Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

15 Juli 2009 • Frankfurt - Lima

Auf dem Weg Richtung Hotel
Miraflores am Abend

Das Abenteuer beginnt

Heute beginnt unser Abenteuer Südamerika. Wir sind schon gespannt darauf, was uns alles erwarten wird.

Müde kamen wir am Flughafen von Lima an, wo uns unser Reiseleiter Gonzalo schon erwatete. Nach einer einstündigen Reise durch die riesige Stadt kamen wir in Miraflores an, wo sich unser Hotel befindet, und konnten uns endlich nach der langen Reise ins Bett legen.

16 Juli 2009 • Lima

Die Gruppe am Parque del Amor
Isabel und Benno

Hauptstadt Perus

Nach einem kleinen Frühstück im Hotel, haben wir uns leicht erschöpft zur Stadtrundfahrt aufgemacht. Mit Karina, unser Lokalguide, haben wir den "Park der Liebe" besucht. Dann haben wir eine archäologische Anlage (Huaca Pucllana) in der Mitte von Miraflores angeschaut.

Nach der Besichtigung des Franziskaner Klosters und der Katakomben ging es endlich weiter zum Essen ins Restaurant "Rustica" im Stadtteil Barranco. Nach dem leckeren Essen (peruanische Spezialitäten) und einem Pisco Sour hat ein großer Teil von uns einen Spaziergang an der Küste entlang gemacht.

17 Juli 2009 • Nazca - Huacachina

Seelöwe auf den Ballestas Inseln
Die Sandboarding Gruppe

Seelöwen und Sanddünen

Heute mussten wir früh losfahren, da wir ein volles Programm hatten. Erst fuhren wir nach Pisco, etwa drei Stunden von Lima entfernt und stiegen dort in ein Boot. Wir fuhren zu den Ballestas Inseln, das war einfach klasse. Wir sahen Seelöwen, tausende Vögel, Pinguine etc. Es war einfach wunderbar.

Später fuhren wir in Richtung der Oase Huacachina. Wir machten ein Buggy-Tour durch die Wüste (Ralph, Moritz, Annemarie, Manfred und Corinna). Der Rest der Gruppe entschied sich, sich einfach in den Dünen zu amüsieren und blieb im "Dorf" bzw. bestieg schweissüberströmt die Dünen. Wir anderen fuhren mit den Buggys die Dünen rauf und runter und hatten viel Spaß. Wir machten sogar Sandboarding.

Später fuhren wir Richtung Nazca. Die Fahrt dauerte ca. drei Stunden mit ein paar Pausen. In der Dunkelheit kamen wir in Nazca an – Stromausfall - Taschenlampen waren gefragt, trotzdem hat das anschließende Abendessen bei Kerzenschein allen viel Spaß bereitet. Zufrieden gingen wir alle todmüde ins Bett.

18 Juli 2009 • Lima

Die Pisco Probe!!
Gibt es noch Pisco?

Über die Nazca Linien und eine Runde Pisco

Heute machten wir einen Rundflug über die Nazca-Linien. Wir wurden in drei Gruppen aufgeteilt. Die ersten zwei Gruppen flogen erst um 10 Uhr 30, die dritte danach. Auf dem kleinen Flughafen machten sie noch eine Kontrolle und dann konnten wir in die kleine Cessna einsteigen. Der Flug war wunderbar für uns alle. Danach tauchten allerdings viele Fragen auf zu den Nazca-Linien. Wie die Linien wohl gemacht wurden… also mehrere Fragen, die bis heute noch ein Geheimnis sind.

Nun ging es weiter zum Pisco Bauern, wo wir nicht nur über die Herstellung des Piscos informiert wurden, sondern auch noch in den Genuss verschiedener Pisco Weine und Schnäpse gekommen sind. Nach einer Stärkung machten wir uns auf die vierstündige Rückfahrt nach Lima.

19 Juli 2009 • Puerto Maldonado

Reiner auf dem Weg zur Inotawa Lodge
Richtung Urwald

Dschungelabenteuer

Heute schon wieder: um 5 Uhr früh aufstehen. Mit knurrendem Magen fahren wir um 5:30 Uhr zum Flughafen. Nach etwa zwei Stunden Flug landeten wir in Puerto Maldonado. Wir stiegen in ein Einbaumboot und fuhren drei Stunden zickzack flussaufwärts zu unserer Lodge. Die Lodge war total authentisch: kein Licht, kein Strom, kein warmes Wasser: aber es war eine richtige super schöne Lodge.

Mit Einbruch der Dunkelheit gingen wir mit Taschenlampen bewaffnet auf Wanderschaft. Wir machten Bekanntschaft mit Vogel -und Springspinnen. Mal was Neues: Morgen stehen wir um 5 Uhr früh auf.

20 Juli 2009 • Puerto Maldonado - Amazonas-Regenwald

Die Gruppe auf dem Katamaran
Moritz, Eddy und die Schlange

Schlange und Piranhas

Heute ging es wieder sehr früh los. Um 5:00 Uhr machten wir uns auf den Weg zur Collpa, um Papageien zu beobachten. Leider gab es heute nicht viele Vögel und nach ca. zwei Stunden sind wir mit dem Boot zurückgefahren. Nach einem leckeren Frühstück ging es weiter zu den Lagunen. Unser Dschungelguide Miguel erzählt uns alles, was wir über die Tiere wissen wollten. In der Lagune versuchten wir Piranhas zu fischen, aber das haben wir nicht wirklich gemacht, sondern wir haben sie eher gefüttert. Dann ging es weiter mit dem Katamaran bis der Mitte der Lagune, um zu schwimmen. Das Wasser für Isabel, Corinna, Benno und Gonzalo war richtig super!!! Auf dem Weg zurück konnten wir noch eine echte schöne Schlange fotografieren!!

Anschließend ging es nach dem Mittagessen wieder auf eine Wanderung. Unser Dschungelguide Arno erzählte uns alles, was wir über die Flora wissen wollten.

21 Juli 2009 • Cuzco

Alexandra an den Saqsayhuaman Ruinen
Flug über die Anden

Ein Marathon-Tag

Diesmal konnten wir etwas länger im Bett bleiben, weil es erst um 7:30 Uhr ein leckeres Frühstück gab. Dann fuhren wir bis zum Flughafen von Puerto Maldonado und gegen 14 Uhr, nach einer halben Stunde Flug, landeten wir in Cuzco. Dann ging es sofort zum Hotel, Zimmerverteilung, sofort auf Citytour (Saqsayhuaman, Qenqo, den Koricanchatempel und den Zwölfeckigen Stein).

Nach dem Abendessen gingen alle auch sofort ins Bett.

22 Juli 2009 • Cuzco - Aguas Calientes

Die Wyñaywayna Ruinen
Corinna und Lizet nach der Putucusi-Besteigung

Auf den Inkatrail

Heute gibt es endlich etwas Neues im Programm: auf Grund des angekündigten Nationalstreiks dürfen wir schon um 3:30 Uhr losgehen. Zuerst sind wir mit Bus bis Ollantaytambo gefahren und dort sind wir in den Zug eingestiegen und weiter bis Kilometer 104 gefahren sind. Dort ist die Gruppe ausgestiegen, um den Inkatrail zu wandern, nur Corinna, die den Putucusi Berg besteigt, und Alexandra sind direkt mit Gonzalo bis Aguas Calientes gefahren.

Isabell, Benno, Eberhard und Christian sind später vom Hotel abgeholt worden, weil sie den 4 Tagesinkatrail machen. Der Inkatrail begann: Stufe für Stufe schleppten wir uns die Stufen bergauf. Unterwegs erklärte uns Williams einiges über die Pflanzenwelt. Nach drei Stunden erreichten wir Winay Wayna, wo wir unser Lunchpacket gegessen haben. Mit letzter Kraft ging es dann hoch zum Sonnentor. Am Sonnentor hatten wir einen wunderschönen Blick auf Machu Picchu. Dort angekommen konnten wir die Atmosphäre genießen.

23 Juli 2009 • Cuzco - Aguas Calientes

Die Gruppe am Haupttor des Machu Picchu
Annemarie und Manfred

Machu Picchu: der alte Berg

Wir alle sind begeistert, weil wir heute Machu Picchu erkunden. Wir mussten aber sehr früh aufstehen, da momentan Hochsaison in Peru ist und es viele Touristen unterwegs sind. Erstmal mussten wir mit dem Bus zu den Ruinen fahren, aber es gab sogar schon eine Schlange an der Bushaltestelle. Also mussten wir etwas warten bis es los ging.

In den Ruinen von Machu Picchu sind wir mit Mauro, unserem Guide, bis oben gelaufen. Von dort hat man den typischen Postkartenausblick auf Machu Picchu. Dann haben wir alle wichtigen Gebäude der Ruinen besucht. Mauro erklärte uns die Bauweise und Bedeutung der einzelnen Gebäude, so bekamen wir eine gute Vorstellung vom damaligen Leben. Die Besichtigung dauerte ca. drei Stunden. Nach der Einführung hatten wir den restlichen Tag zur freien Verfügung. Dies nutzten alle von uns zum Aufstieg auf den Inka Brücke.

Gegen 19:00 Uhr ging unser Zug in Richtung Cuzco, nach kurzer Busfahrt kamen wir in unserem Hotel in Cuzco an und fielen komatös in unsere Betten.

24 Juli 2009 • Cusco - Aguas Calientes

Der Hauptplatz in Cuzco
Eine der schönsten Straßen von Cuzco

Ein freier Tag!

Juhu, heute haben wir einen Tag zum Ausspannen. Gegend 9:00 Uhr Frühstück und dann Erholung für alle. Heute hatten wir den Tag zur freien Verfügung und besuchten Museen, den Marktplaz und Kirchen. Um 7:30 treffen wir uns alle an der Rezeption von Hotel.

Zum Abschluß unseres Tages gingen wir in ein Restaurant nah von Hauptplatz.

Für Isabell, Benno, Christian und Eberhart war heute als Scharfrichter der 4.200 m hohe Warmiwañuska-Paß zu bewältigen.

25 Juli 2009 • Cuzco - Ollantaytambo

Die Terrassen in Moray
Die Festung von Ollantaytambo

Auf den Spuren der Inkas im Heiligen Tal

Aufgewacht in Cuzco und nach einem reichhaltigen Frühstück fuhren wir ins Heilige Tal der Inkas. Alle Mann in den Bus und nach nur einer Stunde Busfahrt haben wir Moray erobert. Dort gibt es viele Terrassen in Kreisform, wo die Inkas die Pflanzen auf verschiedenen Microclimas akklimatisiert haben. dann ging es weiter bis Maras, wo die wunder schönen Salzterrassen angeschaut haben, und Mauro, unser Guide alles für uns erklärt hat.

Dann fuhren wir weiter bis Pisac, das Inka-Dorf mit Kaserne, Friedhof, Speicher, Wohnsiedlung und heiliger Stätte. Leider sind wir nicht alleine, auch andere Touristen haben den Weg in das abseits gelegene Urubamba-Tal gefunden. Danach haben wir den sehr interessanten Markt - insbesondere mit Silberschmuck - im Dorf Pisac besucht. Nachdem Mittagessen und gut gestärkt stürmten wir die Stufen der Inka-Festung in Ollantaytambo.

26 Juli 2009 • Cuzco - Yanque

Ein Picknick auf über 3800 Metern
Die Berge im Colca Tal

Auf dem Weg ins Colca Tal

Heute fuhren wir wieder früh los. Um sieben Uhr stiegen wir in unseren kleinen Bus (Sprinter) ein. Danach ging es auf die "unendliche" Reise ins Colca Tal (wieder über den Andenpass mit Coca Blättern), die Abschlussfahrt mit unseren lieb gewonnenen Fahrern Pedro und Willi! Uns wird es wohl ein Rätsel bleiben, wie man auf diesen Straßen so ruhig fahren kann.

Die Landschaft ist beeindruckend. Wir konnten einige Lagunen, Berge und sogar manche Vögel, die über die 4000 Meter hoch leben, sehen. Natürlich haben wir auch viele Fotostopps unterwegs gemacht. Das Lunchpaket haben wir auf dieser schönen Hochebene mit tollen Ausblicken gegessen.

Am Nachmittag hat es geregnet und geschneit, deswegen konnten wir die Spitze der Berges mit Schnee bedeckt sehen. Gegen sechs Uhr nachmittags erreichten wir das kleine Dorf Yanque im Colca Tal.

27 Juli 2009 • Colca-Schlucht - Arequipa

Wir und das Colca Tal
Die Kondore

Colca: der tiefste Canyon der Welt

Wir frühstückten um sieben Uhr gemeinsam mit unserer lokalen Führerin - und um 7:30 Uhr fuhren wir mit dem Bus zum Cruz del Condor wo wir die Kondore beobachten konnten. Der Kondor ist der größte fliegende Vogel der Welt. Er erreicht eine Spannweite von bis zu drei Metern. Der Colca Canyon ist der tiefste Canyon der Welt und die Landschaft hier war wunderschön. Die Kondore, die Berge mit Schnee bedeckt, die Schlucht des Tales, die Vegetation, die es noch auf dieser Höhe gibt, alles war einfach super toll!!

Vom Cruz del Condor starteten wir (Moritz, Corinna, Ralph und Genaro, der Guide) auch unsere Radtour. Wir fahren 7km Offroad-Straße. Es war recht schwierig, aber viel besser als mit dem Bus zu fahren. Im Colca Canyon gab es die beiden wichtigsten Inkakulturen. Die Cabanas und die Collahuas aus der frühen Inkazeit. Noch besser als die Radtour waren die heißen Quellen, die wir im Anschluss besuchten. Hier gab’s richtig heißes Wasser direkt aus den Bergen. Zum Abschluss unserer Canyontour hatten wir in Chivay ein leckeres Andenbuffet.

Nach dem Essen fuhren wir weiter über den Pass (4900 Meter hoch) nach Arequipa. Vier Stunden später kamen wir in Arequipa, der zweitgrößten Stadt Perus, an. Im Hotel trafen wir mit der 4- Tagesinkatrail-Truppe zusammen und sind endlich die ganze Gruppe wieder zusammen.

28 Juli 2009 • Arequipa

Christian und das Maisbier
Der Misti Vulkan

Die weiße Stadt

Morgens, nachdem wir schön ausgeschlafen haben, gingen alle in die Stadt, um sie zu erkunden, zu shoppen, usw. Heute konnten wir nicht das Sozialprojekt besuchen, weil Ferien in Peru wegen des Nationalfeiertages des Landes sind. Gegen 12 Uhr treffen wir uns alle im Hotel und fuhren zu einem typischen Restaurant. Das Essen dort war super, aber viel zu viel für uns (die Peruaner essen aber richtig viel hier in Arequipa).

Dann besuchten wir innerhalb unserer Citytour das Kloster, welches wirklich ausgesprochen schön ist, dann die Kathedrale und des Zentrum der weißen Stadt.

29 Juli 2009 • Arequipa - Titicacasee

Willi, Alexa und Reiner
Eberhard und Christian in typischer Kleidung vom T

Zum Titicacasee

Wir mussten heute noch bis Puno fahren, daher verließen wir Arequipa wieder recht früh. Auf der Fahrt haben wir manche Vicuñas und sogar Andenflamingos gesehen. Sie waren ein bisschen weit von uns entfernt, aber dennoch gut zu erkennen. Wir konnten keine Beziehung zwischen dieser Höhe (4000 Metern hoch) und den Flamingos herstellen. Es war ein schönes Bild in den Anden Flamingos zu sehen.

Das Picknick für unser Mittagessen haben wir in der Stadt Juliaca bekommen. Am Nachmittag sind wir am Titicacasee angekommen. Der erste Blick auf den See war eindrucksvoll. Nach einem gemütlichen Abendessen zusammen bei der Gemeinde sind wir ins Bett gegangen, die lange Fahrt von heute machte uns fix und fertig.

30 Juli 2009 • La Paz - Capachica

Die Gruppe und unsere Gastfamilie
Auf der Uros Insel

Willkommem in Bolivien!

Heute konnten wir ausschlafen. Um 9:00 Uhr morgens sollten wir schon unterwegs sein. Ein Schiff wartete auf uns am Hafen von San Pedro, dem Hafen am Ufer des Titicacasee. Dann ging es weiter zu den Uros Inseln. Dort erklärte unser Guide uns alles über diese interessante Kultur.

Danach machten wir uns auf den Weg zur bolivianischen Grenze und anschließend nach La Paz. Auf dem Weg konnten wir noch ein Picknick mit Blick auf den See genießen. Schon bei Dunkelheit waren wir dann endlich in unserem Hotel.

31 Juli 2009 • La Paz

Der Illimani in La Paz
Das Parlament Boliviens

Down Hill und La Paz

Früh am Morgen sind drei Personen der Gruppe (Corinna, Isabelle und Benno) um 7:30 Uhr zur Mountainbiketour aufgebrochen. Der Rest der Gruppe ist in La Paz geblieben, um ein bisschen auszuspannen. Der kleine Teil ist auf dem Hexenmarkt gewesen und hat ein bisschen gebummelt.

Die Mehrheit der Gruppe hat am Nachmittags eine interessante City Tour gemacht und konnte viel über die Geschichte von La Paz und Bolivien hören. Die Gruppe, die die Mountainbiketour gemacht hat, hatte zu Beginn gutes Wetter. Sie hatten viel Spaß. Am Abend kamen sie gegen 19:00 Uhr zurück, allerdings sehr müde. Später gingen wir noch zum Essen.

01 Aug. 2009 • Sucre - La Paz

Sucre
Der Hauplatz von Sucre

Wieder eine weiße Stadt

Am Vormittag hatten wir noch Zeit, um ein bisschen durch die Stadt La Paz zu laufen. Erst um 11:30 Uhr sind wir zum Flughafen gefahren und haben ein letztes Mal La Paz von oben gesehen. Nach ca. einer Stunde waren wir schon im Flughafen und haben schnell eingecheckt und saßen im Flieger über die Königskordillieren nach Sucre.

Lourdes, unsere Reiseleiterin, machte mit uns eine schöne Stadtbesichtigung. Nach der Tour tranken wir noch Kaffee und dann trennten wir uns, um alleine durch die weiße Stadt zu bummeln.

02 Aug. 2009 • Sucre - Potosi

Die Gruppe und Cerro Rico
Potosi

Potosi

Nach Verspätung mit dem Frühstück sind wir endlich um ca. 7:20 Uhr losgefahren, glücklicherweise war die Fahrt für heute nicht so lang. Mit Lourdes, unserem Guide, und Gonzalo begannen wir unsere Fahrt nach Potosi. Wir sind bis Potosi ca. drei Stunden auf geteerter Strasse gefahren. Die Landschaft haben wir sehr genossen.

In Potosi haben wir zuerst die Münzprägerei "Casa de la Moneda" besucht, welche als Überbleibsel des Reichtums der Stadt geblieben ist. Anschließend haben wir noch die einmal reichste Stadt der Welt zu Fuß erkundet. Abends nach einem kleinen Nickerchen gingen wir noch mal auf die Straße, um etwas Essen zu besorgen.

03 Aug. 2009 • Potosi - Uyuni

Die Gruppe vor den Minen
Die Bezahlung der Pachamama

Die Silberminen und die Schotterpiste

Erst mal haben wir den Markt besucht, wo die Bergmänner Alkohol und Cocablätter kaufen. Dann sind wir mit unserem lokalen Guide Willy in ein kleines Haus gegangen, wo wir die notwendige Ausrüstung bekommen haben: Schutzanzug, Helm, Laternen und Gummistiefel.

Dann haben wir noch eine Pause gemacht, um Dynamit zu kaufen. So ging es in die Minenstollen. Richtig harte Arbeit ist es, die Bergmänner hier in Potosi arbeiten praktisch ohne Schutz und die Bedingungen in den Stollen sind gar nicht gut.

Nach unserem Besuch in den Minen sind wir zurück ins Hotel und dann weiter gefahren. Wir haben heute eine lange und nicht so angenehme Fahrt. Von Potosi nach Uyuni fährt man ca. 7 Stunden über Schotterpiste, die Landschaft war sehr schön, trotzdem haben wir nicht viele Pausen gemacht.

04 Aug. 2009 • San Juan - Uyuni

Die Gruppe auf der Isla del Pescado
Alexandra und Reiner in der Salzwüste

Die Salzwüste

Heute erlebten wir ein Highlight: die größte Salzwüste der Welt. Der Tag begann erst um 11:00 Uhr als unsere Offroadfahrzeuge am Hotel ankamen. Viel Platz gab es nicht, aber trotzdem schien es machbar. :)

Unsere erste Pause war am Eisenbahnfriedhof mit Zügen, die in der Zeit nach dem Krieg zwischen Chile und Bolivien stehen geblieben sind. Ein super Fotomotiv für jeden Zugfan.

Der Höhepunkt des Tages war die Kaktusinsel "Inkahuasi". Diese Insel erhebt sich mitten aus dem Salzsee und stellt für sich ein Wunder der Natur dar.

Nach langer Fahrt erreichten wir bei Sonnenuntergang unser einfaches Hostal in San Juan.

05 Aug. 2009 • Chuvica - Laguna Colorada

An der Grünen Lagune vor dem Likankabur Volkan
Waltraud, Willi und Corinna

Die Bolivianische Wüste

Wir mussten heute um 7:00 Uhr losfahren. Im ersten Tageslicht haben wir unsere Sachen abgeholt und sind dann schnell in unsere Fahrzeuge eingestiegen. Schweinekalt war es und ohne Heizung noch kälter. Die ersten Stunden haben wir ein bisschen gefroren, aber als die Sonne aufgegangen war, gab es kein Problem mehr.

Am Volkan Ollahue machten wir den ersten Fotostopp und sahen links neben dem Gipfel eine Rauchwolke aufsteigen. An der Laguna Hedionda sahen wir Flamingos, die über das Eis der zugefrorenen Lagune balancierten und darauf warteten, dass die Sonne ihnen den Weg zum Futter frei machte.

Mit höherem Sonnenstand wurde auch die Außentemperatur angenehmer und wir konnten die sich immer wieder wechselnde schöne Landschaft besser genießen. Da wir uns ewig zwischen 4.000 m und 5.000 m Höhe bewegten, blies der kalte Wind ständig um unsere roten Nasen… An der Roten Lagune bereitete unsere Köchin ein gutes Mittagessen.

Die Fahrt ging weiter über einen Platz, an denen aus Schlammlöchern Gas- und Dampffontänen entwichen und es nach Schwefel roch. An der nächsten Lagune gab es heiße Quellen und obwohl die Wassertemperatur einladend war, verzichteten Isabelle, Corinna, Annemarie und Manfred auf ein Bad. Danach erreichten wir die weiße Lagune und die unmittelbar daneben liegende LAGUNA VERDE. Das Wasser dieser Lagune ist ein absolut tolles Fotomotiv.

Nach 11 Stunden Fahrt durch eine herrliche Landschaft im Süden Boliviens, erreichten wir kurz vor 18.00 Uhr die Migrations-Station zwischen Bolivien und Chile.

06 Aug. 2009 • San Pedro De Atacama - Atacama Desert

Fotos, fotos!!
Benno überlebte das Tal des Todes

Mondtal und Tal des Todes

Heute konnten wir richtig ausschlafen und alles etwas ruhiger angehen lassen. Wir hatten den halben Tag bis 15:00 Uhr zur freien Verfügung. Wir sind etwas durch die Straßen von San Pedro geschlendert und haben uns die Geschäfte angeschaut. Um 15:30 Uhr wurden wir dann im Hotel abgeholt, um das Mondtal und das Tal des Todes zu besichtigen. Die Landschaft der zwei Täler, welche in der Atacama-Wüste liegen, sind tatsächlich so, wie man sich diese Planeten vorstellt.

Heute hatten wir auch unser letztes Abendessen zusammen. Es war einer unserer schönsten Abende zusammen!

07 Aug. 2009 • San Pedro De Atacama - Santiago de Chile

Der Sonnenaufgang
Der Hauptplatz von Santiago de Chile

Der Abschied

Ganz früh am Morgen fuhren wir eine Stunde auf einer asphaltierten Strasse mitten durch die Wüste nach Calama um von dort nach Santiago zu fliegen. Hier mussten wir uns leider von unserem Guide Gonzalo verabschieden.

Der Flug dauerte ca. 2 1/2 Stunden mit Zwischenstopp. Am Flughafen von Santiago holte uns Katharina ab und brachte uns in unser Hotel. Während der Fahrt dorthin erzählte sie uns schon einiges über die Stadt und die Menschen, die hier leben.

Nachdem wir die die Koffer im Hotel gelassen hatten starteten wir zu unserer Citytour. Zu Fuss durchquerten wir das Zentrum von Santiago, von der Moneda, dem Präsidentenpalast über den Plaza de Armas bis hin zum Mercado Central, wo wir die Köstlichkeiten des Meeres bestaunten und bei einem Mittagessen auch probierten. Zum Abschlus ging es auf den Cerro San Cristobal, den Aussichtsberg von Santiago. Genau wie die Jungfrau, die auf seiner Spitze thront, blickten wir über die Stadt und fühlten uns ein bisschen klein beim Anblick der riesigen Anden.

Da unser Hotel im Bohemeviertel Bellavista liegt, hatten wir die Gelegenheit noch einmal einen letzten Pisco Sour auf die gelungene Reise zu trinken und einige von uns zog es sogar noch in eine Salsabar.

08 Aug. 2009 • Frankfurt - Santiago de Chile

Der Abschied von Südamerika
Im Flughafen

Der Flug zurück

Am Morgen holte uns Katharina im Hotel ab und brachte uns zum Flughafen. Nun verliessen wir endgültig den südamerikanischen Kontinent. Nach ca. 12 Stunden Flug hieß es dann in Madrid auch untereinander Abschied zu nehmen. Vielleicht sieht man sich ja auf der einen oder anderen Reise mal wieder.

Drei von uns entschieden sich ihren Auffenhalt in Chile noch zu verlängern. Manfred und Annemarie fuhren in die Anden zum Skifahren und am anderen Tag an die Küste in die berühmte Hafenstadt Valparaiso und auch Corinna liess es sich auf der Osterinsel noch mal so richtig gut gehen.