Reisetagebuch viExplorer Peru Bolivien - 05.06.2008

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Unsere Reiseteilnehmer mit ihrem Tourguide starten ihr Abenteuer am 05.06.2008. In diesem Reisetagebuch schildern sie ihre Erfahrungen die sie während ihrer viExplorer Reise durch %COUNTRY% und Bolivien gemacht haben. Möchten Sie Ihre eigenen Erfahrungen machen? Lernen Sie unsere Auswahl an Rundreisen kennen!

Reisebericht | Tour vom 05.06. - 26.06.2008

Reiseleiter dieser Tour: Gonzalo
"So meine liebe Gruppe, leider hat alles ein Ende..... Wir hatten eine sehr schöne Reise, eine sehr gute Gruppe gebildet und sehr viele Orte und Leute aus Peru und Bolivien kennengelernt. Viele schöne Erlebnisse und Erfahrungen, wunderschöne Momente.

Es war manchmal eine anstrengende Reise, aber mit Verstand, Kooperation und guter Laune haben wir alles geschafft. Ich möchte mich bei euch bedanken, da es auch für mich eine schöne Reise war. Vielen Dank an alle!

Ich hoffe diese Reise bleibt in den Erinnerungen von euch allen. Noch einmal vielen Dank für ihre Geduld und ich hoffe, wir sehen uns wieder.

Viele Grüße und macht´s alle gut.

Gonzalo. (Golo) :-)"
1
05.06.2008
Donnerstag | Europa - Lima (Peru)
Nach 15-stündigem Flug (allein 12 Stunden ab Madrid) waren wir ganz froh, endlich in Lima angekommen zu sein. Am Flughafen holten Gonzalo (der Reiseleiter), Sabine und Walter, der Busfahrer, uns ab und dann fuhren wir mit unserem Privatbus in Richtung Zentrum, wo sich unser Hotel befindet.

Danach haben wir es noch nicht einmal mehr geschafft, essen zu gehen, so müde waren wir!! Der Pisco Sour musste leider warten. :-)
Rundreise Südamerika
Rundreise Südamerika
- Flugtag
2
06.06.2008
Freitag | Lima - Ica
Karina hat uns heut während eines dreistündigen Spaziergangs das Herz ihrer Stadt gezeigt: mit dem Besuch des Franziskanerklosters und des Regierungsbezirkes. Höhepunkt war die Wachablösung vor dem Regierungspalast. Interessant die gespielten Titel: Schlager aus den 60ern!!! Gewöhnungsbedürftig war allerdings die Millitärpräsenz. Besonders bezaubernd das lateinamerikanische Flair der 9 Millionen-Metropole.

Nach einem lecker Mittagessen (Buffet mit lauter einheimischen Spezialitäten) sind wir noch schnell ein paar Sachen einkaufen gegangen und haben uns dann auf den Weg nach Ica gemacht.

Hier sind wir erst spät angekommen, den Pisco Sour haben wir aber heut probiert - lecker !!
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07.06.2008
Samstag | Ica - Nazca
Heute ging es als erstes Richtung Ica zu einer Piscobrennerei (Nationalgetränk Perus). Nach der Besichtigung der Brennerei gab es zahlreiche Piscoproben und wir sind überzeugt worden, die eine oder andere Flasche zu kaufen.

Dann ging es direkt weiter zum Aussichtsturm, um die ersten Nazca-Linien zu entdecken. Die Hände und den Baum. Die Linien liegen in der Wüste und sind aus der Pre-Inkazeit, deren Bedeutung noch immer nicht klar ist. Dann düsten wir weiter zum Flughafen, um das ganze von oben zu betrachten.

Nach dem Flug, der etwa 30 Minuten gedauert hat, fuhren wir weiter zum Antonini Museum. Dort haben wir die Keramik und einen Wasserkanal von der Nazca Kultur gesehen.

Dann ging es weiter zum Hotel, wo wir zu Abend aßen.
Rundreise Südamerika
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- 4 h
4
08.06.2008
Sonntag | Nazca - San Fernando Bucht - Puerto Inka
Im Buggy durch die Wüste zu düsen, ist sensationell! Das konnte nur noch durch Dünen-Surfen getoppt werden. Tagesziel war die Bucht San Fernando, wo - Gott sei Dank - die Robben, Seelöwen, Pinguine und zwei Kondore auf uns gewartet haben, da wir durch kleine technische Pannen etwas in Verzug geraten waren.

Eine wundervolle Überraschung erwartete uns an einem "Kontrollpunkt". Freundliche Peruaner kredenzten uns Pisco, Ceviche und gebackene süße Kartoffeln. Vielen Dank noch mal! Juan Carlos und sein Compagnon brachten uns sicher durch die Wüste zurück zur Panamericana und anschließend übernahm uns Walter, unser sympathischer Fahrer, der den Mercedes-Bus sicher nach Puerto Inca steuerte.
Rundreise Südamerika
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- 5 h
- 2 h
5
09.06.2008
Montag | Puerto Inka - Arequipa
Nach dem Frühstück ist Katrin in den kalten Pazifik baden gegangen. Der Rest der Gruppe hat einen Spaziergang durch die Inkaruinen gemacht.

Gegen Mittag sind wir Richtug Arequipa gefahren. Nach einer langen Reise machten wir eine Pause im Camana, wo wir Brötchen und Sandwiches gegessen haben... schon ging es weiter bis Arequipa, wo wir ein leckeres Abendessen probiert haben.
Rundreise Südamerika
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- Fahrtag
6
10.06.2008
Dienstag | Arequipa
Heute haben wir das Zentrum der Millionenstadt Arequipa, auch weiße Stadt genannt, besichtigt. Während die meisten vom Besuch der Kathedrale, Kirchen und Kloster begeistert waren, hätten andere gern den Markt erlebt.

Mit drei Taxi ging es anschließend in das Büro von viventura. Wir lernten alle Mitarbeiter kennen, konnten ein bißchen plaudern und das Essen von Carmencita genießen. Am Abend haben wir im ZigZag kulinarische Köstlichkeiten probiert.

Noch ein Wort zu den Taxi. Es gibt sie an allen Ecken, sie sind schnell und billig und das Transportmittel der Stadt, die übrigens am Fuße von drei Vulkanen liegt.
7
11.06.2008
Mittwoch | Arequipa - Cabanaconde
Heute fuhren wir Richtung Colca-Schlucht. Die Straße war nicht so optimal, aber trotzdem ist unser Fahrer super gefahren. Trotz eifrigem Kauen von Coca-Blättern nach Golos Anweisung spürten wir die Höhe ganz ordentlich. Das hat einige aber nicht daran gehindert, die Passhöhe zum ersten Einkaufen zu nutzen. Endlich in Chivay angekommen, hatten wir nach einem gemütlichen Mittagessen noch ein wenig Zeit, den Markt zu besuchen.

Danach sind wir in die Thermalquellen gefahren. Andreas und Christian haben noch einen Pisco Sour im Bad getrunken und fühlten sich gleich 500 m höher. Die Thermalquellen waren super und sehr entspannend.

Später brachen wir auf nach Cabanaconde, zwei Stunden auf Schotterpiste, eine neue Erfahrung, aber die wunderschöne Landschaft hat uns total entschädigt. Es gab sooooo viel zu sehen. Leider erreichten wir unser Hotel erst in der Dunkelheit und mussten feststellen, dass es hier sehr kalt ist. Da wir am Morgen früh losfahren müssen, sind wir schnell ins Bett gegangen. Puh, wie kalt!
8
12.06.2008
Donnerstag | Cabanaconde - Puno
Nach einer nicht nur gemütlichen Nacht und eiskalter Dusche sind wir früh losgefahren, wollten wir doch unbedingt den Condor aufsteigen sehen. Nach einer 30-minütigen Fahrt kamen wir am "Cruz del Condor" an. Dort mussten wir noch etwas warten, aber nach einigen Minuten sind die ersten majestätischen Vögel geflogen. Wir waren richtig glücklich und haben etwa zehn Kondore gesehen!!! :-). Deshalb haben wir viele Fotos von den Kondoren und der Landschaft gemacht..

Nach der Kondorbeobachtung sind wir nach Chivay gefahren. Unterwegs haben wir wieder viele Fotopausen an den tollen Aussichtpunkten geschossen. In dem kleinen Dorf Maca gab es Fotos mit Adlern; auf dem Rückweg legten wir noch eine kurze Pause in Chivay ein. Dort haben einige von uns Souvenirs gekauft. Anna, Andy, Christian und Ulla probierten die einheimische Küche in der Markthalle und waren hell begeistert.

Nach der Pause hatten wir noch 5 Stunden Fahrt bis nach Puno. Eine lange Fahrt, aber mit der Versprechung auf Flamingos sind wir gerne gefahren. Wir haben dann auch wirklich einige gesehen, leider nicht so nah. Die ganze Landschaft des Altiplano war einzigartig.

Am Abend kamen wir in Puno an und nach einem Candle-light-Abendessen sind alle múde ins Bett gefallen.
Rundreise Südamerika
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- 6 h
9
13.06.2008
Freitag | Puno - La Paz
Heute sind wir wieder um 8 Uhr losgefahren. Die Fahrt nach La Paz war nicht so lange und sehr schön. Die Landschaft am Ufer des Titicacasees hat uns fasziniert. Nach einigen Fotopausen erreichten wir Desaguadero, das Grenzdorf zwischen Peru und Bolivien. Wir hatten das Glück, diese Grenze am Markttag zu überqueren. Das geschäftige chaotische und bunte Treiben ist nicht zu beschreiben, man muss es einfach erlebt haben. Die großen Säcke mit Kartoffeln, die hoch beladenen LKW und nicht zuletzt die vielen Rikschas.

Nachdem wir uns schweren Herzens von unserem Super-Busfahrer Walter verabschiedet und die lästigen Passformalitäten erledigt hatten - wir mussten die Grenze zu Fuss überqueren - stiegen wir auf der bolivianischen Seite in einen anderen Bus ein. Dann fuhren wir weiter Richtung La Paz.

Wir hatten noch geplant, die Tiahuanaco-Ruinen zu besuchen. Nach ca. 40 Minuten haben wir lso wieder angehalten. Leider blieb nach einem leckeren Mittagessen mit Forelle nicht mehr so viel Zeit, um das Museum und die Ruinen zu besuchen. Gisela war total enttäuscht, dass es aufgrund der nicht so optimalen Zeitplanung nicht mehr möglich war, die alten Steine im Puma Punku-Areal zu besichtigen.

Dann fuhren wir weiter nach La Paz. An einem guten Aussichtpunkt haben wir erstmals die wunderschönen Königs Cordillera gesehen.

Bei Einbruch der Dunkelheit erreichten wir La Paz und konnten gerade noch einige Fotos von dem erleuchteten Talkessel schiessen. Dann fuhren wir weiter ins Hotel. Wir waren schon überrascht, dass unsere Zimmer beheizt waren, genossen dies aber nach den kalten Nächten so richtig.
Rundreise Südamerika
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- 7 h
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14.06.2008
Samstag | La Paz
Heute durften wir etwas länger schlafen. Margitte, Ulla, Gisela und Katrin nahmen dies aber zu wörtlich, denn sie hatten vergessen, den Wecker um die eine Stunden vor zu stellen. Um 9 Uhr begann dennoch pünktlich unsere Stadtbesichtigung.

Omar, unser Guide, erzählte uns viel über La Paz und Bolivien. Wir fuhren zunächst zum Tal des Mondes und konnten dort sogar einheimische Musik genießen. Danach fuhren wir zurück in der Stadt zu dem Aussichtpunkt Killi killi, von wo aus man ganz gute Fotos machen konnte. Für Katrin war das Fussballstadion das Wichtigste. Leider findet das angepeilte Fussballspiel zwischen Bolivien und Chile erst morgen statt.

Anschließend fuhren wir zum Hauptplatz mit seinen imposanten Gebäuden und der Kathedrale und besuchten danach noch eine alte koloniale Straße. Die "Calle Jaen" hat uns alle begeistert. Martin wollte unbedingt sein Glück herausfordern, indem er rückwärts eine Münze in den Wunschbrunnen warf - dritter gültiger Versuch.

Am Ende unserer Stadtrundfahrt haben wir den Hexenmarkt besucht und dabei ein wenig über den Glauben und Rituale in Bolivien gelernt. In La Paz gibt es sooo viel zu sehen.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen in einem einheimischen Lokal mit einheimischem Essen konnten wir den Nachmittag frei gestalten. Diesen haben wir fast alle zum Einkaufen von echt günstigen Souvenirs und zum ausgiebigen Bummeln genutzt.
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- 5 h
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15.06.2008
Sonntag | La Paz - Coroico
Heute morgen waren wir ziemlich aufgeregt, da wir auf der "Straße des Todes" 63 km bergab und bergauf durch die Anden biken wollten. Bevor es richtig losging, sind wir auf einem Plateau in 4.700 m Höhe Probegefahren. Geschützt durch spezielle Kleidung, ging es bei herrlichem Wetter punkt 9.00 Uhr los.

Teilnehmerkommentare: "Wahnsinn, toll, Adrenalin pur, herrliches Magenkribbeln..." Alle sind heil und "high" im Hotel Gloria in Coroico angekommen und waren natürlich stolz wie die Spanier.

Da es schon ziemlich spät war, war das Mittagessen gleich Abendbrot. Anschließend haben wir entspannt im Foyer das bolivianische Nationalgetränk Singani probiert.
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16.06.2008
Montag | Coroico - La Paz
Ein Erlebnis der besonderen Art hielt der heutige Tag bereit. Wir wurden in zwei Privathäuser in Lomo eingeladen und sehr gastfreundlich mit original selbst hergestellten Kaffee und frisch gepressten Orangensaft empfangen. Marlenes Mami zeigte uns wie die Kaffeebohnen geschält und geröstet werden und ihr Papi begleitete uns zu seiner Coca Plantage.

Marlene erzählte uns alles über die Coca-Produktion im Tal. Das Mittagessen in Coroica für 10 Bolivianos (entspricht 1 €) umfasste eine Suppe aus Semola (Getreideart) und Hühnchen mit Reis, Kartoffeln und Salat und schmeckte sehr lecker.

Edwin fuhr uns nach La Paz zurück, wobei er auf exzellente Art seine Fahrkünste demonstrierte. Wahre "Auto-Akrobatik" in den Sepentinen der Anden.
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17.06.2008
Dienstag | La Paz - Copacabana - Titicacasee
Heute fahren wir wieder nach Peru, um 7:00 Uhr sind wir losgefahren. Die Fahrt hat 4 Stunden gedauert. Unterwegs haben wir in "El Alto" gehalten um ein Sozialprojekt zu besuchen. Wir bekamen einen Einblick, wie die Kirche und viventura die Kinder unterstützen, die auf der Straße leben.

Dann ging es weiter. Da der Blick auf den Titicacasee so super war, haben wir viele kleine Fotostopps gemacht. Auf Titicacasee haben wir samt Bus übergesetzt. Auf der anderen Seite gab es dann eine Ausweiskontrolle. In Copacabana haben wir die Kirche besichtigt. In diesem Dorf es üblich Autos zu segnen.

Gestärkt gings wieder zurück zur Grenze. Dann stiegen wir in unseren neuen Bus und fuhren weiter bis Puno, wo ein Boot auf uns wartete. Nach ca. 2 Stunden Bootsfahrt kamen wir in Capachica an.

Der Weg nach oben war ein bißchen anstrengend, aber wir haben es alle geschafft. Im Haus vom Bürgermeister haben wir erstmal einen Tee getrunken und danach sind wir in unsere schönen, gemütlichen Hütten. Um 19:00 Uhr gab es Abendessen.
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- 6 h
- 2 h
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18.06.2008
Mittwoch | Santa Maria (Capachica)
Heute war endlich Ausschlafen angesagt! Am Vormittag lernten wir nach kurzer Bootsfahrt die Uros kennen. Diese Menschen leben auf schwimmenden Inseln, die aus Schilfrohr hergestellt sind. Auch eine kurze Fahrt mit dem Uro-typischen Schilfboot gehörte zum Programm und war für alle sehr entspannend.

Dann machten wir eine kleine Wanderung durch ein paar Dörfer und auf dem Platz von Llachon (ein anderes Dorf) haben wir mit ein paar Kids Fußball gespielt.

Nach dem Mittagessen konnten wir ein paar Stunden in der Sonne ausruhen, bevor sich eine von vieren auf die Besteigung des höchsten Berges der Halbinsel machte.

Zum Abendessen wurden wir von den Gastgebern ortsüblich "verkleidet".
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19.06.2008
Donnerstag | Capachica - Cusco
Die Reise von der Halbinsel Capachica nach Cuzco verlief unspektakulär. Nach einer ca. dreistündigen Autofahrt über das Altiplano, passierten wir den Pass bei ca. 4.300 Metern. Da wir bereits an die Höhe gewöhnt waren, gab es keine Probleme.

Das Mittagessen nahmen wir in einer Raststätte mit Inka-Flair ein. Da wir ein bißchen ausgehungert waren, haben wir kräftig zugeschlagen, was einigen nicht so gut bekommen ist. Bevor wir Cuzco erreichten, hatten wir Gelegenheit, die ersten Inkaruinen zu begehen.

Der Ort hieß Rumicolca und war ein Lebensmittellager sowie "Zollstation". Cuzco erreichten wir am späten Nachmittag. Besonders interessant war an diesem Tag zu beobachten, wie die Viehwirtschaft auf der Hochebene betrieben wird: Schafe, Kühe, Alpacas, Schweine stehen einträchtig auf der Weide zusammen und versuchen, in der kargen Landschaft etwas Fressbares zu finden.
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- 6 h
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20.06.2008
Freitag | Cuzco
Heute haben wir im Rahmen der Stadtbesichtigung die gigantische Anlage der Inkas Sacsayhuaman besichtigt. Unser Guide Celso, ein wasch-echter Quechua, erzählte uns viel Interessantes über diese Inka-Stätte, die wir im schönsten Sonnenschein und bei den Vorbereitungen zu den Inti-Raymi Fest erlebten.

Auch in der Stadt waren die Vorbereitungen auf das Fest nicht zu übersehen. Auf dem Hauptplatz boten die Folkloregruppen ein farbenfrohes Schauspiel, das die volle Aufmerksamkeit der Touris hatte.
Rundreise Südamerika
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- 3 h
- 2 h
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21.06.2008
Samstag | Cuzco - Pisac - Ollantaytambo
Aufgewacht in Cuzco und nach einem reichhaltigem Frühstück fuhren wir ins heilige Tal der Inkas. Alle Mann in den Bus und nach nur einer Stunde Busfahrt haben wir in Pisac das Inka-Dorf mit Kaserne, Friedhof, Speicher, Wohnsiedlung und heiliger Stätte erobert.

Leider sind wir nicht alleine, auch andere Touristen haben den Weg in das abseits gelegene Urubamba-Tal gefunden. Danach haben wir den sehr interessanten Markt - insbesondere mit Silberschmuck - im Dorf Pisac besucht und einige von uns haben haben es in der kurzen Zeit tatsächlich geschafft, Souvenirs zu kaufen. Dann ging es weiter bis zu einem Zwischenstopp bei "Tante Mercedes".

Celso führte uns in die einheimische Maisbier-Braukunst ein. Gut gestärkt stürmten wir die Stufen der Inka-Festung in Ollantaytambo. Jetzt dürfen wirklich alle auf den Inka-Trail.
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- 2 h
- 1 h
- 6 h
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22.06.2008
Sonntag | Ollantaytambo - Aguas Calientes
Heute wartete auf uns ein toller Tag. Nach dem Frühstück gingen wir zum Bahnhof und fuhren von dort mit dem Zug zu Kilometer 104. Martin, Brigitte, Christian, Ulla und Margitte stiegen hier aus, um einige km auf dem Inka-Trail zu laufen. Gisela, Katrin, Anna und Andreas hätten uns zwar gerne begleitet, mussten jedoch weiter bis Aguas Calientes fahren, da sie leider den Trail nicht mehr buchen konnten. Sie bestiegen stattdessen mit gemischten Gefühlen den Putucusi Berg.

Nachdem wir, die erste Gruppe, uns gegen Moskitos und Sonne gewappnet hatten, wanderten wir zunaechst bis zu den Ruinen von Chachabamba, worüber uns Celso viel erzählte.

Der Weg war sehr eindrucksvoll, so dass wir für die Anstrengungen mit tollen Ausblicken und Fotos belohnt wurden. Nach einigen Pausen kamen wir zu einem Wasserfall und konnten uns - von der strahlenden Sonne verwöhnt - erfrischen.

Nach einer erholsamen Mittagspause wanderten wir im Regenwald zum Sonnentor. Der erste Ausblick auf den Machu Pichu liess uns vor Staunen tief durchatmen und steigerte die Erwartungen auf den nächsten Tag. Nun mussten wir uns aber beeilen, dass wir den Bus nach Aguas Callientes noch erwischten. Ulla war froh, dass sie sich trotz ihrer Bedenken hatte überreden lassen, die Tour mitzulaufen.

Der steile und anstrengende Aufstieg der zweiten Gruppe - insbesondere auf den durch Leitern verstarkten Teil - auf den Putucusi wurde mit einem herrlichen Ausblick auf die heilige Stadt belohnt. "Oh je, diesen Weg geht es auch wieder runter". Glücklich und unversehrt wieder unten angekommen, waren wir stolz auf unsere Leistung.

Am Abend feierten wir noch Giselas Geburtstag. Müde fielen heute alle ins Bett, heißt es doch, morgen früh aufstehen.
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- 2 h
- 2 h
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23.06.2008
Montag | Machu Picchu - Cuzco
Um 5.00 Uhr !! (das nennt sich Urlaub) wieder in die Klamotten. Aber die anderen Gäste hatten uns bereits um 4.00 Uhr geweckt.

Heute erwartete uns das erste Highlight der Reise: Machu Picchu. Nach einer Busfahrt von ca. 30 Minuten die Serpentinstrasse hoch erreichten wir die Heilige Stadt der Inkas.

Vor dem Betreten der Anlage holte sich jeder seinen Stempel für den Reisepass. Wir mussten zunächst ganz nach oben zum Aussichtspunkt laufen. Der erste Blick auf den Ruinen war etwas bewölkt, aber sehr verheissungsvoll. Vor Machu Picchu zu stehen, war einfach überwaltigend.

Alle 15 Minuten hatten wir einen anderen Blick auf die Ruinen, mit Nebel, mit Wolken und/oder mit Sonne. Dies alles hatte etwas Mysthisches. So haben wir bereits sehr viele Fotos geschossen. Gleichzeitig erzählte uns unser lokaler Guide Celso alles über die Ruinen. Er übermitteltete uns auf seine emotinale Art einige der vielen Hypothesen über Machu Picchu, teils wissenschaftliche und teils ziemlich verrückte.

Wir besuchten die wichtigsten Gebäude in ca. 3 Stunden und lauschten interessiert Celsos Erklärungen. Zur Überbrückung mancher Wartezeiten (es war ziemlich voll) trug er uns einige Gedichte in seiner Muttersprache Quechua vor und übersetzte diese. Günstige Gelegenheit, auf Giselas Geburtstag nach peruanischer Zeit mit einem Pisco anzustoßen.

Nach der Führung hatten wir frei. Martin erklomm wie eine Gemse den Machu Picchu Berg; alle anderen nutzten individuell die Zeit, um all die überwältigenden Eindrücke auf sich wirken zu lassen..

Das war heute definitiv das Highlight. Wetter, Führung, die Ruinen, und gute Stimmung machten alles perfekt. Um 6 Uhr Abends fuhren wir mit dem Anden-Express zurück nach Ollantaytambo und dann mit dem Bus bis nach Cuzco. Wir kamen relativ spät an und fielen beeindruckt und zufrieden -auch ohne das übliche Abendessen - ins Bett. Ein herrlicher Tag ging zu Ende.
20
24.06.2008
Dienstag | Cuzco
Oh weh, schon wieder nicht ausschlafen. Heute erwartete uns unser nächstes Highlight, das Inti-Raymi-Fest der Inkas. Celso holte uns bereits um 8.00 Uhr in unserem Hotel ab. Schließlich wollten wir einen guten Platz am Coricancha-Tempel erwischen. Hierzu mussten wir einiges Gedränge in Kauf nehmen. Die Vorführung mit den bunten Kostümen war sehr beeindruckend.

Das ganze Spektakel schauten wir uns auch noch am Plaza de Armas an, zu dem wir uns Händchen-haltend durchkämpften - zumindest hatten wir hier Schatten.

Nach kurzer Mittagspause fuhren wir mit dem Bus zur Festung Saqsayhuaman. Auf dem heiligen Platz der Inkas fand der Höhepunkt der Festivitäten statt, die Opferbringung, Anbetung und Danksagung an die Sonne. Die ganze Stadt Cusco war hier versammelt und wohnte dem überwältigenden Ereignis bei. Man fühlte sich tatsächlich etwas in die Inka-Zeit zurückversetzt. Lediglich dann die Rückfahrt in die Stadt war etwas abenteuerlich.

Bei unserem gemeinsamen letzten Abendessen liessen wir unsere Reise etwas Revue passieren und konnten gar nicht glauben, dass diese drei Wochen zu Ende sind. Ereignis des Abends war die ungewöhnliche, mit Heu ausgelegte aber tolle Toilette des Lokals.

Ein toller gemeinsamer Urlaub mit einer Super -Gruppe und unserem Klasse-Guide Gonzalo, der viel zu unserem Wohlbefinden beigetragen hat (Herzlichen Dank), geht zu Ende. Die Jugend der Gruppe mischte sich noch unter die Einheimischen und tanzte ab.

Christian, Brigitte und Martin dürfen sich noch auf weitere Erlebnisse freuen.

Tschüss Peru, es war ein einmaliges Erlebnis.
Rundreise Südamerika
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- Flugtag
21
25.06.2008
Mittwoch | Cuzco - Europa und Dschungel
Heute heißt es für die Meisten endgültig Abschied nehmen von Peru. Eine wunderschöne Reise mit vielen tollen Erlebnissen geht zu Ende. Den Vormittag nutzten wir noch für Besichtigung der Kathedrale, Einkaufen von Souvenirs u.v.a.

Auf dem Flughafen noch ein letzter Blick zurück.

Adiós!
 
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