Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Auf geht's
Abends macht sich die Gruppe auf, um auf die Südhalbkugel, nach Argentinien, zu fliegen. Nur Bea und Markus sind schon einen Tag/bzw. mehrere Tage vorher eingetroffen. Allen gemeinsam wird aber die Vorfreude sein - und das nicht nur, weil sie vom grauen Herbst in den sonnigen Frühling kommen…Auch Frauke, euer guide für die nächsten Wochen, freut sich, euch morgen endlich begrüssen zu können!
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Der Norden ruft
Pünktlich kommt der Flieger an und weil sich der Inlandsflug nach Salta um einige Stunden verschoben hat, sitzen Margit, Günter, Gisela, Rolf, Helfried, Anke, Kathrin, Gerd und Ursel bald im Transfer, um die Chance zu nutzen, noch einen kurzen Blick auf Buenos Aires zu erhaschen. Im Hotel, in dem wir auch in ca. 1 Woche übernachten werden, können wir uns kurz frisch machen und treffen dort auch auf Bea und Markus - somit ist die Gruppe jetzt komplett. Kurz später geht es mit Taxis nach San Telmo - sonntags ist Antiquitätenmarkt und Flohmarkt, das will sich keiner entgehen lassen, auch wenn es nur ein kurzer Besuch werden wird. Für manche wird er allerdings noch kürzer, weil das Essen einfach zu lange auf sich warten lässt… Alle werden aber schon ein bisschen von der Atmosphäre geschnuppert haben - Sonne, Tangomusik, Strassenkünstler, Stände, an denen alles und nichts verkauft wird - der Urlaub hat angefangen!
Um 16Uhr geht es mit unserem Transfer Richtung nationalem Flughafen und endlich nach Salta, in den Nordwesten Argentiniens. Nach der Ankunft im Hotel sind dann alle froh, sich endlich duschen und ausstrecken zu können. Morgen um 7Uhr werden wir allerdings schon zur ersten großen Tour abgeholt!
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Durch die Schlucht des Weltkulturerbes
Um 7Uhr geht es tatsächlich los zur großen Tour, die allerdings nur kurze Zeit später ein jähes Ende findet - der Keilriemen ist gerissen und es muss erst ein Mechaniker kommen…
Knappe 2 Stunden stehen wir im Schatten eines Baumes mitten im Nichts. Dann geht es glücklicherweise weiter und Richard, unser deutschsprachiger Guide, unterhält uns fast die ganze Zeit mit Informationen und Anekdoten über sein überlautes Mikro, so dass kaum einer die Chance hat, noch ein bißchen zu dösen…
Die Stadt Jujuy lassen wir links liegen und fahren auf dem direkten Weg nach Purmamarca, um uns den 7-farbigen Berg anzugucken. Begleitet werden wir dabei von nicht weniger bunt eingefärbten Bergen, wie es für die Humahuaca Schlucht üblich ist. Kurz schlendern wir auch über den Markt, auf dem viele Sachen der Andenkulturen angeboten werden - inklusive Kokablättern!
Danach geht es in den Ort Humahuaca, wo wir auch in einem Restaurant essen werden. Nach der etwas schwierigen Bestellung - neben unserem Tisch spielte eine 5-köpfige Kombo Andenmusik - gab es leckere Empanadas als Vorspeise, danach für die meisten Lama in Weinsosse und schliesslich als Dessert noch Flan oder Quinoa Pudding.
Nach einem kurzen Abstecher zu einigen grossen Kakteen ging es am Wendekreis des Steinbocks vorbei nach Tilcara, wo wir uns bei mittlerweile ziemlich windigem Wetter die dortige Pucará (Festung) angeguckt haben. Auf dem Rückweg kam leider dann die schlechte Nachricht, dass die Koffer von Anke, Helfried und Kathrin doch noch nicht auf dem Weg nach Salta waren, sondern sich immer noch im Zoll vom Flughafen in Buenos Aires befanden…
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Getrennte Wege - und ein langer gemeinsamer…
Heute hieß es endlich einmal Jetlag ausschlafen! Erst um 10 Uhr fing das Programm an, bei dem außerdem unterschiedliche Wege eingeschlagen wurden: die eine Gruppe hat mit Maura eine Stadtführung durch Salta gemacht - an der Kathedrale und dem Hauptplaza vorbei zum Cerro Bernardo, wo noch die Chance genutzt werden konnte, mit dem Teleferico (Sessellift) bis nach oben zu fahren und von dort die Aussicht auf Salta zu geniessen. Anke, Kathrin und Helfried hatten ihre eigene Citytour und sind mit Frauke zuerst zum Shoppingcenter und danach wieder in die Stadt gefahren, um ein paar Sachen einzukaufen - für ihre Koffer bestand keine Chance mehr, Salta zu erreichen… Um 16 Uhr war dann wieder gemeinsamer Treffpunkt, um unsere schlappe 13-stündige Bustour nach Corrientes anzutreten. Wie sonst lernt man die argentinischen Entfernungen so gut kennen :) Nachdem die versprochenen 2 schlechte Actionfilme gezeigt, das "Survival-Paket" mit Alfajor und Sandwich überreicht und auch die Cumbia Musik aus der Fahrerkabine leiser wurde, konnten einige tatsächlich ein bißchen schlafen…
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Ein langer Tag
Nachdem wir gegen 7 Uhr (erneute Zeitverschiebung!) endlich mehr oder weniger entspannt in Corrientes angekommen waren, wurden wir von Walter und Leandro abgeholt und auf eine "City-Tour" mitgenommen. Leider war der Platz im Transfer recht eng bemessen und das Frühstück entpuppte sich als ähnliche Box wie tags zuvor im Bus, nur dass es dieses Mal noch Obstsalat gab. An der windigen Costanera mit Blick auf Palmen und den Rio Parana wurde der Inhalt dann verzehrt. Pilottouren haben es in sich! Das haben wir auch danach festgestellt, denn die Fahrt wollte kein Ende nehmen…
Kurz vor Mercedes gab es noch einen kurzen Stopp, um uns die Gedenkstätte des Gaucho Gil, eine Art Robin Hood Südamerikas, anzugucken, was sich aber mehr als Souvenirverkaufsläden entpuppte. In Mercedes selbst konnten wir dann Walter mit vereinten Kräften davon überzeugen, NICHT in dem idyllischen Tankstellenrestaurant zu Mittag zu essen, sondern in einem netten Pizza-Parilla Restaurant in der Nähe.
Danach hieß es umsteigen in drei 4x4-Jeeps, die uns in den folgenden 2,5 Stunden über ungeteerte Wege zu unserem heutigen Ziel, nach San Carlos de Pellegrini, mitten in Mesopotamien bringen.
Das folgende 3-Gang-Menü und der Abschluss bei Vollmond auf der Veranda haben dem Tag dann doch noch ein entspanntes Ende gebracht!
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Wasserschwein, zeig dich!
Zum Frühstück wurde Geburtstagskind Gerd mit einem kleinen Geschenk und Geburtstagsständchen überrascht und dann ging es auch schon los zu einer ersten 3-stündigen Tour auf einer der Lagunen der Esteros del Ibera.
Nachdem sich erst bis auf ein paar Yacares (Kaimane) und Vögeln nichts zeigen wollte, haben wir dann doch endlich diverse Gruppen von Wasserschweinen gesichtet! Nach dem folgenden (wieder einmal) 3-gängigen Mittagessen haben wir uns den Gepflogenheiten des heißen Nordens angepasst und eine 4-stündige Siesta gehalten, inklusive Planschen im Pool.
Abends ging es dann noch einmal los zur angekündigten Nachttour - nach dem schönen roten Sonnenuntergang waren zwar erst nur Massen an Glühwürmchen zu sehen, schliesslich leuchteten aber auch die Augen von diversen Yacares im Scheinwerferlicht. Als Krönung ging noch ein riesiger orangefarbener Vollmond auf! Ein paar Fledermäuse später waren dann wieder alle zum nächsten - genau - 3-Gang-Menü versammelt, bei dem es als Überraschung des Hauses noch eine Geburtstagstorte mit Kerzen in den argentinischen Farben (!) und eine Flasche Mummsekt für Gerd bzw für alle gab.
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Von den Sümpfen zur Estancia
Nach dem Frühstück ging es im vollgepackten Pickup (teils drinnen, teils draussen auf der Ladefläche) zum Ranger- bzw Informationszentrum und von dort auf einen ca. 2stündigen Spaziergang über einen angelegten Lehrpfad. Auf dem Weg konnte man nicht nur Gürteltierbaue (mit Inhalt?!) und subtropischen Pflanzenbewuchs sehen, sondern es zeigten sich auch wieder diverse Yacares, Leguane, Wasserschweine (einmal sogar mit 2 Kleinen) und sogar eine Brüllaffenfamilie in den Bäumen! Den Rückweg wollten Gerd, Rolf und Markus zu Fuss zurücklegen - da sich am Ende einer Brücke, die wir überqueren mussten, ein Traktor mit Anhänger quergestellt hatte, hat sich auch nacheinander der Rest der Gruppe "spontan" zu einem Spaziergang entschlossen.
Angekommen gab es wieder einmal das obligatorische 3-Gänge-Menü, dann eine kürzere Siesta und schliesslich wurden wir wieder in den altbekannten 4x4 Jeeps in 4 Stunden zu unserer nächsten Unterkunft, einer Estancia in der Nähe von Posadas, gefahren. Ein riesiges Anwesen mit Tee- und Mateplantagen, Pool und Zimmern, in denen es uns vorkam, als ob die Besitzer sie gerade erst verlassen hätten…es hingen nicht nur die Familienfotos an der Wand, sondern auch die Kleiderschränke waren gut gefüllt. Nach der ersten Eingewöhnungszeit genossen aber alle ihre Zeit und endlich konnte auch das Willkommensessen mit den dazugehörigen 1-2 Flaschen Wein nachgeholt werden!
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Ein Tag auf der Estancia
Um 8 Uhr stand schon das Frühstück auf der Sonnenseite des Haupthauses an, mit frisch gepresstem Orangensaft und Kuchen und direkt im Anschluss ging es auf einen längeren Spaziergang über das Anwesen, vorbei an Tee- und Mateplantagen zur Mateverarbeitungsfabrik. Dort wird fast immer noch die gleiche Maschinerie wie vor 80 Jahren genutzt, was uns Pepe, der Estancia Besitzer eindrucksvoll zu zeigen wusste. Angegliedert war auch noch ein Holz verarbeitender Betrieb, in dem die zukünftigen IKEA ähnlichen Klappstühle und Co gefertigt wurden.
Wieder zurück stand für viele ein Sprung in den Pool auf dem Plan, mit dem sich auch gut die Zeit bis zum angekündigten Asado (Gegrilltes) verkürzen liess. Hierbei waren wir allerdings nicht alleine, sondern eine Schweizer Reisegruppe und der Botschafter aus einem Arabisch sprachigen Land (welches, das werden wir wohl nie herausfinden) leisteten uns Gesellschaft (sowohl im Hintergrund einige Polizisten und persönliche Leibwächter des Botschafters…)
Die anschliessende Siesta in der Hängematte oder am Pool wurde nur durch die Mateverkostung bzw -zubereitung unterbrochen, bei der einige bestimmt zum ersten Mal in ihrem Leben das bittere Nationalgetränk der Argentinier zu probieren bekamen. Das folgende Massageangebot von einer Frau aus dem Ort haben besonders Markus, Bea, Kathrin und Frauke positiv zu schätzen gelernt :)
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Von Ruinen bis zum brasilianischem Erlebnis
Heute stand wieder ein langer Tag auf dem Plan: schon um 7 Uhr haben wir die Estancia verlassen und uns auf den Weg zu den Jesuitenruinen von San Ignacio Mini gemacht. Dort hatten wir auch eine nette Englisch sprachige Führung, nur leider war das Wetter so schattig, dass der Genuss dadurch etwas eingeschränkt wurde…
Relativ schnell ging es deswegen weiter Richtung Norden, unserem Hauptziel für heute, Puerto Iguazu, entgegen. Auf einen Tipp unseres Fahrers Oscar hin, gab es auch noch einen kleinen Abstecher zu einer Mine mit "piedras preciosas" (schönen Steinen), allerdings wurde dieser Stopp dann doch mehr als Toilettenpause genutzt, da alle möglichst schnell zu dem Höhepunkt des heutigen Tages - den Wasserfällen von Iguazu - kommen wollten
Nach dem Einchecken ins Hotel in Puerto Iguazu ging es deswegen auch schnell nach Brasilien, weil heute die dortigen Wasserfälle auf dem Plan standen. Unterwegs konnten wir einen weiteren für uns seltsam anmutenden "Höhepunkt" der brasilianischen Essenskultur kennenlernen - ein "tenedor libre"-Restaurant (jeder esse was er kann…).
Schließlich sind wir aber doch bei den Fällen angekommen und obwohl es immer noch sehr bewölkt war, boten sie ein grandioses Schauspiel! Weitere Entdeckungen waren eine Gruppe Nasenbären und sogar ein Tukan!
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Der Tag der Kontraste
Wie so viele andere wollten auch wir zu den ersten gehören, die sich heute die Wasserfälle von der argentinischen Seite angucken. Bei mittlerweile wieder strahlendem Sonnenschein und schon recht warmen Temperaturen stand dem nichts im Wege.
Wir hatten rund 5 Stunden Zeit, auf diversen Rundwegen die Fälle aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Eine kleine Eisenbahn brachte einen schließlich noch in die Nähe der "Garganta del diablo" (Teufelsrachen), die über einen Steg erreicht werden konnte. Weil die Flüsse gerade sehr viel Wasser führen, war der Anblick gigantisch! Durch die Gischt konnte man das Ende der Wasserfälle nicht mehr sehen und wurde auch selbst ständig eingenebelt! Auf den Wegen konnten wieder unzählige Schmetterlinge, Vögel, Insekten und natürlich auch unsere Freunde, die Nasenbären, getroffen werden.
Nach diesem Erlebnis war der Tag für uns aber noch nicht zu Ende - es stand noch ein Flug zurück in die Hauptstadt Buenos Aires an. Welch ein Kontrastprogramm - eben noch im Dschungel, 2 Stunden später in der Metropole…
Der Abend stand zur freien Verfügung, aber weil Buenos Aires auch nur ein "Dorf" ist, haben sich einige kleinere Grüppchen durch Zufall noch einmal wiedergetroffen.
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Stadttour und Tangoshow
Um die kühleren Temperaturen zu nutzen, haben wir uns schon um 9 Uhr zur Stadtführung aufgemacht.
Vom zentral gelegenen Hotel ging es zunächst am Obelisken (dem Wahrzeichen von Buenos Aires) vorbei, die breiteste Strasse der Welt entlang bis zum Kongressgebäude. Von dort sind wir mit der ältesten UBahn-Linie von Buenos Aires (und Südamerika!) zum Plaza de Mayo und dem Präsidentenpalast gefahren. Ein paar Blöcke Fussweg weiter waren wir schon in San Telmo, wo erst einmal eine Kaffeepause eingelegt wurde. Weiter gings zum neuesten Stadtteil, Puerto Madero, der mit seinen roten Backsteingebäuden an Hamburgs Speicherstadt erinnert. Als Kontrastprogramm folgte daraufhin die Busfahrt zum bunten Ex-Immigrantenviertel La Boca, um von dort aus mit Taxis zum bekannten Friedhof von Recoleta zu fahren.
Dort war nach 6 Stunden der offizielle Teil der Stadtführung zu Ende und während einige sich etwas zum Mittagessen suchten, liefen die anderen durch die wunderschöne Avenida Alvear und den unteren Teil der 9 de Julio zurück zum Hotel.
Abends stand dann die Tangoshow auf dem Programm. In einem wunderschönen Gebäude gab es nach einem leckeren 3-Gang-Menü eine gut dargebotene Show zu sehen, die wohl alle begeistert hat.
Danach ging es recht zügig zurück ins Hotel, denn morgen früh fängt schon der zweite Teil der Reise nach Patagonien an!
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Endlich nach Patagonien!
Nach dem Frühstart ging es in entspannten 2 Stunden nach Bariloche, einem auch unter Argentiniern beliebten Reiseziel in der sogenannten argentinischen Schweiz.
Am Flughafen wurden wir von Carlin (Fahrer) und Fede(rico) (guide) abgeholt und zuerst einmal ins Hotel gefahren - ganz typisch für diese Gegend bestand es hauptsächlich aus orangefarbenen Holz und einige Glückliche hatten sogar Zimmer mit Blick auf den Nahuel Huapi See und die Berge im Hintergrund!
Wir aber haben nur kurz unsere Sachen verstaut und haben uns dann auf den ca. 60km langen "circuito chico" (kleine Rundfahrt) begeben, der uns einen ersten Überblick über die Region geben sollte. Auffällig waren auf jeden Fall sofort die Unmengen an Ginstersträuchern, die alle in voller gelber Blüte standen. Nach unserer Auffahrt mit dem Sessellift auf den Cerro Campanario konnten wir auch von oben einen tollen Blick auf die umliegenden Berge und Seen geniessen. Ausserdem haben wir festgestellt, dass die im Flugzeug angekündigten 14Grad stark untertrieben waren - es war mindestens doppelt so warm! Von wegen kaltes, windiges Patagonien…
Bei der Weiterfahrt gab es noch einen kleinen Spaziergang-Stop durch einen Bambus und Arrayanes Wald und schliesslich ging es ausgehungert wieder zurück ins Hotel.
Während die einen ins Zentrum gegangen sind, um etwas zu essen, sind die anderen noch ein bisschen an den See zum Sonne geniessen (Frauke ist sogar für eine halbe Minute schwimmen gewesen). Vom Abend hörte man wieder Geschichten von ausgegangenen Biervorräten (ein Klassiker in Argentinien?!) oder seltsam schmeckenden Caipirinhas…
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Entlang der 7-Seen-Route
Nachdem es bei einigen wieder Verwirrung wegen der Uhrzeit gab (der Westen und der Süden von Argentinien liegen in einer anderen Zeitzone als der Rest des Landes) haben sich doch alle pünktlich zum Frühstart eingefunden. Heute steht uns eine lange (Fahrt)strecke bevor - über die bekannte 7-Seen-Route von Bariloche Richtung Norden über Villa La Angostura bis nach San Martin de los Andes (und zurück…).
Trotz der vielen Kilometer waren sich doch alle einig - super! Es sieht hier aus wie in der Schweiz und doch ist es ganz anders. An mit Ginsterbüschen und Lupinen gesäumten Seen ging es entlang und zwischendurch wurden einige Stops gemacht, um Fotos zu schiessen oder "tortas fritas" mit Kaffee im Sonnenschein zu geniessen. Der Weg war erst asphaltiert, wurde jedoch bald durch Schotterpiste abgelöst. In San Martin gab es dann eine längere Mittagspause, bevor es langsam wieder zurück nach Hause ging. Nach schlappen 12 Stunden sind wir dort wieder angekommen - gut, dass wir morgen ausschlafen können!
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Und weiter gehts gen Süden
Tja, mit ausschlafen war doch nicht so viel, weil sich ausgerechnet heute ab 7Uhr morgens eine ziemlich große Gruppe teilweise ziemlich junger argentinischer Feuerwehrfrauen in unser Hotel eingemietet hatte… immerhin konnten wir wenigstens das Frühstück beenden, bevor die Invasion kam ;)
Bis Mittag hatten wir dann Zeit, noch ein wenig die Stadt zu erkunden: auf dem "centro civico" von den klassischen Schweizer Bernhardinern inklusive Rumfäßchen um den Hals ein Foto zu machen, noch ein Pfund von der leckeren hausgemachten Schokolade einzukaufen oder einfach die nähere Umgebung nach Flora und Fauna abzusuchen.
Am frühen Nachmittag hieß es dann wieder, ab zum Flughafen und die nächste Distanz nach El Calafate überbrücken. Das Einchecken ging dieses Mal erstaunlich schnell, allerdings sind beim Durchleuchten des Handgepäcks 2 (!) Herren der Gruppe aufgefallen (Namen werden nicht genannt), die ihre Taschenmesser im Rucksack vergessen hatten (tststs…), also hieß es, zurück zum Schalter und Messer samt kleinem Rucksack einchecken.
In Calafate angekommen wurden wir von Gastón abgeholt und in unser sehr schönes und zentral gelegenes Hotel gebracht. Der Abend stand dann wieder jedem zum eigenen Erkunden der Stadt zur Verfügung.
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Gletscher im Sonnenschein
Heute stand für viele einer der Höhepunkte der Reise auf dem Programm - der Besuch des Perito Moreno Gletschers, einem der wenigen noch wachsenden Gletscher der Welt!
Nachdem auf dem Hinweg noch 2 Fotostopps erkämpft wurden und auch das Übersetzungsproblem mit Gaby, unserem Guide, gelöst wurde, standen wir schließlich windumtost vor dem gigantischen Gletscher. Trotz der vielen Wolken lag er doch zum großen Teil im Sonnenschein. Ein wirklich toller Anblick! Immer wieder brachen auch kleinere Stücke Eis vom Gletscher ab und fielen mit Getöse ins Wasser. Die Krönung war dann unser Picknick im Angesicht des Gletschers mit leckeren Empanadas, Brot mit Salami, Käse, Gurke, Tomate, Avocado, Rot- und Weisswein (endlich auch einmal ein Wein für Gisela :) ) - und trotz der mittlerweile grauen Wolken fast ohne Regen!
Weiter gings danach zur Schifffahrt an der nördlichen Abbruchkante entlang, dieses Mal teilweise mit Regen, aber da man drinnen sitzen konnte, war das kein Problem.
Abschliessend sind wir noch zu einer Estancia gefahren, wo wir unsere Humor- und Gruppenfähigkeit testen konnten. Uns war schon klar, dass wir nicht die einzige Gruppe sein würden, aber bei der Schafschurvorstellung wäre es unter den versammelten Nationen fast zu einem Massenaufstand gekommen - es wurde erst alles in 4 Sprachen ausführlichst erklärt, bis nach einer gefühlten Stunde das erste (und einzige) Schaf show-geschoren wurde. Danach wurden drinnen noch einige Schafrassen und draußen die Fähigkeiten der Hütehunde vorgestellt.
Nach dem klassischen 3-Gänge-Menü mit Lamm und Schokomousse als Dessert und einer kürzeren Version einer Folklore- und Tangoshow ging es nach einem langen Tag wieder zurück ins Hotel.
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Flug ans Ende der Welt
Der Vormittag stand heute zur freien Verfügung und wurde wahlweise mit Kaffee trinken im Sonnenschein oder der Suche nach Flamingos in diversen Lagunen verbracht (es wurden immerhin 3-10 gesichtet!).
Um die Mittagszeit ging es wieder zu unserem mittlerweile zur Routine gewordenen nächsten Inlandsflug. Dieses Mal war alles ok mit dem Handgepäck, allerdings wurde man schon eine halbe Stunde vor der normalen boarding time ins Flugzeug gescheucht, was dann auch eine halbe Stunde vor der angekündigten Zeit gestartet ist - macht man das so, wenn alle Leute schon an Bord sind?!
In Ushuaia angekommen hieß es dieses Mal Taxis suchen. Aber kein Problem: mit 4 Taxen sind wir zum Hotel gefahren, welches zwar nicht durch zentrale Lage besticht, dafür aber mit Zimmern mit Beagle-Kanal Blick und wiehernden Pferden vor den Fenstern. Was könnte mehr das Ende der Welt veranschaulichen?
Passend in dem Moment, als wir uns gen Zentrum aufmachen wollten, ging dann der erste (aber auch letzte) Regenschauer nieder, aber für die folgende Restaurantsuche war es wieder trocken. Und so einige Grüppchen werden heute ihre erste "centolla" (Königskrabbe) gesucht und gefunden haben…
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Im Nationalpark Feuerland
Zur Abwechslung gab es heute mal wieder einen Frühstart: um 8.15 Uhr kam unser Minivan mit Fahrer Omar, Koch Erick und guide Sergio vorgefahren, um uns in den Nationalpark "Tierra del Fuego" zu begleiten.
Die erste Station war der "Fin del Mundo" Bahnhof, von dem aus eine kleine Dampflok, gefüllt mit Touristen, in den Nationalpark tuckerte. Ursprünglich wurde diese Strecke vor knapp 100 Jahren von den Sträflingen in Ushuaia gebaut, die so Holz in die Stadt transportierten, was auch immer noch an den Baumstümpfen entlang der Strecke zu sehen ist.
Im Nationalpark angekommen sind wir bei schönstem Wetter (18 Grad!) an der Ensenada Bucht entlang gewandert, haben uns einen Stempel im südlichsten Postamt der Welt geholt und noch einen Abstecher zur Lapataia Bucht (hier endet die Ruta National No. 3) gemacht. Auch ein Abstecher zu den Biberdämmen war noch mit dabei, bevor es zum Essen ging. Dort waren alle positiv überrascht: nach der Fleisch und Käseplatte gab es "pollo a la disco" - Huhn mit Kartoffeln und Kürbis. Lecker! Auch die kreisenden Milane (?) wollten ihren Anteil haben, aber da wir geschützt im Zelt sassen, zogen sie den kürzeren…
Nach der anschliessenden Kaffeepause ging es wieder zurück ins Hotel, wo es sich viele nicht nehmen liessen, die unterhalb unserer Unterkunft gelegene Bucht zu erkunden.
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Bis ans Ende der Welt
Wir wollten es vom Wettergott wissen - würde es auch heute keinen Regen geben mit einigermassen angenehmen Temperaturen? Ja! Als wir morgens zu unserer Tour mit der "Barracuda" auf dem Beagle Kanal aufbrachen, war es zwar bewölkt, aber es sah nicht nach Regen aus.
Und so schipperten wir mit dem ersten offiziellen Touristenschiff Ushuaias an kleinen Inseln, vollbesetzt mit Kormoranen und Seelöwen, vorbei bis zum "Les Eclaireurs" Leuchtturm. Wem es draussen zu windig wurde, konnte sich drinnen bei einer Tasse Kaffee oder heisser Schokolade wieder aufwärmen, ein Angebot, von dem rege Gebrauch gemacht wurde.
Nach der Tour stand dann der Rest des Tages zur freien Verfügung. Kathrin, Anke und Helfried hatten sich für den Nachmittag in eine Tour zur Estancia Haberton inclusive Überfahrt zur Pinguininsel eingemietet. Dabei kamen sie nicht nur an den sogenannten "Fahnenbäumen" vorbei, sondern haben auch viele Magellan- und Gentoopinguine gesehen.
Abends haben wir uns dann noch einmal alle zum gemeinsamen Abschiedsessen in der Stadt getroffen. Bei Fleisch, Fisch oder Pasta inklusive Wein konnten wir dabei die gemeinsamen Erlebnisse noch einmal Revue passieren lassen.
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Ein langer Tag
Zum letzten gemeinsamen Frühstück gab es als kleines Abschiedsgeschenk noch ein Gläschen Marmelade für jeden - unter anderem von der Calafate Beere, damit ihr wenigstens mental wieder zurück nach Patagonien kommt :)
Nach dem Auschecken ging es sofort mit diversen Taxen zum Flughafen und von dort wieder zurück nach Buenos Aires.
Dort gab es dann den ersten kleinen Abschied: Bea und Markus bleiben noch ein paar Tage länger in Südamerika und sind sofort weiter nach Montevideo, Uruguay, geflogen. Wir anderen sind mit dem Transfer vom nationalen zum internationalen Flughafen gefahren und haben uns dort noch in ein Café gesetzt, bis es Zeit war zum einchecken. Es ist ein langer Tag für euch, aber ich wünsche euch einen guten Flug!