Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Der kleine Flug vor dem großen
Heute dürfen wir mal wieder ausschlafen und haben den halben Tag zur fast freien Verfügung. Deshalb nutzen wir die Zeit, um unsere Hausaufgaben zu erledigen und das Reisetagebuch zu aktualisieren. Wer weiss, welche Prüfung wir für die Ausreise ablegen müssen ;-).
Gegen 16 Uhr werden wir dann von unserem privaten Chauffeur abgeholt und nach Calama gefahren, wo schon unser Flieger nach Santiago auf uns wartet. Vorher steht uns leider noch die Verabschiedung von unserem ins Herz geschlossenen Jaja bevor…
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Endlich da!
Trotz Flugverspätung ist die Gruppe glücklich und mit Lust auf Reisen und Kennenlernen in Buenos Aires heute Mittag angekommen. Heike, Thomas, Rene, Johanna, Franz, Elizabeth, Sonja, Jacqueline, Hannes, Karlheinz, Erika und Felix wurden am Flughafen Ezeiza von ihrer Reiseleiterin Erica abgeholt.
Zum Mittagessen sind wir zu einem Asado-Restaurant (Grillhaus) im Hafenviertel Puerto Madero gegangen. Dort haben wir nicht nur verschiedene typische argentinische Fleischschnitte, sondern auch die berühmten "dulce de leche", eine Milchkaramelcreme, probiert. Hmmm, lecker!!!
Nach dem Essen haben wir eine Fahrradtour gemacht. Wir sind nach Caminito, die vielleicht bunteste Straße von Buenos Aires und San Telmo, dem älteste Viertel Buenos Aires, gefahren.
In San Telmo haben wir uns bis auf nächsten Tag verabschiedet. Einige sind ins Hotel zum ausruhen, andere sind noch in die Fußgängerzone Florida zum Shoppen gegangen.
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Paddeln in Tigre
Gut ausgeschlafen sind wir heute Morgen Richtung Tigre, im Norden von Groß-Buenos Aires, gefahren. Dort liegt das Paraná-Delta. Wir waren alle sehr beeindruckt darüber, was für ein ruhiger und vegetationreicher Ort nur 25 km entfernt von der Haupstadt liegt!!
An dem Lujan Fluss warteten unsere Kanu-Guides auf uns. Mit denen sind wir über den Fluss gepaddelt, um danach in immer kleinere Kanäle und Ströme reinzufahren.
Wir haben alle die Kanufahrt sehr genossen. Die Vegetation und die Ruhe entlang der Kanäle hat uns sehr gefallen. Außerdem waren unsere Guides sehr freundlich. Und nicht zu vergessen, sehr gute Köche :) Bei der Vormittagspause haben sie uns selbstgemachte Kuchen, Brot und Marmelade serviert.
Den Tag haben wir "fast" abgeschloßen bei leckerem Asado am Ufer des Sarmiento-Flusses.
Aber der Tag war natürlich noch nicht zu Ende! Abends sind wir zu einer Tango- und Folkloreshow in Buenos Aires gegangen.
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Auf nach Bariloche
Heute früh, sehr früh, sind wir zum Flughafen gefahren. Müde waren wir aber nicht: die Aufregung und Freude auf unsere Patagonienreise liess das nicht zu ;)
Am Flughafen in Bariloche angekommen sind wir gleich in die Stadt gefahren. Am "Centro Civico" hat Erica uns die Koordinaten in Bariloche erklärt sowie Tipps zum Einkaufen, Spazieren oder Entspannen gegeben. Danach hat jeder auf eigene Faust die Stadt Bariloche erkundet.
Früh Nachmittag haben wir uns alle wieder getroffen, um den "Circuito Chico" (Kleine Rundfahrt) zu machen.
Aus dem Cerro Campanario, bei herrlichem Sonnenwetter, hatten wir einen tollen Ausblick des ganzen See- und Berggebietes des National Park Nahuel Huapi.
Anschliessend haben wir eine kurze Wanderung an Lago Escondido gemacht. Wir wurden entlang der Wanderung in die einheimische Fauna und Flora von unserem tollen lokalen Guide Diego eingeführt.
Abends ging es dann gen unserer Unterkunft "Pampa Linda" am Fuss des Tronadors…
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National Park Nahuel Huapi
Pampa Linda! Pampa steht für Wiese, Linda für hübsch… beides haben wir gleich verstanden, als wir heute früh aufgestanden sind. Pampa Linda ist ein idylischer Ort!!! Die Hosteria liegt auf einer Wiese, drum herum liegen die Bergen, im Hintergrung erhöht sich imponent der Tronador…
Nach dem Frühstückt sind wir gleich Richtung Schwarzen Gletscher losgegangen. Wir wollten die Mittagssonne sowie die ganzen "Turis", die mit den Bussen zum Gletscher fahren, vermeiden.
Am Schwarzen Gletscher angekommen, konnten wir den in Ruhe bewundern. Karlheinz und Erika waren geduldiger als die anderen und sind dort geblieben, wartend auf fallende Eisblöcke aus dem Gletscher. Der Rest der Gruppe ist zu der Garganta del Diablo weitergelaufen.
Auf dem Weg zurück haben wir einen Halt in einer Restaurant-Hütte gemacht, wo wir ein erfrischendes Bier getrunken haben. Das Wetter war halt zu heiss ;)
Abends saßen wir wieder alle zusammen zum Abendessen am Tisch und haben uns über die Erlebnisse des Tages unterhalten.
Zum Ausklingen des Tages aßen wir in dem gemütlichen Wohnzimmer der Hosteria unseren Nachtisch und tranken einige Gläschen Wein.
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Wanderung zum Refugio Otto Mailing
Nachdem wir gefrühstückt haben, wurden wir von unserem lokalen Bergguide "el Colo", was rothaarig aud Spanisch heisst, abgeholt. Wanderlustig haben wir uns auf dem Weg zur Berghütte Otto Mailing gemacht.
Der Weg hoch zur Hütte war zwar nicht ganz einfach, aber die Landschaft und das gute Wetter :), waren so schön, dass unsere Beine wie hypnotisiert funktioniert haben.
Wir sind durch Cohiue und Lengawälder gelaufen. Außerdem konnten wir ab der Hälfte des Weges schon den Gletscher Castaño Overo aus allen Seiten bewundern.
Obwohl zwar el Colo behauptet hat, er müsste nur 70 Prozent der Gruppe wieder runterbringen, haben wir es alle bis zur Hütte und wieder runter geschafft. Nur Erika und Karlheinz haben es selber entschieden, schon nach dem Mirador runterzukommen. Die zogen es vor, alleine in aller Ruhe den Weg runter zu machen, um auf den Weg alle möglichen Blumen und Pflanzen fotografieren zu können.
Nach der Wanderung entspannten wir uns alle auf der Wiese der Hosteria.
Abends waren unsere Knochen zwar müde, aber wir haben uns trotzdem nach dem Abendessen alle im Wohnzimmer hingesetzt, um uns über die Erlebnisse des Tages zu unterhalten und in aller Ruhe ein Gläschen Wein zu geniessen.
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Ankunft in Chile
Heute früh haben wir nach dem Frühstückt mit einem Stein im Herz Pampa Linda verlassen. Wir haben so schöne Tagen dort verbracht!! Na ja, die Reise geht weiter und wir freuen uns auch auf die nächsten Orten, die wir besuchen werden.
Aber bevor wir den National Park verließen, machten wir noch eine Kayaktour :) Guter Abschied vom National Park.
Wir sind im Gutierrez See Kayak gefahren. Das Wetter war wieder herrlich und das Kayakfahren verlief super schön. Wir haben sogar im See gebadet!
Anschließend sind wir zum Busbahnhof gefahren, um mit dem öffentlichen Bus nach Chile zu fahren. Zwar ist der Bus 3 Stunden später gekommen, wir sind in Chile mit 4 Stunden Verspätung angekommen :S Auch nicht so schlimm, wir freuten uns trotzdem, in Chile angekommen zu sein. Die nächsten 9 Tage werden wir ein bisschen "rumchilen".
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Volcano Osorno
Heute hat der Tag etwas regnerisch angefangen. Aber ein paar Tropfen haben uns nicht davon abgehalten, in der Stadt Puerto Varas ein Erkundungsspaziergang zu machen.
Nach dem Spaziergang hat jeder Zeit für sich selber gehabt, um Postkarten zu schreiben, Emails zu schreiben oder ein Entspannungsbad zu nehmen :)
Früh nachmittags ging es Richtung Petrohué Stromschnelle und Allerheiligensee.
Am Anfang der Fahrt zum National Park war der Osorno Vulkan hinter Wolken. Zwar hat es wieder angefangen zu regnen, als wir bei dem Petrohué Stromschnelle waren, dafür aber kam die Sonne raus, als wir am Allerheiligensee waren. Wir haben uns ein bisschen mehr Zeit am See genommen, um zu spazieren und zu warten bis die Wolken ihren Weg zu der anderen Seite der Anden nahmen. Und es die Warterei hat sich gelohnt!!: die Sonne kam raus und die Wolken gingen weg, so dass wir den Osorno Vulkan wolkenfrei sehen konnten!!! Yuhuuuu!!!
Abends sind wir in ein nettes Restaurant gegangen, um endlich die Spezialität Chiles zu probieren: frischen Fisch!!
ah! und Pisco. Salud!!
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Flug über die Anden
Heute Morgen ging es zum Flughafen, um den Flug nach Punta Arenas zu nehmen. Der Flug über die Anden war schon ein Spektakel. Na ja, ich hab es verschlafen, aber das ist was die Gruppe erlebt hat :)
Im Hotel in Punta Arenas angekommen, haben wir unsere Zimmer bezogen und gleich sind wir losgegangen.
Zuerst sind wir zu einem Aussichtpunkt gelaufen, von dem aus man die Stadt Punta Arenas, die Magellan Straße und auf der anderen Seite der Straße den chilenischen Teil Feuerlands sehen konnte. Danach sind wir zur Küste gelaufen und entlang der Magellan Strasse spazierengegangen.
Den Tag ließen wir bei leckerem Abendessen ausklingen.
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Pinguine
Ausgeschlafen haben wir uns am Frühstückstisch im Hotel getroffen. Nachdem wir alle zu Kräften gekommen sind, haben wir uns auf dem Weg zum Cementerio Municipal (Gemeindefriedhof) von Punta Arenas gemacht. Es handelt sich um einen Prachtfriedhof. Berühme Persönlichkeiten aus Punta Arenas wurden in mächtigen und prachtvollen Mausoleen begraben. Außerdem haben wir das Grab des "indiecito desconodico", der unbekannte Indianer, eine Art Pilgerort für die abergläubigen Chilenen.
Heute stand auf dem Programm der Ausflug zu der Pinguinkolonie Otway. Um 15:00 Uhr haben wir uns im Hotel getroffen, um zu der Pinguinkolonie zu fahren.
Zwar gab es nicht viele Pinguine in Otway, aber die, die da waren haben ganz stolz für uns posiert und ließen sich von uns fotografieren. Außerdem haben wir Flamingos gesehen.
Bevor wir in die Stadt zurückgefahren sind, haben wir das Briefing für Torres del Paines gemacht. Die Spannung über die Wanderung wächst jeden Tag mehr und mehr!
Abends sind wir alle zusammen essen gegangen.
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Abschied von Punta Arenas
Ich stehe auf, betrete den hochherrschaftlichen Balkon, begrüsse das Volk und stelle fest, dass es über Nacht geregnet hat.
Nach dem Frühstückt fahren wir zum Fuerte Bulnes, die erste chilenische Befestigung an die Magallanstrasse und treffen unterwegs Delphine.
An der Fuerte Bulnes überzeugen wir uns über die strategisch günstige Lage der Anlage.
Am Punto Santa Ana finden wir ein Schild, das uns vorgaukelt, wir seien am südlichstesten Punkt des südamerikanisches Festlandes. Aber wir wissen Bescheid, das ist Cabo Froward. Trotzdem erspäht Johanna mit dem Fernglas Seelöwen.
Anschließend sind wir zum Puerto Hambre gefahren, wo die ersten Spanier sich angesiedelt haben, aber im Gegensatz zu uns verhungert sind.
Nachmittag sind wir mit dem öffentlichen Bus, der sehr pünktlich abgefahren ist, nach Puerto Natales gefahren.
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Puerto Natales…
Heute haben wir ganz gemültlich gefrühstückt. Anschließend, noch im Frühstücksraum, haben wir uns die Karte des Torres del Paine Nationalpark angeschaut und uns genauer unsere Wanderroute angeguckt.
Die Spannung wächst… alle freuen sich auf die Wanderung in Torres del Paine. EriKa und Karlheinz auch auf ihren Besuch der Milodon Höhle und die Navegation in Balmaceda und Serrano.
Wir hatten heute ein ganz entspannten Tag beim Vorbereiten und Einkaufen. Die Freude und Spannung über die Wanderung machten den Tag sehr aufregend.
Es war wie Weinachten als EriCa das Essen und die Campingausrüstung verteilt hat. Jeder hat ein "Päckchen" mit Lebensmittel und Campinggeschirr bekommen :)
Den Tag haben wir bei einem sehr besonderen und leckeren Abendessen abgeschlossen. Wir wurden bekocht wie Könige!!! Alles sehr hausgemacht: patagonisches Lamm, Hähnchen, Salate und selbsgemachten Pisco. Die Unterhaltung beim Essen war auch sehr belebt und lustig.
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Tag 1 im NP Torres del Paine
Heute fing für den größten Teil der Gruppe die große Wanderung der Patagonienreise an: der W-Trail in Torres del Paine.
EriKa und Karlheinz hatten sich für das alternativ Program entschieden und blieben in Puerto Natales, um in den nächsten Tagen die Milodon Höhlen sowie den Serrano-Gletscher zu besichtigen.
Nach dem Frühstückt sind wir in einen Bus eingestiegen, um zum Torres del Paine National Park zu fahren.
Bei der Einfahrt in den National Park konnten wir schon aus der Entfernung die ganze Paine-Formation sehen und wir ahnten schon dabei, dass wunderschöne und erlebnisreiche Tage vor uns standen.
Nach einer kurzen Mittagspause am Grey See fingen wir mit der Wanderung an.
Der Weg ging ab und auf durch Notro- und Ñirebäumewälder. Vom Wanderweg aus konnten wir den Grey Gletscher so wie den See sehen.
Die erste Strecke der Wanderung, von Grey bis Pehoé, war etwas anstrengend. Vor allem weil unsere Körper sich noch an das Laufen und an das Tragen des Rücksacks gewöhnen mussten. Aber als wir in Pehoé angekommen sind, und wir die wunderschöne Landschaft um uns herum bewundern konnten, war die Anstrengung und Müdigkeit gleich vergessen. Belohnt haben wir uns mit leckeren Spaghettis mit Tomatensoße und Würstchen :)
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Tag 2
Der zweite Tag der Wanderung fing mit Regen an. Wir machten uns darüber keine großen Sorgen (wir vertrauen unserem Glück) :) und frühstückten gemütlich. Als wir mit dem Frühstück fertig waren, hatte es aufgehört zu regnen ;)
Heut stand auf dem Programm ein laaaanger Wandertag: von Pehoé nach Italiano. Ab dort eine "ohne-Gepäck-Wanderung" zum Französichen Tal und später weiter nach Cuernos. Zwar war der Tag lang und erschöpfend, aber die Aussichten, die wir an dem Tag hatten, waren unglaublich schön und werden wir nie nie vergessen.
Höhepunkt des Tages war das Französische Tal. Die Schönheit der Landschaft wurden verstärkt durch ein perfektes, sonniges Wetter.
Während wir unermüdlich wanderten, besuchten EriKa und Karlheinz in Begleitung von Manuel die Milodón Höhlen.
Der lange und schwierige Tag machte sich nicht nur durch unsere müden Beine bemerkbar. Auch das Ausrüstungsmaterial schwächte ein bisschen: Schuhsohlen gingen kaputt, Rücksackbänder brachen ab. Wir gingen aber weiter….
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Zum Camp Chileno
Als wir heute Morgen aufbrechen wollten, mussten wir noch ein bisschen auf die Schuhe von Elizabeth warten, die von dem netten Personal von der Berghütte in Cuernos repariert wurden.
Heute hatten wir zwar eine 5-stündige Wanderstrecke vor uns, wir wollten uns aber Zeit lassen zum Wandern und die Landschaft genießen. So haben wir es auch gemacht und haben jede Aussichtgelegenheit genutzt, um auf die märchenhafte Landschaft um den Nordjenskjold See zu gucken. Außerdem picknickten wir am See und vier mutige aus der Gruppe, Franz, Hannes, EriCa und Felix, badeten dort. Na ja, an dem Tag war es auch 36º warm!!! Wahsinniges Wetter.
Im Chileno angekommen bauten wir unsere Zelten auf und es wurde lecker gekocht. Heute stand auf dem Menü Rigatoni mit Bolognesesoße und viiiiieeeel Käse.
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Torres in Orange
Was können wir über den heutigen Tag überhaupt sagen!!
Wir standen heute früh auf, um zum Sonnenaufgang zu den Torres zu laufen. Obwohl einige Kräfte fast an die Erschöpfungsgrenze stießen, ließen sich alle überreden, um zu den Torres hochzulaufen. Nur die arme Sonja musste bei der Hütte bleiben, da ihre Füsse mit Blasen bedeckt waren.
Schon kurz bevor wir an den Torres ankamen, konnte man einen orangenen Schimmer auf der Mauer der Torres sehen. Wir kamen oben an, suchten uns jeder eine Wind geschützte Ecke und warteten wir auf den Sonnenaufgang. Was danach passierte ist fast unmöglich, mit Worten zu beschreiben: die Türme wurden langsam orange, bis die ganzen Turmwände orange leucheteten. Wir glühten vor Freude und bedankten uns für dieses Naturwunder.
Im Hosteria Torres trafen wir uns mit EriKa und Karlheinz wieder, die auch sehr zufrieden mit den Tagen in Puerto Natales, vor allem mit dem Serrano Gletscher, waren.
Nach dem National Park sind wir zu einer Estancia (patagonischer Schafbauernhof) gefahren, wo wir zum Mittagessen Lamm am Spieß bekommen haben. Außerdem wurde uns die Arbeit auf dem Bauernhof vorgeführt.
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Perito Moreno Gletscher!
Heute durften wir ausschlafen, was wir nach der langen Wanderung in Torres del Paine gut verdient hatten.
Nachdem wir gemütlich gefrühstückt hatten, sind wir Richtung National Park Los Glaciares losgefahren, wo der Gletscher Perito Moreno liegt.
Zuerst haben wir an einem Aussichtspunkt, 6 km weit von dem Gletscher, angehalten. Schon von dort aus waren wir total begeistert davon, was wir vor unseren Augen hatten: Massen hellblauen Eis. Eine 50 Meter hohe Eiswand, die oben in Spitzen endet. Wieder ein Naturwunder, was wir nicht mit Worten beschreiben konnten.
Am Perito Moreno Gletscher angekommen, hatten wir zuerst eine Stunde Zeit, um uns den Gletscher aus der Nähe anzugucken. Währenddessen hat EriCa ein leckeres Pick Nick vorbereitet. Anschließend haben wir direkt am Perito Moreno gepicknickt. Luxus Pick Nick!!
Zurück in der Stadt hat jeder Zeit gehabt, um Souvenirs zu kaufen oder durch die Stadt zu spazieren. Abends sind wir alle in ein Restaurant essen gegangen, wo wir regionale Gerichte probieren konnten.
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Fitz Roy!
Heute Morgen sind wir nach dem Frühstück nach El Chaltén gefahren.
Schon 10 Km vor der Stadt El Chaltén konnten wir den Cerro Fitz Roy, von den Ureinwohnern "Chaltén" genannt, was der rauchende Berg bedeutet, sehen. Wolkenfrei!!! Besser konnten wir von El Chaltén nicht willkommen geheissen werden :)
Nachdem wir unsere Zimmer im Hotel bezogen haben, sind wir zu dem Mirador de Los Cóndores gegangen.
Abends sind wir alle zusammen essen gegangen. Na ja, EriCa ist in ihrem Hotelzimmer mit starken Bauchschmerzen und Übelkeit geblieben. Aber so gut wie die Gruppe sich um sie gekümmert hat, wird es ihr bald wieder gut gehen.
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National Park Los Glaciares
Heute stand die große Gruppenwanderung im National Park Los Glaciares auf dem Programm.
Wir sind, begleitet von unserem lokalen Guide David, mit dem Bus nach Hosteria El Pilar gefahren. Von dort aus sollten wir zur Laguna de los Tres wandern.
Obwohl unser Meteorologe Karlheinz Regen vorhergesagt hatte, war der Morgen regentropfenfrei.
Die Wanderung ging durch Lengabaum-Wälder. Enlang des Wanderweges konnten wir verschiedene Gletscher sehen.
Als wir den hohen Aufstieg zur Laguna de los Tres eingeschlagen hatten, hat der patagonische Wind angefangen zu wehen.
Der Ausblick oben an die Laguna de los Tres war wunderschön. Auch der Weg zurück nach El Chaltén durch ein fantastisches Tal war sehr beeindruckend.
Abends mussten wir uns gegen den patagonischen Wind kämpfen, um bis zum Restaurant zu gelangen. In der Gasthausbrauerei der Stadt haben wir Pizza, Pasta und Empanadas gegessen.
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Ein freier Tag in Calafate
Heute war der Tag zur freien Verfügung. Elizabeth, Jacqueline und Thomas hatten sich dafür entschieden, im Viedma Gletscher Eistrekking zu machen. Sonja ist im Bett geblieben, um sich von ihrer Erkältung auszukurieren. Der Rest der Gruppe, also Rene, Felix, Johanna, Franz, Hannes, Karlheinz, EriKa, Heike und Erica wollten noch wandern gehen und entschieden sich dafür, den Weg zum Lago Torre einzuschlagen.
Abends haben wir uns wieder alle im Hotel getroffen und bevor wir zurück nach Calafate gefahren sind, haben wir uns gegenseitig die verschiedenen Erlebnisse des Tages erzählt.
Um 21 Uhr waren wir schon in Calafate. Bald sind wir schlafen gegangen, da wir am nächsten Tag früh nach Ushuaia fliegen mussten.
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Ans Ende der Welt
Heute früh ging es Richtung Flughafen, um nach Uhuaia zu fliegen.
Mittags waren wir schon im Hotel in Uahuaia eingecheckt und machten uns bereit, um gemeinsam in die Stadt zu fahren.
Bei Winden von über 70 Km pro Stunde war der Hafen von Ushuaia zu und die Schiffe konnten nicht losfahren. In unserem Programm war an dem Tag die Navegation entlang des Beagle Kanlas eingeplant gewesen.
Um 14:30 hat EriCa mit der Tripulation des Barracudas, unser Schiff, telefoniert und wurde von schlechten Nachrichten enttäuscht: der Hafen sollte zu bleiben. Sie war dabei mit Vorsicht die Gruppe davon zu benarichtigen, als ihr Handy geklingelt hat: trotz Wind und großen Wellen: dier Barracuda fährt für uns ab!!
Und es wurde die abenteuerlichste und lustigste, alle unserer Schifffahrten. Die große Wellen so wie das Sonnenlicht, das durch die Wolken strahlte, haben eine wunderschöne Atmosphäre geschafft. Die Gruppe hat unermüdlich Fotos gemacht.
Abends haben wir unser Abschiedsabendessen gefeiert. Danach ist 70% der Gruppe (wie Colo in Nahuel Huapi meinte: man muss nur mit 70% zurückkommen) in eine Kneipe gegangen. Das mussten wir noch machen! 20 Tagen lang sind wir ganz brav gewesen und haben fast keine einzige Kneipe besucht. Die Ende der Welt Stadt hat uns eine gute Gelegenheit dafür angeboten ;)
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Wale am Ende der Welt
Heute Morgen wurden wir von unseren netten lokalen Guides Franco und Tacho abgeholt, um zum National Park Tierra del Fuego, Feuerland, zu fahren.
Zuerst sind wir Kanu gefahren. Wir wurden in drei Gruppen eingeteilt. EriCa, Hannes, Elizabeth, Thomas und Jacqueline haben die Panorama-Kanus bekommen: ihr Kanu wollte nicht gerade fahren, sondern ist immer wieder im Kreis gefahren. Zuerst wurde darüber gestritten, ob der Steuermann nicht seine Arbeit richtig machte, oder ob die linke Seite nicht anständig paddelte. Am Schluss sind wir zu der Schlussfolgerung gekommen, dass halt unser Kanu eine Panorama-Kanu war :)
Nachdem wir genial von unseren Guides bekocht wurden, haben wir mit der Wanderung "costera" (entlang der Küste) angefangen.
Die Landschaft war genial. Märchenhafte Wälder aus Lenga und Guindobäumen. Der Weg führte entlang der Küste…. und große Überraschung: wir haben Wale gesehen!!! Zwei Walen schwammen fast eine Stunde lang entlang der Küste. Wir waren sehr glücklich und berührt über dieses neue Geschenk der Natur für uns.
Abends sind wir wieder von zwei netten Guides abgeholt worden, dieses Mal von Vale und Jey Jey, um zur Biberbeobachtung zu fahren. Wieder hatten wir Glück und konnten zwei Biber in dem Teich schwimmen sehen. Anschließend wurden wir nochmal bekocht. Dieses Mal gab es zum Essen leckeren Ende der Welt Eintopf!
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Heimflug
Heute früh waren unsere letzten Stunden in Patagonien. Einige haben diese genutzt, um auszuschlafen und bestimmt dabei von den schönen Tagen, die wir in Patagonien hatten, zu träumen. Rene, Elizabeth und Thomas entschieden sich für die Realität und sind in die Stadt gefahren, um sich das Museum-Gefängnis anzuschauen.
Mittags sind wir zum Flughafen gefahren, um den Flug nach Buenos Aires zu nehmen.
Am Aeroparque haben wir uns von Heike und Felix verabschiedet :( Wir sind weiter nach Ezeiza gefahren.
In Ezeiza saßen wir noch ein Mal gemeinsam in einem Cafe…
Die Zeit ist gekommen und EriCa hat sich von der Gruppe verabschiedet…. bis bald!!