Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Ankunft in Peru
Um 17.50 Uhr landete der Flieger mit unseren ersten sieben Reisenden im Jorge Chavez Flughafen in Lima.
Wir fuhren zusammen in unser Hotel in Miraflores. Nach der Zimmerverteilung und einer kleinen Auffrischung, gingen wir in ein nettes Restaurant in der Nähe unseres Hotels. Nach dem Essen waren wir alle todmüde und sind schnell zurück in unser Hotel und in unsere Betten gegangen.
Später am Abend sind die noch fehlenden drei Teilnehmer angekommen.
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Flug nach Nordperu
Bei strahlendem Wetter starteten wir nun in das Abenteuer Peru.
Während unserer Fahrt zum Flughafen bekamen wir auch noch gratis eine kleine Stadtrundfahrt dazu. Mit herrlichen Tiefblicken auf die Landschaft flogen wir nach Tarapoto, wo uns ein unerwartet feucht-schwüles Wetter erwartete.
Nach einem kleinen Stadtbummel fanden wir uns in einem kleinen Lokal zum Mittagessen ein. Danach ging es mit einigen Fotostopps und nicht minder vielen Halts wegen Erdrutschen Richtung Moyombamba. Dank dieser vielen Verzögerungen war es schon recht spät, als wir ankamen.
Trotzdem reichte es noch für ein kleines Abendessen bevor wir voll Vorfreude auf unsere morgige Dschungeltour in die Betten sinken.
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Bootsfahrt im Dschungel
Abfahrt 6:00 Uhr - gefühlt ungefähr 3:50 - von Moyobamba irgendwo ins Unterholz. So ganz genau lässt sich das nicht sagen, denn unter dem zappendusteren Umfeld leidet die Orientierung nicht unwesentlich.
Nach einer Stunde Schotter- und Lehmpiste erreichen wir eine Anlegestelle, an der wir in topmodisch geschnittene Regencapes - der Regenwald macht seinem Namen alle Ehre - und Schwimmwesten verpackt werden. Per Motorboot geht es weiter über den Mayo zu einem kleinen Ressort im Urwald, wo nach einem Frühstück das kleine Motorboot gegen noch kleinere Einbäume eingetauscht wird. In denen schippern wir los durch ein wunderbares Naturschutzgebiet, um die Flora und Fauna des Regenwaldes zu bewundern. Erstere wuchert üppig wie man das von ihr erwartet und auch zweitere verhält sich kooperativ und turnt in Gestalt von Affen gut gelaunt durch Bäume (wir werden den Verdacht nicht los, dass sie ihren Spaß mit den bunten Plastikzelten unten in den Booten haben, die mit zusammengekniffenen Augen gen Himmel starren). Pudelnass geht es zurück ins Ressort zu einem leckeren Mittagessen und dann per Motorboot wieder Richtung Bus.
Während unserer Bootstour war allerdings auch Petrus nicht untätig und hat mit Unmengen Regenwasser die unwegsame Lehmpiste in ein einziges Matschloch verwandelt, in dem unser Bus auch prompt entgleist. Nach mehreren vergeblichen und einem final erfolgreichen Versuch, ihn wieder auf die Piste zu bringen, wissen wir die Leistungen von MacGuyver nun endlich wirklich zu schätzen. Die Hilfsbereitschaft von herbeigeeilten Peruanern auch.
Den Rest des Tages - oder besser der Nacht - verbrachten wir mit der Fahrt nach Chachapoyas, das wir um Mitternacht erreichten.
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Kuelap
Nach einer doch recht kühlen Nacht starteten wir heute bei sonnigem Wetter etwas später.
Unser “Local Guide” Andre – aus Deutschland - empfahl einen Besuch beim örtlichen Markt um die heutige Verpflegung sicherzustellen. Dabei fanden auch wieder einige exotische, oder wie unsere Reisleiterin Karol sagen würde “komische Früchte” den Weg in die Verpflegungsbeutel.
Während der 3-stündigen Fahrt über eine doch recht waghalsig angelegte Schotterpiste an den Hängen der Peruanischen Berge waren die Ausblicke zum Teil recht tief.
Aber wir kamen unbeschadet in Kuelap an. Und mit uns der Regen. Trotz des unwillkommenen Reisebegleiters ließen wir es uns nicht nehmen die riesige Anlage zu erkunden. Die kompetenten Ausführungen von Andre, untermalt vom leisen Plätschern des Regens, erweiterten unseren Wissensstand doch beträchtlich.
Nach erfolgreicher Besichtigung ging es wieder zurück. Der Regen entschloss sich noch etwas in Kuelap zu bleiben.
Unerwartet früh fanden wir heute wieder den Weg ins Hotel, so dass einem gemütlichen Besuch in einem Lokal nichts im Wege stand.
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Die Besuche beim Gocta Wasserfall und Karajia
Da die Strasse nach Jaen erst nach 18:00 geöffnet wurde, hatten wir am Morgen genug Zeit uns im Markt mit verschiedenen Leckereien einzudecken. Nach dem gemeinsamen Frühstück ist dann der eine Teil der Gruppe noch zum Gocta Wasserfall gefahren und die andere Gruppe nach Karajia.
Der Weg nach Karajia war landschaftlich schön und es wurden ausgiebig Bilder gemacht. Vom Ausgangspunkt nach Karajia haben wir dann die Wanderung begonnen. Es ging an traditionellen Feldern vorbei, die auch gerade bestellt wurden. Traditionell heißt, dass man Mais, Bohnen und Kürbis parallel anpflanzt. Nach etwa einem Kilometer haben wir dann die Sarkophage erreicht und die Sonne schien gerade durch die Wolken durch und hat diese in ein wunderbarem Licht getaucht. Zu unserem Glück sahen wir auch gleich einen Kolibri und hörten die Papageien eher als wir sie sahen. Um die Grabstätte auch von der anderen Seite zu sehen, sind wir hinter einen kleinen Wasserfall gelaufen und haben auf diese Weise noch ein paar Knochen gesehen, die jemand dort positioniert hatte. Dann begannen die Versuche die Papageien zu fotografieren. Am Ende hat es wohl jeder geschafft ein Bild zu bekommen. Beim Rückweg waren dann die 200 Höhenmeter bis zum Ausgangspunkt die anstrengendsten der Wanderung. Auf dem Rückweg haben wir dann noch ein paar weitere Sarkophage aus der Entfernung gesehen, die leider schon geplündert waren. In einem kleinen Dorf haben wir dann etwas Traditionelles gegessen. Zum Schluss haben wir noch eine Steinmalerei gesehen bevor wir die Gruppe wiedergetroffen haben.
Die Anfahrt zum Gocta Wasserfall führte wieder über eine schwindelerregende Serpentinenstrasse auf nahezu 2000 Meter. Auf dem Marktplatz des kleinen Ortes begrüßte uns schon die heutige Führerin. Der Weg führte bei schönem Wetter mit unerwartet hoher Luftfeuchtigkeit zuerst durch die Zuckerrohr- und Bananenfelder der kleinen Gemeinde bevor wir über felsiges Gelände mit einer Vielzahl von Blumen, darunter auch Orchideen, die es zu Hause, wenn überhaupt, nur in der Gärtnerei gibt, durch Regenwald bis zu einer kleiner Hütte mitten im Urwald. Dort machten wir eine kleine Rast, bevor wir zum Aussichtspunkt vorstießen, von dem wir einen herrlichen Blick auf den mit 771 Meter hohen als dritthöchsten Wasserfall der Erde kartographierten Katarakt hatten. Nach einem extensiven Fotostopp ging es zurück. Die Wanderung hat den Appetit angeregt und so sahen wir dem späten Mittagessen mit Hühnchen, Reis und Linsen mit froher Erwartung entgegen. Nach dieser Stärkung begaben wir uns zum Treffpunkt mit der anderen Gruppe.
Wieder vereint machten wir uns auf den Weg zu unserem heutigen Etappenziel - Jaen. Rechtzeitig zur Öffnung der Straßensperre um 18:00 Uhr trafen wir ein, und so stand einer Weiterfahrt nichts mehr im Wege. Den Abend haben wir im Hotel gemütlich am Pool ausklingen lassen.
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Sican und Moche Kultur / Muttertag
Heute war es mal wieder nichts mit Ausschlafen.
Nach ca. 6 Stunden Fahrt kamen wir um die Mittagszeit in Tucume an, wo wir auf unseren Guide Francis trafen. Francis erklärte uns zuerst die Geschichte von Tucume und der Sican-Kultur im kleinen Museum. Dann erkundeten wir selbst die Ruinen. Das Sipan-Museum war heute leider zu (wegen Muttertag).
Zum Abendessen sind wir zu Fuß gegangen. Nach dem Essen haben wir unseren ersten Pisco Sour getrunken und dann Wein, Pisco Pur, Bier und und und…;-)
Morgen geht das Programm mit der Chimu-Kultur und den Chan Chan Ruinen weiter!
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Chan Chan Ruinen
Bevor wir heute Richtung Pazifik aufbrachen, besuchten wir den Markt in Chiclayo.
Zuerst ging es durch den sogenannten Hexenmarkt. Hier werden alle möglichen Heilmittelchen für alle möglichen Wehwehchen verkauft. Unser Guide Francis erklärte uns die Kräuter und Mittelchen der Schamanen. Hier deckten wir uns für die nächsten Tage mit allen möglichen Früchten ein: Orangen, Trauben, Äpfel, Lima. Granadillas u.s.w.
Dann fuhren wir 3 Stunden bis La Huaca el Brujo, wo vor 3 Jahre eine Prinzessin gefunden wurde. Danach ging es weiter zu den Chan Chan Ruinen. Chan Chan ist die größte Lehmziegelstadt Südamerikas. Francis erklärte alles sehr ausführlich.
Abends gingen wir zu einem Restaurant wo ein typisches peruanisches Fischgericht gegessen wurde. War lecker ;)).Mit vollem Bauch sind wir dann in eine Bar gegangen bis…
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Mond- und Sonnenpyramide - Stadttour Trujillo
Heute durften wir ausschlafen. Es ging nämlich erst um 12 Uhr los.
Wir fuhren in Richtung Moche-Tal, um die Sonnen- und die Mondpyramide zu sehen. Die Mondpyramide ist für Besucher geöffnet, die Sonnenpyramide leider nicht, da dort noch geforscht wird. Als erstes sahen wir den Opferplatz und bestaunten die Mauer, auf der noch die originalen Farben und Zeichen zu erkennen waren. Einige sind noch perfekt erhalten. Die Farben Rot, Schwarz, Weiß und Gelb sind überall an der Mauer zu finden, ebenso die Figur von "AYAPAEC" (der Gott der Moche Kultur).
Dann fuhren wir weiter in die Stadt, wo wir einige Beispiele für spanische Herrenhäuser gesehen haben. Eines davon konnten wir auch besichtigen. Der Streifzug durch einen Straßenzug mit sehr gut erhaltenen Kolonialhäusern endete in einem kleinen Café, wo wir eine Mittagspause machten (16:30 Uhr). Nach der Hitze bei der Mondpyramide war uns aber nur nach einem kleinen Snack. So wagten sich ein paar auch an eine der peruanischen Torten. Sie überzeugten durch Ihre Größe (Höhe) und die Süße. Danach ging es wieder zurück in unser Hotel am Strand, wo wir bei Dunkelheit ankamen (was bei Einbruch der Nacht um 18:30 Uhr nicht schwer ist).
Mit kleinem Abstecher in eines der vielen Lokale am Strand ließen wir unseren vorerst letzten Tag an der Küste ausklingen.
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Trujillo - Canon del Plato - Huaraz
Schon früh (manchen zu früh) riss der Wecker uns aus den Träumen, denn heute stand uns eine wahre Monstertour im Bus bevor. Es sollte von Meeresniveau durch die Entenschlucht (Canon del Plato) bis nach Huaraz auf über 3000 m gehen.
Bei nebligem Wetter ging die Fahrt los, aber bereits in den Vorläufern der Anden wich der Nebel strahlendem Sonnenschein. Bald schon wurde unser Glück aber auf die Probe gestellt, den uns erfreute eine Reifenpanne. Nach dem erzwungenen 1-stündigen Aufenthalt in einem kleinen Ort ging es, mit wieder instandgesetztem Bus, weiter. Nach anfänglich noch durchaus passabler Strasse sollte es damit ein viel zu frühes Ende nehmen. Mit dem Abbiegen auf die Zufahrt zur Entenschlucht fanden wir uns auf einer typisch südamerikanischen Schotterpiste wieder. Trotz gänzlichem Fehlen von Vegetation war die farbenprächtige Bergwelt atemberaubend. Die Farben wechselten, die Vegetation nicht und die Felswände rückten immer näher. Dafür wurde die Straße, soweit überhaupt noch möglich, noch schmäler. Manches Mal fand zwischen Rad und Abgrund kein Stein mehr seinen Platz. So ging es nahezu 8 Stunden, nur unterbrochen durch ein kleines Picknick an einem der wenigen grünen Plätzchen, weiter, bis auch dieses Abenteuer sein Ende fand und wir uns wieder auf asphaltierter Strecke unweit von Huaraz, diesseits der schwarzen Kordilleren wieder fanden.
Bei Dunkelheit und leichtem Nieselregen kamen wir zu später Stunde im Hotel in Huaraz an.
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Huaraz - Laguna Llanganuco - Yungay
Nach den gestrigen Bedenken wegen des Wetters zeigte sich Peru heute wieder von seiner schönsten Seite und so konnte unser einziger Teilnehmer der 3-tägigen Lama Trekking-Tour den Weg frohgemut unter seinen Füße nehmen.
Für alle anderen stand auch eine ganz besondere Tour auf dem Programm. Es ging per Bus auf über 3500 m, wo wir die beiden türkisfarbenen Lagunen von Llanganuco bestaunen durften. Trotz ihrer Schönheit wanderte unser Blick aber doch viel mehr zu den Bergspitzen der weißen Kordilleren mit ihren Gletschern, die uns umschlossen. Eigentlich sollte die Fahrt heute, da die Wetterverhältnisse perfekt waren, auf über 4700 m gehen, was einen noch besseren Blick auf die uns umgebende Gletscherwelt versprach. Leider machten uns unsere Busfahrer einen Strich durch die Rechnung. Schon kurz hinter den Lagunen weigerten sie sich der schmalen Schotterpiste weiter zu folgen. So blieb uns nichts anderes übrig als die, auch von dieser Position durchaus beeindruckenden Rundumsicht, zu frönen, bevor wir zu einer kleinen Wanderung aufbrachen, bei der uns unser Guide die Flora und Fauna der Umgebung etwas näher brachte.
Auf der Rückfahrt besuchten wir noch das kleine Städtchen Yungay, das bei einem Felssturz 1970 völlig von Geröll- und Schneemassen bedeckt wurde. An der Stelle wurden unzählige Rosen gepflanzt, überragt vom Friedhofshügel mit seiner Christusstatue, die die Katastrophe unbeschadet überstanden hat.
Ein aufziehendes Gewitter machte uns die Entscheidung leichter, zurück nach Huaraz aufzubrechen. Einen Hotelwechsel später fanden wir uns in unserem neuen Domizil vor dem Kamin zu einem typisch peruanischen Essen (Grillhähnchen mit Pommes) wieder. So gestärkt schauten wir mit einem Pisco Sour wohlgemut unserem morgigen freien Tag entgegen.
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Ein freier Tag!
Endlich einmal ausschlafen! So begann heute für alle Teilnehmer dieser Reise der Tag. Für manche war die Möglichkeit bis 9 Uhr zu frühstücken schon fast zu knapp.
Bei herrlichem Wetter wollte sich doch kein rechter Unternehmergeist einstellen. Alle lohnenswerten Ziele hätten wieder einmal eine längere Busfahrt bedeutet. So beschränkten sich die meisten auf einen Stadtbummel, einen Besuch des örtlichen Museums und ähnliches.
Auch die Daheimgebliebenen kamen nicht zu kurz und so fanden einige Postkarten Ihren Weg in das Postamt am Platz.
Frisch und erholt sehen wir dem morgigen Tag mit einem weiteren Highlight dieser Gegend- den Ruinen von Chavin de Huantar - entgegen.
An dieser Stelle auch ein kleiner Bericht vom Lama Trekking:
Bei bestem Wetter hat das Trekking in einem kleinen Dorf bei Huaraz begonnen und wir sind durch immer weniger bewohnte Gebiete in Richtung Nationalpark aufgebrochen. Die Lamas liefen regelmäßig voraus, da sie den Weg bereits kannten. Da wir etwas zu spät loskamen, haben wir nur den Ersatzcampingplatz erreicht und dort unsere Zelte aufgebaut. Das Abendessen wurde frisch zubereitet und ich konnte dem Guide dabei zu sehen. Am nächsten Morgen musste ich feststellen, dass das Zelt eingefroren war. Der Sonnenaufgang hat sich aber gelohnt und die Temperaturen sind schnell wieder gestiegen. So haben wir bei gutem Wetter den Pass erreicht. Im Bereich des Passes konnte man den alten Inkatrail gut sehen. Auf der anderen Seite haben wir dann wieder unsere Zelte aufgeschlagen und ein leckeres Abendessen gehabt. Am nächsten Morgen sind wir dann früh in Richtung Chavin aufgebrochen, um die Gruppe dort zu treffen. Der Weg durch die ganzen Dörfer war sehr interessant und der Guide hat viel von der Gegend erzählt. Leider gab es einen kleinen Erdrutsch am Ende der Strecke und wir mussten einen Umweg nehmen und kamen etwas zu spät an.
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Chavin de Huántar
Heute geht es um halb acht los Richtung Chavin de Huántar. Dies liegt etwa 100 km von Huaraz entfernt, auf der anderen Seite der Cordillera Blanca, was uns eine Fahrt durch eine karge, aber beeindruckende Landschaft auf der Höhe beschert.
Nach einem Stopp an der Laguna Querococha - die Lamas und Alpakas sind zum Fototermin mit uns leider nicht erschienen - geht es hoch zum Kahuish-Tunnel (gemittelt über alle verschiedenen Höhenangaben, die so gemacht werden, vermutlich auf rund 4.500 m), um auf die andere Seite der Cordillera Blanca zu gelangen. Von dort geht es durch eine landwirtschaftlich geprägte Gegend wieder hinunter zu den Ausgrabungsstätten von Chavin de Huántar, den ältesten Bauwerken aus behauenem Stein in Peru. Die Anlage ist beachtlich gut erhalten und wir haben ausgiebig Gelegenheit, auch die unterirdischen Labyrinthgänge zu erkunden, in denen unter anderem Gefangene festgehalten wurden.
Nach der Besichtigung der Anlage geht es zum Mittagessen und manche trauen sich sogar an die peruanische Spezialität Cuy - Meerschweinchen. Gegen Ende des Essens sind wir nach zweieinhalb Tagen auch endlich wieder vollzählig, denn Michael stößt nach seinem Lama-Treck zu uns. Gemeinsam geht es noch ins Museum von Chavin und dann zurück nach Huaraz.
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Fahrtag
Heute steht uns wieder eine längere Busfahrt bevor. Nach einem letzten Frühstück mit Blick über Huaraz und die weißen Kordilleren klettern wir in den Bus und starten nach Süden in Richtung Lima.
Zunächst führt die Strecke noch durch das Hochland und ermöglicht uns einige Ausblicke auf die kargen Wiesen und zum Teil schneebedeckte Berge. Danach schlängelt sich die Straße den steilen Hang hinab bis sie schließlich einen schmalen fruchtbaren Streifen innerhalb eines Wüstentals erreicht. Nach einer kurzen Mittagspause mit leckeren Empanadas geht es auf der erfreulich gut ausgebauten Strecke zügig weiter. Als sich rote Flächen am Straßenrand zeigen, ist es wieder Zeit für einen spontanen Fotostop, denn die zum Trocknen in der Sonne ausgelegten Chilis sind ein lohnendes Motiv.
Kurz danach erreichen wir die Panamericana, der wir bis Lima folgen, wo wir im Stadtteil Miraflores unser uns bereits vom ersten Tag bekanntes Hotel beziehen. Da wir trotz der langen Strecke recht zeitig angekommen sind, steht einem gemütlichen Abendessen mit dem obligatorischen Pisco Sour nichts mehr im Wege.
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Lima Stadtbesichtigung - Fahrt nach Pisco
Große Ereignisse müssen angemessen gefeiert werden und so beginnen wir den Geburtstag unserer Reiseleiterin Karol mit einer leckeren Schokoladentorte zum Frühstück. So gestärkt brechen wir mit Rocio - unserer heutigen Reiseführerin - auf in die Innenstadt von Lima.
Bereits auf der Fahrt erfahren wir viele interessante Details über die Geschichte und einzelne Bauwerke Limas. Unweit des alten Postamts mit seiner filigranen Architektur starten wir unseren Stadtbummel, welcher uns über den Plaza Mayor mit eindrucksvollen Gebäuden, wie unter anderem die Kathedrale, den Sitz des Erzbischofs und den Regierungspalast bis zum Franziskanerkloster führt. Dort bestaunen wir im Kreuzgang kunstvolle Zedernholzdecken sowie Fresken und Gemälde mit Motiven aus dem Leben des Franz von Assisi. Danach begeben wir uns in die beklemmende Enge der Katakomben unter dem Kirchenschiff. Diese wurden als regulärer Friedhof für die Gläubigen verwendet und ein Teil der Gräber und Gebeine kann dort besichtigt werden.
Nach einem umfangreichen original kreolischen Buffet schauen wir außerplanmäßig im Goldmuseum mit seiner beeindruckenden Auswahl an Goldschmuck aus der peruanischen Geschichte vorbei.
Aufgehalten durch mehrere unmittelbar aufeinander folgende Polizeikontrollen kommen wir recht spät in Pisco an.
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Tierwelt der Ballestas und Sanddünen
Erst heute im ersten Tageslicht sieht man die Zerstörung, die das Erdbeben in Pisco angerichtet hat. Wir verlassen aber die Stadt Richtung Süden, denn heute besuchen wir als erstes die Ballestas-Inseln, die Dank ihrer reichen Vogelwelt auch ¨Gallapagos des kleinen Mannes¨ genannt werden.
Nach kurzer Wartezeit am Pier geht es auch schon mit einem Boot in Richtung Inseln. Vorbei an einer Scharrzeichnung - dem Candelabro - nähern wir uns den von weißem Guano überzogenen Felsspitzen. Neben unzähligen Vögeln hat man hier auch die Gelegenheit Seelöwen und Humboldt-Pinguinen zu beobachten. Viele Fotos später kehren wir zurück.
Es wartet aber bereits ein weiteres Highlight auf uns - der Paracas Nationalpark. Dieser umfasst neben den Ballestas und das sie umgebende Meer auch eine Wüstenhalbinsel. Neben steilen Küstenabschnitten ist vor allem das Farbenspiel dieser Wüste beeindruckend.
Nach einer kurzen Stärkung in einem kleinen Restaurant am Hafen - mit Fisch natürlich - steht uns eine 3-stündige Fahrt zu den Sanddünen der Huacachina Oase bevor.
Da morgen der Flug über die Nasca-Linien auf dem Plan steht und wir unseren Magen schonen wollen, entschließen wir uns bereits heute der Pisco-Brennerei einen Besuch abzustatten. Nach einem kurzen Rundgang bei dem die Herstellung des Pisco chronologisch gezeigt wird, darf natürlich eine Verkostung nicht fehlen.
Danach haben wir uns gerade das richtige Maß an Mut angetrunken, damit alle sich zum Buggyfahren mit anschließendem Sandboarding anmelden. Nach kurzer Fahrt sind wir bei der Oase angekommen, wo uns schon die Buggys erwarten. Und ab geht die wilde Fahrt über die überraschend hohen Dünen. Einer Achterbahn gleich wechselt das auf und ab mit halsbrecherischen Schräglagen. Dann ist es Zeit die Boards auszupacken. Der Andrang an den Steilhang hält sich in Grenzen. Erst als Karol sich über die Kante stürzt und unbeschadet unten ankommt, gibt es kein Halten mehr. Nach zwei weiteren Abfahrten auf wechselnden Hängen ist es Zeit uns einen guten Platz für den Sonnenuntergang zu suchen. In berauschendem Rot und Orange versinkt die Sonne hinter den Dünen. Danach folgt eine finale Abfahrt mit den Boards und mit der einbrechenden Dunkelheit geht es zurück.
In dem sehr schönen Hotel MIT POOL angekommen lassen wir uns den Sprung in das kühle Nass nicht nehmen. Danach fehlt nur noch die Stärkung - aber nicht lange.
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Nasca-Linien und jede Menge Landschaft
Und wieder gab es einen Anlass für eine Torte: heute hat Conny Geburtstag.
Nach dem Frühstück ging es zunächst für einige Zeit über die Panamericana durch eine beeindruckende Wüstenlandschaft nach Süden, wobei die Fahrt durch einige Stopps aufgelockert wurde. Bei einer dieser Fotopausen mussten wir erfahren, dass man nicht nur aus einer Mücke, sondern auch aus einer Laus einen Elefanten machen kann. Denn als Karol uns den Verwendungszweck von Schildläusen (roter Farbstoff, z.B. für Campari) anschaulich darstellte, äußerte eine ältere Frau lautstark ihren Unmut darüber, dass wir ihr Eigentum beschädigen. Auch Karols Beschwichtigungen, dass nur eine einzige Laus ihr Leben lassen musste, führten nur zu einem weiteren Ausbruch.
Kurz darauf erreichten wir das Maria Reiche Museum. Im ehemaligen Wohnhaus der Dresdnerin wurde uns ihr Wirken um die Erforschung der Nasca-Linien näher gebracht.
Nach einem Halt bei einem Aussichtsturm, von dem aus wir einen ersten Blick auf zwei der Scharrbilder werfen konnten, ging es weiter zum Flugplatz von Nasca. Nach einer längeren Wartezeit durften die ersten fünf unserer Gruppe den Rundflug über die Nasca-Linien antreten. Dabei konnten wir einige der bekanntesten Bilder wie Spinne, Condor, Astronaut und Affe bewundern und ablichten. Entgegen der häufig publizierten Berichte verlief der Flug äußerst ruhig und sicher. Die Spucktüten blieben also unbenutzt.
Nach einem Einkaufsbummel erreichten wir am späten Nachmittag unser Hotel, wo uns ein Grillabend am Pool erwartete.
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Auf der Panamerikana
Heute geht es recht früh los, denn es steht uns die längste Fahrt dieser Reise mit knapp 600km bevor. Zum Aufwärmen gibt es den doch etwas makaber anmutenden Besuch auf dem Friedhof von Chauchilla. Hier haben Grabräuber ganze Arbeit geleistet und nahezu alle Gräber geplündert. Die Knochen liegen noch immer überall im Wüstensand herum. Einige Gräber sind für Besucher bedingt restauriert, so dass man Trockenmumifizierung erahnen kann. Danach geht es weiter durch die felsige Küstenregion Perus. Gegen Mittag machen wir Halt in einer kleinen Bucht mit Inka-Ruinen und einem Hotel mit dem treffenden Namen Inka-Hotel. Bei einem Picknick stärken wir uns für die Weiterfahrt. Den meisten ist der Wellengang zu hoch und so werden nur die Füsse nassgemacht. Conny lässt sich die Gelegenheit aber nicht entgehen und wagt den Sprung in das doch recht kühle Nass. Nach dieser Pause geht es weiter die zum Teil abenteuerlich am Steilabhang entlanggeführte Panamericana mit herrlichen Aus- und Tiefblicken auf die Steilküste und den Pazifik. Gegen sieben Uhr machen wir noch einmal eine kurze Kaffeepause, bevor wir uns, nun bereits in der Dunkelheit, auf die letzten 150Kilometer nach Arequipa machen, wo wir zu später Stunde ankommen. Nach dieser anstrengenden Fahrt sind wir alle froh, dass wir unsere Zimmer beziehen können und die Nachtruhe stellt sich sehr schnell ein.
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Stadtbummel par excellence
Da heute "nur" eine Stadtbesichtigung auf dem Programm steht, geht es etwas später los.
Nach der kurzen Fahrt vom Hotel in das Stadtzentrum treffen wir auf unsere heutige lokale Reiseleiterin. Als erstes steht der Besuch in einer der größten Markthallen der Stadt - der Markthalle von San Camilo - auf dem Programm. Hier findet man alles was das Herz begehrt, angefangen von Blumen, Obst, Fleisch, Fisch usw. aber auch für uns Exotisches wie Froschdrinks und Meerschweinchen. Nach diesem für einige einschneidenden Erlebnis, flanierten wir durch zwei der größten Kirchen, um uns dann dem Santa Catalina Kloster zuzuwenden. Die weitläufige Anlage beeindruckt durch die Farben und gut erhaltenen Requisiten. Nach dem über eine Stunde dauernden Rundgang, bei dem einem wirklich nicht langweilig wird, treffen wir uns mit dem viventura Büro von Arequipa zum Mittagessen. Hier haben wir die Gelegenheit alle Mitarbeiter auch einmal persönlich kennen zu lernen. Nach dem leckeren Mittagessen geht es zurück in das Stadtzentrum, wo wir den Nachmittag zur freien Verfügung haben.
Schnell haben sich die einzelnen Mitglieder in die rund um die Plaza angesiedelten Geschäfte verteilt. Zum Glück haben wir für den Abend einen Treffpunkt ausgemacht, bei dem sich dann auch alle mehr oder weniger pünktlich einfinden.
Nach einem gemütlichen Abendessen wird es Zeit, auch wenn es morgen erst um 10 Uhr losgeht.
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Fahrt durch den Colca-Canyon
Dass es heute erst um 10 Uhr losgeht, hat keinen gestört. So lassen wir diesen Tag gemütlich angehen.
Schon die Fahrt zum Colca Canyon führt uns zum Einen durch wildromantisches Gebiet und fast schon nebenbei auf fast 5000 Meter. Es gibt Vicuñas, Lamas und Alpakas zu sehen - neben dem Kondor schon fast die Nationaltiere von Peru. Das nötigt natürlich manchen Fotostop ab. Auf dem höchsten Punkt der Fahrt auf 4920 Metern machen wir einen kleinen Stopp und genießen das Panorama, bevor wir nach Chivay zum Mittagessen und anschließendem Besuch der Heißen Quellen aufbrechen.
Als wir in den Colca Canyon einfahren, ist die blaue Stunde schon weit fortgeschritten und den Fotografen unter uns wird leider bewusst, dass die zwei Stunden in der Früh jetzt sehr nützlich wären.
So fahren wir bei Dunkelheit durch den Canyon, bis zum heutigen Zielort Cabanaconde, wo wir gegen 8 Uhr ankommen. Die Höhe von 3500 Metern macht uns doch ein wenig zu schaffen, und so fällt das gemeinsame Abendessen etwas kurz aus. Mit der Vorfreude auf unser Treffen mit dem Kondor ziehen wir uns auf unser kühles Zimmer zurück.
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Durch das Altiplano
Heute ist etwas frühere Tagwache, denn der Kondor ruft. Es geht die kurze Fahrt zum Cruz del Kondor, wo wir zu den ersten Zaungästen zählen. Kaum sind wir mit Kamera und Fernglas in Position, als sich auch schon der erste Kondor zeigt. Es sollten aber noch einige mehr werden. Über 20 Kondore nutzen die gute Thermik und wirklich jeder bekommt die Gelegenheit einen dieser riesigen Vögel zu fotografieren. Nach ausgiebigem Bewundern dieser Tiere geht die Fahrt zurück durch den Colca Canyon nach Chivay. Neben dem Kondor ist dieses Gebiet vor allem für seine ausgefeilt angelegten Terrassen bekannt. Die größtenteils mit Weizen bewachsenen Terrassen strahlen in hellem gelb. Viele Fotostopps später erreichen wir Chivay, wo wir uns mit Proviant eindecken, denn es steht uns noch eine sechsstündige Fahrt nach Puno bevor.
Vorbei an unzähligen Lamas und Alpakas führt die gut ausgebaute Strecke. Die abwechslungsreiche Gegend lässt die Fahrt kurzweilig werden. Als wir dann auch noch die Gelegenheit haben, Flamingos zu sehen, sind wieder ein paar der Tiere von unserer Wunschliste verschwunden. Kurz nach der einbrechenden Dunkelheit kommen wir in Puno an.
Jetzt muss nur noch das kleine Marschgepäck für unseren Ausflug auf die Uros-Inseln morgen vorbereitet werden, dann ist auch dieser Tag mit vielen Eindrücken schon wieder vorbei.
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Besuch bei den Ureinwohnern des Titicaca-Sees
Da das heutige Programm nicht allzu umfangreich ist, kann es etwas später los gehen.
Für alle, die es interessiert, besteht die Möglichkeit ein Sozialprojekt von viventura zu besichtigen: eine Blindenschule in Puno. Als wir ankommen, müssen wir leider feststellen, dass die Kinder gerade auf Ferien bei Ihren Eltern sind. So schauen wir uns nur die Räumlichkeiten an.
Anschließend geht es mit der eigentlichen Tour los.
Mit einem kleinen Boot fahren wir zu den schwimmenden Inseln der Uros - die Ureinwohner des Titicaca-Sees. Dort können wir die Lebensweise hautnah erleben. Nebenbei gibt es auch noch einiges über die Art, wie die Inseln gebaut werden, zu erfahren. Wie überall in Peru, so fällt auch hier die Freundlichkeit der Menschen ins Auge.
Gegen Mittag geht die Fahrt weiter auf die Capachica-Halbinsel, wo wir bei Einheimischen Mittagessen. Danach machen wir noch eine kleine Wanderung auf dem Bergrücken hinter dem Dorf, von wo wir eine einmalige Rundumsicht über den See haben. Nachdem wir den Sonnenuntergang genossen haben, geht es zurück ins Dorf, wo wir unsere Hütten beziehen.
Nach einem gemütlichen Abendessen gibt es noch ein wenig Folklore, indem wir uns mit der ortstypischen Tracht einkleiden dürfen. Schwer zu sagen, wer dabei mehr Spaß hat. Die Dorfbewohner kommen auf jeden Fall kaum aus dem Lachen heraus. Mit einem herrlichen Sternenhimmel über uns geht dieser Tag zu Ende.
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Eine Fahrt mit herrlichen Ausblicken
Nach der herzlichen Verabschiedung vom ganzen Dorf geht es wieder mit dem Boot zurück nach Puno. Dort steigen wir in einen Bus um - 50 Sitze für 10 Personen! Luxuriöser geht es fast nicht. Dank dem Verhandlungsgeschick von Karol schaffen wir es, einen außerplanmäßigen Stopp bei den Grabtürmen von Sillustani einzubauen. Der zweistündige Umweg hat sich gelohnt und wir sind wieder einmal um viele Eindrücke und Fotos reicher, als wir weiterfahren.
Nach einem Picknick im Bus, um Zeit zu sparen, steht ein weiteres Highlight auf dem Programm - Die Schlucht von Tinajani. Die bizarren roten Felsformationen gilt es zu erwandern, auch wenn ein paar Regenwolken bedrohlich über die Berge heranziehen. Bevor es losgehen kann, steht uns aber ein kleiner Disput mit einem Einheimischen bevor, da er uns den Zugang verwehren will. Der gemeinsamen Überredungskunst von Karol und unserem Busfahrer hat er aber nur wenig entgegenzusetzen. Nach einer Stunde treibt uns der Regen aber wieder zurück.
Weiter geht die Fahrt über den La Raya Pass mit 4331Metern. Jetzt geht es mehr oder weniger nur noch bergab. Schließlich liegt Cuzco nur knapp über 3400 Metern. Trotz zügiger Fahrweise treffen wir erst bei Dunkelheit in Cuzco ein. Da der große Bus nicht ins Stadtzentrum fahren darf, heißt es umsteigen. Dabei müssen wir feststellen, dass die Busfahrer vergessen haben unser Gepäck in Puno einzuladen. Mit dem Versprechen von Karol in der Tasche, dass das Gepäck morgen früh hier sein wird, wird es doch noch ein entspannter Abend.
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Entspannen und Sightseeing
Pünktlich um sieben Uhr, wie von Karol versprochen, stehen die Koffer vor der Tür. Mit diesem Wissen kann man sich leicht noch einmal gemütlich im Bett umdrehen.
Heute geht es erst am Nachmittag mit dem Programm los, da am Vormittag, in Cuzco, wegen eines Streiks, keine Autos fahren dürfen. So wird etwas später gefrühstückt und das Zentrum schon ein wenig auf eigene Faust erkundet.
Um 13:00 Uhr haben wir noch ein kleines Briefing mit dem Guide für den Inka-Trail, der morgen auf dem Programm steht. Dann geht es los zur Stadtbesichtigung. Zuerst fahren wir zu den Inkaruinen außerhalb der Stadt. Im näheren Umkreis findet man vier sehr schöne Anlagen, wobei Saqsayhuaman die eindruckvollste und größte ist. Sehr schön gelegen ist auch der Brunnen oder Tambomachay. Während wir die Zyklopenmauern auf uns wirken lassen, erfahren wir von unserem Guide auch etwas zur Geschichte der Inka.
Zurück in Cuzco darf natürlich auch ein Besuch des Sonnentempels nicht fehlen. Die schwarze glatte Granitmauer, auf der die Kirche errichtet wurde, ist wirklich beeindruckend. Auf dem Rückweg zu unserem Hotel steht der obligatorische Besuch des zwölfeckigen Steins und ein paar schöne Gassen auf dem Programm.
Mit der Vorfreude auf den morgigen Tag mit Inka-Trail lassen wir uns das Abendessen besonders gut schmecken. Einige wollen es nach Chavin noch einmal wissen und bestellen "Cuy Cuy".
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Inka-Trail
Schon um sieben ist heute Abfahrt. Zuerst geht es eine halbe Stunde mit dem Bus bevor wir auf die Bahn umsteigen. Für mit europäischen Bahnverhältnissen Vertrauten etwas unruhiger Fahrt sitzen wir für die nächsten 3 Stunden in der typisch blauen Perurail. Mit jedem Kilometer, den wir uns Machu Picchu nähern verändert sich die Landschaft und schon nach der Hälfte der knapp 100 Kilometer finden wir uns in einer subtropischen Umgebung wieder. Dass sich die Verhältnisse so schnell ändern können haben wir uns nicht gedacht. Da bei Kilometer 104 dem bis dahin üblichen Ausgangspunkt des Inka-Trail durch ein Feuer die gesamte Vegetation verbrannt ist, fahren wir weiter bis zum neuen Einstiegspunkt bei 107. Über eine Hängebrücke kommen wir zum Checkpoint, wo die Permittes penibel kontrolliert werden. Im Hintergrund können wir während der Wartezeit bereits Inka-Ruinen bewundern. Dann geht es los.
Bei nahezu 90% Luftfeuchtigkeit geht es in steilen Serpentinen den Hang hinauf, umgeben von wilden Pelargonien, Orchideen und was sonst noch so alles in subtropischem Klima gedeiht. Unsere Reihen ziehen sich zwar etwas auseinander, aber nach knapp 2 Stunden sind wir alle in Wiñay Wayna. Hier machen wir erst einmal eine kurze Pause, bevor wir die Ruinen besichtigen und uns dann weiter zum Sonnentor aufmachen.
Über kunstvoll angelegte Steige mit herrlichen Ausblicken geht es dem heutigen Ziel entgegen. Rechtzeitig zum Sonnenuntergang, der durch die starke Bewölkung leider nicht zur Geltung kommt, kommen wir beim Sonnentor an und genießen den ersten Blick auf Machu Picchu.
Nach einem längeren Aufenthalt bei dem wir die Atmosphäre in uns aufnehmen, geht es hinunter. Ein paar Bilder dürfen nicht fehlen, bevor wir den Bus nach Aguas Calientes nehmen. Dort wohnen wir heute wirklich zentral. Raus aus dem Hotel und wir stehen am Bahnsteig.
Nach einem kurzen Abendessen heißt es Schlafengehen, denn für vier von uns beginnt der Tag morgen bereits um 5 Uhr während die anderen kurz vor 6Uhr einen Bus nehmen.
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Unterwegs in DER Sehenswürdigkeit von Peru
Wie schon gesagt geht es für vier von uns heute bereits um 5 Uhr los. Sie hoffen, dass sie ein Permit für den Wayna Picchu bekommen. Da nur 400 Personen zugelassen sind, heißt es da früh aufstehen. Das denken sich aber leider auch viele andere und so ist die Schlange schon ziemlich lang. In Machu Picchu angekommen, geht es mit raschem Schritt zur Registrierung und tatsächlich mit 180-183 sind sie noch bei den Ersten 200 die gleich in der Früh hinauf dürfen dabei - Glück gehabt. Das vierte Mitglied dieser Gruppe hat sich den Montana Machu Picchu als Ziel ausgesucht. Während also die anderen der Reisegruppe etwas später ankommen und mit dem lokalen Guide die Ruinenstadt erkunden, erkämpfen die anderen Bergeshöhen. Dafür werden sie mit herrlichen Tiefblicken auf Machu Picchu belohnt.
Nachdem sich alle ausgiebig in Machu Picchu umgesehen haben, wobei natürlich auch die Kamera nicht zu kurz kommt, geht es zurück ins Tal, denn um 17 Uhr müssen wir schon wieder am Bahnsteig stehen. Nach nicht einmal zwei Tagen verlassen wir wieder diese Stätte und es geht zurück nach Cuzco, wo wir den letzten Abend dieser Reise verbringen. Nach einem gemütlichen Abendessen lassen wir uns noch einmal den Pisco Sour schmecken.
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Heute heisst es Abschied nehmen
Vorbei ist es mit dem Urlaub und für die Gruppe heißt es Abschied nehmen von Peru.
Da wir erst am späteren Nachmittag fliegen, gibt es ein gemütliches Frühstück, bevor wir uns noch eine kleine Besichtigungstour durch Cuzco leisten, bei der auch der Sonnentempel auf dem Programm steht. Bei der Stadtrundfahrt hatte es zeitlich nicht mehr geklappt, aber das können wir ja heute nachholen.
Dann gibt es noch ein kleines Mittagessen, und die letzte Möglichkeit sich mit Souvenirs für die Daheimgebliebenen einzudecken, bevor wir zum Flughafen fahren um den Flug nach Lima zu nehmen.
Aber nicht alle sind mit dabei, denn ein Reisemitglied hat einen einwöchigen Sprachurlaub in Cuzco gebucht, und so kann er neben der Vertiefung seiner Spanischkenntnisse noch ein paar Tage in Peru bleiben.
Dort heißt es die Beine in die Hand nehmen, denn die Umstiegszeit ist ausgesprochen kurz. So fällt auch die Verabschiedung von unserer Reiseleiterin Karol kurz aus. Und schon sitzen wir im Flieger zurück nach Europa. Spätestens in Madrid ist es dann soweit. Alle Gruppenmitglieder streben Ihren Heimatzielen entgegen und so geht ein Urlaub oder besser gesagt eine Erlebnisreise voller Eindrücke und Erfahrungen zu Ende.