Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Die lange Anreise zum Wendekreis des Steinbock
Nach langer Flugreise sind wir alle endlich in São Paulo gelandet…alle? Nein es fehlte Manfred, unser sechster Teilnehmer der nirgendwo aufzufinden war. Was war da wohl vorgekommen? Na wir erfuhren dies am nächsten Tag am Flughafen bei unserem Weiterflug an die Iguaçu Wasserfälle.
Erst sind wir in unser Hotel in Flughafennähe gefahren und haben uns nach dem Einquartieren erstmal auf den Weg gemacht etwas zu essen. Anschließend sind wir ermüdet von der langen Anreise in unsere Betten gefallen.
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An die grandiosen Wasserfälle des Iguaçu Flusses
Heute hieß es sehr früh aufstehen, da unser Flug bereits um 7:40 starten sollte. Keine Zeit fürs Frühstück, nahmen wir unseren Transferbus zum Flughafen. Alles klar soweit, aber Manfred war bis daher noch nicht aufgetaucht. Einchecken alles paletti und ab ging es zum Gate und sehe da…Manfred stand und wartete bereits auf uns. Super Überraschung und unsere Gruppe war endlich komplett.
Nach 1 1/2 Stunden Flugzeit mit kleinem Frühstück landeten wir glücklich am Internationalen Flughafen "das Cataratas" in Foz do Iguaçu im Bundesstaat Paraná und Grenzstadt zu Paraguay und Argentinien. Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein vom feinsten erwarteten uns "Reisende Engel" und schwupp die wup ging es auch schon nach Argentinien wo wir inmitten einer üppigen Natur unseren ersten Kontakt mit den gewaltigen und wunderschönen Wasserfällen des Iguaçu Flusses machten. Michaela und Frank sind sofort auf Bootstour in den Iguaçu Canyon gestartet während Angelika, Manfred, Christa, Andrea und Peter mit Nelson, dem Reiseführer vor Ort sich auf eine Wanderung an den oberen und unteren Läufen der Wasserfälle machten bis hin zum "Teufelsschlund" an die Grenze von Argentinien und Brasilien, wo gewaltige Wassermassen 70 Meter tief in ein Canyon fallen. Gischtwolken steigen hier über 120 Meter gegen den Himmel und bieten ein grandioses Bild.
Nach unserem Besuch auf Argentinischem Hoheitsgebiet fuhren wir zurück nach Brasilien und nach einem sehr leckeren Abendessen in gemütlicher Runde und unseren ersten "Caipirinha" legten wir uns zufrieden in unsere Betten mit dem Gedanken, was uns alles am morgigen Tag erwarten würde.
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Am Iguaçu Canyon auf Brasilianischer Seite
So richtig Urlaubstimmung herrschte heute Morgen bereits beim gemütlichem Frühstück, nachdem uns Peter etwas länger hat ausschlafen lassen. Gegen 9:00 Uhr Vormittags bei super Wetter fuhren wir mit unserem nun fortan ständigen Begleiter bis Rio de Janeiro - "Elkibus" und Fahrer Alessandro an die Brasilianischen Wasserfälle mit traumhaften Blick auf die Argentinische Seite, wo wir uns am vorherigen Tag getummelt hatten. Eine Seite ohne Besichtigung der Anderen ist hier nicht auszudenken. Natürlich statteten wir dem wunderschönen "Parque das Aves" dem lokalen Vogelpark, einen Besuch ab und waren tiefist beeindruckt von all den schönen Vogelarten die hier nisten und auch in übergroßen Käfigen herumfliegen.
Den übrigen Tag verbrachten wir in unserer schönen "Pousada" am Pool und schrieben teilweise Ansichtskarten oder lasen einfach ein Buch. Vor unserem Abendessen setzten wir uns noch mit Peter zusammen und besprachen unsere nächsten Reiseschritte über der Landkarte von Südbrasilien und Paraguay. Morgen geht es nach einer Sonderbesichtigung am "Itaipu Staudamm" am Nachmittag nach Asunción quer durch Paraguay.
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Über die Grenze nach Paraguay
Heute war es soweit das wir unsere Rundreise fortsetzen sollten. Und so geschah es auch das wir nach dem Mittagessen über die Freundschaftbrücke nach Paraguay übersetzten. Natürlich war gleich nach unserem Frühstück ein Besuch an einem der 7 Weltwunder der Technologie geplant und zwar der übergroße Itaipú Staudamm. Nebst dem grandiosen Bau der natürlich auch Umweltprobleme mit sich brachte, hat hier das Brasilien/Paraguay Unternehmen Itaipú Binacional auch etwas zur Verminderung der Umweltschäden getan und fördert verschiedene Projekte die Pflanzen, Tieren und den Menschen, die im Umkreis des Stausees leben, zu Gute kommen.
Nach unserer Ausreise aus Brasilien und Einreise nach Paraguay fuhren wir 300 Km bis Asunción wo wir bei Einbruch der Nacht in unser sehr schönes Hotel ankamen und uns vor dem ins Bett gehen noch eine Runde guten Paraguay Bier gönnten und den Tagesablauf des nächsten Tages besprachen.
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Auf der Jesuiten Route durch Paraguay
Gleich nach unserem Frühstück gingen wir mit Bernd, unseren Reiseführer vor Ort, durch die Straßen von Asunción. Leider war es Montag und so waren hier in Paraguay die meisten Museen und Highlights geschlossen. Wir streiften also bei strahlendem Wetter durch das Quirlende Stadtleben entlang prachtvollen Ipê Rosa Bäumen die hier im Winter voll in Blüte stehen.
Anschließend machten wir uns auf den Weg Richtung Encarnación wo wir unsere zweite und letzte Nacht in Paraguay verbringen würden. Eine liebliche Landschaft mit Ipê Baümen überall, Rinderherden hier und dort auf bis an den Horizont reichenden Weideland.
Natürlich statteten wir der Guarany-Kirche von Yaguarón einen Besuch ab, der sich wirklich gelohnt hat. Sie wurde im 17. Jahrhundert unter Anleitung der Franziskanerpadres von den Guarany-Indianern gebaut und besitzt wunderschöne Holzschnitzarbeiten im Guarany-Barockstiel.
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Von Trinidad nach San Miguel auf dem Guarany Weg
Gleich nach unserem Frühstück machten wir uns auf den Weg der Jesuitenmission, besser gesagt von den unter UNESCO ausgewählten Weltkulturerbe Ruinen dieser einst blühenden Kultur, nämlich der der Guarany Indianer. Trinidad in Paraguay und São Miguel in Brasilien waren zwei der 60 Guarany Reduktionen unter Leitung der Jesuitenmission in Südamerika zwischen 1706 bis 1768.
Dieser lange Weg führte uns von Paraguay über den Paraguay Fluss nach Argentinien und nach weiteren 3 Stunden Fahrt über den Uruguay Fluss wieder nach Brasilien. Wir befinden uns nun im Bundesstaat Rio Grande do Sul das Land der "Gauchos". Gleich bei unserer Ankunft am Abend in São Miguel begaben wir uns auf die Schaubühne und bewunderten bei eiskaltem Wind und einbrechendem Gewitter das Lichter-Hörspiel der Geschichte des Untergangs der Jesuitenmission und der Guarany-Reduktionen in Brasilien, Argentinien und Paraguay nach dem Abkommen von Madrid im Jahre 1750 zwischen Portugal und Spanien. Zur Abrundung des Tages gab es ein sehr leckeres Abendessen.
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Entlang der Getreidekammer Brasiliens
Nach unserem Frühstück besichtigten wir die Jesuitenmission von São Miguel bei Tageslicht. Salete machte die Führung vor Ort und erzählte uns von der Geschichte dieser einst größten aller Missionen. Anschließend fuhren wir mit unserem "Elkibus" gen Osten durch leicht hügeliche Landschaft bis Passo Fundo. Wo sich heute die Getreidekammer Südbrasiliens befindet, trieben noch im Anfang des 20 Jahrhunderts die Gauchos ausschließlich ihre Rinderherden.
In unserer netten Pousada würden wir nun die nächsten zwei Nächte verbringen und dann tagsüber den Gauchos näher auf die Spuren kommen. Zur Abrundung des Tages gab es noch ein tolles "Rodizio de Churrasco" auch "Espeto Corrido" genannt, was Wortwörtlich etwa "Der Laufende Fleischspieß" bedeutet.
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Auf den Spuren der Gauchos
"Bom dia Tchê - Que tal estamos?" So wurden wir gleich nach unserem frühen Aufstehen von Leandro, unserem heutigen Gastgeber begrüßt. Leandro ist im wahrsten Sinn des Wortes ein echter "Gaucho" und so natürlich auch seine Bekleidung und der typische Hut.
Wir fuhren also mit unserem "Elkibus" von der Pousada in Passo Fundo 27 Kilometer hinaus aufs weite Land zur "Fazenda" von Leandro und seiner Frau Geni wo uns ein Schlaraffenland gleiches Frühstück erwartete, zubereitet in Familienregie. Unser Tagesprogramm beinhaltete einen Spaziergang auf der Fazenda quer durch den Obstgarten, Wald und Feldern. Inzwischen garte am Lagerfeuer an einem Holzspieß unser heutiges "Churrasco" fürs Mittagessen. Anschließend begaben wir uns noch auf eine kleine Wanderung 4 Kilometer entlang eines Eisenbahndammes und versuchten, auf einem echten Pampa-Pferd einige Runden zu reiten. Andrea und Christa bevorzugten es Ansichtskarten an die zu Hause gebliebenen zu schreiben bevor es bei anbrechender Nachtdämmerung nochmals ein Schlaraffenland-Kaffee-Kuchen-Buffet gab ;-)
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Entlang des Weinanbaugebiet Brasiliens
Heute ging es weiter Richtung Osten entlang des Weinanbaugebietes von Brasilien, durch liebliche Landschaft bis nach Cambará do Sul, unser nächstes Highlight auf dieser Rundreise. Anfangs regnete es ständig und dichter Nebel verbarg uns teilweise die Aussicht, aber gegen Mittag schien bereits die Sonne. Wir verbrachten unsere Mittagspause in Gramado und genossen dabei eine leckere Suppe, die genau zu der kühlen Tagestemperatur passte. Zur Zeit ist in Brasilien Winter und hier in den Bergen pfeift ständig ein frischer Wind aus den "Pampas" kommend.
Unterwegs besuchten wir noch eine Schokoladenfabrik…hummmm!!! und jeder kaufte sich selbstverständlich etwas als Reiseproviant ein. Bevor wir in Cambará do Sul eintrafen, machten wir noch einen kleinen Spaziergang durch die wunderschöne Graslandschaft kurz vor Sonnenuntergang da wir schließlich den ganzen Tag mit unserem Elkibus unterwegs waren und etwas Bewegung brauchten. Den Tag rundeten wir in gemütlicher Runde am Kaminfeuer und leckerem Essen ab bevor es in unsere Betten ging. Für den morgigen Tag ist längeres Wandern an den Canyons angesagt.
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Erlebnisreiche Canyons bei Steifer Brise
Während der Nacht stürmte es ziemlich aber dafür wurden wir mit einem strahlendem und wolkenlosen Himmel zum Frühstück begrüßt. Es war soweit die wunderschönen Canyons "Fortaleza" und "Itaimbézinho" zu erkundschaften. Elkibus wieder für die Weiterfahrt gepackt und unserem lokalen Führer Estéfano an Bord machten wir uns über holpriger Schotterpiste an den ersten Canyon heran. Es herrschten sehr starke Windböen und wir mussten uns hüten, nicht in den 900 Meter tiefen Abgrund treiben zu lassen. Die raue Landschaft und der Blick bis zur 40 Kilometer entfernten Atlantikküsste übertrafen fast unser erstes Highlight der Iguaçu Wasserfälle.
Und weiter fuhren wir zum nächsten Canyon und starteten dort nochmahls eine 2 stündige Wanderung die mit einem "Pick-Nick" bei Sonnenuntergang abgerundet wurde, bevor wir unser nächstes Ziel Caldas da Imperatriz im Bundesstaat Santa Catarina ansteuerten.
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Am Rio Vermelho Wasserfall
Heute durften wir etwas länger ausschlafen und begannen unsere Wanderung geführt von Flávio, dem lokalen Führer, erst um 9:30 Uhr. Zuerst mit unserem Elkibus eine Feldstrasse in das bergige Hinterland von Caldas da Imperatriz und dann weiter zu Fuß hinauf und hinab auf einem Pfad durch den Regenwald bis wir den wunderschönen Wasserfall des Rio Vermelho erreichten. Christa, Michaela, Frank und RL Peter wagten sich in das eiskalte Wasser. Zum Glück schien die Sonne so das es ihnen nicht schwer viel, sich anschließend wieder aufzuwärmen.
Zurück nach Caldas da Imperatriz, besuchten wir eine Schnapsbrennerei und begaben uns anschließend in ein sehr nettes Kaffee in einem Vorgarten, wo wir unseren Tagesablauf nocheinmal besprachen. Langsam hatten wir nun Hunger auf etwas Fischiges und so entschlossen wir kurzerhand 20 Kilometer hinab zur Küste zu fahren und uns an Meeresfrüchten und Fisch zu laben.
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Die Insel Santa Catarina
Nun war es soweit unser nächstes Highlight zu erkundschaften: die Insel Santa Catarina mit der Hauptstadt Florianópolis. Zuerst war ein Spaziergang in der Altstadt nebstbei Briefmarken und Ansichtskarten Beschaffung. Wir trafen uns dann alle in der pittoresken Markthalle zu einem erfrischenden Bier vom Fass und mit Garnelen gefüllten Pasteten…hummmm, die waren lecker!
Anschließend mit Fotostops fuhren wir in Richtung unserer schönen Pousada im noch fast unerschlossenen Südteil der Insel direkt in einer Fischergemeinde am Strand gelegen. Bis 1973 gingen die Fischer der Insel noch auf Wahlfischfang und an diesem Strand wurden diese noch zerlegt und vermarktet. Seither hat sich alles geändert und die "Weißen Frankenwale" erscheinen wieder, um hier ihre Jungen auf die Welt zu bringen und erst nach 3 Monaten ihre Rückreise in die Antarktis anzutreten.
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Trekking an der Steilküsste zur Lagoinha do Leste
Unsere längste und anstrengendste Trekking Tour machten wir heute entlang der südwestlichen Steilküste der Insel Santa Catarina bis zum Strand "Lagoinha do Leste", ein Wellenreiterparadies und noch Naturerhaltenen weißen Sandstrand. Ständig wurden wir von "Fregatvögeln" und "Urubus" auf unserer Wanderung begleitet und die Landschaft mit dem weiten blauen Atlantik faszinierte uns alle.
Nach 3 Stunden erreichten wir nun unser heutiges Ziel und bereiteten uns vom Hunger angetrieben ein leckeres "Pick-Nick". Michaela war unsere tapfere und stürzte sich in die noch vom Winter geprägten Wassertemperaturen des Südatlantiks. Da wir aber blauen Himmel mit stralender Sonne hatten, war dies kein Drama. Danach machten wir uns auf unseren Rückweg in die Pousada und wanderten noch weitere 2 Stunden bis zum Strand des "Pantano do Sul" wo uns unser "Elkibus" mit Sandro am steuer erwartete, um die letzten 2 Km zu überwinden.
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Walfisch und Schlauchboot
Michaela und Peter trafen sich kurz nach dem Sonnenaufgang auf den oberen Felsen der kleinen vorgelagerten Halbinsel der Fischergemeinde und hatten das große Glück in der Ferne eine Wahlfischmutter und ihr Baby zu beobachten. leider waren diese zu weit entfernt, das man sie hätte besser knipsen können. Aber immerhin ein Foto ist hinzugefügt. Nach dem leckeren Frühstück fuhren wir nun in Richtung Apiuna zu unserem Rafting auf dem Itajaí-Açu Fluss.
Entlang unendlicher Reisplantagen und Regenwaldbedeckten Hügeln fuhren wir an Blumenau vorbei und erreichten Apiuna, unser heutiges Highlight: Rafting mit dem Schlauchboot auf den schönsten Wasserschnellen Brasiliens, dem Itajaí-Açú Fluss. Unterwegs durch Waldbedeckten Canyons und rauschende Flussschnellen gelangten wir unversehrt und glücklich in das Raftinglager nach gut 3 Stunden unter strömenden Regen, da uns ein Gewitter unterwegs überraschte. Nach einer warmen Dusche fuhren wir nun allesamt weiter nach Doutor Pedrinho, wo wir uns in einer sehr charmanten "Pousada" für die nächsten 2 Nächte einquartierten.
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Im Tal der Wasserfälle
Heute nach einem reichhaltigen Frühstück sind wir auf Schusters Rappen in den Atlantischen Regenwald zum Wandern aufgebrochen und besichtigten zwei sehr schöne Wasserfälle und lernten etwas aus der Einwanderungsgeschichte der Europäer in Santa Catarina, insbesondere aus der Gemeinde Doutor Pedrinho kennen. Hier leben bereits in dritter Generation Deutsche, Italiener und Polen die Teilweise sogar noch ihre Muttersprache sprechen, zumindest etwas verstehen.
Das Highlight des Tages war natürlich der überraschende Besuch, den uns der Bürgermeister von Doutor Pedrinho, Herr Ercides Giacomozzi in Begleitung von Rosane aus dem viventura Büro am Abend in unserer Pousada machte. Es war uns sicher eine Ehre und etwas Besonderes :-)
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Mit der Bahn durch den Atlantischen Regenwald
Gleich nach unserem Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Curitiba. Mit unserem komfortablen Elkibus ging es entlang malerischer Landschaft mit einem Zwischenstopp am Einwanderungmuseum in Pomerode das in einem Original Fachwerkhaus aus dem 19 Jahrhundert dargestellt wird.
Und weiter fuhren wir aus Santa Catarina hinüber in den Bundesstaat Paraná bis an die Autofähre am Delta der Guaratuba Bucht. Wir setzten in 15 Minuten über ans andere Ufer nach Matinhos und weiter ging unsere Fahrt bis Morretes wo wir das regionale Gericht, den "Barreado" zum Mittagessen kosteten. Ein sehr leckeres Menü bestehend aus Gulaschsuppe Mandioca Mehl, Reis und begleitet von reifen Bananen. Frank war diesmal der Verantwortliche für die Qualitätskontrolle des "Barreado" und hat es mit Bravur bestanden ;-)
Im Nachinein begaben wir uns auf den Weg zum Highlight dieses Tages: mit der Eisenbahn 70 Km in 3 Stunden durch den Atlantischen Regenwald von Meereshöhe bei 10,5 Meter bis hinauf auf 952 Meter bis nach Curitiba, die Hauptstadt von Paraná. Wir hatten einen wundervollen Ausblick und klare Sicht bis über 30 Kilometer Entfernung. Unsere Strecke führte entlang 14 Tunnel und 30 Brücken die im Jahre 1885 eingeweiht wurde. Abends in Curitiba sind wir mit unserem super Elkibusfahrer Alessandro in einer gemütlichen Pizzeria eingekehrt und bestellten 2 Meter Pizza :-)
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Entlang der Panamericana nach São Paulo
Heute hat uns das Regenwetter so richtig erwischt…kalte Luft und Feuchtigkeit bei 87% sind kein Vergnügen bei einer Stadtführung durch unseren Fahrer Alessandro, der hier zu Hause ist. Alessandro war natürlich enttäuscht über den Regen aber wir bekamen alle einen sehr guten Eindruck von seiner Stadt Curitiba. Wir besichtigten die Umwelt Universität gelegen in einem verlassenen Steinbruch mitten in der Stadt und wunderbar angelegt mit Regenwald, Bach und kleinem See. Anschließend besichtigten wir die "Drat-Oper" und nutzten dabei die Gelegenheit Alessandros herzliche Eltern kennenlernen. Danach noch einen kleinen Rundgang zum geografischen Zentrum von Curitiba, gelegen nebst lauten Kulturzentren und kleinen Bars, die Nachts von den Studenten der hiesigen Uni aufgesucht werden.
Und weiter ging unsere Fahrt in die Megalopole São Paulo im Bundesstaat des gleichen Namens, wo wir abends ankamen. Zum Tagesabschluss begaben wir uns in ein sehr gutes China-Japan Restaurant direkt unter unserem Hotel und Alessandro zog danach noch mit Michaela und Frank in eine Karaoke-Bar.
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Vom 21 Jahrhundert zurück ins 17 Jahrhundert
Das Wetter besserte sich langsam wieder und nach unserem Frühstück ging es mit Peter gleich in sein Element, besser gesagt, in seine Geburtstadt auf eine kleine City-Tour. Es sind wirklich reichliche Kontraste in so einer großen Stadt zu bemerken, obwohl wir ja nur im Zentrum waren. Hier in der City leben 10,7 Mio. Einwohner und die gesamte Metropole hat bereits 19 Mio. Einwohner und ist somit einer der 5 größten Städte der Welt. Aber da wir ja eine Naturliebhaber Gruppe sind, machten wir uns auch gleich weiter auf den Weg nach Paraty, um uns vom 21. ins 17. Jahrhundert zu versetzen.
Wir machten auf halbem Weg eine Rast und genossen in kleiner Runde unser PicNic. Anschließend fuhren wir über 700 Meter hinab auf Meereshöhe und erreichten bei hereinbrechender Nacht die kleine Ortschaft Paraty.
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Kolonialer Barock als Weltkulurerbe der UNESCO
Heute trafen wir uns beim reichhaltigen Frühstück unserer schönen Pousada Cabore bevor es zu Fuß in die Altstadt von Paraty ging. Og Torres, unseren lokalen Führer trafen wir an der Hauptkirche "Nossa Senhora dos Remédios" erbaut 1873. Von dort bewegten wir uns durch die kleinen Strassen über großes Kopfsteinpflaster entlang der schönen Häuser im Portugiesischem Kolonialstil, die ab dem 16. bis ins 18. Jahrhundert gebaut wurden. Die prächtigsten erweisen noch Merkmahle von ihren ersten Besitzern den Freimaurern, die hier zur Zeit des Kaffeezyklus eine bedeutende Rolle im Handel hatten.
Unser nächstes Ziel war es einen kleinen Teil der "Estrada Real" auch bekannt als der Gold Trail der von Paraty aus bis ins Hinterland nach Ouro Preto und Diamantina führte und als bestehender Indianer Trail von den Sklaven aus Afrika über 1400 Kilometer ausgebaut wurde. Er diente zuerst dem Transport von Waren auf Maultieren und Sklavenrücken dem Gold Zyklus im 16. und 17. Jahrhundert und später Ende des 18. bis Ende des 19. Jahrhunderts dem Kaffee Zyklus. Nach der Wanderung machten wir noch ein Pic-Nic an einem schönen Wasserfall und Michaela und Frank waren sogar tapfer genug sich in die kalten Fluten zu stürzen. Auch eine Schnapsbrennerei - "Engenho" - genannt war noch auf dem Programm bevor es zurück nach Paraty ging.
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Entlang der Panamericana nach Rio de Janeiro
Nun war es soweit, an unser letztes Ziel auf dieser Rundreise zu gelangen. Gleich nach unserem Frühstück fuhren wir mit dem Elkibus entlang der "Grünen Küste" bis nach Rio de Janeiro. Unser erstes Highlight war es den "Corcovado" mit der Christus Statue zu besichtigen. Wir sind sogar 2 Kilometer durch den Atlantischen Regenwald spaziert bevor es weiter auf 700 Meter zum "Christo Redentor" ging. Von hier aus hatten wir eine tolle Aussicht über ganz Rio de Janeiro: Ipanema, Copacabana, den Zuckerhut am Eingang der Guanabara Bucht, das Zentrum von Rio mit Sambadrom und dem Maracanã Fußballstadium. Das Wetter war optimal und die Sicht reichte bestimmt über 80 Kilometer in die Ferne bis hin an die "Serra dos Orgãos" - das Orgelgebirge - so benannt weil die verschiedenen Felsspitzen nebeneinander so aussehen.
Und weiter fuhren wir zu unserem zweiten Highlight, dem Zuckerhut. Wir erreichten unser Ziel kurz nach dem Sonnenuntergang und genossen es in aller Ruhe das Lichtermeer über Rio zu bewundern, während mancher von uns nochmal die Reiseeindrücke wie in einen Film vor sich sah. Rio de Janeiro - der Januar Fluss - ist wirklich eine wunderschöne Stadt voller Kontraste. Wir werden sie am nächsten Tag selber erleben.
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Rio de Janeiro, die schöne Stadt am Südatlantik
Vormittags hatten wir Zeit zum Ausschlafen…aber wer möchte vor Aufregung schon einen Spaziergang an der Copacabana vermissen? Wir trafen uns um 12:30 Uhr mit Ralf Ritter, unserem netten Deutschen lokalen Rio-Führer. Richtig gelesen! Ralf ist nach Brasilien ausgewandert und hat hier seine zweite Heimat gefunden. Mit der U-Bahn fuhren wir in das Stadtzentrum und bewegten uns mit schnellen Schritten hinter Ralf her. Er konnte sein Rio de Janeiro bestens vorstellen und hat uns an sehr interessante Orte gebracht. Besonders beeindruckend ist es für uns aus Europa, solche Menschenmassen auf den Straßen einer Stadt zu erleben. Hier in Rio leben und arbeiten über 7 Mio. Menschen von den Reichen an der Copacabana und Ipanema bis hin in die Gemeinden auch bekannt als Favelas. Es stand auch ein Besuch bei dem Sozialprojekt "Curumim" das in einem der Zahlreichen Gemeinden von Rio tätig ist und sollten dort unsere ersten "Samba-Schritte" versuchen. Leider war dieses wegen Unruhen in der Gemeinde nicht möglich.
Unser Abschiedsessen feierten wir in einer "Churrascaria" - Steak Haus - in Copacabana und anschließend gingen wir auf Einladung vom viventura Büro in Brasilien in eine tolle "Samba-Bar" und konnten dort unseren ersten "Samba Tanz" versuchen. Einige Caipirinhas lösten unsere steifen Hüften und ab ging die Post ;-)
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Abschied aus Brasilien nach einer tollen Rundreise
Wieder einen freien Vormittag zum Baden an der Copacabana, letzte Ansichtskarten zur Post bringen, Geldautomaten zum letzten mal anzapfen, kleine Souvenirs einkaufen oder einfach ausschlafen, bevor wir um halb Zwei mit Alessandro und Peter zum Flughafen gebracht wurden. Aller Abschied fällt schwer, besonders mit so einem netten Pack von einer Gruppe. Aber natürlich erwarteten uns unsere Lieben in der Heimat in Europa nach so langer Abwesenheit. Es war sicher die Reise Wert!