Reisetagebuch viComfort Peru Bolivien Chile XXL - 15.05.2009

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Unsere Reiseteilnehmer mit ihrem Tourguide starten ihr Abenteuer am 15.05.2009. In diesem Reisetagebuch schildern sie ihre Erfahrungen die sie während ihrer viComfort Reise durch %COUNTRY%, Bolivien und Chile gemacht haben. Möchten Sie Ihre eigenen Erfahrungen machen? Lernen Sie unsere Auswahl an Rundreisen kennen!

Reisebericht | Tour vom 15.05. - 09.06.2009

Reiseleiter dieser Tour: Sabine
"Die Zeit in den drei bereisten Ländern war aufschlussreich und auch recht abenteuerlich, da wir Straßensperren ausweichen und damit Orte ansteuern mussten, die manches Mal weit entfernt von der guten Zivilisation lagen. Gerade im letzten Teil der Reise wurde unser Duschabstinenz auf eine harte Probe gestellt. Davon werden wir sicherlich daheim erzählen. ;)

Wir wurden damit vertraut gemacht, was es heißt, wenn in Südamerika improvisiert werden muss, aber viventura hatte stets Lösungen parat, die in Windeseile und unter Zusammenarbeit der beteiligten Länderbüros an uns weitergingen.

Wir wollen aber auch den großen Rest der Reise nicht vergessen: Die geschäftstüchtige Stadt Lima am Pazifik, die Nascawüste mit ihren kleinen Oasen und Freizeitsportangeboten, der Überflug der Nascalinien, der Besuch der weißen Stadt Arequipa, die beeindruckende Landschaft des Colcatals mit seinen zahlreichen Terrassenfeldern, dann Cusco (oder vielmehr Q'osqo), die alte Inkareichshauptstadt und seine umliegenden Sehenswürdigkeiten, Puno und Capachica am Titicacasee, der Wechsel nach Bolivien, La Paz sowie Sucre, Potosi und die Fahrt über das bolivianische Altiplano. Schließlich dann die Grenzüberquerung nach Chile, wo uns wieder ein wenig Europa erwartete. Die Großstadt Santiago schloss unsere gemeinsame Reise schließlich ab. Der ein oder andere wird sicher noch lange an die stolz hochragenden Anden denken, die zum Abschied "winkten"."
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15.05.2009
Freitag | Europa - Lima
Hurra! Nach einem langen Flug waren wir endlich in der Hauptstadt Perus angekommen. Am Flughafen erwarteten uns unsere Reiseleiterin Sabine nebst Ehemann Miguel, um uns in unsere erste Unterkunft zu begleiten.

Wir erlebten auf dem Weg ins Hotel, was es heißt, sich durch den dichten und chaotischen Verkehr dieser Metropole kämpfen zu müssen. Nach dem Einchecken ging es dann erst einmal in den neben dem Hotel gelegenen Supermarkt, in dem wir Nützliches mit dem Angenehmen verbinden konnten, sprich, Mineralwasserkauf mit Dollartausch. Zwei von uns befanden sich bereits seit einigen Tagen in Peru und trafen in der Hotelbar auf den großen Rest der Gruppe, um den von viventura spendierten Begrüßungsdrinks bei einem ersten Briefing zum Tourverlauf zu genießen ... bis auf Priska, die sich leider eine Hautentzündung zugezogen hatte und erst einmal eine Ärztin konsultieren musste.

Müde fielen wir nach dem langen Tag in die Betten. Jetzt hieß es erst einmal: "alle Viere von sich strecken" und auf die Ereignisse des kommenden Tages gespannt sein.
Rundreise Südamerika
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- Flugtag
2
16.05.2009
Samstag | Lima - Paracas
Um 9 Uhr morgens standen Bus und unser örtlicher Guide Victor bereit, um uns in die Innenstadt zu bringen, wo wir mehr zur Geschichte Perus und insbesondere Limas kennen lernen sollten. Auf dem Weg zum Zentrum lernten wir die Bedeutung vieler altehrwürdiger Bauten kennen und auch, dass das Haus des US-amerikanischen Botschafters fast größer ist als die Botschaft selbst. Auf dem Plaza de San Martin bestaunten wir das Reiterdenkmal des großen Freiheitshelden, dem der Platz seinen Namen verdankt. Unweit davon befindet sich der Hauptplatz Limas, an dem die Kathedrale der Stadt und die bedeutenden Verwaltungsgebäude stehen, nicht zu vergessen der Präsidentenpalast, der stets sehr gut bewacht wird. Vom Hauptplatz führte uns der Weg ins San Francisco Kloster. Wir durchschritten die alte Anlage des Konvents, dessen herrliche Kachelwände, meisterlichen Gemälde und maurischen Deckenverzierungen uns erstaunten. Und auch die "Unterwelt" des Konvents betraten wir: Die Katakomben, angesichts der wohlsortierten Menschenknochen, ein Ort mit schaurig-schönem Charakter.

Im Stadtteil Barranco aßen wir im gemütlichem "Rustica" zu Mittag. Die ganze Vielfalt der criollischen Küche stand uns offen und wir konnten uns am Büffet bedienen, so lange bis der Magen Einhalt gebot. Für jeden Geschmack war garantiert etwas dabei. Einfach lecker!

Von Lima verabschiedeten wir uns dann nach dem Mittagessen und fuhren Richtung Paracas, unserem nächsten Ziel. Auf dem Weg dorthin hatten wir unfreiwillig eine kleine "viActive-Einlage" als der Vorderreifen des Busses platzte und wir einen Platten hatten. Alle mussten den Bus verlassen, und so begutachteten wir mit fachmännischen Blicken den Reifenwechsel. Selbst ein Straßenhund näherte sich neugierig dem Schauspiel, um alles aus angemessener Entfernung zu beschnuppern.

Zum Glück ging es ohne weitere Zwischenfälle bis zum Hotel am Strand von Paracas weiter. Einige ließen den Abend in einem der kleinen Restaurants des Hafenörtchens ausklingen, andere hingegen zog es gleich in die weichen Kissen.
Spruch des Tages:
Eveline im Konvent San Francisco:"Jetzt habe ich aber genug Knochen gesehen!"
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17.05.2009
Sonntag | Paracas - Ica
Heute begannen wir unsere Weiterreise etwas früher. Bereits um 7:30 Uhr stand der Bus vor der Hoteltür. Jedoch ging die Fahrt lediglich bis zum Hafen, wo uns unser Boot erwartete, das uns zu den Ballestas Inseln bringen würde. Noch im Hafengebiet sahen wir zu unserer Freude gleich 12 Delfine, die offenbar nicht allzu scheu sind und sich dem Boot bis auf wenige Meter näherten. Wenn wir auch nicht alle gute Fotos von den liebenswerten Meeressäugern schießen konnten - der Anblick wird sicher unvergesslich bleiben.

Kurz nach der Hafenausfahrt legte der Bootsführer einen Halt ein, damit wir Fotos des berühmten Candelabro machen konnten. Im "Sauseschritt" näherten wir uns anschließend den kleinen Ballestas Inseln, auf denen Kormorane, Tölpel, Pinguine sowie Seehunde und Seelöwen sich nahezu in ihrer Anzahl überboten. Sogar Seehundbabys, die noch etwas unbeholfen im Wasser schwammen und uns aus sicherer Entfernung neugierig ansahen, bekamen wir zu sehen. Natürlich wurden wir auch zur Geschichte des für Peru einst so wichtigen Guano-Abbaus informiert. Der anschließende Besuch der landschaftlichen Sehenswürdigkeiten an der Küste rundete unsere Führung durch den Nationalpark ab.

Unser Mittagessen nahmen wir in einem Fischrestaurant in Paracas ein, wobei wir es uns nicht nehmen ließen, bisher unbekannte Fischarten in unsere kulinarischen Erinnerungen aufzunehmen. Am frühen Abend trafen wir in der Oase Huacachina ein, wo die meisten von uns sich zu einer Buggytour zusammenfanden. Mit dem robusten Gefährt brausten wir die Dünen im Achterbahnstil hoch und runter. Und sogar Sandboarden war inbegriffen! Nachdem wir uns vom Amateur- zum Profistatus hochgearbeitet hatten, konnten wir die armseligen Bemühungen anderer Sandboard-Anfänger nur noch müde belächeln. ;) Die anderen hatten in der Zwischenzeit Gelegenheit die kleine Oase kennen zu lernen oder sich einfach nur auszuruhen. Erst am Abend fanden wir wieder zusammen, um noch gemeinsam einen Pisco zu genießen, bevor es dann entweder noch in ein Restaurant oder wieder zurück in die Zimmer ging.
Spruch des Tages:
Priska bei der Buggytour: "Das war nicht nur viComfort, das war wie Active/viActive!" (Naaaa? Haben alle die Doppeldeutigkeit verstanden?)
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- 5 h
- 2 h
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18.05.2009
Montag | Ica - Nazca
Erst gegen halb neun brachen wir heute auf, um zu unserer wohlverdienten Pisco-Verkostung zu kommen. In der Pisco-Brennerei wurden wir bereits erwartet und nach einem kurzen Rundgang, auf dem uns der Herstellungsprozess des Pisco näher gebracht wurde, konnten wir darangehen, das hochprozentige Endprodukt einer kritischen Kostprobe zu unterziehen. Sowohl der Hochprozentige als auch der Baileys-artige Piscolikör stieß auf rege Zustimmung, nicht zu vergessen die Schokoköstlichkeiten mit Pecanuss. Zum Glück verschwand nicht gleich alles in den Mägen.

Dann ging es auf den Weg nach Nazca. Beeindruckt haben uns die mondgleichen Landschaften und die verschlungenen Wege durch eine einzigartige Felslandschaft. In der größten Hitze des Tages besuchten wir das Maria Reiche Museum, um mehr über die berühmte Forscherin und ihre Arbeit zu erfahren. Wir nahmen die Gelegenheit wahr, um uns im Gästebuch des Museums zu verewigen. Auf dem nahegelegenen Aussichtturm durften wir dann bereits zwei der einzigartigen Scharrbilder bewundern. Auch die ersten Souvenirs wurden hier gekauft.

Auf dem Flughafen mussten wir nicht lange warten, bis die erste Gruppe in die Luft ging. Natürlich nicht mit Dynamit sondern im Flugzeug :) Gruppe 2 und 3 folgten kurz darauf. Wieder zurück sah man beeindruckte, begeisterte, aber auch etwas bleiche Gesichter. Die Piloten verstanden sich offenbar sehr gut auf Achterschleifen. Zum Glück hatten wir noch einen leeren Magen, was wir aber danach schleunigst änderten. In einem typisch einheimischen Restaurant schlugen wir uns so richtig die Bäuche voll - so dass das Abendessen mit Sicherheit gestrichen war.

Als wir in unserem wunderschönen Hotel eintrafen war es zwar schon dunkel, dennoch ließen es sich Klaus und Claudia nicht nehmen, in den riesigen Pool zu springen. Die anderen zogen sich entweder in ihre Zimmer zurück oder ließen den Abend bei einem Pisco Sour gemütlich ausklingen. Morgen steht eine lange Fahrt vor uns.
Spruch des Tages:
Maria rutschte unglücklich am Rand des Traubeneinfüllbeckens aus. Der Führer der Piscobrennerei wollte sie auffangen. Daraufhin Klaus:"Wenn der Guide nett ist, fällt man ihm gerne in die Arme."
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- 3 h
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19.05.2009
Dienstag | Nazca - Arequipa
Der Bus holte uns heute bereits um 7 Uhr vom Hotel ab. Auch unser örtlicher Guide Don Juan wartete am Hoteleingang, um uns zum bekannten Mumienfriedhof Chauchilla zu begleiten und uns in die Geheimnisse der alten Begräbniskultur einzuweihen. Der Rundgang über den Friedhof begann im Museum. Danach folgten zahlreiche offene Gräber, am Rand mit Adobeziegeln befestigt, in denen die Mumien in Hockstellung beigesetzt waren. Die kahlen weißen Schädel grinsten uns schaurig an, was uns nicht davon abhielt, zahlreiche Fotos zu schießen. Erstaunlich war, dass man schon zu den guten alten Nazcazeiten die Rastafrisur kannte ;) Die Schamanen trugen immer noch stolz ihre drei Meter langen Rastazöpfe.

Durch karge Wüstenlandschaft ging unsere Fahrt weiter an die Küste. An der Küstenstraße stießen wir auf Räumfahrzeuge, die natürlich nicht Schnee beiseite schafften, sondern... Sand! In einer Ferienanlage direkt am Meer genossen wir ein feines Picknick, und einige ließen dann auch ihre Seelen und vollen Bäuche in der Hängematte baumeln.

Auf einer spektakulären Küstenstraße ging unsere Fahrt weiter. Leitplanken? - Das kennen die Peruaner nicht. Die zahlreichen Kreuze am Wegesrande trugen nicht gerade zur Beruhigung einiger Gemüter bei. Kurz vor dem Aufstieg nach Arequipa sammelten wir bei Kaffee und Kuchen Kraft für den weiteren Weg. Drei Stunden später trafen wir endlich in Arequipa ein. In der Dunkelheit war vom Hausvulkan Misti schon nichts mehr zu sehen. Deutlich spürbar waren auch die kühleren Temperaturen. Und sogar die Schweizerinnen stellten bereits die Heizung in ihrem Zimmer an :) Nach der langen Busfahrt ließen sich die meisten ohne Abendessen in die Horizontale fallen.

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- Fahrtag
6
20.05.2009
Mittwoch | Arequipa
Heute durften wir richtig ausschlafen und in Ruhe ein wunderbares Frühstück einnehmen! Im Rahmen der Sozialtour haben wir drei Kindergärten und eine Suppenküche besucht. Die Kinder haben Lieder für uns gesungen und auch wir mussten singen, was leider etwas spärlich ausfiel, aber alle hatten viel Spaß. Danach haben wir den San Camilo Markt besucht, wo wir u.a. Unmengen von Kartoffelsorten bestaunen konnten.
Nach dem leckeren Mittagessen im viventura-Büro begann unser Stadtrundgang am Plaza de Armas. Zuerst tätigten wir umfangreiche Geldwechselaktionen. Anschließend bewunderten wir Sillargebäude im Kolonialstil. Da die Kathedrale leider geschlossen hatte, ging es sofort weiter zum Santa Catalina Kloster. Wir bestaunten die Wohnungen der Nonnen, die je nach Herkunft und Geldbeutel sehr großzügig ausfielen. Wie wir gehört haben, verfügten die Damen sogar über Dienerinnen und Sklavinnen.

Als krönenden Abschluss besuchten einige von uns die Juanita (Mumie eines Inkamädchens), die wie Schneewittchen in einem gläsernen Gefrierschrank präsentiert wird.

Der Tag endete mit einem wunderbaren Abendessen in der Stadt, wo wir auch peruanische Spezialitäten probieren konnten.

Spruch des Tages:
Elfriede beim Anblick der Lebend-Mausefalle im Konvent:"Maulwürfe stehen unter Denkmalschutz."
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21.05.2009
Donnerstag | Arequipa - Chivay - Cabanaconde
Heute konnten wir vorläufig zum letzten Mal etwas länger schlafen. Der Bus und unser örtlicher Guide Genaro holten uns erst um 9:30 Uhr vor dem Hotel ab. Mit kleinem Gepäck machten wir uns auf ins Colcatal. Zunächst jedoch hielten wir an einer Alpaka-Fabrik, wo wir neben Kamelidenstreicheln auch etwas über die unterschiedlichen Alpakawollsorten lernten. Im angegliederten Verkaufsladen wurden fleißig Souvenirs gekauft. Die Daheimgebliebenen werden sich darüber freuen. :) Am Stadtausgang kauften wir neben Getränken auch die berühmt-berüchtigten Cocablätter, die ... überhaupt nicht süchtig machen. Davon konnten wir uns überzeugen, als uns Genaro in die Kunst des Cocakauens einwies. Dann, als wir auf dem Weg über die Hochanden die ersten Vikunjas sahen, schrien einige sofort: "Fotostopp!", nicht ahnend, dass danach noch viele, viele Vikunjaherden folgen würden. Nachdem jedes Vikuña des Altiplano abgelichtet war, näherten wir uns dem höchsten Punkt der Reise. Hier oben, auf ungefähr 4900 Metern, war die Luft doch schon recht dünn *heftignachluftschnapp*. Zum Glück ging es schon bald wieder hinunter, Richtung Chivay, wo uns ein herrliches peruanisches Buffet erwartete. Hühnerhaut und feuchte Augen waren garantiert, als eine folkloristische Musikantengruppe uns mit peruanischen Flöten- und Charangoklängen verzauberten. Sogar das Tanzbein wurde geschwungen. In den Thermalquellen erholten sich die meisten von den Strapazen der Fahrt. Für die ganze Gruppe gab es danach eine Schüttelmassage, weil wir auf der nicht enden wollenden Schotterpiste nach Cabanaconde in eben diesen unfreiwilligen Genuss kamen.

Am späteren Abend kamen wir im Hotel an. Schon bald legten wir uns aufs müde Ohr ;)
Spruch des Tages:
Christa beim Anblick der Musikgruppe: "Wow! Peruanische Männer sind toll. Die können zwei Sachen gleichzeitig - Trommeln und Flöte spielen!"
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- 5 h
8
22.05.2009
Freitag | Cabanaconde - Chivay - Arequipa
Relativ früh am Morgen, gegen 7:30 Uhr, ging es Richtung Cruz del Condor, um den König der Lüfte aus nächster Nähe zu sehen. Wir hatten riesiges Glück und konnten sage und schreibe 16 Kondore aus nächster Nähe beobachten und fleissig fotografieren. Auf dem Weg zurück Richtung Chivay genossen wir bei zahlreichen Fotostopps die wunderschöne Terrassenlandschaft des Colcatals. Immer wieder passierten wir typisch gekleidete Hirtinnen, die ihre kleinen Esels- oder Kuhherden vor sich hertrieben. Ein authentischer Einblick in das Leben dieser Menschen. Vor einem weiteren Mittagessen in Chivay besuchten wir noch die schönen Kirchen von Maca und Yanque. Mit vollen Bäuchen ging es auf einen Verdauungsspaziergang über den Dorfplatz mit anschließendem Besuch des Marktes. Am Bus verabschiedeten wir uns von unserem tollen Guide Genaro und nahmen den Rest der Rückfahrt "unter die Räder".

Am frühen Abend trafen wir erneut in Arequipa ein und genossen einen freien Abend, denn morgen heißt es früh, sehr früh, aufstehen *gähn*.
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- 5 h
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23.05.2009
Samstag | Arequipa - Cusco
Heute schellte der Wecker zu einer sehr unchristlichen Zeit, da unser Flieger bereits um 6:35 Uhr startete. Amüsant wurde es bei unserem Zwischenstopp in Juliaca als zugestiegene Passagiere bereits vergebene Sitzplätze beanspruchten. Trotz des Durcheinanders kam der Flieger früher als vorgesehen in Cusco an, wo schon unser Transferbus zum Hotel auf uns wartete. Nach dem Mittagessen ging es los zur Stadtrundführung, die in Sacsaywaman, dem "Falkenhorst", begann, der alten Festungsanlage der Inka, die trotz ihrer gigantischen Zickzackmauern dem spanischen Angriff nicht lange trotzen konnte. Wir besuchten noch Q'enqo und Tambomachay bevor es dann wieder in die Innenstadt ging, um der Korikancha einen Besuch abzustatten. Unser Rundgang fand am berühmten 12eckigen Stein seinen krönenden Abschluss. Den restlichen Abend gestalteten wir nach Lust und Laune, und so zog es die einen in ein "Cuy-Restaurant", um dicke Meerschweinchen mit Maistaschen und großen frittierten Kartoffeln bei einheimischer Folkloremusik zu probieren, die anderen genossen den Ausblick von den am Hauptplatz gelegenen Lokalen.
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- 1 h
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24.05.2009
Sonntag | Cusco
Frei war der Tag zwar nicht für alle, da sich sechs von uns entschieden, einen separaten Ausflug zu den Sehenswürdigkeiten Chinchero, Salzminen der Maras und Moray zu machen. Der große Rest genoss den Tag beim Lesen, Bummeln, Entdecken der schönen alten Gebäude in der Innenstadt und natürlich einem Restaurantbesuch. Am Abend trafen wir uns noch zu einem kurzen Briefing, dann verstreuten wir uns wieder in alle Himmelsrichtungen, um noch Einkäufe zu tätigen oder/und Essen zu gehen.
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- 2 h
- 2 h
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25.05.2009
Montag | Cusco - Heiliges Tal - Aguas Calientes
Heute ging es zum Glück nicht allzu früh los, so dass wir unser Frühstück nicht in Eile zu uns nehmen mussten. Lediglich die, welche den Ausflug "Halbtages-Inkatrail" gebucht hatten, wurden bereits um sieben Uhr abgeholt, um dann mit der Bahn Richtung Aguas Calientes zu fahren - allerdings nicht bis zur Endstation. Bereits bei Kilometer 106 (nicht 104) wartete die Trekking-Begleitung auf die Mutigen. Für den großen Rest ging es dann um 8 Uhr Richtung Valle Sagrado, dem Heiligen Tal, um neben Pisaq auch der Ruinenstätte Ollantaytambo einen Besuch abzustatten. Die Sonne brannte bereits recht früh auf unsere Häupter, so dass guter Sonnenschutz obligatorisch war. Beeindruckt von den Ruinenstätten, die uns bereits einen Vorgeschmack auf Machu Picchu gaben, ging es dann am Nachmittag per Zug nach Aguas Calientes, wo wir unser kleines Hotel in dem kleinen Ort bezogen. Am Abend ließen sich noch Einige von Mauricio, unserem lokalen Guide, das Kreuz des Südens zeigen. Nach einem wohltuenden Bier (den sich unsere Inkatrailer wahrlich verdient hatten) oder einem Tee zogen sich alle früh in ihre Zimmer zurück, denn schließlich wird morgen schon um 4 Uhr der Wecker klingeln.
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- 4 h
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26.05.2009
Dienstag | Aguas Calientes - Puno
Eintrag vom 26. Mai:

Die spannende Geschichte, warum wir an diesem Tag nach dem Besuch von Machu Picchu von Aguas Calientes bis Puno durchfahren mussten, erzählen wir Euch morgen. Nach den vielen Anstrengungen haben wir uns eine kleine Tagebuchpause verdient. ;)

- Nachtrag -

An diesem Tag erwarteten wir klaren Himmel und sensationelle Fotos. Und Inti war uns tatsächlich gewogen. Nachdem wir den frühen Bus um 6 Uhr morgens zur Ruinenstätte genommen hatten, erwartete uns die hinter den beeindruckenden Bergketten aufsteigende Sonne, die Machu Picchu in ein warmes Licht tauchte. Unser örtlicher Führer Mauricio erzählte uns beim Rundgang in der versunkenen Stadt alle Einzelheiten zur Entdeckung und zu den neuesten Erkenntnissen. Nach zwei Stunden war die Führung beendet und wir wurden „freigelassen“, um auch noch den letzten Winkel der altehrwürdigen Inkastadt zu untersuchen.

Bereits um 12 Uhr 30 ging es mit dem Zug nach Ollantaytambo, wo uns ein Bus erwartete, der uns ... nach Puno bringen würde! Wie wir bereits am Vorabend erfahren hatten, war ein eintägiger Streik für den 27. Mai ab Mitternacht anberaumt, der es uns unmöglich machen würde, die Straße nach Puno wie im Programmablauf vorgesehen ungehindert zu befahren. Es wurde folglich ein sehr langer Tag, mit einer Busfahrt von ungefähr 9 Stunden. Gegen 23 Uhr kamen wir im wahrsten Sinne des Wortes völlig gerädert am Hotel in Puno an, wo wir nach dem Einchecken schnell in einen tiefen Schlaf fielen.
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27.05.2009
Mittwoch | Puno / Capachica
Wir konnten relativ gut ausschlafen, relativ, da nach der langen Fahrt des gestrigen Tages auch ein langer Schlaf recht kurz erschien. Nach dem Frühstück machte sich die Mehrheit von uns fertig für die Bootsfahrt nach Capachica, wo unsere Gastfamilien, bei denen wir die Nacht verbringen würden, bei unserer Ankunft schon am Hafen der Halbinsel auf uns warteten. Vom Hafen ging es noch ein ganzes Stück den Berg hinauf, so dass uns einmal mehr bewusst wurde, dass wir uns auf ungefähr 3800 m Höhe befanden. Nach einem leckeren und gesunden Tee bezogen wir unsere Quartiere und genossen bis zum Abendessen die Idylle des Dörfchens. Erstaunlicherweise wurden wir unmittelbar nach dem Essen sehr müde, und das, obwohl es noch früh am Abend war: 20 Uhr. Aber wahrscheinlich forderte der Vortag noch seinen Tribut, und so legten wir uns alle recht früh in die liebevoll gemachten Betten und schliefen lang und tief und ungestört.
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- Fahrtag
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28.05.2009
Donnerstag | Capachica - Puno
Um 8 Uhr hatte man für uns das Frühstück im Speisesaal der Gemeinde hergerichtet, und bei leckeren Pfannkuchen und den typischen Andenbrötchen konnten wir uns für den bevorstehenden Tag stärken. Um 9 Uhr kamen die Kleinsten des Dorfes, um unsere Mitbringsel entgegenzunehmen. Mit glänzenden Augen wurden Obst, Käse, Brot, Schokolade und Gummibärchen in Mützen oder im zurechtgelegten Röckchen davongetragen. Anschließend setzten sich die Kinder zusammen und schoben sich abwechselnd Käse und Schokolade in den Mund. Der Morgen schloss dann bei einem kleinen Spaziergang bis zu einer Anhöhe, von der aus man die Insel Taquile sehr gut sehen konnte. Gegen Mittag versammelten wir uns vor der Abreise nochmals im Speisesaal, um ein schmackhaftes Fischgericht mit Kartoffeln und Gemüse zu genießen. Danach hieß es schon Abschied nehmen und im Gänsemarsch zur Anlegestelle hinunter zu marschieren. Noch ein kurzes Winken, und schon ging es dem nächsten Ziel, den Uros-Inseln, entgegen. Auf einer der typischen Inseln legte unser Boot an, und mit einem freundlichen Hallo auf Aymara wurden wir willkommen geheißen. Aufmerksam verfolgten wir die Erklärungen zur Geschichte der Uros und der Bauweise ihrer so besonderen und einzigartigen Schilfinseln. Am Nachmittag kamen wir wieder in Puno an, und so hatten wir Zeit, entweder etwas auszuruhen oder gleich unser Abendessen einzunehmen.
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- 2 h
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29.05.2009
Freitag | Puno - La Paz
Am heutigen Tag mussten wir uns von Peru verabschieden. Und wahrscheinlich, damit wir die Trennung recht wehmutig vollzogen, fuhr der Bus eine besonders schöne Strecke am Titicacasee entlang. Noch vor der Mittagszeit erreichten wir die peruanisch-bolivianische Grenzstation, wo wir unser Gepäck vom Bus auf die Karren von Kofferträgern verteilten. Dann gingen wir brav hintereinander Richtung Zollstation. Damit es auch möglichst umständlich wird, so erschien es uns, haben sich die Peruaner etwas besonderes ausgedacht: An einer Stelle wird das Touristenvisum aus dem Pass genommen. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite muss man sich dann noch mal in eine lange Schlange stellen, damit man den Ausreisestempel erhält. Auch hier blieben wir alle brav beisammen - aber, halt, an der zweiten Ausreisestelle bemerkte Doris, dass ihr Jürgen verschwunden war. Sorgenvoll schauten alle in die Menge. Warum er wohl die Gruppe verlassen hatte? - Grund: Der Ärmste war von zwei Polizisten kurzerhand von hinten und unbemerkt vom Rest der Gruppe gegriffen und abgeführt worden. Man durchsuchte intensiv sein Gepäck ... wer weiß, was man suchte. Schließlich kamen wir wieder zusammen, als der Rest alle Formalitäten schon hinter sich gebracht hatte. Als auch Jürgen endlich seinen Ausreisestempel erhalten hatte, ging es über die Grenze zur bolivianischen Zollstelle. Auch hier wartete nichts Gutes auf uns: Sabine wurde, als sie Einigen beim Ausfüllen der Formulare half, ein wichtiges Dokument aus ihrer Handtasche gestohlen. Wir waren dann einfach nur noch froh, dieses heillose und unübersichtliche Durcheinander am Grenzposten überstanden zu haben. Zum Glück brachten wir wenigstens das Geldwechseln sicher über die Bühne.

In Tiahuanacu lud uns viventura zum Mittagessen ein. Die meisten von uns stärkten sich bei einem Stück Lamafleisch. Jeweils davor und danach gab es reichlich Erklärungen unseres örtlichen Guides Rafael. In der Ruinenstätte von Tiahuanacu wehte ein kalter Wind als wir in die Bedeutung und Bauweise des Ortes eingeführt wurden. Ein Foto von Kontiki und dem berühmten Tor durfte natürlich auch nicht fehlen.

Am Abend kamen wir oberhalb von La Paz an, wo uns ein herrlicher Blick auf die Stadt für die vorangegangenen Strapazen an der Grenze entschädigte. Hungrig fielen wir gleich nach dem Einchecken im Hotel in das nächstgelegene Restaurant ein.
Spruch des Tages:
"Wo ist Jürgen? - Und, ist Sabine noch vollständig?"
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- 5 h
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30.05.2009
Samstag | La Paz
Außer Priska, die gegen 7 Uhr ihre Bikingtour antrat, wurde der Rest um 9 Uhr von Rafael zur Stadtrundfahrt abgeholt. Sabine verabschiedeten wir bereits nach kurzer Fahrt vor der Touristenpolizei, damit sie den Diebstahl des Vortages anzeigen konnte. Die Stadt La Paz hielt einiges für uns bereit: Nicht nur, dass wir das Valle de la Luna mit seinen bizarren Felsformationen besuchten, auch ging es zu einem Aussichtspunkt, von dem aus man die Stadt gut überschauen konnte, des weiteren zum (politischen) Zentrum, und selbstverständlich durfte auch der Besuch des Hexenmarktes nicht fehlen. So vergingen die Stunden im Flug und nur unser knurrender Magen wies uns darauf hin, dass die Mittagszeit bereits mehr als angebrochen war. So gönnten wir uns eine ausgedehnte Mahlzeit und danach einen wunderschönen freien Nachmittag in der Stadt.
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31.05.2009
Sonntag | La Paz - Sucre
Den heutigen Vormittag hatten wir zur freien Verfügung, und wir nutzen ihn auf jeden Fall für ein ausgiebiges Frühstück im wunderschönen Ritz.

Dann, um 12:30 Uhr stand unser Bus bereit, um uns zum Flughafen zu bringen. Der Bus schnaubte und ächzte ... bis ... er schließlich auf einer Art Autobahn Richtung Flughafen völlig den Geist aufgab. Der Busfahrer öffnete den Motorraum, mit dem Resultat, dass wir alle ordentlich von Benzindämpfen eingenebelt wurden. Einige verließen recht schnell das Gefährt. Ein Ersatzbus wurde bestellt, doch wussten wir nicht, wann dieser eintreffen würde. Wenigstens erhielt der Fahrer Hilfe von einem herbeigeeilten Kollegen, der mit Ersatzteilen, Marke Selbstbau, und Benzin bereit stand. Erst gegen zwei Uhr und nach einer auch für den nachfolgenden Verkehr sichtbaren Reparatur (grau-schwarzer Benzinnebel) konnten wir die Weiterfahrt antreten. Kurz vor Schalterschluss wickelten wir noch gerade rechtzeitig den Check-In ab. Sabine bezahlte in aller Eile die Flughafensteuer und wir stürmten durch die Kontrolle in den Flieger. Das war wahrlich schon wieder mehr viActive als viComfort. ;)

In Sucre wurden wir dann von der örtlichen Reiseführerin Lourdes erwartet, die uns ins Hotel brachte. Der restliche Nachmittag und Abend stand uns zur freien Verfügung.
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- 1 h
18
01.06.2009
Montag | Sucre
In der schönen Stadt erwartete uns am Morgen erst einmal eine kleinere Tour durch die Innenstadt. Wir besuchten unter anderem den zentralen Platz, den Markt, den Friedhof und ein Maskenmuseum, das sehr interessant war und unbedingt empfehlenswert für folgende Gruppen ist. :) Danach gab es dann erst einmal Mittagessen, um uns für den Besuch der Dinosaurierspuren zu stärken. Das längste Dinosaurierspurenfeld Südamerikas machte seinem Namen alle Ehre. Beeindruckt sahen wir die im nun senkrechten Felsen verewigte Jagdszene aus der Urzeit. Im angegliederten Museum konnten wir Dinosauriermodelle betrachten, die uns einen Einblick in das wilde Leben vor Millionen von Jahren gaben. Schließlich ging es wieder zurück zu unserem Hotel mit einem schönen Blick über Sucre, von wo wir aus noch die unterschiedlichsten Aktivitäten starteten ... zumindest aber den Gang zu einem Restaurant, um noch ein leckeres Abendbrot zu genießen.
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02.06.2009
Dienstag | Sucre - Potosi
Gleich nach dem Frühstück stieß endlich Sabine wieder zu uns. Von der langen Busfahrt konnte sie sich jedoch nicht erholen, denn Lourdes - unsere regionale Führerin - fiel krankheitshalber aus, weshalb Sabine gleich ihren Platz einnehmen musste.

Am Hauptplatz besuchten wir das 'Haus der Freiheit' und lernten Boliviens vielfältige Freiheitsgeschichte kennen. Vor allem die Frauen waren beeindruckt von der Juana, der berühmten Unabhängigkeitskämpferin Boliviens. Die Männer hingegen fanden den riesigen Holzkopf von Simon Bolivar sehenswert. ;-)

Kurz darauf brachte uns der Bus nach Potosi, wo wir zentrumsnah unterkamen. Da wir etwas knapp in der Zeit waren, ging's gleich nach dem Einchecken zur 'Casa de Moneda', wo wir in die alte Münzprägekunst eingeführt wurden. Da es ziemlich kalt war, kürzten wir - im Einverständnis aller - die Führung etwas ab.

Umso schöner war es, uns danach in einem herrlich warmen Restaurant die eingefrorenen Glieder wieder aufzuwärmen. Zum Glück verfügte auch das Hotelzimmer über eine Heizung und so fielen wir einmal mehr in einen tiefen Schlaf.
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- 3 h
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03.06.2009
Mittwoch | Potosi - Jirira
Am Vormittag stand die Besichtigung der Silbermine auf dem Programm. Erst aber noch wurden auf dem Markt Drogen, Alkohol und sogar Dynamit eingekauft...

Danach wurden die Minengänger dementsprechend eingekleidet. Halb vermummt - denn auch eine Atemmaske durfte nicht fehlen - krochen wir in die Mine. Durch knöchelhohes Wasser wateten wir ca. 350 Meter tief in den Stollen. In einer grottenartigen Nische opferten wir dem Minen-Teufel und Pachamama unsere mitgebrachten Cocablätter und sogar eine Zigarette (die er sofort rauchte *grins*). Auf dem Rückweg passierten uns einige Minenarbeiter mit ihren Loren. Eine Dynamitsprengung außerhalb der Mine schloss die Rundführung ab. Hui, hat das geknallt. :-)

Im Bus erfuhren wir von Sabine, dass der Weg nach Uyuni durch eine Blockade versperrt war. Nach einigen Diskussionen fanden wir aber doch eine Lösung, die für alle akzeptabel war. So ging es nach dem Mittagessen auf den Markt, wo wir einigen Proviant einkauften, da wir uns in den nächsten Tagen selbst versorgen mussten. Es folgte eine 3-stündige Busfahrt nach Challapata. Bereits in der Dunkelheit wechselten wir das gesamte Gepäck auf die drei bereit stehenden Jeeps. Von dort fuhren wir über holprige Schotterpisten nochmals drei Stunden bis zu unserem Zielort Jirira. Es erwartete uns eine einfache Unterkunft ohne Duschen. Gegen drei Uhr (!) fielen wir nach der Zimmerzuweisung einfach nur noch in die Betten.
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- 6 h
21
04.06.2009
Donnerstag | Jirira - San Juan
Nach unserem selbstgemachten Frühstück starteten wir gegen elf Uhr in die Salzwüste. Lange war der Weg dorthin nicht, denn sie lag nur um die Hausecke. Groß war in unserem Jeep das Gelächter als unser Fahrer mit 80 Sachen über den Salzsee bretterte, ohne das Steuerrad festzuhalten. Wir hatten ja auch keinen Gegenverkehr.

Wir besichtigten einige Salzabbaufelder, auf denen gerade fleißige Männer mit dem Verladen des Salzes beschäftigt waren. Danach durfte ein ausgiebiger Fotostopp nicht fehlen, um die endlose Weite der weißen Landschaft einzufangen. Den Mittagshalt legten wir auf Inkawasi ein, einer 'Insel' in der Salzwüste. Hier stießen wir auf meterhohe, uralte Kakteen und Korallenfelsen aus der Urzeit, was erneut viele schöne Fotos ergab. Danach mussten wir die einzigartige Landschaft leider verlassen, um uns in Richtung San Juan zu begeben. Auch heute erwartete uns wieder eine einfache Unterkunft (Tag 2 ohne Dusche...). Die Köchin zauberte uns aber ein gutes und warmes Essen und sogar einen leckeren Nachtisch, so dass wir bereits um 22.00 Uhr mit vollen Bäuchen in die Federn fielen. Viel länger hätten wir auch nicht aufbleiben können, denn der Lichtgenerator legte sich ebenfalls schlafen. ;-)
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- 4 h
22
05.06.2009
Freitag | San Juan - San Pedro de Atacama (Chile)
Unangenehm früh läutete heute unser Wecker. Das Display zeigte 04.00 Uhr an... Im Dunkel, ausgerüstet mit Stirn- oder Taschenlampe, wurden in der Kälte eilig die Koffer geschlossen, um sie erneut auf die Dächer der Jeeps zu verladen. Noch etwas verschlafen stiegen wir in die - oh wie herrlich - beheizten Jeeps. Trotzdem war es noch immer so kalt, dass sich an den Scheiben Eisblumen bildeten.

Kurz nach Sonnenaufgang sahen wir den ersten aktiven Vulkan. Es stiegen kleine Rauchwolken aus dem linken Kraterteil. Auf holprigen Wegen näherten wir uns dem Bergsee, an dem wir unser Frühstück bei ca. -5 Grad einnehmen würden. Beim Festhalten der Brötchen fielen uns fast die Finger ab. Außerdem hatte einer der Jeeps eine Radpanne, weshalb der Reifen ausgewechselt werden musste. Das war nur das erste Mal von insgesamt drei Radwechseln. ;-/

Die Fahrt führte uns durch eine beeindruckende, atemberaubende und farbige Hochgebirgslandschaft. Wir sahen Viskachas, Vicuñas und sogar Andenrebhühner. Trotz mehrtägigem Nichtduschen, verzichteten wir auf ein Thermalbad, denn wir sehnten uns mehr nach einer heißen Dusche im warmen Hotel. Gegen 17.00 Uhr passierten wir die chilenische Grenze und nach einigen Zollformalitäten (nicht zu vergleichen mit dem bolivianischen Chaos) kamen wir endlich in unserer schönen Unterkunft in San Pedro de Atacama an.
Rundreise Südamerika
Rundreise Südamerika
- Fahrtag
- 2 h
23
06.06.2009
Samstag | San Pedro d.A.
Der Morgen stand uns zur freien Verfügung und am Mittag hatten einige von uns ihr Abschiedsessen mit Sabine. Andere warteten damit bis zum Abend. Um drei Uhr holte uns der Bus zum Besuch der Salzkordillere, dem Tal des Todes und des Mondtals ab. Passend zum Mondtal sahen wir den aufgehenden Vollmond, leider blieb uns aber wegen eines wolkenverhangenem Himmels ein spektakulärer Sonnenuntergang vergönnt. Trotzdem schossen wir zahlreiche Fotos und kamen gegen 19.00 Uhr wieder im Hotel an.
Rundreise Südamerika
Rundreise Südamerika
- 2 h
24
07.06.2009
Sonntag | San Pedro - Calama - Santiago
Unser Flieger ging bereits um 10 Uhr morgens, weshalb leider an ein langes Ausschlafen nicht zu denken war. Aber glücklicher Weise würde uns der frühe Flug einen längeren Tag in Santiago bescheren.

Am Flughafen in Calama mussten wir uns von Sabine verabschieden. Am Vortag hatten wir das schon ausgiebig bei einem kalorienreichen Mahl "gefeiert". ;)

Am Flughafen von Santiago stand bereits unsere örtliche Reiseführung, um uns die Vielfalt der Stadt Santiago zu zeigen: Auf dem Programm standen Zentralmarkt, Santa Lucia Berg, der Cerro San Cristobal, um nur einige Ziele zu nennen.

Den restlichen Tag hatten wir zur freien Verfügung, und so zerstreuten wir uns nach einer Erholungspause auf den Hotelzimmern in alle Winde.
Rundreise Südamerika
Rundreise Südamerika
- 2 h
- 1 h
25
08.06.2009
Montag | Santiago - Europa
Heute mussten sich leider die meisten von uns (8 Personen) von Santiago und damit von Südamerika verabschieden. Sechs von uns werden entweder die Osterinseln ansteuern oder eine viActive-Reise anschließen.
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- Flugtag
 
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Rundreise Südamerika 15.01.12
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Jetzt sind 4 Wochen Ecuador und Galapagos leider schon wieder vorbei und es war rund herum eine gelungene Reise. Die Unterkünfte übertrafen teilweise die Erwartungen...
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06.02.12 von Katja
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