein Unfall). Will zeigte uns die einzelnen Mineral-Adern und wie im Berg gesprengt wird. Wir gingen nicht allzu tief hinein, aber es gab so viele Seitengänge, dass wir ohne Will wohl sehr lange auf der Suche nach dem Ausgang gewesen wären. Eine Stunde war schnell um und draußen ließ Will für uns noch eine (kleine) Stange Dynamit detonieren.
Danach fuhren wir durch eine - wie immer - tolle Landschaft nach Uyuni, dem Dorf, wo die Wüste beginnt. An unser Hotel war die beste Pizzeria von Uyuni (oder ganz Boliviens?) angeschlossen und so mussten wir zum Abendessen nicht weit laufen :-).
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In der Salzwüste
Am Vormittag holten wir uns bereits einen Ausreisestempel aus Bolivien und spazierten durch die Stadt.
Zu Mittag ging es mit 2 Offroad-Fahrzeugen (Marke: Toyota Landcruiser) los in die Salzwüste. Zum ersten Mal während der gesamten Reise war das Wetter nicht ganz so schön wie sonst: der Himmel war bedeckt, nur ab und zu blitzte die Sonne hervor, aber für ein paar Fotos in weiss reichte es.
Auf der Isla de Pescadres, eine Kakteeninsel mitten im Nirgendwo, gab es Mittagessen und eine kleine Wanderung. Am Gipfel der Insel zog Omar überraschenderweise eine kleine Flasche Pisco aus der Tasche und nach dem üblichen Opfer für Pachamama (Mutter Erde) tranken wir alle einen Schluck (oder zwei).
In der Dunkelheit kamen wir in San Juan, einem kleinen Dorf mitten in der Wüste, an und netterweise gab es Doppelzimmer für uns, keinen Schlafsaal. Eine Heizung und warmes Wasser suchten wir allerdings vergeblich.
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Schneegestöber in der Wüste
Nach einer gar nicht so kalten Nacht wie erwartet, ging es mit unseren Offroad-Fahrzeugen weiter durch die Wüste. Irgendwie seltsam, man fährt fast eben dahin (bzw. rumpelt und hüpft dahin), auf allen Seiten sieht man Vulkane und Berge in die Höhe ragen, und doch befindet man sich selbst auf über 4.000 m ü.M.
Die Landschaft ist einfach traumhaft schön, bizarr und wie von einem anderen Planeten. Wir hielten bei einigen Lagunen mit hunderten Flamingos und anderen Wassertieren und vertraten uns die Beine bei kleinen Spaziergängen.
Diese Wüste ist kalt, sehr kalt. Da uns das Wetter auch heute nicht ganz so hold war, kamen wir sogar in ein Schneegestöber hinein. Aber bitte - wer kann schon von sich behaupten in der Wüste bei Schneefall gewesen zu sein?? Da ist doch ein blauer Himmel sehr fad dagegen?!! :-)
Wir spazierten auch über ein Gebiet mit Geysiren: Es stank nach Schwefel und überall blubberte es. Ausserdem gab es dann noch in mehr als 4.400 m Höhe ein Becken mit Thermalwasser. Die Aussentemperatur war um den Gefrierpunkt und es wehte ein kalter Wind. Trotzdem wagten sich Claudia und (Sa)bine in das warme Wasser. Reingehen und Drinnenbleiben war kein Problem, aber das Rauskommen…
Am späteren Nachmittag kam dann doch noch die Sonne heraus und die bolivianischen Berge erstrahlten zu einem letzten Gruß in einem unwirklichen Licht.
Wir kamen ohne Probleme über die Grenze nach Chile und ließen den Abend in San Pedro in der Atacama-Wüste bei einem gemütlichen Essen ausklingen.
Ach ja - ich denke, nach den Tagen in der Wüste und meist kaltem Wasser hat jeder von uns länger als sonst unter der schönen heißen Dusche gestanden :-).
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Endlich wieder warm
Der Vormittag stand zur freien Verfügung und so konnten wir mal wieder ausschlafen und in Ruhe frühstücken.
Morgen ist chilenischer Nationalfeiertag und bereits heute gab es einige Festivitäten am Hauptplatz von San Pedro und überall hingen Fahnen an den Dächern und Fenstern.
Da wir nun auch "nur" noch auf ca. 2.400m ü. M. waren, war es auch deutlich wärmer als in den letzten Tagen, was wir sehr genossen. Auch die Sonne war wieder unser Begleiter!
Am Nachmittag fuhren wir in die Atacama-Wüste hinein. Valle de muerto und Valle de luna - was für unvergleichliche, spektakuläre Landschaften! Ich bin ja schon froh, dass die Reise dem Ende zugeht, denn mir gehen die Eigenschaftswörter zum Beschreiben aus, alles ist einfach nur wunderschön ;-)!
viventura spendierte uns das Abschiedsessen mit Omar und bald ging auch dieser Abend zu Ende.
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Viva la presidenta!
Zeitig am Morgen fuhren wir zum Flughafen und der Zeitpunkt war gekommen, an dem wir uns von Omar verabschieden mussten. Wir flogen alleine weiter nach Santiago de Chile. Diana, unser Guide für diesen Tag, holte uns ab und nach einem kurzen Stopp im Hotel brachen wir auf zur Stadtführung.
Aufgrund des Nationalfeiertages hatte alles geschlossen und viele Strassen waren abgesperrt. Dafür fuhr Michelle Bachelet, die Präsidentin von Chile, im Mercedes Cabrio an uns vorbei! Es wurde ein großes Tamtam gemacht - Militär- und Polizeikapelle spielten auf, die Reitergarde ritt vorne weg und die Garde marschierte. Ganz Santiago feierte!
Ein spätes leckeres Mittagessen und ein toller Blick auf Santiago von San Cristóbal aus rundeten den Tag ab.
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Der letzte Tag und ab nach Hause
Endlich mal wieder ausschlafen! Unser letzter Tag der Reise war angebrochen. Peter und Claudia schauten sich noch ein Weingut außerhalb von Santiago an und der Rest erkundete die Stadt und kaufte noch Souvenirs ein.
Um 16.00 Uhr fuhren wir zum Flughafen und das war es mit unserer wunderbaren, tollen, eindrucksvollen, ereignisreichen, aber auch sehr anstrengenden Reise, die uns immer in schöner Erinnerung bleiben wird!!!