Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Ankunft in Guayaquil
Heute beginnt unsere Reise nach Ecuador. Nach unserem Transatlantikflug kommen wir in Guayaquil, Ecuadors wichtigste Hafenstadt, an und werden bereits von unserem Reiseleiter erwartet. Bei einem Begrüßungsabendessen lassen wir den Abend ausklingen.
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Über den Pass: 4.167m über dem Meeresspiegel
Am Morgen besichtigen wir Guayaquil, die Kathedrale, den Park der Iguanas (Park der Echsen, Leguane) und spazieren bis zur Uferpromenade, dem Hafendamm 2000. Dann folgt der Besuch der "La Rotonda" (Statuen der Befreier Bolivar und San Martin) und wir setzen die Tour fort zum Quartier "Las Peñas de Guayaquil". Dann steigen wir auf den Leuchtturm, um die ganze Stadt zu sehen. Guayaquil ist die größte Stadt des Landes und natürlich eine Hafenstadt.
Mit dem Bus fahren wir anschließend nach Cuenca. Unterwegs besichtigen wir Bananenplantagen und Kakao-Anbaugebiete. Es folgt ein improvisiertes Mittagessen mit Früchten. Auf dem Pass der Gebirgskette (La Cordillera) machen wir einen Halt, um den Wechsel des Klimas, der Temperatur und der Vegetation zu spüren.
Später erreichen wir Cuenca und trinken typischen Amarantus-Tee.
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Historische Altstadt Cuenca, Panamahutmuseum
Heute besichtigten wir die Stadt Cuenca. Wir spazierten von der Schlucht des Flusses Tomebamba bis zum historischen Zentrum der Stadt. Wir besuchten den Gemüsemarkt, die Kirche "del Carmen" aus dem 17. Jahrhundert und später die neue Kathedrale von Cuenca. Dort konnte man die Marmordekorationen und die Unermesslichkeit dieses Hauptgebäudes von Cuenca bewundern.
Dann besuchten wir die alte deutsche Apotheke und das Gebäude der Statthalter und konnten die keramischen Mauern lokaler Künstler bestaunen. Später ging es weiter zur alten Kathedrale und es folgten wunderschöne Fassaden des spanischen Stils, die an den Häusern von Cuenca zu sehen sind.
Gegen Ende unserer Tour begaben wir uns zur Sombrero-Fabrik "Panama Hut". Dort konnte man die feine Arbeit zur Herstellung des echten Sombreros, des " Paja Toquilla" , beobachten. Anschließend ging es zurück zum Hotel und die weitere Zeit stand zur freien Verfügung.
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Cuenca, Inkaruinen Ingapirca - Teufelsnasen-Zugfah
An diesem Tag brachen wir früh auf, um Ruinen der Inka in Ecuador zu besuchen. Perfekt geschliffene Steine, einer auf den anderen geschichtet, vereinen sich an einem strategischen Punkt mit Aussicht auf die Anden. Unsere Strecke führte uns weiter auf der Panamericana (mit viel Nebel) in Richtung Alausi und von da waren wir eine kurze Strecke (18 km) an Bord des Zuges "mas dificil del mundo" (die schwierigste Strecke der Welt) bis zur Teufelsnase. Dort konnten wir dann zusammen mit den Einheimischen Tanz und guten Kaffee genießen. Danach wurde die Reise bis Riobamba fortgesetzt.
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Riobamba - Chimborazo 5.000m
Auf der Fahrt zum Chimborazo wurden wir von zahlreichen Vicuñas begleitet. Da es nur etwa 3.000 davon in Ecuador gibt, waren wir sehr überrascht. Wir nutzten die Gelegenheit und haben tolle Fotos geschossen. Anschließend haben wir unsere Fahrt auf 4.800m fortgesetzt. Nach kurzer Akklimatisierung haben wir die Tortur, 200 Höhenmetern zu erklimmen, auf uns genommen. Auch wenn wir viele Pausen zum Luftholen eingelegt haben, ließ sich der Berg nicht hinter den Wolken hervorlocken. Nach dem erfolgreichen Auf- und Abstieg haben wir noch ein paar süße Meerschweinchen probiert und unser Tagesziel in der Hacienda de la Cienega erreicht, wo wir den Tag mit einem leckeren Essen und ecudorianischer Musik abgeschlossen haben.
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Tiermarkt - Cotopaxi Ohne Paxi - Papalallacta
Nach einer kühlen Nacht auf den Spuren Humboldts haben wir den Tiermarkt in Saquisili besucht. Dies glich eher einer Schlammschlacht als geordnetem Marktreiben was der bunten Schar der Besucher keinen Abbruch tat. Das muss man mal erlebt haben!!! Nachdem wir uns durch eine Prozession von Schulanfängerinnen gedrängt haben und als die Riesen fotografiert wurden, haben wir unseren abenteuerlichen Weg in den Cotopaxi Nationalpark fortgeführt. Die ganze Zeit haben wir versucht den Vulkan zu erblicken, der ist aber wohl gerade in Restauration und in viele graue Wolken eingepackt. Nach langer und anstrengender Fahrt konnten wir uns im Planschbecken der heißen Quellen von Papallacta von den Strapazen des Tages erholen. Mal schauen, ob die Kolibris morgen früh zu finden sind…
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Über den Äquator zum Indiomarkt
Aufgewacht in strömenden Regen haben einige von uns noch die warmen Quellen genossen. Eine abenteuerliche Wanderung durch den immergrünen Bergwald brachte dreckige Schuhe, aber dafür haben wir sie ja mitgenommen. Um nach Otavalo zu kommen, haben wir uns auf der Südhalbkugel in Richtung Äquator hinauf gearbeitet. Nach kurzer Erläuterung, was es mit der Äquatorvermessung in Ecuador auf sich hat, haben wir noch ein bisschen Halbkugeljumping gespielt. Wer glaubt, Rosen werden in Holland in den Großmarkthallen gezüchtet, der irrt! Nein, hier in Ecuador haben wir eine wunderschöne Hacienda und die dazugehörige Rosenfarm besucht. Soviele unterschiedliche Kundenwünsche: Deutschland langer Stiel, kleine Blüte, USA kurzer Stiel, grosse Blüte, Russland langer Stiel, grosse Blüte. Den Abend haben wir in der wunderschönen Hacienda Cusin mit Glühwürmchen ausklingen lassen…
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Shopping in Otavalo und Wanderung am Kratersee
Mit der Kreditkarte bewaffnet ging es heute auf große Shoppingtour nach Otavalo, einem der größten Märkte für indigenes Kunsthandwerk. Nachdem wir den Gemüsemarkt großzügig betrachtet haben, konnten wir uns endlich den zahlreichen Schals, Ponchos, Taschen, Teppichen und anderen Webprodukten aus Alpaca-Wolle widmen und die Kreditkarte bzw. Dollarscheine glühen lassen. Auch die vielen kleinen und größeren Schnitzereien, Schmuckstücke und andere Kunstgegenstände konnten wir ausführlich anschauen. Der ein oder andere genoss das bunte Markttreiben von der Dachterasse eines mexikanischen/italienischen Restaurants mit musikalischer Untermalung von Bob Marley. Bei leichtem Regen haben wir den Kratersee Cuicocha fast umrundet und die bunte Pflanzenwelt am Krater durch unseren Biologen (Luis) kennengelernt. Nach einem leckeren Mittagessen in Cotacachi hat der ein oder andere noch die Gelegenheit genutzt, sich in Leder zu hüllen! (Cotacachi ist schließlich für seine Lederprodukte weltberühmt). Zurück in unserer Hacienda konnten wir den Nachmittag bei sonnigem Wetter in dem schönen Garten der Anlage genießen…
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Prä-Inka Ruinen Cuicocha - Bergnebelwald Mindo
Wir verlassen nun die sehr schöne Hacienda Cusin in der Nähe von Otavalo und begeben uns auf die Spuren der Prä-Inka Kultur in Ecuador.
Die ca. 83ha große Anlage in der Nähe von Quito beinhaltet 15 mit Gras überwachsene Pyramiden und andere kleinere Gebäude. Jede Pyramide ist mit einer bis zu 200m langen Rampe ausgestattet, die alle exakt nach astrologischen Gesichtspunkten ausgerichtet sind. Hauptsächlich astrologische, militärische und religiöse Gründe sind bei der Architektur berücksichtigt worden. So wurden die Pyramiden bereits um 1000ad zur Bestimmung der Mondphasen und zur Einteilung des Jahres in 13x28 Tage genutzt und über Mond- und Sonnenstand geprüft. In den letzten 100 Jahren ist die Anlage hauptsächlich als landwirtschaftliche Nutzfläche und aktuell auch als Weidefläche für Lamas genutzt worden.
Nach einem leckeren Mittagessen am offiziellen Äquatorsdenkmal haben wir unseren Weg nach Mindo in den Bergnebelwald fortgesetzt. Die offizielle Äquatorlinie in Ecuador wurde von französischen Forschern im 19.Jhd vermessen. Allerdings liegt diese etwa 200m südlich der tatsächlichen Linie, die wir vor einigen Tagen bereits besucht haben…
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Wanderung Bergnebelwald - Fahrt nach Quito
Heute haben wir bereits um 6 Uhr gefrühstückt, damit wir die erwachende Flora und Fauna im Bergnebelwald bei einer mehrstündigen Wanderungen erleben konnten. Im morgendlichen gezwitscher der Kolibris und vielen anderen Vögeln begaben wir uns mit Gummistiefeln bewaffnet in das Unterholz… Von den über 400 Vogelarten in dieser Region bekamen wir allerdings nur sehr wenige zu Gesicht. Durch die atemberaubende Pflanzenwelt und -dichte wurden wir jedoch ausreichend entschädigt. Von Bromelien, 5m hohen Farnen, diversen Orchideen etc. umzingelt wateten wir durch den schlammigen Weg bergauf und bergab… Einigen hat es sogar die Schuhe ausgezogen! Highlight der Tour waren natürlich die rasanten ca. 200m langen Fahrten mit dem Gurtenrolli (Gurt an Seil) über die Baumwipfel des Waldes. Wir sind trotz einiger mehr oder weniger Bruchlandungen alle heil angekommen und hatten viel Spaß dabei. Nach etwa drei Stunden erreichten wir unsere Unterkunft und nach kurzer Ruhepause und einem leckeren Mittagessen mit Palmenherzen machten wir uns auf den Weg nach Quito, der Hauptstadt Ecuadors. Den Abend haben wir dann individuell im Zentrum von Quito verbracht…
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Tour durch Quito - Besuch viventura Sozialprojekt
Um 9 Uhr zu einer Stadtbesichtigung aufgebrochen. Von den 68 Kirchen haben wir uns vier anschauen können. Begonnen haben wir mit der Kathedrale im neugotischen Stil, die größte Kirche in Ecuador, welche erst 1988 offiziell fertiggestellt wurde. Anschließend haben wir die Basilika, La Compania und das Klostermuseum San Franciso angeschaut. Einen kurzen Blick konnten wir auch in den Präsidentenpalast werfen.
Die beeindruckenste Kirche ist die Kirche La Compania, die im Inneren mit ca. 600kg Blattgold verziert ist. Leider waren Fotos nicht erlaubt, sodass wir das ganze Blinken und Glitzern und und und nur in unseren Erzählungen wiedergeben können.
Nach einem sehr leckeren Mittagessen im viventura Büro bei Tom und Chris haben wir das Sozialprojekt besucht. Hier wurden wir von etwa 60 Kindern im Alter von 4 bis 15 Jahren herzlich mit Tanz und Spielen aufgenommen. Die Kinder erhalten hier täglich eine warme Mahlzeit und Hilfe bei Hausaufgaben und auch Unterricht. Bei Eierlauf und anderen Spielen konnten auch wir unseren Spieltrieb ausleben. Wir haben alle viel gelacht.
Nach etwa zwei Stunden mussten wir leider schon wieder nach Quito zurück und von der bunten Schar verabschieden.
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Flug zu den Galapagos Inseln
Heute ging es endlich auf die Galapagos Inseln. Um kurz nach 8 Uhr ging es dann los. Das frühe Aufstehen wurde schließlich auch noch mit freien Blicken auf diverse Vulkane belohnt. So konnten wir den Cotopaxi doch noch in voller Pracht bewundern und der Antisana schaute durch die Wolkendecke. Schließlich landeten wir gegen Mittag auf San Cristobal und wurden mit gefühlten 30 Grad und Sonne empfangen.
Direkt an der Uferpromenade haben wir Mittag gegessen und schon die ersten Seelöwen, Fregattvögel und Darwinfinken gesehen. Anschließend haben wir uns auf die Spuren Darwins begeben und eine Wanderung über die Insel bis zur Darwinbucht unternommen. Hier landete Darwin das erste mal mit der Beagle auf San Cristobal. Unser einheimischer Guide Wilson erklärte uns die Geschichte und auch Flora und Fauna von Galapagos.
Abends konnten wir noch die schlafenden Seelöwen sehen, hören und riechen…Das die bei dem Krach den sie machen schlafen können…
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Bootstour Isla Lobos und Kicker Rock Schnorcheln
Man könnte meinen, dass auf San Cristobal nachts nur das Meeresrauschen und Seelöwen zu hören sind. Wir wissen es nun besser! Hähne sind der ultimative Schlafkiller. Wenn sich die etwa 25 Hähne nachts über die Zaungrenzen unterhalten, dann bleibt kein Auge geschlossen.
Belohnt wurden wir aber dann mit herrlichem Sonnenschein auf unserer Bootstour zur Isla Lobos und Kicker Rock, den Schnorchelplätzen auf San Cristobal. An der Isla Lobos konnten wir im relativ flachen und angenehm warmen Wasser mit Meeresschildkröten, Seelöwen, Rochen und anderen Fischen unsere Schnorchelkenntnisse auffrischen.
Anschließend ging es zum Kicker Rock, wo wir mit Galapagos Riffhaien und anderen Touristen durch den Fels schnorcheln konnten. Zum Abschluss der Tour gab es noch eine Badebucht, die nicht nur von uns, sondern auch vielen Iguanas und anderen schaulustigen Homo Sapiens belegt wurde. Im strömenden Regen am Nachmittag haben wir es uns im Jakuzzi oder anderweitig gemütlich gemacht und am Abend leckeren Fisch gegessen…
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Mit dem Schnellboot nach Isabela
Mit dem Schnellboot brachen wir früh in Richtung Floreana auf. Die Bootstour sollte 2,5 Stunden dauern. Nach 3,5 Stunde sind wir dann durchgerüttelt und etwas taumelig auf Floreana gelandet und haben ein leckeres Mittagessen verputzt. Von den 120 Einwohnern gehören etwa 30% der Familie Wittmer an, die 1929 diese Insel dauerhaft besiedelten. Die Familiengeschichte ist ein ständiges Thema auf der Insel und lockt eine Vielzahl von Touristen an.
Vorher wurde die Insel bereits von Piraten genutzt, die hier Süßwasser und Schildkröten für ihre Raubzüge fanden. Nach der Inseltour zu Fuß haben wir die letzte Strecke nach Isabela zurück gelegt. Hierbei konnte wir auch die Kraterinsel Tortuga sehen und schließlich die Hafeneinfahrt an den Mangrovenwäldern von Puerto Villamil genießen.
Von Seelöwen und Fregattvögeln freudig begrüßt, haben wir unser Hotel direkt am Strand bezogen. Am Abend besuchten wir ein Restaurant, und haben lecker Fisch und anderes gegessen. Da das Versorgungsschiff nicht wie geplant eingetroffen ist, gab es einen kurzzeitigen Engpass von Cerveza. Ein anderes Restaurant hat aber unserem Gastgeber mit einer Kiste ausgeholfen, sodass alle zufrieden waren…
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Kalderawanderung am Vulkan Sierra Negra und Chico
Mit dem Bus fuhren wir etwa 1 Stunde zum Vulkan Sierra Negra auf ca. 900m Höhe. Von hier aus begannen wir unsere etwa 16 km lange Wanderung. Nach etwa 1 Stunde teilte sich die Gruppe für eine kürzere und eine längere Wanderung. Beide Gruppen konnten aber die Kaldera von etwa 1.050 m Höhe Überblicken. Mit 10km x 9km Ausdehnung der Kaldera ist das die zweitgrößte der Welt!
Unglaublich war der Anblick der unterschiedlichen Bereiche mit älterer und neuer Lava (2005), was auf den Bildern schwer zu erfassen ist. Die lange Wanderung führte uns noch ein ganzes Stück am Rand entlang, wo wir von vielen grünen Guavenbäumen umgeben waren. Danach wurde die Landschaft schlagartig karg und wir liefen über weite erkaltete Lavaströme.
Unser Guide Wilson erklärte uns die unterschiedlichen Formationen wie Tunnel, Seilformationen und AA-Lava (Pahoehoe), sowie die Tränen und Haare von Pele, dem Vater der Vulkane. Endlich erreichten wir das Restaurant Campoduro, wo die anderen bereits hungrig auf uns warteten und mit Applaus begrüßten. Nach einem sehr leckeren Mittag regnete es nur noch, sodass wir den geplanten Besuch der Schildkrötenaufzuchtstation auf den nächsten Tag verschoben haben…
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Bootstour - Tintoreras - Schnorcheln - Wanderung
In der mit Mangroven gesäumten Bucht von Puorto Villamil haben wir eine Bootstour zu den kleinen Lavainseln unternommen. Wir konnten tatsächlich ein paar Pinguine sehen, die sich uns mit stolz gereckter Brust in der Sonne präsentierten…
Auch unsere alten Bekannten, die Seelöwen haben wieder zahlreiche Boote in Beschlag genommen, um sich in der Vormittagssonne zu aalen. Anschließend haben wir die kleinen Lavainsel Tintoreras zu Fuß erkundet. Hier gibt es hauptsächlich die sogenannte AA-Lava, was unsere Füße und Schuhe deutlich zu spüren bekommen haben. Allerdings lassen sich die Marina-Iguanas davon nicht beeindrucken und nutzen die sandigen Bereiche bei den Mangroven um Ihre Nester zu bauen. So mussten wir acht geben, nicht von einer Horde dieser Drachen ähnlichen Echsen überrannt zu werden.
Highlight sind hier aber nicht nur die Echsen, sondern auch der Korallen gesäumte Weg. Aus den angespülten Korallenresten wird in einigen tausend Jahren feinster Sandstrand entstehen. Zum Abschluss konnten wir auch in einem Kanal viele Weissspitzhaie (Riffhaie) beobachten.
Nach einer Mittagspause haben wir noch Landschildkröten in freier Natur erleben können und viele Fotos mitgenommen…
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Schnellboot nach Puerto Ayora und Darwin Station
Leider mussten wir nach einigen wunderschönen Tagen Isla Isabela verlassen. Mit dem Schnellboot ging es bei ruhiger See zur Insel Santa Cruz in den Ort Puerto Ayora. Mit ca. 15.000 Einwohnern ist es die größte Stadt der Galapagos Inseln. Ein Besuch der Charles Darwin Forschungsstation stand natürlich auch auf dem Programm. Neben vielen Schildkröten konnten wir nun endlich auch einmal Landleguane bewundern. Diese sind gelblich und etwas größer als ihre marinen Verwandten.
Ein Besuch des einsamen Georges stand natürlich auch auf dem Programm. Er präsentierte sich uns in voller Pracht bei einem Wasserbad in seinem Gehege. George ist die letzte Sattelschildkröte der Isla Pinta. Um diese Art der Insel zu retten, will man aus den Genen von George männliche und weibliche Schildkröten klonen. Mal schauen ob das klappt…
Am Montagabend konnten wir im Hafenbereich noch ein paar Mitbringsel shoppen und den Menschen beim Ecuavolley zuschauen. Hier wird 3 gegen 3 mit einem Fußball über ein ca. 2,6m Netz gespielt und es geht richtig zur Sache…Es wird wohl kaum ein Spieler ohne Schürfwunden vom Platz gehen, da der harte Betonboden keine Fehler verzeiht…
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Strandbesuch Tortuga Bay
Valentinstag!! Und beim Frühstück wartete ein kleines liebevoll eingepacktes Schokoladenherz auf jeden von uns. Bei sonnigem Wetter ging es mit Bus und Wanderung zur Tortuga Bay auf Santa Cruz. Feinster weißer Sand so weit das Auge reicht, schöne Wellen, Iguanas, Fische und kleine Riffhaie hauten uns vom Hocker.
Nach der Wanderung freuten wir uns bereits endlich in das erfrischende Nass springen zu dürfen und so genossen wir eine schöne Zeit an diesem Strand im Naturreservat. Zurück ging es dann in der Nachmittagshitze den gleichen Weg und so nutzten wir noch die Chance, im Hotelpool uns wieder kurz abzukühlen.
Nachmittags nutzten wir die Gelegenheit um uns das bunte Treiben von Puerto Ayora anzuschauen und die Vorbereitungen für das abendliche Fest mit Livemusik zu beobachten. Im Hafen wurden gerade die frisch gefangenen Gelbflossenthunfische aus den kleinen Booten geholt und lockte eine Schaar von Fregattvögeln, Seelöwen und anderen Besuchern an.
Am Abend mischten wir uns unter das relativ gelassene Treiben der abendlichen Feier zum Valentinstag und ließen den Tag in Ruhe ausklingen…
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Wanderung auf North Seymour und Schnorcheln
Heute war unsere letzte Chance doch vielleicht noch die legendären Blaufußtölpel in ihrer vollen Pracht vor die Linse zu bekommen. Da zur Zeit keine Paarungszeit ist, sind sie selten an Land zu beobachten. So begaben wir uns auf eine Bootstour zur Insel North Seymour. Nachdem wir den Anker geworfen haben, wurden wir bereits von etwa 5 großen Galapagoshaien umzingelt, sodass das Übersetzen mit dem Zodiac mit einem leicht mulmigen Gefühl verbunden war.
Heil angekommen waren sogar schon 2 Blaufußtölpel auf den Klippen zu sehen und wir konnten die ersten Eindrücke sammeln. By the way: Die haben wirklich blaue Füße! Bei der Wanderung über die Insel konnten wir eine Seelöwenschule mit jungen Seelöwen sehen, Fregattvögel bei der Partnersuche und wild lebende Landleguane.
Die etwa 500 Fregattvögel auf der Insel waren sehr beeindruckend. Überall waren rote aufgeplusterte Kehlsäcke in den Bäumen zu sehen, Geschnattere und wilde Flugmanöver waren an der Tagesordnung. Nach Besteigen des Zodiacs konnten wir noch einmal ein paar Tölpel an den Klippen beobachten, bevor es nach Puerto Ayora zurückging und wir bei einem Essen bereits Abschied von Galapagos und Ecuador genommen haben.
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Rückflug nach Hause
Morgens Tranfer zum Flughafen, mit einer kleinen Verspätung nach Guayaquil. Dann warten auf den Iberia Flug nach Hause…