Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

12 Feb. 2008 • Frankfurt - Buenos Aires

Über den Wolken!
Aerolineas Argentinas

Es geht nach Süden!

Während ich meine letzten Reisevorbereitungen treffe, ist die Kleingruppe schon auf dem Weg nach Buenos Aires. Ich freue mich schon auf die Reise mit euch und bin gespannt auf unsere erste Begegnung am Flughafen in Buenos Aires. Bis morgen!

13 Feb. 2008 • Buenos Aires

Kuh, Lars, Frauke, Michael, Kuh
La Boca

Buenos Aires an einem Tag

Das Flugzeug aus Madrid kam pünktlich an und so konnte die Kleinstgruppe - bestehend aus Lars und Michael - schon kurz später von ihrer Reiseleiterin Frauke in Empfang genommen werden.

Nach dem Einchecken im Hotel und einer kurzen Dusche waren alle fit für die City-Tour. Zuerst ging es aber zum typischen argentinischen Frühstück (facturas und Kaffee) in einem nahe gelegenen Café, wo auch der heutige Tag besprochen wurde. Schließlich gings los: am Obelisken vorbei über die breiteste Straße der Welt zum Congreso. Danach mit der ältesten Straßenbahn Südamerikas, der Linie A, zum Präsidentenpalast am Plaza de Mayo. Von dort war es dann nicht mehr weit zum neuesten Stadtteil von Buenos Aires - Puerto Madero, wo auch das Begrüßungsessen stattfand - viel Fleisch, aber auch leckere Salate und Nachtisch. Micha, der eigentlich im viventura Büro in Bolivien arbeitet, aber gerade in Buenos Aires ist, hat uns dabei Gesellschaft geleistet.

Weil alle noch fit waren, gings danach nach La Boca, dem bunten Künstlerviertel. Vor vielen Restaurants gab es Tango Darbietungen und fast hätten wir auch noch eins der Maradona-Doubles gesehen, aber das hatte wohl gerade frei…Dafür sind wir dann zum bekannten La Boca Stadion gegangen und haben ihm einen sogenannten "Express Besuch" abgestattet. Hier gab es dann auch genug Erinnerungsstücke an Maradona.

Nach einer kurzen Erholungspause sind wir abends noch zum Plaza von San Telmo gefahren. Hier treffen sich abends immer viele Leute und es ist der ideale Platz, um auch mental in der Millionenstadt Buenos Aires anzukommen. Begleitet wurden wir von Micha und Kati, die eigentlich im viventura Büro von Chile arbeitet, aber auch gerade zu Besuch ist. 2 Karaffen Bier und eine Empanada (Teigtasche) später waren dann aber alle bettreif. War schließlich ein langer Tag heute!

14 Feb. 2008 • Buenos Aires

Supermarktboot im Tigredelta
Mittagessen in Bonanza

Entspannung im Tigre-Delta

Nach dem Powertag gestern kam heute der Transfer erst um 9.15 Uhr zum Hotel, um uns nach Tigre zu fahren. Dort angekommen, hatten wir noch etwas Zeit, um einen leckeren frischgepressten Saft zu trinken und uns ein bisschen in dem Städtchen umzugucken.

Dann ging es mit dem öffentlichen "Bus-Boot" zu unserer Zielinsel "Bonanza", vorbei am Supermarktboot, welches die Deltabewohner mit allen wichtigen Kleinigkeiten versorgt und vielen Wochenendhäusern. Angekommen haben wir einen ersten kleinen Rundgang durch die teilweise sehr dichte Vegetation unternommen - durch das viele stehende Wasser und die Hitze entsteht ein ziemlich schwüles Kleinklima, das auch die Mücken lieben. Danach gab es das erste Bad im braunen Wasser des Rïo Carapachay.

Zum Mittagessen gab es selbstgemachte Nudeln und Soßen - jeder konnte sich seine Kombination aussuchen. Nach einer kurzen Siesta (die Lars geschickt verlängert hat :) ) ging es in Kanus zu einer nahegelegenen Lagune zur zweiten Schwimmrunde. Nach der Rückkehr blieb leider nur noch wenig Zeit zum Kaffee trinken, weil das Boot, welches uns zurück nach Tigre brachte, überpünktlich anlegte.

Nachdem wir 2 Tage lang Hitze tanken konnten, geht es morgen früh zu unserem ersten Gletscher nach El Calafate. Patagonien, wir kommen!

15 Feb. 2008 • Buenos Aires

Picknick am Perito Moreno (vor dem Regen)
Gute Kombination: Gletscher und Rotwein

Auf zum ersten Gletscher

Schon früh morgens ging es los Richtung Flughafen und nach nur 3 Stunden, mit teilweise sehr guter Sicht auf die unter uns liegende Pampa und türkisfarbene Seen, kamen wir in El Calafate an. Dort wurden wir schon von Alberto, unserem Fahrer, erwartet und sofort ins Hotel gefahren. Nach einer kurzen Pause konnte das Patagonien Abenteuer beginnen - heute werden wir den ersten Gletscher unserer Tour sehen!

Nach einigen Foto- und Kondorbeobachtungsstopps lag er dann vor uns - der Perito Moreno Gletscher. Wir sind mit einem Boot bis an die Abbruchkante gefahren und haben das Spiel von Licht und Schatten in Verbindung mit den eisblauen Eisspalten genossen. Die bis zu 50m hohe Eiswand ist wirklich beeindruckend!

Danach gings weiter zu den Aussichtsbalkonen, wo dann auch endlich unser langersehntes Picknick stattfinden sollte. Kaum war alles aufgebaut - natürlich mit Blick auf Gletscher - fing es an zu regnen. Naja, wir haben uns bei einigen Bäumen untergestellt und geschmeckt hat es trotzdem, auch wenn wir einige Blicke wegen unserer Weinflasche geerntet haben - alles blanker Neid :)

Nach einer kurzen Siesta im Hotel sind wir abends noch einmal losgezogen, schließlich fand in El Calafate gerade ein Fest zur 131-jährigen Stadtbestehung statt (angeblich war sogar die Präsidentin anwesend!). Die ganze Hauptstraße war gesperrt und auf einer großen Bühne wurde Cumbia-Musik gespielt. Unser Hunger war aber letztendlich wieder stärker und so haben wir noch ein nettes Restaurant aufgesucht, wo es sich wieder nur um eines drehte - Fleisch…Nach Mitternacht sind wir dann erst in die Betten gefallen.

16 Feb. 2008 • El Calafate - Nationalpark Torres del Paine

Wir drei im Torres del Paine
Wunderschöner See im Nationalpark

Lange Fahrt mit Hindernissen

Wie geplant (Plan A) hat uns Alberto um 7.30 Uhr abgeholt, allerdings mit der Nachricht, dass uns der chilenische Transfer nicht an der argentinisch/chilenischen Grenze abholen kann. Weil in der Pampa kein Handyempfang ist, sind wir also erstmal losgefahren, 3 Stunden bis nach Rio Turbio. Dort sollte dann Plan B greifen, nämlich dass wir mit dem öffentlichen Bus nach Puerto Natales fahren und dann dort unseren Transfer treffen. Leider waren aber die Busse bis auf weiteres ausgebucht. Der Minenort Rio Turbio im Regen trug nicht unbedingt zu unserer guten Laune bei, aber nach einigem Hin und Her griff schließlich Plan C: eine Taxifahrerin mit fliederfarbener Hose (danke für den Hinweis, Lars!) hat uns in ihrem Uraltauto über die Grenze "geschmuggelt" (sie durfte eigentlich keine Gäste befördern, weil ihr für den Grenzübergang eine Lizenz fehlte und so war unsere Version für die Grenzbeamten, dass sie uns als Anhalter mitgenommen hat…).

Ohne Probleme waren wir dann weitere 45min später in Puerto Natales und haben in einer Hosteria Manuel, unseren Fahrer in den Nationalpark, getroffen. Erst einmal gab es aber Mittagessen und Rucksackanprobe. Frisch gestärkt und wieder guter Laune ging es dann Richtung Park - glücklicherweise hatten wir kaum Zeit verloren, sondern wegen der Zeitverschiebung in Chile sogar eine Stunde gewonnen!

Fast 4 Stunden hat uns Manuel durch den südlichen Teil des Torres del Paine Nationalparks gefahren, wobei wir bei durchwegs gutem Wetter viele Guanacos, Füchse und Kondore gesehen haben.

Um 19.00 Uhr sind wir dann endlich an der Hosteria Torres angekommen - und hatten noch einen 2-stündigen Aufstieg zum Campamento El Chileno vor uns! Michael hat aber ein flottes Tempo vorgegeben und so waren wir schnell da, gut, dass es um diese Jahreszeit lange hell ist! Leider gab es aber kein Essen mehr und so haben wir unsere Vorräte gegessen und noch eine leckere Flasche Wein getrunken.

17 Feb. 2008 • Nationalpark Torres del Paine

Lars an den wolkenverhangenen Torres
Guanacos

Die wolkenverhangenen Türme

Nach einem kurzen Wettercheck um 3.40 Uhr (!) haben wir uns spontan gegen die frühe Wanderung zu den Torres entschieden - also weiterschlafen bis 6.00 Uhr. Nach einem kurzen Frühstück gings dann los und in ca. 2,5 Stunden waren die Namensgeber des Parks, die 3 Grantitürme, erreicht. In der Nacht hatte es hier oben noch geschneit und so sind wir an vielen schneebedeckten Bäumen und Büschen vorbeigekommen, die erst langsam von der Sonne erwärmt wurden. Die Türme waren leider wolkenverhangen, aber trotzdem sehr fotogen..

Wieder zurück im Camp haben wir noch kurz etwas gegessen und die Zelte abgebaut und haben uns dann an den Abstieg zurück zur Hosteria Torres gemacht. Wir wollten dort recht früh ankommen, um frühzeitig das Essen für heute Abend bestellen zu können.

Mit Rücksicht auf Lars und seine heimliche Campleidenschaft haben wir unsere Zelte so aufgebaut, dass man vom Eingang aus NICHT die Hosteria (mit ihren weichen Betten…) sehen konnte :) Nach einer Dusche und kurzen Siesta ging es dann aber auch für uns ins Warme und wir konnten unser 3-Gänge-Menu im Refugio genießen (zu Fraukes Freude gab es sogar weißes Schokomousse zum Nachtisch). Ein Tetrapack Rotwein und 1 Pisco Sour später gings dann ins Zelt.

18 Feb. 2008 • Ushuaia - Nationalpark Torres del Paine

Grenzdorf Cerro Castillo - ab hier gibts nur noch
Michael und sein Freund Che

Ans Ende der Welt

Nach einer erstaunlich milden Nacht stand Manuel mit seinem Transfer schon eine halbe Stunde vor der vereinbarten Zeit vor unseren Zelten - mit all den Sachen, die wir in Puerto Natales gelassen hatten. Also umgepackt, dann noch die Sachen gegessen, die wir nicht über die Grenze bringen durften und los gings aus dem Park hinaus wieder in die unendliche weite und windige Pampa. Unterwegs haben wir noch wahre Guanaco Herden gesehen, die sich mit Vorliebe fotogen vor türkisfarbenen Seen getummelt haben und natürlich auch viele Ñandus.

An der Grenze von Cerro Castillo gab es dann erstmal ein "zivilisiertes" Mittagessen bestehend aus Kaffee und Empanadas bzw Sandwiches. Der Wind war hier so heftig, dass wir froh waren, nach kurzer Erledigung der Grenzformalitäten, weiterfahren zu können.

3 Stunden später hat Manuel uns am Flughafen von El Calafate ausgesetzt. Nachdem der Flieger erst eine Stunde Verspätung haben sollte, kam er dann doch früher und wir sind sogar pünktlich in Ushuaia gelandet - am Ende der Welt! Abends ging es noch zum Königskrabbenessen und der ein oder anderen Flasche Wein ins Zentrum und dann haben wir wohl alle das weiche Bett genossen…

19 Feb. 2008 • Ushuaia

Nein, das ist NICHT das Schiff, das in die Antarkt
Noch 1000km bis zur Antarktis!

Unser vorerst letzter gemeinsamer Tag…

Heute haben wir es ruhig angehen lassen: erst ausschlafen, dann entspanntes frühstücken - ein Tag ohne Programm.

Nach dem Auschecken sind wir ins Zentrum von Ushuaia gefahren, haben uns ein paar Souvenirshops angeguckt, wobei es uns besonders ein Laden mit relativ scheußlichen, aus Schmucksteinen herausgemeißelten Tieren und anderen Objekten, angetan hatte :) Nicht zu verachten auch die unendliche Bandbreite an Pinguinen, in Schneekugeln oder ohne…Danach haben wir einen kleinen Spaziergang am Beagle-Kanal entlang gemacht, sind zum Yachthafen gegangen, haben uns den Sportflughafen angeguckt und einfach das für Ushuaia so außergewöhnliche trockene und milde Wetter genossen. Nach einem Mittagsstopp bei "Tante Sara" gings dann wieder zurück zum Hotel und mit allen Sachen zum Hotel der Antarktis-Tour. Hier gab es dann den ersten kleinen Abschied, weil Frauke dort nicht mehr übernachtet hat.

Abends haben wir uns aber alle noch einmal getroffen, um zu essen und dann im Irish Pub (wie klassisch für Argentinien…) noch einen Cocktail zu trinken.

Ab morgen fängt die Antarktis-Tour an. Ich wünsche euch viel Spaß und genügend Wärmflaschen!! Wir sehen uns in Buenos Aires!

PS: Das Tagebuch wird Michael weiterschreiben, aber die Fotos stammen von Lars und Michael (Danke!).

20 Feb. 2008 • Ushuaia

Die Clipper Adventurer
Ende der Ruta 3 im Tierra del

Auf in den Süden!

Am Morgen wurden die Koffer abgegeben und wir stiegen in die Busse, um zum Nationalpark Tierra del Fuego zu kommen. Nachdem wir den südlichsten Golfplatz und den Tren del Fin del Mundo gesehen haben, hatten wir unseren ersten kleinen Halt im Nationalpark. Im Anschluss gab es eine kleine Wanderung durch den Park zum Ende der Route 3. Dort endet die angeblich längste Straße der Welt. Das Mittagessen wurde auf einem kleinen Grill direkt am Platz serviert.

Da die "Clipper Adventurer" ein bisschen zu spät eingelaufen war, hatten wir zusätzliche Freizeit in Ushuaia. Das Einschiffen gestaltete sich dann einfacher als erwartet, da wir mit dem Bus gleich zum Schiff und an den Kontrollen vorbeigefahren sind. Auf dem Schiff gab es gleich ein paar Einweisungen und kurz darauf sind wir dann auch schon ausgelaufen. Nachdem wir die Sicherheitsübungen absolviert hatten, wurde das Abendessen serviert. Den Abend haben wir an Deck ausklingen lassen.

21 Feb. 2008

Sonnenuntergang
Das Segelschiff Europa

Südwärts in Richtung Antarktis

Die Nacht hat sich als etwas unruhig erwiesen, aber die befürchteten Wellen sind ausgeblieben. Irgendetwas muss mich dann am Morgen erwischt haben, da ich Symptome der Seekrankheit gezeigt und auch wohl recht weiß ausgesehen hatte. Aber das hat man mir erst am Abend erzählt, als es mir wieder besser ging.

Kurz nach dem Frühstück haben wir eine Einführung in die Plattentektonik und ihre Auswirkungen für die Antarktis bzw. Drake Passage bekommen. Dadurch sollte jedem klar werden, warum die Überfahrt so rauh sein kann. Später haben wir eine Einführung in die Vögel der Region bekommen (noch nicht die Pinguine) und konnten die verschiedenen Arten während des Tages beobachten. Besonders die Albatrosse sind aufgefallen, da es exzellente Gleiter sind. Die Meeresäuger Einführung habe ich verpasst, da wir ein nettes Gespräch mit dem Kapitän hatten. Er hat uns eine gute Erklärung über das Wetter und die Navigation in dieser Region gegeben.

Nach dem Abendessen (diesmal gab es Hummer) haben wir den Sonnenuntergang an Deck genossen. Da wir in der Nacht die Grenze zur Antarktis überqueren, mussten wir unsere Uhren eine Stunde zurück drehen. Am Abend haben wir den 59 10´ S erreicht und waren nur noch ca. 50 nautische Meilen von der Antarktis entfernt.

22 Feb. 2008

Der erste Wal
Darauf haben wir gewartet!

In der Antarktis angekommen

Früh am Morgen habe ich den Sonnenaufgang verpasst, da das Schiff besser durch die Drake Passage gekommen ist, als erwartet und somit auch der Sonnenaufgang früher stattgefunden hat. Glücklicherweise habe ich auf diese Weise den ersten Wal gesehen und eine Flasche Champagner gewonnen. Diese haben wir am Abend zusammen getrunken.

Durch die Walbeobachtung (oder wie es auf neudeutsch heißt Whale - Watching) ist das Programm für diesen Tag etwas durcheinander gekommen. Nach einigen weiteren Lectures gab es eine Einführung zum Verhalten in der Antarktis, einige Informationen zu den Zodiacs und auch einige Hinweise, wie man sich anziehen sollte. Das Zwiebelschalen - Prinzip wurde live vorgestellt, wobei einer es richtig gemacht und einer so ziemlich alles falsch gemacht hatte. Es war eine etwas lustigere Art zu sagen, dass man sich nicht falsch anziehen sollte.

Zwischendurch gab es von der auf dem Schiff ansässigen Künstlerin eine Einführung bzgl. Sketching. Außer einen Vogel zu malen und auszuschneiden habe ich recht schlecht abgeschnitten. Ich werde dann doch lieber bei meiner Kamera bleiben. Der Vogel war aber sehr hilfreich, um die Bewegung der verschiedenen Vögel besser zu verstehen.

Am Abend haben wir Smith Island erreicht und zum ersten Mal kurz vor Sonnenuntergang die Inseln bei der antarktischen Halbinsel gesehen. Am Morgen war das Ziel, Whale Watching bei Melchior Island zu versuchen. Mal sehen wer den ersten Eisberg sieht und die zweite Flasche Champagner gewinnt.

23 Feb. 2008

Ein Königspinguin
ohne Worte

Zum ersten Mal unter Pinguinen

Wieder einmal früh am Morgen wurden wir für einen schönen Sonnenaufgang geweckt, aber leider war das dann eher ein Schneesturm, der auch noch recht viel Regen enthielt. Aus diesem Grund wurde das Whale Watching abgebrochen und wir sind weiter nach Danco Island gefahren.

Dort angekommen hörte der Regen auf und wir haben uns fertig gemacht, damit wir unsere erste Landung machen konnten. Bei gutem Wetter haben wir die Pinguin Kolonie der Gentoo Pinguine erreicht. Aus irgendeinem Grund befand sich auch noch ein Königspinguin unter ihnen und er hat uns die Möglichkeit gegeben, auch diesen zu beobachten. Das wird vermutlich der einzige auf dieser Reise bleiben. Auf dem Weg nach Wilhelmina Bay konnten wir den Pinguinen beim Schwimmen zusehen und auch einige Wale zeigten sich bei dem besserem Wetter.

Später am Abend habe ich erfahren, dass der Kapitän selber immer an Walen interessiert ist und diese selbst photographiert. In der Wilhelmina Bay haben wir dann Whale Watching mit den Zodiacs gemacht und kamen auf diese Weise näher an die Tiere heran. In der Bucht waren auch noch einige Fur-Seals zu sehen. In der Bucht befindet sich auch das Wrack eines Walfängers. Dieses und ein paar Wasserboote haben wir uns aus der Nähe angesehen. Wasserboote hatten die Aufgabe, Frischwasser zu den Walfängern zu bringen, die im Salzwasser geschwommen sind.
Die meiste Zeit wurde an Deck verbracht und gegen 22.00 Uhr sind wir dann zum nächsten Ziel aufgebrochen.

24 Feb. 2008

Zutrauliche Pinguine
Impression aus der Antarktis

Unser Besuch auf dem Kontinent

Früh am Morgen erreichten wir Neko Harbour und es sah erst danach aus, als ob der Regen aufhören würde, aber leider nieselte es die Zeit auf der antarktischen Halbinsel immer wieder. Zum ersten Mal auf dem Festland der Antarktis angekommen, sind wir zum Aussichtspunkt aufgestiegen und haben den Ausblick auf den Gletscher genossen. In der Ferne konnten wir einzelne Seelöwen ausmachen, die man vom Strand oder Zodiac besser beobachten konnte. In der Gentoo - Pinguin Kolonie befanden sich zusätzlich noch ein Adelie und ein Chinstrap Pinguin. Das erstaunliche war, dass die Gentoo sehr zutraulich waren und auf die Personen zugekommen sind. Dort hatten die meisten ihre erste Berührung mit Pinguinen. Es war sehr unterhaltsam, ihnen zuzusehen.

In Neko Harbour ist auch eine Schutzhütte, aber wie man diese öffnet, konnte auch das Expeditionsteam nicht genau sagen, was mich etwas verwundert hat.

Bei Ronge Island angekommen, mussten wir feststellen, dass eine Anlandung nicht möglich war und die Expeditionsleitung hat kurzfristig einen Besuch in der chilenischen Station organisiert. Um die Zeit zu überbrücken, wurde eine kleine Lektion über Gletscher eingeschoben. In der Station wurden wir sehr freundlich mit Keksen und chilenischem Wein empfangen. Auch die Pinguin Kolonie war interessant. Besonders, da es noch ein Küken und ein Ei in der Kolonie gab. Vermutlich werden beide den nahen Winter nicht überstehen. Vom Vogelexperten des Teams kam die Information, dass die Tiere vermutlich das erste Mal gebrütet haben. Wir hatten auch das Glück, einen cremefarbenden Pinguin zu sehen. Das ist eine Seltenheit, da es sich nicht um einen Albino handelt. Leider hat es die ganze Zeit so geschüttet, dass die Klamotten am Abend durchweicht waren. Am Abend hat sich das Wetter dann doch noch aufgeklärt und wir haben Whale - Watching betrieben.

25 Feb. 2008

Michael auf einem kleinen Eisb
Ein Gentoo Pinguin

Post versenden aus der Antarktis

Heute morgen ist der Himmel aufgeklart und wir hatten weißen Schnee, hellblaues Eis, tiefblaues Wasser und einen leuchtend blauen Himmel mit einigen kleinen weißen Wolken. Man könnte auch sagen, wir hatten alle Schattierungen von Blau. Ein Traum!

Der Tag hat in Paradise Bay mit der Besichtigung einer verlassenen, aber gepflegten, Station und einigen Pinguinen begonnen. Glücklicherweise waren auch zwei Chinstrap Pinguine in der Kolonie. Im Anschluss haben wir mit den Zodiacs bei herrlichem Wetter Whale Watching gemacht und hatten das Glück, dass einer nahe an das Boot heran kam. Wir durften auch, ausnahmsweise, auf einen Eisberg, für ein paar Bilder. Ich gebe zu, dass man das auf dem Bild weniger erkennt, da es sich um eine kleine Eisfläche handelte.

Nachdem der Anker gelichtet wurde sind wir durch den Neumeyer (SP?) Channel gefahren und haben die Aussicht genossen. Der Grund ist, dass dieser Kanal wie ein Labyrinth aufgebaut ist und man erst spät erkennen kann, wie es weiter geht. In dem Kanal haben wir ein kleines Segelboot gesehen und es wurde diskutiert, wie dieses wohl die Drake Passage durchquert hat.

Am Nachmittag sind wir in Port Lockroy angekommen und haben uns die Gentoo Kolonie angesehen. Es waren auch einige Komorane anwesend und konnten beobachtet werden. Auf der anderen Seite der Insel waren die Knochen von Walen zu sehen. Die Ausmaße kann man sich erst richtig vorstellen, wenn man daneben steht und sieht, wie groß die Tiere wirklich sind. Selbst beim Whale Watching bleibt die wahre Größe eher verborgen, da ein Maßstab fehlt.

In der Station konnte man die historischen Räume besichtigen und deren Arbeit durch eine Spende unterstützen. Zusätzlich war es möglich, von hier Postkarten zu versenden, was ich natürlich ausgenutzt habe. Den Abend haben wir mit den Bewohnern der Insel ausklingen lassen. Sie haben einige interessante Sachen über die Geschichte der Station erzählt. Die Frage, wo sie selber auf der Insel wohnen, haben sie mir nicht beantwortet.

26 Feb. 2008

Sonnenuntergang in der Antarkt
See-Elefant

Wir kreuzen den 65°S

Das Wecken erfolgte früh am Morgen, da wir bereits gegen 05.00 Uhr morgens Port Lockroy verlassen haben. Das Passieren der Lemaire Strait war ein besonderer Anblick, da sich diese Straße zum Ende hin verjüngt und nur noch eine halbe Meile breit ist. Der antarktische Kontinent zeigte sich bei strahlendem Sonnenschein von seiner besten Seite. Nach einer kurzen Fahrt mit dem Schiff an der Küste entlang haben wir die ukrainische Station erreicht, die ursprünglich britisch und für die Entdeckung des Ozonlochs verantwortlich war. Dabei fällt mir ein, dass unsere Expeditionsleiterin erzählt hat, dass wir in jeder Station einen Stempel für den Pass bekommen, dass muss ich am Ende der Reise dann mal kontrollieren.

Der Besuch der Station war eher unspektakulär, aber es handelt sich um unseren südlichsten Punkt der Reise mit dem südlichsten Souvenirshop der Welt. Die Bar in der Station ist erstklassig. Einer aus dem Expeditonsteam hat erzählt, dass die Bar unter britischem Kommando illegal gebaut wurde und die Verantwortlichen entlassen wurden. Da sich aber niemand anderes für die Station fand, wurden sie wieder eingestellt. Das Mittagessen war ein BBQ bei bestem Antarktikwetter an Deck und wurde durch Whale - Watching unterbrochen. Ich dachte erste, dass es ein Spaß war, dass es derjenige war, der ganz hinten in der Schlange für das Essen stand.

Am Nachmittag sind wir auf Petermann Island gelandet und haben uns die Tiere und die Landschaft angesehen. Dort waren dann wieder die verspielten Gentoo Pinguine und einige Adelie Pinguine. Da diese gerade in der Mauser waren, hatte einer für mich eher wie ein Schaf ausgesehen. Am Aussehen der Adelie waren für mich die blauen Augen am Interessantesten. Die Seelöwen hatte ich durch die Pinguine dann doch verpasst, aber da diese sich auf unserem Rückweg auf den Eisschollen zum Schlafen hingelegt hatten, konnte ich sie dann doch noch sehen. Der Kapitän hat sie von den Eisschollen ein bisschen verscheucht, da er nah an diese herangefahren ist. Von den Seelöwen hat er selber ein paar Bilder gemacht. Nachdem die Tiere kurz im Wasser waren, lagen sie schon wieder auf ihrer Eisscholle und ließen sich nicht mehr stören. Der Sonnenuntergang bei Port Lockroy war eine besondere Fabenpracht und auch das Expeditonsteam sagte, dass so ein Sonnenuntergang selten ist. Den Abend haben wir mit der "Reise der Pinguine" ausklingen lassen.

27 Feb. 2008

Plastikpalmen-Idylle beim pola
Chinstrap Piguine

Der letzte Tag Antarktis

Heute morgen konnte man den einzigen Sonnenaufgang in der Antarktis sehen, da die Wolken recht hoch lagen und die Sonne sich kurz unter ihnen gezeigt hatte. Das Wetter sah trotz der guten Prognose nicht so gut aus, aber die Wolken waren hoch und es war trocken. Gegen 08:00 Uhr sind wir dann in die Caldera von Deception Island gefahren und haben somit in einem aktiven Vulkan geankert. Der letzte Ausbruch war vor ca. 40 Jahren. Mit den Zodiacs sind wir dann zur Walstation gefahren und haben uns diese angesehen. Am Strand haben sich die Fur Seals die vermutlich wärmsten Stellen selber ausgesucht, aber auf diese Weise konnte man sie gut beobachten. Da dadurch vermutlich alle wärmeren Stellen somit belegt waren und auch keine Löcher mehr gegraben werden durften, ist der Polar Plunge etwas kälter als sonst ausgefallen. Lars und ich haben nicht teilgenommen, aber es war dann doch erstaunlich, wie viele bei dem kalten Wind mit 25 Knoten und dem ca. 2°C kalten Wasser geschwommen sind.

Zum Mittag gab es dann ein "Antarctic Ice Cream Social". Dort konnte jeder sein Eis so zusammenstellen, wie er es wollte. Am Nachmittag ging es dann zum Hannah Point und ich gehörte zur zweiten Gruppe und war eher etwas verärgert, da wir nicht an Land durften. In der Zeit hat sich aber das Wetter so verbessert, dass die erste Gruppe gar nicht gehen wollte und wir mit perfektem Wetter auf der Insel gelandet sind. Die Tier- und Pflanzenwelt hat sich in einem tollen Licht mit blauem Himmel gezeigt. Ich glaube, dass man kein besseres Wetter und eine bessere Zeit haben kann, als die, die wir auf der Insel verbacht hatten. So haben wir am letzten Tag dann noch die Elephant Seals und auch einen Macaroni Pinguin gesehen. Beim Abendessen hat Lars dann noch für die Sichtung des Macaroni Pinguins eine Flasche Champagner ausgegeben. Der Sonnenuntergang war dann der gelungene Abschied von der Antarktisreise, da wir in Richtung Drake Passage aufgebrochen sind. Die Prognose für die Drake Passage war ein Sturmtief, dass uns am Morgen treffen sollte. Wenn wir Glück haben, wird es eine ruhige Nacht.

28 Feb. 2008

Entspannter Seehund auf Eissch
Macaroni Pinguin

Erinnerungen und Kultur auf hoher See

Der starke Seegang hat uns dann am Morgen erreicht und hat mich dann auch gleich aufgeweckt. Als ich dann auf der Brücke war, hat man mir gesagt, dass der Seegang für die Drake Passage eher ruhig ist. Am Morgen gab es zwei Lectures über die Endurance Part I und über Pinguine in der Welt. Da der Seegang für die meisten dann doch etwas hoch war, sind viele nicht zu diesen erschienen. Das hat sich dann auch beim Mittagessen gezeigt, da nur wenige anwesend waren. Das war dann auch zu meinem Vorteil, da mein Stuhl unter mir auseinander gefallen ist. Man hatte uns gewarnt, dass man auf halbe Portionen gehen sollte, da man sonst am Ende der Reise das Gewicht eines Elephant Seals haben könnte.

Am Nachmittag hat die Künstlerin auf dem Schiff ihre Arbeit bei Expeditionen vorgestellt. Es waren einige sehr gute Bilder dabei und auch die Reisen, die sie bereits gemacht hatte, waren interessant. Einer des Expeditionsteams hat seine Unterwasserbilder von seinen Tauchgängen in der Antarktis gezeigt. Er hat auch erzählt, dass man in der Antarktis tauchen sollte, da man dann ein Anrecht auf eine warme Dusche danach hat - sonst nur einmal pro Woche. Auch derjenige, der oben die Sicherungsleine halten muss, steht im Wind und muss mehr frieren, als die Leute im Wasser. Der Abend ist dann eher ruhig zu Ende gegangen.

29 Feb. 2008

Raue See in der Drake Passage
Zurück aus der Antarktis

Der letzte Tag an Bord

Heute hat die Faulheit gewonnen und ich bin einfach mal länger im Bett geblieben, bei dem Wetter war das auch kein echtes Problem. Das Deck war mal wieder gesperrt, da wir wieder etwas unruhigen Seegang hatten. Nach dem Frühstück gab es den zweiten Teil der Endurance Geschichte von Shackleton. Vom Lektor haben wir noch sein Buch in PDF Form bekommen. Ich hatte noch keine Zeit gehabt es zu lesen, aber er hat fünf Jahre seines Lebens für die Recherche investiert. Kurz vor dem Mittagessen gab es noch ein paar Informationen zum Ausschiffen und einen "Werbefilm" von Quark, in dem auch unsere Expeditionsleiterin zu sehen war. Am Nachmittag hat einer aus dem Expeditionsteam seine zwei Jahre Leben und Arbeiten in der Antarktis vorgestellt. Was er nicht gesagt hat, ich aber nachher erfahren hatte, er hat die Polar Medal für diese Zeit verliehen bekommen.

Danach war dann " U of A" (University of Antarctica) dran. Wir wurden in die Landungsgruppen aufgeteilt und mussten den Antarktis Test bestehen. Der erste Teil war einen Gutschein für ein Getränk einlösen und dann Pinguin - Geschrei imitieren. Es war eine recht lustige Veranstaltung, wenn auch die Fragen etwas sehr leicht waren, da auf der Reise zuvor nur wenige diese beantworten konnten. Aus diesem Grund war der Punktestand bei allen Gruppen sehr ausgeglichen. Durch ein paar Sonderspiele konnten die Macaronis sich dann als Sieger behaupten. Lars und ich gehörten der Gruppe an. Am Abend gab es das Farewell Dinner und wir erreichten die Ankerposition am Beagle Channel. In der Nacht kam der Pilot an Bord und ich bekam noch das Einholen des Ankers mit.

01 März 2008

Sonnenaufgang in Ushuaia
Landschaft auf Feuerland

Ein Besuch beim Ushuaia Gletscher

Um 5 Uhr morgens wurde ich dann schon geweckt und hatte viel Zeit, da wir zu den letzten gehörten, die das Schiff verlassen haben. Es wurden noch einige eMail Adressen und Informationen ausgetauscht und ein Treffpunkt für den Abend verabredet. Dann haben wir uns kurz nach 8 Uhr durch die "Geisterstadt" Ushuaia bewegt, bis es endlich 10 Uhr war und die meisten Geschäfte geöffnet hatten. Ich habe dann meine "Fin del Mundo" Stempel bekommen und auch die Briefmarken für die letzten Karten besorgen können.

Danach stand eine Wanderung zum Gletscher an. Mit dem Sessellift kam man recht angenehm zum Ausgangspunkt für die Wanderung. Bis ganz zum Gletscher habe ich es nicht geschafft, wenn ich auch schon etwas näher dran war, als eigentlich angegeben wurde. Die Aussicht auf den Gletscher wie auch Ushuaia mit Beagle Channel war gut. Im Vergleich zur Antarktis ist es etwas ganz anderes, hier sich einen vergleichsweise kleinen Gletscher anzusehen. Der größte Unterschied ist vermutlich der Geruch. In der Antarktis gibt es keine Bäume und dadurch merkt man den Unterschied dann beim Heimkommen deutlich. Ich hatte es zwar schon vom Wasser aus wahrgenommen, aber am Morgen auf dem Gletscher war es für mich am deutlichsten.

Im Anschluss habe ich mir das Presido (Gefängnismuseum) angesehen und habe glücklicherweise die englische Tour mitgemacht. Somit konnte ich auch den Nachbau des ehemaligen Leuchtturms sehen. Nachdem ich alle Flügel des Museums gesehen hatte, bin ich zum Einchecken ins Hotel gefahren. Das war dann die erste Dusche seit einiger Zeit, ohne das man dabei geschaukelt wurde! Am Abend haben wir uns mit Freunden vom Schiff getroffen und haben diesen in gemütlicher Runde ausklingen lassen.

02 März 2008 • Ushuaia

Magellan Pinguine
Der letzte Gentoo dieser Reise

Wieder Pinguine in Sicht

Nach drei Tagen ohne Pinguine sind wir dann noch einmal nach Haberton gefahren. Während der Fahrt dahin (ca. 80 km östlich von Ushuaia) haben wir einen Biberdamm gesehen und was dieser in der Natur anrichtet. Und das alles nur, weil man mal 25 Biberpärchen freigelassen hatte. Bei einem weiteren Stopp haben wir den bekannten Flaggenbaum gesehen. Er soll auf vielen Postkarten sein, aber ich habe nicht eine einzige in Händen gehabt.

Der Zodiac zu den Pinguinen war deutlich komfortabler und wir mussten keine Gummistiefel wegen Guano mitnehmen. Auf der Insel konnten wir dann die kleine Kolonie beobachten. Es hat sich gezeigt, dass die Vögel deutlich ängstlicher sind als in der Antarktis. Man durfte zwar näher an sie heran, aber sie schienen es nicht zu mögen. Selbst die Gentoo waren weniger verspielt. Nach dem Asado ging es dann zurück nach Ushuaia. Ich hatte nach ein paar erfolglosen Versuchen, ein weiteres Museum zu finden, aufgegeben und mir stattdessen einen Snack aus einer Bäckerei geholt. Es war süß und gut, aber was ich da jetzt wirklich gegessen habe, kann ich nicht sagen. Am Abend waren wir noch Pizza essen und haben eine Parade einer Tanzgruppe in der Stadtmitte beobachtet.

03 März 2008 • Ushuaia - Buenos Aires

Folkloretanz
In der Tango-Show

Das grosse Wiedersehen

Nachdem Michael und Lars morgens noch Zeit hatten, die letzten Souvenirs in Ushuaia zu kaufen, ging es mittags bereits zum Flughafen und wieder Richtung Hauptstadt Argentiniens.

Dort wurden sie dann wieder von ihrer Reiseleiterin empfangen, die natürlich neugierig auf ihre Erlebnisse in der Antarktis war. Aber zuerst ging es wieder ins Hotel und eine Stunde später zur gewünschten Tango-Show in San Telmo. Während des Essens war dann endlich Zeit, die Neugier zu stillen…und die Show danach brachte alle wieder zurück von den Eisbergen in die Metropole.

Danach musste die laue Nacht natürlich noch ausgenutzt werden und Michael und Frauke haben sich noch auf eine Flasche argentinischen Rotweins auf die Terrasse einer Bar gesetzt.

04 März 2008 • Frankfurt - Buenos Aires

Katzen auf dem Friedhof von Recoleta
Evitas Grab

Das Abenteuer Patagonien und Antarktis ist beendet

Den heutigen Morgen haben wir trotz anfänglichem Nieselregen dafür genutzt, uns den Friedhof von Recoleta anzuschauen. Nach einem kurzen Rundgang, der natürlich auch Evitas Grab mit eingeschlossen hat, sind wir noch zur Flora Generica, einer großen Metallblume, gegangen, die sich bis vor kurzem noch dank eines speziellen Mechanismus morgens geöffnet und abends geschlossen hat - wegen Energiesparmaßnahmen wurde diese Funktion aber ausgestellt.

Danach sind wir noch auf einen leckeren Imbiss nach San Telmo gefahren, bevor es auch schon Zeit wurde, Richtung internationalem Flughafen aufzubrechen. Nach einer schier unendlich langen Schlange vor dem Eincheck-Schalter hieß es dann schließlich Abschied nehmen. Guten Flug!