Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Der kleine Flug vor dem großen
Heute dürfen wir mal wieder ausschlafen und haben den halben Tag zur fast freien Verfügung. Deshalb nutzen wir die Zeit, um unsere Hausaufgaben zu erledigen und das Reisetagebuch zu aktualisieren. Wer weiss, welche Prüfung wir für die Ausreise ablegen müssen ;-).
Gegen 16 Uhr werden wir dann von unserem privaten Chauffeur abgeholt und nach Calama gefahren, wo schon unser Flieger nach Santiago auf uns wartet. Vorher steht uns leider noch die Verabschiedung von unserem ins Herz geschlossenen Jaja bevor…
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Salta la Linda
Nach einem ersten Beschnuppern beim Frühstück müssen wir auch schon weiter zum Flughafen, 9.15 Uhr: Salta - La Linda.
Nach dem Einchecken im Hotel ging es erst einmal zum Mittagessen, wo wir erste dicke Rindersteaks geniessen konnten. Danach war Freizeit bis 17.00 Uhr, in der der Kleinkrieg mit den Banken beigelegt wurde (es war wirklich kein Geld in den Automaten in BA).
Um 17.00 Uhr gings dann zur Stadtbesichtigung mit Maru, die uns mit Begeisterung ihre Stadt zeigte und alle geschichtlich relevanten Aktivitäten erklärte - 3 Kirchen, die Markthallen und mehrere schöne Gebäude und Plätze. Auf dem Zentralplatz sind wir dann hängengeblieben, in einem schönen Cafe.
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Karneval in der Quebrada
Wieder ziemlich früh ging es mit dem Bus in Richtung Purmamarca in die Quebrada Humahuaca. Das besondere an dieser zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Schlucht sind die vielen bunten Farben des Gesteins. Bevor wir aber dort ankommen, besichtigen wir noch die Festung von Tilcara, die teilweise wieder aufgebaute Ruine eines ursprünglichen Dorfes der Indigenas.
Auf unserer weiteren Fahrt gerieten wir in einen Karnevalsumzug eines kleinen Dorfes. Es ist hier Sitte, dass 9 Tage lang gefeiert wird und jeden Tag ein Umzug mit Musik stattfindet, bei dem man sich gegenseitig mit Mehl und Sprühflummis einschmiert bzw. beschmeisst.
Entsprechend haben wir dann auch ausgesehen.In Purmamarca, ein Dorf indianischer Prägung, haben wir dann zu Mittag gegessen und den dortigen Kunsthandwerksmarkt heimgesucht.
Nach ausgiebigen Einkäufen ging es wieder zurück nach Salta und zur abendlichen Folkloreshow. Es wurden uns einheimische Tänze (lustig) und natürlich auch Tango (wow!!) präsentiert. Einige von uns wurden sogar gebeten, mitzutanzen :-) Nach einem laaaangen Tag sind wir dann erst gegen 1.30 Uhr in die Betten gefallen - morgen ist ja frei.
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Chau Salta
Heute morgen war Ausschlafen angesagt. Für die einen mehr, die anderen weniger. Während der größte Teil der Gruppe sich dazu entschied, den Vormittag nochmals in Salta zu verbringen, zum Teil zum Shoppen oder um ins Museum zu gehen und dort die Mumien einiger geopferter Kinder zu betrachten, oder einfach nur gemütlich durchs Städtchen zu schlendern und dabei mit einem Erfrischungsgetränk eine Prozession zu betrachten, machten sich vier Gauchos auf, um auf dem Rücken der Pferde die grüne, fast schon dschungelähnliche Landschaft um Salta herum und die Ruhe zu genießen. Und wie sollte es anders sein, der krönende Abschluss war ein leckeres Asado auf der Ranch.
Wieder zurück in Salta haben wir unser Gepäck geschnappt und sind zur Seilbahn gefahren. Gute schweizerische Wertarbeit hat uns auf den Berg gebracht, von wo aus wir einen tollen Blick über Salta hatten. Auf der Aussichtsterrasse gab es dann für manche einen Kokatee, der allerdings (sehr zum Leidwesen der umstehenden Argentinier) nicht zum Trinken bestellt wurde, sondern stattdessen gekaut wurde.
Zurück am Busbahnhof stiegen wir in den Nachtbus nach Corrientes.
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Die große Hitze
Der Tag bricht langsam an und tatsächlich, wir haben 12 Stunden Busfahrt überlebt! Mehr oder weniger wach bekommen dann doch noch alle mit, dass wir in Corrientes (Endstation, deswegen steigen auch alle aus) angekommen sind.
Nachdem jeder sein Gepäck wieder bekommen hat, findet uns unser Busfahrer und bringt uns schnell und direkt zu unserem Frühstück. Allerdings zu schnell, wir sind zu früh da und können uns die Beine ein wenig vertreten. Das Warten hat sich gelohnt und das wunderbare Frühstück liess keine Wünsche offen, so dass wir gut gestärkt ein Blitz-sightseeing durch Corrientes am Rio Paraná, dem zweitgrössten Fluss Südamerikas, unternahmen.
Mercedes war das nächste Ziel, unterwegs hielten wir bei der Grabstätte des argentinischen Robin Hood an: Gaucho Antonio Gil. Die Geschichten rund um diesen "Scheinheiligen" (da von der Kirche nicht anerkannt) wurde uns so näher gebracht. In Mercedes stiegen wir auf Jeeps um und traten die letzten Kilometer Richtung Reserva Provincial Esteros del Ibera an. Bereits unterwegs wurden wir von Wasserschweinen begrüsst, die uns vom Straßenrand aus zuwinkten. Doch am Abend wurde es noch viel besser. Nach Zimmerbezug, Dusche und etwas Ausruhen hatten wir das Vergnügen, in den Gewässern und auf den schwimmenden Inseln zahlreiche Wasserschweine, Sumpfhühner, Caymane und viele weitere Tiere zu beobachten. Bei Dunkelheit und nachhaltigem Blitzen kehrten wir in unsere Herberge zurück und nach einer sehr beeindruckenden Fahrt gab es ein wunderbares Abendessen und für viele ein frühes Zu-bett-gehen.
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bunte Tierwelt
Montag 02.März und der zweite Tag in Carlos Pellegrini. Der Regen, der sich am Vorabend durch heftige Blitze angekündigt hatte, ermöglichte uns einen wohlverdienten ruhigen Tag.
Die Zeit wurde genutzt, um zu lesen, Tagebuch fortzuführen und um versäumten Schlaf nachzuholen. Am späten Nachmittag, nun wieder trockener, fuhren wir zum Besucherzentrum des Naturparks. Im am Ufer gelegenen Wald bestaunten wir die heimischen Affen, Wasserschweinchen und tausende Stechmücken… Auch der folgende Film über das bestehende Ökosystem der Lagune weckte bei uns starkes Interesse und war sehenswert.
Zurück im Hostal hatten wir abends also viel zu diskutieren. Mal sehen, wie es morgen weitergeht.
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Geier
Nach dem Frühstück gings wieder in die Boote -natürlich mit den uns bekannten Schwimmwesten- raus auf den heute glatten See. Das Gewitter von gestern hatte sich verzogen. So konnten wir bei schönstem Wetter Kaimane, verschiedene Geier (Rot-, Gelb-, Schwarz- und Kahlkopfgeier), Wasserschweine -diese freundlichen Nagetiere- und auch Wasserlilien in gelb ud lila vom Boot aus bestaunen.
Diesmal durften wir auch eine der schwimmenden Inseln betreten (Landausflug?) und konnten beim Hüpfen feststellen, wie weich und beweglich der Untergrund ist. Da wackelt der Boden auch ohne Quilmes!
Nach dem Mittagessen holten uns de Jeeps ab und wir konnten eine heiße Pistenfahrt erleben. Große Landschaft: 1 Stunde nur geradeaus fahren, ohne dass sich das Landschaftsbild ändert. Dann abbiegen und das gleiche nochmal. Teilweise war die Piste noch vom Vortag schlammig, so dass wir auf 4-Radantrieb angewiesen waren.
In Posadas angekommen empfing uns eine wunderschöne Estancia, ein "Herrenhaus" im Grünen, mit Hängematten und Liegestühlen, umgeben von Teefeldern. Die 5-stündige Fahrt war am Pool schnell vergessen.
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einfach einmal ausspannen
Mit Sonne pur, ca. 35 Grad, und einem lauen Wind hatten wir ideale Relax-Bedingungen. Ausschlafen, Wäsche abgeben, Frühstücken, Hängematte und Pool bestimmen daher das heutige Programm. Wir fühlen uns wie die Gutsverwalter, umrunden am Vormittag "unsere Teeplantage" in Begleitung des Verwalters und der beiden Hunde "Barack" und "Obama".
Am Spätnachmittag sehen wir uns die Mate Verarbeitung vom Abladen, über die Trocknung bis zum 1. Mahlvorgang an. Die Holzverarbeitung unserer Estancia schließt sich an. Vom Brett über Gartenmoebel bis zum Fertighaus aus Pinienholz. Schade, dass so ein Holztisch zu groß ist für's Handgepäck.
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Tropisch!
Bei Regenwetter fällt uns der Abschied von unserer Estancia nun doch nicht so schwer. Mit einem Minibus sausen wir in Richtung Iguazu. Nach kurzer Fahrt besichtigen wir aber zuerst einmal die Mission "San Ignacio". Wir sind vor allem von der Größe der gut restaurierten Anlage beeindruckt.
Bevor es weiter geht, entdecken wir noch einen Kiosk mit sehr leckeren frischen Empanadas. So gestärkt setzten wir die Fahrt zu den Wasserfällen fort - auf die wir uns bei Nieselregen auch schon ein wenig einstellen können. Dann kommen wir bei strahlendem Himmel in Puerto Iguazu an.
Bald geht es los zum Nationalpark. Mit unserem Kleinbus über die brasilianische Grenze, was für alle Stempelsammler bereits das 1. Highlight ist. Ab dem Park mit dem Doppeldeckerbus bis zu den Wasserfällen. Das Ausmaß ist einfach gigantisch und keine Reisebeschreibung hilft als Ersatz. Man muss selbst die Stege entlang laufen, das Wasser brodeln und rauschen hören und auch selbst von der Gischt durchnässt werden !!! Die Kameras liefen heiß, alle Perspektiven, Schmetterlinge, Nasenbären usw. wurden festgehalten und wir sind gespannt, ob der argentinische Teil dieses Schauspiel noch toppen kann.
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Chau Norden
Heute haben wir die argentinische Seite der Wasserfälle von Iguazu besichtigt.
Nach einer kurzen Fahrt im Jeep durch den Urwald sind wir mit einem kleinen Speedboot ganz nah an die Wasserfälle herangefahren und konnten sie hautnah spüren.
Am Ende der Bootsfahrt waren alle triefnass. Weiter ging es zu Fuss zur Teufelsschlucht, wobei wir zahlreiche bunte Vögel, Nasenbären und viele wunderschöne Schmetterlinge in allen Farbschattierungen beobachten konnten. (O-Ton Rolf: Ich gehe hier nicht eher weg, bis ich auch einen gelben habe.).
Die Teufelsschlucht ist ein spektakuläres Naturschauspiel, für das allein es sich schon lohnt herzukommen.
Am Nachmittag sind wir dann in den Nachtbus nach Buenos Aires gestiegen. Die 18 Stunden Fahrzeit gaben genügend Gelegenheit, um die umwerfenden Eindrücke Revue passieren zu lassen.
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Die Stadt hat uns wieder
In den Morgenstunden kamen wir in Buenos Aires an. Nach einer kurzen Verschnaufpause stand eine Stadttour auf dem Programm. Mit Taxi, Bus und historischer U-Bahn besichtigten wir einige der interessantesten Stadtviertel.
In La Boca, einem armen, aber sehr sehenswerten Stadtteil mit Tangotänzern und ganz vielen bunten Häusern, wurde unsere Tour durch einen starken Regenschauer unterbrochen.
Ein kleines High-Light war die Fahrt mit der circa 100 Jahre alten U-Bahn.
Zum Abschluss des Tages besuchten wir abends noch eine Tango-Show.
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Der Bär ist los
Stadtbesichtigung einmal anders: Mit dem Fahrrad durch Buenos Aires. Unser Guide Juan zeigte uns auf den "bicicletas naranjas" weitere Stadtteile, unter anderem das sehr noble Puerto Madero sowie Ricoleta, mit dem berühmten Friedhof, auf welchem auch Evita Duarte begraben liegt. Die riesigen Grabmonumente, in denen auch ehemalige Präsidenten bestatten wurden, sind sehr sehenswert.
Der Nachmittag und Abend stand zur freien Verfügung. Einige von uns nutzten die Gelegenheit, sich ein Fussballspiel anzuschauen. Andere sahen sich die Oper Carmen bzw. das Musical Eva an. Ein runder Abschluss für unseren Aufenthalt in Buenos Aires.
Als nächstes erwartet uns nun das Abenteuer Patagonien. Gleich steigen wir in das Flugzeug nach Bariloche und wenn wir jetzt nicht sofort aufhören mit diesem Reisebericht, wird es ohne uns starten:-)
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Auf nach Patagonien!
Das Abenteuer Patagonien begann mit dem Kampf durch die verstopftenStrassen von Buenos Aires. Selbst der Reiseleiter kam nur mit Muehe gerade noch rechtzeitig zum Treffpunkt.
Nach einem turbulenten Anflug nach Bariloche wurden wir mit herrlichem Wetter empfangen. Dass selbst Argentinier Probleme mit der Zeitverschiebung haben, zeigte sich, als kein Bus auf uns wartete.
Waehrend des "Circuito chico" konnten wir unseinen ersten Eindruck von Patagonien verschaffen. Auf dem Berg Campanario hatten wir einen herrlichen Blick ueber die umliegenden Berge und Seen. Spontanen Beifall gab es fuer einen einsamen Radfahrer, dersich voll beladen ueber die Schotterpiste den Berg hinauf quaelte.
Es war schon dunkel, als wir unser Tagesziel erreichten. Im Mondschein lagder Tronador in Sichtweite des Hotels. Im Kaminzimmer liessen wir bei einer guten Flasche den Tag ausklingen
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Die erste große Wanderung
Der Tag begann sehr früh - einige ließen es sich nicht nehmen und blieben bis kurz nach Mitternacht wach, um dem Geburtstagskind, Marijke zu gratulieren.
Das Frühstück haben wir mit Blick auf den Tronador genossen. Die Wanderung begann recht leicht, aber mit der Zeit wurde der Aufstieg schwieriger und die Gruppe immer ruhiger. Bis auf 2 Ausnahmen schafften es alle bis zum Refugio Otto Meiling und wurden mit einem herrlichen Blick belohnt. Die Faszination des Tronadors wurde deutlich, als bei einem der zahlreichen Fotostopps 4 von uns den Anschluss verloren und sich alleine durchschlagen mussten. Nachdem die Gruppe sich wieder gefunden hatte, bewältigte man das letzte Teilstück zur Unterkunft gemeinsam. Am Ende des Tages hatten wir rund 20 km zurückgelegt und dabei etwa 1.000 Höhenmeter überwunden.
Bei einer kleinen Weinprobe am Kamin ließ man abends den Tag Revue passieren.
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Erholung pur
Der Tag begann für die meisten sehr gemächlich. Einige blieben etwas länger im Bett und genossen (direkt vom Bett!) den Blick auf den Tronador. Da der Tag zur freien Verfügung war, konnte jeder tun und lassen, was er wollte.
Einige nutzten die Chance für einen Ausritt, andere machten einen Spaziergang zu einem kleinen, verträumten Wasserfall. Am Abend trafen wir uns noch einmal am Kamin und testeten noch einige Weine.
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Durch die patagonische Steppe
Nach dem Frühstück sind wir früh morgens mit dem Bus aus unserem Hostel Richtung Flughafen Bariloche gefahren.
Michael , noch immer deprimiert von seiner vernichtenden Niedrlage am Kicker vom Vorabend, hat noch eine extra Stunde für uns in Bariloche rausgeschlagen, die noch einmal dafür genutzt werden konnte, ein leckeres Eis zu essen und/oder Schokolade zu kaufen.
Jetzt sollte das Abenteuer beginnen… ein Flug mit Aerolineas… was haben wir uns grausame für Geschichten anhören müssen… Aber, dieser Tag sollte in die Geschichte eingehen als der Tag der 7 Wunder von Aerolineas:
1. Der Flug ging planmäßig los
2. es gab was zu essen
3. es gab etwas zu trinken
4. es gab Kaffe bzw. Tee
5. die Maschine ist nicht abgestürzt
6. sie ist planmäßig gelandet
7. alles… wirklich alle Gepäckstücke sind angekommen
Weiter ging es nun im Bus, eine Fahrt mit der schönsten Skyline Argentiniens, dem Fitz Roy-Massiv, theoretisch zumindest…das Wetter meinte es nicht gut mit uns, stürmischer Wind und Regen trübten, wenn auch nur für ein Abend das Bild…
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Die zweite große Wanderung
Früh übt sich, und so ging es relativ früh los, um die Lagunen Los Tres mittags zu erreichen, ein Wandertripp der in total 23 km dauern sollte.
Am Basislager trennte sich dann die Gruppe. Michael, der seine Niederlage beim Kickern anscheinend noch immer nicht überwunden hatte, führte die Mehrheit wieder Richtung Hostel, während Thomas, Sandra, Marijke und Henry den Aufstieg wagten und dafür auch mit einer fantastischen Aussicht belont wurden.
Begleitet von zwei fachkundigen Bergführern erreichten auch diese Vier gegen Abend das Hostel. Früher ankommen hätte sich übrigens auch nicht gelohnt, da es kein warmes Wasser zum Duschen gab :-)
Abends dann noch gemütlich zum Italiener und dann schlafen.
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Fitz Roy ohne Wolken
Stell dir vor , du bist gestern 22 km gewandert, kommst morgens zum Frühstück und alle sind ganz hektisch und aufgeregt… Was war passiert…
Das Wetter !!!! Endlich gab das Wetter die Sicht auf das Fitz Roy Massiv frei…was für ein Anblick…
Da kann man ja gleich mal wandern (juchu) und noch schnell zwei Aussichtspunkte mitnehmen.
Danach schnell in den Bus und ab nach El Chaltén, kurz ins Hotel frischmachen und dann schnell zur Schafscherhaltungsschlachtgrilltangoshow ( Ich denke dieses wort sagt alles).
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Der Gletscher Perito Moreno
Heute war Ausschlafen angesagt und nach dem Frühstück wurden die Einkaufsmöglichkeiten im Ort mit Erfolg gecheckt.
Mittags ging es dann im Regen zum mit Spannung erwarteten Gletscher. Unser Guide erzählte uns im Bus dorthin viel von der Entstehungsgeschichte der patagonischen Landschaft.
Am Gletscher angekommen, machten wir im strömenden Regen eine Bootsfahrt zur Nordseite des Gletschers und wurden auch mit einem Abbruch belohnt.
Weiter ging es auf den Stegen nahe zum Gletscher und die Sonne zeigte sich. Es wurden ungefähr 1 Mio Fotos geschossen, um die Daheimgebliebenen zu beglücken. Auch das mitgebrachte Picknick wurde in zwei Etappen genossen :-)
Das abendliche Kickerturnier läuft derzeit noch, der Sieger muss dann morgen nachgereicht werden.
Nachreichung: "And the winner is: Selbstverständlich MAIC!" Spruch des Tages: Der Guide im Bus: Der patagonische Wind heisst "Suedpazifischer Zyklon", wir sagen hier dazu nur "Sch…wind".
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Auf ans Ende der Welt
Heute wird abgebeagelt! Und tatsächlich, wir nehmen einen abgefrackten Kutter und navigieren in Richtung der im Beaglekanal gelegenen Inseln "Isla de los Pajaros" und "Les Eclaireurs".
Uns begrüßen Seehunde, Komorane, Delphine(?) und der postkartenbekannte Leuchtturm.
Bärbel, Sonja, Rolf und Thomas bekommen dabei eine Dusche von der unruhigen See ab und sehen aus wie die begossenen Pinguine.
Abends widmen wir uns den feuerländischen Kostbarkeiten: Königskrabbe, Fisch und noch mehr Königskrabbe schließen einen weiteren phantasischen Tag ab.
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Biber und andere Delikatessen
Heute hatten wir einen sehr schönen Tag am Ende der Welt. Vom Regen geweckt und mit einem tollen Frühstück gestärkt, ging es ab in den Nationalpark “Tierra del Fuego”.
Anschließend wurden wir von einem tollen Barbecue inklusive hiesigem Wein überrascht. Die folgende Wanderung fiel zwar etwas kurz aus, aber abends folgte ja schließlich noch weiteres Programm. Vor Anbruch der Dämmerung machten wir uns auf, um im Wald nach Bibern Ausschau zu halten. Noch nie schaffte es die gesamte Gruppe geschlossen so lange so ruhig zu sein, aber es hat sich gelohnt: wir bekamen mindestens einen Biber vor die Linsen und Kameras. Und apropos Linsen: danach wurde uns in einer romantischen Waldhütte bei Kerzenschein der berühmte Ende-der-Welt-Linseneintopf serviert. Der tolle Sternenhimmel war ein gelungener Tagesabschluss.
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Abschied vom Ende der Welt
Heute geht es zurück vom Ende der Welt nach Buenos Aires. Ushuaia zeigt sich noch mal von seiner besten Seite und verabschiedet sich mit Postkartenwetter, eine blaue Bucht vor der Stadt und dahinter die leicht verschneiten Berge. Wir haben wohl einen der letzten Sommertage erwischt und mehr als die sommerliche Durchschnittstemperatur von ca. 10 Grad.
Einige nutzen die Zeit bis zum Abflug zum Ausschlafen, andere gehen Souvenirs kaufen und ein Großteil der Gruppe möchte doch mal im Knast gewesen sein und besucht das Gefägnismuseum in der Stadt.
Um 12.00 Uhr treffen alle wieder zusammen, wir steigen in die Taxis, um wieder mal zum Flughafen zu fahren. Die meisten von uns würden gerne das schöne Hotel mit dem guten Frühstück mit nach B.A. nehmen.
Dort angekommen müssen wir uns erstmal schlagartig auf schöne 28 Grad umstellen (bevor wir übermorgen wieder im kalten Deutschland landen :-(( ).
Am Abend geht es nach San Telmo zum gemeinsamen Abschiedsessen……. natürlich mit viel Fleisch in Form von "bife de chorizo", "lomo" und anderen "Kleinigkeiten". Ob wir jemals zu Hause wieder satt werden ?????
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Adios
Tagebuch letzter Tag
Tag zur freien Gestaltung (shoppen, wandern, etc) Abschiedsdrink vor dem Hotel Rückflug nach Deutschland via Madrid
PS. Der Koffer von Manfred ist leider auf dem Wege von Buenos Aires nach Düsseldorf verloren gegangen …
Gruss Henry und Marijke