Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Willkommen in der schönste Stadt der Welt!
Und so war es: die Sofi kommt am Flughafen an, und auf einmal steht da schon eine Gruppe, alle zusammen, als ob sie auf jemandem warten würden… Auf die Reiseleiterin vielleicht? Also, Sofi schaut sich ein bisschen um und entdeckt einen kleinen, grünen viventura Aufhänger! Was passierte? Der Flieger landete früher aber es gab gar kein Problem, denn es war ein guter Flug und die ganze Gruppe war sehr gut gelaunt.
Nach ca. 40 Minuten Fahrt kam die Gruppe im Hotel an und konnte das ganze Gepäck dort deponieren. Direkt danach gab es noch ein paar Infos von Sofi und es ging los: up in the city porteña! Die Einwohner Buenos Aires werden porteños genannt, weil die Stadt einen Hafen hat: puerto = Hafen. Die Av. de Mayo runter zu laufen und dann bis zur Bank zu kommen, war relativ einfach, aber danach war die Hitze so stark, dass es angefangen hat zu stören. Ca. 36 ºC erlebt man nicht jeden Tag! Wasser wurde schnell besorgt und es ging weiter auf der Plaza de Mayo, wo ein Besuch der Kathedrale auch auf dem Programm stand. Mit fast leeren Wasserflaschen in der Hand ging es weiter Richtung Puerto Madero, wo der Willkommensessen-Termin um 12.30 Uhr geplant war. Da keiner aus der Gruppe in Eile war, fand ein toller Spaziergang mit netten Fotostops statt. Schneller laufen war angesagt, denn der Magen war schon wieder leer und die Lust auf ein bombastisches Essen stand vor der Tür.
Mit vollem Magen und einem Lächeln im Gesicht war das nächste große Event eine Fahrt im öffentlichem Bus. Dafür werden in Buenos Aires ungefähr eine Million Münzen gebraucht, die alle ganz sorgfältig in eine Maschine reingeworfen werden müssen, um danach ein schönes Ticket zu bekommen. Dieser Akt brachte uns bis Caminito in La Boca, ein sehr buntes Viertel, wo die ersten Italiener und Spanier gelebt haben. Dort saß schon ein Diego Maradona (der berühmte Fussballspieler)-Fan, der genau so aussah wie er und sich für Geld fotografieren ließ. Witzig, witzig! Nach einer einstimmigen Entscheidung sammelte Sofi alle ihre Münzen wieder für die nächste Fahrt. Heil kammen alle nach einem kurzen Stopp im Supermarkt im Hotel an.
Das Programm ging für den Tag zu Ende, Freiheit war angesagt, Sofi durfte nach Hause fahren und die Gruppe einen entspannten Abend haben. Was die alles gemacht haben, wird morgen verraten!
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Eine Stadt, viele, viele Erfahrungen!
Der dritte Tag für unsere Gruppe, der zweite Tag für Sofi, die schon um 9.15 Uhr am Frühstücksraum erschien, um alle einen wunderschönen Tag zu wünschen. Da scheinbar wieder alle super gut gelaunt waren, fing der Aktivitätenplan recht gut an.
Zuerst latschten wir bis zur U-Bahn Station von der Linie A, die älteste der Stadt, und fuhren von dort bis Plaza de Mayo. Die erste extreme Ehrfahrung, denn genau so war es in der U-Bahn: extrem voll! Direkt danach latschten wir noch 15 Min. durch San Telmo bis zu der Garage, wo Silvina, unser Fahrradtour-Guide, schon wartete. Helm auf (nicht alle!! buuuuh!) und los gings weiter Richtung Puerto Madero, Retiro (Hauptbahnhof), Av. Libertador, Jura Uni und Palermo. Dort machten wir einen Stopp, um einen leckeren Mate zu probieren und richtig gute alfajores zu essen. Was ist Mate: ein Aufgussgetränk, das traditionell aus dem Endteil (Stielende) eines ausgehöhlten Flaschenkürbis (spanisch: „mate“ oder „calabaza“) getrunken wird. Was ist ein alfajor: zwei Kekse die in der Mitte dulce de leche habe! Und die nächste Frage lautet: was ist dulce de leche? eine Art super feine Karamelcreme, die köstlich schmeckt! Nach den kleinen Stopp fuhren wir weiter nach Recoleta, wo wir uns den berümten Friedhof (dort ist Evita Peron begraben worden) anschauten, um dann später zurück, durch das Zentrum, zum Ausgangspunkt zu fahren.
Den Rest des Nachmittags hatte die Gruppe frei, um essen zu gehen, die Stadt zu geniessen und eine kleine Siesta zu machen, denn wir waren insgesamt 5 Stunden unter der Sonne in der GUTEN LÜFTEN Stadt unterwegs gewesen!
Am Abend hatten wir noch etwas Wichtiges im Programm: 25 Min. durch die Gegend laufen bis Sofi den richtigen Weg fand und danach eine Tangoshow sehen, die uns alle sehr beindruckte. Der Weg zurück war viel einfacher, der wurde nämlich von der Gruppe ausgewählt!
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Eine lustige Busfahrt
Heute hatte die Gruppe den ganzen Vormittag frei, um noch in Buenos Aires zu bummeln, Kaffee zu trinken und sich von den zwei Tagen unter der Sonne zu erholen. Eine sehr gute Auswahl wurde getroffen: im Cafe Tortoni frühstücken und dann gemütlich auf die Sofi warten, die erst um 13 Uhr alle abholte.
Mit einem privaten Bus fuhren wir unter dem Regen bis zum Bushauptbahnhof, wo wir alle zusammen ausstiegen, um eine dreiviertel Stunde später in einen neuen Bus einzustiegen. Der Via Bariloche Bus "cama" (=Bett) kam pünktlich an und verließ die Station Retiro auch on time Richtung Puerto Iguazu, wo die Wasserfälle auf uns warteten.
Aber zu erst müssen wir unsere Fahrt beschreiben und erzählen, denn wir haben eine sehr lustige Fahrt gehabt. Alles fing direkt nach dem Einstieg mit einer Dose Bier an. Aber keine Panik, keiner wurde verletzt. Um 17.30 Uhr, nach 3 Stunden Fahrt, bekamen wir eine Kleinigkeit zum Essen, Kaffee, Tee und wir addierten dazu schon ein Schlückchen Wein. Später, aber erst nach zwei Filmen, kam das Abendessen. Leckeres Hühnchen mit Kürbis wurde serviert, begleitet von einer kleinen Flasche Wein für die, die noch wollten. Nach dem Essen gab es wieder Kaffee mit Kecksen, um eine angenehme Nacht zu verbringen.
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Die Brasilianische Seite
Um 7.35 Uhr morgens, mit nur 5 Min Verspätung, kamen wir in Puerto Iguazu (ARG) an. Im Hotel konnten wir alle unsere Sachen lassen und direkt nach dem Frühstück wurden wir von Oscar, unseren Busfahrer abgeholt, um die brasilianische Seite der Wasserfälle zu besuchen.
Als Info: Die Iguazú-Wasserfälle bestehen aus 270 einzelnen Fällen auf einer Ausdehnung von 2,7 Kilometern. Einige sind bis zu 82 Meter, der Großteil ist 64 Meter hoch. Es sind die Wasserfälle des Flusses Iguazú an der Grenze zwischen dem brasilianischen Bundesstaat Paraná und der argentinischen Provinz Misiones.
Zuerst mussten wir über die Grenze, wo unsere Pässe gestempelt wurden. Nach den bürokratischen Formalitäten ging die Fahrt noch 20 Min weiter bis zu dem Eingang des Nationalparks. Die Wasserfälle sind Naturschutzgebiet und wurden von der UNESCO in 1984 zum Welterbe ernannt. Amerildo, ein Guide des Nationalparks, erklärte uns am Eingang ein paar Aspekte der Region und direkt danach konnten wir in einem anderen Bus einsteigen, der bis zu den Wanderwegen fuhr.
Wir sind insgesamt 3 Stunden über die Wege gelaufen, haben Wasserfälle ohne Ende gesehen und wunderschöne Fotos gemacht. Desto näher wir kamen, stieg der Adrenalinpegel und der Wunsch dieses imposante Wunder der Natur zu sehen. Als wir direkt davor waren, reichten die Wörter nicht mehr, denn sprechen konnte man nicht, weil sonst zu viel Wasser in den Mund reingekommen wäre. In drei Wörtern: es was ausgeflippt!
Am Ende der Tour konnten wir noch mit einem Aufzug hoch, um eine tolle Sicht von den Wasserfällen zu haben. Das Mittagessen war der Knaller: leckeres Fleisch und super gute Salate begleitet von Guaraná, typisches limonadenähnliches Erfrischungsgetränk in Brasilien. Nach dem Essen besuchten viele von der Gruppe den Vogelpark in der Nähe der Wasserfälle. Auch eine sehr beeindruckende Erfahrung! Erschöpft fuhren wir wieder nach Puerto Iguazu auf der argentinischen Seite zurück.
Am Abend saßen wir alle gemütlich draußen, hatten ein Bier gemeinsam und hörten die riesigen Regentropfen fallen. Toller Tag!
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Die Argentinische Seite
Heute war die argentinische Seite angesagt. Peti, unsere lokale Guidin, holte uns schon um 8.30 Uhr vom Hotel ab. Wir fuhren weniger als eine halbe Stunde und erreichten den Eingang des Parks. Dort erklärte sie uns, dass der Name I(y)guaz(s)ú seinen Ursprung aus zwei Wörtern de Guarani hat: y für Wasser und guasu für groß.
Wir fingen mit einem 650m langen Wanderweg durch den Dschungel an, der uns bis zur Zughaltestellen führte. Dort warteten wir ein paar Minuten und stiegen in einen Zug ein, der uns bis zur Station Garganta del Diablo (Teufelsschlucht) fuhr. Nachdem wir über einem langen Steg (1100 mtr) gelaufen waren, erreichten wir die große Schlucht (Garganta del diablo: eine u-förmige, 150 Meter breite und 700 Meter lange Schlucht), die uns alle wieder spachlos ließ.
Nass bis unter die Haut machten wir ein paar Bilder und gingen den gleichen Weg zurück. Direkt danach stiegen wir in ein Boot, mit dem wir ein 3 km langes "floating" machten. Dabei konnten wir Kaimane, Fischreiher, Wasserschildkröten und Fische sehen, alles mitten in der Ruhe der Natur. Mit einem Jeep fuhren wir bis zum Ausganspunkt der Wanderwege und wählten uns einen zweiten Weg aus. Dort, vor den Fälle, machten wir ein kleines Pick-Nick mit schönen kleinen Eidechsen, die versucht haben, was von unseren Reste zu vernaschen!
Einen Highlight hatten wir noch vor, und das fing direckt nach den Essen an: eine 8 Km lange Fahrt duch den Dschungel bis zu einem Steg, wo wir in ein Schlauchboot einstiegen. Dieses Boot fuhr bis unter manche der Wasserfälle. Ergebnis davon: wir waren alle pitsche patsche nass! Der Rückweg war sehr entspannt, wir haben gelacht, Nasenbären fotografiert und die letzte Eindrücke des Parks mitgenommen.
Nach einem Hardcore-Tag hatte die Gruppe freie Zeit, um auszuruhen und den Swimmingpool zu genießen.
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Ein Flug IN - Flug OUT Tag, Patagonien
Montag… was könnte überhaupt an einem Montag sooo spannend sein? eigentlich gar nichts, aber das, was unsere Gruppe vor hatte war genial! Zu erst von Iguazu, 36º C, bis Buenos Aires fliegen und dann 20 Min. später in den Flieger nach Patagonien, 20ºC, einsteigen. Es war der Hammer! Sofi regte sich ein bisschen auf, aber alles klappte, dank der Gruppe, hervorragend.
In Bariloche (eine 126.000 Einwohner Stadt im National Park Nahuel-Huapi) angekommen wurden wir von Cali abgeholt und fuhren direkt Richtung Zentrum der Stadt, wo wir einen tolles Eis und die Umgebung geniessen konnten. Natürlich kauften wir auch ein bißchen Proviant für die nächste Tage auf dem Berg.
Es ging weiter mit unserem lokalen Guide Diego bis zum Cerro Campanario (1.057m), wo wir in 7 Min. mit einem Sessellift oben waren und die imposante Landschaft sehen konnten. Zum wievielten Mal waren wir sprachlos auf dieser Reise? Das weiß keiner mehr! Von da oben konnten wir uns mit dem Cerro Otto, den Seen und viel Vegetation amüsieren.
Nach der tollen Aussicht fuhren wir weiter bis Pampa Linda über eine 2 stündige Schotterpiste. Wir hatten allerlei Möglichkeiten, coole Fotos zu machen und einen schönen Sonnenuntergang zu sehen. Als wir ankamen, wurden wir schon mit einem drei Gänge Menü zum Abendessen erwartet!
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Kajak und Ausruhetag
Früh am Morgen ging es schon für fast alle aus unserer Gruppe los (ein paar blieben an der Hosteria und konnten einen entspannten Tag in den Bergen genießen). Schnell frühstücken und mit einem vollen Magen ins Auto einsteigen, um bis Los Rapidos (die Stromschnellen) zu fahren. Dort fing das Abenteuer Kajakfahrt am Mascardi-See an.
Der Mascardi See ist 23km lang, 4km breit und hat eine Durchschnittstiefe von 200m. Das Wasser hat so viele verschiedene Blautöne, dass man sie gar nicht zählen kann. Der Rio Manso, Fluss der aus dem Gletscher Manso runter läuft, mündet dort und gibt dem Wasser eine Temperatur von ca. 14ºC.
Angekommen in Los Rapidos bekamen die Kajakfahrer Schwimmwesten und Ruder. Nach einer kurzen Erklärung darüber wie man richtig paddelt, konnten sie in die Kajaks einsteigen und das Abenteuer fing an. Zuerst paddelte die Gruppe bis zu der Herzinsel und danach machten sie den ersten Stopp am Ufer, um zu essen. Es gab empanadas (gefüllte Teigtasche), tarta de choclo oder jamon (Teigkuchen gefüllt mit Mais oder Schinken) und jede Menge leckeres Obst zu essen. Dort konnten alle auch im See baden.
Es wurde dann weiter bis zum Hotel Tronador gepaddelt und ein zweiter Stopp fand an einem Strand statt. Direkt danach musste die Gruppe eine Viertelstunde paddeln, um Los Cesares zu erreichen, wo schon geräucherte Delikatessen und kaltes Bier auf alle warteten.
Auf der Rückfahrt schliefen viele ein, denn die Sonne und die Aktivität des Tages waren erschöpfend.
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Aufstieg Cerro Tronador
Um 8.30 Uhr kamen Colo und Agustina an. Die zwei Guides waren da, um uns auf die Wanderung bis zum Refugio Otto Meiling (Berghütte - 2.000m Höhe) zu führen und begleiten. Die Hütte liegt auf dem Cerro Tronador (3.500m).
Nachdem wir uns eingecremt hatten, bekamen wir ein paar Erklärungen und die Beschreibung vom Weg. Super aufgeregt wanderten wir alle hinter dem Colo los. Wir brauchten 4.30 Stunden, um die Hütte zu erreichen. Auf dem Weg gingen wir durch den Wald, wo wir die Nothofagus (Scheinbuche) Familie kennen lernten. Wir überquerten Flüsse, bestiegen die so genannten Caracoles (Schnecken) und hielten an Bächer an, wo wir frisches Wasser trinken konnten.
Vor den Hütten machten wir unser Pick-Nick und genossen den Gletscher Castaño Overa, Los Alerces und konnten die Laguna Azul sehen. Es waren tolle Eindrücke, die für immer in unserem Gedächtnis bleiben werden. Nachdem alle ein bißchen die Gegend erkundigen konnten und wir ein Gruppenfoto machten, fing der Rückweg an. Also eins ist uns klar geworden: hoch gehen ist anstrengend, aber runtergehen war ein bißchen schmerzhaft! In drei Stunden waren wir unten!
Unten angekommen, saßen wir alle eine Weile draußen im Garten vor der Hosteria. Ein paar Flaschen Wein und Bier begleiteten die Runde. Wir begrüßten eine neue viventura-Gruppe, die ankam und direkt danach gab es Gulasch mit Spätzle und Fleischlasagne zum essen.
Der Abend endete sehr schön am Kanim. Die Schönheit der Sterne am Himmel war unglaublich.
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Einen cuackigen (cuack-cuack) Tag
Wie schon gewöhnt frühstückten wir alle ziemlich früh und danach verabschiedeten wir uns von der netten Bedienung in Pampa Linda. Um 8.15 Uhr, nachdem alle Backpacks im Auto waren, fuhren wir mit Cali und Diego Richtung Bariloche los. Dort angekommen wartete schon Ruli auf uns, der nächste Guide auf unserer Reise, der uns bis San Martin de los Andes begleiten würde.
In Bariloche konnten wir einen kurzen Stopp machen, wo wir die Apotheke (etliche Sonnenverbrennungen), die Bank (mehr Geld für tolle Ausflüge) und den Kiosk (Wasserrrrrrrrrrrr!) aufsuchten. Nachdem wir alles erledigt hatten, fuhren wir eine Stunde weiter bis Villa La Angostura (2,0 Ew./km² und 8600 Einwohner), wo wir wieder leckeres Eis probierten. Nadine und Thomas entschieden sich für die Calafate (Buchsblättrige Berberitze) Eissorte. Es wird gesagt, dass die Personen die Calafate essen, wieder nach Patagonien kommen werden!
Nach dem leckeren Stopp fuhren wir über die 7 Seen Route, eine Schotterpiste, die uns aber nicht hinderte, weitere coole Fotos zu machen, sondern zeigte uns wunderschöne Orte in Patagonien. Am Aufenthalt beim Falkner See begleiteten uns Gänse und Enten beim Pick-Nick. Die Fahrt ging weiter bis zu einem Mirador (Aussichtspunkt), wo man das ganze Dorf (14.000 Einwohner) sehen konnte. Den Rest des Nachmittags stand der Gruppe zur freien Verfügung. Morgen geht es weiter nach Pucon - Chile!
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Eine lange Fahrt bis zum Paradies
Hope Hope viventuros! Wir mussten schon um 4.30 Uhr aus dem Bettchen raus, denn um 6 Uhr fuhr unser Bus nach Pucon, Chile. Das Erwachen war nicht so freudig um diese Uhrzeit, aber trotzdem gab es keine lange Gesichter, denn wir wussten alle, dass wir eine sehr schöne Fahrt vor uns hatten. Um 6.10 Uhr fuhr unser Bus ab und wir verliessen San Martin de los Andes, eine kleine Stadt, wo man definitiv seeeeeeeeeeehr gut essen kann! Wer wissen will wo, muss uns nur fragen!
Nach einer Stunde erreichten wir Junin de los Andes, ein kleines Dorf (10.000 Einwohner, Höhe ü. d. M.: 902 m), wo unser Bus einen Stopp machte, um mehr Leute einsteigen zu lassen. Der zweite Stopp war schon an der argentinischen Grenze, wo wir alle in Gruppen austiegen, um einen Stempel im Pass zu kriegen und um zum zweiten Mal Argentinien zu verlassen (das erste Mal war, als wir in Brasilien bei den Wasserfällen waren).
Und weil wir es stoll an der Grenze gefunden hatten, mussten wir dann später ein zweites Mal aussteigen, aber diesmal auf der chilenischen Seite. Dort hatten wir die Ehre, noch einen Stempel im Pass zu bekommen, wobei das auf dem ein oder anderen Pass vergessen wurde! Aber keine Panik, alles wurde geregelt!
Am Nachmittag kamen wir in Pucon an und waren schon wieder sprachlos von der Schönheit des Vulkans Villarica (2840 mtr.) und die tolle Atmospähre in unserem Hostal (bei German).
Mit leeren Magen gingen wir alle zum Zentrum los, wo wir exquisite Fische und Salate mit leckeren Himbeer- und Melonensaft zum Trinken und zum Essen hatten.
Später machten ein paar von den Jungs eine Rafting Tour, die auch absolut genial war. Viele davon landeten sogar im Wasser des Trancura Flusses! Spät am Abend saßen wir noch alle in einer Runde am Garten vor dem Vulkan und konnten es immer noch nicht glauben… das ist Urlaub!
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So einen extremen Tag
Sehr, sehr früh am morgen starte ein Teil unserer Truppe den Ausflug zum Volcan Osorno. Thomas erzählte uns wir er es erlebt hat: ¨Nach einer kurzen Nacht (Hundegebell), sollte ein weiterer traumhafter Tag mit einem reichhaltigen Frühstück beginnen (hausgemachter Apfelkuchen!). Um 7 Uhr starteten wir. Ein herlicher Sonnenaufgang (der Vulkan warf einen Schatten auf den Morgennebel) sowie traumhafte Ausblicke auf die umgebende Landschaft begleiteten unseren Aufstieg. Nach 4.40 Std. erreichten wir den Kraterrand. Von dort hatten wir einen sagenhaften Blick in dem Krater, auf die imligenden Vulkane in der Andenkette und das uns zu Füssen liegende Pucon (mit See), begleitet von ständigen Schwefeldämpfen. Der Abstieg hatte einen sehr hohen Spassfaktor. Den kompletten Gletscher rutschten wir auf dem Hosenboden herunter. Die letzten Höhenmeter konnten wir auf leichtem Schotter fast wie auf einer Sanddüne heruntergleiten. Im Tal angekommen, konnten wir noch einmal unsere Route (im Abendrot) beobachten. Ein sehr gelungener Tag.¨
Die Mädels (bis auf Nadine, die auch mitgegangen ist) haben sich für andere Varianten entschieden: Margit und Dana sind nach dem tollen Frühstück abgeholt worden, um einen fantastischen Reitenausflug zu machen und Britta und Sofi sind im wunderschönen Haus vom German geblieben und haben ge-chilled!
Hubert wollte schon, seitdem die Reise angefangen hat, angeln gehen und seinen Traum wurde auch in Pucon wahr. So ist das alles passiert: ¨Nachdem ich die Gewässer in Patagonien gesehen habe, musste ich einfach einmal Angeln gehen. Meine Erwartungen wurden in Pucon sogar übertroffen. Mit einem Guide und Ruderboot ging es ca. 5 km einen wunderschönen, breiten und glasklaren Fluss entlang. Ein Traum für jedem Angler. Der Guide zeigte mir die besten Stellen, so dass ich zwei schöne Forellen angeln konnte und faszinierende Stunden erlebt habe. (Die Forellen habe ich wieder in der Natur entlassen)
Pucon, die kleine Stadt am Ufer des Lago Villarrica (176 km², maximale Tiefe von 165 m.), hat immer viel anzubieten!
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Wasser von oben, von unten, von der Seite…
Ach ja, so viel Glück konnten wir mit dem Wetter nicht haben, deswegen hat es heute einen Tag lang geregnet. Aber es war uns egal, denn wir sind in unserem Bus eingestiegen und fuhren von Pucon Richtung Frutillar, um uns das ¨little Deutschland¨ in Chile anzuschauen.
Frutillar liegt am Ufer des Llanquihue-Sees (860 km², der zweitgrößte See Chiles). Blickt man von Frutillar auf die gegenüberliegende Seeseite, sieht man dort den mächtigen Volcán Osorno (2652 m Höhe). Dort hatten wir sehr leckeren Kuchen mit Kaffee und heißer Schokolade, alles in einem alten Deutschland gestylten Haus aus den 40ern.
Direkt danach ging unsere Fahrt weiter, diesmal mit dem Ziel Puerto Varas und dem Parque Nacional Peres Rosales, wo sich die Saltos del Petrohue befinden. Zum Glück regnete es nur, bis wir am Park angekommen sind. Da schauten wir uns die Saltos an (kleine Wasserfälle) und der Vulcan Osorno schenkte uns seinen verschneiten Gipfel.
Nach Petrohue fuhren wir knappe zwei Stunden bis Puerto Montt (30 Kilometer östlich der Stadt liegt der Vulkan Calbuco mit 2.003 Metern Höhe). Dort gingen wir aus unserem Hotel los Richtung Angelmo, einen Kunsthandwerks- und Fischmarkt im Hafengebiet. Wir hatten dort bei Doña Silvia das beste Abendessen der Geschichte begleitet von ricos piscos (reiner Weinbrand, der schon seit mehr als 400 Jahre existiert)!
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Up into the big city…
Nach einen fast 3 stündigen Flug mit einer Zwischenlandung in Balmaceda und zumindest 5 schreienden Kindern, landeten wir in Punta Arenas. Dies ist mit 120.000 Einwohnern die größte Stadt im chilenischen Südpatagonien.
Als wir ankamen, wurden wir von Ivan direkt zu unserem sehr ruhigen und netten Hostal gefahren. Eine Stunde später fing unsere kleine City-Tour an, wo wir die schöne Stadt an der Magellanstraße ein bisschen kennen lernen konnten. Wir besuchten den Friedhof mit allen seinen Grabinschriften, die von der Einwanderungsgeschichte der Stadt zeugen, wie fuhren am Strand entlang und auch bis zu einem Aussichtspunkt oben am Cerro de la Cruz.
Die Besichtigung der Stadt endete an der Plaza, wo fast jeder von uns den Fuß von dem Ona (Indianerstamm) zumindest anfasste. Manche trauten sich sogar, ihn zu küssen, denn es wird gesagt, dass man somit nach Patagonien zurückkommen kann.
Um 19.30Uhr waren wir schon verabredet, um in den besten (und hiermit übertreiben wir nicht!) Restaurant von Punta Arenas zu essen, nämlich bei LA MARMITA. Lorena und Alfredo, die Besitzer des Hauses, empfingen uns mit Pisco Saur und einer sehr warmen Gastfreundschaft. Wir haben uns dort wie in unserem eigenen Wohnzimmer zu Hause gefühlt.
Das Essen war nicht nur lecker, es war ein spektakuläres Spiel für die Sinnesorgane (gute Musik, interessante Aromas, etc, etc.) Nach ein paar sehr guten Weinen und Piscos gingen wir alle total glücklich schlafen.
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Fuerte Bulnes und Seno Otway
Ausschlafen war heute nach den Piscos bei La Marmita natürlich erlaubt und sogar erwünscht, deswegen kam Ivan mit unserem Bus erst um 9.30 Uhr an. Wir fuhren mit ihm bis zur Festung Fuerte Bulnes (Fort aus dem Jahr 1843, mit ihm begann die aktive Besiedlung des Südens Chiles).
Auf dem Weg machten wir verschiedene Fotostopps. Einer davon war an der geographische Mitte Chiles (Markstein, der die Mitte von Chile zeigt, wenn wir die Antarktis auch zum Chilenischen Territorium addieren!) und an Puerto del Hambre, wo wir typische Fischerboote sehen konnten. Am Strand fanden wir auch jede Menge centollones, Königskrabben.
Der Fuerte Bulnes wurde dort gebaut, um Chiles Territorialansprüche an der Magellanstraße zu sichern. Heutzutage kann man das Fort besuchen und kleine Wanderungen bis zum Wasser (Magellan Strecke) unternehmen. Das haben wir natürlich auch gemacht und sogar unter idealen Wetterkonditionen.
Zurück in der Stadt hatten wir zwei Stunden, um zu essen. Danach ging es weiter um 16 Uhr Richtung Seno Otway, zu die Pinguinkolonien. Dorthin führte uns eine sehr schöne Route, auf der wir cara-caras (kleine Flaken), Schafe und Ñandus sehen konnten. In Seno Otway schauten wir uns die putzigen kleinen Tierchen über einer Stunde lang an. Wir konnten sie am Strand und in ihren Nestern beobachten.
Am Abend hatten wir alle die großartige Idee, nochmal zu La Marmita zu gehen! Ihr könnt euch schon vorstellen, was wir für eine tolle Zeit gehabt haben!
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Ein Familienessen am Ende des Tages
Den Vormittag in Punta Arenas hatte die Gruppe frei, um verschiedene Aktivitäten zu machen: ausschlafen, Museum besuchen, Proviant für die Fahrt kaufen, etc. Erst um 13 Uhr ging es wieder richtig los mit einer Busfahrt von fast 4 Stunden bis Puerto Natales. Die kleine Stadt ist die Ausgangsbasis für Exkursionen in den Nationalpark Torres del Paine und liegt rund 190km nordwestlich von Punta Arenas am Última-Esperanza-Fjord (Fjord der letzten Hoffnung).
Die Fahrt war recht angenehm (für Sofi ein bisschen langweilig, weil sie alleine hinten am Bus saß) und verging ziemlich schnell zwischen UNO Spiel und Bücher lesen.
Angekommen bei Nancy zu Hause in Natales bekamen wir die Ausrüstung für die Wanderung in Torres del Paine. Da hatten Britta und Jan schon die erste freie Zeit für sich alleine, denn die zwei hatten ein anderes Programm für die nächsten vier Tage.
Danach gingen wir alles schnell in den Supermarkt, um das ganze Essen zu besorgen. Wir brauchten eine ziemlich lange Zeit, bis wir alle wussten, was wir zum Frühstück essen wollten. Die Entscheidung wurde getroffen: Haferflocken mit Pulvermilch und Schokolade! Mmmmmmm!
Das wunderschöne Essen bei Nancy zu Hause war definitiv der beste Moment des Tages. Sie hatte für uns super leckeres Lamm und Hühnchen vorbereitet und auf dem Tisch standen auch viele Salate. Von Wein und die typische Pebre-Soße begleitet hatten wir ein tolles Essen (das würden wir sicherlich die nächste 4 Tage nicht vergessen!)
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Tag 1 im National Park Torres del Paine
Nach einem leichten Frühstück fuhr die Gruppe mit Manuel bis zum National Park Torres del Paine. Um 11.00 Uhr wurden wir schon an der Hosteria Lago Grey erwartet, um das Check-in für die Fähre zu machen, die dann um 12 Uhr losfuhr. Zu Fuss kammen wir bis zu einem kleinem Steg, wo wir von einem Boot abgeholt wurden. Vier Minuten später stiegen wir in die Grey II, um den bekanntesten Gletscher im Park, der in den Lago Grey kalbt, zu besichtigen.
So erzählte Jan darüber: ¨Auch heute hat uns die Sonne nicht in Stich gelassen. Pünktlich mit unserer Ankunft am Gletscher bricht sie durch die Wolken durch und lässt das Eis in tiefem Blau erstrahlen. Das Schiff bahnt sich seinem Weg durch kleinere Eisschollen bis wenige Meter vor die haushohe Abbruchkante des Gletschers. Fast alle sind rum an DICH, um die mehrere kilometerlange Eisfront zu erfahren. Unter DICH sind nur die geblieben (Britta und er verabschiedeten sich von der Gruppe auf der Fähre, die andere Fraktion ging auf eine 4-tägige Wanderung), denen Wind und Wellen auf den Magen geschlagen haben. Unsere Diskussion, um die Wellenhöhe hat zu einer Einigung auf 2 Meter geführt. Allen anderen wollten wir erzählen, dass es 4 Meter hohe waren! Der Wind hat Orkanstärke. Zurück an Land wartet Manuel schon auf uns, um mit uns eine Tour durch den Park zu machen. Wir nehmen noch einen jungen Deutschen mit, der die Wanderung im Park aufgrund eine Zerrung am Fuss abbrechen musste. Die Natur verlangt hier vieles ab. Dafür belohnt sie uns aber auch durch ihre schlichte Schönheit. Die grünen Wälder und dunkelblauen Seen wandeln sich langsam zu ockergelber Steppe und die Berge machen Platz für einen Blick hinunter in die weite Ebene. Begleitet von Ñandus und Guanacos verlassen wir den Park und kommen eineinhalb Stunden später wider sicher in Puerto Natales an.
Die Wanderer kämpften fast 4 Stunden lang mit dem Wind und kamen an dem Campingplatz Lago Peohe an. Zelte bauen, lecker Essen und ab in den Schlafsack!
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Wandern, geniessen, Natur lieben… entdecken!
So erzählten Britta und Jan von einen sehr entspannten Tag in der Umgebung von Natales: ¨Die Milodon-Höhle ist bekannt für die dort gefundenen Knochen eines Riesen-Faultier, das in dieser Region vor Urzeiten lebte. Setzt man Schweizer Maßstäbe an, ist die Höhle ansonsten nicht umwerfend. Dafür ist es die Wanderung, die wir nach ihrer Besichtigung unternahmen. Über zwei Stunden treffen wir keine Menschenseele. Zusammen mit dem Ausschlafen von heute morgen, machen wir uns unsere Auszeit perfekt!¨
Die Wanderfraktion ging schon um 9.15 Uhr Richtung Campamento Italiano und Valle del Frances los. Die Wege waren einfach wunderschön. Mit ein paar erfrischenden Regentröpfchen als treue Begleiter für die erste Stunde, wanderten wir bis zum französischen Tal. Beim Parkwächter konnten wir unser Gepäck deponieren und durch das Tal laufen. Wunderschöne Gletscher, kleine Wasserfällen und grüne Wälder waren links und rechts zu sehen.
Vom Campamento Italiano wanderten wir bis Campamento Los Cuernos. Hügel hoch, Hügel runter kamen wir an einen wundervollen Strand, wo wir eine kleine Pause machten. Von dort hatten wir noch eine gute Stunde bis zum Campingplatz. Als wir ankamen gab es schon so viele Zelte da, dass wir ein bisschen weiter weg zelten mussten. Aber natürlich hatten wir kein Problem damit. Mit so einem tollen Blick auf Los Cuernos del Paine (die Hörner) geht man nicht jeden Tag schlafen. Der Sternenhimmel war natürlich dazu passend! Wieder gab es Essen aus der Packung, aber mit so einer Atem beraubenden Natur um uns herum, machte uns das gar nichts aus!
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Einen Tag, den wir nie vergessen werden…
Heute wachten wir eine Stunde früher auf, um die lange Wanderung zu beginnen. Haferflocken hatten wir so gut wie keine mehr, also mussten wir einfach Schokomilch und Tee trinken. Dies war für uns wieder kein Problem, den als wir aus dem Zelt rauskamen, wartete auf uns schon ein doppelter Regenbogen in so strahlenden Farben, wie noch nie gesehen.
Währendessen machten Britta und Jan eine Gletschertour und erzählten so davon: ¨Sowohl Sonne als auch Regen. Und genauso kommt es. Nach dreieinhalb Stunden auf dem Boot sind beide Gletscher (Balmaceda und Serrano) zunächst in Nebelwolken gehüllt. Doch nach 10 Minuten verschwinden die Wolken wie auf ein geheimes Zeichen und geben den Blick frei. Versöhnt werden wir zum patagonischen Grillen auf eine kleine Hacienda zurückgebracht.¨
Wir wanderten 3 Stunden lang durch verschiedene Landschaften bis zu einer sehr schönen, windigen, blauen Lagune, wo wir eine Mittagspause machten. Der Wind hörte sogar während unsere Pause kurz auf, damit wir alles aus unseren Konservendosen (mit Taschenmessern und Zähnen) rausholen konnten.
Direkt nach dem Essen ging es weiter bergauf bis zum Refugio el Chileno. Es war sehr, sehr warm, aber wir fühlten uns trotzdem wie in einem Traum, denn die Schönheit der Landschaft bezauberte uns alle. Oben angekommen, bauten wir unsere Zelte auf und entschieden uns für eine nächste Wanderung. Die Torres waren nicht so weit weg von unserem Zeltplatz, deswegen gingen wir sofort wieder los!
Nach zwei Stunden durch Wald über viele, viele Steine kamen wir an. Es war ein großartiger Moment für uns alle! Viele Fotos wurden gemacht und viele Träume erfüllt.
Erschöpft und sehr glücklich gingen wir runter bis zu El Chileno, um zu essen und um schlafen zu gehen.
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Über die Grenze nach Argentinien
Sehr früh am morgen, um exakt 5.00 Uhr, wachten schon ein paar der Gruppe auf, um noch einmal Richtung Torres zu laufen und dort den Sonnenaufgang zu sehen. Es war natürlich unglaublich und märchenhaft. Super schöne Bilder beweisen es.
Alle anderen konnten ausschlafen. Um 10:00 Uhr fingen wir an, runter zu laufen, um die Hosteria Las Torres zu erreichen. Dort warteten Manuel sowie Britta und Jan auf uns. Es war ein toller Abstieg, denn jeder konnte es in dem eigenen Tempo machen.
Nach ein paar Fotostopps und mit einem perfekten Wetter fuhren wir bis zu einer Patagonischen Estancia. Dort stand schon ein Lamm am Kreuz (eine spezielle Art das vorzubereiten) für uns! Wir saßen alle zusammen am Tisch und konnten das spektakuläre Fleisch genießen. Dort zeigte uns Christian, der Besitzer der Estancia, verschiedene Rodeo Bewegungen auf dem Pferd, wie die Schafe geschoren werden und wie die Arbeit von den Hunden auf dem Land ist.
Mit vollem Magen und vielen tollen Erlebnissen hinter uns, verließen wir Chile. Dafür mussten wie noch einmal über beide Grenzen, aber diesmal ohne lange Wartenschlangen.
Die Fahrt bis el Calafate war sehr ruhig, hatte aber zwei Pannen, die super schnell von Manuel mit Hilfe von unseren Jungs gelöst wurden.
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Der Perito Moreno Gletscher
Heute hatten wir als Gruppe einen wichtigen Tag vor uns, nämlich den Besuch des Perito Moreno Gletscher. Dieser Gletscher gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe eingestuften Nationalpark Los Glaciares, 80 km weit entfernt von El Calafate.
Um 9.00 Uhr fuhren wir mir Pedro, unserem Guide und Gaston, unserem Busfahrer bis zum Park. Der erste Stopp war natürlich beim Eingang, um die Eintrittskarten zu kaufen, der zweite bei den Toiletten und der dritte bei der Curva de los Suspiros (Seufzer Kurve), wo wir zum ersten Mal den kompletten Gletscher sehen konnten. Natürlich waren wir alle erstaunt von dem weißen Giganten vor unseren Augen.
Die Fahrt ging weiter bis zu einem Parkplatz, wo wir austiegen. Ab dort konnten wir nur zu Fuss weiter laufen. Verschiedene Wege (Stege) führten uns zu Balkonen, wo wir 3 Stunden lang den Moreno sehen konnten. Viele, viele Brocken kalbten vor unseren Augen. Die Geräusche waren kolossal! Um 13.00 Uhr war Pick-Nick Zeit angesagt. Vor dem mächtigen Gletscher (50 bis 70 Meter hohe Wände) konnten wir ein Gläschen Wein trinken und ein paar köstliche Sandwiches essen.
Um 14.30 Uhr stiegen wir in eine Fähre ein, die uns bis zu der nördlichen Abbruchskante fuhr. Da konnten wir den Perito noch einmal kalben sehen. Es war alles traumhaft!
Zurück in El Calafate gab es ein riesiges Abendessen in El Cucharon (der Kochlöffel) mit Lomo und Grappa als Aperitif. Dessert war laut Nadine und Tom das beste am Abend!
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Schotterpiste? zum Glück nur 15 Km!
So, so.. unser ziemlich entspannter Tag fing um 9.30 Uhr an, als wir alle (bis auf Sofi, die schon auf dem Aerolineas Argentinas Büro war, um die Flugtickets zu checken!) von Gaston abgeholt wurden, um Richtung el Chalten zu fahren.
El Chaltén bietet den direktesten Zugang zu den Bergmassiven des Cerro Torre und des Fitz Roy. Fitz Roy, in der Sprache der Ureinwohner El Chaltén genannt, bedeutet "Vulkan" (der Fitz Roy ist aber kein Vulkan, sondern ein Berg, der so oft bewölkt ist, dass es so aussieht, als ob er qualmen würde).
Nach einer Fahrt von ungefähr 4 Stunden, mit super schönen Fotostoppps, kamen wir in dem Dorf an. Das Wetter war nicht super, aber die Stimmung war trotzdem gut. Nachdem wir alle unsere Sachen deponiert hatten, trafen wir uns kurz für einen Bericht über die möglichen Wanderungen, Spaziergänge und Aktivitäten in der Region. Da man wirklich nicht viel von den Bergen sehen konnte, weil es ziemlich bedeckt war, entschieden sich viele von uns für eine kleine Siesta.
Um 19.30 Uhr gingen wir alle zusammen essen. Die kleine Kneipe, in der wir waren, hatte die beste hausgemachte Pasta unseres Lebens! Also, die Lasagne und die Suppen waren spektakulär! An alle Omas und Mamas: die Pasta, die wir zu Hause essen ist aber auch lecker!!
Mit viel Hoffnug auf gutes Wetter gingen wir alle friedlich schlafen!
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Ein unvergesslicher Tag
Es ist einfach schwierig, diesen Tag zu erzählen… es sind so viele Eindrücke, so vieles erlebt, so viele Momente, die nie wieder so vorkommen werden… Man könnte sagen: ein unvergesslicher Tag… das wäre auch nur wenig, um diesen Erlebnis zu beschreiben.
Wir wurden sehr früh am Morgen von David abgeholt, unser Guide, der Bergsteiger ist und uns sehr viele interessante Sachen im Laufe des Tages erzählte. Mit zwei kleinen Bussen fuhren wir bis Estancia el Pilar, wo unsere Wanderung Richtung Laguna de los 3 anfing. Durch einem Wald wanderten wir ca. 1.30 Stunden und konnten das Fitz Roy Massiv beobachten. Eine viertel Stunde blieben wir mitten im Wald stehen und konnten vor unseren Augen einen großen männlichen Specht arbeiten sehen…
Danach ging die Wanderung weiter bis zum Zeltplatz Poicenot und Rio Blanco, wo wir eine kleine Pause machten. Von dort ging es weiter bergauf für ca. 1 Stunde und the final destination war Laguna de los Tres, an den Füssen des Cerro Torre (auf Deutsch: "Turm-Berg", 3.133 Meter hoch) und den Fitz Roy (ein 3.406 Meter hoher Granitberg).
Hier sind ein paar Eindrücke von unserer Gruppe: ¨Ich betrachte es als ein unfassbares Geschenk bei diesem wunderschönen Wetter in dieser grandiosen Lanschaft gewesen sein zu dürfen.¨ ¨Ein Tag schöner als ein Traum.¨ ¨Super guter Tag - Abschluss (Essen) hätte besser sein können =)¨ ¨Jan ist den Berg runter - gerannt, um die kleine Britta nicht so lange alleine warten zu lassen =)!¨ ¨Prima¨ ¨Unfassbares Wetterglück und eine der atemberaubensten Bergkulissen meines Lebens¨ ¨So viel Glück wird langsam unheimlich..¨ ¨Ein absoluter Traumtag vor einer gigantischen Bergkulisse.¨ ¨Nicht mehr in Worte zu fassen - unglaublich…¨ ¨Ein kahler Fels, der sich zu zeigen schaut, kündigt den Anfang vom Ende an¨ ¨Ein unvergesslicher Tag, voller wunderbarer Eindrücke und Erlebnisse! Einfach genial!¨
Wenn solche Sachen im Leben passieren, dann erst merkt man, wie klein die Menschen sind… aber wie großartig ein einziges Erlebnis für einen dieser kleinen Menschen sein kann…
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Bis zum Ende der Welt!
Fliegen wird immer wieder als eine neues Erlebnis gesehen, aber bis zum Flughafen in Ushuaia at the end of the world zu fliegen, war definiv ein mega Ereignis!
Um 10.00 Uhr sind wir los gefahren. Über die Ruta 40 fuhren wir fast 4 Stunden bis zum Flughafen in El Calafate, um dort fast 3 Stunden auf unseren Flieger zu warten, der ein bisschen Verspätung hatte. Es war natürlich für uns nicht schlimm, denn die Post und UNO-Karten wurden sofort rausgeholt, um unter der Sonne die Zeit zu verbringen. Währendessen landeten und starten immerwieder neue Flieger… (aber noch nicht unserer!)
Irgendwann wurden wir gerufen, um in den Flieger einzusteigen und El Calafate zu verlassen! Was wir natürlich schnell und ordentlich machten. Zu unserer Überasschung war der Flieger fast leer, also hatten wir noch mehr Platz!
Über den Beagle Kanal kamen wir in Ushuaia an. Ushuaia kommt aus der Sprache der Ureinwohner Yámana und bedeutet "Die zum Sonnenuntergang hin gewandte Bucht“. In der Stadt wohnen 70.000 Luete, sie liegt an der Südseite der großen Feuerland-Insel.
In unser super netten Hosteria konnten wir alle unsere Sachen lassen und dann ein bisschen spazieren gehen. Das Essen wurde für 20.00 Uhr geplant. Wir hatten tolle Centollas (Königskrabben) und leckere Vorspeisen (Schrimps, Calamari, etc.). Am Ende des Abends probierten viele die CAÑA LEGUI, ein Schnaps der aus dem vergorenen Zuckerrohrsaft gebrannt wird.
Wir sind am ENDE DER WELT angelangt!
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Schluss mit lustig…
…jijij, neeee nur ein Scherz! Nachdem es die ganze Nacht regnete, regnete es natürlich auch am Morgen, als wir beim Frühstück saßen. Aber wie immer, kein PROBLEM! Regenhose und Regenjacke an und ab in den Nationalpark Feuerland, wo uns viele tolle Erlebnisse erwarteten!
Um 10.00 Uhr holten uns Fede und Martin ab und wir fuhren alle bis zum Lago Roca (im Nationalpark), wo unsere Kanufahrt anfing. In so genannte ¨duckies¨ (kanuartige Boote bis 4 Personen pro Boot) paddelten wir 40 Min lang durch verschiedene Flüsse am Ende der Welt!
In Laguna Negra stiegen wir aus, um weiter mit unserem Bus bis zum Ende der Panamericana Route zu fahren. Dort konnten wir etliche Fotos am Ende der Welt machen! Danach kam natürlich ein tüchtiges Essen mit Wein und leckeren Brownies als Nachtisch. Erst nachdem wir satt wurden, fing die 3-tündige Wanderung an der Küste des Beagle Kanals an. Wir wanderten durch den Wald, an der Küste, Hügel ab und Hügel runter. Wärendessen erklärte uns Fede verschiedene Sachen und Aspekte der Region und des Nationalparks. Immerhin ist es the southern most park of the world! Die Wanderung endete in die bahia (Bucht) vor der Isla Redonda und von dort fuhren wir wieder zurück in die Stadt.
Aber der Tag war noch nicht zu Ende, denn um 18.30 Uhr wurden wir wieder vor der Tür abgeholt (diemal von Valentin und Titi). Im Programm hatten wir noch die Biber-Besichtigung. Keine Biber kam raus, denn es hat ununterbrochen geregnet, aber wir hatten einen super angenehmen Abend am Lagerfeuer mit guiso de lentejas (Linseneintopf) und tollen Momenten.
Die einziege, die soooooooo müde war, war Sofi, die direkt ins Bett ging. Die Truppe konnte noch ein bisschen mehr von dem Abend geniessen!
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Alles bewegt sich am Ende der Welt
Um noch die letzten schönen Eindrücke von Patagonien und dem Ende der Welt zu sammeln, sind wir sehr früh aufgestanden. Nach dem tollen Frühstück gingen wir Richtung Hafen los. Keiner war schon mehr so gaaaanz fit! Aber es hat zumindest nicht geregnet, jijiji!
Um 9.30 Uhr saßen wir schon alle auf der Barracuda, das erste touristische Schiff in Ushuaia, das schon seit 1975 diese Fahrt macht. Mit diesem Schiff fuhren wir bis zu den Bridges Inseln, wo wir Möwen, Kormorane, Albatrosse und Seelöwen sehen konnten. Weiter gefahren sind wir auch bis zum Leuchtturm Les Eclaireurs, der Leuchtturm am Ende der Welt!
Am Mittag fuhr uns die Barracuda zurück zum Hafen, damit wir ein sehr, sehr langes Mittagessen geniessen konnten! (naja, wir haben zumindest herausgefunden, warum die Geschäfte in Ushuaia erst wieder um 4.00 Uhr nachmittags aufmachen, weil dass Mittagessen so lange braucht!)
Danach hatten wir super viel Zeit, um shoppen zu gehen. Sofi fuhr noch sogar zum Flughafen, um die Sitzplätze zu reservieren und Bording - Tickets abzuholen. Um 20.00 Uhr war die Treffzeit abgemacht, um uns im Hotel die letzte Sachen über Feuerland zu erzählen und direkt zum Flughafen zu fahren.
Nach einem sehr, sehr angenehmen Flug (Hubert und Britta konnten sich komplett auf 3 Sitzplätze ausbreiten und schlafen, Danitito und Andreas hatten es aber nicht so einfach mit den langen Beinen) landeten wir in Buenos Aires und fuhren ins Hotel. Es gab einen kleinen ersten Abschied von Thomas und Dana, die die Reise noch eine Woche nach Chile verlängern werden.
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Bis bald Leute!
Und wie geplant holte Sofi die Gruppe um 18.00 Uhr ab, um Richtung Flughafen zu fahren. Es war ein langer Tag gewesen, an dem noch vieles unternommen wurde: Mate Ausrüstung und CD`s einkaufen gehen, sehr lecker beim Café Tortoni frühstücken und viele andere Sachen noch.
Am Flughafen verging die Zeit zwischen Tax zahlen, Geld wechseln und viel, viel lachen, sehr schnell! Gegen 20.15 Uhr ging es dann weiter los, diesmal Richtung EUROPA!