Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Erster Tag in einem langen, dünnen Land
Nach einer langen Anreise von 18 h sind wir alle ziemlich zerknautscht, aber mit großer Vorfreude auf Chile in Santiago angekommen. Nach einer kurzen Einführung von Diana, haben wir uns die Stadt (Altstadt) angeschaut und lecker im Mercado Central gespeist. Danach haben wir mit der Seilbahn den San Cristobal Berg unsicher gemacht, wobei wir einen super Ausblick über die 6 Mio. Metropole bei weihnachtlichen Musik geniessen konnten. Bei 30 Grad Celsius versetzen diese Klänge einen wirklich in Weihnachtsstimmung! ;-)) Nach einer kurzen Erfrischung im Hotel wunderten wir uns, dass an unseren Türen geruckelt worden ist. Komisch, dass dies bei mehreren Gruppenangehörigen der Fall war! Später stellte sich heraus, dass wir zwei kurze Erdstöße miterleben durften!;-) Zum Ende des langen Tages wurden wir zum Eröffnungsdinner eingeladen und haben auch die anderen Viventuraner kennengelernt.
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In der Wüste angekommen
Hallo! Wer spricht hier von Erholungsurlaub? Gegen 4.15 Uhr sollten wir gleich zum Flughafen gebracht werden, um in die trockenste Wüste der Welt abzureisen. Etwas Aufregung entstand da der Weckruf nicht funktionierte. In Calama angekommen, machten wir uns gleich in die grösste Kupfermine der Welt auf. Bei dem Anblick der Mine, kann man gut nachvollziehen wie sich Ameisen beim Anblick von uns fühlen müssen. Danach fuhren wir gleich nach San Pedro weiter, wo wir die nächsten 3 Tage verbringen werden. Der glanzvolle Abschluss war die Beobachtung des Sonnenuntergangs im Valle de Luna und der kleine Überraschungsimbiss von Diana mit dem schon beliebtesten chilenischen Getränk der Gruppe (Pisco Sour).
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Der erste Tag im Andenhochland
Hola, heute war Ausschlafen angesagt! Gegen 7 Uhr fuhren wir zum drittgrößten Salzsee der Welt (Salar de Atacama), wobei uns Diana versicherte, das wir auch irgendwann mal während unseres Urlaubs später aufstehen dürfen! ;-) Aber nur der frühe Vogel fängt den Wurm, wie wir, als Erste am See angekommen, feststellen konnten. Es erwartete uns eine atemberaubende Kulisse, bei der die Flamingos uns professionell Modell standen. Nach einer kurzen Lunchstärkung ging es gleich weiter zum höchsten Punkt unserer Reise. Auf ca. 4.300m Höhe zwischen zwei malerisch gelegenen Vulkanen sahen wir in zwei kristallklare, azurblaue Lagunen. Dazu verabreichte uns Diana Coca-Blätter, um der Höhenkrankheit vorzubeugen. Warum es Ekkehert bei der Abfahrt nicht mehr so gut erging, ist uns bislang noch ein Rätsel, auf jeden Fall hat er das leckere einheimische Mittagessen verpasst. Aber nach wenigen Augenblicken und einigen Höhenmetern weniger, hatte er seine gewohnte Gesichtsfarbe wiedererlangt.
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Geysire, Thermalquelle, Sternenbeobachtung…
Heute sollte uns ein sehr spektakuläres Schauspiel in 4.300m Hoehe namens El Tatio erwarten. Dafür mussten wir mal wieder die Betten sehr zeitig räumen! In aller Herrgottsfrühe fuhren wir zu einen der höchstgelegenen Geysiren der Welt. Eine atemberaubende Kulisse empfing uns bei -8 Grad Celsius. Umso schöner waren die ersten wärmenden Sonnenstrahlen und ein sehr umfangreiches Geysirfeld, das vor allem in den Morgenstunden aktiv ist. Danach fuhren wir ohne Eile zu den Puritama Thermal-Quellen weiter. Auf dem Weg in die "Wellnessoase", begegneten wir einer sehr grossen Vincunas-Herde, die unseren Weg kreuzte. Bei den ein oder anderen musste danach die Batterien des Fotoapparates mal wieder aufgeladen werden! ;-) Zum Abschluss des Tages erwartete uns Alain zur Sternenbeobachtung in seinem Planetarium und erläuterte uns das Universum in den Grundzügen. Dazu verwendete er unter anderem seinen Laserpointer als "Lichtschwert", um das ein oder andere Insekt zu erledigen.
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Von der Wüste ans Meer
Heute starteten wir aus dem (Wüsten)Norden nach Santiago und dann weiter per Bus ans Meer nach Valparaiso und Vina de Mar. Gabriel führte uns durch Valpo und erläuterte uns die Stadtgeschichte vom wichtigsten Warenhandelsplatz (Hafen) von Chile. Nach dem Abendessen wollten wir eigentlich ausruhen, aber dann haben sich einige Leute noch durchgerungen die Stadt unsicher zu machen und das ein oder andere isotonische Getränk zu vernichten…
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Kilometer machen ;-)
Heute sollte nach den ersten Naturtagen auch etwas für die Literaten unter uns dabei sein, denn wir besuchten das Haus von dem Literaturpreisträger Pablo Neruda. Auf dem Weg dorthin fuhren wir am grössten Swimmingpool der Welt (1,2km lang) vorbei, wobei Andreas die Trainingsgruppe "nur" 10 Längsbahnen einschwimmen lassen wollte!;-) Danach trauten sich einige Verwegene in den 13 Grad kalten Pazifik. Danach war der Kreislauf in Schwung… Zum Mittagessen gab es Emplanadas, was eigentlich nicht erwähnenswert gewesen wäre, wenn wir nicht den ganzen Laden leergefuttert hätten. Der Besitzer macht dann wohl doch verlängerte Weihnachtsferien nach diesen guten Geschäft. Das Weingut haben wir leider nicht geschafft leer zutrinken!;-)
Der Tag wurde leider mit einer unschönen Aktion beendet, denn Ekkehart wurde im Trouble des Busbahnhofes seiner kompletten Reiseunterlagen bestohlen. Wir fuhren dennoch mit den Nachtbus nach Pucon.
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Am Fusse des Vulkans
Nach luxeriöser Fahrt nach Pucon, machten wir uns, dort angekommen, gleich in die Villarica-Vulkanhöhlen auf. Zudem darf auch Ekkehert weiter dabeisein und kommt auch (ohne Pass) aus Chile wieder nach Hause. Vielen Dank viventura und Familie! Zur Feier des Tages hat sich dann auch der scheebedeckte Gipfel des Vulkan Villarica aus den Wolken freigekämpft und der Weihnachtsmann hatte auch noch seinen Auftritt bei entspannten 26 Grad und Grillfleisch satt. Nur komisch sah der Typ aus, der die Wichtelgeschenke verteilt hat! ;-) Und sonst so…Vino und Pisco Sour!
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National Park Huerquhue National Park
Nach einer sehr schönen Weihnachtsfeier wurde uns heute ein Wanderausflug zum Huerquehue National Park angeboten. Das erste Mal horchten wir jedoch auf, als von 18 km Wanderstrecke gesprochen wurde und es steil bergauf und bergab ging. Bei der wunderschönen Wanderung erklärte unser Guide German alles wichtige über die Araucarienwälder und beim Mittagessen an einen malerischen Bergsee haben sich unsere Wassernixen Inge und Andreas etwas abgekühlt. Völlig erschöpft und froh eine Dusche nehmen zu können, erreichten wir den Bus, der uns ins Hostal brachte. Zum Abendessen haben wir die Energiespeicher durch die bis dahin leckersten 500g Steaks und andere Köstlichkeiten wieder aufgefüllt. Besonders gut in dieser "Sportart" stellte sich Christian heraus, der gar nicht genug von den Proteinen haben konnte. Niemand weiss genaueres für was dies gut war! ;-)
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Vulkanaufstieg
Heute sollte ein weiteres Highlight unserer Reise folgen, denn es stand die "Erstbesteigung" des Villarica Vulkan auf den Tagesprogramm. Das ein oder andere Fusswehwehchen war auf jeden Fall über Nacht verschwunden und selbst Regina und Norbert - auch wenn nur mit notdürftigen Schuhequipment ausgestattet - konnten sich durchringen den Aufstieg mit 1.400m Höhenunterschied über Geröllfelder und Eis zu wagen. Somit waren mal wieder alle am Start und trabten die Sepentinen gemühtlich mit drei Guides bergauf. Nach ca. 5 h harten Aufstiegs erreichten wir den Gipfel, der uns aber mit einen grandiosen Rundblick über die Region belohnte. Etwas zu schaffen machten uns aber die etwas unangenehmen Schwefeldämpfe dieses aktiven "Smokers".
Nichtsdestotrotz wagten sich einige Mutige mit Mundschutz ausgestattet bis an den Schlot heran, um die brodelnde Magma zu sehen. Leider war uns durch die Gase ein Blick darauf nicht vergönnt gewesen. Umso schöner - nach dem strapatiösen Aufstieg - war der Abstieg. Dieser wurde zu grossen Teilen nicht auf zwei Beinen, sondern auf den Po als Rutschpartie zu Weihnachten absolviert. Dabei kam doch etwas von der weihnachtlichen Stimmung auf und alle freuten sich wie die "Schneekönige" über die willkommene Abwechslung. Am Abend, beim Abendessen verstärkte der Vulkan kurzfristig seine Aktivität, da Amelie und Kay den Schlot mit Steinen gefüttert hatte, das fand selbiger wohl weniger schön, aber uns störte es nicht…! ;-)
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Ausruhtag!
Nach zwei schönen Wandertagen sind wir heute von einem Regentag überrascht worden, wobei uns ein Ruhetag ganz gut getan hat. Wir genossen das entspannte Frühstück und dann machte sich der eine Teil in die Stadt nach Pucon auf, um die letzten Getraenkevorräte aufzufüllen, wobei unser Weingeheimtip "Chaman Gran Reserva 2006" schon wieder in einigen Supermärkten ausverkauft war, nachdem wir sie geplündert hatten! (Silvesterreserve);-) Der andere Teil versuchte sich beim Rafting im Rio Trancura. Dabei war es ja eh egal, ob es regnet oder die Sonne scheint. Der Abend klang mit einen schönen erholsamen heissen Thermalquellenbad inklusive Pisco Sour und Snacks aus, so dass alle entspannt und erschöpft ins Bettchen gefallen sind.
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Nochmals auf dem Weg!!
Gegen 8 Uhr wurden wir vom Bus abgeholt, um weiter nach Süden zu gelangen. Wir machten einen kurzen Zwischenstop in Valdivia, um uns per Boot die Stadt anzuschauen. Danach gings an den Pazifik, in dem sich wiederrum ein paar Mutige ins kalte Nass gestürzt haben. Die Festungsbesichtigung möchte ich an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen, wobei wir die Piraten nicht in die Flucht schlagen konnten… Den schönen Sonnenuntergang durften wir am Osorno-Vulkan in spektakulärer Kulisse geniessen.
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Nach Nordpatagonien
Weiter gehts nach einer Nacht in Puerto Varas zu den Stromschnellen Petrohue, wo schon eine Menge Wasser den Bach runterfliesst. Zum Glück sind wir die Ersten, die selbiges Naturschauspiel erleben können, bevor die dicken Touribusse ankommen. Dann fahren wir auch schon weiter nach Puerto Montt. Dort nehmen Tourleiter gleich den Toilettenschlüssel von der Tankstelle mit! ;-) Naja, der ganze Reisestress ist halt schwer zu verkraften! *lach* Schnell zum Flieger, wobei die eine oder andere Reisetasche zuviel Gewicht enthielt, aber nicht so wild, dann wird das Gepäck einfach auf das Handgepäck umgepackt und die Taschen haben wieder "Idealgewicht"! Wir werden wohl langsam zu Chilenos!;-) Bei stürmischem Wind in Balmaceda gelandet, fuhren wir gleich ins "Nirgendwo" (Villa Cerro Castillo). Dort wurde uns bei Claudio und seiner netten Familie ein super Lamm-Asado vorgesetzt und der anschliessende Spaziergang lies uns einen unvergesslichen Sonnenuntergang am Cerro Castillo Massiv erleben.
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Am zweitgrössten See Südamerikas
Woh, und heute werden die Pferde gesattelt und die Cowboys unter uns konnten das Lasso schwingen. Einige von uns sind noch nie geritten, zumindest auf Pferden! ;-) Nach kurzer Eingewöhnungsphase gingen wir zum Wettkampfgalopp über. Diana schoss voran, worauf der Grossteil der anderen Pferde auch als erste ans Ziel gelangen wollten. Ich hörte nur noch Andreas neben mir rufen: Diana halt an, das Pferd geht mit mir durch!" Alles halb so schlimm, denn nachdem das erste Pferd zum Stehen gekommen war, ist auch in der Meute wieder Ruhe eingekehrt. Staublunge gabs gratis hinzu! ;-) Dann mussten wir uns auch schon von unseren lieben Gauchos verabschieden, denn die Carretera Austral (malerische Strasse, aber Schotterpiste) musste noch bis Rio Tranquilo überwunden werden. Dort angekommen, wartete gleich der Bootsführer auf uns, um uns die Marmorhöhlen im riesigen Lago General Carrera zu zeigen. Völlig erschöpft genossen wir unser Abendessen und bereiten uns mit einen ausgiebigen Schlafprogramm auf den morgigen Tag vor, denn Silvester ruft…!
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Silvesteeeeeeeerrrrrrr!!!!!!!
Von Rio Tranquilo fuhren wir heute zu Marcela nach Bahia Catalina ans "Ende der Welt". Dort angekommen hatten wir alle einen kompletten Tag Zeit unsere Silvestervorbereitungen zu treffen und die Seele an einem freien Tag baumeln zu lassen. Dazu ruhten sich Einige am hauseigenen Strand am Lago General Carrera aus oder unternahmen entspannte Wanderungen in die nähere Umgebung. Zum Silvesterdinner waren jedoch alle wieder zurück , da auch der Magen knurrte. Wie wir auf der bisherigen Reise feststellen konnten, sind wir ein ziemlich ausgehungerter Haufen, so dass wir das Projekt "Viverfressen" oder "Viculinario" ins Leben gerufen haben. Wir haben zumindest nix mit Abnehmen im Urlaub im Sinn…! ;-) Dann begrüssten wir nach deutscher und chilenischer Zeit das neue Jahr und feierten schön ins neue Jahr hinein. An dieser Stelle viele liebe Neujahrsgrüsse an die Verwandten, Bekannten und Freunde und natürlich Viventuraner…
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Ausschlafen, wandern, nochmals schlafen…
Jaja, heute fiel das Frühstück in obligatorischer Katerstimmung etwas ruhiger aus, da die Schlafphase etwas begrenzt wurde. Die Köpfe dröhnten wohl noch etwas, aber ein "kleiner, lockerer 5 stündiger Aufstieg" ;-)sollte auch den letzten Tropfen isotonischer Restbestände im Blut verbrennen. Auch wenn es sehr anstrengend war, so entschädigte doch ein unvergesslicher Rundblick aus 1.200m Hoehe (360 Grad Andenpanorama) auf das nördliche Inlandeis die Mühe. Soetwas ist leider auf keiner Kamera der Welt zu verewigen möglich, daher haben wir diese Kulisse aufgesogen, wie ein Schwamm das Wasser. Versteinerte Zeitzeugen (Fossilien) haben wir auch noch gefunden. Sehr erfreut waren wir natürlich auch über Peter, der im Verlaufe des Nachmittages seine Stimme, für auch spanische Fragen an die Guides, wiedergefunden hatte! ;-) Zur Feier des Tages gabs einen kleinen Abstecher zu den Rio Baker Stromschnellen und dann gingen wir nach einen sehr umfangreichen Menü etwas zeitiger in die Betten.
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Zurück in die Zivilisation…
Gut erholt und ausgeruht starteten wir die Rückfahrt auf der Carretera Austral Richtung Coyhaique. Auf dieser "Überführungsetappe" gibt es eigentlich nicht viel zu berichten, ausser natürlich der Strasse an sich und der lieben Marie, die uns mit einen leckeren patagonischen Mittagessen beköstigte. Später machten noch einige Wenige einen kurzen Abstecher in die Karaokebar, aber den Laden haben wir leider nicht wirklich gerockt! Naja, man wird einfach nicht jünger (auf so einer Reise)! ;-)
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Reisetag
Heute morgen starteten wir zu einen kleinen "Rundgang" im Coyhaique N.P. bei strahlenden Sonnenschein, bevor wir uns gegen Mittag noch mit diversen Lebensmittelvoräten ausgestattet haben, denn nachmittags ging unser Flug zur südlichsten chilenischen Stadt - Punta Arenas. Von der wir bei ungemütlichen Bedingungen noch 3 h Busfahrt nach Pto. Natales zurücklegen mussten. Hierbei fiel uns allen auf, dass wir keine drei Wochen Sonnenschein gebucht hatten. Es regnete nicht, nein es goss aus Kübeln und wir hofften auf dringende Wetterbesserung an den nächsten zwei Tagen. Dann gingen auch ganz schnell bei uns die Lichter aus…! ;-)
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Wo ist das Wetter, das wir gebucht hatten?
Voller Vorfreude starteten wir mit dem Bus zum Torres del Paine N.P. Auf der Fahrt dorthin, sahen wir einige Condore, Nandus und Guanacos. Im Park angekommen, verliessen uns Andreas und Danny, die eine bessere Sicht auf die "Türme" von der Ostseite erhaschen wollten. Sie sollten dann morgen wieder zu uns stossen. Der Rest der Gruppe versuchte die Westseite des Massivs zu erkunden, leider ist dies die Wetterseite, dementsprechend peitschte uns der Regen orkanartig ins Gesicht. Bis auf die Knochen durchgeweicht, erreichten wir nach 3,5h Laufzeit unserere Hütte ( siehe Alpenhütte). Dort tummelten sich schon Menschen aus aller Herren Länder um einen Ofen von 50 cm Durchmesser! ;-) Unsere Gesichter waren also hoch erfreut! ;-) Naja, nachdem der erste Frust verstrichen war, die nassen Sachen ausgezogen und das Essen und Trinken gereicht worden war, hellten sich die Gesichter doch etwas auf. Da die Befeuerung etwas mau ausfiel, konnte man die Grosswetterlage ausserhalb der Hütte kaum feststellen (s. Foto). Nach kurzen Gruppenkuscheln ;-) Neid? sind alle glücklich ins Bettchen gefallen!
Unterdessen Andreas und Danny auf der anderen Seites des Painemassivs:
Tja, wo ist das Wetter das wir gebucht haben? Auch auf der Ostseite der Torres fängt es pünktlich zum Aufstieg an zu regnen. Immerhin bläst uns hier kein eiskalter Gletscherwind ins Gesicht. Wir erreichen das Refugio Chileno zwar durchnäßt aber sehr früh und nachdem wir nach harten Verhandlungen am Ende auch zwei Betten ergattern können, gönnen wir uns erstmal einen Mittagsschlaf. Die Wettersituation ändert sich jedoch nicht und so müssen wir auf einen Aufstieg zu den Torres erstmal verzichten. Abendessen und mal richtig ausschlafen - vielleicht wird es morgen ja besser.
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Überall Gletscher!!!
Nach kurzer Nacht und halb getrockneten Sachen erfreute uns der südpatagonische Himmel mit etwas besserem Wetter. Heute teilte sich die Gruppe in "Gletschertrekking" und "Gletscherfernbeobachtung". Erstere hatten primär auf den Gletscher angekommen mit crazy Ami`s in Stoffhosen und Wollpulli zu kämpfen, die Eis nur aus dem Whiskeyglas kannten und den ganzen Zeitablauf verzögerten. Zum Glück hatten sich selbige für die Klettertour entschieden, während wir eine ausserordentlich umfangreiche Eiswanderung geniessen konnten. Das Anschlussboot musste noch durch Diana aufgehalten werden, so dass wir alle glücklich auf den Lago Grey ausschiffen konnten. Weltklasse war unser Busfahrer Manuel: Auf die Frage "Warum der Lago del Toro (Stier) so heisst?" antwortete er, "Weil er so gross ist!" Einige Gruppenteilnehmer hätten eine andere Antwort erwartet! Nach kurzem Zwischenstop bei dem Riesenfaultier und seiner Höhle (Milodon), freuten wir uns auf eine ausgiebige Dusche und weiche Federn. Auch Andy und Danny sind gut erhalten zurückgekehrt, wobei sie auch mit einigen Fotos von den Torres glänzen konnten.
Unterdessen Andi und Danny am Fusse der Torres (Türme):
Ich werde mit den Worten "Andi, die Sonne scheint" geweckt. Wir haben alles richtig gemacht. Nach einem schweren Aufstieg, das letzte Stück ein steiles, endloses Geröllfeld hoch, stehen wir um halb 11 vor den Torres. Es ist schneidend kalt und schneit leicht aber wir haben freien Blick. Entlang des Abstiegs kommen uns Karawanen von Tageswanderern entgegen, während die Torres für heute längst wieder hinter dicken Wolken verschwunden sind. Wir erreichen noch vor dem Rest der Gruppe Puerto Natales mit dem unerwartet noch erreichten frühen Linienbus. Die letzte Entscheidung des Tages fällen wir getreu dem Motto Vi-Verfressen: Pasta oder Lomo? Zur Feier des Tages gibt es Pasta UND Lomo
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wieder trocken…
Je weiter wir uns aus Pto. Natales entfernten ( mit dem Linienbus), desto besser wurde das Wetter. Nach gefühlt kurzer Busfahrt, ich glaube wir haben etwas Sitzfleisch hinzugewonnen ;-), erreichten wir leider unser letztes Etappenziel Punta Arenas. Der Stadtbesichtigung und Veteranenfriedhofsbesichtigung folgte die Frack-Fraktion. Jaja, keine Oper bei Viventura ;-), wir haben Pinguine in Seno Otway angeschaut. Dabei ist hier eine Windstärke vorherrschend, die Bäume schief wachsen lässt! ;-)
Es ist aber niemand so leicht gewesen, dass er abhanden gekommen ist. Der Krankenstand in der Gruppe hat die Männermannschaft arg dezimiert, im Tagesrythmus hatten wir kurze Ausfälle zu verkraften, aber im Grossen und Ganzen alles im Lot. Das letzte gemeinsame Abendessen genossen wir in vollen Zügen. An dieser Stelle einen ganz lieben Dank an die super Truppe - hat viel Spass mit Euch allen gemacht - und natürlich auch an Schäfchenmutti Diana, die ihrer Herde in allen wichtigen und unwichtigen Situationen geholfen hat.
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Nasser Abschied!!!
Leider waren die gesundheitlichen Konditionen nicht besonders gut für alle… Nach dem Flug nach Santiago kam der Abschied vom Teil der Gruppe, der am Flughafen geblieben ist… Die, die noch ihre Körper benutzen konnten, haben den Tag mit einem erfrischendem Bad beendet, vorm langenstündigen Flug. Überaschungseinladung!!! Zum Abschluss schwammen wir ein Runde im Pool und haben die Sonne genossen. "Abschiedkuscheln" wurde im Wasser gemacht, so dass man die Tränen nicht sehen konnte ;-) Chile war, von Anfang an, eine unendliche Überaschung, die uns voll erfüllt hat, tolle Landschaften überall, freundliche Menschen, sehr oft adrenalinische Erfahrungen (z.b. reiten) und eine Reisegruppe die man nie vergessen wird!!! Bis gleich liebe Freunden!!!!