Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Auf nach Chile !
Heute ging es für die Gruppe los ins Abenteuer. Mit LAN Chile flog sie von Frankfurt über Madrid weiter nach Santiago de Chile. Die Chilenische Hauptstadt sollte planmäßig am nächsten Morgen erreicht werden. Guten Flug!
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Traditionelle Citytour, Willkommenessen
Nach einem turbulenten Flug kommen alle Mitglieder der Gruppe gut in Santiago an. Wir werden von unserem Reiseleister Nelson und unserem Fahrer Juan abgeholt. Es ist zwar nicht überraschend, aber hier ist richtiger Sommer. Strahlender Sonnenschein und ein angenehmer leichter Wind empfangen uns. Wir fahren ins Hotel und können gleich in unsere Zimmer. Nach einer kurzen Pause teilt uns Nelson Einzelheiten über die Reise und die nächsten zwei Tage mit. Zunächst fahren wir in die Stadt zum Präsidentenpalast. Wir erleben eine Stadt, in der es weder Stress noch Hektik zu geben scheint. Nelson traktiert uns nicht mit Geschichts- und Architekturdetails, sondern erzählt uns Dinge, die nicht in allen Reisführern stehen: z.B. dass alle Chilenen Doppelnamen haben oder dass der Altar in der Kathedrale aus München ist. Hilfreich ist er auch am Geldautomaten. Automaten gibt es zwar überall. Sie stellen aber dumme Fragen auf Spanisch oder Englisch. Die EC-Karten ist z.B. eine „andere ausländische Karte“. Wenn man es weiß, dann ist es ganz einfach. Der Mercado Central darf bei der Besichtigung natürlich nicht fehlen. Hier merken wir sicher, dass wir auf einem anderen Kontinent sind. Auf den Fisch- und Gemüseständen gibt es Sachen, die wir noch nie gesehen haben. Auch andere Stände geben uns Rätsel auf. Ist das kunstvoll gehackte Brennholz? Doch Nelson klärt auf. Das eine ist für Räuchstäbchen, das andere wird zum Würzen von Pisco verwendet. Schließlich fahren wir zum San Cristóbal. Wir haben einen sehr schönen Blick über die Stadt. Doch wir sind langsam müde und fahren ins Hotel. Am Abend läd uns viventura zu einem sehr schönen Abendessen ein. So können wir das gesamte Team in Santiago kennenlernen. Fazit: Wir haben einen sehr schönen ersten Eindruck von einem sehr sympathischen Land bekommen.
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Kupfermine, Sonnenuntergang im Mondtal
Unser Tag hat wieder sehr früh begonnen! Um 4:30 Uhr in der Früh holte uns Nelson vom Hotel ab, um am Flughafen das Flugzeug Richtung Calama zu nehmen. Wenig später haben wir unser Ziel Calama erreicht. Nach einem kleinen Rundgang durch das noch schlafende Calama und dem Einkauf von viel Wasser machen wir uns auf zur Mine Chuqicamata. Fantastisch!! Unser dortige Reiseleiterin Paula erklärte uns die Geschichte und alle Produktionsabläufe der größten Kupfermine der Welt. Nach einem kleinen Picknick mit leckeren Empanadas ging es weiter nach San Pedro de Atacama. Auf dem Weg dorthin kamen wir sofort in Kontakt mit der lokalen Tierwelt, zwei Guanacos kreuzten unseren Weg. Das Abenteuer San Pedro ging nach einer kleinen Siesta im Hotel weiter. Im Valle de la Luna (Mondtal) und dem Valle de la Muerte (Todestal) konnten wir bizarre Felsformationen entdecken. Als Überraschung gab es von Nelson einen köstlichen Pisco Sour passend zum überwältigenden Sonnenuntergang in der Wüste! Ein wunderschöner Tagesausklang….
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Hochlandlagunen, Flamingos, Lamas, Salzsee
Heute 3.Tag, erstmals ohne Flug, dafür tolles Frühstück am Pool. Nur die Coca-Blätter wollte keiner probieren. Um 8 Uhr ging es los mit Dionisio. Nachdem wir uns mit Sauerstoff versorgt hatten, standen auch schon die ersten Lamas am Straßenrand. Beim Rundgang am Salar de Atacama konnten wir Flamingos beobachten und fotografieren, nur im Flug hat mit den Fotos nicht geklappt, aber wir hatten ja unsere Fotoprofis Nelson und Ulf dabei. Bei einem Stopp in Socaire bestiegt Reiner –mit E- den Kirchturm und wollte gleich Zwölfe läuten. Dann begann der Aufstieg zu den Lagunas. Dort auf 4.300 m Höhe waren alle überwältigt :Tiefblaues Wasser, Flamingos,Vicunjas und Taguas vor grandioser Bergkulisse.Und höhenkrank wurde auch niemand.Auf dem Rückweg stand ein einsamer Andenfuchs an der Strasse.Gottseidank hatte Sonja Hundekuchen dabei,die eigentlich für die Hunde in San Pedro bestimmt waren.Aber der Fuchs hat es genossen,gefüttert zu werden. Ein gutes Essen in Socaire –Indiodorf auf 3.250 m rundete den Super-Tag ab. Wir sind alle tief beeindruckt. Veronika und Rainer
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Tatio Geysiren und Puritama
Im Schein der Milchstraße und des Kreuz des Südens schüttelte uns unser Bus auf 4200 m Höhe zu den Tatio Geysiren. Das Schütteln hat sich gelohnt. Im Morgengrauen und bei klirrender Kälte tauchte vor uns das Tatio Geysierfeld mit unzähligen fauchender, sprudelnder und Wasser speiender Schlote auf. Eine atemberaubende Szenerie, die im späteren Sonnenschein durch ein köstliches Frühstück gekrönt wurde. An den Ufern der umliegenden Gewässer machten wir Jagd auf Vicunas, Lamas, Vizcachas und allen möglichen Wasservögeln und wurden dafür von Nelson in Machuca mit gegrillten Lamaspießen belohnt. Den Tagesstaub konnten wir in den Baños de Puritama abwaschen. Gestärkt mit einem Picknick vor Ort kehrten wir alle wohlbehalten nach San Pedro zurück.
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Chilenische Spezialitäten, Citytour Valparaiso
Heute früh beendeten wir leider schon unseren Reiseabschnitt im nördlichen Teil Chiles. Wir mußten uns von der Atacama-Wüste mit dem trockenen Klima, den Salzseen, den Geysiren und den Lagunen auf etwas über 4000 m Höhe, den Flamingos, den Andenkaninchen (Viscachas) und den freundlichen Einheimischen im Norden verabschieden. Besonders interessant für mich waren die Geysire von El Tatio und die Sternenbeobachtung in der Nähe von San Pedro de Atacama. Nach einem kurzen Imbiss mit Kaffe oder Tee im Hotel ging es mit unseren Koffern und Rucksäcken mit dem Kleinbus los zurück zum Flughafen nach Calama. Die Fahrt dauerte ca. 1h:15 min. Nach der Verabschiedung von unserem Fahrer Dionisio folgte der Check in. Etwas problematisch ist, dass man hier in Chile das Flugticket trotz e-ticket erst selbst am Automaten vor dem Check in ausdrucken muss. Aber unser Reiseleiter Nelson übernahm dies freundlicherweise für uns. Der Flug nach Santiago verlief völlig normal und ohne Probleme. Nach der Ankunft in Santiago wartete bereits unser Fahrer und wir fuhren ab in Richtung Valparaiso. Am Restaurant… , das direkt an der Autobahn liegt konnten wir uns zum Mittag stärken. Bei mir gab es Pastel de Choco und Chicha. Das Essen war sehr gut. Anschließend fuhren wir weiter nach Valparaiso. Nach dem Check in im Hotel ultramar hatten wir ca. zwei Stunden Pause. Dann ging es zur Stadtbesichtigung zu Fuß runter ins Zentrum nach Valparaiso. Leider wurden wir während unserer Tour etwas von Pech verfolgt, hatten aber trotzdem noch Glück im Unglück. Die Familie von Ulf traf es dabei mehrfach. Erst stürzte Ulf kurz nachdem wir losgegangen waren an einem Loch im Fußweg und verletzte sich leicht am Bein und seine Hose ging kaputt. Wir warteten, und Ulf wechselte seine Sachen im Hotel . Dann gingen wir gemeinsam mit Nelson und unserem örtlichen Reiseführer Gabriel weiter bergab vorbei am Friedhof weiter in Richtung Lutherische Kirche (Iglesia Luteriana). Anschließend liefen wir weiter vorbei an der Kirche Iglesia Anglicana zum Palacio Baburizza am Paseo Yuguslavo. Nach einem Blick in Richtung Hafen, fuhren wir von dort mit dem Aufzug runter zum Plaza Justicia. Danach ging es zu Fuß weiter über den Plaza Sotomayor zum Hafen. Unsere Reisefüher hatten uns bereits gewarnt, im Hafenviertel sehr gut auf unsere Sachen, wie Kameras, Rucksäcke und Taschen aufzupassen. Und das war gut. Nach dem wir vom Hafen rechts weiter auf der Avenida Errazuriz liefen und an eine Bushaltestelle kamen, wurde Ulf seine Frau um ca. 20:00 Uhr überfallen. Ein junger Mann lauerte an einer Bushaltestelle und versuchte blitzschnell ihr de Kamera aus der Hand zu reißen. Der gut um das Handgelenk geschlungene Riemen und sofortiges lautes Schreien der Gruppe veranlassten den Dieb zum schnellen aufgeben. Er rannte blitzartig davon. Gabriel konnte den Dieb noch fangen, der hatte aber nichts mitgenommen. Es stellte sich heraus, dass der Dieb noch zwei weitere Komplizen hatte. Wir hatten wirklich Glück, daß wir mit dem Schrecken davonkamen. Nach meiner Meinung ist aber Valparaiso sicher nicht gefährlicher als andere Großstädte weltweit. Nach dem Zwischenfall fuhren wir mit dem Aufzug nach oben und gingen in einem kleinen Restaurant Abendessen. Die Sonne ging recht bald unter. Von Restaurant hatten wir einen wunderschönen Blick auf den Hafen und auf Valparaiso, daß seine volle Schönheit erst nachts entfaltet. Nach dem Abendessen ging es sicher mit dem Kleinbus zurück ins Hotel und ein weiterer wunderschöner Tag unserer Chile-Argentinien Reise ging zu Ende. Wolfgang Weigel.
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Freizeit in Valparaiso
Nach dem Schrecken von gestern gibt es heute nur Positives zu berichten: -Wir durften am Morgen ausschlafen (zum ersten Mal auf unserer Reise!) -Wir konnten zeigen, dass wir eigenständig in Valparaiso S-Bahn fahren können (zur Erleichterung von Nelson kamen wir gesund und munter wieder zurück) -Wir haben getestet wie warm der Pazifik ist -Wir haben eine lustige Hafenrundfahrt unternommen -Wir haben den Abend mit einem guten Abendessen und Pisco sour (Nelson sei Dank) ausklingen lassen.
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Auf den Spuren Pablo Nerudas
Der gestrige Ruhetag im idyllisch auf vielen Hügeln gelegenen und von Leben pulsierenden Valparaiso hat uns allen gut getan, hätte gerne noch einen Tag bleiben wollen! Aber es gibt noch so viel zu sehen, also fahren wir weiter in Richtung Süden, nach dem Frühstück um 8h, einer für uns sehr angenehmen Zeit nach den vielen sehr zeitigen Aufbrüchen der letzten Tage. Eine kurze Fahrtpause in Algarrobo nutzen wir für einen kleinen Spaziergang am schönen Strand, wo wir von einer jungen Chilenin auf deutsch angesprochen werden - sie könne Deutsche schon von weitem erkennen, erzählt sie uns, und sie arbeite im Fremdenverkehr. Nach all den verschiedenen Natureindrücken steht heute ein wenig von Chiles Kultur auf unserem Programm: Wir fahren nach Isla Negra, zu einer Führung durch das Haus des weltbekannten Dichters und Literatur-Nobelpreisträgers Pablo Neruda. Sein Haus ist ein Erlebnis für sich, das wir nicht so schnell vergessen werden. Am wunderschönen Felsstrand gelegen und immer wieder an-und umgebaut (in der Gestalt Chiles!), ist es aussen teiweise Schlösschen, aber innen Schiffsartig, mit gewölbtem Holzdecken. Rammelnvoll mit Sammel Gegenständen des weitgereisten Dichters,aus aller Herren Ländern! Da gibt es einen Raum voller Galionsfiguren, bunte Gläser und Flaschen, Schmetterlinge, Masken und vieles, vieles mehr, ein richtiges Museum seiner Sammelleidenschaft. Ein Raum ist einem Pferd in Lebensgröße gewidmet! Wir können nur staunen! Mir hat am besten hat das Schlafzimmer gefallen, mit herrlichem Blick aufs Meer, sowie sein Schreibtisch, aus einer Holzplatte, die vor vor seinem Haus angeschwemmt wurde. Nach diesem Erlebnis kaufen wir uns ein Mittagessen zum Mitnehmen an einen schönen Badestrand, wo die meisten, wenn auch nur ganz kurz (brrrrr), ins Wasser tauchen. Am Nachmittag fahren wir zurück nach Santiago, ins uns schon bekannte Hotel Bonaparte. Der Tag klingt aus mit einem Abendessen im DreheRestaurant, hoch über den Dächern Santiagos (im 17.Stock), wo wir nicht nur das Essen, sondern auch einen herrlichen Ausblick auf die Lichter der Stadt geniessen können. Nelson hat wieder einmal, das Richtige für uns getroffen. Danke, lieber Nelson, hoffentlich bist Du auch ohne U-Bahn gut heimgekommen! Sonja
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Weingutbesuch und Jeeptour
Heute war für Ulf, Martina und Wolfgang ein besonderer Tag. Sie hatten die fakultative Jeeptour in den Maipo-Canon als zusätzliches Highlight gebucht. Um 8.30 Uhr kam Fransisco Bruno zu uns ins Hotel Bonaparte in Santiago um uns mit dem Jeep abzuholen. Der Jeep war ein Nissan vom Typ Freelander mit Allradantrieb plus Automatikgetriebe. Mit insgesamt vier Personen hatten wir ausreichend Platz und die Federung sowie die Sitzpolsterung waren viel angenehmer als in unseren Standardfahrzeugen auf der Chile Reise, d.h. den wohlbekannten Mercedes Sprinter Kleintransportern.
So ging es mit guter Laune frisch ausgeschlafen zusammen mit Francisco in südöstlicher Richtung . Unterwegs machten wir einen kurzen Zwischenstopp an einer Tankstelle mit Restaurant, damit Francisco sein zweites Frühstück essen konnte. Es gab dort einen Geldautomaten. Martina und Ulf nutzten die Gelegenheit um noch schnell einige Peso abzuheben. Dann ging es weiter über ca. 50 km raus aus Santiago in den Maipo-Canon. Wie uns Francisco erzählte wird die Region um Maipo von einer Art Aussteigergeneration geprägt von alternativer Einstellung bis hin zur Hippiekulter. Es gibt dort ein familiengeführtes Weingut. Wir kamen am Obelisken für das Attentat auf Pinochet im Jahr 1986 vorbei, dass der Diktator überlebte. Nach einem Abstecher mit dem Jeep durch den ehemaligen Tunnel der Schmalspurbahn, die für das Militär genutzt wurde dann um 1998 stillgelegt wurde und jetzt mit einem „Vogel Phönix“-Projekt neu aufgebaut wird machten wir am Fluß Maipo den ersten Fotostopp des Tages. Weiter ging es ab jetzt immer höher hinauf offroad entlang dem Fluss Yeso. Unterwegs hielten wir an einer kleinen Farm. Dort kaufte Francisco einen frischen runden Ziegenkäse, den wir mitnahmen. Auf unserer Fahrt kamen wir vorbei an Gletschern und Vulkanen.
Die Landschaft der Anden an der argentinischen Grenze ist geprägt von rauher harmonischer Schönheit und Vielfarbigkeit. Man spürt die Sonne, die klare saubere Luft, die Weite und die vom Wetter geprägte rauher Natur. Es ist als ob man plötzlich alle Sorgen vergessen kann und eins wird mit der Landschaft, die einmalig und einzigartig ist. Mit einigen Fotostopps z.B. am Yeso Stausee mit dem herrlich türkis-azurblauem Wasser, auf dem man Kajak fahren kann was wir aber nicht wollten, gelangten wir auf ca. 3000 m Höhe zum Plomo-Fluss. Dort oben ganz in der Nähe vom Marmolejo-Gletscher befindet sich ein ganz kleines natürliches Thermalbad, dass von den Chilenen sehr stark genutzt wird. Außer einem Brasilianer waren wir an diesem Tag aber die einzigen Ausländer dort oben. Wie die Chilenen mit ganz normalen Alltagsautos über die steinige Schotterpiste und durch den Yeso bis dorthinauf kommen ist abenteuerlich, leichtsinnig und gefährlich und wird für mich für immer ein Rätsel bleiben.
Francisco, der stets heiter ist und Fröhlichkeit verbreitet, führte uns auf einem kleinen Spaziergang ca. 90 min langsam in Richtung argentinische Grenze entlang dem Plomo und zurück zu unserem Rastplatz. Dort zurück konnten wir noch etwas relaxen und noch einige Fotos schießen. Francisco bereitete uns derweil ein wahrhaft köstliches Essen. Es gab Salat mit Mango, Tomaten, Zwiebeln,Oliven und Knoblauch und dazu leckeren Ziegenkäse und Kracker. Anschließend verspeisten wir auf dem Grill gebratene Fleischspieße mit Rindfleisch, Zwiebel und Paprika. Als Nachtisch gab es Erdbeerspieße mit Himbeeren eisgekühlt. Wir tranken dazu ein normales Bier der Sorte Austral. In der Höhe auf 3000 m wird der Alkohol in seiner Wirkung aber ca. um gefühlte Faktor 3 verstärkt und ich trank mein Bier nicht aus. Daher Vorsicht mit Alkohol über 2000 m ! Nach dem Essen und einem Relaxing in der dünnen Luft ging es dann mit viel Glücksgefühl und einigen Fotostopps zurück in Richtung Santiago. Wenn mich einer fragt: „Hat es sich gelohnt ?“ – Von meinem Standpunkt aus tausendmal ja, aber vor allem wegen der unvergesslich einmaligen Landschaft, die im direkten Kontrast steht zur salzig-trockenen Kargheit der Atacamawüste.
…von allen, die nicht an der Jeep-Tour teilgenommen haben. Auch wir sind ins Maipo-Tal gefahren, allerdings sicher nicht so weit wie mit dem Jeep. Erste Station war ein schön gelegenes Weingut, wo uns der Padron viel über die Herstellung seines Weines erklärte, es ist ein kleiner, feiner Familienbetrieb, keine Massenware, aber gute Weine, wovon wir uns bei der anschließenden Weinprobe überzeugen konnten. Mit viel Schwung gings dann durch eine wunderschöne Flusslandschaft zum Restaurant " La Vaquita Echa. Wir rasteten in einem wunderschönen Gastgarten im Schatten . Die Parilla mixta die uns serviert wurde war superlecker, die Portion hätte glatt für doppelt so viele Gäste gereicht. Von dieser einmalig schönen Atmosphäre konnten wir uns nur schwer losreißen. Nach einem kurzen Fotostop mit Blick auf die Schneegipfel der Anden waren wir wieder im Hotel, wo für die meisten von uns eine ausgiebige Siesta angesagt war. Alle waren sich einig: Nelson findet immer noch Steigerungs Moeglichkeiten, was die Wahl der Gaststätten betrifft. Einfach super. Genau !!! Rainer
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Flug über das Inlandeis, Patagonien, Pinguine…
Nach einer kurzen Nacht durften wir um 3.30 Uhr aufstehen und um 4.15 Uhr zum Flughafen in Santiago fahren. Wir verabschiedeten uns von unserem Fahrer für die Umgebung von Santiago. Das Flugzeug ein Airbus A318 startete pünktlich um kurz nach 6.00 Uhr. Mit einer Zwischenlandung in Puerto Montt, wo wir den Airbus kurzzeitig für 10 Minuten praktisch ganz für uns allein hatten, da wir nicht aussteigen mußten, ging es weiter nach Punta Arenas, wo wir ca. um 10.10 Uhr landeten. Der Flug verlief ausgezeichnet und wir kamen durch den Weiterflug in den Genuss von insgesamt zwei Lunchpaketen von der Fluggesellschaft LAN. Die trockenen Kekse mag ich persönlich zwar nicht unbedingt, aber man konnte die Kekse ja weiter mitnehmen auf die Reise und später essen, was ganz praktisch ist. Die Stewardessen von LAN sind sehr lieb und ich kann mich noch gut an Carmen erinnern.
Nach der Landung in Punta Arenas kam uns Fernando mit einem blauen Mercedes Sprinter abholen. Was hier im Süden auffällt, unsere Kleintransporter hatten keine Vorhänge für die Passagiere als Schutz vor der Sonne. Wir hatten Sonne, die durch das Fenster brannte . Aber sicher ist es im Süden die meiste Zeit bewölkt. Als nächsten Programmpunkt stoppten wir im Zentrum von Punta Arenas am Denkmal für Hernando de Magellanes, dem Entdecker von Feuerland …. Die Legende sagt, wer den Fuß seiner Skulptur küsst, der kehrt nach Patagonien zurück. Eine andere Redensart lautet, Wer Calafate (die südamerikanische Blaubeere) ist, kehrt nach Patagonien zurück. Ich hab die Calafate-Beeren im Torres del Paine probiert, siehe Bericht 10.02. Ja Patagonien hat schon seinen Reiz.
Nach dem Mittagessen in Punta Arenas fuhren wir mit Fernando weiter zu der Pinguinkolonie am Seno Otway. Es gibt in diesem Jahr dort offenbar weiniger Pinguine die brüten und auch die Jungen sind schwächer entwickelt als in den Jahren zuvor, wie uns Nelson mitteilte. Ob das mit dem kleiner werdenden Nahrungsangebot an Fischen im Meer zu tun hat ? Die wenigen Pinguine an Land, die wir auf vielen Fotos festhalten konnten standen scheinbar träge und faul im starken Wind an Land herum. Die meisten Pinguine jedoch waren zu dieser Zeit draußen im Meer auf Fischfang. Im Wasser sind sie ausgezeichnete Schwimmer und Taucher, die sich sehr flink fortbewegen. In der Nähe der Pinguine konnten wir auch Nandus, eine südamerikanische Laufvogelart ähnlich dem Vogel Strauß beobachten und fotografieren. Wir fuhren weiter ins Hotel Charles Darwin nach Puerto Natales. Unterwegs konnten wir noch einen Regenbogen fotografieren.
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Im Torres del Paine Nationalpark
Wir konnten heute Nacht richtig ausschlafen. Erst um ca. 9.30 Uhr fuhren wir vom Hotel Charles Darwin in Puerto Natales ab. Die Koffer verbleiben im Hotel. Wir brechen mit unserem Kleintransporter Bus auf in Richtung Torres del Paine Nationalpark. Für Reiner war es eine Überraschung. Die junge Dame der Hotelrezeption öffnete aufgeregt die Bustür und gratulierte Ihm auf Spanisch und Englisch zum Geburtstag. Dann sang die Reisegruppe „Happy Birthday … „ und es ging los. Zunächst ging es zum Supermarkt in Puerto Natales, um uns mit Lebensmitteln und Getränken zu versorgen.
Anschließend gelangten wir zur Höhle des Mylodon (prähistorisches Riesenfaultier ) etwa auf ein Drittel Entfernung zwischen Puerto Natales und Torres del Paine Nationalpark. Nach Besichtigung der Höhle und einem Spaziergang zum Silla de Diablo (Teufelssitz = Felsen in der weiteren Umgebung der Höhle) stürzten wir uns hungrig auf unser selbstgekauftes Mittagessen. Vorher gab Reiner Pisco aus und wir tranken gemeinsam auf sein Wohl. Anschließend sind wir bei recht schönem Wetter mit vereinzelt kleinen Regenschauern weitergefahren bis zum Torres del Paine Nationalpark. Dort gegen 15.00 Uhr angekommen erstürmten wir unsere einfache Übernachtungsmöglichkeit die Hütte bzw. Herberge (Posada Serrano) am Lago de Toro. Rainer mit „ai“ ging es heute nicht ganz so gut er klagte über Magen bzw. Verdauungsprobleme und hatte aber Immodium Tabletten dabei. Sein Zustand blieb stabil und wurde stetig besser. Nach kurzer Pause ging es 16.00 Uhr raus in den Wind zu einem kleinen Rundgang über den „Hausberg“ der Posada. Von dort hatten wir einen guten Blick auf den Lago Toro, den Toro-See. Das Wetter war windig, noch trocken aber die Torres-Felsen waren hinter dicken Wolken versteckt.
Nachdem wir in die Hütte zurückkamen regnete es, aber wir saßen im Trockenen und aßen Geburtstagstorte, die Nelson für Reiner besorgt hatte. Nach dem Abendbrot um ca. 19.40 gingen Reiner, Wolfgang, Veronika, Rainer und Nelson nochmal kurz in den Park um die Torres zu sehen. Nach langem Warten im kalten Wind sahen wir die Füße der Berge. Nelson gelang es vorher noch ein Stinktier zu fotografieren. Dann kehrten wir zur Hütte zurück und gingen müde und durchfroren zu Bett.
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Greysee, Kondore, Huemules….
Wir stehen um ca. 5.45 Uhr in unserer Hütte im Torres del Paine Nationalpark auf. Unser letzter Tag in Chile beginnt wie ein Abenteuer. Hatte ich denn nicht die viComfort Reise gebucht ?, ja doch aber zunächst mal gibt es keinen Strom und erstmal nur kaltes Wasser. Kein Problem Zähne geputzt mit dem Licht der Videoleuchte der Videokamera die Sachen zusammengepackt, trotzdem bald die Hälfte vergessen und dann zum Frühstück bei Kerzenlicht. Es gab Sandwich, heißen Tee und Kuchen = Komfort und Romantik pur bei Kerzenlicht – sagte mein Gefühl etwas anderes ?
Um 6.45 Uhr Abfahrt Richtung Gletscher vom Grauen See (Glacier Lago de Grey) zur ab 8.00 Uhr geplanten Bootsfahrt in Richtung Gletschereis. Was wäre Wenn ? Das Wetter mit ca. über 100 km/h Windgeschwindigkeit ließ die Bootsfahrt leider nicht zu. So wanderten wir im Sturm zu Fuß durch den Wald und über eine Hängebrücke bis zum See auf dem wir die herrlich azurblauen “ Scherben“ des Grey-Gletschers bewundern, filmen und fotografieren konnten. Das Ganze war Schwerstarbeit, man konnte die Kamera durch den Sturm praktisch nicht einen Moment ruhig halten! Wir hatten trotz dem schlechten Wetter heute ausgesprochenes Glück und konnten ca. 20 Kondore beobachten, die sich anscheinend wegen dem schlechten Wetter hinter einem Bergrücken oberhalb einer kleinen Lagune mit ca. 30 Guanakos aufhielten.
Nelson kletterte flink und gewandt wie eine Gemse den Berg hinauf und konnte einige Vögel zum Fliegen animieren, so dass wir Gelegenheit und Motive für viele Fotos bekamen. Danach machten wir Mittagspause in einem kleinen Retaurant mit Souvenirladen im Torres del Paine Nationalpark. Nach dem Mittagessen fuhren wir zurück in unser Hotel Charles Darwin nach Puerto Natales, wo wir am späten Nachmittag ankamen. Dort hatten wir noch ca. bis 19.40 Uhr bis zum Abendessen Zeit. Wir nutzten die Gelegenheit um im Supermarkt Pisco und Lebensmittel für die morgige Busfahrt nach Calafate in Argentinien zu besorgen.
Abends hatte Nelson im Restaurant einen leckeren über dem Feuer gerösteten Lammbraten bestellt, den sich alle schmecken ließen. Auch Rainer konnte wieder käftig und ohne Bedenken essen. Als Spezialität gab es Calafate Sour einen Pisco aus Heidelberren zu trinken. Das ist sehr süffig und schmeckt sehr lecker. Dies war schon unser letzter Abend in Chile, den wir nie vergessen werden.
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Nach Argentinien!, Perito Moreno Gletscher
Wir verliessen Puerto Natales am Morgen und fuhreb mit einem bequemen Linienbus nach El Calafate in Argentinien. Die Fahrt dauerte knappe 6 Stunden. Draussen regnete es erstmals waehrend unserer Rundreise. So nutzten die Meisten von uns die Fahrt mit einem verlaengerten Morgenschlaf. Der Grenzuebertritt bildete eine willkommene Pause und verlief voellig problemlos.
In El Calafate begruesste uns schon wieder die Sonne. Mit einem Kleinbus ging es sofort weiter zum 90 km entfernten Moreno-Gletscher. Dort erwartete uns ein Katamaran und brachte uns direkt zur atemberaubenden Gletscherkante. 4 km lang und ca. 10 m hoch nur Eistuerme mit spektakulaeren Farben. Wir fuhren an der Abbruch- kante entlang und schossen eine Unmenge von schoenen und noch schoeneren Fotos. Anschliessend brachte uns unser Bus zu einen Aussichtsplattform mit Blick auf den Gletscher von oben. Unbeschreiblich beeindruckend war das Krachen der Eisgiganten zu hoeren, wenn sie sich gegenseitig verkeilen. Hin und wieder loesten sich gewaltige Brocken von den Eiswaenden und stuerzten mit einer riesigen Fontaene in den See. Das Picknick am Aussichtspunkt konnte unsere Blicke nur kurzzeitig von dem Naturschauspiel ablenken.
Auf dem Rueckweg zum Hotel kreiste noch ein Kondor ueber unseren Koepfen. Nach einem argentinischen Abendessen sind wir bald zu Bett gegangen und konnten von einem sehr gelungenem Tag traemen.
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Ankunft in der Argentinischen Metropole
Heute gab es eine große Ausnahme zum bisherigen Tagesablauf…wir konnten viel schlafen! Nach dem Frühstück in unserem sehr schönen und sehr zentral gelegenen Hotel, genossen wir einen Vormittag beim Shopping. Gegen Mittag holte uns unser Transfer ab, um uns zum Flughafen von Calafate zu bringen. Dort bestiegen wir das Flugzeug nach Buenos Aires, wo uns warme 32 Grad erwarten sollten. Pünktlich kamen wir in Buenos Aires an und fuhren sofort ins zentral gelegene Hotel. Am Abend begleitete Nelson uns zum Abendessen und wie gewöhnlich hatte er auch diesmal ein tolles Restaurant ausgesucht, mit Blick auf den Hafen! Wir saßen draußen und genossen ein exquisites Abendessen.
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Erkundungstour durch Buenos Aires, Tangoshow
Nach einem gemütlichen Frühstück in unserem Hotel Las Naciones machten wir mit unserer lokalen Führerin Erika einen Gewaltmarsch durch Buenos Aires. Zuerst ging es entlang der Prachtavenue 9 de Julio mit 125 m Breite und 20 Fahrspuren ist sie eine der beeindruckendsten Strassen Südamerikas. Weiter gings im Eiltempo zum Plaza Mayo mit der Kathedrale San Martin und dem rosaroten Regierungsgebaeude auf dessen Balkon sich einst Evita Peron vom Volk bejubeln ließ. Mittagspause machten wir in einem idyllischen Strassenrestaurant und assen Empanadas mit den unterschiedlichsten Füllungen. Unser Weg führte uns weiter an wunderschönen Häusern vorbei, die eine reichere Vergangenheit der Stadt erkennen liessen. Endlich waren wir in La Boca - dem malerischsten Stadtviertel von Buenos Aires angekommen. Hier hat der Tango seinen Ursprung gefunden. Bunt bemalte Häuser, eine Menge netter Kneipen, viele Gedenktafeln und natürlich ein buntes Gemisch aus Einheimischen und Touristen. An allen Ecken wurde Tango getanzt. Viele Fans waren auf dem Weg zu dem Fußballstadium des Vereins La Boca Junior, in dem einst Maradonna seine Karriere startete. Den langen Weg durch die Stadt konnten wir mit U-Bahn und Bus abkürzen. Am Abend wurden wir von viventura zu einem Abschiedsessen eingeladen. Im Theater Astor Piazzolla gab es ein fürstliches Abendessen mit saftigen Steaks und dann eine furiose Tangodarbietung. Ein wunderschöner Tag - unser letzter in Buenos Aires - ging zu Ende. Morgen geht es wieder Richtung Heimat. Don´t cry for us Argentina
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Freie Zeit vor dem Abflug
Unser letzter Tag ist angebrochen. Einige von uns werden nach Hause zurückkehren, andere reisen weiter nach Iguazu. Sonja hat uns schon gestern verlassen und sich auf den Weg in die Antarktis gemacht. Der Abschied war traurig. Nach fast drei Wochen, die wir zusammen verbracht haben, sind wir alle Freunde geworden. Und allein der Gedanke, in den ungemütlichen Winter in Deutschland zurückzukehren macht traurig. Aber wir freuen uns darauf unseren Freunden daheim die zahlreichen Fotos zu zeigen. Adios Chile, adios Argentinien….wir werden wiederkommen!