Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

01 März 2009 • Santiago de Chile - Cochabamba

Wein, Musik, schöne Gesellschaft..., alles was man
Jungfrau und Kinder

wieder Sommer!!!!

Nach 13 Stunden Flugzeit (von Madrid aus) kamen wir zu viert um 13 Uhr am Flughafen in Santiago de Chile an. Dort warteten wir dann zunächst 2 Stunden lang auf Jürgen und Sigrid und da die nicht eintrafen, fuhren wir in unser Hotel Bonaparte in die Stadt. Es war schon ein bisschen eine Umstellung, denn während es in Deutschland noch recht kalt war, schien in Santiago die Sonne und wir hatten so ca. 30 Grad Wärme. Martina und Bernd erzählten auf der Fahrt ins Hotel, dass sie bei der Einreise noch 2 Äpfel und 2 Mandarinen im Gepäck hatten. Dies wurde vom chilensichen Zoll bemerkt und sie mussten an Ort und Stelle 150 Euro Strafe bezahlen. Nach dem Duschen und Umziehen fuhren wir in den Mercado Central und nach einem Rundgang durch dieses historische Gebäude fanden wir dort im 1. Stock ein nettes Plätzchen und probierten die Fischspezialitäten. So gestärkt ging es dann weiter, mit der Seilbahn auf den Berg "San Cristobal". Von dort bietet sich eine tolle Aussicht auf die Stadt und ein bisschen konnten wir auch die dahinter liegenden Anden erkennen. Mit der Zahnradbahn fuhren wir dann den Berg hinunter und nach dem Abendessen war baldige Bettruhe angesagt, denn am nächsten Tag mussten wir recht bald aufstehen.

02 März 2009 • San Pedro De Atacama - Santiago de Chile

SALUD!!!! (zum Wohl und Spass!!!)
Gipfeler Klaus!

Erste Schritte in der Wüste

Bereits um 4:15 Uhr wurden wir am Hotel abgeholt und zum Flughafen gefahren, denn heute flogen wir nach Calama. Die Chilenen sind manchmal sehr genau, das konnten wir schon am Flughafen erfahren, denn es wurde dort gleich bemängelt, dass der Koffer von Klaus 4 kg Übergewicht hatte. Glücklicherweise musste er dann aber keinerlei Zahlung leisten. Aber es kam noch besser: Diana's harmlose Schere wurde beim Screening entdeckt. Und wohl aus erzieherischen Gründen bekam sie das Teil in die Hand gedrückt, musste Abschied nehmen und es dann selber in eine der dort aufgestellten Boxen werfen. Doch es wurde noch schlimmer: Im Handgepäck von Bernd wurde ebenfalls ein Taschenmesser entdeckt, denn das hatte er in der Pflasterbox im Rucksack und nicht mehr daran gedacht, dass dies Probleme bereiten könnte. Seltsamerweise wurde die sich ebenfalls in dieser Verpackung befindliche Schere nicht bemerkt…. Wie gross Chile ist merkt man auch daran, dass der Flug von Santiago nach Calama fast genauso lang dauerte wie der von Frankfurt nach Madrid - fast 2 Stunden. Dort angekommen wurde unser Gepäck mit einem Pick-Up ins Hotel nach San Pedro de Atacama gebracht und wir fuhren mit einem Kleinbus zuerst nach Chiu Chiu, wo sich die älteste Kirche Chiles befindet und danach ins Valle de Lasana, um dort eine alte Atacamenio-Siedlung zu besuchen. Anschliessend stand ein Abstecher in die Markthalle von Calama auf dem Programm und wir hatten Gelegenheit, leckere Säfte zu probieren. So gestärkt konnten wir uns dem nächsten Highlight widmen: dem "grössten Loch der Welt", in dem Kupfer abgebaut wird. Angekündigt wird diese Gegend durch die zahlreichen künstlichen Berge, die nichts anderes als Abraumhalden sind. Gleich davor befindet sich eine umzäunte Geisterstadt, dort lebten die im Tagebau Beschäftigten bis vor ein paar Jahren, doch wo momentan noch Häuser stehen, soll das Erz auch bald abgebaut werden. Auf dem Gelände der Company angekommen stiegen wir in einen anderen Bus um, und Paula, die bei der Mining-Company beschäftigt ist, erzählte uns in Englischer Sprache die Geschichte des Kupferabbaus und weitere Details: so wird an 364 Tagen im Jahr Kupfer abgebaut - und das rund um die Uhr. Nur der 05.09. ist arbeitsfrei, nachdem sich an diesem Datum bereits mehrmals Unglücke ereignet haben. Die Grube ist inzwischen 1 km tief und täglich um 17 Uhr wird gesprengt. So um 12:50 Uhr, während sie das erwähnte, hörten wir eine Sirene und sie erfuhr auf Nachfrage ueber Funk, dass für 13 Uhr eine Sprengung angesagt sei. Also warteten wir die 10 Minuten ab und konnten von unserer Tribüne aus, am oberen Ende des Erdlochs, die Detonation auf der anderen Seite beobachten. Nach diesem Erlebnis fuhren wir in unser Hotel in San Pedro de Atacama und konnten dort auch Johannes, den 5. in unserer Reisegruppe begrüssen. Nun fehlten nur noch Jürgen und Sigrid, doch auch die sollten noch im Laufe des Tages eintreffen… Doch zuvor, nach kurzem Aufenthalt im Hotel, ging es noch ins Mondtal. Dort wurde eine kurze Wanderung unternommen und danach erlebten wir den ersten Sonnenuntergang in der Wüste. Und als besonderes Highlight hatte Diana, unsere Reiseleiterin, dazu einen Rotwein und Snacks besorgt. Um 20:30 Uhr, im Hotel, konnten wir dann endlich auch Sigrid und Jürgen begrüssen - damit war unsere Gruppe endlich komplett.

03 März 2009 • San Pedro De Atacama - Atacama Desert

Vier schöne Blumen!!!
Saltzseeseinwohner

Salzsee, und Altiplano Lagune

Heute mussten wir nicht ganz so früh aufstehen, denn wir fuhren erst um 6:45 Uhr vom Hotel los. Eigentlich sollten wir ja ein Lunchpaket mitbekommen, aber im Hotel wurde das vergessen. Doch durch dieses kleine Malheur liessen wir unsere gute Laune nicht vermiesen. Felipe, unser Fahrer, fuhr uns souverän zum "Salar de Atacama", dem Drittgrössten Salzsee der Welt - 3000 qkm gross. Als wir dort ankamen hatten wir Glück, denn eigentlich waren nur ein paar einzelne Flamingos versprochen - es waren aber viele. Nach einer längeren Fotosession und ausführlichen Erläuterungen über die Entstehung dieses Naturwunders hatte Pato, der Subunternehmer von viventura, zu unserer Überraschung ein Frühstücksbuffet am Visitorcenter des Salzsees aufgebaut! So gestärkt konnte es weitergehen, immer entlang auf der endlos scheinenden, teilweise kilometerlang gerade verlaufenden Strasse durch die Atacama-Wüste. Die Piste ist sehr gut ausgebaut, daneben befindet sich mal eine Sand-, dann wieder eine Steinwüste und ein anderes mal nur eine Salzkruste. Und immer in Sichtweite daneben verläuft die Kette der Anden, mit teilweise schneebedeckten Bergen und Vulkanen. Hier in der Atacama-Wüste gibt es tatsächlich Gegenden, in denen Menschen leben, die gar nicht wissen, was Regen ist. Irgendwann verliessen wir die Strasse und folgten einer Schotterpiste, die führte bis auf über 4000 m hoch hinauf, zu den Lagunen von Miscanti und Miniques, zwischen denen wir später entlang gewandert sind. Wir hatten anscheinend alle eine gute Kondition, denn trotz der dünnen Luft wurde keiner von der Höhenkrankheit geplagt. Auf der Rückfahrt gab es dann einen Halt in Socaire, wo wir in einem kleinen Restaurant lecker zu Mittag gegessen haben. Bevor wir wieder in San Pedro de Atacama angekommen sind, stand auch noch ein Abstecher im kleinen Ort Toconao auf dem Programm. Durch ein besonderes Bewässerungssystem haben die Bewohner des Ortes mitten in der Wüste eine sehenswerte Oase geschaffen. Um 16:30 Uhr waren wir dann im Hotel - das war wieder ein sehr schöner Tag!

04 März 2009 • El Tatio Geysers - Salar de Uyuni

Ein Geysier
Grüppchen bei Grossem, grünen, Altiplano-monster!!

Geysiere und Thermalquellen

Heute mussten wir wieder ganz früh aufstehen, denn schon um 5:30 Uhr ging es wieder los. Unser Ziel waren die Geysire in der Atacama-Wüste und die Fahrt dorthin dauerte 2 Stunden - dabei wurden wir wegen der schlechten Strasse mächtig durchgeschüttelt. Auf dem Weg dahin hatten wir 2 Zwischenstopps eingelegt: einmal, um den grandiosen Sternenhimmel über der Wüste zu betrachten und dann nochmals, um einen rauchenden Vulkan zu knipsen. Der Sternenhimmel hier ist der Wahnsinn! Nicht nur, dass man das "Kreuz des Südens" gut erkennen kann, auch das Band der Milchstrasse war mit blossem Auge sichtbar. Die Sonne geht hier übrigens um 7:30 Uhr auf und um 20:30 Uhr unter. Und in der Nacht wird es kalt, das haben wir vor allem auch heute am Morgen gemerkt. Doch zurück zu den Geysiren: Die waren anhand ihrer Fontänen schon aus der Ferne erkennbar. Und als wir dort ankamen, blubberte es wirklich überall aus dem Boden. Wir mussten also aufpassen, wo wir hinliefen. Und an manchen Stellen stank es fürchterlich nach Schwefel. Ganz in der Nähe eines kleineren Geysirs hatten wir dann gefrühstückt, dazu hatte Felipe, unser Fahrer, Kaffee und Tee, Weissbrot und noch ein paar Dinge im Kofferraum unseres Kleinbusses parat. Noch wäherend des Frühstücks war es bitter kalt, kein Wunder, waren wir doch auf über 4.300 m. Aber nachdem die Sonne aufging, wurde es auch schnell wieder wärmer. Das war wohl auch der Grund, dass sich eine Herde Vicuñas (die sehen wie kleine Lamas aus) zuerst zwischen den Geysiren und dann davon weg bewegten und dabei ganz nahe an uns vorbei kam. Wer diese Naturwunder im Norden Chiles noch besuchen möchte, muss sich beeilen, denn die Regierung hat dem Bau eines Geothermischen-Kraftwerks bereits zugestimmt. Und wenn dieses in 3 Jahren gebaut ist, wird es diese Geysire wohl nicht mehr geben. Das ist eigentlich schade, denn gerade in der Atacama-Wüste wäre auch genug Platz für Solarmodule oder Windkraftanlagen…. Nach diesem Erlebnis ging es weiter zu den heissen Quellen von Puritama. Auf dem Weg dorthin wurden mehrere Fotostopps eingelegt. Bei einem dieser verlor Bernd seinen Fotoobjektivdeckel, so dass wir umgekehrt und 1 km zurückgefahren sind, um danach zu suchen. Zur Belustigung aller fand sich das Teil dann auf seinem Sitzplatz - was Jürgen zum Spruch des Tages (siehe Ende dieses Berichts) veranlasst hat. In den heissen Quellen kann man baden, was einige von uns Spass gemacht hat. Um 15:15 Uhr waren wir heute wieder in unserem Hotel. Jürgen und Sigrid werden am späten Nachmittag ins Valle de Luna fahren (denn als wir dort gewesen sind, waren sie ja noch auf dem Weg nach Chile) und Klaus wird heute ab 20:30 Uhr an der Sternenbeobachtung teilnehmen. Die anderen werden sich ausruhen und schon die Koffer packen, denn morgen, auch wieder recht früh, geht unser Flug nach Santiago.

05 März 2009 • Valparaíso - San Pedro De Atacama

Auf einer Terasse mit Blick auf den Hafen
Berndt und Johannes in Künstlerstadt Valparaiso

Durch den Himmel, über die Wüste, ins Meer

Auch heute mussten wir wieder recht zeitig aufstehen, denn unser Flug von Calama nach Santiago ging recht früh. Vor allem für Klaus war es eine recht kurze Nacht gewesen, denn seine Sternenbeobachtung hatte bis 23:30 Uhr gedauert. Er war auch etwas enttäuscht, denn die Sterne am Nachthimmel wurden nur per Laserpointer erklärt und statt der erhofften Bilder von der Magellanstrasse konnte er nur solche vom Mond knipsen. Auf dem Weg zum Flughafen verschenkte Diana von viventura bereits frankierte Postkarten, die wir dann im Flughafengebäude beschriften und gleich versenden konnten. Diesesmal hatten wir auch mit den Sitzplätzen Glück, denn die Maschine war nicht ausgebucht und so konnten wir auf dem Flug in südlicher Richtung nicht nur die Anden, sondern auch deren höchsten Berg, den Aconcagua in Argentinien, sehen und fotografieren. Klaus war von seinem Sitzplatz "1 A" total begeistert, hatte der Stewardess vor der Landung gesagt, dass er die leere Lunchbox von LAN als Souvenir aufheben möchte und von ihr dann prompt nochmal eine gefüllte dazu bekommen. Kurz nach 11 Uhr landeten wir in der Hauptstadt und begaben uns zur Kofferabholung. Dort an den Bändern herrschte nicht nur das übliche Gedränge, es rannten auch noch Polizisten mit ihren Rauschgiftspürhunden zwischen den Menschenmassen herum. Unser neuer Fahrer, Oskar, brach dann mit uns nach Valparaiso auf. Unterwegs hielten wir bei einem Restaurant an und konnten dort die ersten Empanadas (gefüllte Teigtaschen) und Asados essen. So gesättigt fuhren wir weiter nach Valparaiso und waren um 15:30 Uhr in unserem Hotel, das auf dem ehemaligen Gefängnishügel liegt.. Diese Stadt hat echt was: die 800.000 Einwohner leben auf den 45 Hügeln. Auf 15 von ihnen fahren Seilbahnen (Funiculares) hinauf. Der Hafen ist ein wichtiger Umschlagplatz. Auch ist diese Stadt dafür bekannt, dass sie damals die erste Zeitung Südamerikas herausgebracht hat. Nach dem Einchecken im Hotel holte uns um 16 Uhr die kleine, quirlige Vicki ab, um uns ihre Stadt, die mindestens genauso steile Strassen hat, wie das amerikanische San Franzisco, zu zeigen. Los ging es am "Plaza Bismarck", der gleich neben der Deutschen Strasse und dem Deutschen Krankenhaus liegt. Nach einem längeren Fussweg stoppten wir in einer Eisdiele, bevor wir die alte, angelikanische Kirche besichtigen konnten. Natürlich sind wir auch 2-mal mit den Funiculares gefahren, waren im Stadtzentrum und im Frachthafen, wo zu aller Überraschung viele Container aus Hamburg umgeschlagen wurden. Zum Abschluss ging es noch in eine Bar. Das war wieder ein toller Tag! Morgen heisste es nun zum ersten Mal "Ausschlafen", auch werden wir unser allererstes Frühstück in einem chilenischen Hotel zu uns nehmen. Darauf sind wir mal gespannt…

06 März 2009 • Valparaíso

viCruise auf dem Pazifik
Süchtig nach Scharfem - Jürgen

Freier Tag! Ausflug, Bootsfahrt, Markt, B.Garten..

Heute hatten wir kein so umfangreiches Programm. Zum Frühstück gab es Weissbrot, gekochten Schinken, Käse, Obst - und leckeren Apfelkuchen. So gestärkt liefen wir durch die kurvigen, verwinkelten Strassen in die Stadt hinunter und dort zunächst in den Hafen um da eine Rundfahrt zu machen. Mit einem kleinen Boot tuckerten wir dann an den Container-, Fischer- und Frachtschiffen vorbei. Auch das Trockendock und das Segelschiff "Esmeralda" waren beeindruckend. Zur Verabschiedung dieses Viermasters wurde sogar die Chilenische Staatspräsidentin erwartet und deshalb waren auf dem Wasser Polizisten mit Jetskis unterwegs, die dafür sorgten, dass keiner dem Staatsoberhaupt zu nahe kam. Im Hafen liegt übrigens auch ein Teil der chilenischen Kriegsmarine - deren Schiffe darf man aber nicht knipsen.

Zum Mittagessen gab es wieder Fisch, diesmal in der Markthalle "Mercado Cardonal". Wie immer bekommt man als Vorspeise eine "Pebre-Sosse" hingestellt. Die war diesesmal aber ganz schön scharf gewürzt.

Anschliessend fuhren wir in den Botanischen Garten in "Viña del Mar" und danach noch an den Strand von Reñaca. Leider war das Baden im Meer aufgrund des hohen Wellengangs verboten. Wahrscheinlich war das auch der Grund, dass ein Hubschrauber und ein Schiff der Küstenwache vor Ort waren, um dieses Verbot zu überwachen. Wenigstens konnten wir aber mal unsere Füsse in das kühle Wasser des Humboldt-Stroms reinhalten. Den Abend liessen wir in einer gemütlichen Kneipe in den Hügeln von Valparaiso ausklingen.

07 März 2009 • Valparaíso - Santiago de Chile

Glücklich und nass
Dichters Boot, Dichters Haus, Dichters Glocken und

Dichterhaus Nerudas und Wasser bis zur Nase

Heute trafen wir uns um 8 Uhr zum Frühstücken im Hotel. Und neben den "Basics" gab es wieder - ja, den leckeren Apfelkuchen. Nach der Vesper mussten wir leider die schöne Stadt mit ihrem tollen Ambiente verlassen und fuhren in Richtung Santiago weiter. Zuerst stoppten wir aber am "Punta Tralca"-Strand wo sich die Mutigen von uns nochmals in die eiskalten Meeresfluten stürzen konnten. Diana meinte, das Wasser hätte nur so 15 Grad, deshalb war auch kein längerer Badeaufenthalt geplant. Und dann kamen wir nach Isla Negra - einem Ort, der sich gar nicht auf einer Insel befindet, in dem aber der berühmte chilenische Dichter Pablo Neruda sein Haus am Meer hatte. Kurioserweise gibt es dort nicht nur Ansichtskarten und sonstige Souvenirs zu kaufen, nein, es befindet sich dort sogar ein kleines Hüttchen der "Correos de Chile", der chilenischen Post, auf dem Gelände. Wir mussten nicht lange warten, bis wir eine Führung durch dieses Anwesen bekamen. Leider ist fotografieren dort verboten. Wir erinnern uns jedoch alle daran, dass Pablo Neruda das Meer liebte und deshalb z. B. sämtliche Arten von Muscheln und Gallionsfiguren sammelte. Vor seinem Haus, das sich oberhalb einer malerischen Bucht befindet, liegt ein kleines Segelboot, in dem er öfters seine Drinks einnahm. Und daneben hängen an einem Gestell Schiffsglocken. Sein Bett im Obergeschoss des Anwesens ist Richtung Meer gerichtet und daneben lag immer ein Fernrohr, mit dem er auf das Meer hinausgeschaut hat. Irgendwann hatte er so eines Morgens ein grösseres Stück Treibholz im Wasser erspäht und seiner Frau angekündigt, dass er sich daraus einen Schreibtisch fertigen lassen wird. Und als das Teil dann an Land gespült wurde, hat er dieses Vorhaben verwirklicht. Da verwundert doch sehr, dass dieser Dichter trotz seiner Leidenschaft für das Meer das Schwimmen nie gelernt hatte!

Das Mittagessen nahmen wir ein Stück weiter, im Ort "Pomaire", ein. Die Portionen waren riesig und alles schmeckte wieder sehr lecker. Von diesem Ort, wo es auch günstige Keramiken zu kaufen gibt, war es nicht mehr weit nach Santiago, wo wir am frühen Nachmittag eintrafen. Für den Abend haben wir uns den Besuch einer Flamenco-Show vorgenommen.

08 März 2009 • Santiago de Chile

Mmmmmm...., Das macht doch froh
"el diablo de Concha y Toro"  (der Teufel Concha y

Weingut Besuch (hauptsache: Weinverkostung)

Der Sonntag begann erst einmal mit einem herzhaften, Amerikanischen Frühstück. Um 10:40 Uhr fuhren wir (ohne Johannes, der den Tag anders verbringen wollte) los, zum Weingut "Cancha y Toro" in Pirque. Dort wurde uns zuerst einmal ein Info-Film gezeigt, leider nur in spanischer Sprache, doch wir verstanden den Inhalt auch so. Anschliessend hatten wir eine Führung. Die begann vor dem alten, feudalen Anwesen, um das sich ein riesiger Parkt mit Lagune gruppiert. Danach ging es in eine Weinbergszeile und anschliessend in die Keller. Uns wurde erzaehlt, dass "Concha y Toro" das grösste Weingut in Südamerika ist, dass in Chile auf 8000 ha Wein, überwiegend der Sorte "Cabernet-Sauvignon" angebaut und der in 110 Ländern exportiert wird, der Inhalt jedes der Holzweinfässer 300 l beträgt. Natuerlich konnten wir auch 2 Sorten davon kosten und danach bestand die Möglichkeit, Flaschen und Zubehör zu erwerben. Zur Frage, was der Name "Casillero del Diabolo" (Diabolo = Teufel" auf dem Flaschenetikett bedeutet, wurde folgende Legende erzählt: "Der erste Weingutsbesitzer hätte seinen billigen Wein immer mit seinen Weinbergsarbeitern geteilt, den besseren jedoch in einer speziellen Kammer des Weinkellers versteckt. Eines Tages entdeckte einer der Arbeiter eine dieser Flaschen und nachdem diese ihm besonders gut schmeckte, erzählte er seinen Freunden davon. Und so kam es, dass Flasche um Flasche dieses guten Tropfens gstohlen wurde. Als der Gutsherr dies bemerkte, musste er sich etwas ausdenken, und ersann folgende List: Er erzählte den damals recht abergläubischen Menschen, dass der gute Wein ein Werk des Teufels sei - und von da an hörten die Diebstähle auf ;-) " Um den Wahrheitsgehalt dieser Geschichte zu untermauern, wurde uns ein alter, vergitterter, nur spärlich beleuchteter Kellerabschnitt gezeigt - und aus der Ferne konnten wir tatsächlich darin den Schatten einer Teufelsfigur erkennt. An unserer Besichtigungstour nahmen auch einige Chilenen teil. Juan, ein Familienvater aus Viña del Mar hatte uns wohl ins Herz geschlossen, denn er gab eifrig Tipps, welchen Wein wir kaufen sollten und "busselte" uns zum Abschied. Nach 2 Gläsern Wein im Bauch war es wieder mal Zeit für das "Almuerzo" (Mittagessen). Und das nahmen wir gleich im Nachbarort ein. Der "Renner" war natürlich wieder "Ceviche". Dieses Fischgericht gab es diesesmal aber leider nur in "Eisbechergrösse", so dass manche von uns noch eine weitere Bestellung orderten - z. B. einen "Chilena" (= Salat aus saftigen Tomaten, Zwiebeln und Koreander). Was uns alle etwas nervt ist, dass man nach dem Essen immer nur 1 Gesamtrechnung erhält. Diana muss also jedesmal die Buchhalterin machen und ausrechnen, welchen Betrag der Einzelne bezahlen muss. Und da die Geldautoamten meistens nur 10000er Peso-Scheine "ausspucken" gibt es danach öfters Probleme mit dem Wechselgeld. Übrigens: US-Dollars sind schon in der Hauptstadt kaum gefragt und werden auf dem Land gar nicht erst als Zahlungsmittel akzeptiert. Aber in manchen Restaurants kann man mit Kreditkarte bezahlen. Der Nachmittag war zur freien Verfügung. Den Abend liessen wir in einer Peruanischen Kneipe ausklingen. Und das gefragteste Getränk dort war natürlich der "Pisco Sour".

09 März 2009 • Puerto Natales - Punta Arenas

Ein Turist
Ein Magellan Pinguin

Beeindruckender Flug nach Punta Arenas, Pinguine..

Am heutigen Montag war wieder einmal frühes Aufstehen angesagt - denn schon um 6:15 Uhr ging es los, zum Flughafen von Santiago. Leider stellte sich beim Einchecken heraus, dass nur Bernd und Johannes Fensterplätze auf der den Anden zugewandten Seite hatten. Die anderen waren "bunt" im Flieger verstreut, sogar Jürgen hatte nicht einmal einen Platz neben seiner Sigrid bekommen. Irgendwie klappt das mit der Sitzplatzreservierung bei LAN fast nie, da kann man aber leider nichts machen…

Von Johannes, der in der letzten (24.) Reihe am Fenster sass, kam der Vorschlag, dass wir ihm unsere Kameras überlassen und er damit die Aufnahmen macht. Während des fast 3-stündigen Fluges war er dann damit beschäftigt und hat trotz der Blendung durch die Sonne recht gute Aufnahmen hingekriegt.

Zu unser aller Überraschung war es heute in Puntas Arenas zwar nicht heiss, aber doch recht angenehm warm. Und der Wind bliess auch nicht so heftig. Nachdem Fernando, unser neuer Fahrer, das Gepäck eingeladen hatte, fuhren wir in Richtung Stadt und legten einen Stopp beim Friedhof ein. Der war recht interessant, denn dort gab es nicht nur "normale" Gräber, sondern auch riesige Monumente und reichlich geschmückte Urnengräber zu bestaunen. Und damit sich niemand verirrt, tragen die Wege dazwischen sogar Strassenbezeichnungen. Weiter ging es zum "Mirador", einem Aussichtspunkt über der Stadt. Vorn dort aus erklärte uns Diana, wo die Magellan-Schifffahrtsstrasse verläuft. Klaus ergriff die Gelegenheit und kaufte für seine Nichte einen Pinguin-Schal sowie eine dazu passende Mütze und probierte beides - zur Belustigung aller - sogar selber mal an.

Nächstes Ziel war das Stadtzentrum, mit dem Platz, an dem auch das Denkmal von Magellan steht. Da hatten sich zahlreiche Händler gruppiert, die ihre Kunstgegenstände und Ansichtskarten anboten. Und nach einem Rundgang knurrte schon wieder der Magen, denn ein Frühstueck hatten wir im Hotel ja nicht bekommen und im Flieger gab es nur die uns inzwischen gut bekannte "Tiempo del Snack"-Box in der sich nur ein Muesliriegel, Tuc-Kekse, etwas nussiges und 4 Tick-Tack befinden. Das Essen im Restaurant war wie immer gut und - verglichen mit Deutschland - günstig. Johannes konnte leider nichts futtern, da er wieder Probleme mit seinem Magen hatte. Deswegen - und weil wir noch ein paar Stunden Fahrt bis zu den Pinguinen von "Seno Otway" vor uns hatten - versorgten sich alle in einem Supermarkt noch schnell mit Getränken. Und Johannes kaufte ein bisschen mehr ein: 1 Grosspackung Eis, mehrere Joghurt, Brot, Säfte-usw.

Am späten Nachmittag erreichten wir endlich die Magellan-Pinguine. Anders, als man denkt, leben diese gar nicht im ewigen Eis, sondern in einer Graslandschaft. Und die putzigen Kerle sind das Fotografieren offensichtlich gewöhnt.

Danach ging es weiter nach Puerto Natales, wo wir recht spät und müde, um 22 Uhr eintrafen.

10 März 2009 • Nationalpark Torres del Paine - Puerto Natales

Immer Zeit und schöne Sicht zum Picknicken
Das Paine-Massiv

Was für ein Bummel!!!

Um 9 Uhr fuhren wir am Hotel "Charles Darwin" mit kleinem Gepäck weg. Auf dem Weg in den Nationalpark "Torres del Peine" legten wir zahlreiche Fotostopps ein, vor allem, um das Paine-Massiv oder Guanakos zu fotografieren. Die schneebedeckten Berge sind aber auch gigantisch! Mittags fand dann eine 2-stündige Wanderung zum Nordenskjoeld-See statt.

Mit dem Wetter hatten wir echt Glück, denn noch in der Nacht davor hatte es heftig geregnet und auch unser Fahrer hatte für unseren Ausflug leichte Regengüsse prognostiziert. Entgegen den Erwartungen war es den ganzen Tag lang dann weder kühl noch regnerisch sondern warm.

Um 17 Uhr waren wir in der Hosteria "Lago Tyndall", mitten im Park.

Das war ein toller Tag!

11 März 2009 • Nationalpark Torres del Paine - Puerto Natales

Grey Gletscher
Adler picknickt ein Kaninchen

Der Gletscher un langsam zurück…

Das frühe Aufstehen - wir haben um 7:30 Uhr das Hostal "Lago Tyndall" im Nationalpark "Torres del Paine" verlassen - hat sich wieder einmal gelohnt. Denn als wir nach längerer Fahrt einen See und dann nach 1 Stunde Bootsfahrt den 12000 Jahre alten "Grey-Gletscher erreichten, schien sogar die Sonne und der Anblick war atemberaubend! Denn sonst ist es in dieser Gegend, so wie überall in Patagonien, meistens bewölkt oder es regnet. Allerdings war es auch heute sehr windig und recht kalt - das Thermometer hinter der Steuerkajuete zeigte gerade mal +3 Grad an. Da war sogar das Wasser wärmer, es hat angeblich 5 Grad! Beim Fotografieren war die Kamera wegen des Windes kaum zu halt en. Zu unserer Überraschung fischte die Schiffsmannschaft bei einem kurzem Stopp vor der Gletscherzunge einen grösseren Eisbrocken aus dem See, zerkleinerte diesen und reichte dann jedem von uns ein Glas "Pisco Sour" oder Whiskey mit einem solchen Eisstückchen darin.

Nach diesem einmaligen Ausflug verliessen wir zur Mittagszeit den Nationalpark und fuhren zur Milodo-Höhle, in der die Überreste eines Riesenfaultiers, das vor einigen Jahrtausenden gelebt hat, gefunden wurden. Bei der Höhle handelt es sich eigentlich nur um einen riesigen Hohlraum unterhalb eines Felsens, ohne Stalakmiten-/Stalaktiten und weil sich darin sonst nichts befindet, hielten wir uns da nicht länger auf. Im Restaurant gegenüber nahmen wir dann ein spätes Mittagessen ein und der eine oder andere von uns kaufte bei dieser Gelegenheit ein Patagonien-Poster oder T-Shirt.

Wieder in Puerto Natales angekommen sind Martina und Bernd zur Polizeistation, weil ihnen am Anreisetag, als sie die Strafe wegen der Einfuhr von Früchten bezahlen mussten, auch das Einreiseformular, welches bei der Ausreise aus Chile vorgezeigt werden muss, abgenommen worden ist. Wir sind gespannt, was sich deswegen getan hat….

12 März 2009 • Puerto Natales

Guanaco Patagónico
Schneewittchen und die sieben grossen Zwerge vor d

Wir fahren zur anderen Seite der Anden

Chile adieu - buenos dias Argentina! Um 8:00 Uhr stiegen wir in den öffentlichen Bus nach El Calafate um. Nach einigen km Fahrt mussten wir das Fahrzeug an einem Grenzposten in Chile ver- und die Pässe kontrollieren lassen. Bernd und Martina hatten gestern in der Polizeistation in Puerto Natales schnell Ersatzpapiere erhalten und kamen genauso wie wir problemlos durch den Zoll. Nach ein paar km kam dann natürlich auch die Argentinische Grenzkontrolle und auch dort gab es keinerlei Schwierigkeiten. Bevor wir El Calafate erreichten, wurde der Bus noch betankt und bei diesem Aufenthalt bestand die Möglichkeit, etwas zum Essen und Trinken zu kaufen. Die Frage "Accepta Pesos Chilenos" wurde im Laden leider mit einem lauten "Nooooo!" beantwortet - glücklicherweise wurden jedoch Dollars als Zahlungsmittel akzeptiert.

So um 14 erreichten wir unser Hotel in El Calafate und lieferten dort nur die Koffer ab, weil wir noch das Schiff zum "Perito-Moreno-Gletscher" erreichen wollten und bis zur Bootsanlegestelle noch ca. 80 km zurücklegen mussten.

Auch heute hatten wir wieder Glück, denn wir waren dann fast die einzigen an Bord und als wir damit den Gletscher erreichten, schien erneut die Sonne. Bei der Bootsfahrt war es wieder recht windig - und es wehte den Hut von Klaus davon.

Nach diesem Törn fuhren wir noch ein kurzes Stück zu einem Wanderweg. Vom mehreren Aussichtspunkten aus boten sich da tolle Ausblicke auf die Eismassen.

13 März 2009 • El Calafate - Buenos Aires

"El Obelisco"
Im Saunatown Buenos Aires

Noch mals in die Zivilisation

Der heutige Tag begann recht gemütlich, denn wir fuhren erst um 10:30 Uhr vom Hotel "Don Quijote" in El Calafate weg, zum kleinen Flughafen, außerhalb der Stadt gelegen. Dort waren wir schneller als gedacht und hatten deshalb fast 2 Stunden Zeit bevor der Flieger abhob. Obwohl es sich nur um einen Inlandsflug handelte, wurde unser Gepäckt gescant. Dabei wurde in Dianas Beutel ein Messer und in Sigrids Tasche eine Nagelfeile entdeckt. Beides wurde gleich am Flughafen entsorgt - schade! Vor dem Start musste jeder von uns noch eine Abfluggebühr in Höhe von 18 Pesos entrichten. Der Flug nach Buenos Aires dauerte ca. 3 Stunden und vor der Landung wies der Pilot darauf hin, dass der Zeitunterschied zu El Calafate +1 Stunde beträgt. An der Gepäckausgabe des Flughafens in Buenos Aires ging alles ein wenig durcheinander und es dauerte auch ziemlich lange, nämlich ca. 1 Stunde, bis jeder seinen Koffer hatte. Und da wir danach auch noch in den Berufsverkehr hineingeraten sind, erreichten wir unser Hotel, das zentral in der Innenstadt liegt, erst um 18 Uhr. Wenigstens sind wir alle im 23. Stock untergebracht und haben daher einen tollen Blick auf die Stadt.

Bereits um 18:30 Uhr waren wir wieder "auf Achse", schlenderten mal einfach nur so durch die Strassen und assen anschließend zu Abend. Danach war noch ein kurzer, nächtlicher "Verdauungspaziergang" zum Präsidentenpalast angesagt - und das alles ohne Jacke, denn das Wetter hier ist super - noch um 22 Uhr zeigte ein Thermometer in der Innenstadt +27 Grad an.

Morgen beginnt nun unser letzter gemeinsamer Tag, denn am Sonntag fliegen Bernd D., Jürgen und Sigrid wieder über Santiago de Chile und Madrid nach Deutschland. Martina und Bernd sowie Johannes fliegen zu den Wasserfällen von Iguazu und Klaus hat noch 3 weitere Tage hier in Buenos Aires. Der hat nun auch wieder einen Sonnenhut - Diana hatte ihn um 22:15 Uhr zu einem solchen "Spontankauf" bei einem Straßenhändler überredet. Und nachdem der Rest der Gruppe den "coolen Lock" bescheinigt hatte, machte er dafür 20 Pesos "locker".

14 März 2009 • Buenos Aires - Buenos Aires

"El Che", (hinter links, die Jura Schule)
Ein Schutzengel bei uns....

Wandern durch Buenos y Calurosos Aires

Heute war wieder ein toller Tag! Klaus hatte zwar verschlafen (gestern vergessen, seinen Wecker um 1 Stunde vorzustellen), kam aber trotzdem noch rechtzeitig zum Frühstück und so konnten wir zusammen mit Daniela, unserer Reiseleiterin, pünktlich um 10 Uhr vom Hotel loslaufen. Zunächst schlenderten wir zum grossen Obelisken, der in Sichtweite unseres Hotels liegt. Danach bestand die Möglichkeit, in einer Wechselstube Geld umzutauschen. Hätten wir vorher gewusst, wie lange sowas dauert, wären wir wohl alle an einen Geldautomaten gegangen. Das nächste Ziel war der Präsidentenpalast. Und dort hatten wir Glück, denn der war heute sogar mal zu besichtigen! Klar, auf den Balkon, wo einst Evita Peron und später auch Diego Maradonna standen, durften wir nicht. Aber dafür in andere Zimmer und sogar in den Raum, in dem sich die Argentinische Staatspräsidentin sonst immer mit ihren Ministern bespricht. Anschließend stiegen wir in einen öffentlichen Bus und fuhren in den Stadtteil La Boca. Es ist zwar interessant, dort die bunten Häuser anzugucken und den Tangotänzern zuzuschauen, aber für einen längeren Aufenthalt eignet sich diese Gegend wegen des Trubels nicht. Deshalb stiegen wir wieder in einen Bus und fuhren in das Stadtviertel San Telmo. Nach einem leichten Mittagessen liefen wir dort durch die Gassen und kamen auch am schmalsten Haus, das eigentlich nur aus einer Türe und einem Balkon darüber besteht, vorbei. Die nächste Busfahrt brachte alle dann noch in das Stadtviertel "Recoleta". Dort gibt es u. a. einen riesigen Friedhof, in dem man sich verlaufen kann und wo auch Evita Peron begraben ist. Deren Grabmal zu finden war auch ohne Plan nicht schwer, denn dort wimmelte es von Touristen. Die ca. 2 km zum Hotel sind wir dann zurückgelaufen und hatten von 17 bis 20 Uhr Freizeit. Beim gemeinsamen Abendessen in einer Tangobar hiess es dann Abschied nehmen: zum einen von Buenos Aires und zum andern von Diana, die uns ihr Heimatland Chile (und zuletzt auch noch ein bisschen von Argentinien) nahe gebracht hat. Sie hat das echt toll gemacht und wird uns allen fehlen!

15 März 2009 • Buenos Aires - Berlin

"Bärlin" in plaza San Martin, Buenos Aires
Über den.... ACONCAGUA wieder nach Hause!

Die Gruppe trennt sich…

Dies war der Tag der Heimreise. Bernd und Martina hatten sich ja schon gestern in der Nacht - nach der tollen Tango-Show hier in Buenos Aires - von allen verabschiedet. Bernd D., Klaus und Johannes trafen sich heute noch mit Diana zum Frühstücken. Jürgen und Sigrid waren zu dieser Zeit nochmals unterwegs, denn sie wollten vor dem Abflug noch schnell in Richtung Hafen laufen. Bereits 15 Minuten früher als geplant, nämlich um 11:15 Uhr, wurden Bernd D., Jürgen und Sigrid vom Flughafenzubringer abgeholt. Diana begleitete die drei und verabschiedete sich ebenfalls. Der Abschied fiel uns allen schwer, denn wir waren eine tolle Gruppe und hatten zusammen eine super Zeit. Dafür Dir, Diana, nochmals vielen Dank!