Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Es geht los!
Heute beginnt das Abenteuer Patagonien! Die Gruppe trifft sich am Flughafen in Frankfurt, bzw. in Madrid (manche fliegen direkt von zu Hause bis Madrid). Die Reiseleiterin bereitet die letzte Sachen vor, und wartet gespannt auf euch! Guten Flug!
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Willkommen in der Millionenstadt!
Früh am Morgen ist die Gruppe in Buenos Aires angekommen. Am Flughafen trafen sie die Reiseleiterin Betiana und fuhren bis zum Hotel im Stadtzentrum. Nachdem wir uns ein wenig erfrischt hatten, haben wir gefrühstückt. Dann ging´s los.
Wir sind durch die Avenida de Mayo Richtung Plaza de Mayo gelaufen. Das ist der zentrale Platz der Stadt, und dort befinden sich der Präsidentenpalast (Casa Rosada), die Nationalbank, die Kathedrale und das ehemalige Rat der Stadt (Cabildo). Auf dem Weg überquerten wir die breiteste Strasse der Welt, die Avenida 9 de Julio. Vom Mayo Platz sind wir nach Puerto Madero Viertel gelaufen, wo wir unsere Reservierung in einem Restaurant hatten. Das Fleischfest begann! Wir haben hier unser erstes argentinisches Steak gekostet!
Nach dem leckeren Willkommensessen, hatten wir unsere Fahrradtour. Mit unserem lokale Guide Silvina haben wir mit schicken orangenen Fahrrädern den südlichsten Teil der Stadt erkundet: Puerto Madero, San Telmo, Barracas und La Boca Viertel. Hier befindet sich eines der zwei wichtigsten Fussbalstadien Argentiniens: Die Bombonera des Klubs Boca Juniors. Silvina erzählte uns auch viel über die Geschichte der Stadt. Mit einem "kollektiven" Abendessen ging unser erster Tag in Buenos Aires zu Ende, wo wir über 32º C Temperatur hatten! Ganz viele Eindrücke für einen Tag!
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Durch die Kanäle des Deltas
Heute wurden wir um 9:00Uhr abgeholt und sind ins Tigre-Delta gefahren. Das liegt 1 Stunde von Buenos Aires entfernt, aber die Landschaft ist total anders: ganz viele Kanäle und subtropische Vegetation! Unsere lokalen Guides warteten auf uns mit den Kanus vorbereitet.
Dann ging´s los. Wir paddelten ca. 1,5 Stunden durch den Luján Fluss und verschiedene kleinere Kanäle. Bei einer Pause erklärten die Guides viel über die Delta-Einwohner und wie sie hier leben. Dann ging´s weiter mit den Kanus: wir fuhren den Sarmiento Fluss entlang bis zu unserem Mittagsessenplatz auf einer Insel. Es gab Asado (gegrilltes Fleisch). Hmmm lecker! Nach dem Mittagessen wurden wir abgeholt, und wir fuhren zurück in die Stadt.
Wir haben uns wieder zum Abendessen getroffen. In einen netten Restaurant im San Telmo-Viertel haben wir gegessen und eine traditionelle Tango- und Folkloreschow angeschaut! Mit toller Piazzolla-Musik sagten wir "Adios" zu Buenos Aires!
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Angekommen in Patagonien!
Bereits um 6.15 Uhr wurden wir bei strömenden Regen am Hotel abgeholt und zum Flughafen gebracht. Unser Ziel: Bariloche. Erst nach über eine Stunde Flugzeit wurden die Wolken langsam dünner und verschwanden schließlich ganz, so dass man zum ersten Mal die schier unendliche Weite Argentiniens anschauen konnte. In Bariloche angekommmen, konnten wir zum ersten mal frische Luft atmen, sehr angenehm nach den schwül-warmen Tagen in BA.
Bariloche hat sich innerhalb weniger Jahre von einer unbekannten Kleinstadt zum Einstiegspunkt für Tausende Touristen verwandelt, dementsprechend kommerziell und wenig attraktiv sieht es im Zentrum auch aus. Um 15 Uhr fing unsere kleine Rundfahrt an. Es war unglaublich, wie viele schöne Aussichtspunkte wir in den nächsten vier Stunden anfuhren. Einen ersten Eindruck vom patagonischen Wind bekamen wir nach einer kurzen Sesselliftfahrt zum Gipfel des Campanario. Diego, ein sehr sympathischer und engagierter Guide, versorgte uns auf sehr lustige Art von Informationen über seine Heimat. Wir sahen eine ganze Serie von Seen, Tälern und Gipfel auf dem Weg zu unserer Hosteria in der wunderschön gelegenen Pampa Linda, mitten im Nationalpark Nahuel Huapi.
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Am Fusse des Vulkans Tronador
Trotz schlechter Wettervorhersage, sind wir rechtzeitig aufgestanden, um einen herrlichen sonnigen Morgen zu genießen. Der heutige Tag stand zur freien Verfügung, und jeder hat sich ein passendes Programm ausgesucht.
Christine und Michael haben sich für eine Tageswanderung entschlossen und liefen früh bis zur Lagune Ilón und zur Mirada del Doctor, einer der schönsten Aussichtspunkte der Gegend. Der Rest der Gruppe hat morgens eine kurze Wanderung zu einem Wasserfall (Saltillo de las Nalcas) gemacht. Zurück in der Hosteria, machten wir eine Mate-Tee-Pause unter der Sonne.
Dann bildeten sich zwei Gruppen: Franz, Thomas, Bernd, Barbara und Gina sind nach dem schwarzen Gletscher gelaufen, wo sie auch ein leckeres Piknick hatten, Wein inklusive. Beatriz, Denissa, Claudia und Jörg versuchten, einen Ausritt zu machen, hat aber nicht ganz gut geklappt, denn manche Pferde hatten keine Lust zum Laufen und wollten zurücktreten. Nach großer Mühe haben sie auch den schwarzen Gletscher erreicht. Andreas hat sich für die Entspannung entschieden und genoss so die Ruhe und die frische Luft im Garten der Hosteria. Am Abend haben wir uns alle wieder getroffen und zusammen gegessen.
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Die erste Gruppenwanderung
Am Frühstückstisch haben wir die Guides Agus und Jessi kennen gelernt. Unser Program: bis zur Otto Meiling-Hütte auf dem Tronador hochlaufen.
Um 9 sind wir losgewandert. Die erste Strecke brachte uns durch den Wald und war einfach. Nach einer Stunde begann die Besteigung: der Weg war ziemlich steil an der Serpentine (Caracoles), aber wir hatten einen angenehmen Tag, um zu laufen und die Natur zu geniessen. Im ruhigen Tempo haben wir nach 4.5 Stunden unser Ziel erreicht. Der Blick war imposant, und wir konnten sogar mehr als 7 Kondore beim Fliegen anschauen. Die Hütte liegt auf dem Felsen zwischen zwei hängenden Gletscher: der Castaño Overo und der Alerce. Guter Platz, um eine erholende Mittagspause zu machen.
Der Rückweg war für manche nicht so einfach: ein paar Blasen und ein "Umknick" verursachten einen langsamen Abstieg. Es hat sich aber gelohnt, und da die ganze Gruppe es geschafft hat, gab es heute auch leckeres Abendessen und noch ein Gläschen Wein : )
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Auf dem Weg nach Chile!
Sehr früh haben wir heute gefrühstückt, da wir schon um 8Uhr abfahren mussten. Unser Fahrer Carlos hat uns abgeholt und brachte uns nach Bariloche zurück.
Thomas und Franz haben am Gutierrez See eine kurze aber spannende Kayaktour gemacht. Das Wetter war auch ideal dafür. Um 14 Uhr sind wir mit einem öffentlichen Bus losgefahren. Zuerst ging es Richtung Norden über die Stadt Villa La Angostura und dann über den Pass Cardenal Samoré nach Chile. Nach zwei Grenzkontrollen waren wir (endlich) in Chile.
Auf dieser Seite der Anden regnet es viel mehr und die Vegetation ist auch dichter: wir befinden uns in der X Region "De los Lagos", das Seengebiet. Es regnet viel im Jahr, aber das haben wir nur an der Vegetation gemerkt, denn die Sonne schien den ganzen Tag. Mit Blick auf dem Osornovulkan sind wir am Abend in Puerto Varas angekommen, wo wir uns ein gemütliches Restaurant gesucht haben, um den leckeren Fisch zu probieren. Pisco Sour war auch ein Muss! Nach dem Essen hieß es: in die Bar! Wir haben die Nacht in der Barometro ausklingen lassen mit guter Musik und gutem Bier!
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Mit Blick auf den Vulkan Osorno
Heute wurden wir nach dem Frühstück abgeholt. Wir fuhren den Llanquihue See entlang bis zum Nationalpark Vicente Perez Rosales.
Der Tag begann mit dickem Nebel, aber nach einer halben Stunde Fahrt war der Himmel blau, und wir mussten sofort ein Fotostopp machen, denn der Osorno Vulkan stand mächtigt vor uns auf dem anderen Ufer des Sees.
Dann besichtigten wir den Nationalpark, wo die Petrohué Wasserschnellen sind. Dort haben wir eine kurze Wanderung gemacht, und so konnten wir den valdivianischen Urwald erleben.
Anschließend fuhren wir ein Stück weiter und machten eine Pause am Aller Heiligen See (Lago de Todos los Santos), getauft von den Jesuiten. Michael, Denissa und Jörg sind mit einem Schiff über den See gefahren, während die anderen am Ufer die Sonne genossen. Wir mussten ja auch baden, denn das Wetter war genial!
Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Am Abend sind wir zusammen essen gegangen. Die Bedienung war dieses Mal nicht so toll, aber die Aussicht auf den See, Vulkan und Mond hat das ausgeglichen.
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An der Magellanstrasse!
Morgens sind wir zum Flughafen Puerto Montts gefahren, von wo unser Flieger nach Punta Arenas um 10.25 losgeflogen ist. Wir haben den ganzen Flug Bilder geschossen, denn die Landschaft war unglaublich: zuerst die chilenischen Fjorde und der Pazifische Ozean. Danach die Steppe, das südpatagonische Inlandseis, der Fitz Roy, der Viedma See, der Argentino See… Wir hatten keine Pause!
Angekommen in Punta Arenas, hat uns Carlos abgeholt. Er brachte uns ins Hotel, und nach dem Mittagsessen holte er uns wieder ab. Mit ihm besuchten wir zuerst die Plaza de Armas. Er erzählte uns über die Geschichte der Stadt und die wichtigsten Leuten, die hier gewohnt haben. Dann fuhren wir zu einem Aussichtspunkt, von wo wir die Stadt, die Magellanstrasse und die Insel Feuerland anschauen konnten. Danach besichtigten wir den Friedhof, wo Sara Braun (eine wichtige Frau für Punta Arenas) begraben ist. Das Grab des "Unbekannten Idianer" haben wir auch besichtigt, denn die Leute der Gegend glauben, er kann Wunder bewirken.
Wir sind dann noch bis an die Küste der Magellanstrasse gefahren und durch verschiedene Viertel der Stadt. Am Abend gab es super lecker Essen an einem schönen Platz und dann ging`s noch in eine Bar!
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Pinguinitos!
Der Morgen stand zur freien Verfügung. Michael und Denissa sind in das Naturreservat Magallanes gefahren. Dort haben sie eine Wanderung im Wald gemacht. Barbara, Gina, Franz und Beatriz haben mit mir (Betiana) das Regionalmuseum besichtigt. Dort haben wir viel über das Leben von den ersten Besiedler der Stadt gelernt.
Nachmittags sind alle mit Carlos, unserem Fahrer/Guide, nach Seno Otway gefahren. Dort brüten jährlich hunderte Pinguine ihre Jungen aus. Zu dieser Jahreszeit haben die Kleinen schon die Feder geändert und sind bereit, nach Norden zu wandern. Deshalb haben wir nur wenige gesehen, die aber sehr nah standen und sich gegenseitig gepflegt haben. Am Abend gab es noch lecker Abendessen!
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Meerenge und Steppe!
Heute morgen fuhren wir richtung Süden, nach Fort Bulnes. Das war die erste erfolgreiche chilenische Siedlung an der Magellanstrasse (im Jahr 1843). Die Rute brachte uns entlang der Meerenge und auf dem Weg konnten wir schon Delfine und Kormorane sehen. Der Plazt hat eine wunderbare Lage und das Wetter war optimal. Trotz Kälte konnten wir die Sonne geniessen. Wir besichtigten auch der Hungershafen. In diesem Ort wollten sich schon die Spanier im Jahr 1584 ansiedeln, die Wetterbedingungen waren aber katastrophal, und alle sind wegen Hunger, Kälte und Krankheiten gestorben. Wir machten auch ein Bild bei der geografische Mitte Chiles.
Am Nachmittag mussten wir zum Bahnhof laufen (irgendwas hat mit unserem zweiten Bus nicht geklappt), und wir fuhren mit einem öffentlichen Bus nach Puerto Natales. Drei Stunden durch die patagonische Steppe: unendliche Landschaft. In unserem Hostal hatten wir ein besonderes Abendessen, und wir haben danach noch einige Spiele gespielt… wir liessen die Nacht lustig ausklingen!
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Vorbereitungen
Heute haben wir ausgeschlafen. Es war ein ruhiger Tag. Alle die, die die W-Trail Wanderung im Nationalpark Torres del Paine machen werden, mussten alles dafür vorbereiten: Proviant einkaufen, Ausrüstung testen, Rucksack einpacken. Michael und Denissa haben auch morgens einen Pferdausritt gemacht. "Kurz aber schön", war die Beschreibung.
Am Abend haben wir alle zusammen gegessen, bevor wir früh ins Bett gingen, denn morgen müssen wir sehr früh aufstehen.
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Die Wanderer vs die Nichtwanderer
Nachdem es die ganze Nacht geregnet hatte, sind wir trotzdem um 4Uhr aufgestanden. Wir fuhren in den NP Torres del Paine. Heute teilte sich die Gruppe in zwei: "die Wanderer" (Thom, Franz, Bea, Gina, Barbara, Christine, Micha, Denissa, Bernd und Betiana) und "die Nicht Wanderer" (Claudia, Andy und Jörg).
Am Hostería Grey sind die Wanderer mit einem Boot losgefahren. Erstes Highlight: das Eistrekking auf dem Grey Gletscher. Das Wetter hat endlich mitgespielt: es hörte auf, zu regnen und wir konnten sogar einen Regenbogen sehen! Zurück im Camp- Grey sind wir losgewandert. Unser Ziel: Paine Grande, am Pehoé See. Die Landschaft war traumhaft. Wir bauten unsere Zelte auf, kochten Reis "mit Zutaten" und endeten den Tag beim Biertrinken in der Hütte.
Nicht Wanderer: Nach 1 Stunde Fahrzeit erreichten wir die eindrucksvolle Abbruchkannte des Grey Gletschers. Wir bekamen den obligatorischen Pisco (mit echtem Gletschereis). Am Anlegeplatz erwartete uns unser Fahrer, um uns zurück nach Natales zu bringen. Je weiter wir uns von den Bergen entfernten, desto besser wurde das Wetter, so dass wir die traumhafte Landschaft um Natales bewundern konnten. Abends sind wir noch richtig gut und teuer essen gegangen.
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2. Wandertag - Milodon Höhle
Wanderer: Um 8Uhr sind wir aufgestanden. Wir wollten um 9Uhr schon loslaufen, aber Zeltabbau und Frühstück haben etwas länger gedauert. Heute verabschiedeten wir uns von Bernd, denn er hat sich entschieden, statt weiter zu wandern, mit Boot und Bus bis zur Hostería Las Torres (unser Endpunkt) zu fahren. Wir liefen zuerst zum Campamento Italiano (ca. 2 Stunden), wo wir Mittagspause vor dem Berg Paine Grande hatten. Dann ging´s in das französiche Tal bis zum Aussichtspunkt: einfach unbeschreiblich: das Wetter war super und wir hatten einen 360° Blick. Danach sind wir bis Los Cuernos gelaufen (2,5 Stunden), wo wir übernachteten.
Nicht Wanderer: heute ließen wir drei es ruhig angehen. Frühstück um 9.15, Abfahrt zur "Cueva del Milodón" um 10Uhr. Fahrtzeit von Puerto Natales: ca.30 Minuten. Wir besichtigten die Höhle, wo Anfang des 20. Jahrhunderts ein gut erhaltenes Fell des Riesenfautiers (Milodon) gefunden wurde. Auf 2 Beinen stehend war das Fautiar ca. 3 Meter gross, aber ein reiner Pflanzenfresser und schon vor mehreren Tausend Jahren ausgestorben. Anschließend kraxelten wir noch zu einem Aussichtspunkt und machten tolle Bilder. Abends gab´s reichhaltige Fischmahlzeit in "El Maritimo"
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Patagonisches Wetter
Wanderer: wir frühstückten in der Hütte, und als wir die Zelte aufräumen wollten, hat es schon angefangen zu regnen. : (
Heute sind wir fast "non-stop" ca. 5 Stunden bis zu unser Ziel gelaufen: der Campamento "El Chileno". Die Landschaft ist sicherlich schön, wir konnten aber nur Wolken und Regen sehen. In der Hütte bekamen wir aber gute Betten, so dass wir nicht in den Zelten übernachten mussten. Leckeres Abendessen gab es auch.
Nicht Wanderer: Heute sollte eigentlich ein Höhepunkt für uns sein: die Bootsfahrt durch den Fjord "Ultima Esperanza" zum Serrano und Balmaceda Gletscher. Leider war das Wetter sehr schlecht, so dass wir nur das Grau der Wolken sahen. Beim Serrano-Gletscher konnten wir das Schiff verlassen und einen kurzen Trail entlang des Gletschersrandes machen. Das obere Ende verschwand zwar im Nebel aber troztdem konnte man einen kleinen Eindruck von der Größe des Gletschers bekommen. Auf dem Rückweg legten wir an einer Estancia an und es gab leckeres Fleisch direkt vom Feuer. Auf dem Rückweg nach Puerto Natales sahen wir noch ein paar Seehunde. Abends waren wir in "Tranquera" essen. Nach all dem Lamm, brauchte Jörg noch ein richtiges Rindersteak zum Abschluss.
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Das Treffen
Wanderer: ganz früh sind wir heute aufgestanden. Um 3.30Uhr sind wir schon losgewandert: mit Stirnlampe ging´s eine Stunde lang durch den Wald, um nacher noch eine Stunde über den Felsen hochzulaufen. Die Anstrengung hat sich aber gelohnt. Wir sahen die Türme des Paines mit strahlendem Sonnenaufgangslicht! Wir liefen nacher zurück zu unserer Hütte, wo wir gefrühstückt haben, bevor wir die letzte Strecke zum Treffpunkt liefen.
Nicht Wanderer: heute brachen wir um 9.45Uhr in Puerto Natales auf, um die Wanderer abzuholen. Wir besorgten vorher noch Bier, Cola und etwas zu knabbern, um die Wanderer für ihre Entbehrungen der letzten 3 Tage etwas zu entlohnen. Auf dem Weg in den Nationalpark hielten wir schon mal in den besten Plätze für Fotostopps. Kurz vor 12Uhr gab es dann das Wiedersehen mit den Wanderern, die trotz patagonischem Wetter die Wandereung gut überstanden hatten. Alle zusammen haben wir in einer Estancia zu Mittag gegessen: leckeres Lamb! Wir bekamen einige Einblicke in die Wollverarbeitung gezeigt. Dann ging es über die Grenze nach Argentinien, durch die endlose und schöne Steppe nach El Calafate, wo sich nach der erfrischenden Dusche einige noch in einer Pizzería stärkten.
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Highlight des Tages: Perito Moreno Gletscher!
Heute durften wir ausschlafen. Wir haben uns das verdient! Um 12 Uhr wurden wir abgeholt und fuhren 80 km Richtung Westen in den Nationalpark Los Glaciares. Viviana, unsere lokale Guidin, hat uns viel über den Park, die Stadt Calafate und den Perito Moreno Gletscher erzählt. Nach einem kurzen Picknik machten wir eine Schifffahrt, die uns ca. bis auf 300 Meter an die nördlichste Abbruchkannte des Gletschers brachte.
Das Wetter war heute ideal: Sonne, kein Wind, nicht kalt… ein Traum! Wir mussten hunderte von Bilder machen. Danach sind wir über die Stege gelaufen und haben uns einen guten Platz gesucht, um das Eis zu beobachten. Imposant und gigantisch. Richtig beeindruckend. Abends haben wir noch lecker gegessen, bevor wir noch für ein Bier in eine Bar gingen.
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Auf der Route 40
Nach dem Frühstück holte uns Juan Manuel, der Fahrer, ab. Wir fuhren heute ca. 4 Stunden nach El Chaltén. Auf dem Weg machten wir einige Bilder am Argentino See und Viedma See, und vor allem, als wir den Fitz Roy schon von der Route aus sehen konnten! Wir kamen um 12 Uhr in El Chaltén an. Nach einer Stärkung in einem kleinen Restaurant hatte jeder Freizeit. Die meisten entschieden sich für eine kurze Wanderung zum "Mirador de los Cóndores" und "de las Águilas", von wo man einen wunderschönen Blick auf das Dorf und die Bergen hat. Michael und Christine sind bis zur Lagune Torre gelaufen, ca. 2.5 Stunden hin! Abends haben wir uns ein nettes Lokal ausgesucht und lecker gegessen.
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Fitz, wir sind nicht nur zum Spass hier!
Pünktlich um halb neune war Luis, der Bergführer, im Hotel, um sich mit uns auf dem Weg nach Lagune De los Tres zu machen, am Fusse des Fitz Roys. Es war aber etwas regnerisch und windig, und viele von der Gruppe sind im Hotel geblieben, oder haben etwas kleineres unternohmen. Michael, Denissa, Tom, Franz, Andy und Betiana sind dann losgefahren. Mit einem Kleinbus sind wir bis Hostería El Pilar gefahren, wo unsere Wanderung startete. Die erste Ausblick war der Gletscher Piedras Blancas und den Berg und Tal "Electrico". Nach ca. 3 Stunden kammen wir im Campamento Río Blanco, wo wir zu Mittag gegessen haben. Dann entschieden wir nicht weiter zur Lagune laufen, denn die Wetterbediengungen waren sehr schlecht. Wir sind dann weiter gegangen, durch den Wald, bis Lagune "Capri". Luis hat uns viel über die Gegend erzählt. Er hat auch selber den Fitz Roy bestiegen, und alles, was er erzählte war super interesant. Zurück in El Chaltén, haben wir noch ein Bier getrunken. Abends haben wir zusammen gegessen und später noch in der "Cervecería" die Nacht ausklingen gelassen.
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Jawohl: am Ende der Welt!
Um 11.30 machten wir uns auf dem Weg zum El Calafate Flughafen. Vorher haben manche von der Gruppe eine kleine Wanderung gemacht oder gemütlich in der Panadería Kaffee getrunken. Auf dem Weg sahen wir noch einige Kondore.
Nach ca. 1 Stunde Flug sind wir in Ushuaia angekommen, die südlichste Stadt der Welt.
Die Atmosphäre ist schwer zu beschreiben. Irgendwie merkt man, dass weiter südlich fast unmöglich ist. Wir hatten ein paar Stunden frei, um die Stadt ein bisschen zu erkunden und um 8.30 haben wir uns wieder getroffen.
Königskrabbe am Beagle Kanal… nicht schlecht, oder? Dann gingen wir noch zum Irish Pub, um "Ende der Welt" Bier zu trinken und gute Musik zu hören.
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Wandern am Ende der Welt
Um 10 Uhr wurden wir abgeholt. Mit unserem Guide Valentin fuhren wir ca. 40 Minuten bis zum Nationalpark Feuerland. Dort haben wir "wasserdichte" Hosen, Gummistiefel und schöne Schwimmwesten für unsere Kanufahrt bekommen. Die Fahrt begann im Roca See, dann ging´s den Lapataia Fluss entlang, den Obando Fluss bis zur Bucht Lapataia, am Beagle Kanal. Wir haben sie im ruhigen Tempo gemacht, um die Natur geniessen zu können. Es war wunderschön.
Danach hatten wir Mittagessen und später machten wir noch eine Wanderung. Die Landschaft ist wie in einem Märchen… Der Wald ist traumhaft, und die Küste unbeschreiblich… Wir haben sogar Seelöwen und einen Wal gesehen.
Am Abend wollten wir die Bibern sehen. Es hat aber geregnet und die einzigen, die rausgegangen sind, waren wir. Dennoch gab es leckeres Abendessen in der kleinen Hütte und guten argentinischen Wein.
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Letzter Tag in Feuerland
Heute Morgen machten wir eine Schifffahrt durch den Beagle-Kanal. Unser Schiff, die Barracuda, brachte uns ganz nah an die verschiedenen Felsinseln, und so konnten wir viele Tiere beobachten und fotografieren: Kormorane und Seelöwen auf der Vogelinsel "Isla de los Pájaros", Möwen, Skúas, Petrels… Das Letzte, was wir gesehen haben, war der Leuchtturm "Les Eclaireurs".
Am Mittag hatten wir unser Abschiedsessen in einem netten Lokal in Ushuaia. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung: Museumsbesichtigung, Einkaufen, am Strand spazieren… jeder hat die letzten Stunden, bevor wir nach Buenos Aires geflogen sind, auf seine Art und Weise verbracht.
Wir kamen spät in Buenos Aires an, das hiess aber nicht, dass wir direkt ins Bett gingen. Es gab noch Zeit und Lust auf ein Bier - die letzte Nacht in Argentinien.
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Alles Gute hat ein Ende… :(
Ja, meine Freunde, heute ist der letzter Tag dieser wunderschönen Reise. Nach dem Frühstück und in der schwülenden Hitze der Großstadt sind wir nach Recoleta gefahren, wo wir uns den Friedhof angeschaut haben.
Da ist, neben anderen Persönlichkeiten, Evita Duarte de Perón begraben. Wir haben noch die Kirche besichtigt und sind dann mit der U-bahn nach Palermo gefahren.
Wir hatten ein "krönendes" letztes Essen in einem Fastfood Restaurant. Danach machten wir eine Pause im Park unter den Bäumen. Dann gab es noch Zeit, um die letzten Souveniers zu kaufen, Kaffee oder Bier trinken, bevor wir zum Flughafen fahren mussten.
Im Hotel haben wir uns von Christine verabschiedet. Sie bleibt noch ein paar Wochen in Argentinien: sie möchte noch die Iguazú Wasserfälle und die Iberá-Wassersümpfe anschauen. Im Flughafen mussten wir uns verabschieden. Die Gruppe fliegt heute zurück nach Europa…