Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

21 Feb. 2009 • Frankfurt - Lima

Flug
Hauptplatz von Lima

Letzter Tag

Heute hatten wir Zeit die Stadt Santiago auf eigene Faust zu erkunden. Dann hieß es wirklich Abschied nehmen. Katharina holte uns im Hotel ab und brachte uns zum Flughafen. Unsere Reise ging dem Ende zu und wir verließen endgültig den südamerikanischen Kontinent natürlich mit vielen Eindrücken, Abenteuern und Souvenirs im Gepäck.

22 Feb. 2009 • Pisco - Lima

Müde nach dem langen Flug
In Barranco

Der verlorene Tag in Lima

Pleiten, Pech und Pannen. Erst der Nachtflug und dann 3h Verspätung. Schließlich fehlten 7 von 11 Koffern, insgesamt aber über 100. So kamen wir erst um 14 Uhr im Hotel an. Dort konnten Jasmin, Nil, Petra und Andreas zusteigen. Sie waren schon Freitag Abend bzw. Sonnabend angereist. Mit Gepäck. Sie hatten dort gemeinsam mit dem Guide gewartet, freuten sich gemeinsam auf Lima.

Wir fuhren dann gleich zum Mittagessen nach Barranco. Das Buffet war lecker. Ein kurzer Verdauungsspaziergang und ein kleiner Einkauf und ab ging die Fahrt nach Pisco.

Carlos, unser Reiseleiter, erlebte auf der Fahrt erstmals Regen.

Nil, Petra und Andreas die bereits Freitag anreisten, fanden Lima sehenswert. Bei Nacht ist es toll beleuchtet. Jasmin die Sonnabend kam, trauerte.

23 Feb. 2009 • Nazca - Lima

Auf dem Boot zu den Ballestas Inseln
Guckt mal!

Entlang der Panamerika

7:30 Uhr ging es mit dem Bus ausgeschlafen los. Der 1. Stopp war die Bootsfahrt zu den Ballestas Inseln. Die Pinguine versteckten sich, aber wir haben sie gesehen. Auch die lauten Seelöwen und Seevögel. Gut 2 Stunden waren wir auf dem Wasser. Es war ziemlich frisch.

Anschließend zu den Fischern. Super lecker Essen. Fisch für alle. Ein Hafen in der Wüste. Die Fischer schaufelten den Fisch in die Kisten um. Weiter ging es in eine alte Piscobrennerei. Es blieb nicht nur beim Vorstellen der Herstellung. Viele verschiedene Sorten haben wir gekostet.

Danach fuhren wir in die Oase Huacachina. Mit zwei Buggys ging es für neun von uns in die Dünen. Es war super Klasse. Einige versuchten sich dann noch im Sandbording.

Gegen 20 Uhr kamen wir bei Dunkelheit an. Es wurde kalt geduscht. Den Buggymitfahrern machte es nichts aus. Anschließend wurde gegrillt. Die rote Soße war wirklich scharf.

24 Feb. 2009 • Arequipa - Pisco

Auf dem laaangen Weg nach Arequipa
Vor dem Flug in Nazca (noch alle entspannt)

Flug über die Nazcalinien

Um 8 Uhr früh starteten wir optimistisch in den Tag. Wir hatten sonniges Flugwetter. Leider ahnten wir da noch nicht, dass wir 4 Stunden auf dem Flugplatz verbringen würden bis auch der Letzte unserer Gruppe einer Cessna entstieg. Einige waren darüber nicht erfreut. Auf dem halbstündigen Flug konnten wir die Linienfelder erkennen. Es war ein Erlebnis mit einer Cessna zu fliegen.

Danach fuhren wir durch die Wüste entlang des Pazifiks, wo wir Halt machten um den Sonnenuntergang zu fotografieren und uns mit einem kühlen Bad verabschiedeten. Das Essen in Puerto Inka war wieder vorzüglich. Ein Ort zum verweilen.

Von dort ging es dann nach Arequipa, wo wir um 01:30 Uhr in der Nacht ankamen. Leider sahen wir die Serpentienen in der Nacht nicht. Gegen 22 Uhr machten wir noch einen Stopp. Für die einen gab es Pisco Sour, für die anderen Kaffee. Andere nutzten die Zeit zum Einkaufen bei den fliegenden Händlern.

Es war ein langer und anstrengender Tag im Bus.

25 Feb. 2009 • Nazca - Yanque

Vicuñas auf dem Weg ins Colcatal
Auf dem 4910m hohen Patapampa-Pass

Vivien stößt zu uns

Kurzfristig hatten sich auch die letzten der Gruppe fuer das Colca Tal entschieden. Nur Ulrike blieb in Arequipa zum Spanisch lernen und wohnt in dieser Zeit bei einer Gastfamilie.

Wir begannen den Tag mit dem Besuch der Viventurazentrale. Bevor wir uns auf den Weg ins Colca Tal machten, zeigte uns Vivien die Stadt Arequipa. Vivien erzählte uns viel über Land und Leute sowie über die verschiedenen Kulturen in Peru. Selbst die einzigartige Tierwelt ließ sie nicht aus und zeigte uns anschaulich anhand von Bildern den Unterschied zwischen Lamas, Alpakas und Vicuñas.

Vor dem Anstieg kauften wir Coca-Blaetter, Coca-Schokolade, Bonbons und Wasser. Vivienne erklärte uns wie wir die Blaetter kauen müssen. Auf der Fahrt war der höchste Punkt 4910m hoch. Leider regnete und schneite es dort gerade.

Wir erreichten Chivay. Die Stadt war mitten im Karneval. Wir wurden mit Konfetti beworfen und mit Kreide angemalt. Nach einem Mittagessen fuhren wir zu den Thermalquellen von Calera, nahmen ein warmes Bad und entspannten.

Dann ging es ins Hotel. Den Tag ließen wir mit Coca-Tee und Bier ausklingen. Wir gingen sehr zeitig schlafen, da einige die Anstrengungen der letzten Stunden und die Höhe spürten.

26 Feb. 2009 • Colca-Schlucht - Arequipa

Das Colcatal
Sehr bunt

Auf der Suche nach dem Kondor

Früh machten wir uns auf den Weg in den Colca Canyon. Auch in der Regenzeit ist das Land der Vulkane, Terassenfelder und des Kondors sehenswert. Wir waren beeindruckt von den vielen Pflanzen auf den Terassenfeldern in den Bergen. Wir sahen Esel, Kühe, Schafe, Hunde, Hühner, Alpakas und Adler. Der Kondor, der König der Anden, jedoch zeigte sich uns nicht, weswegen wir Fotos von ihm kauften. Ebenso fasziniert waren wir von den Andendörfen, wie zum Beispiel Machas.

Die Kopfschmerzen ließen langsam nach. Pünktlich um 17 Uhr waren wir in Arequipa und konnten uns in das Nachtleben stürzen. Wir folgten Viviens Empfehlungen.

Helmut, Heidelies, Wolfgang und Christina fanden kein geeignetes Restaurant. So musste die Polizei helfen und führte sie "ab", sodass sie fürstlich essen konnten für nur wenig Soles.

Luitgard und Helmut erholten sich von den Strapazen im Hotel.

Holger und Nil waren in der Stadt fotografieren und Pisco Sour trinken, derweil Jasmin ins Kloster ging. (Was sie dort wohl wollte?)

Andreas F. genoss die Ruhe und sein Buch im Hotel.

Elke nahm Winfried ins Kloster mit. Im Taxi kamen sie zurück.

Petra und Andreas waren zu Fuß durch die Stadt gestreift.

27 Feb. 2009 • Arequipa - Cusco

In Cuzco
Im Coricancha-Tempel

Im Reich der Inka

Bereits beim Start um 5:15 Uhr bereitete uns Carlos ausführlich auf den Tag mit allen eventuellen Verzögerungen (Wetter, Verspätung…) vor.

Es klappte jedoch alles reibungslos. Diesmal sind auch alle Koffer mitgekommen. Im Hotel erhielten wir vom Guide die Informationen für die nächsten Tage. Insbesondere wurde die Gruppe auf den Inkatrail vorbereitet.

Danach begann unsere Stadtbesichtigung. Sehr volksverbunden und anschaulich wurde uns die Inkakultur vorgestellt. Dabei wechselte das Klima von sehr warm auf kalt und regnerisch. Auch ein Gewitter erlebten wir während der Besichtigung von Saqsaywaman.

Gegen 15 Uhr waren alle hungrig und wir gingen endlich Essen. Danach waren wir einzeln unterwegs.

Um 19 Uhr hatten Petra und Andreas ihre Einweisung fuer den 4-tägigen Inkatrail. Carlos kam, als alles vorbei war.

Die Unentwegten gingen um 20 Uhr zum Essen und anschließend in die Disko. Die letzten fanden den Weg ins Hotel um 3 Uhr.

Im Hotelzimmer war es kälter als draußen, aber hier gab es fließend heißes Wasser zum Duschen und Waschen.

Leider ging es auch einigen aus der Gruppe gesundheitlich nicht so gut, sodass Antibiotika zum Einsatz kommen mussten.

28 Feb. 2009 • Cuzco - Cusco

Die Kathedrale
Auf der Plaza Mayor mit Celso

Freier Tag

Die Gruppe nutzte den Tag auf unterschiedliche Weise. Möglichkeiten bietet die Stadt ausreichend und für jeden Geschmack. Das Wetter war durchwachsen. Wie üblich in der Regenzeit wechseln sich Sonne und Regen ab, wobei heute überwiegend die Sonne schien.

Den Kranken geht es wieder etwas besser. Einige von ihnen werden auf die Tageswanderung verzichten und mit dem Zug durchfahren.

Um 19 Uhr erfuhren wir von Carlos, dass am Montag die Bauern streiken. Damit ist der Rückweg von Aguas Calientes ungewiss. Eine zusätzliche Übernachtung dort ist schon gewiss.

Petra und Andreas betrifft es nicht. Die werden dann noch wandern.

01 März 2009 • Cuzco - Aguas Calientes

Der Vilcanota
Aguas Calientes

Wanderung auf dem Inka-Trail

Um 6:20 Uhr ging es zum Bahnhof. Mit dem Zug fuhren wir bis zum km 104. Dort startete die Wanderung. Elke, Winfried, Jasmin, Nil, Holger, Wolfgang und Andreas F. schafften es mit dem Guide bis Machu Picchu in 6h und erreichten gerade so den letzten Bus nach Aguas Calientes. Eine Nebelwand verhinderte zwar den Blick vom Sonnentor auf Machu Picchu, aber ein paar Schritte später hatten sie einen freien Blick und wurden belohnt fuer die Anstrengungen. Einige fuhren aber auch mit Carlos durch bis zum Zielort. Ihnen bereitete die Höhe noch ein paar Schwierigkeiten.

4-tägiger Inka Trail:

Petra und Andreas wurden mit dem Bus bis zum km 82 gefahren. Schon die Fahrt war ein Erlebnis. Aufgrund schmaler Wege musste der Busfahrer oftmals rangieren. Zuerst gab es gegen 12 Uhr ein Mittagessen. Dann begann ihre Wanderung gegen 14 Uhr in einer internationalen Gruppe. Leichter Nieselregen, Nebel und Trockenheit wechselten sich ab. Gegen 17 Uhr waren sie bereits am Zielort.

02 März 2009 • Aguas Calientes - Machu Picchu

In Machu Picchu
Mit Celso

Machu Picchu

Heute am frühen Morgen ging es mit dem Bus hoch. Die Gruppe besichtigte mit Celso Machu Picchu. Nach drei Stunden Tour waren wir fertig, die meisten blieben noch im Gelände um auf eigene Faust durch die Gegend zu spazieren.

Helmut S. bestieg noch den Wayna Picchu mit seinen gut 600 Stufen. Für die Mühe wurde er mit einem einmaligen Blick auf Machu Picchu belohnt. Vor lauter Freude vergaß er seinen Pullover auf dem Rückweg.

Abends gingen einige aus der Gruppe zum Karaoke.

Die Gruppe blieb auf Grund eines Bauernstreiks im Ort. So hatten wir etwas Zeit zur Erholung von der Höhe.

4-tägiger Inka Trail:

Petra und Andreas hatten heute ihren zweiten und schwierigsten Tag. Von 2700m geht es über 4920m auf 3700m. Es regnete fast ununterbrochen. Um 7:20 Uhr war die Gruppe gestartet und die letzten kamen am Zielort um 14:20 Uhr an. Nach dem Mittag wurde der Ausblick genossen.

03 März 2009 • Cuzco

Cuzco abends
Der Urubamba Fluss

Auf den Spuren der Inka

Heute fuhren wir um 9:00 Uhr mit dem Zug zurück nach Cuzco. Der Tag in der ehemaligen Hauptstadt des Inkareiches wurde individuell genutzt.

4-tägiger Inka Trail:

Petra und Andreas hatten heute ihren längsten Tag. 16 km waren zu laufen. 2 Gipfel mussten bestiegen werden um zum Schluss gegen 16:45 Uhr Winawayna zu erreichen.

Die reine Wanderzeit mit Fotopausen betrug etwa 5h. Sie konnten sich viele Inkaruinen auf dem Weg anschauen.

Sie hatten Glück. Es regnete nur einmal während ihrer Mittagspause. So blieben sie trocken. Das Essen in den Bergen ist auch sehr lecker. Es gab ein richtiges Menü. Selbst ans Kaffee bzw. Tee war um 17 Uhr gedacht. Die Träger und das Team sind unglaublich.

04 März 2009 • Cuzco - Capachica

Auf dem Weg zum Altiplano
Holger auf der Inkamauer

Sonne pur in Peru

Die Gruppe machte sich mit dem Bus um 9:30 Uhr auf den Weg an den Titicacasee. Nach vielen Stunden Fahrt, erreichten sie endlich das Altiplano.

Abends, kurz nach Einbruch der Dunkelheit, kamen sie am Titicacasee an. Die Fahrkünste des Busfahrers auf dem schmalen Schotterweg zum Schluss begeisterte die Gruppe. Stromkabel mussten angehoben werden.

4-tägiger Inka Trail:

Petra und Andreas haben heute Machu Picchu erreicht. Die letzten Meter wurden früh am Morgen schnell zurück gelegt. In der Gruppe erreichten sie erst das Sonnentor um 6:10 Uhr und dann den Höhepunkt des Tages. Sie hatten Glück. Kein Regen oder Nebel, dafür blauer Himmel und Sonnenschein. Andreas kletterte noch auf den Wayna Picchu.

Mit dem Zug ging es um 17 Uhr nach Poroy und dann weiter mit dem Bus nach Cuzco. Dort kamen sie um 21 Uhr glücklich im Hotel an.

In Cuzco waren sie dann noch ihre Wanderung mit einem guten Essen und Pisco Sour feiern.

05 März 2009 • Capachica

Da muss man hoch, auf 4200 m
Holger und Nil am Titicacasee

Freier Tag am Titicacasee

Heute haben wir am höchsten schiffbaren See der Erde frei. Alle nutzten die Zeit um gemütlich in verschiedene Richtungen zu wandern. Einige wagten es auch den höchsten Hügel (4200 m) zu erklimmen.

Holger nutzte die Zeit zum Baden im Titicacasee. Viel Spaß hatten wir in unseren Gastfamilien.

Petra und Andreas stießen nach ihrer 4-tägigen Inka Trail Wanderung aus Cuzco wieder zu uns. Sie hatten sehr viel zu erzählen und nach dem Abendessen gab es noch als Absacker etwas Pisco.

06 März 2009 • La Paz - Capachica

Auf einer Urosinsel
Schon in Bolivien

Grenzübergang

Heute verabschiedeten wir uns früh von unseren Gastfamilien. Um 6:30 Uhr fuhren wir mit dem Schiff Richtung Puno. Halt machten wir auf den Schilfinseln. In Puno waren wir gegen 9:30 Uhr. Dort bestiegen wir den Bus und ab ging es entlang des Titicacasees. Die Sonne begleitete uns. Nach 2 Stunden Fahrt machten wir um 12 Uhr ein Picknick. Gestärkt näherten wir uns um 13:15 Uhr der Grenze. Dort fand ein großer Markt statt.

Der Grenzübergang war innerhalb einer Stunde problemlos absolviert. Einige hatten dann einen Kugelschreiber weniger. Dann bestiegen wir den neuen Bus und weiter ging die Fahrt.

Einen Stopp (1h) machten wir bei den Ruinen von Tiahuanaco. Gegen 18:45 Uhr Ortszeit erreichten wir La Paz. Bis zum Hotel dauerte es dann noch eine Stunde. Nachdem wir im Hotel heiß geduscht hatten, nahmen wir uns zu neunt einige Taxen und fuhren essen. Die meisten bestellten Steak. Unser Reisebegleiter Carlos hatte für uns ein super Restaurant ausgesucht.

07 März 2009 • La Paz

La Paz von oben
La Paz mit schneebedeckten Gipfeln im Hintergrund

La Paz

Um 9 Uhr fuhren wir mit dem Stadtbus nach oben in die Stadt El Alto. Dann begann unsere Führung nach La Paz bergab bei herrlichem Sonnenschein.

Wir wurden gewarnt, auf unsere Wertsachen aufzupassen. Das war auch gut so. Bei Andreas versuchten sie gleich am Anfang erfolglos eine Geldbörse aus dem Hemd zu stehlen. So konnten wir den Spaziergang durch die vielen verschiedenen Märkte entspannt genießen. Beeindruckt waren wir von den vielfältigen Produkten und der angebotenen Masse.

Den Nachmittag gestaltete jeder individuell. Viele nutzten die Zeit zum Kaffeetrinken und anschließend zum Einkauf. Die Sachen sind bunt, vielfältig und billig. Es verführt zum Kaufen! Einige Koffer werden mittlerweile durch Taschen und Rucksäcke als Handgepäck ergänzt.

Einige waren Currywurst essen und Erdinger Weizenbier trinken (1. Heimweherscheinungen der Mädchen).

Die Nachtschwärmer ließen den Abend in einer Disko ausklingen. Andere genossen die Aussicht aus dem Restaurant im 11. Stock des Hotels.

08 März 2009 • Sucre - La Paz

In Sucre am Anfang der Stadtbesichtigung
Vor dem Abendessen ein Bierchen

Es geht wieder in die Ebene

Am Morgen begannen wir den Tag mit einer Besichtigung der Sehenswürdigkeiten von La Paz.

Danach ging es mit dem Flieger nach Sucre. Dort angekommen fuhren wir mit dem Bus ins Hotel, ein tolles Hotel mit sagenhaftem Blick vom Berg auf die Hauptstadt.

Nach dem Einchecken machten wir uns um 17:15 Uhr zu Fuß mit unserem Guide Lourdes auf Stadttour. Diese weiße Stadt hat allen gut gefallen. Die Sonne begleitete uns. Wir blieben in der Stadt und fanden ein nettes Restaurant. Die Portionen waren für viele nicht zu schaffen.

Einige nahmen noch einige Absacker, andere machten sich dann auf den Weg nach oben zum Hotel.

09 März 2009 • Sucre - Potosi

Potosi
Viva!!!!!!!

Ins Gebirge

Wir genossen das Hotel, den Ausblick und das gute Frühstück. Erstmals gab es richtigen Kaffee. Kein Pulver.

Winfried und Elke waren gleich früh gestartet. Andreas und Jasmin nutzten die Fitnessgeräte und gingen zum Jogging. Andere spazierten noch gemütlich in die Stadt

Um 11 Uhr startete unser Bus nach Potosi auf 4100m Höhe. Die Fahrt dauerte nur vier Stunden. Zwischendurch machten wir einige Fotostopps.

Nachdem unsere Koffer im Hotelzimmer waren, ging es mit unserem Guide auf Stadttour. Zum Abschluss landeten wir in einem Café. Es wurde gegessen. Helmut und Heidelies hatten sich vorher auf den Markt verabschiedet. Am Abend waren wir im Hotel und es wurden extra für uns Getränke organisiert.

In der Zwischenzeit prüften wir alle unseren Blutdruck und Puls. Die Ergebnisse bestätigten unsere gute Stimmung.

10 März 2009 • Potosi - Uyuni

Auf dem Weg nach Uyuni
Unser Mittagessen läuft weg

Durch die Alte Stadt

Ausgeruht ging es um 8 Uhr ins Bergwerk. Bevor es in den Berg hinein ging, sprengten wir noch Dynamit in die Luft, ein sehr lauter Knall und das war’s.

Nicht alle trauten sich in die Mine hinein. Nach einer Stunde kamen dann die Mutigen aus dem Berg heraus. Danach holten wir unsere Koffer im Hotel ab und kauften für die lange Fahrt ein.

Mit einem alten Bus fuhren wir Richtung Uyuni. Um 11.30 Uhr starteten wir. Auf der Strecke (teilweise Schotterweg) mussten wir noch eine fremde Panne beobachten. Ein Bus, ein Tanker und ein Lastwagen waren wegen des Regens im Schlamm stecken geblieben. So mussten wir auch mit vielen anderen warten bis der Weg freigelegt wurde. Glücklicherweise, dank der Erfahrung des Busfahrers, warteten wir nicht lange bis wir durch durften. Am Abend kamen wir dann nach 7 ½ Stunden in Uyuni an. Die Fahrt war lang und holprig, so waren nicht alle gelassen. Die Fahrtzeit hätte eigentlich nur 5 ½ Stunden betragen sollen. Mittagspause der Fahrer und Fotostopps und die Panne verlängerten die Reise.

Einige gingen gleich in die "Stadt", andere nutzten die Duschen. Die Pizza und der bolivianische Wein sowie Bier und Wasser am Abend ließen die Strapazen der Fahrt vergessen.

11 März 2009 • San Juan - Uyuni

Beide im Griff
Nur Salz

Salzsee

Gut ausgeschlafen begann unser heutiger Ausflug um 11:00 Uhr. Mit unseren drei Jeeps begannen wir erst mit dem Zugfriedhof und dann fuhren wir in Richtung des größten Salzsees der Erde.

Im Salzhotel hatten wir auch unser Mittagessen, leckeres, hartes, frittiertes Rindfleisch, nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass die Fahrer gekocht haben. Die Köchin war kurzfristig ausgefallen.

Nach mehreren Bildern machten wir auf der Isla del Pescado mit den vielen Kakteen halt. Dann stoppten wir auch mitten in der weißen Pampa um mehr Bilder machen zu können. Abends kamen wir dann in unseren Quartier in San Juan an.

Das Quartier war sehr einfach. Die wenigsten nutzten das kalte Wasser zum Duschen. Dafür schmeckte das Essen.

Für viele der Höhepunkt unserer Reise: Der Salzsee!!!

12 März 2009 • Chuvica - Salar de Uyuni

Holllaaaaa
Helmut und Luitgard

Über die Anden

Früh begann unser Tag. Nach dem Frühstück mussten wir schon um 7:30 Uhr losfahren. Die Landschaft war einfach (wie Holgalito sagte) GENIAL, Licht stimmte und es war einfach schön.

Mit viel Glück fuhren wir vom Gewitter weg und erreichten die Grenze um 17:30 Uhr ohne Probleme. Abends waren wir in unserem Hotel in Chile um 20:30 Uhr Ortszeit, wo es leider keinen Strom gab. In ganz San Pedro de Atacama war wegen des starken Windes und des Gewitters sowie Regens der Strom abgeschaltet. So mussten wir im Dunkeln bzw. mit Taschenlampen duschen und uns anziehen, aber es ging noch gut.

Carlos hatte wieder eine gute Idee. Das Abendessen war für alle ein Genuss. Nur das Büchsenbier war für Helmut F. nichts.

13 März 2009 • San Pedro De Atacama

Tal des Todes
Vorsicht!!!!

Wir suchen ein Ziel

Heute konnten wir richtig ausschlafen, erst um 16 Uhr wurden wir abgeholt um unsere letzten Besichtigungen der Reise zu machen. Es gab ein tolles Licht und der Wind spielte über den Dünen mit dem Sand.

Während des Vormittags irrten trotzdem einige im Ort herum. Andere gingen ins Internetcafe um letzte Nachrichten nach Hause zu senden. Aber die Glücklichen Helmut, Luitgard, Petra und Andreas fanden zufällig Quitor. Holger und Nil hatten den Tipp von Andreas F. So kamen sie ebenfalls zu einem sonnigen Fotostopp. Ca. 3 - 4 km vom Hotel entfernt war es ein super Ausklang unserer Reise. Man konnte sich auch Fahrräder ausleihen. Vom Berg konnte man nach einem 40-minütigen Aufstieg die Wüste bzw. die Oase San Pedro d.A. sehen. Das Shopping im Ort hielt sich in Grenzen. Eher nutzten wir den Bankautomaten im Zentrum. Die Sonne trocknete schnell die Wege.

Am Abend hatten wir unser Abschiedsessen, lecker, lustig und mit einem schlauen Hund der uns begleitete, zum Lachen brachte und den Kellnern das Leben schwer machte. Wolfgang und Christina feierten ihren 39. Hochzeitstag und wir natürlich mit.

Die Nacht wurde für viele kurz.

14 März 2009 • San Pedro De Atacama - Santiago de Chile

Mercado Central
Uli, Jasmin und Andreas in San Pedro

Abschied von Alejandro

Früh am Morgen fuhren wir noch einmal mitten durch die Wüste nach Calama, um von dort nach Santiago zu fliegen. Am Flughafen verabschiedeten wir uns von Alejandro. Hier im Norden von Chile endete leider unsere gemeinsame Reise.

Vor uns lag nun noch die chilenische Metropole Santiago. Am Flughafen holte uns Adrian ab und brachte uns in unser Hotel. Während der Fahrt dorthin erfuhren wir schon einiges über die Stadt und ihre Bewohner.

Nachdem wir die die Koffer im Hotel gelassen hatten, starteten wir zu unserer Citytour. Zu Fuss durchquerten wir das Zentrum, vom Präsidentenpalast, über den Plaza de Armas, bis hin zum Mercado Central, wo wir die Köstlichkeiten des Meeres bestaunten und bei einem Mittagessen auch probierten. Zum Abschlus ging es auf den Cerro San Cristobal, den Aussichtsberg von Santiago. Genau wie die Jungfrau, die auf seiner Spitze thront, blickten wir über die Stadt und fühlten uns ein bisschen klein beim Anblick der riesigen Anden. Ein wenig Abschiedsstimmung kam auf und beim ein oder der anderen vielleicht auch der Gedanke auf ein Wiedersehen in Südamerika.

15 März 2009 • Santiago - Santiago de Chile

Santiago de Chile
Blick über Santiago

Traurige Abschiedsszenen

Glück hatten alle, die heute ausschlafen konnten. Es war gestern doch spät geworden.

Einige bleiben in Chile. Wolfgang und Christina starteten um 10 Uhr an den Pazifik. Ulrike fliegt mit Holger auf die Osterinsel. Um 13 Uhr ging es für sie und Nil los. Winfried und Elke bleiben in Santiago, werden aber das Hotel wechseln. Nil und Jasmin hatten separate Flüge nach Hause. Der Rest startete um 16:30 Uhr zum Flughafen. Unser Reiseführer Adrian organisierte das schnelle Einchecken. Der Flug nach Madrid war ruhig und sehr angenehm. Alle konnten gut schlafen.

Den Vormittag nutzten Heidelies und Helmut zur Besichtigung des San Christobal. Luitgard und Helmut liefen den Berg hoch zum Garten. Die Sonne brannte. 30 Grad im Schatten. Lichtschutzfaktor 50. Petra und Andreas besuchten das Pablo Neruda Haus und liefen später noch einmal in die Stadt zum Essen. Jasmin und Andreas waren im Hotel und nutzten das Internet und verabschiedeten die 1. Abreisenden aus der Gruppe.

Überraschung: Wir trafen Holger und Ulrike am Flughafen. Sie waren Richtung Osterinsel gestartet und auf Grund von Maschinenproblemen in der Luft über dem Pazifik umgekehrt. Wir sind aber sicher, sie werden noch gut ankommen.

Man sieht bzw. hört wieder voneinander.

Erste Treffen sind vereinbart.