Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Ankunft in Argentinien
Am frühen Morgen erreichten die Patagonien-Abenteurer die argentinische Hauptstadt. Empfangen wurde sie von Reiseleiter Michael. Dieser begleitete die Gruppe am heutigen Tage, da Reiseleiter Fabi noch mit seiner vorherigen Gruppe unterwegs ist.
Mit dem privaten Bus ging es nun zum Hotel mitten im Zentrum von Buenos Aires. Jetzt wurden erstmal die Zimmer bezogen und schon konnte die City-Tour beginnen. Über die Avenida 9 de Julio und Avenida de Mayo erreichte man das Parlamentsgebäude. Von dort ging es mit der U-Bahn bis zur Plaza de Mayo, dem Herz der Stadt. Zur Mittagszeit erreichte die Gruppe das neue Hafenviertel Puerto Madero. In einem schönen Restaurant lud viventura zum Willkommensessen ein. Die ersten Fleischberge der Reise konnten zunächst bestaunt und anschliessend verköstigt werden.
Der Nachmittag stand später zur freien Verfügung, schliesslich steckte noch der lange Flug in den Knochen. So konnte man sich im Hotel bei Bedarf ein wenig ausruhen, bevor es am Abend zu unserer typischen Tango-Show gehen sollte. Bei schöner Musik und gutem Essen liess sich die Gruppe verzaubern vom argentinischen Nationaltanz. Gegen Mitternacht war man wieder im Hotel und freute sich auf die Betten…
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Ein freier Tag in Buenos Aires
Der heutige Tag stand voll und ganz zur freien Verfügung und wurde ganz unterschiedlich genutzt. Das Wetter war super und lud dazu ein den Tag ganz entspannt und ohne jeglichen Stress zu verbringen.
Wolf, Uschi, Mareen und Ulrike besuchten im Zentrum unter anderem die Florida-Einkaufsstrasse, das schöne Gebäude der Galerias Pacifico, in welchem sich ein bekanntes Shoppingcenter befindet, sowie die Plaza San Martin, eine parkähnliche Grünanlage mit riesigen Gummibäumen. Bei der Plaza de Mayo durfte der Besuch des Mausoleums des Nationalhelden San Martin in der Kathedrale keinesfalls fehlen.
Maria, Berthold, Elfriede und Diether spazierten über die Avenida 9 de Julio in den Stadtteil Recoleta. Dortiges Ziel war der bekannte Friedhof, fast eine Stadt in der Stadt, in welcher der Reichtum über den Tod hinaus dargestellt wird. Eine der berühmtesten Krypten neben der vieler Staatslenker, Unabhängigkeitshelden und Nobelpreisträgern ist das eher unscheinbare Grab von Evita.
Katharina, Margareta, Kurt und Max machten mit einem offenen Tourbus eine dreistündige Rundfahrt durch die bekanntesten Stadtviertel wie La Boca, San Telmo und Puerto Madero und vorbei an interessanten Sehenswürdigkeiten.
Ideen für spätere Souvenireinkäufe sammelte die Gruppe ebenfalls. Lederwaren, lateinamerikanische Musik und Mategefässe wanderten auf die Einkaufsliste.
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Das Leben auf einer argentinischen Estancia
Am heutigen Morgen lernte Reiseleiter Fabi endlich seine neue Gruppe kennen. Um 10 Uhr wurden wir abgeholt und machten uns auf in Richtung Pampa. In der Nähe San Antonio de Arecos liegt die schöne Estancia El Ombú, welche uns herzlich willkommen hiess. Nach den letzten Tagen in der Grossstadt Buenos Aires war die Ruhe hier eine angenehme Abwechslung. Begrüsst wurden wir auf der Estancia mit typischen Empanadas, gefüllten Teigtaschen und argentischem Malbec-Rotwein. Leckeres Asado (Grillessen) stand zum Mittagessen auf dem Speiseplan.
Leider spielte das Wetter nicht ganz mit, da es plötzlich anfing zu regnen. Aber dies tat der guten Stimmung in der Gruppe keinen Abbruch. Einige (Wolf, Mareen und Fabi) konnten sich die Chance nicht nehmen lassen, den Swimmingpool bei strömenden Regen auszuprobieren.
Am Abend konnten wir den geplanten Reitausfug bei Nieselregen dennoch durchführen, was sehr lustig war…da die meisten Gruppenmitglieder noch nie auf einem Pferd gesessen haben;-). Den besonderen Tag liessen wir bei hausgemachten Ravioli und Tarta de calabaza (Kürbis) und dem ein oder anderen Weinchen begleitet von schöner Musik ausklingen.
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Ausflug in das Tigre-Delta
Nach dem Frühstück verliessen wir die schöne Estancia in Richtung Tigre. Die Wolken von gestern waren mittlerweile verschwunden und es "roch" nach einem sonnigen Tag. Die Stadt Tigre liegt rund 40 km nördlich des Zentrums der argentinischen Hauptstadt und ist das Tor ins bekannte Delta. Nachdem wir unsere Rucksäcke sicher verstaut hatten, fuhren wir zur Ablegestelle des Club Hispanos. Dort warteten Rodrigo und Santiago, unsere beiden local-guides, auf uns. Mit zwei wunderbaren Kanus sollten wir in den kommenden drei Stunden das Delta und dessen Wasserkanäle erkunden. Dabei erlebten wir neben klassischen und modernen Häusern auch die ursprüngliche Natur dieses einzigartigen Gebietes.
Als Belohnung für die "Anstrengungen" gab es anschliessend ein üppiges Asado-Grillessen, bevor wir mit einem Motorboot zurück zum Hafen gebracht wurden. Gegen 17 Uhr erreichten wir unser zentrales Hotel in Buenos Aires. Der freie Abend wurde genutzt, um noch ein wenig durchs Zentrum zu spazieren und irgendwo eine Kleinigkeit zu essen. Ein Teil der Gruppe besuchte das Tortoni-Café, das älteste der Stadt und ein echtes Muss!
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Ab nach Patagonien!
Früh am Morgen wurden wir am Hotel in Buenos Aires abgeholt und zum nationalen Flughafen Aeroparque gebracht. Um kurz vor acht ging unser Flieger nach San Carlos de Bariloche. Dank der Zeitumstellung (eine Stunde weniger) waren wir bereits um kurz nach 9 Uhr in Patagonien - für die gesamte Gruppe wurde ein Traum wahr!
Am Flughafen abgeholt wurden wir von Fahrer Carlos und lokalem Guide Diego, die beiden sollten uns in den kommenden Tagen hier im argentinischen Seengebiet begleiten. Wir fuhren gen Norden, zunächst entlang des Sees Nahuel Huapi, dann durch die patagonische Steppe, anschliessend durch den sog. Ecotono (Übergangszone) und später in den andinen patagonischen Wald. Dabei passierten wir u.a. das "Amphitheater" und das "Verzauberte Tal" mit wunderbaren Felsformationen. Wir verstanden sehr gut, dass die jährlichen Niederschläge von Osten nach Westen (also in Richtung Anden) zunehmen und die Vegetation dementsprechend üppiger (waldiger) wird.
Am Nachmittag erreichten wir bereits unser Tagesziel San Martin de los Andes, ein schönes Gebirgsstädtchen im alpenstil am Ostufer des Lacar-Sees gelegen. Wir hatten uns erst wieder zum Abendessen verabredet und so konnte jeder die Zeit und das traumhafte Wetter dazu nutzen sich die Gegend und das Zentrum anzuschauen.
Später gingen wir lecker essen in ein typisches Restaurant und liessen uns die vielen regionalen Spezialitäten wie u.a. Hirsch, Forelle und Lamm sehr gut schmecken.
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Über die 7-Seen-Route zum Nahuel Huapi
Um 8 Uhr verliessen wir San Martin de los Andes in Richtung Süden. Zunächst genossen wir noch einen schönen Aussichtspunkt auf das Städtchen. Nun begann die bekannte 7-Seen-Route bis nach Villa la Angostura. Das Wetter war wieder einmal super. Entlang dieser Strecke kamen wir vorbei an verschiedenen Gletscherseen unterschiedlicher Dimensionen und Besonderheiten und tauchten regelrecht ein in den patagonischen andinen Wald, gekennzeichnet vor allem durch Caña Colihue (eine massive Bambusart) und Bäume der Familie Nothofagus (Falschbuche).
Bei diversen Stopps konnten wunderbare Fotos geschossen werden. Bei der Mapuche-Gemeinde Quintu Puray am Correntoso-See durften wir die für die Region so typischen Tortas Fritas (frittierte Teigware) probieren. Zur Mittagszeit kamen wir an bei unserem schönen Hotel in Villa la Angostura. Mareen, Ulrike, Diether, Elfriede, Maria, Berthold, Uschi und Wolf-Dietrich wollten gerne den Nationalpark Los Arrayanas, den bekannten Myrtenwald, besuchen. Dieser befindet sich auf der Quetrihue-Halbinsel im See Nahuel Huapi. Nach 45-minütiger Bootsfahrt über den See waren sie dort. Auf einem kleinen Rundgang liessen sie sich verzaubern von diesem weltweit einzigartigen Märchenwald. Mit dem Boot gings später zurück in die "Villa".
Im Zentrum des Städtchens traf sich die Gruppe in einem leckeren Eiscafé zum Kaffeetrinken sowie Kuchen- und Eisessen. Die Stunden bis zum Abend konnten genutzt werden zum Stronzen, Einkaufen oder einfach nur zum Relaxen. Nach dem gemeinsamen Abendessen war der lange aber sehr schöne Tag so langsam beendet - die Betten warteten auf uns.
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Die argentinische Schweiz
Am Morgen wurden wir abgeholt von Diego und Fahrer Agustín. Mit dem Bus fuhren wir entlang des grossen Sees Nahuel Huapi (Tiger-Insel) weiter gen Süden und nach Bariloche, die Hauptstadt des argentinischen Seengebiets. Den heutigen Tag wollten wir ganz der "Argentinischen Schweiz" widmen. Bariloche lebt hauptsächlich vom Tourismus, im Sommer mit wunderbaren Möglichkeiten zum Wandern und Bootfahren, im Winter mit idealen Verhältnissen zum Wintersport. Bariloche ist das grösste und bekannteste Skigebiet Südamerikas. Den Beinamen "Argentinische Schweiz" erhielt die Stadt nicht nur wegen der traumhaften Landschaft mit Bergen, Seen und saftigen Wäldern, sondern auch wegen der vielen Schokoladenfabriken. Später sollte jeder die Gelegenheit bekommen ein bisschen Schoki zu probieren.
Eines der absoluten Highlights des Tages war der Besuch des Campanario-Berges, von wo sich uns eine herrliche Aussicht auf die Umgebung bot. Anschliessend machten wir die "Kleine Rundfahrt" durch Bariloche, verbunden mit diversen Aussichtspunkten und einer Wanderung durch die ursprüngliche Vegetation der Region mit Kontakt zur heimischen Fauna. Im Zentrum der Stadt bekam die Gruppe ein paar Stunden Freizeit, um die vielen schönen Eindrücke zu verarbeiten. Am Nachmittag fuhren wir schliesslich zurück nach Villa la Angostura und wieder entlang des Sees Nahuel Huapi.
Den vorerst letzten Abend auf der argentinischen Seite genossen wir in einem schönen Lokal bei köstlicher Steinofenpizza, Forelle, Goulasch und Pasta begleitet von dem ein oder anderen Gläschen Wein und lokalem Bier. Zum Nachtisch gönnten sich einige Gruppenmitglieder noch ein Eis und ab ging es in die Betten.
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Über die Anden nach Chile
Um 8 Uhr brachen wir auf zum Busterminal im Zentrum Villa la Angosturas. Mit unserem bequemen Überlandbus fuhren wir nun über die Anden bis ins chilenische Puerto Montt. Nach kaum einer halben Stunde Fahrt erreichten wir die argentinische und eine dreiviertel Stunde später die chilenische Grenzstation. Der Vorgang der Ein- und Ausreise, die Gepäckkontrolle sowie der Geldwechsel konnten glücklicherweise ohne Komplikationen vollzogen werden, so dass wir bereits um 14:30 Uhr in der chilenischen Hafenstadt ankamen. Die Fahrt war einfach nur herrlich, bis zum Mittag scheinte wunderbar ungewohnt die Sonne, in Chile wurden wir kurz darauf von den so typischen Wolken begrüsst. Ein neuer Reiseabschnitt und somit ein weiteres Abenteuer hatte begonnen!
Nachdem wir die Zimmer im unserem schönen Hotel bezogen hatten, ging es sogleich weiter. Diesmal in Richtung Llanquihue-See (dem zweitgrössten Chiles) und Osorno-Vulkan (er hatte sich in einem Wolkenmantel verhüllt). Zu dessen Füßen befinden sich die beeindruckenden Stromschnellen von Petrohue. Leider hatte es mittlerweile angefangen zu regnen, teilweise wie aus Eimern…, doch wir liessen uns davon nicht unterkriegen. Der Llanquihue-See machte sogar den Eindruck eines wilden Meeres, so starke Wellen waren zu beobachten. Aufgrund des anhaltenden Nass fiel die Besichtigung der Stromschnellen ein wenig kürzer aus. Auf dem Rückweg und vor allem unerwartet klarte es ganz schnell auf, die Sonne kam raus und es hörte auf zu regnen. So machten wir noch einen Stopp im deutschstämmigen Städtchen Puerto Varas und am dortigen Hafen ein paar tolle Aufnahmen des großen Sees.
Zurück im Hotel genehmigten wir uns zur Begrüßung einen Pisco Sour, das chilenische Nationalgetränk. Danach gingen wir ins gegenüberliegende "Sherlock", wo wir uns freuen durften über sehr leckeres und vor allen Dingen typisches Essen wie Lachs, Seehecht oder aber auch Salate und Sandwiches mit Avocado. Dazu trank man u.a. einen chilenischen Carmenére-Wein und gute lokale Biere. Morgen sollte bereits das nächste Abenteuer auf uns warten…
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In den Chilenischen Fjorden I
Um 9 Uhr wurden wir zum Check-In der Navimag, unseres Kreuzfahrtschiffes durch die südchilenischen Fjorde, gebracht. So entgingen wir dem späteren großen Andrang und hatten außerdem noch ein paar Stunden zur freien Verfügung, bevor wir am Nachmittag endlich an Bord gehen würden. Von dort besuchten wir anschließend den bekannten Fischmarkt von Ángelmo, den grössten und wichtigsten des Landes mit unglaublicher Auswahl an Fischen und Meeresfrüchten. Unzählige kleine und sehr authentische Küchen bieten die Köstlichkeiten zum mehr als fairen Preis an. Ein Grossteil der Gruppe war so begeistert, dass man sich für das spätere Mittagessen wieder hier verabredete.
Der große Kunsthandwerksmarkt war ebenso eine schöne Option wie der Besuch des Zentrums von Puerto Montt und der vielen Einkaufszentren. Um 14:30 Uhr fanden wir uns wieder im Wartesaal der Navimag ein und erhielten dort ein erstes Briefing zum Reiseablauf. Anschließend gingen wir an Bord, das viertägige Abenteuer in den Fjorden und auf hoher See konnte beginnen!
Nachdem sich die Gruppe zunächst mit ihren Kabinen und dem Schiff vertraut gemacht hatte, trafen wir uns an Deck zum fast schon obligatorischen Pisco-Sour. Zum Tagesabschluss gab es nach dem leckeren Abendessen in der Kantine noch eine Filmvorführung, bevor auch der letzte sich in seine Koje kuschelte.
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In den Chilenischen Fjorden II
Der berühmte Tag auf offener See war schließlich gekommen. Am Nachmittag sollten wir die Fjorde verlassen und uns rund 12 Stunden in den Gewässern des Pazifischen Ozeans aufhalten. Die Vorhersagen waren nicht besonders vielversprechend, man erwartete Wellen von bis zu 10 Metern!
Die erste Nacht an Bord der Navimag war bereits unerhofft schaukelig. Und noch beim Frühstück mussten wir aufpassen, dass unser Tablett nicht vom Tisch rutschte… Später wurde es ganz plötzlich windstill in den Fjorden und es machte sich Hoffnung breit was die Nacht über den Pazifik anbelangte. Dennoch war die Gruppe vorsichtig was das Essen und Trinken anbelangte. Die Reisetabletten waren auch griffbereit. Ab 18 Uhr legten sich die ersten in ihre Betten, manche jedoch erst nach dem Abendessen. Im Endeffekt war alles nicht so schlimm als befürchtet. Die Nacht war aufgrund der Bewegungen vielleicht ein wenig unruhig, seekrank wurde jedoch niemand.
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In den Chilenischen Fjorden III
Die Nacht auf dem Pazifik hatten wir überstanden. Im täglichen Morningbriefing wurden wir informiert, dass die Wellen sogar nur bis zu drei Meter hoch waren. Ein weiteres Beispiel dafür, dass man sich in Patagonien nicht unbedingt auf Vorhersagen verlassen sollte…
Der heutige Tag war gefüllt mit Highlights. So fuhren wir vorbei an der Cotopaxi, einem Schiffswrack, welches seit rund 50 Jahren in den Fjorden liegt. Später vorbei an einem Denkmal zu Ehren der Stella Maris, der Beschützerin alles Seefahrer. Nach dem Mittagessen machten wir einen Stopp in Puerto Edén, einer 130-Seelen-Siedlung inmitten der Fjorde. Hier leben zudem die letzten Kaweshkar-Ureinwohner. Einige der Bewohner kamen an Bord und wurden nach Puerto Natales gebracht. Am Nachmittag dann der absolute Höhepunkt. Wir besuchten den Gletscher Pio XI, den grössten Eisfluss Südamerikas. Das Wetter war ideal und so konnten wir den Aufenthalt so richtig geniessen.
Vor dem letzten Abendessen an Bord wurde noch ein weiterer Film gezeigt. Zum Tagesabschluss nahmen wir teil am "Patagonischen Bingo", leider gingen die netten Preise an andere Reisende. Anschliessend begann die Party im Pub, doch für die meisten war es nun Zeit nach einem ereignisreichen Tag in ihre Kojen zu gehen.
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Wieder festen Boden unter den Füssen
Der letzte Tag an Bord der Navimag begann wunderbar. Mit dem Frühstück zeigte sich schon die Sonne, welche später noch für weitere Entschädigung für die ersten beiden bewölkten Tage sorgen sollte. Besonders beeindruckend war die Fahrt durch die White-Enge mit nur 80 m Breite, dazu die wilde Fjordenlandschaft und pralles Sonnenlicht, einfach traumhaft
Am frühen Nachmittag erreichten wir Puerto Natales, ein kleines Städtchen gelegen am so genannten Fjord der letzten Hoffnung. Wir bezogen die Zimmer unseres schönen Hotels und hatten anschliessend ein paar Stunden Freizeit, ideal also, denn am interessantesten ist es Puerto Natales per pedes zu erkunden. Für den letzten Abend in Chile verabredeten wir uns in einem tollen Restaurant, liessen dabei schon mal die Reise ein wenig Revue passieren und die unvergessliche Woche auf der Westseite der Anden gebührend ausklingen. Morgen sollte es sehr früh losgehen, ein weiteres Highlight wartete bereits auf uns…
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Im schönsten Nationalpark Chiles
Sehr früh mussten wir heute bereits aufbrechen, es erwartete uns ein Tag voller schöner Eindrücke im chilenischen Nationalpark Torres del Paine. Um 5 Uhr!!! wurden wir bereits von Manuel abgeholt, er sollte uns bis ins argentinische El Calafate bringen. Vorher hatten wir ein wunderbares Frühstücksbüffet im Hotel serviert bekommen (und das wohlgemerkt um 4:30 Uhr!). Die Fahrt über Schotterpiste und in der Dunkelheit führte uns nach rund zwei Stunden in den Nationalpark.
Unser erstes Ziel war der Lago Grey. Nach einem kleinen Spaziergang durch patagonischen Wald gelangten wir zum Ufer des 17km langen Sees. Dort wartete bereits unser Boot, welches uns auf einer insgesamt dreistündigen Exkursion zum bakannten Grey-Gletscher brachte. Bei tollem Wetter bestaunten wir den riesigen Eisfluss und dessen "Icebergs". Dann noch eine sehr nette Überraschung: Pisco-Sour "on the Glacier-Rocks"! Unzählige Fotos wurden verschossen und so kehrten wir glücklich zurück zum Ufer des Sees.
Zurück im Bus machten wir eine schöne Rundfahrt durch den Nationalpark. Vorbei an mehreren Flüssen und Seen (Pehoe, Nordenskjöld, Sarmiento) und von unterschiedlichen Panoramapunkten aus erhielten wir tolle Aussichten auf das Paine-Massiv. Auch durften wir den ein oder anderen Kondor, einige Ñandues (Pampasträusse) sowie unzählige Guanacos bewundern. Wir verliessen schliesslich den Park und fuhren in Richtung chilenischer Grenze. Bevor wir jedoch die Grenze erreichten konnten wir uns auf einer typischen Estancia den Magen mit patagonischem Lamm vollgeschlagen. Später passierten wir den Grenzposten und kamen zurück nach Argentinien. Die Fahrt bis nach El Calafate führte uns über die bekannte Ruta 40 und durch die typische patagonische Steppe, ein einmaliges Erlebnis. Nach rund 4 Stunden befanden wir uns in der Hauptstadt der Gletscher, morgen sollten wir erfahren warum…
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Besuch im Gletschernationalpark
Heute hieß es zunächst einmal ausschlafen. Der Vormittag stand anschließend zur freien Verfügung und ein erster Stadtbummel durch El Calafate stand auf dem Programm. Um 12:30 Uhr wurden wir abgeholt von Fahrer Gastón und lokalem Guide Marcelo. Unser Ziel war der 80 km entfernte Gletscher Perito Moreno im Nationalpark Los Glaciares (UNESCO-Weltkulturerbe). Im Park fuhren wir direkt zum Hafen und bestiegen dort ein Boot, welches uns bis auf ca. 300m an die Abruchkante der Nordseite dieses schönen Gletschers heranbrachte. Wie sollte es auch anders sein, das Wetter war wieder mal spitze ;-) Wie bestellt knallte plötzlich ein Riesenstück Eis (mind. 60x130m!!!) ins Wasser des Lago Argentinos und brachte somit unser Boot ganz schön ins Schaukeln, was für ein Spektakel.
Im Anschluss besuchten wir die Laufstege auf der Magallanes-Halbinsel mit einfach herrlichen Ausblicken auf den wohl schönsten aller Gletscher. Man hat dort die Möglichkeit, den Perito Moreno auf verschiedenen Levels und aus unterschiedlicher Entfernung zu erleben. Der zweite grosse Abbruch war so etwas wie das Sahnehäubchen auf diesen tollen Tag.
Am Abend gingen wir als Zugabe lecker essen. Die Stimmung war so gut, dass die Gruppe sich später noch auf einen Pisco-Sour in eine Eckkneipe begab. So ging ein unvergesslicher Tag so langsam zu Ende.
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Ans Ende der Welt
Der Vormittag stand zur freien Verfügung, man hatte also genug Zeit nach dem verdienten Ausschlafen nochmals in Ruhe durchs Städtchen Calafate zu ziehen und weitere Souvenirs zu ergattern. Um 14 Uhr wurden wir schliesslich abgeholt und zum Flughafen gebracht. Alle hatten wir einen Fensterplatz bekomen, mussten jedoch wegen Verspätung ca. eine Stunde ausharren, bevor es endlich ans Ende der Welt gehen konnte. Am frühen Abend erreichten wir also Ushuaia, die südlichste Stadt der Welt. Taxis brachten uns zu unserem schönen Hotel, jedes der Zimmer hat einen exklusiven Blick auf den bekannten Beaglekanal.
Nachdem wir uns ein wenig frisch gemacht hatten, nahmen wir erneut die Taxis, diesmal in Richtung Zentrum der Stadt. Mittlerweile hatten alle Hunger, und somit nahmen wir Platz im "Haus der Meeresfrüchte". Lange erwartet und fast schon obligatorisch bestellte ein Grossteil der Gruppe Königskrabbe. Auch das berühmte Ende-der-Welt-Bier durfte nicht fehlen. Zum Nachtisch noch ein "Don Pedro" (Eiscreme mit Wallnuss und einem ordentlichen Schuss Whiskey) und alle waren glücklich. Nach einem kleinen Spaziergang ging es mit den Taxis zurück zum Hotel und ab in die Betten.
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Im Parque Nacional Tierra del Fuego
Um kurz vor neun Uhr wurden wir abgeholt von Jorge und Esteban. Mit den beiden ging es nun über die Nationalstraße 3 (die bekannte Panamericana) in Richtung Nationalpark Feuerland. Doch bevor wir diesen erreichten, bogen wir ab von der "Ruta 3" zur Station des Ende-der-Welt-Zuges. Dieser fährt in den heutigen Nationalpark, entlang der ehemaligen Schienen, welche vor rund 100 Jahren die Strafgefangenen von Ushuaia erbaut hatten. Die letzten 7km dieser Strecke werden heutzutage von diesem Touristenzug absolviert. Bei tollem Wetter und vorbei an wunderbarer Landschaft waren wir schließlich mitten im südlichsten Nationalpark des Landes.
Als nächstes besuchten wir die Ensenada-Bucht. Hier hatte nun jeder die Gelegenheit, sich einen schönen Ende-der-Welt-Stempel für seinen Reisepass abzuholen. Mit einem Zodiac-Boot setzten wir anschließend über auf die "Runde Insel", wo uns neben einer kleinen Wanderung durch die typische Vegetation Feuerlands und dabei einzigartigen Ausblicken auch ein leckeres Mittagessen mit köstlichem Ende-der-Welt-Wein erwartete.
Weiter ging es mit dem Zodiac über die Gewässer des Beaglekanals bis in die Lapataia-Bucht, Synonym für das Ende der berühmten Panamericana-Straße. Von dort sind es rund 3.000 km bis nach Buenos Aires, gut 17.000 km bis nach Alaska. Später verliessen wir den Nationalpark und wurden zurück zum Hotel bzw. ins Zentrum Ushuaias gebracht. Die freien Stunden bis zum Abendessen verbrachte die Gruppe u.a. mit Souvenireinkäufen und dem Besuch einiger der bekannten Museen der Stadt. Das sonnige Wetter lud natürlich auch zu einem Spaziergang entlang der Bucht ein.
Am Abend trafen wir uns zum so genannten Abschiedsessen, dem letzten gemeinsamen Essen unserer Reise. Kein Grund zur Traurigkeit, haben wir doch auf eine super Tour zurückzublicken. Zum Tagesabschluss kehrten wir ein ins südlichste Irish-Pub der Welt und tranken noch das ein oder andere frischgezapfte Ende-der-Welt-Bier.
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Auf dem Beaglekanal
Nach dem Frühstück nahmen wir die Taxis zum Hafen. Marren, Maria, Elfriede, Ulrike und Berthold machten einen Ausflug zun den Pinguinen auf der Isla Martillo im Beaglekanal. Zunächst 90 km mit dem Minibus gen Osten zur Estancia Haberton, vorbei an den berühmten "Fahnenbäumen". Mit einem Zodiacboot erreichten die Pinguin-Fahrer dann die Insel, wo es nach eigenen Angaben weit über 3000 Magellan- sowie einige Papua-Pinguine zu bewundern gab. Auf einem kleinen Spaziergang konnte man sich den putzigen Tieren fast zum anfassen nähern.
Uschi, Margarete, Katharina, Wolf, Diether, Kurt, Max und Fabi machten eine dreistündige Bootsfahrt auf dem Beaglekanal. Mit der Barracuda und ihrem speziellen Rumpf kamen sie ganz nah an die Bridges-Inseln heran, wo sie bei super Wetter eine Seelöwenkolonie und unzählige Vögel wie Königskormorane, verschiedene Möwen sowie eine Schwalbenart erleben konnten. Ausserdem passierten sie den Lauchtturm am Ende der Welt, "Les Ecalaireurs" und machten sehr schöne Fotos. Fast die gesamte Fahrt verbrachte die Gruppe an Deck, so toll war einfach das Wetter.
Der Nachmittag stand dann zur freien Verfügung. Erst um 18 Uhr trafen wir wieder im Hotel, dort gab es noch ein Patagonien-Ende-der-Welt-Abschiedsweinchen, bevor wir erneut die Taxis zum Flughafen nahmen. Die Zeit vorher wurde genutzt, um zum Beispiel das Museo Fin del Mundo zu besuchen und die letzten Souvenirs zu kaufen.
Um kurz vor 21 Uhr hob unser Flieger ab, nach gut drei Stunden Flug erreichten wir die argentinische Hauptstadt. Im Hotel hiess es nun leider Abschied nahmen von den 5 Iguazu-Fahrern: Mareen, Maria, Elfriede, Berthold und Diether durften in den kommenden beiden Tagen die schönsten Wasserfälle der Welt live erleben. Wir wünschen euch viel Spass und alles Gute! Die anderen Gruppenmitglieder erwartete morgen noch ein sonniger Tag in Buenos Aires.
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Abschied aus Argentinien
Ulrike, Margareta, Katharina, Uschi, Max, Kurt, und Wolf schauten sich am Vormittag noch ein paar Sehenswürdigkeiten an und machten letzte Besorgungen. Nach dem Mittagessen trafen sie sich mit Fabi und gemeinsam besuchte man im Stadtteil Recoleta den berühmten Friedhof. Es handelt sich dabei um eine Stadt innerhalb der grossen Stadt, ein Beispiel dafür, wie der Reichtum über den Tod hinaus gelebt wird. Neben Militärs, Staatspräsidenten, Kämpfern der Unabhängigkeit, Poeten, Nobelpreisträgern ist das bekannteste Grab das von Evita, auch wir mussten ein wenig Schlange stehen ;-)
Anschliessend besuchten Margareta, Katharina, Kurt und Max den Stadtteil San Telmo während Ulrike, Uschi, Wolf und Fabi mit dem Stadtbus nach La Boca fuhren. La Boca, das pintoreske und bekannteste Stadtviertel der Hauptstadt und deswegen ein absolutes Muss. Später im Hotel wurden die letzten Sachen im Gepäck verstaut, bevor wir um kurz vor 19 Uhr abgeholt und zum internationalen Flughafen in Ezeiza gebracht wurden.
Nach dem dortigen Check-In hiess es nun leider endgültig Abschied nehmen. Mit einer herzlichen Umarmung verabschiedete sich Fabi von seiner netten Gruppe, in der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen… Guten Heimflug und alles Gute!