Reisetagebuch viComfort Argentinien Nord+Süd - 08.11.2008
Reisebericht | Tour vom 08.11. - 27.11.2008
"Hallo ihr Lieben, jetzt seid ihr schon fast alle wieder zu Hause und könnt unsere Tour langsam sacken lassen...
Wir haben viel gesehen und erlebt: den Norden Argentiniens mit seinen bunten Bergen um Salta herum, Wasserschweine und Yacarés in den Esteros del Ibera, die Wasserfälle von Iguazu, die Metropole Buenos Aires und natürlich auch den Süden - die argentinische Schweiz bei Bariloche, den imposanten Gletscher Perito Moreno und das Ende der Welt..
Es war eine sehr intensive, aber auch sehr schöne Zeit mit euch und ich hoffe, dass es den einen oder anderen vielleicht wieder zurück zieht nach Argentinien. Wenn nicht, dann könnt ihr zumindest in Erinnerungen schwelgen - beim Anschauen der Fotos, mit ein bisschen Tangomusik im Hintergrund, Mate in der linken Hand und euren Favorit "dulce de leche" in der rechten...
Ich wünsche euch alles Gute, beso Frauke"
Um 16Uhr geht es mit unserem Transfer Richtung nationalem Flughafen und endlich nach Salta, in den Nordwesten Argentiniens. Nach der Ankunft im Hotel sind dann alle froh, sich endlich duschen und ausstrecken zu können. Morgen um 7Uhr werden wir allerdings schon zur ersten großen Tour abgeholt!
Knappe 2 Stunden stehen wir im Schatten eines Baumes mitten im Nichts. Dann geht es glücklicherweise weiter und Richard, unser deutschsprachiger Guide, unterhält uns fast die ganze Zeit mit Informationen und Anekdoten über sein überlautes Mikro, so dass kaum einer die Chance hat, noch ein bißchen zu dösen...
Die Stadt Jujuy lassen wir links liegen und fahren auf dem direkten Weg nach Purmamarca, um uns den 7-farbigen Berg anzugucken. Begleitet werden wir dabei von nicht weniger bunt eingefärbten Bergen, wie es für die Humahuaca Schlucht üblich ist. Kurz schlendern wir auch über den Markt, auf dem viele Sachen der Andenkulturen angeboten werden - inklusive Kokablättern!
Danach geht es in den Ort Humahuaca, wo wir auch in einem Restaurant essen werden. Nach der etwas schwierigen Bestellung - neben unserem Tisch spielte eine 5-köpfige Kombo Andenmusik - gab es leckere Empanadas als Vorspeise, danach für die meisten Lama in Weinsosse und schliesslich als Dessert noch Flan oder Quinoa Pudding.
Nach einem kurzen Abstecher zu einigen grossen Kakteen ging es am Wendekreis des Steinbocks vorbei nach Tilcara, wo wir uns bei mittlerweile ziemlich windigem Wetter die dortige Pucará (Festung) angeguckt haben. Auf dem Rückweg kam leider dann die schlechte Nachricht, dass die Koffer von Anke, Helfried und Kathrin doch noch nicht auf dem Weg nach Salta waren, sondern sich immer noch im Zoll vom Flughafen in Buenos Aires befanden...
Spruch des Tages:"Gucken Sie nach rechts jetzt, jetzt müssen Sie gucken!!!!" Richard zeigt uns die Schönheiten der Region.
"Wir nehmen die Abkürzung über Bolivien" - Markus, als der Bus von Salta aus anfangs die selbe Strecke nahm wie am Vortag, nämlich Richtung Norden und nicht nach Westen...
Kurz vor Mercedes gab es noch einen kurzen Stopp, um uns die Gedenkstätte des Gaucho Gil, eine Art Robin Hood Südamerikas, anzugucken, was sich aber mehr als Souvenirverkaufsläden entpuppte. In Mercedes selbst konnten wir dann Walter mit vereinten Kräften davon überzeugen, NICHT in dem idyllischen Tankstellenrestaurant zu Mittag zu essen, sondern in einem netten Pizza-Parilla Restaurant in der Nähe.
Danach hieß es umsteigen in drei 4x4-Jeeps, die uns in den folgenden 2,5 Stunden über ungeteerte Wege zu unserem heutigen Ziel, nach San Carlos de Pellegrini, mitten in Mesopotamien bringen.
Das folgende 3-Gang-Menü und der Abschluss bei Vollmond auf der Veranda haben dem Tag dann doch noch ein entspanntes Ende gebracht!
Spruch des Tages:"Wir wollen NICHT ins Tankstellenrestaurant!" Gruppe unisono bei der mittäglichen Restaurantsuche in Mercedes
Nachdem sich erst bis auf ein paar Yacares (Kaimane) und Vögeln nichts zeigen wollte, haben wir dann doch endlich diverse Gruppen von Wasserschweinen gesichtet! Nach dem folgenden (wieder einmal) 3-gängigen Mittagessen haben wir uns den Gepflogenheiten des heißen Nordens angepasst und eine 4-stündige Siesta gehalten, inklusive Planschen im Pool.
Abends ging es dann noch einmal los zur angekündigten Nachttour - nach dem schönen roten Sonnenuntergang waren zwar erst nur Massen an Glühwürmchen zu sehen, schliesslich leuchteten aber auch die Augen von diversen Yacares im Scheinwerferlicht. Als Krönung ging noch ein riesiger orangefarbener Vollmond auf! Ein paar Fledermäuse später waren dann wieder alle zum nächsten - genau - 3-Gang-Menü versammelt, bei dem es als Überraschung des Hauses noch eine Geburtstagstorte mit Kerzen in den argentinischen Farben (!) und eine Flasche Mummsekt für Gerd bzw für alle gab.
Spruch des Tages:Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Gerd!
Angekommen gab es wieder einmal das obligatorische 3-Gänge-Menü, dann eine kürzere Siesta und schliesslich wurden wir wieder in den altbekannten 4x4 Jeeps in 4 Stunden zu unserer nächsten Unterkunft, einer Estancia in der Nähe von Posadas, gefahren. Ein riesiges Anwesen mit Tee- und Mateplantagen, Pool und Zimmern, in denen es uns vorkam, als ob die Besitzer sie gerade erst verlassen hätten...es hingen nicht nur die Familienfotos an der Wand, sondern auch die Kleiderschränke waren gut gefüllt. Nach der ersten Eingewöhnungszeit genossen aber alle ihre Zeit und endlich konnte auch das Willkommensessen mit den dazugehörigen 1-2 Flaschen Wein nachgeholt werden!
Wieder zurück stand für viele ein Sprung in den Pool auf dem Plan, mit dem sich auch gut die Zeit bis zum angekündigten Asado (Gegrilltes) verkürzen liess. Hierbei waren wir allerdings nicht alleine, sondern eine Schweizer Reisegruppe und der Botschafter aus einem Arabisch sprachigen Land (welches, das werden wir wohl nie herausfinden) leisteten uns Gesellschaft (sowohl im Hintergrund einige Polizisten und persönliche Leibwächter des Botschafters...)
Die anschliessende Siesta in der Hängematte oder am Pool wurde nur durch die Mateverkostung bzw -zubereitung unterbrochen, bei der einige bestimmt zum ersten Mal in ihrem Leben das bittere Nationalgetränk der Argentinier zu probieren bekamen. Das folgende Massageangebot von einer Frau aus dem Ort haben besonders Markus, Bea, Kathrin und Frauke positiv zu schätzen gelernt :)
Relativ schnell ging es deswegen weiter Richtung Norden, unserem Hauptziel für heute, Puerto Iguazu, entgegen. Auf einen Tipp unseres Fahrers Oscar hin, gab es auch noch einen kleinen Abstecher zu einer Mine mit "piedras preciosas" (schönen Steinen), allerdings wurde dieser Stopp dann doch mehr als Toilettenpause genutzt, da alle möglichst schnell zu dem Höhepunkt des heutigen Tages - den Wasserfällen von Iguazu - kommen wollten
Nach dem Einchecken ins Hotel in Puerto Iguazu ging es deswegen auch schnell nach Brasilien, weil heute die dortigen Wasserfälle auf dem Plan standen. Unterwegs konnten wir einen weiteren für uns seltsam anmutenden "Höhepunkt" der brasilianischen Essenskultur kennenlernen - ein "tenedor libre"-Restaurant (jeder esse was er kann...).
Schließlich sind wir aber doch bei den Fällen angekommen und obwohl es immer noch sehr bewölkt war, boten sie ein grandioses Schauspiel! Weitere Entdeckungen waren eine Gruppe Nasenbären und sogar ein Tukan!
Wir hatten rund 5 Stunden Zeit, auf diversen Rundwegen die Fälle aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Eine kleine Eisenbahn brachte einen schließlich noch in die Nähe der "Garganta del diablo" (Teufelsrachen), die über einen Steg erreicht werden konnte. Weil die Flüsse gerade sehr viel Wasser führen, war der Anblick gigantisch! Durch die Gischt konnte man das Ende der Wasserfälle nicht mehr sehen und wurde auch selbst ständig eingenebelt! Auf den Wegen konnten wieder unzählige Schmetterlinge, Vögel, Insekten und natürlich auch unsere Freunde, die Nasenbären, getroffen werden.
Nach diesem Erlebnis war der Tag für uns aber noch nicht zu Ende - es stand noch ein Flug zurück in die Hauptstadt Buenos Aires an. Welch ein Kontrastprogramm - eben noch im Dschungel, 2 Stunden später in der Metropole...
Der Abend stand zur freien Verfügung, aber weil Buenos Aires auch nur ein "Dorf" ist, haben sich einige kleinere Grüppchen durch Zufall noch einmal wiedergetroffen.
Spruch des Tages:"Wir wollen mit dem Nachtbus nach Buenos Aires fahren" - leicht ironische Aussage der Gruppe, die froh ist, die langen Touren in Mini- oder Großbussen hinter sich zu haben.
Vom zentral gelegenen Hotel ging es zunächst am Obelisken (dem Wahrzeichen von Buenos Aires) vorbei, die breiteste Strasse der Welt entlang bis zum Kongressgebäude. Von dort sind wir mit der ältesten UBahn-Linie von Buenos Aires (und Südamerika!) zum Plaza de Mayo und dem Präsidentenpalast gefahren. Ein paar Blöcke Fussweg weiter waren wir schon in San Telmo, wo erst einmal eine Kaffeepause eingelegt wurde. Weiter gings zum neuesten Stadtteil, Puerto Madero, der mit seinen roten Backsteingebäuden an Hamburgs Speicherstadt erinnert. Als Kontrastprogramm folgte daraufhin die Busfahrt zum bunten Ex-Immigrantenviertel La Boca, um von dort aus mit Taxis zum bekannten Friedhof von Recoleta zu fahren.
Dort war nach 6 Stunden der offizielle Teil der Stadtführung zu Ende und während einige sich etwas zum Mittagessen suchten, liefen die anderen durch die wunderschöne Avenida Alvear und den unteren Teil der 9 de Julio zurück zum Hotel.
Abends stand dann die Tangoshow auf dem Programm. In einem wunderschönen Gebäude gab es nach einem leckeren 3-Gang-Menü eine gut dargebotene Show zu sehen, die wohl alle begeistert hat.
Danach ging es recht zügig zurück ins Hotel, denn morgen früh fängt schon der zweite Teil der Reise nach Patagonien an!
Am Flughafen wurden wir von Carlin (Fahrer) und Fede(rico) (guide) abgeholt und zuerst einmal ins Hotel gefahren - ganz typisch für diese Gegend bestand es hauptsächlich aus orangefarbenen Holz und einige Glückliche hatten sogar Zimmer mit Blick auf den Nahuel Huapi See und die Berge im Hintergrund!
Wir aber haben nur kurz unsere Sachen verstaut und haben uns dann auf den ca. 60km langen "circuito chico" (kleine Rundfahrt) begeben, der uns einen ersten Überblick über die Region geben sollte. Auffällig waren auf jeden Fall sofort die Unmengen an Ginstersträuchern, die alle in voller gelber Blüte standen. Nach unserer Auffahrt mit dem Sessellift auf den Cerro Campanario konnten wir auch von oben einen tollen Blick auf die umliegenden Berge und Seen geniessen. Ausserdem haben wir festgestellt, dass die im Flugzeug angekündigten 14Grad stark untertrieben waren - es war mindestens doppelt so warm! Von wegen kaltes, windiges Patagonien...
Bei der Weiterfahrt gab es noch einen kleinen Spaziergang-Stop durch einen Bambus und Arrayanes Wald und schliesslich ging es ausgehungert wieder zurück ins Hotel.
Während die einen ins Zentrum gegangen sind, um etwas zu essen, sind die anderen noch ein bisschen an den See zum Sonne geniessen (Frauke ist sogar für eine halbe Minute schwimmen gewesen). Vom Abend hörte man wieder Geschichten von ausgegangenen Biervorräten (ein Klassiker in Argentinien?!) oder seltsam schmeckenden Caipirinhas...
Trotz der vielen Kilometer waren sich doch alle einig - super! Es sieht hier aus wie in der Schweiz und doch ist es ganz anders. An mit Ginsterbüschen und Lupinen gesäumten Seen ging es entlang und zwischendurch wurden einige Stops gemacht, um Fotos zu schiessen oder "tortas fritas" mit Kaffee im Sonnenschein zu geniessen. Der Weg war erst asphaltiert, wurde jedoch bald durch Schotterpiste abgelöst. In San Martin gab es dann eine längere Mittagspause, bevor es langsam wieder zurück nach Hause ging. Nach schlappen 12 Stunden sind wir dort wieder angekommen - gut, dass wir morgen ausschlafen können!
Bis Mittag hatten wir dann Zeit, noch ein wenig die Stadt zu erkunden: auf dem "centro civico" von den klassischen Schweizer Bernhardinern inklusive Rumfäßchen um den Hals ein Foto zu machen, noch ein Pfund von der leckeren hausgemachten Schokolade einzukaufen oder einfach die nähere Umgebung nach Flora und Fauna abzusuchen.
Am frühen Nachmittag hieß es dann wieder, ab zum Flughafen und die nächste Distanz nach El Calafate überbrücken. Das Einchecken ging dieses Mal erstaunlich schnell, allerdings sind beim Durchleuchten des Handgepäcks 2 (!) Herren der Gruppe aufgefallen (Namen werden nicht genannt), die ihre Taschenmesser im Rucksack vergessen hatten (tststs...), also hieß es, zurück zum Schalter und Messer samt kleinem Rucksack einchecken.
In Calafate angekommen wurden wir von Gastón abgeholt und in unser sehr schönes und zentral gelegenes Hotel gebracht. Der Abend stand dann wieder jedem zum eigenen Erkunden der Stadt zur Verfügung.
Nachdem auf dem Hinweg noch 2 Fotostopps erkämpft wurden und auch das Übersetzungsproblem mit Gaby, unserem Guide, gelöst wurde, standen wir schließlich windumtost vor dem gigantischen Gletscher. Trotz der vielen Wolken lag er doch zum großen Teil im Sonnenschein. Ein wirklich toller Anblick! Immer wieder brachen auch kleinere Stücke Eis vom Gletscher ab und fielen mit Getöse ins Wasser. Die Krönung war dann unser Picknick im Angesicht des Gletschers mit leckeren Empanadas, Brot mit Salami, Käse, Gurke, Tomate, Avocado, Rot- und Weisswein (endlich auch einmal ein Wein für Gisela :) ) - und trotz der mittlerweile grauen Wolken fast ohne Regen!
Weiter gings danach zur Schifffahrt an der nördlichen Abbruchkante entlang, dieses Mal teilweise mit Regen, aber da man drinnen sitzen konnte, war das kein Problem.
Abschliessend sind wir noch zu einer Estancia gefahren, wo wir unsere Humor- und Gruppenfähigkeit testen konnten. Uns war schon klar, dass wir nicht die einzige Gruppe sein würden, aber bei der Schafschurvorstellung wäre es unter den versammelten Nationen fast zu einem Massenaufstand gekommen - es wurde erst alles in 4 Sprachen ausführlichst erklärt, bis nach einer gefühlten Stunde das erste (und einzige) Schaf show-geschoren wurde. Danach wurden drinnen noch einige Schafrassen und draußen die Fähigkeiten der Hütehunde vorgestellt.
Nach dem klassischen 3-Gänge-Menü mit Lamm und Schokomousse als Dessert und einer kürzeren Version einer Folklore- und Tangoshow ging es nach einem langen Tag wieder zurück ins Hotel.
Spruch des Tages:"Wie passt so ein kleines Schaf in so viel Fell?!"
Um die Mittagszeit ging es wieder zu unserem mittlerweile zur Routine gewordenen nächsten Inlandsflug. Dieses Mal war alles ok mit dem Handgepäck, allerdings wurde man schon eine halbe Stunde vor der normalen boarding time ins Flugzeug gescheucht, was dann auch eine halbe Stunde vor der angekündigten Zeit gestartet ist - macht man das so, wenn alle Leute schon an Bord sind?!
In Ushuaia angekommen hieß es dieses Mal Taxis suchen. Aber kein Problem: mit 4 Taxen sind wir zum Hotel gefahren, welches zwar nicht durch zentrale Lage besticht, dafür aber mit Zimmern mit Beagle-Kanal Blick und wiehernden Pferden vor den Fenstern. Was könnte mehr das Ende der Welt veranschaulichen?
Passend in dem Moment, als wir uns gen Zentrum aufmachen wollten, ging dann der erste (aber auch letzte) Regenschauer nieder, aber für die folgende Restaurantsuche war es wieder trocken. Und so einige Grüppchen werden heute ihre erste "centolla" (Königskrabbe) gesucht und gefunden haben...
Die erste Station war der "Fin del Mundo" Bahnhof, von dem aus eine kleine Dampflok, gefüllt mit Touristen, in den Nationalpark tuckerte. Ursprünglich wurde diese Strecke vor knapp 100 Jahren von den Sträflingen in Ushuaia gebaut, die so Holz in die Stadt transportierten, was auch immer noch an den Baumstümpfen entlang der Strecke zu sehen ist.
Im Nationalpark angekommen sind wir bei schönstem Wetter (18 Grad!) an der Ensenada Bucht entlang gewandert, haben uns einen Stempel im südlichsten Postamt der Welt geholt und noch einen Abstecher zur Lapataia Bucht (hier endet die Ruta National No. 3) gemacht. Auch ein Abstecher zu den Biberdämmen war noch mit dabei, bevor es zum Essen ging. Dort waren alle positiv überrascht: nach der Fleisch und Käseplatte gab es "pollo a la disco" - Huhn mit Kartoffeln und Kürbis. Lecker! Auch die kreisenden Milane (?) wollten ihren Anteil haben, aber da wir geschützt im Zelt sassen, zogen sie den kürzeren...
Nach der anschliessenden Kaffeepause ging es wieder zurück ins Hotel, wo es sich viele nicht nehmen liessen, die unterhalb unserer Unterkunft gelegene Bucht zu erkunden.
Und so schipperten wir mit dem ersten offiziellen Touristenschiff Ushuaias an kleinen Inseln, vollbesetzt mit Kormoranen und Seelöwen, vorbei bis zum "Les Eclaireurs" Leuchtturm. Wem es draussen zu windig wurde, konnte sich drinnen bei einer Tasse Kaffee oder heisser Schokolade wieder aufwärmen, ein Angebot, von dem rege Gebrauch gemacht wurde.
Nach der Tour stand dann der Rest des Tages zur freien Verfügung. Kathrin, Anke und Helfried hatten sich für den Nachmittag in eine Tour zur Estancia Haberton inclusive Überfahrt zur Pinguininsel eingemietet. Dabei kamen sie nicht nur an den sogenannten "Fahnenbäumen" vorbei, sondern haben auch viele Magellan- und Gentoopinguine gesehen.
Abends haben wir uns dann noch einmal alle zum gemeinsamen Abschiedsessen in der Stadt getroffen. Bei Fleisch, Fisch oder Pasta inklusive Wein konnten wir dabei die gemeinsamen Erlebnisse noch einmal Revue passieren lassen.
Nach dem Auschecken ging es sofort mit diversen Taxen zum Flughafen und von dort wieder zurück nach Buenos Aires.
Dort gab es dann den ersten kleinen Abschied: Bea und Markus bleiben noch ein paar Tage länger in Südamerika und sind sofort weiter nach Montevideo, Uruguay, geflogen. Wir anderen sind mit dem Transfer vom nationalen zum internationalen Flughafen gefahren und haben uns dort noch in ein Café gesetzt, bis es Zeit war zum einchecken. Es ist ein langer Tag für euch, aber ich wünsche euch einen guten Flug!
07.02.12Franz
Mein persönlicher Höhepunkt war Südamerika, denn jeder Ort war schön für sich. Die Unterkünfte waren in Ordnung und die Betreuung durch unseren Reiseleiter fabelhaft....
Jetzt buchbar! Unsere Aktivtouren Patagonien 2012
Seit heute sind unsere bewährten Patagonien-Touren für Herbst und Winter 2012 online. Schauen Sie am besten gleich rein, denn noch gibt es viele Termine mit unserem 200-EUR-Frühbucherrabatt! Reisen Sie bei sommerlichen Temperaturen von Buenos Aires, über die 7-Seenroute nach Chile und per Navimag-Fähre ins südlichste Patagonien. Wandern Sie vor traumhafter Kulisse und besuchen Sie Patagoniens [...]mehr Nachrichten im viBlog
zu viSozial

Carolin