Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

13 Feb. 2009 • Frankfurt - Santiago

Santiago wartet auf seine Gäste
Ahumada Strasse

Das Abenteuer Chile

Das Abenteuer Chile ruft und 10 Leute aus Deutschland und der Schweiz freuen sie sich darauf dem Ruf folgen zu dürfen. Abends geht es mit dem Flieger via Madrid nach Santiago de Chile, wo wir nach ca 16 Stunden Flug am nächsten Morgen bis strahlendem Sonnenschein und Sommerhitze von Omar, unserem Reiseleiter empfangen werden.

14 Feb. 2009 • Santiago - Santiago de Chile

Buntes Treiben an der Kathedrale von Santiago
Heinrich und Christine in der Luft bis zum San Cri

Santiago de Chile

Heute sind wir endlich, nach dem langen Flug, in Santiago, die Hauptstadt Chiles. hier wartet auf uns Omar, unserer Tour conductor. Wir fahren dann durch die Stadt nach unserem Hotel, es liegt in einem vornehmende Stadtort Santiagos. Nach eine Erfrischungsaufenthalt im Zimmer sind wir bereit in die Stadt zu fahren.

Unserer Stadtspaziergang beginnt bei der Palacio de la Moneda, die Regierungsgebäude Chiles und geht weiter durch der Fussgänger Alle Ahumada bis zum Hauptplatz, wo wir das buntes Treiben der Leute beobachten, darunter auch ein Tanz von der Bewegungsgruppe gegen die sexuelle Diskriminierung. Am Ende der Fussgänger Strasse kommen wir zur Mapochomarkt, ein malerischer Ort, wo wir Mittagessen können. Am Nachmittag besuchen wir den San Cristobal Berg, aus dem wir durch die dunstige Luft die Stadt beobachten können, dabei lernen wir auch der Mote con Huesillo kennenlernen, schmackhaften (für manche so süss) Nationalgetränk Chiles. Abends lassen wir den Tag mit einem Willkommensessen im Bonapartehotel ausklingen.

15 Feb. 2009 • Santiago de Chile

Anke und Markus mit einer traumhaften Kulisse
Wartend auf dem Sonnenuntergang

In der Wüste

Es ist Sonntagmorgen 4:30, das Telefon läutet für die Gruppe als Wachruf. Raus aus den Federn, der Flieger in Richtung Calama wartet. Froh gelaunt, trotz der frühen Stunde geht es in 2 Flugstunden nach Calama, in den Norden von Chile. In einer Shopping Mall in the Middle of Nowhere decken wir uns für unsere Fahrt nach San Pedro mit dem Atacamawasser ein.

Auf der Fahrt nach San Pedro de Atacama besichtigen wir ein Denkmal für die Opfer der chilenische Diktatur. Weiter geht es durch die karge, aber fasciniernd Wüstenlandschaft. Wir sehen den Vulkan Licancabur und ein erstes Guanacu stellt sich vor unsere Fotolinsen. Nach weiteren Fotostopps kommen wir gegen Mittag in San Pedro de Atacama und nehmen im Restaurant La estraka ein vorzügliches Mittagessen ein.

Abends fahren wir zum Sonnenuntergang ins Mondtal. Dort erleben außergewöhnliches: es regnet in der Wüste!, es lässt aber hinter sich ein dichtes Nebel, der uns den Sicht auf den Andengebirge beim Sonnenuntergang verhindert, trotzallerdem das Erlebnis und Einsamkeit der Landschaft ist schön..

16 Feb. 2009 • San Pedro De Atacama

Unsere Gruppe bei den Tatiogeysiren
Wunderbare Landschaft

Grossartiger Tag

Gnadenlos, aber sanft geweckt, werden wir um 4.00 Uhr aus dem Schlaft geholt. Wir starten bei funkelndem Sternenhimmel zu unserer Tour Richtung Anden. über eine mehr als holprige Sandpiste bringt uns unser Fahrer Dionisio durch die Dunkelheit sicher zu den Geysiren von Tatio. Wir sind auf über 4000 m, noch ist die Sonne hinter dickem Nebel versteckt. Fast alles, was der Bauch der Erde zu bieten hat, sehen, hören und riechen wir: es brodelt, blubbert, zischt, heisse Wasserdämpfe, sprudelndes gurgelndes Wasser, Schlammblasen.

Es ist eiskalt und angenehm sich an den warmen Dämpfen aufzuwärmen. Nach einem stärkenden Früstück fahren wir zu dem Badelöchern und dann reisst der Himmel auf. Schneebedeckte Andengipfel, davor das spektakuläre Naturschauspiel, es ist unfassbar schön, faszinierend und es wird sich in unsere Erinnerung einbrennen.Auf demselben Weg 90 km zurück: Schotterwaschbrett - B245 - jetz aber unter blaue strahlendem Himmel durch die Halbwüste mit braun leuchtenden Sanddünnen, Schnegipfeln, grün-gelben Yareta - Polstern, dazwischen einige Vicuñas und ein Ñandu.

Nächste Station: die termen Puritama, malerisch in einer tiefen Schlucht gelegen. Im 34 Grad warmen Wasser planschen wir die Anstrengung des Morgens von uns. Nach einem liebevoll durchdachten Picknick geht es zuruck nach San Pedro de Atacama. Nun ist Freizeit angesagt, Schoppen durch bunte Geschäffte oder die Markthalle, relaxen, ein Besuich im Museum… Anke und Markus, Marrie und Arnim, Gertraud werden gegen 23 Uhr abgeholt. Sie wollen einen Blick in die Unendlichkeit des Weltalls werfen. Danke Omar, es war ein grossartiger Tag.

17 Feb. 2009 • San Pedro De Atacama

Abschied von San Pedro
Bergmanndenkmal in Calama

Atacama Salzsee

Das ersted wirkliche Frühstück zu christlicher Zeit, dann geht es ab in die Wüste. 30 Km. bis zum Salar de Atacama, einem abflusslosen Salzsee in fünffacher Bodenseegrosse. Wir laufen auf vorgegebene Wegen, die mit weissen Salzteppichen belegt sind und erleben von den atemberaubenden Andenkulisse diese so vermeintliche tote Salzkustre. Aber sie lebt! Eidechsen sonnen sich im gleissenden Licht zwischen glitzernden Salzkristallen.

In den warmen Lagunen schreiten die langbeinigen rosaroten Schönheiten, auf dem Grund nach Schrimps suchend. Gründeln nennt man das. Die Minikrebse sind verantwortlich für die Farbgebung der Flamingos. über uns gleiten immer wieder diese eleganten Vögle, sie auf ein Foto zu bannen gelingt nur selten. Die Luft zittert, die Hitze wird unerträglich, wir verlassen den so unwirklich anmutenden, lebensfeindlichen aber faszinierenden Landstrich. Welche ein kontrast! Vor wenigen Stunden bestaunen wir ehrfürtig die vielfältige Schönheit unserer Schöpfung. jetz stehen mitten im von Menschenhand geschaffenen Moloch, der in seiner Hässlichkeit einen starken Reiz ausstrahlt. Er ist nicht nur das weltgrösste Kupfertagebau, auch das grösste Loch mit 4,5 Km x 2,5 km und fast 1000 m. Tiefe. Die wirkliche Dimension lässt sich aus der Luft erahnen. Monstertrucks bewegen sich behäbig durch die ausgemergelte Erde. Pkws stehen wie Machtbox - Autos daszwischen ausser den monotonen Motorgeräuschen ist nichts zu hören, eine beeindrückenden Atmosphäre. Chuquicamata keine Bilderbuchlandschaft aber der Lebensquelle Chiles. Ein kontrastreicher Tag findet in Calama sein Ende.

18 Feb. 2009 • Valparaíso - Calama

Spaziergang durch Valparaiso
Badezeit in Viña del Mar
Badesaison in Viña del Mar

Valparaiso: Farbe-Hafen und -Pisco

Heute sind vom trüben Norden aus Calama in die sonnige Mitte nach Santiago geflogen. Unserer bekannter Fahrer Juan holte uns ab und wir fuhren eine schöne Strasse in Richtung Valparaiso. In la Viña del Mar machten wir einen Spaziergang auf der Strandpormonade, sahen den Menschen beim Baden zu und bewunderten einige Kunstler, die aus der feuchten Meeressand shöne Figuren geschaffen haben. Danach fuhren wir in unser erster "8 Sternenhotel" das Hostal auf einem der vielem Hügel von Valparaiso.

Am Nachmittag dann Stadtrundgang mit Vicky, einer temperamentvolle und lustigen jungen Faru, die uns vieles über die Entwiklung der Stadt erzählen konnte. Nach einen Barbesuch mit Piscogemuss wurde die Runde immer lustiger. es reichte nicht für alle Hügel, aber zwei der historischen Aufzüge haben wir auch genutzt - eine interessante Erfahrung. Den Abend beschlossen wir am abendlichen Hafen zu einem guten Restaurant mit Blick auf die beleuchtensten Boote und Schiffe - Eindrücke, die bleibend sind.

19 Feb. 2009 • Valparaíso - Santiago de Chile

Algarrobostrand
Weingut Undurraga

Abwechselungsreicher Tag

Der morgen danach der gute Pisco vom Vorabend hat keine Spüren hinterlassen. Wir sind guter Laune und auf dem Weg zum Haus von Pablo Neruda. Noch ist es trüb und neblich. Da noch gute Zeit haben, tätigen wir noch Einkäufe und spazieren auf der Strandpormonade; einige auch barfuss am Meeresstrand. Bei Pablo Neruda strahlt die Sonne wieder. Es ist ein grosse Anwesen mit unmittlerbarem Blick auf das Meer, es ist weitläufig bebaut und sowohl innen als auch aussen sind seine gesammelten Gegenstände aus aller Welt, vorwiegend maritimer Art, sichtbar.Unsere Mittagspause verbringen wir am Meer.

Juan, unserer guter und umsichtiger Fahrer, hat für uns das essen organisiert (Empanadas -jedem nach seiner Bestellung). der Pazifik hat eine schöne Brandung aber die temperatur reicht mir für eine Fusswanderung im flachen Wasser. Danach ist der Besuch zur Viña Undurraga angesagt; eine sehr schöne gepflechte Anlage zwischen den Weinfeldern. Uns wird Anbau, Sortenvielfalt, Produktion, Lagerung und Vermarkung umfassend erklärt und mit einer Verprobung von vier unterschidliche Sorten abgeschlossen- es waren aller gute geschmackliche Erlebnisse. der Abendessen nahmen wieder wiederum in einer neuen Gastätte in Santiago ein. Zu unserer überraschung "gab es auch hier wieder säftige Steaks, gutes Bier, guten Wein und sogar Pisco. es war wiederum ein guter abgestimmter Tagesablauf und ein voller Erfolg.

20 Feb. 2009 • Santiago de Chile - Pucón

Sozialbesuch in Santiago
Mit 5 Sternenbus nach Pucon

Andentour

Die Tour startete morgens um 8:30 h. bei strahlend blauem Himmel. Beim ersten Stopp besichtigten wir alte Eisenbahnwaggons und Lokomotiven ( eine mit alten Mercedesmotor). Danach ging es durch einen stillgelegten Eisenbahntunnel weiter in Richtung Anden (der Tunnel war so breit, dass die Aussenspiegel jeweils "noch" 10 cm Luft zur Seite hatten). Der nächste Halt war bei den Flüssen Rio Colorado und Rio Maipo und bei einem Wasserfall, der Glescherwasser führte. Wir haben es probiert-köstlich. Natürlich wurden Vorräte für die Weiterfahrt abgefüllt. Weiter ging es am Verlauf des Rio Maipo folgend bis zu einem Stausee (3 km lang, etwa 60m tief) dort war Gelegenheit zum Kajakfahren gegeben. Wegen dem uns entgegenkommenden scharfen Wind und dem sehr kalten Wasser stiegen nur die Mutigste ein. Wir gehörten nicht dazu, dafür genossen wir das Spiel von Wind und Wellen und das Panorama der uns umgebenden Berge mit leuchtend blauem Himmel. Danach ging es weiter bergauf. Nach der Überquerung des breiten Flusstales erreichten wir gegen 14:00 Uhr unserer Rastplatz mit einer Termalquelle, deren Wasser in einem kleinen von höhen Bergen umgebenden See mündete, was für ein wundervoller Platz für ein Barbecue. Schnell war der Grill aufgebaut und das Feuer konnte entfacht werden. Schaschlikwürste kamen auf den Grill, Getränke wurden im Bergbach gekühlt. Guacamole frisch zubereitet. Der Tisch wurde mit einer Tischdecke bedeckt Guacamole und Nachos gereicht. Bier, Wasser und Wein ohne Ende, Gläser waren da, Servietten, Brot geschnitten und geröstet- an alles war gedacht. Nach dem Essen der obligatorische Pisco; Dann kamen zum Nachttisch frische Erdbeeren und Blaubeeren; des weiteren Kaffee, Kekse und Schokolade. Nach dem ausgiebigen Picknick wurde alles aufgeräumt - auch der verursachte Müll- das Feuer gelöscht, die Gerätschaften verladen und zurück ging es nach Santiago - es war ein sehr erlebnisreicher Tag. Das Team, dass den Ausfug organisierte war perfekt in Ablauf und Gestaltung, in der Auswahl der Aussichtspunkte und dem hervorrragenden Picknick. Nach kurzem Aufenthalt und kurzem Staubabwaschen startete gegen Mitternacht der Komfortbus pünktlich nach Pucon.

21 Feb. 2009 • Nationalpark Torres del Paine - Pucón

Vorm Eingang in die Vulkanhöhle
Die Natur am Vulkan Villarica

Vulkanhöhle -Mapuche Essen-wunderschöne Quartier

Ankunft in Pucon mit einer Stunde Verspätung. Die Luft ist kühl, der Himmel blank, der nächtliche Regen hat sich verzogen. Unsere Koffer werden abgeholt und wir gehen zu Fuss in ein nahegelegenes Restaurant frühstücken. Anschliessend geht es weiter in ein Hotel. Wir werden über die möglichen Module der nächsten beiden Tage informiert. Gerüstet für den Abstieg in eine Vulkanhöhle fahren wir mit unserem Sprinter zum Fuss des Vulkans Villarica. Die Vulkanhöhle ist spärlich beleuchtet. Unsere Augen gewöhnen sich nur langsam an das Dunkel. Von der Decke tropft Wasser. Der Weg in die Höhle erfordert unsere volle Aufmerksamkeit. Tief unten in der Höhle angekommen wird das Licht ausgeschaltet. Es herrscht Stille und absolute Dunkelheit. Unheimlich! Dann geht es das Licht wieder an und wir steigen zurückt in den hellen Sonnentag. Der anschliessende Rundgang geht über eine lange Hängebrücke und wir lernen unbekannte, in Chile endemische Pflanzen kennen. Weiter geht es zum Mapuche Essen und ins Mapuche Museum. Dann warten noch zwei Wasserfälle auf uns. Bei Einbruch der Dunkelheit beziehen wir müde und erschöpft Quartier im komfortablen Huife Hotel. Wir schlafen in einem wundervollen kleinen Haus an einem rauschenden Bach.

22 Feb. 2009 • Puerto Varas - Pucón

Pucon und der Villarricaberg
Tatort unseres Extremrelaxes

Extrem Relaxen

Laut Reiseführer zählt das Hotel mit den Thermen in Huife zu den Top 10 Hotels für Wellness. Nach einen üppigen Früstück hat sich die Merheit der Gruppe eine Massage oder Schokoladen - Körper-packung gebucht und den Tag in 30 - 40 Grad warmen Thermalwasser verbracht. Rainer haben die Umgebung auf den an das Hotel grenzende Wanderwege erkundet. An diesem Tag haben wir aufgetankt für die nächsten ereignisreichen Tage.

23 Feb. 2009 • Puerto Varas - Pucón

Seelöwe, Fischmarkt und Calle Callefluss in Valdiv
Ohhh!  Ohhh! was ist denn das?!

Auf den Spuren der deutschen Einwanderer

Um halb 9 morgens verlassen wir Huife, bei erneut sonnigem Wetter, nach Valdivia, welches deutschen Ursprung ist. Wir gewinnen einen ersten Eindruck der Stadt auf dem lebendigen Markt und machen anschließend eine Bootsfahrt auf dem Calle Calle Fluss. Zur Stärkung geht es ins Brauereirestaurant von Kuntsmann. Hier haben wir Gelegenheit alle 8 Biersorten zu probieren. Dazu gab es große Fleischportionen. Die meisten entscheiden sich hinterher noch für einen besonderen Dessert: Pfannkuchen gefüllt mit Bockbiereis - muy rico! Auf der Fahrt nach Puerto Varas war es dann ganz still in Bus. Wir liessen den Tag in Puerto Varas bei einem Abendessen ausklingen.

24 Feb. 2009 • Puerto Varas - Coyhaique

Im Petrohue: Kulisse für das Foto von Corinne
Der schöne Osorno

Nordliche Patagonia

Morgens geht es mit dem Bus in NP Viecente Perez Rosales zu den Saltos de Petrohue und dem Lago Todos los Santos. Wir hatten mit dem Wetter Glück und die Sonne hat uns tolle Aufnahme für das Fotoalbum ermöglicht. Nachmittags ging es mit dem Flugzeug von Puerto Montt weiter nach Balmaceda und von dort weiter mit dem Bus nach Coyhaique - wo wir bereits einen tollen ersten Eindruck von der Carretera Austral bekommen haben.

25 Feb. 2009 • Coyhaique - Puerto Guadal

Abenteuerlustig auf dem General Carrera See
Christine begeistert von den Pferde

Eroberung der Carretera Austral

Die Eroberung des Carretera Austral beginnt mit der Aufsuche von Proviant im Supermarkt von Coyhaique. Anschließend geht es auf die Piste - Anfangs auf Asphalt anschließend nur noch Schotter. Vorbei an tollen Bäume und dünnbedeckten Gipfeln. Nach jeder Hügel eine neue eindrucksvolle Sicht. Der Höhepunkt des Tages war das "Asado Patagonico". Ein durchgebratene Schaf 15 Kilo schwer. Im offener Feuer gegrillt war es. Ins Puerto Tranquilo angekommen haben wir den tollen Wetter wegen heute schon den Bootsfahrt zu den Marmorhöllen unternommen. Insgesamt ein weiteres perfekter Tag!

26 Feb. 2009 • Puerto Guadal

German, der Gastgeber, Gertraut und Corinne genies
Der Wasserfall von Puerto Guadal

Freier Tag

Nach der gestrigen endlosen Schotterpiste war heute ein erholsamer, "autofreir" Tag angesagt. Das späte Frühstück, erst um 9 Uhr!, wurde von Paula, der lodgebesitzerin, persönlich serviert. Ab 10 Uhr standen verschiedene Aktivitäten zur Auswahl. Arni und Margot entschieden sich für das Reiten, der Rest der Gruppe (ohne Gertraut und Corina, die mit Omar der Dorf Puerto Guadal besuchten) für die Wanderung. 400 m. Anstieg, um den Gletscher, die den Nordrand des patagonischen Eisfeldes begrenzen, etwas näher zu kommen. Der Blick auf den Türkisfarbene Lago Bertrand, das Panorama von tausenden von Gipfeln und das elegante Kreisen eines Kondors hat uns alle entzückt. Martin, der junge Ecoturismusstudent bereicherte den Abstieg mit verschieden Informationen über Tierpflanzenwelt. Abends gab es wieder Leckeres von der Grossmutter liebevoll gekocht und von Paula serviert. War den Abend hoch genüsslicher verbringen wollte, sass am grossen Kanibfeuer mit Kirchenschnapps.

27 Feb. 2009 • Coyhaique - Puerto Guadal

Die Petroglifos von den Tehuelches
Ein patagonischer Gaucho

Ruckfahrt auf der carretera Austral

Rückfahrt auf der Schotterpiste, unterbrochen von verschieden Fotostops, Wasser kaufen in Puerto Tranquilo und einen "Churrasco completo" - Essen in einem kleinen Lokal. Highlight war der Besuch der Höhlen mit den 10000 alten Handabdrücken. (si non e vero e buen travato). Gemütliches Abendessen in Coyhaiques "Stammlokal".

28 Feb. 2009 • Punta Arenas - Coyhaique

Blick auf dem  Fluss Simpson
Neruda Seeman und Markus Cow boy

Ruhetag

Nach den langen Busreisen auf Schotterpisten der letzten Tage waren alle froh, den Tag gemütlicher angehen zu können. Niemand hatte Lust im nahen Nationpark zu wandern, da auch mit leichtem Regen gerechnet werden musste. Die Meisten von uns gingen in die Stadt, um Einkäufe zu tätigen. Vor allem rote Reisetaschen waren gefragt, die dann emsiges Umpacken nach sich zogen. Viele trafen sich zu Mittagessen in unserer Stammbeiz am Ende der Fussgängerzone. Kuchenessen war angesagt. Am Ende war man sich einig, dass nur der Schokoladenkuchen weiter zu empfelen ist. Am Nachmittag ging es bereits zum Flughafen Balmaceda. Gespannt waren wir, ob wir das nordliche Eisfeld von oben sehen würden. Leider flogen wir dann über eine dichte Wolkendecke Richtung Punta Arenas. Nachtessen im Restaurant La Marmita in der Nähe unseres Hotels Finis Terrae.

01 März 2009 • Nationalpark Torres del Paine - Punta Arenas

Endziel unserer Wanderung: Los Cuernos
Patagonien : Natur und Wunder

Höhepunkt Torres del Paine

Strahlender Sonnenschein und blauer Himmel begrüsten uns zum Frühstück im Panoramarestaurant. Per Bus mit Gepäckanhänger ging es nach Puerto Natales. Der Himmel bedeckte sich immer mehr mit grossen Cumuluswolken. Tausenden von Schafen waren Links und Rechts in dieser Steppenlandschaft zu sehen. Nach kurzem Sandwichstop fuhren wir nordwärts Richtung Nationalpark. Der Wettergott meinte es gut mit uns und vertrieb im richtigen Moment die grossen Wolken so dass wir das Torres del Paine Massiv sahen. Wir sahen Kondore die immer wieder abhoben, um grosse Kreise am Himmel zu ziehen. Gegen Ende des Nachmittags wanderten wir eine Stunde zu einem Punkt, der uns nochmals einen besonderen Blick auf den Torres der Paine ermöglichte. Kurze Fahrt in das Hotel Tyndall mit anschliessendem Abendessen.

02 März 2009 • Nationalpark Torres del Paine - Puerto Natales

"Der Grey, Schönheit pur"
Kalt und Glücklich

Ein sehr erlebnisreicher Tag

Pünklich 5 Uhr schrillte in fast allen viventura-Zimmern der Wecker. Grund: Die Hörner des Torres der Paine sollten laut Manuel, unseren Kraftfahrer, glutrot erstrahlen. Alles nur ein Gerücht - tiefe Finsternis schaute uns entgegen. Schnell gefrühstückt und ab ging es auf der menschenleeren Piste zum Greygletscher. Hakenschlagende Hasen begleiteten unseren Weg. Gegen 7 Uhr erlebten wir dann den versprochenen Sonnenaufgang in erstklassiger Qualität, der die Hörner in rotgoldenes Licht tauchte. Nach einer abenteuerlichen Hängebrückenüberquerung brachte uns ein Beiboot zum Gletscherschiff. Das Paine Massiv war durch Schneefälle in den letzten Tagen mit einer leichten Schneedecke überzogen. Auf der 17 km langen Bootsfahrt bis zum Gletscherrand genossen wir tolle Ausblicke auf den Greysee, schwimmende Eisbruchstücke und den Gletscher. Die daran anschliessende 1 stündige Fahrt entlang der Gletscherkante war für alle ein überwältigendes Erlebnis. Tiefblaue bis grünlich leuchtende Eisbrocken und Gletscherspalten türmten sich vor uns auf. Bei einem Pisco sour oder Whisky mit Gletschereis konnten wir sogar einen Abbruch beobachten. Auf unserer Rückfahrt beobachteten wir ein Kondor mit seinen Jungen. Neugierig gukten sie aus ihrem Horst. Nach einem Spaziergang steuerten wir hungrig das Grey-Hotel an. Plötzlich tauchte ein ausgewachsener Fuchs auf, der vor allen begeistert abgelichtet wurde. Leider konnte er diese Aufmerksamkeit nicht verkraften und Reiner wurde fast sein Opfer. Er verfolgte ihn mit fleschenden Zähnen bis Armin todesmutig dazwischen ging. Die Milodonhöhle, in der ein 3 m. grosses vorzeitliches Riesenfaultier lebte, konnte uns nach den spektakulären Ereignissen des Tages nicht ganz so beeindrucken. Ein gemeinsames Abendbrot mit frischem Fisch und Piscosour beendete diesen erlebnisreichen Tag.

03 März 2009 • Puerto Natales - Punta Arenas

Herr Otwaypinguin
Die Königspinguinin mit Besuchern :)

Vom Winde verweht

“Vom Winde verweht oder die Facetten des patagonischen Sommers.” Heute ging es mal wieder ganz früh raus: um 4.45 Uhr trafen wir uns verschlafen in Santiago. Mathias hatte uns in guter Absicht für den Flug Plätze am Fenster gebucht, damit wir uns die das patagonische Inlandseis ansehen konnten. Leider wurde aufgrund hoher Wolken und Regen daraus leider nichts und so landeten wir ca. 5 Stunden später bei Schneeregen in Punta Arenas. Die Stadtbesichtigung wurde kurzerhand vom Bus aus erledigt und beim Anblick der mittlerweile dicken Schneeflocken dachten viele von uns an heimischen Glühwein und Spekulatius. Mittags kehrten wir in ein nettes Restaurant ein. Mathias Aussage, dass es hier die „besten Burgers Chile“ gibt, können wir alle nur bestätigen. Anschließend statteten wir dem Regionalmuseum einen Besuch ab, dessen lustige Schuhüberzieher, welche zum betreten der Räumlichkeiten notwendig waren, für viel Erheiterung sorgten. Nach einer kurzen Pause und der leichten Hoffnung auf gutes Wetter, machten wir uns auf den Weg zu den Pinguinen. Die Aussage „hier braucht ihr winddichte Kleidung“ war nicht übertrieben. Sturmböen in Orkanstärke trieben uns durch das Reservat, doch die Pinguine schien dies nicht im Geringsten zu beeindrucken. Sie lagen genüsslich am Strand oder nahmen vor unseren Augen ein Bad im Meer. Die dunklen Wolken am Horizont ließen schon nichts Gutes ahnen und so kam es wie es kommen musste: dicke Regen- und Hagelwolken peitschten heran und triebe uns so schnell es möglich war zurück zum Auto. Die Rückfahrt zum Hostel verbrachten wir dann teilweise in Unterhose, Schal und Mütze gemäß Omas gutem Rad „Kind, raus aus den Sachen, sonst erkältest du dich noch“. Den Abend ließen wir dann in einem besonders schönen Lokal bei unserem Lieblings-Nationalgetränk Pisco ausklingen.

04 März 2009 • Punta Arenas - Santiago de Chile

Bei unserer Wiederkehr in Santiago
Arnim verabschiedet sich von Heini im Flugzeug

Wieder in Santiago

Gegen Mittag flogen wir von Punta Arenas nach Santiago mit zwischenstopp in Puerto Mont. Das Inlandseisfeld war leider mit all den Gletschern und Lagunen durch Wolken bedeckt. Dafür emfing uns Santiago mit hochsommerlichen Temperaturen. Schnell einschecken, denn Bellavista wartete auf uns. Bei einem abendlichen Bummel wurden letzte Einkäufe getätigt. Mit Katharina genossen wir in einem Steakhaus noch einmal die Gaumenfreuden chilenischer Kochkunst und feierten mit einem Pisco-sour unseren Abschied.

05 März 2009 • Frankfurt - Santiago de Chile

Chau Santiago !
Die Kirche "Los Dominicos"

Letzter Tag

Heute heisst es Sachen packen, das kalte Europa wartet auf uns. Aber erst gönnen wir uns einen Besuch des stimmungsvollen und grossen Handwerkermarktes "Los Dominicos". Letzte Einkäufe werden erledigt. Keiner von uns mochte an den Heimflug denken. 22 erlebnissreiche Tage in einem Land mit der trockensten Wüste der Welt, üppigen Wäldern, phantastischen Seen, Gletschern und Fjordlandschaften sowie der Pampa gehen leider zu Ende. Wir danken vor allem dem Wettergott, der uns keinen Regentag schenkte und es immer gut mit uns meinte. Dank auch an unseren Reiseleiter Omar, der uns sicher und mit viel Geschick durch dieses Land steuerte. Unsere Reisegruppe wird noch lange an die schönen Tage in Chile denken.