Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

04 Jan. 2009 • Frankfurt

**Es geht los!**  
  
Heute ge

Es geht los!

Heute geht´s los! Die Gruppe trifft sich in Frankfurt und fliegt über Madrid nach Buenos Aires! Eure Reiseleiterin wartet gespannt auf euch und freut sich schon auf euer Ankommen!

05 Jan. 2009 • Buenos Aires - Buenos Aires

...die ersten sind angekommen
Markt in San Telmo - Michael und Denise

Sonne in Buenos Aires

Heute früh ist Nico, der Reiseleiter, im internationalen Flughafen angekommen, um die Gruppe abzuholen, aber die Gruppe war nicht da…. nur Matthias erschien…. die anderen konnten wegen eines Streiks im Flughafen von Madrid nicht fliegen.

Matthias und Nico sind zum Hotel, wo sie sich mit Denise, Mai-Britt, Leiv und Michael getroffen haben. Sie waren schon ein paar Tage vorher unterwegs in verschiedenen Orten Argentiniens.

Die kleine Gruppe began den warmen blauen Tag mit einer Citytour in der Innenstadt. Sie besuchten den Obelisk und die Plaza de Mayo. Dann ging´s weiter zu Puerto Madero, wo wir Mittagessen hatten.

Nach dem Mittagessen, alkoholfrei und mit über 30ºC, beganen wir unsere nächste Aktivität: eine Fahhradtour durch die Stadt. Wir fuhren nach La Boca und San Telmo, machten einen Mate-Tee-Stopp in Parque Lezama und sahen die Stadt mit einer anderen Perspektive.

Nach der Fahhradtour sind wir durch San Telmo gelaufen, zurück zum Plaza de Mayo und dann ging es weiter zum Hotel, aber diesmal mit der ältesten U-Bahn der Stadt.

Am Abend ging den Tag weiter im Palermo….

06 Jan. 2009 • Buenos Aires

Tangoshow in Buenos Aires
Ausflug im Tigre Delta

Ein wunderschöner Tag im Tigre Delta

Heute früh kamen Dirk, Monika, Bärbel, Katrin (x2) Barbara und Nicole in Buenos Aires an. Endlich die Gruppe zusammen in Buenos Aires!!!!

Wir sind zum Hotel gefahren und 1 Stunde später fuhren wir raus aus der Stadt. Unser Ziel war die kleine Stadt Tigre.

Als wir in Tigre ankamen, warteten unsere lokalen Guides bereits mit den Kanus und gleich begann das Abenteur. In 2 Kanus fuhren wir durch die engen und breiten Flüsse des Tigre Deltas. Trotz des langen Fluges hatten die frisch Angekommenen genug Kraft, um die kanus unter 35º zu bewegen. Die Sonne war sehr stark, aber uns ging es bestens, als wir unser Mittagspause machten und dort am Strand ausgeruht haben und im Fluss erfrischten.

Nach einem leckeren Asado am Fluss machten Einige eine kurze Siesta bis das Bus-Boot kam und wir zurück nach Tigre fuhren.

Wir sind nach Buenos Aires zurückgefahren, wo wir noch Freizeit hatten, bevor wir den Tag mit einem interessanten Tango Show beendeten….

07 Jan. 2009 • Bariloche - Buenos Aires

Die Truppe auf dem Cerro Campanario
Hotel Llao Llao

Patagonien…. wir sind da!!!

Nachdem der gesammte Trupp vollzählig um 6:15 Uhr angetreten ist, lies uns prompt unser Fahrer zum Flughafen warten. In Bariloche angekommen, hat uns gleich der Temperaturschock eingeholt - von 28 auf 14 Grad. Das sollte sich im Laufe des Tages Gott sei Dank wieder umkehren. Nach ausgiebigen 4h Bariloche, inkl. Badeaufenthalt von Michael im Nahuel Huapi, welcher durch fehlendes Handtuch in gelb leider vereitelt wurde, haben wir uns zum "circuito chico" aufgemacht. Tristan, unser lokaler Guide, leider ohne Isolde aufgetaucht, brachte uns auf den Berg Campanario, zum ältesten und teuersten Hotel von Bariloche "Llao-Llao" und zu einem Waldspaziergang, der von unserer Biologin Barbara interessant kommentiert wurde. Auch das "Nessi" von Nahuel Huapi wurde von ihr eindeutig als atomar genveränderte importierte Bachforelle mit entwendetem Geweih des Pudu-Hirschen bestimmt. Die Holperfahrt zu unserer Lodge im Nationalpark war gerade noch rechtzeitig vor "ausbrüchen!?" von Denise und Mai-Britt yu Ende. Dirks Futterneid (Kaethes Essen gefiel ihm besser), Michaels Unverstaendnis schweizerischer, österreichischer sowie zum Teil bayrischer Woerter & Katrinis vorzeitige Aufgabe beim Vanille Eis Gelage rundete unseren langen Tag vortrefflich ab.

08 Jan. 2009 • NP Nahuel Huapi

Ventisquero Negro Gletscher - Matthias
Cerro Tronador

Der Schwarze Gletscher

Aufgrund unserer Fitness (ausgeschlafen, gut gefrühstückt und mit Wein im Blut) haben wir es den ganzen Tag geschafft, die Radprofis Monika und Dirk durch Nicos ausgefeilte Renntaktik und eine ebensolche Aufteilung abzuhängen. Bei traumhaft schöner Sonne, strahlend blauen Himmel und flirrender Hitze versuchten die Bremsen uns bis aufs letzte auszusaugen. Doch sie hatten die Rechnung ohne SUPER - MEGA - ANTIBRUMM gemacht - nicht nur vom schweizer Tropeninstitut empfohlen sondern auch von Denise und Nicole, die sich übrigens vor der Tour bereits "übers Internet" kennengelernt hatten. Da Michael sein gelbes Handtuch nicht zur Verfügung stellen wollte, konnte keiner von uns zwischen den Zebraeisschollen am Schwarzen Gletscher baden gehen. Endlich am Saltillo de las Nalcas angelangt zauberte Michael zum Erstaunen aller sein gut behütetes gelbes fast Badetuch hervor. Sehr zu M.B.s Missfallen (Name der Redaktion bekannt). Beim Endspurt lösten sich Denise und Barbara zum Geheimtraining am Mirrador de Valle mit Gipfelkeks um fuer den morgigen Megatripp mit Nicos guten Schuhen (Vi-comfort) gerüstet zu sein.

09 Jan. 2009 • NP Nahuel Huapi

Wanderung zum Refugio Otto Mailing - Katrin
Castaño Overa Gletscher

Wanderung zum Refugio Otto Mailing

Nach dem gestrigen Spaziergang von knapp acht Stunden stand heute die Ganztagestour an. Nico packte dazu seine guten Schuhe aus. Unser lokaler Guide pruefte die Fittness der Truppe und entschied sich dann spontan gegen die Durchquerung des 1,5m tiefen Flusses. Statt dessen führte er uns zur Otto Meiling Hütte.

In rasantem Tempo ging es immer weiter nach oben. Nach einem steilen Anstieg durch den schattigen Wald konnten wir unser Ziel, den Gletscher Tronador, durch die roten Staubwolken sehen, die die Wirkung der Sonnencreme gegen die brutale Sonne auf der Haut perfekt unterstützte. Besonders bemerkenswert war auch die Choreographie im Kampf gegen die Bremsen, die aus bayerischen Schuhplatteln und rhythmischen Palmwedeln bestand. Sämtliche Versuche, uns mit dem Staub im Gesicht Kleidung gegen die heimtückischen Bremsenangriffe zu tarnen, blieben vergeblich. So blieb uns keine andere Wahl, als die Flucht ueber die Baumgrenze anzutreten, immer unter Beobachtung einer Kondorfamilie am Himmel. Die hatten sich aus Aasfresser zwar strategisch richtig ein rutschiges Lava-Schotter-Feld aus Mittagstische ausgesucht. Käthe konnte die Angreifer aber erfolgreich durch ihre Kopfbedeckung und ihr vergessliches Palmwedel abschrecken. Selbst Bärbel, unsere tapfere, angeschlagene Teilnehmerin wurde nicht attackiert.

Am Gipfel wurden wir mit einem Atem beraubenden Ausblick auf den Gletscher Castaño Overa belohnt. Wir hatten dort die Moeglichkeit, eine Gletscherwasserfalldursche zu nehmen.

Der Rückweg ging schneller: Auf Plastiktüten ging es fast die kompletten 1.200 Höhenmeter auf dem Gletscher zurück - stets begleitet von unserem neuen Tourhund.

10 Jan. 2009 • NP Nahuel Huapi - Puerto Varas

Mascardi See
Osorno Vulkan

Über die Anden

Heute ging es weiter von Bariloche über die Anden nach Chile. Da der ursprünglich geplante Bus Verspätung hatte, mussten wir einen Bus früher nehmen, so dass die Kajak-Tour ins Wasser fiel. Mit dem öffentlichen Bus ging es dann zur Grenze im Wettlauf mit dem Aufessen der Lebensmittel, die wir nicht über die Grenze nehmen durften. Die strengen chilenischen Kontrollen haben wir aber ohne Mühe hinter uns gebracht. Außer einer Packung Früchtetee konnte das gesamte Gepäck mitgenommen werden.

Mit der Höhe der Berge wuchs auch die Größe der Bremsen, so dass der bereits eingübte Tanz zum Vertreiben der Mücken von uns perfektioniert wurde. Nächste Station war Puerto Varas - eine kleine chilenische Stadt am Fuss des Vulkans Osorno. Am Abend haben wir erste Geschmacksproben vom Pisco Sour genommen, die wir in Chile mit den Proben an anderen Orten vergleichen werden.

Gegen Abend haben wir dann nach einem hervorragenden Essen (Meeresfrüchte und Steaks) das Nachtleben am Samstagabend in Puerto Varas in unterschiedlichen Bars und Diskotheken getestet und für gut befunden. Weitere Details koennen aus Gründen des Datenschutzes leider nicht genannt werden.

11 Jan. 2009 • Puerto Varas

Saltos de Petrohue - Mai Britt und Leiv
Monika und Nicole am Llanquihue See

Ein Tag am Osorno Vulkan

Unsere Tagesplanung für Heute lautete: a. Vi-exciting (Rafting) - viel wegen akutem Wassermangel aus b. Vi-riding - viel auch aus wegen zu wenigen Pferden bzw. vielen argentinischen Urlaubern c. Vi-cycling - wurde abgesagt wegen zu wenig Action

Stattdessen ging es per Bus zu den Wasserfällen Saltos de Petrohue. Dort legten Katrini und Monika einen Badestopp ein wobei Katrini alles ausser Kopf und Fuss & Monika dagegen nur den Kopf ins Wasser tauchten. (der Fotobeweis liegt vor) Dank überdimensionaler WC & Kioskausstattung konnten wir ohne Stau zur Laguna Verde vordringen. Diese überquerten wir todesmutig und gelangten zu einer Wegegabelung, die zu einer kurzzeitigen Verwirrung führte: wo ist Nico!? - in die andere Richtung abgebogen!! Beide Treckinggruppen trafen sich dennoch am Minikiosk mit Maxi Kuchenangebot (hausgemacht - serviert von Supermamis mit Kopfhäubchen) wieder. Nach einem mittäglichen Stopp ging es vorbei am Vulkan "under construction" und dem "spitzigen" Vulkan zum Skizentrum Osorno (auch Vulkan) und seinen 40 Nebenkratern. Einen dieser erwanderten wir auf rot-schwarzer Lava (Wie?-comfort wäre mit dem Sessellift gefahren - doch Vi-young läuft natürlich). Wegen der verbrannten Kalorien durften wir uns den Eis-Stopp mit argentinischer Nucki-Nuss Variante ohne schlechtes Gewissen gönnen. Zur Überraschung aller erhaschten wir einen Blick auf den altbekannten Tronador - diesmal den chilenischen Gipfel.

Auf der Rückfahrt entpuppte sich unser Busfahrer als echter Roadrunner und stellte einen neuen Rundenrekord auf der Lago Lanqhue Uferstrasse zurück nach Puerto Varas auf. Allerdings bekam dies im Inneren des Busses nach der langen durchzechten Nacht niemand mit - der Bus glich einem Schlafwagenabteil!!

12 Jan. 2009 • Puerto Varas

Fischermarkt in Puerto Montt
Los gehts auf dem Navimag - Mai Britt

Los gehts auf dem Navimag!!!

Heute nach dem Frühstück haben wir Puerto Varas verlassen und sind nach Puerto Montt, zum Pazifik gefahren.

Im Hafen haben wir das Check-In gemacht für die Schiffahrt von 3 Tage nach Puerto Natales, weit gen Süden… Danach hatten wir noch Zeit, Puerto Montt zu besuchen, letzte Einkäufe zu machen und ein bisschen zu spazieren, bevor wir aufs Meer gehen.

Wir haben am Mittag in Puerto Angelmo, der Fischerhafen von Puerto Montt, getroffen und dort in einer der bekannten und interessanten Cocinerias gegessen. Natürlich gabs wieder leckeren Fisch und Meeresfrüchte. Nach dem Mittagessen gungen wir zum Passagierhafen und 1 Stinde später kamen wir aufs Schiff. Wir haben unsere Sardinendosen kennengelernt und begannen das Schiff, unser neues Zuhause, zu explorieren.

Los gehts, die Reise durch die patagonischen Fjorde gehts los, das Abenteuer geht weiter….

13 Jan. 2009 • Patagonische Fjorde

Auf dem Navimag
Durch die chilenische fjorde

Auf offenem Meer

Nach freundlichem & mehrfachen Wecken durch das Schiffshorn um genau 7:55Uhr starteten wir nach ausgiebigen Frühstück in unseren Tag auf rauher See, den wir Dank des Briefings durch die Navimag-Crew und genau getimten gemeinsamen Pilleneinwurfs (wahlweise ganz oder halb) gut überstanden haben. Sogar die spontane Gewichtsverlagerung aller Passagiere zwecks Anblicks von Buckelwalen, brachte das Schiff nicht zum Kentern. Vi-sport fiel aus, da das Deck zu nass war (dies hielt Käthe jedoch nicht davon ab, ausdauernd ihre Runden an Deck zu drehen). Während einer Gedächtnis fördernde Spielrunde, bewies Bärbl ihr Multitasking-Talent (spielen, stricken, reden, essen, zuhören & Madonna Video gucken), von M. & M. neidisch beobachtet.

Die Wettervorhersage verhies hohe Wellen, so dass die Viventuris allesamt gegen 22:00 Uhr in ihre Kojen krochen.

14 Jan. 2009 • Patagonische Fjorde

Pisco am Board - Dirk, Monika und Käte
Pio XI Gletscher

Letzter Tag aufs Schiff

Tag 11 Alle haben gut geschlafen und die Ozeanfahrt ohne "Ausbrüche" überstanden. Die Frühaufsteherinnen B & B begaben sich schon um 5:00 Uhr nach ihrem Frühsport (= Rundenlauf am Oberdeck) auf Goldsuche unterm Regenbogen. Völlig ausgehungert tragen wir uns zum ausgiebigen Frühstück.

Unser Ozeandampfer entpuppte sich im Laufe des Tages als echtes High-Speed-Boot; so erreichten wir Puerto Eden bereits 3 Stunden vor Plan. Der Landgang fiel trotzdem aus, um weitere Zeit einzusparen die für mögliche mehrfache Anlegemanöver gebraucht werden könnte.

Bei schönstem Sonnenschein & eisigem Wind hatten wir einen sagenhaften Ausblick auf den Piux XI Gletscher. Zwei Crew-Mitglieder sorgten für Eis-Nachschub für die Bar und fuhren mit dem Schlauchboot zur nächstgelegenen Eisscholle. Kaum zurückgekehrt gab es Pisco Sour (mit Gletschereis = 2x so gut!!) für alle.

Die nachmittägliche Fahrt verkürzten sich Käthe & Michael mit einem packenden Schachduell am Oberdeck.

Einziger Verlust des Tages: Dirks Handschuhe Wir beteiligten uns am abendlichen Animationsprogramm und überzeugten beim Bingo gleich mit zwei Siegerinnen --> Nicole & Monika.

15 Jan. 2009 • Puerto Natales - Patagonische Fjorde

Königskraben in Puerto Natales
Die engste Stelle unsere Route

Ankunft in Puerto Natales

Nach einem langen und lustigen Discoabend begann der heutige Tag früh am Morgen mit dem engsten Pass unsere Route, nur 80m breit!!!

Leider der Tag war sehr grau, windig und kalt, aber wir waren schon nah von dem Ziel unserer Schifffahrt: Puerto Natales. Gegen 11:00 Uhr sind wir nach Plan an Puerto Natales angekommen, leider dauerte es noch ein Paar Stunden bis wir runter vom Schiff kommen konnten. Das Wetter war sehr schlecht und das Meer sehr gewaltig, deswegen konnt unser Kapitän das Schiff nicht ankern und wir mussten noch ein paar Runden machen, bis wir erst gegen 16:00 Uhr austeigen konnten.

In Puerto Natales haben wir unsere Sachen im Hotel deponiert und gleich danach begannen wir, an unsere nächsten Tage im Nationalpark Torres del Paine zu denken. Wir sind einkaufen gegangen und packten unsere Rucksäcke ein. Wir hatten noch Zeit, eine Runde durch die Stadt zu machen und verabschiedeten uns von der Zivilisation mit Fisch und Meeresfrüchten, bevor wir schlafen gegangen sind. Morgen geht es los in den Nationalpark, die Natur ruft!

16 Jan. 2009 • Puerto Natales

Grey Gletscher
Abendessen in Paine Grande - Denise, Mai Britt und

Erster Tag im NP Torres del Paine

Um 9:00 Uhr wurden wir mit Sack & Pack (Trekkingtaugliche Ausrüstung) von Manuel im Wahnsinnstempo über die Schotterpiste bis an den Lago Grey im Nationalpark Torres del Paine chauffiert. Dort hiess es: Rucksack auf für die nächsten Tage. Eine kleine Pause gab es vorher noch während der Bootfahrt über den See und entlang des Grey-Gletschers (dank Nico, der mit dem Capitain befreundet ist, durften auch wir ihn aus nächster Naehe betrachten bevor wir abgesetzt wurden). Die erst am Vortag durch das extrem schlechte Wetter abgebrochene Eisscholle mit beachtlichem Ausmass erinnerte uns verdächtig an "Titanic". Am vorderen Ende des Sees starteten wir dann unsere Trekkingtour. Es ging zum Lago Pehoe, wo wir es gerade noch vor dem Regen schafften, unsere Xelte aufzubauen. Nach hart erkämpften Plätzen im Kochhäuschen stärkten wir uns mit Nudeln mit Tomatensauce (selbst mitgebracht und selbst gekocht natürlich). Nach einem Schlummertrunk in der geheizten Cafeteria kuschelten wir uns erstmals in unsere warmen Schlafsäcke.

17 Jan. 2009 • Nationalpark Torres del Paine

Refugio Los Cuernos
Los Cuernos

Wanderung zum Refugio Los Cuernos

Die stürmische Nacht haben alle gut überstanden (die Schlafsäcke waren wie versprochen warm!!!) und so ging es nach Keks Frühstück und mit gepacktem Rucksack weiter auf den "W" immer entlang am Fusse der Berge in Richtung französisches Tal. Leider hingen die Wolken so tief, dass die Aussicht auf den Gletscher nur eingeschränkt möglich war! Nur unsere Gipfelstürmer M & M wagten (wenn auch unabsichtlich --> zu weit gelaufen!)den Aufstieg über die Wolken und wurden prompt mit einer herrlichen Sicht auf den Französischen Gletscher belohnt. Im Camping Los Cuernos sicherten wir frühzeitig windgeschützte Zeltplätze und später auch noch die heiss ersehnten Plätze fürs Abendessen, um uns für den nächsten Trekking-Tag zu stärken. Gute Nacht!!

18 Jan. 2009 • Nationalpark Torres del Paine

Campingplatz Torres
Den Weg zu den Torres

Wanderung zum Campingplatz Torres

Auch heute ging es wieder früh los, denn heute sollte uns die schwerste Etappe des Trails bevorstehen. Stetige Anstiege wurden uns durch Nicos "spart-an-Gewicht-Taktik" etwas erleichtert, so dass wir das "Auenland" auf den Weg nach "Mordor --> Campamento Torres" in überraschend kurzer Zeit, knapp 7 Stunden, erreichten. Auch Monika und Dirk stiesen nach kurzer Express-Wellness (Vi-spa) wieder zu den Gefährten. Nachdem uns den ganzen Tag die Sonne treu zur Seite gestanden hatte, setzte sich kurz nach Zeltaufbau der Regengott durch. Wiedrige Wetterverhältnisse hinderten unsere Sportskanonen M & M sowie Denise & Barbarazi nicht am späten Aufstieg zum Mirador Los Torres und wurden mit fast 3 sichtbaren Spitzen belohnt. Auch Dirk & Monika hatten das Glück noch auf Ihrer Seite. Da der gesammte Trupp zum Sonnenaufgang zu eben diesen Punkt aufsteigen wollte, legten wir unsere voll trainierten Körper früh zur Ruhe!

19 Jan. 2009 • El Calafate - Nationalpark Torres del Paine

Guanaco
Estancia

Zurück in der Zivilitation

4:15 Wecker geläutet (starker Regen) 4:24 Wecker geläutet (starker Regen) 4:33 Wecker geläutet (starker Regen) 4:42 Wecker geläutet (starker Regen) Entscheidung gefallen, wir gehen nicht hinauf --> zu starker Regen 8:00 erste Blicke vor die Zelte Mit Entsetzen mussten wir morgens feststellen, dass der andauernde Regen der letzten 12 Stunden extreme Auswirkungen hatte. Teilweise überschwemmte Zeltplätze und der angeschwollene "kleine" Gebirgsbach wurde zu einem Sturzbach, der nur mehr braun eingefärbt ins Tal raste. In Höllentempo bauten wir unsere Zelte ab und flüchteten erstmals zum Refugio Chileno. Weggeschwemmte Brücken & ein durch und durch aufgeweichter Weg führten zu Verzögerungen und teilweise wirklich gefährlichen Flussüberquerungen. Begleitet von andauernden Regenfällen erreichten wir kurz nach Mittag das Tal wo uns Manuel abholte, um uns nach El Calafate zu bringen. Auf der Estancia Dos Helenas bekamen wir tolles chilenisches Essen und eine Vorführung der Arbeit der Gauchos (inkl. Schafschur) geboten. Danach ging es weiter duch die endlos erscheinende argentinische Steppe (Fahrtzeit fast 4 Stunden) Unmengen "Viecher" (Skihasen, Guanacos, Flamigos, Fuechse, Strausse, Schafe,…) kreuzten unseren Weg, bis wir endlich gegen 22:00 Uhr abends auf der alten Landebahn von El Calafate aufsetzten.

20 Jan. 2009 • El Calafate

Schiffahrt am Perito Moreno Gletscher
Der Perito Moreno Gletscher

Ausflug zum Perito Moreno Gletscher

Nach dem anstrengenden W-Trail hat Nico uns etwas Ruhe gegönnt, und nach einer erholsamen Nacht starteten wir ausgeschlafen in einen sonnigen Tag zum Perito Moreno Gletscher. Durch die Steppe von Santa Cruz ging es zum Nationalpark Los Glaciares. Mit Spannung freuten wir uns auf den kalten Riesen und wir wurden nicht enttäuscht. Vom Boot aus konnten wir den Perito Moreno aus direkter Nähe bewundern: vor uns türmten sich tiefblau leuchtende Eismassen auf einer fünf Kilometer langen Front bis auf 70 Meter Höhe über dem Wasser auf. Dank Wind, Regen und Sonne konnten wir einige abbrechenden Eisblocke lautstark ins Wasser krachen hören.

Mit Blick auf den strahlenden Gletscher stärkten wir uns am zweitgrössten See Argentiniens, dem Lago Argentino, mit einem Picknik: "Danke Nico, das war wirklich lecker!" Im Anschluss war genügend Zeit, um den Perito Moreno Gletscher im eigenen Tempo über die Balkone zu bewundern.

21 Jan. 2009 • El Calafate - El Chalten

El Chalten
Estancia La Leona

Fritz, wir kommen…

Von El Calafate brachen wir heute früh Richtung Nationalpark Los Glaciares auf. Auf dem Weg durch die endlose Steppe legte unser Fahrer Gastón (in Wirklichkeit argentinischer Fussballnationalspieler) einen kurzen Zwischenstopp an der Estancia La Leona ein, wo einst Butch Cassidy und Sundance Kid bereits Unterschlupf fanden, und wir die Pause nutzten, um uns mit Empanadas und einem kleinen Sonnenbad (Vi-Picknick) zu stärken. Nach wenigen Minuten der Weiterfahrt erlitt unser Tourbus eine Panne, die mit allem, was so am Wegesrand aufzutreiben war (Steine, Stöcke, Hammer), jedoch schnell wieder behoben war, so dass wir uns entlang des Lago Viedma dem majestätischen "Frrrritz" weiter minütlich nähern konnten. Nico machte schließlich mit Hilfe der Tourbus-Musikweckanlage auch den Letzten unter uns darauf aufmerksam, dass wir "nun im Loch El Chaltén" gelandet seien - dem mit 20 Jahren jüngsten Dorf Argentiniens und Ausgangspunkt für Patagoniens schwierigste Bergexpeditionen (Fitz Roy, Cerro Torre).

Nachdem wir unser Gepäck in der Hostería Los Nires abgegeben hatten, starteten wir unser breitgefächertes Parallelprogramm: Barbara, Bärbl, Moni, Dirk und Bettina zogen los zur Laguna Torre in der Hoffnung auf gute Wetterverhältnisse (Wegweiser mit der Aufschrift "Ab hier ist jedes Wetter möglich!"), um die Torres in ihrer ganzen Pracht betrachten zu können und machten dort Bekanntschaft mit diversen farbenfrohen Papageien- und Spechtspezies. Denise, Nicole, Matthias, Michael und Nico brachen nach Anmeldung zum Ice-Trekking am Folgetag auf zu "otra laguna" (auf weitere Nachfrage von Michael folgendermassen genauer definiert: "una de este… una laguna de agua (sin gas)… isch geh hier net wech, bevor isch den Bergsee…"). Die dritte Gruppe (Mai-Britt, Leiv, Käthe und Katrini) wanderte durch bezauberndes Auenland zum Wasserfall Chorillo del Salto, um argentinische Tagesausflügler beim Posen zuzusehen.

Gegen Abend setzte dann heftiger Regen ein, so dass wir uns nach dem Abendessen im gemütlichen Restaurant El Muro am anderen Ende des Dorfes ganz luxuriös ein Taxi nach Hause leisteten.

22 Jan. 2009 • El Chalten

Wanderung in El Chalten
Piedras Blancas Gletscher

viel Regen, dann Sonne

6:00 Uhr: Akustischer Live-Wetterbericht von Handtuchgott Michael: Der Regen prasselt. Weiterschlafen. 9:00 Uhr: Optischer Live-Wetterbericht von Handtuchgott Michael: Der Regen stroemt. Weiterschlafen. 9:30 Uhr: Sensorischer Live-Wetterbericht von Handtuchgott Michael: Der Regen ist definitiv nass. Absage sämtlicher Wanderaktivitäten, Aufsetzen eines Alternativprogramms mit dem Ziel eines Chocolatería-Benchmarkings. Aber erstmal Weiterschlafen.

Nachdem das für heute um 7:00 Uhr angesetzte Ice-Trekking abgesagt wurde, nutzten einzig und allein Barbara und Denise den eigens gebuchten Transportservice zum Fitz Roy-Rundweg mit Guide. Der Rest der Gruppe startete nach ausgiebigem Self-made-Extended-Frühstück mit Inhalier-Sit-in (die Torres del Paine hatten ihre nasskalten Spuren hinterlassen) das oben angegebene Alternativprogramm. In kompletter Regengear verliessen wir zu Falco-Sound ("Drah di ned um…") die Hostería, um die facettenreichen Mikroklimata El Chalténs zu erforschen: scheinbar aus dem Nichts auftauchende Sprudelquellen auf den Strassen, Sandstürme am Ortsausgang, blitzschnell aufziehende Regenwolken, tückisch und unerwartet auftretender Sonnenschein im Vorgarten der Hostería. Nun bot sich auch ganz nebenbei die Gelegenheit, die Fotostrecke "Die Hunde Argentiniens" zu vervollständigen.

Die positive Waffelatmosphäre im Café übertrug sich rapide auf die Außenatmosphäre, so dass die meisten Wanderungen nachmittags doch noch in Angriff genommen werden konnten. Optimale Wetterverhältnisse schenkten uns ein atemberaubendes Panorama der Bergkette um den Fitz Roy.

23 Jan. 2009 • Ushuaia - El Chalten

Flug nach Ushuaia
Ushuaia

Am Ende der Welt

Heute früh gab es wieder Sonne, wieder schönes Wetter in El Chalten… Einige haben den Morgen genutzt zum auschlafen, während andere begannen, den Tag mit einer Wanderung um die Kulisse aus Granit zu verabschieden.

Gegen 11:00 Uhr verlassen wir das idylische Dorf El Chalten Richtung El Calafate. Wieder eine Fahrt durch die Steppe, bei der die meisten geschlafen haben ;-) In La Leona haben wir Mittagspause gemacht aber auf die Estancia wurde auch Sport getrieben: Nicole und Katrini zeigten ihre Berrschung des lokalen Spiels mit den Ring und bekamen eine "Caña Quemada" als belohnung!!!

Die Fahrt ging weiter bis zum Flughafen von El Calafate. Nach einem kurzen Flug erreichten wir Ushuaia, diese mystische Stadt am Beagle Kanal, in Feuerland, am Ende der Welt. Wir sind mit Taxis zum Hotel gefahren und dann gab es ein paar Stunden, um die Stadt zu besuchen bis wir uns nochmal trafen, um gemeinsam essen zu gehen. Nach dem Abendessen gab es noch Zeit (die Tage sind hier sehhhrrr lang), um ein Irish Pub zu besuchen….

24 Jan. 2009 • Feuerland (Tierra del fuego) - Ushuaia

Bibers in Feuerland - Kate
Kanufahrt im Nationalpark Tierra del Fuego

Abenteuer in Feuerland

Heute ging es in den Nationalpark vom Ende der Welt nahe Ushuaia. Diesen eroberten wir zunächst paddelnd mit dem Kanu. Mittags war ein Barbecue mitten in der Natur für uns vorbereitet. Wir stärkten uns für die bevorstehende 3-stündige Wanderung durch den Nationalpark. Während des Trekkings erfuhren wir vom lokalen Guide viel über Flora und Fauna sowie über die Ureinwohner Feuerlands. Nach dieser Exkursion gab es dann einen Ende-der Welt-Stempel in den Reisepass.

Weiter ging es zum Bibergucken in den Sumpf. Die Biber kennen wir Deutschen mehr aus der Zahnpastawerbung. In Feuerland aber stellen sie eher eine Plage da. Wir sahen viele der 20 Kg Tiere (bis auf Katrini) und schossen Fotos von ihrer Nahrungssuche. Das Abend klang am Lagerfeuer mit viel Wein und Linsensuppe aus.

25 Jan. 2009 • Ushuaia - Buenos Aires

Schiffahrt am Beagle Kanal
Letztes Abendessen in Buenos Aires

Letzter Tag in Patagonien

Nachdem einige den Samstagabend in Ushuaia genutzt hatten, um das Nachtleben am Ende der Welt ausgiebig zu prüfen, trennten sich heute die Wege der Gruppe. Im privat angemieteten Land Rover fuhren einige von uns zur Estancia Harberton, um die dort ansässige Pinguinkolonie zu besuchen. Es war faszinierend wie nahe man den Pinguinen kam! Nun fühlte man sich wirklich unweit der Antartiks!!!

Nach der Rückfahrt durch die typische Landschaft Feuerlandes stoßen die Wege der Gruppe wieder zusammen. Die übrigen von uns hatten den Vormittag zur Schifffahrt auf dem Beagle-Kanal genutzt. Bei dem Ausflug hatten sie den Anblick von Robben und viele Seevögeln sowie einem Leuchturm. Zudem gabs tolle Blicke und Fotomotive auf die Stadt Ushuaia.

Am Mittag gings dann schon früher als ursprünglich geplant mit dem Flugzeug nach Buenos Aires, wo wir den letzten gemeinsamen Abend für ein tolles Abschiedsessen nutzten.

26 Jan. 2009 • Madrid - Buenos Aires

Puerto Madero - Katrini, Bärbel, Barbara und Nicol
Citytour in Buenos Aires - La Boca

Adios Amigos

Letzter Tag in Buenos Aires, der letzter Tag der Reise für viele…..

Heute früh verlassen Monika und Dirk die Gruppe, um weiter zu den Iguazu Wasserfällen zu fliegen. Vor dem Rückflug nach Europa hatten Katrini, Nicole, Barbara, Bärbel und Nico noch Zeit eine Runde durch die Stadt zu machen, eigentlich Käte auch, aber sie wollte lieber ausschlafen :-) Sie sind mit der U-Bahn zur Plaza de Mayo gefahren, dann besuchten sie Puerto Madero, La Boca und San Telmo. Gegen Mittag ging es weiter zum internationalen Flughafen. Matthias, Katrini, Nicole, Barbara, Bärbel und Käte sind zurück nach Hause geflogen. Auch Mai-Britt, Leiv und Michael, aber erst am Abend. Denise ist stattdessen noch geblieben. Sie bleibt in Argentinien, in Mendoza, um dort zu arbeiten.

Die Reise ist zu Ende gegangen, ein wunderschönes Abenteuer in Argentinien + Chile.