Reisetagebuch viExplorer Best of Südamerika - 19.11.2008
Unsere Reiseteilnehmer mit ihrem Tourguide starten ihr Abenteuer am 19.11.2008. In diesem Reisetagebuch schildern sie ihre Erfahrungen die sie während ihrer viExplorer Reise durch %COUNTRY%, Peru und Argentinien gemacht haben. Möchten Sie Ihre eigenen Erfahrungen machen? Lernen Sie unsere Auswahl an Rundreisen kennen!
Reisebericht | Tour vom 19.11. - 13.12.2008
Reiseleiter dieser Tour: Roberto
"Jochen und Jörg kamen als erster an. Nachher Hakan und Sermin. Schliesslich Reinhardt und Eva mit Tomas una Maritta, Henning sowie Rosi und Hans - Michael. Der Flieger kam fruezeitig an, so dass sie eine Weile auf Roberto, den Reiseleiter warten mussten. Ingo wartete schon im Hotel in Lima. Die Gruppe war schliesslich vollzaelich. Der Urlaub (das Abenteuer) in Suedamerika konnte beginnen."
"Jochen und Jörg kamen als erster an. Nachher Hakan und Sermin. Schliesslich Reinhardt und Eva mit Tomas una Maritta, Henning sowie Rosi und Hans - Michael. Der Flieger kam fruezeitig an, so dass sie eine Weile auf Roberto, den Reiseleiter warten mussten. Ingo wartete schon im Hotel in Lima. Die Gruppe war schliesslich vollzaelich. Der Urlaub (das Abenteuer) in Suedamerika konnte beginnen."
Heute startete die Transamerika Tour 1709. Am gleichen Tag erreichten Lima 3-Mann (Ingo, Jörg und Jochem). Waehrend Ingo gleich auf Wanderschaft durch Lima ging, nahmen Joerg und Joachim ein gemuetliches Abendessen direkt im Hotel ein. (nichts darueber gesagt, also genug gelobt (?) Spruch des Tages:
Was fuer eine Verkehrsweise hier in Lima
Was fuer eine Verkehrsweise hier in Lima
Der Rest der Gruppe kam erst heute früh (06:00 Uhr) in Lima an. Etwas früher als angegeben, also mussten sie auf Roberto (unseren Reiseleiter) etwas warten. Aber dann ging es gleich in die Vollen. Unser Lokalguide (Nelida) war Punkt 09:00 Uhr auf der Stelle und führte uns gleich Richtung Hauptplatz. Hier waren die Vorbereitungen und Anstrengungen der peruanischen Regierung zum APEC-Gipfeltreffen, das zum gleichen Zeitpunkt in Lima stattfand, nicht zu verheimlichen und übersehen. Deswegen fiel unsere Citytour etwas straffer aus. Die Kathedrale durften wir aus diesem Grund nur noch von draussen sehen. Aber dafür konnten wir uns etwas früher Richtung Miraflores und Barranco (vornehme Viertel Limas) begeben. Es folgte ein gemütliches Mittagessen im Restaurant "La Rustica". Peruanische typische Spezialitäten wurden uns reichlich angeboten. Es war unmöglich, alles auszukosten. viventura spendierte uns an der Stelle ein Begrüßungsdrink (Pisco Sauer). Es schmeckte so gut, so dass Jörg gleich Nachschlag haben wollte. Auf dem Weg zurück zum Hotel hielten wir an der Pazifik-Küste (an der Plaza del Amor). Die Photografen hatten hier viel zu tun. Anschliessend hatte die Gruppe frei, um ein bisschen durch die Plaza de Armas und Umgebung zu schlendern. Spruch des Tages:
Ingo als Lokalguide: Roberto, zum Metro muss Du den links Weg einschlagen. Und er hatte Recht. Ein Lokalguide im spe (?)
Ingo als Lokalguide: Roberto, zum Metro muss Du den links Weg einschlagen. Und er hatte Recht. Ein Lokalguide im spe (?)
Gegen 10:30 Uhr kamen wir in Cusco an. Vertreter der lokalen Agentur holten uns ab: rasch zum Hotel, nämlich die Citytour stand um 12:30 Uhr an. Zuerst besuchten wir Sachsayhuaman, dann den Sonnentempel Coricancha und schliesslich die Gassen um die Plaza de Armas. Celso (unser Lokalguide) erklärte uns etliche Theorien der Inkawelt. Ein bisschen Phantasie war bestimmt nicht fehl am Platze. Abends wollten einige der Gruppe eine peruanische Delikatesse probieren (Meerschweinchen); andere wollten nur das gesehen haben. Also, marsch Richtung Cusycui, wo solche Cuys angeboten werden. Morgen werden wir feststellen, ob die Cuys sich mit der Höhe von Cusco vereinbaren. Also, Fortsetzung folgt !! Spruch des Tages:
Celso: Sachsayhuaman, ein Quechua Wort, schwer zu behalten für Deutschsprachige; also eine Eselsbrücke bauen: Sexsywoman. Es klappt !!
Celso: Sachsayhuaman, ein Quechua Wort, schwer zu behalten für Deutschsprachige; also eine Eselsbrücke bauen: Sexsywoman. Es klappt !!
Der erste Höhepunkt an diesem Tag war die Bahnfahrt in einem"Zig-Zag-Zug". Landschaftlich überwältigend. An Kilometer 104 der Bahnstrecke sind wir ausgestiegen und haben uns an den Inka-Trail begeben. Ein sech-stündiger Fussmarsch durch Berge und Täler stand uns bevor. Als wir ganz oben waren, konnten wir Machu Picchu bewundern. Alle Anstrengungen waren vergessen. Abends wagte ein Teil der Gruppe (Ingo-Eva-Sermin-Herbert-Hakan) ein Sprung ins Wasser der Thermalquellen in Aguas Calientes. Schliesslich saßen wir gemütlich beim Abendessen und einer klangvollen Musikgruppe bis spät Abends. Spruch des Tages:
"Ein Indianer (Inka) kennt keinen Schmerz!!!
"Ein Indianer (Inka) kennt keinen Schmerz!!!
Heute mussten wir wieder früh aufstehen. Um 07:30 Uhr waren wir schon oben bei der Machu Picchu Ruine. Celso, unser Localer Guide, erzählte uns wie schon am Vortag wieder zum Teil unglaubliche Stories über die Ruinen. Alle hörten gespannt zu. Keiner wagte es eins der umliegenden Berge zu besteigen. Die Strapazen des Vortags zollten ihren Tribut. Um 17:00 Uhr machten wir uns auf den Rückweg nach Cuzco. Über die Theorien von Celso wurde heftig nachgekartet. Für Heiterkeit wurde gesorgt. Spruch des Tages:
Akkumulatoren gab es schon bei den Inkas!
Akkumulatoren gab es schon bei den Inkas!
Und heute ging es wieder recht frueh los. Wir starteten um 7:00 Uhr unsere ca. 9stuendige Fahrt nach Puno im komfortablen Reisebus (Inkaexpress). Unterwegs besuchten wir zunächst in Andahuaylillas die berühmte "Sixtinische Kapelle" der Anden mit ihren wunderschönen Bildern und Fresken. Dann führte uns die Fahrt nach Racchi, wo wir die Reste des Wiracocha-Tempels von Raqchi besichtigten. Bevor wir eine Pause mit einem leckeren (unerwarteten) Mittagessen einlegten, machten wir noch einen kurzen Halt bei den Lamas, Alpakas und Vicuñas, um diese zu füttern und zu fotografieren. Am frühen Nachmittag erreichten wir den Pass Abra La Raya, den höchsten Punkt dieser Fahrt mit 4.338 Höhenmetern. Hier wurde erstmal unserem heutigen Geburtstagkind Jochen ein Geburtstagständchen gebracht. Danach machten wir noch Halt in Pucara, bekannt für ausgezeichnete Tonarbeiten. Gegen 17:00 Uhr kamen wir in Puno am schönen Titicacasee an. Den Tag schlossen wir mit einem gemeinsamen Abendessen ab und gingen zeitig ins Bett, da es morgen wieder früh losgeht. Spruch des Tages:
Roberto beim Besuch des Tempels von Wiracocha: Das ist nicht das Empfangskomitee, sondern das ist eine Demonstration!
Roberto beim Besuch des Tempels von Wiracocha: Das ist nicht das Empfangskomitee, sondern das ist eine Demonstration!
Abermals hiess es heute: Frueh aus den Federn. Um 6:30 Uhr fuhren wir los, um in ein Boot umzusteigen, das uns auf den atemberaubenden Titicacasee zu den schwimmenden Inseln der Uros brachte. Dort erhielten wir einen Einblick ueber die Beschaffenheit der Schilfinseln und wie die Menschen dort leben.
Leider ging es einigen von uns nicht so gut, die Höhenkrankheit machte ihnen doch etwas zu schaffen.
Mit dem Bus ging es dann weiter durch das peruanische Hochland Richtung bolivianische Grenze. Dort erwartete uns ein Motorboot, das uns in das gemütliche und ruhige Staedtchen Copacabana brachte. Bei strahlendem Sonnenschein konnte jeder seiner Erkundungslust freien Lauf lassen.
Am Nachmittag setzten wir mit dem Boot zur Sonneninsel, der heiligen Insel der Inkas, über. Nach einem doch anstrengenden Fussmarsch über die Inkatreppe und entlang der Terrassenfelder erreichten wir unsere Lodge und wurden mit einer wunderbaren Aussicht auf den Titicacasee mit Blick auf die Königskordilleren belohnt.
Nach einem köstlichen Abendessen liessen wir diesen wunderschönen und erlebnisreichen Tag in gemütlicher Runde ausklingen und freuten uns darauf, am nächsten Morgen ausschlafen zu können. Spruch des Tages:
"Gut, dass Eva keine Lamasuppe bestellt hat." (Nachdem sie eine Hühnersuppe bestellt hatte, bekam sie diese auch mit fast einem halben Huhn als Einlage)
"Gut, dass Eva keine Lamasuppe bestellt hat." (Nachdem sie eine Hühnersuppe bestellt hatte, bekam sie diese auch mit fast einem halben Huhn als Einlage)
Nach dem frühen Aufstehen der letzten Tage konnten wir heute endlich mal länger schlafen.
Während ein Teil der Gruppe zum nahegelegenen Dorf Yumani wanderte, vertrieben sich die anderen die Zeit gemütlich bei einem Kaffee in der Sonne. Die traumhafte Lodge mit tollem Blick über den Titicacasee lud richtig zum relaxen ein.
Frisch gestärkt vom Mittagessen marschierten wir über die schöne naturbelassene Sonneninsel zur Bootsanlegestelle. Von da aus überschipperten wir den Titicacasee ca.2 Stunden bis Santiago de Okola, einem kleinem Dörfchen direkt am See, wo auch schon unsere Gastfamilien mit frisch gekochtem Essen auf uns warteten.
Unsere kalten Füsse und Hände waermten wir uns bei einem Lagerfeuer. Beim Aufziehen eines Gewitters retteten wir uns mit Taschenlampen über die Felder zu unseren Hütten. Spruch des Tages:
Irgendjemand: "Auf der Sonneninsel muss es doch ein Heiligtum geben." Roberto: "Die ganze Insel ist das Heiligtum."
Irgendjemand: "Auf der Sonneninsel muss es doch ein Heiligtum geben." Roberto: "Die ganze Insel ist das Heiligtum."
Nach einer durchfrorenen, windigen Nacht am Ufer des Titicacasees, der auch das ein oder andere Bett zum Opfer fiel, haben wir uns bei Pascual zum Frühstück getroffen. Dabei wurden gleich unsere Erfahrungen der letzten Nacht ausgetauscht.
Im Anschluss fuhren wir mit dem Bus Richtung La Paz, der höchsten Metropole der Welt.
Auf dem Weg dorthin besuchten wir in El Alto das von visozial unterstützte Strassenkinderprojekt Luz de Esperanza. Die einstündige Füehrung nutzte unser Busfahrer zum Reifenwechseln, nachdem er zuvor lautstark über einen Eisenpfosten fuhr.
Angekommen in La Paz hatten wir den restlichen Tag zur freien Verfügung. Während sich einige von dem Schlafmangel der letzten Nacht erholten, zog ein Teil der Gruppe bereits durch die Stadt.
Den Abend liessen wir in einem Restaurant im 16.Stock mit tollem Blick über das nächtliche La Paz schön ausklingen. Spruch des Tages:
Jochen: "Mir ist mein Bett zusammen gebrochen" (Im wahrsten Sinne des Wortes)
Jochen: "Mir ist mein Bett zusammen gebrochen" (Im wahrsten Sinne des Wortes)
Nach dem Frühstück ging´s mit dem privaten Bus zuerst nach Valle de la Luna (Mondtal). Dort konnten wir eine sehr bizarre Landschaft bestaunen. Weiter ging´s durch die "besseren" Viertel von La Paz zum Aussichtspunkt Killi-Killi. Von diesem hat man einen Rundum-Ausblick auf die Stadt. Das höchste Fussballstadion konnten wir z.B. auch sehen. Als nächsten sehr sehenswerten Ort fuhren wir zum Plaza Murillo, wo sich das Parlament und die Kathedrale befinden. Ein paar Mutige konnten Salteñas (gefüllte Teigtaschen) probieren. Mit dem Hexenmarkt beendeten wir die Stadtrundfahrt und fuhren zum Mittagessen zum viventura - Büro. Es gab ein typisch bolivianisches Gericht. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Den Abend verbrachten wir leider alle im Medical Center zum Bluttest. Wir haben nämlich alle Salmonellen aus Peru eingeschleppt. Dank der guten medizinischen Versorgung wurden alle sofort behandelt. Spruch des Tages:
Bei der Blutabnahme: "Der nächste bitte"
Bei der Blutabnahme: "Der nächste bitte"
Heute früh machte sich ein Teil der Gruppe auf, um die Todestrasse mit dem Mountainbike zu befahren. Vor dem Hotel wurden wir abgeholt und dann ging´s mit einem Kleinbus auf einen ca. 4.600 m hohen Pass, von dem die Tour losging. Nach kurzer Einweisung, Ankleidung der Schutzausrüstung und bei bestem Wetter traten wir in die Pedalen und sausten 30 km eine Teerstrasse hinunter. Danach fing die eigentliche "Todesstrasse" oder "gefährlichste Strasse der Welt" an. Eine Schotterpiste auf der man kräftig durchgeschüttelt wurde - und das 32 km lang. Vorbei an Wasserfällen und tiefen Abhängen konnten wir die verschiedenen Vegetationen auf 3.500 Höhenmeterunterschied bestaunen. Nach der Abfahrt gab´s eine erfrischende Dusche und Essen. Bei der Rückfahrt zum Hotel erlebten wir noch ein unbuchbares Extra. Nach einem heftigen Schauer war ein Stück Strasse von einer Geröllllawine weggespült. Dank relaxten Bolivianern und einem geübten Fahrer überwanden wir auch dieses Hindernis. Spruch des Tages:
Ja !!!! Wir haben sie (die Todesstrasse) überlebt.... Oh, Schreck! Die Strasse ist weg !!
Ja !!!! Wir haben sie (die Todesstrasse) überlebt.... Oh, Schreck! Die Strasse ist weg !!
Heute fuhren einige von uns am frühen Morgen über die recht abenteuerlichen Serpentinen zum Chacaltaya-Gletscher in 5.300 Meter Hoehe. Hier war einmal die höchstgelegene Skipiste der Welt. Leider hat der Klimawandel auch dort schon seine Spuren hinterlassen, so dass kein Schnee mehr liegen bleibt. Rosi, Hans-Michael, Joerg, Eva und Herbert liessen es sich nicht nehmen, den hoechsten Punkt (5.580 m) zu erklimmen. Die Anstrengung wurde durch eine tolle Aussicht belohnt.
Der Rest der Gruppe wollte einfach mal richtig ausschlafen oder den Sonntagsmarkt in La Paz besuchen.
Gegen Mittag kehrten wir La Paz den Rücken zu und fuhren mit einem Linienbus durch karges Hochland nach Oruro, dem Ort woher auch die Uros kommen, die auf den Schilfinseln in dem Titicacasee leben.
Hier stiegen wir um in den Nachtzug, der uns nach Uyuni bringen sollte. Im Bordrestaurant nahmen einige noch ein Abendessen ein und versuchten, während der Zugfahrt ein wenig zu schlafen. Gegen 3:00 Uhr erreichten wir unser Ziel und fielen erschöpft in unsere Hotelbetten. Spruch des Tages:
Haben alle ihre Zimmerschluessel abgegeben? Joerg auch??
Haben alle ihre Zimmerschluessel abgegeben? Joerg auch??
Am frühen Morgen kamen wir nach einer siebenstündigen Nachtfahrt mit dem Zug in Uyuni an. Einige Stunden Schlaf konnten im Hotel nachgeholt werden. Am Vormittag fuhren wir mit drei Jeeps zum Salar de Uyuni, einem riesengrossen Salzsee (seine Fläche beläuft sich auf ca. 12.000 qkm). Sonnenbrillen waren aufgrund des grellen Lichtes auch für weniger Empfindliche unerlässlich. Alle Reiseteilnehmer waren von der Schönheit des Ortes sehr beeindruckt. Unser Mittagessen nahmen wir in einem kleinen Restaurant mitten auf der Salzschicht des Sees ein. Danach setzten wir unsere Tour auf dem "Gewässer" fort, unterbrochen von mehreren Foto-Sessions, zwecks Konservierung der schönen Eindrücke. Unsere Fahrt endete auf dem Festland, am Fusse des Thunupa-Vulkanes, wo sich auch unsere Unterkunft befand. Nachdem einige Unklarheiten hinsichtlich der Zimmeraufteilung überwunden werden konnten, markierte ein beeindruckender Sonnenuntergang und ein gemeinsames Abendessen das Ende eines Tages voller unvergesslicher Naturimpressionen. Spruch des Tages:
keine
keine
Als erstes galt es, sich die Gemeinschaftsduschkabine aufschließen zu lassen, da sie nur auf Anfrage zur Verfügung stand. Nachdem die Morgentoilette erledigt war, gab es ein landestypisches Frühstück. Gegen 7:45 Uhr startete der erste Tagesausflug in Richtung Thunupa-Vulkan. Nach ca. 20 min. Fahrt mit 3 Jeeps ging es zu Fuß weiter. Die erste Station war eine kleine Höhle, in der 5 Trockenmumien einschließlich einiger Gebrauchsgegenstände aus präkolumbianischer Zeit zu bewundern waren. Die zweite Station, nach ca. 1 stündigem bergeaufwärts Fußmarsch, war eine auf dem Vulkan vorgelagerte Aussichtplattform. Der Weg dorthin entlohnte mit schönen Impressionen am Wegesrand (Flora) und die Aussichtplattform bot einen fulminanten Blick auf den imposanten Vulkankrater mit seinen wunderschönen Farbenspielen. Gegen 11:20 Uhr waren wir wieder zurück in unserer Unterkunft und um 11:45 Uhr wurde ein sehr wohlschmeckendes, in landestypischer Art zubereitetes, Hähnchengericht serviert. Nachdem einige Startschwierigkeiten eines Jeeps (Batterie) überwunden werden konnten ging es um 13.00 Uhr weiter in Richtung der Kakteen-Insel, in der Mitte des Uyuni-Salzsees. Dort hatten wir von 13:45 bis 14:45 Uhr Zeit die einzigartige Flora und Fauna dieser Insel zu erleben. Für den Verfasser dieser Zeilen zu kurz! Zu sehen gab es beispielsweise wunderschöne, bizarre Kakteen, die zum Teil in Blüte standen und auch Kolibris. Auf unserer Rückfahrt zum Ort Uyuni machten wir noch einen Zwischenstopp bei ein paar "Wasseraugen", dies sind offene Stellen in der nahezu geschlossenen Oberflächensalzschicht des Sees, in der Wasser an die Oberfläche sprudelt. Leider wurde bei einem der Jeeps an dieser Stelle auch ein Reifenwechsel fällig, der aber Formel 1 verdächtig schnell erledigt war. Nach unserer Ankunft in Uyuni machten wir noch einen Abstecher zu einem alten Lokfriedhof, wo wir von 16:45 Uhr bis 17:15 Uhr die Schätze der bolivianischen Eisenbahn bewundern konnten. Spruch des Tages:
Dem Fahrer vertrauen, heißt Gott vertrauen, oder der Mann zählt mehr als die Technik. Denn sie haben es immer wieder hingedängelt.
Dem Fahrer vertrauen, heißt Gott vertrauen, oder der Mann zählt mehr als die Technik. Denn sie haben es immer wieder hingedängelt.
Tschüüüssss liebe Höhe. Wir sind nur auf 2.800 m. Keine Kurzatmung mehr. Um 05:00 Uhr morgens sind wir hier angekommen. Unser Ritt war für 13:00 Uhr geplant. Nach drei Stunden Ritt kamen die 6 Reiter voller Begeisterung zurück. Die einzige Klage: "warum nur drei Stunden ???" Um 15:00 Uhr kamen Marieta und Thomas an, die aus gesundheitlichen Gründen eine Nacht länger in Uyumi bleiben sollten. Aber dafür konnten sie die Landschaft tagsüber genießen. Unser Tag schloss mit einem Lämmchen als Speise ab. Die Zufriedenheit war an diesem Tag vollends. Spruch des Tages:
Es gibt nur heisses Wasser. Hurra !!!!
Es gibt nur heisses Wasser. Hurra !!!!
Um 06:00 Uhr morgens waren wir schon auf dem Weg nach Salta. Vor Ort, trotz großen Menschenmengen, konnten wir rasch über die Grenze kommen. Ein gutes Wort von Roberto, unserem TC, mit dem Grenzbeamten erlaubte dies. Dann setzten wir unsere Tour durch die Humahuacaschlucht, ein Weltkulturerbe, fort. Die Fotostopps und eine Straßenblockade machten unsere Tour etwas länger. Um 20:00 Uhr sammelten wir uns zum Abendessen. Roberto überraschte uns mit einer tollen "Parrillada", einem Grillfest. Neben den normalen Steaks konnten wir Innereien, Hoden, usw. kosten. Wir hatten nur Schwierigkeiten mit der Geldziehung aus Bankautomaten, die nur 100.- Pesos spuckten, wenn überhaupt. Grosse Sprünge konnten wir damit nicht machen. Mit einem Abtrunk schlossen wir unseren Tag ab. Spruch des Tages:
Schon wieder kam einer verspätet. Diesmal der örtliche Guide. Statt Ärger, diesmal nur Gelächter.
Schon wieder kam einer verspätet. Diesmal der örtliche Guide. Statt Ärger, diesmal nur Gelächter.
Heute hat sich der Großsteil der Gruppe entschieden in Salta einen ruhigen Tag zu machen und die Stadt bei einer Citytour zu erkunden. Nur Henning ist zur Weintour aufgebrochen und Hakan, Sermin, Jörg und Ingo haben sich entschlossen, beim Rafting sportlich aktiv zu werden. Nach der Fahrt durch die herrlich grüne Landschaft, mit Stopps an diversen Bankautomaten, haben wir uns auf den Weg Flussabwärts gemacht. Unterwegs wurden noch Camila und Charles (zwei Labradore) eingesammelt und wie die anderen, Dank der Unterstützung von Gus, heil durch die Stromschnellen befördert. Den krönenden Abschluss bildete ein leckeres Asado, bevor es zurück nach Salta ging. Zum Abschluss des Tages gab es ein weiteres gemeinsames Abendessen und Livemusik des philharmonischen Orchester von Salta, vor der Kathedrale. Spruch des Tages:
Jörg: " WAS?? Die Bankautomaten spucken nur 100 Peso am Tag raus (25 Euro)??"
Jörg: " WAS?? Die Bankautomaten spucken nur 100 Peso am Tag raus (25 Euro)??"
Nach dem langen Fahrt nach Posadas kamen wir in unseren Lodge in Posadas an. Nach der Zimmerverteilung ging es zum Relaxen an den Swimming-Pool. Die Verarbeitung der Blätter des Matestrauchs konnten wir uns vorher ansehen. Am Abend bekamen wir unsere Asado, die von unseren Gastgebern liebevoll vorbereitet wurde. Spruch des Tages:
keine
keine
Zuerst besuchten wir die Ruinen der jesuittischen Mission San Ignacio. Kurz aber bündig. Alle wollten so schnell wie möglich zu den Wasserfällen. Nach einer 4-stündigen Fahrt war es soweit. Nelson, unser Lokalguide, wartete auf uns am Eingang. Er empfahl uns zuerst die Bootsfahrt zu unternehmen. Und so war es auch. Zunächst einmal machten wir eine kleine Fahrt durch den Dschungel wie zum Anfangspunkt der Bootsfahrt. Dann in die kalte Dusche. Obwohl, an dem Tag war es so heiß, dass eine Dusche recht herzlich willkommen war. Anschließend führte uns Nelson bis zur Teufelsschlucht. Die Fotoapparate hielten nicht still. Dann wurden wir zu unserem Quartier gebracht und mit einer Picana, eine Art Fleischzubereitung, ging dieser schöne Tag zu Ende. Spruch des Tages:
keine
keine
Unser Lokalguide Nelson führte uns zunächst zum Vogelpark in Iguazu, wo wir wirklich exotische, extravagante Vögel und Reptilien sehen konnten. Anschließend fuhren wir auf die brasilianischen Seite der Wasserfälle. Was wir gestern aus der argentinischen Seite hautnah erleben durften, konnten wir heute aus der Entfernung betrachten und bewundern. Dann, gegen Mittag: Richtung Flughafen. Aus der Vogelperspektive waren die Wasserfälle nochmal zu sehen. In Rio angekommen machten wir uns auf den Weg zu dem weltberühmten Copacabana - Strand. Wir suchten uns gleich ein gutes Restaurant, wo wir wiederum brasilianische Spezialitäten kosten konnten, u.a. die bekannte Caipirinha. Spruch des Tages:
keine
keine
Ralph, unser Lokalguide in Rio, empfahl uns zuerst zum Corcovado zu fahren, bevor die ganzen Touristenscharren auftauchen. Und er hatte Recht. Der Christus stand nur uns zur Verfügung. Als wir runterfuhren konnten wir sehen, wie gut wir beraten waren. Dann Richtung Zuckerhut. Die Frage zu beantworten, was ist schöner, Zuckerhut oder Corcovado, war schwer zu beantworten. Die Meinungen gingen auseinander. Unsere Mittagspause verbrachten wir an dem weltberühmten Strand Copacabana. Dann fuhren wir mit dem Bondinho, einer alten Straßenbahn, hinter den Kulissen von Rio. Mehrere Favelas konnten aus unmittelbaren Nähe gesehen werden. Am Abend hatten wir unser Abschiedsessen. Viventura, sprich Roberto, goennte uns auf der Hinweg zum Restaurant eine Fahrt mit dem Metro (U-Bahn). Die gemeinsame Zeit der Gruppe ging dem Ende zu. So war es auch, dass unser Abschiedessen bei einer bekannten Rodizio, zu Ende ging. Einige fliegen morgen zu weiteren Zielen, andere erst übermorgen nach Europa. Allen ein Happy Landing! Spruch des Tages:
"Unser Hotel liegt einen Steinwurf von Copacabana Strand." jejeje
"Unser Hotel liegt einen Steinwurf von Copacabana Strand." jejeje
Und nun ging der Urlaub dem Ende zu. Herbert und Eva zogen nach Copacabana um. Jörg und Jochen verabschiedeten sich recht herzlich - sie fliegen heute Richtung Chile. Um 15:30 Uhr die Nächsten (Ingo, Hakan und Sermin), auf dem Weg nach Buenos Aires. Schließlich fahren morgen Rosi und Hans-Michael, Tomas und Marietta und Henning Richtung Europa. Alles Gute!
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Nele