Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Los geht's!
Das Abenteuer Südamerika beginnt! Aus Frankfurt, Wien und Zürich reisen die Teilnehmer nach Madrid, von wo aus es gemeinsam im Flieger über den Atlantik nach Argentinien geht. Dort wartet bereits Reiseleiter Kai auf seine Gruppe.
Gute Reise!
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Bienvenido a Argentina!
Früh morgens hatte es noch etwas geregnet in Buenos Aires. Doch als die elf Reisenden mit ihren Koffern den Flughafen von Ezeiza vor den Toren der argentinischen Hauptstadt verlassen, strahlt die Sonne. Ein warmer, wenn nicht sogar heißer Empfang: vom europäischen Winter in den argentinischen Sommer!
Im privaten Bus fahren wir über die Flughafenautobahn ins Zentrum der Millionenmetropole am Rio de la Plata. Auf den Straßen ist nicht viel los. Wo sich sonst Autos an Auto im Schritttempo vorwärts quälen, herrscht heute freie Fahrt. Es ist Sonntag, die Argentinier schlafen noch - oder sind im Urlaub. Januar ist der traditionelle Ferienmonat.
Im Hotel angekommen, beziehen wir die Zimmer, machen uns kurz frisch - und dann geht es auch schon zu Fuß auf Stadterkundung. Erster Stopp ist allerdings das "Desnivel", ein Grilllokal im Herzen des alten Stadtteils San Telmo. Eine Stärkung kommt wie gerufen nach der langen Reise und eher spärlicher Verpflegung an Bord von Iberia. Alle Teilnehmer beginnen ihren Argentinien-Aufenthalt stilecht mit einem "Bife de Chorizo", einem großen Stück Rindfleisch.
Gut gestärkt fahren wir anschließend mit dem öffentlichen Bus nach La Boca. Am Caminito, dem kleinen Gässchen mit den bunt gestrichenen Häusern, liegt Tango in der Luft. Die Fußball-Fans machen noch einen Abstecher zur "Bombonera", Pralinenschachtel, dem Stadion der Boca Juniors.
Über Puerto Madero, dem modernsten Stadtteil von Buenos Aires, und die Plaza de Mayo mit dem Präsidentenpalast Casa Rosada spazieren wir zurück ins Hotel. Den ersten Tag lassen wir in einem Restaurant in Gehweite vom Hotel ausklingen. Einmal schießt uns dabei der Schrecken in die Glieder, als zwei Jugendliche versuchen, mit Peters Rucksack davonzulaufen. Doch es geht noch einmal gut.
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Ab in den (Fahrrad-)Sattel
Das Wetter zeigt sich auch am zweiten Tag von seiner besten Seite. Nachdem gestern Buenos Aires zu Fuß erkundet worden war, steht heute der zweite Teil der City-Tour an - diesmal auf dem Fahrrad. Willkommener Begleiter ist dabei der Fahrtwind, der die Temperaturen (um die 30 Grad) etwas erträglicher macht.
Los geht es in San Telmo. Von dort aus bricht die Gruppe in Richtung Norden auf, um den grünen Teil von Buenos Aires kennenzulernen. Durch das schicke Recoleta über das exklusive Botschaftsviertel führt der Weg zum größten Park der Stadt, den so genannten "Bosques de Palermo". Auf Wiesen und am Seeufer genießen die Bewohner der argentinischen Hauptstadt ihre Freizeit und entspannen vom hektischen Alltag.
Die Tour endet mit einem Besuch auf dem bekannten Friedhof von Recoleta, wo Argentiniens Nationalheldin Evita ihre letzte Ruhe gefunden hat.
Ein Teil der Gruppe geht nach Ankunft im Hotel am Nachmittag noch weiter auf Erkundung: eine U-Bahnfahrt in Holzwagons auf der ältesten U-Bahnlinie der Start, ein Stopp am Kongressgebäude und ein Abstecher zum Obelisken auf der Avenida 9 de Julio, der breitesten Straße der Welt.
Ein erneut erlebnisreicher Tag klingt bei einer Tango-Show mit leckerem Abendessen und Rotwein aus.
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17 Stunden im Bus von Buenos Aires nach Iguazú
Vor Antritt der Reise von Buenos Aires nach Puerto Igazú klang es etwas bedrohlich und wenig verlockend: Über 17 Stunden Busfahrt! Doch kaum ist die Gruppe an Bord, entspannen sich die Gesichtszüge wieder. Die Sitze sind bequem und lassen sich weit nach hinten stellen - Platz ist also reichlich vorhanden. Zur weiteren Gemütlichkeit tragen Kissen und Decken bei.
Unterwegs gibt es Mahlzeiten am Platz, selbst auf Rotwein muss nicht verzichtet werden. Langeweile kommt dank diverser Spielfilme auch keine auf. Es wird gelesen, Musik gehört oder Karten gespielt - alles in Vorfreude auf die beeindruckenden Wasserfälle, die uns in Iguazú erwarten.
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Wasserzauber hautnah
Mit einer leichten Verspätung kommen wir am Busterminal an, wo unser Fahrer Marcelo schon auf uns wartet. Im Hotel ziehen wir uns um, packen den Tagesrucksack, trinken noch einen Kaffee, bevor wir in Richtung brasilianische Seite der Fälle fahren.
Local Guide Heidy begleitet uns auf den Pfaden im Nationalpark, von wo aus man immer wieder herrliche Panoramablicke auf die knapp 3 Kilometer lange Front der Wasserfälle hat. Ein atemberaubendes Naturschauspiel, bei dem die enorme Kraft der Wassermassen jederzeit spürbar ist.
Auf dem Rückweg machen wir Stopp in einem Vogelpark, in dem die Tukane so zahm sind, dass sie sich sogar streicheln lassen. Mit den Eindrücken des ersten Tages an den Wasserfällen im Kopf gehen alle voller Vorfreude auf den morgigen Tag ins Bett, an dem wir die Wassermassen von der argentinischen Seite aus bewundern werden!
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Wasserfälle, 2. Teil
Heute geht das Abenteuer "Wasserfälle von Iguazú" in seine zweite Runde. Nach der brasilianischen folgt der Besuch auf der argentinischen Seite. Damit auch genug Zeit ist, jede Perspektive zu genießen, klingelt der Wecker leider erneut recht früh. Um 8 Uhr ist Abfahrt.
Im Nationalpark angekommen, steigt die Gruppe in eine kleine Bahn und fährt zum Teufelsschlund, "La Garganta del Diablo". Das letzte Stück Weg muss zu Fuß bewältigt werden, ehe man sieht, wie die Wassermassen wie in einen Trichter in die Tiefe krachen. Der Wind steht günstig, und so können wir das Spektakel genießen, ohne dabei von der Gischt komplett durchnässt zu werden.
Im weiteren Tagesverlauf wandern wir auf den unterschiedlichsten Pfaden, auf unterschiedlichsten Höhenniveaus, von wo aus sich immer wieder wunderschöne Blicke auf die Wasserfälle bieten. Das Wetter hat es ebenfalls wieder gut mit uns gemeint. Erst am Nachmittag tauchen ein paar Wölkchen am Himmel auf. Treue Begleiter sind auf allen Wegen die niedlichen Coatis, eine Art Mini-Nasenbär, die sich keck und ohne Scheu allem Essbaren nähern.
Ein Teil der Gruppe wagt am Ende des Ausflugs noch das ganz große Abenteuer. Mit dem Boot fahren sie bis direkt unter die Wasserfälle. Ein Spaß, bei dem keine Faser trocken bleibt. Auf der Rückfahrt halten wir am Dreiländereck, wo sich Argentinien, Brasilien und Paraguay treffen.
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Abflug in Richtung Patagonien!
Nach den heißen Tagen im subtropischen Nord-Osten Argentiniens machen wir uns heute auf nach Patagonien - über dreitausend Flugkilometer gen Süden. Mit einem kurzen Zwischenstopp in Buenos Aires kommen wir um 18 Uhr in San Carlos de Bariloche an.
Schon beim Landeanflug wird uns klar, welche Auswirkung der Vulkanausbruch auf chilenischer Seite vor gut einem Jahr auf die Region jenseits der Anden hat. Die Luft ist diesig, die Sicht stark eingeschränkt. Je nach Windrichtung wehen immer noch Ascheschwaden über die Gebirgskette. Die Region, die hauptsächlich vom Tourismus lebt, hat schwer daran zu tragen.
Am Flughafen warten Fahrer Carlos und Local Guide Rodrigo auf uns. Heute bringen sie uns nur ins Hotel, von dem aus wir zügig ein Restaurant ansteuern. Der lange Reisetag hat hungrig gemacht. Morgen gehen wir dann mit unseren lokalen Experten auf Erkundungstour in der Umgebung.
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Schwarzer Gletscher und erste Wanderung
Nach dem gestrigen Tag mit viel Sitzen im Flugzeug, bekommt die Gruppe heute einen kleinen Vorgeschmack auf die noch folgenden Trekkingtouren in den Nationalparks Torres del Paine und in El Chaltén. Vom Hotel geht es morgens um 9.30 Uhr im privaten Mini-Bus mit Fahrer Carlos und Local Guide Rodrigo in den Nationalpark Nahuel Huapi hinein.
Anfangs haben wir das Wetter noch auf unserer Seite. Die Sonne scheint und das Thermometer zeigt angenehme 24 Grad. Durch ein Waldstück führt uns Rodrigo hinauf zu einem Wasserfall, von dem aus man einen herrlichen Blick auf die Umgebung hat. Auf großen Steinen machen wir an einem Bach Picknick. Belegte Brote, kühles Quilmes Bier und Schokoladen-Kekse schmecken in freier Natur doppelt gut.
Guide Rodrigo erweist sich bei der Tour als echter Fachmann. Auf alle Fragen, ob zu Flora, Fauna oder Geographie weiss er eine Antwort.
Als wir am schwarzen Gletscher Ventisquiero Negro ankommen, beginnt es immer heftiger zu regnen. Patagonien zeigt sich gleich von seiner authentischten Seite: An einem Tag kann alles passieren - Sonne, Wind, Regen…
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Wandern im Regen
Schon beim Aufstehen verheißt der Blick aus dem Hotelfenster nichts Gutes. Es prasselt in Strömen und die Landschaft ist in Dunst verhüllt. Der geplante Ausflug im Seillift auf den Cerro Campenario fällt dem schlechten Wetter leider zum Opfer.
Mit Regenjacke und wasserdichter Hose machen wir uns stattdessen auf zu einer Wanderung durch den Wald. Getreu dem Motto "Es gibt kein schlechtes, sondern nur unpassende Kleidung" marschieren wir los. Somit wird der Tag zu einem Härtetest für unsere Trekkingausrüstung.
Auch wenn uns das Wetter heute hängen lässt, so sinkt die Laune zumindest nicht in den Keller. Dieter meint: "Ach ja, wenn es nicht so nass wäre, ist es hier bestimmt auch ganz schön." Statt Panoramablicke auf die argentinische Seenplatte geniessen wir selbstgebrautes Bier und probieren die enorme Vielfalt der Schokoladensorten, für die Bariloche auch bekannt ist.
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Regen, Regen, Regen …
Wer gedacht hatte, dass es nicht mehr regnen kann als gestern, sieht sich heute eines Besseren belehrt. Leider hat der Himmel in und um Bariloche immer noch nicht seine Schleusen geschlossen. Die schöne Landschaft auf der "Route der sieben Seen" kommt leider nicht zur Geltung. So ärgerlich das auch ist, aber so ist eben Patagonien. Eine Schönwetter-Garantie gibt es in dieser rauen Ecke der Welt nicht.
Eine Gruppe ganz Unerschrockener um Harald, Dieter, Ronald, Tina und Birgit macht sich in San Martin de los Andes angekommen am Nachmittag zu einer Bootstour mit kurzem Landgang auf. Doch auch hier gilt: Es regnet!
Ein kleiner Trost: Das Wetter ändert sich in Patagonien rasend schnell. Wir hoffen auf viel Sonne in Chile!
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Willkommen in Chile!
Heute verlassen wir Argentinien und fahren über die Grenze nach Chile - und das bei bestem Wetter! Wer hätte das gestern gedacht? Doch auch der hartnäckigste Dauerregen hört einmal auf. Somit können die Reisenden doch noch die herrliche Landschaft in der Region genießen.
Je mehr wir uns der Grenze zu Chile nähern, desto imposanter erhebt sich am Horizont der Vulkan Lanin. Erst um die Spitze herum noch etwas wolkenverhangen, präsentiert sich der schneebedeckte Riese zunehmend unverhüllt. Die Fotografen unter uns kommen endlich nach zweitägiger Magerkost wieder auf ihre Kosten.
In Pucon angekommen, beziehen wir unsere Zimmer und bekommen einen Überblick über die Aktivitäten, die morgen zur Auswahl stehen. Reiten, Rafting oder Trekking - für alle Geschmäcker ist etwas dabei. Der der absolute Favorit ist die Besteigung des Vulkans Villarica. Fast die komplette Gruppe will den noch aktiven Vulkan besteigen.
Doch bevor es oben hinauf an den Kraterrand geht, lernen wir den Villarica am Nachmittag von der anderen Seite kennen - nämlich von unten. Wir steigen in Vulkanhöhlen in die Tiefe. Dort wo sich einst Lava ergoss, tropft es heute feucht von den Felswänden und es sind die bizarrsten Gesteinsformationen zu bewundern. Eine gute Einstimmung auf Morgen!
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Über den Wolken - Vulkanbesteigung
Der Wecker klingelt früh. Die Gruppe der Vulkanbesteiger wird um 7 Uhr im Hotel abgeholt. Ulrike und Hildegard bleiben noch liegen. Sie wollen den Tag nutzen, um Pucon und Umgebung zu erkunden - ohne dabei über Schnee und Geröll auf den 2.800 Meter hohen Vulkan zu steigen. Beim Aufstieg wird sich mancher später vielleicht auch gewünscht haben, sich für diese Option entschieden zu haben…
Das erste Stück erklimmen wir mit dem Sessellift - Kräfte einteilen heißt die Devise. Nur Peter und Ronald setzen von Beginn an auf ehrliche Beinarbeit. Langsam bahnen wir uns anschließend unseren Weg nach oben. Den Pickel in der einen Hand und den Blick immer nach unten gerichtet. Erst geht es über Lavageröll, später auf dem Gletscher kommen Spikes unter den Schuhen zum Einsatz.
Reiseleiter Kai hat die Verantwortung für die Gruppe heute professionellen Bergsteigern überlassen, die sich um die Sicherheit der Gruppe kümmern. Er selber hat auch genug mit seiner eigenen Höhenangst zu tun. Bei den zum Teil sehr steilen Passagen blickt er starr auf den Boden. Nur den Blick in den Abgrund vermeiden.
Doch dann der große Moment: Die Ankunft am Krater. Schwefelschwaden steigen aus dem riesigen Loch und der Blick in die Ferne hoch über den Wolken ist atemberaubend. Die Mühen haben sich gelohnt, da sind sich alle einig!
Nach unten geht es auf dem Hosenboden. Wie in einer Bob-Bahn flitzen wir in hohem Tempo über das Schneefeld. Ein Riesenspass! Der Rückweg dauert so knapp zwei Stunden. Eine Wohltat im Vergleich zu den gut vier Stunden, die der Aufstieg gedauert hat. Ein richtiger Abenteuer!
Am Abend heißt es dann: Entspannung von den Strapazen in heißen Quellen!
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Vulkane und blaue Bergseen
Weiter geht es in Richtung Süden! Heute fahren wir von Pucón über Puerto Varas nach Puerto Montt. Der knapp fünfstündige Trip verläuft allerdings nicht hindernisfrei. Auf halber Strecke müssen wir am Seitenstreifen halten. Der Kompressor streikt - nichts geht mehr. Uns bleibt nichts anderes übrig, als Geduld zu bewiesen. Schließlich kommt ein Mechaniker - und siehe da: Er macht den Bus wieder flott.
Mit einstündiger Verspätung erreichen wir Puerto Varas. Ab hier verläuft dann wieder alles reibungslos. Der private Transfer wartet bereits am Busterminal und bringt uns zum (späten) Mittagessen. Chilenischer Eintopf und Pfirsich-Pfannkuchen, dazu Wein. Gut gestärkt steigen wir wieder in den Mini-Bus.
Den Vulkan immer im Blick fahren wir am Ufer des Sees Llanquihue entlang in Richtung der Stromschnellen von Petrohue. Das Wetter ist ein Traum. Keine einzige Wolke weit und breit am Himmel. Wir nehmen das als Entschädigung für das Schmuddelwetter in und um Bariloche. Der Ausflug endet am Ufer des Sees "Todos los Santos".
Gegen 21 Uhr erreichen wir das Hotel in Puerto Montt. Nun gilt es, sich startbereit für die Schiffsfahrt durch die chilenischen Fjorde zu machen. Drei Tage werden wir auf See sein - ohne Internet! Neues gibt es dann, sobald wir in Puerto Natales angekommen sind. Hasta luego!
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Wir stechen in See!
Eine Reise für Langschläfer ist diese wahrlich nicht. Erneut heißt es bereits um 8.30 Uhr: Rucksäcke in den Mini-Bus und Abfahrt. Rechtzeitig erreichen wir das Boots-Terminal, an dem wir unser Hauptgepäck aufgeben. Dieses wird vor uns aufs Schiff gebracht und wartet dann in den jeweiligen Kabinen auf uns.
Unterdessen ist Zeit, noch einen Bummel über den Fischmarkt Angelmó zu machen. Neben bekannten Fischen wie Lachs und Forellen finden sich dort auch jede Menge Kuriositäten. Zu Brocken gepresste Algen oder exotische Meeresfrüchte.
Für Fischfreunde auch eine gute Gelegenheit, das Mittagessen dort einzunehmen. Um 14 Uhr geht es dann endlich aufs Schiff, das den Namen “EVANGELISTAS” trägt und für die nächsten knapp vier Tage unsere Heimat sein wird. Gegen 18 Uhr, etwas später als geplant, stechen wir schließlich in See. War es tagsüber noch recht sonnig, so bewölkt es sich beim Auslaufen leider zunehmend. Der Sonnenuntergang am Horizont ist jedoch trotzdem wunderschön.
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Auf hoher See mit Wellengang
Um 8 Uhr erschallt die fröhliche Stimme des Schiffsstewards Percy durch die Lautsprecher: “Guten Morgen, das Frühstück steht jetzt im Speisesaal bereit! "Rührei, Brot, Marmelade, Obst, Joghurt - für jeden Geschmack ist etwas dabei.
Im Laufe des Tages ist immer wieder für Unterhaltung gesorgt. Das ist besonders wichtig, da uns der Wettergott nicht wohlgesonnen ist. Die Umgebung in den Fjorden ist meist hinter Dunst verborgen, die Sicht stark eingeschränkt. Dazu regnet es. Wir vertreiben uns die Zeit mit Vorträgen zu Flora und Fauna Patagonien, Tier-Dokumentationen oder Filmen. Auch Kartenspiele sind ein guter Zeitvertreib. Wir machen das Beste aus der Situation. Gegen Abend beginnt es dann immer mehr zu schaukeln.
Für ein paar Stunden verlassen wir die Fjorde und fahren auf den Pazifik heraus. Die See ist dort rauer mit Wellen bis zu 4 Metern. Die meisten gehen frühzeitig ins Bett und versuchen, die ungemütlichen Stunden zu verschlafen, bevor man seekrank wird.
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Gletscher und Bingo
Pünktlich zum Frühstück hört das Schaukeln auf. Wir kehren zurück in die windgeschützten Fjorde. Das schlechte Wetter bleibt jedoch leider unser ständiger Begleiter. Es will einfach nicht aufhören zu regnen und die Wolken werden auch nicht weniger.
Trotz einiger gelegentlich heitereren Stellen kann sich die Sonne nicht durchsetzen. Aufgrund der eingeschränkten Sicht entscheidet der Kapitän, nicht wie geplant den Gletscher Pio XI anzusteuern, sondern den Gletscher Iceberg. Dieser hat den Vorteil, dass man näher an die Abbruchkante fahren kann, bis auf ca. 200 Meter. Es lohnt sich: Der Gletscher schimmert in tiefen Blautönen und man erkennt deutlich die Furchen im Eis.
Außerdem nutzen wir die Zeit, um uns schon einmal auf das Trekking im Nationalpark Torres del Paine einzustimmen. Karten werden studiert und Pläne für die Mahlzeiten erstellt. Am kommenden Tag muss nämlich alles schnell gehen.Wir haben etwas Verspätung und werden voraussichtlich erst gegen 19 Uhr in Puerto Natales eintreffen. Dann muss Proviant eingekauft werden und die Ausrüstung (Zelt etc.) ausprobiert werden.
Am letzten Abend an Bord findet in der Bar ein Bingo-Spiel statt und anschließend wird das Tanzbein geschwungen.
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Wieder festen Boden unter den Füßen
Der letzte Tag an Bord der Navimag-Fähre. Noch einmal können wir die unberührte Natur an den Ufern bewundern. Wie erwartet erreichen wir Puerto Natales relativ spät.
Gegen 17 Uhr gehen wir an Land, eine halbe Stunde später sind wir im Hotel. Angesichts der straffen Agenda (Einkaufen, Ausrüstung ausprobieren und Rucksack packen), bleibt es heute bei einem eher kurzen Tagebucheintrag.
Neuigkeiten gibt es erst in drei Tagen wieder von uns, da es auch im Nationalpark Torres del Paine keinen Internetzugang gibt. Hasta pronto!
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Auf in den Kampf gegen Wind und Regen
Noch im Bett liegend wird dem einen oder anderen Reisenden mulmig beim Gedanken an die kommenden drei Tage gewesen sein. Ein orkanartiger Wind peitscht Regenschwaden gegen die Fenster unseres Hotels. Auch der pechschwarze Himmel verheißt nichts Gutes - zumindest nicht für die kommenden Stunden.
Angesichts dieser Aussichten entscheidet sich ein Quartett kurzfristig, den Trekking-Ausflug mit Zelt in den Nationalpark Torres del Paine nicht anzutreten. Zudem verabschieden sich Hildegard und Ulrike und fahren mit dem Bus nach Punta Arenas, um dort unter anderem eine Pinguin-Kolonie zu besuchen.
So ist die Gruppe auf einen harten Kern von sechs Furchtlosen zusammengeschrumpft, als sich der Mini-Bus um 8.30 Uhr mit heftig rotierenden Scheibenwischern in Richtung Torres del Paine in Bewegung setzt.
Nach drei Stunden Fahrt erreichen wir die Ablegestelle, von der uns ein Boot über den See Pehoe zum Ausgangspunkt unserer Wanderung bringt. Zumindest hat der Himmel ein bisschen seine Schleusen geschlossen als wir letztlich in voller Regenmontur in die Natur losmarschieren. Der Platzregen ist jetzt nur noch ein Nieselregen.
Knapp fünf Stunden trotzen wir den widrigen Bedingungen, ehe wir den Camping-Platz "Los Cuernos" erreichen. Da ahnen wir noch nicht, dass uns der unangenehmste Teil des Tages noch bevorsteht. Die Zelte sind schnell aufgebaut. Dann geht es zum Abendessen in die Hütte.
Als wir schließlich gegen 21 Uhr in die Zelte kriechen, wird der Wind bereits immer stärker. In Böen fegt er über die Zelte hinweg und zerrt an den Befestigungen. An Schlaf ist während der Nacht nicht zu denken. Bei den wütenden Naturgewalten hofft jeder einzig und allein, dass sein Zelt nicht wegfliegt.
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Der verdiente Lohn für die Mühen
Der Morgen nach dem Sturm. Alle Reisenden haben Glück gehabt und sind ohne Zeltschäden durch die Nacht gekommen - wenn auch, ohne ein Auge zugemacht zu haben. Nur Reiseleiter Kai hatte Pech. Ihm hob der Wind gegen 3 Uhr die Heringe aus dem Boden und das Zeltdach drohte wegzufliegen. Zum Glück stand die Tür zum Refugio offen, in der sich bereits andere "Windopfer" geflüchtet hatten.
Gegen 8.30 Uhr brechen wir zur zweiten Etappe auf. Die gute Nachricht: Endlich werden wir für unsere Hartnäckigkeit belohnt! Der Regen wird schwächer, der Wind lässt nach und sogar die Sonne kommt hervor. Die Moral der Gruppe steigt mit jedem Schritt. Plötzlich hat jeder wieder einen Blick dafür, wie wunderschön die Landschaft rings um das Bergmassiv "Torres del Paine" ist.
Ohne viele Pausen marschieren wir stramm durch bis zum Campingplatz "Chileno", auf dem wir die kommende Nacht verbringen werden. Schnell die Zelte aufgebaut - und dann setzen wir unseren Marsch auch schon fort. Unermüdlich bahnen wir unseren Weg durch dichten Wald und krackseln über Geröllfelder, bis wir am Aussichtspunkt "Las Torres" stehen. Die Anstrengungen haben sich gelohnt. Mit einem Türkis schimmernden Gletschersee im Vordergrund erheben sich dahinter die drei Felstürmen, die dem Park seinen Namen gegeben haben. Alle sind begeistert von der rauen Schönheit der Granitriesen!
Erschöpft und glücklich über das Geleistete fallen wir gegen 21 Uhr in den Schlafsack. Auch mit der Nachtruhe klappt es diesmal besser. Der Wind rauscht zwar weiterhin, aber ein bisschen ruhiger ist es.
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Die Rückkehr in die Zivilisation
Zwar noch etwas müde von der unruhigen Nacht und den Strapazen der vergangenen Wandertage mobilisieren wir die letzten Kräfte für den Abstieg ins Tal, wo wir um 12 Uhr von unserem Busfahrer abgeholt werden.
Der Weg aus dem Park hält noch einmal jede Menge herrlicher Motive für alle Reisenden bereit. Von weitem sehen die Berge plötzlich so harmlos aus. Vorbei an Lagunen, Stromschnellen, Flamingos und Guanakos fahren wir auf eine Estancia, so heißen die großen Schafs- und Rinderfarmen in Patagonien, wo wir gegen 14.30 Uhr ein verspätetes Mittagessen einnehmen.
Lamm vom Spieß, frisch vor den Augen der Gruppe zubereitet, dazu Kartoffeln, Salat und Wein. Bei dieser Gelegenheit ist die Gruppe auch wieder komplett. Ulrike und Hildegard stoßen dazu, ebenso wie Thomas, Tina, Oliver und Kerstin, die wir bereits am Vortag überraschend beim Vorstoß zu den Torres gesehen haben. Die in Puerto Natales zurückgebliebenen hatten sich für einen Tagesausflug ohne Zeltübernachtung entschieden.
Gegen 18 Uhr erreichen wir wieder unser Hotel in Puerto Natales. Alle freuen sich auf eine warme Dusche und ein bequemes Bett. Morgen verlassen wir Chile und fahren zurück nach Argentinien.
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Sonniger Empfang in Argentinien am Lago Argentino
Heute heißt es Abschied nehmen von Chile. Um 8.30 Uhr setzt sich der öffentliche Bus in Richtung Grenze in Bewegung. Zunächst sehen wir nicht viel, ein dichter Nebel verhüllt die Landschaft.
Erst auf der argentinischen Seite hellt es sich langsam auf und die Reisenden bekommen einen guten Eindruck von der unheimlichen Weite der patagonischen Steppe. Kaum einmal taucht ein Haus am Horizont auf. Die Straße scheint ins Nichts zu führen.
Am frühen Nachmittag sind wir in El Calafate. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Die Gruppe entscheidet sich für einen Ausflug zur Lagune Nimez, einem Vogelschutzgebiet am Rande des Lago Argentino.
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Wunderschönes Wetter am Gletscher Perito Moreno
Hätte man Gletscherwetter bestellt, es wäre ungefähr so gewesen, wie wir es heute erleben. Ein paar Wolken am Himmel, durch die sich immer wieder die Sonne ihren Weg bahnt. Das Eis schimmert dadurch in noch intensiverem Blau.
Bevor wir auf den Stegen entlang der Gletscherabbruchkante laufen, nähern wir uns dem Perito Moreno auf dem Wasserweg. Mit dem Boot schippern wir auf dem Brazo Rico, einem Seitenarm des Lago Argentino (größter See Argentiniens) an die bis zu 70 Meter und 2 Kilometer lange Wand des Eiskolosses heran.
Es knarrt und kracht im Inneren des weißen Giganten, dessen Fläche der von Buenos Aires entspricht. Und es kommt noch besser: Plötzlich bricht ein großes Stück Eis ab und kracht in die Tiefe. Die meisten Reisenden sind auf Zack und fangen das Ereignis per Bild oder Video ein.
Aber auch der anschließende Spaziergang bietet noch jede Menge schöner Blicke auf den Gletscher. Mit kurzem Zwischenstopp in El Calafate zum Eisessen und Gepäckabholen, fahren wir am Nachmittag durch die patagonische Steppe und an den Seen Lago Argentino und Lago Viedma ins Trekking-Mekka am Fuße des Fitz Roy, nach El Chaltén.
Mit einem saftigen Bife de Chorizo stärken wir uns für die Wanderung am nächsten Tag.
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Trekkingausflug zum Fitz Roy und Cerro Torre
Was für ein Tag! Hatte sich der Fitz Roy gestern noch bedeckt gehalten, so ist seine imposante heute früh nur von wenigen Wolken umgeben. Als wir um 9.30 Uhr zu unserem Trekking-Ausflug aufbrechen sind wir uns sicher: Früher oder später werden wir freie Sicht haben! Wir sollten uns nicht irren.
Anstrengend ist die Strecke heute nicht, jedenfalls nicht im Vergleich zu unseren Wanderungen im Nationalpark Torres del Paine. Meistens geht es geradeaus, durch Wälder und Wiesen. Die Sonne scheint und in der Ferne glitzern Gletscher.
Nur der Aufstieg zum Aussichtspunkt "Laguna de Los Tres" hat es in sich. Im Zick-Zack geht es steil in die Höhe, teilweise über Geröll. Aber der Blick entschädigt für die Mühen. Ohne Wolkenhaube präsentiert sich der Fitz Roy vor dem Gletschersee. Vor dieser Kulisse lassen wir uns unser mitgebrachtes Picknick schmecken.
Auch beim Weg zurück nach El Chaltén bleibt uns der Fitz Roy stets erhalten. Die Fotografen kommen auf ihre Kosten! Klick, klick, klick - der Auslöser kommt nicht zur Ruhe.
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Eine Hiobsbotschaft jagt die nächste!
Es gibt Tage, die würde man am liebsten komplett streichen! Heute war einer dieser Sorte. Zunächst läuft alles noch nach Plan. Pünktlich um 7 Uhr fahren wir in El Chaltén los in Richtung Flughafen. Auch in El Calafate hebt die Maschine ohne Verspätung ab. Um 13 Uhr kommen wir in Ushuaia an.
Schnell in die Taxis gehüpft, Gepäck abladen im Hotel und weiter zum Hafen - in Vorfreude auf die Beagle-Kanal-Fahrt. Dann die Enttäuschung: Aufgrund des starken Windes darf kein Boot auslaufen. Wir werden auf 17.30 Uhr vertröstet. Ein Fünkchen Hoffnung, der allerdings auch schnell vergeht: Auch am späten Nachmittag ändert sich die Situation nicht und der Ausflug fällt aus.
Die Gruppe berät sich und entscheidet, die Kanufahrt am kommenden Tag zu opfern, um einen zweiten Anlauf zu nehmen, auf den Beagle-Kanal hinauszufahren.
Doch bei dieser einen Hiobsbotschaft bleibt es nicht. Am Ende der Welt erreicht uns die Nachricht, dass Iberia am Donnerstag streikt! Der für diesen Tag geplante Rückflug muss umgebucht werden. Höhere Gewalt, was soll man machen.
Zumindest der Ausklang dieses wenig erfreulichen Tages ist gelungen: Die Gruppe genießt Centolla, Königskrabbe - die Spezialität von Ushuaia. Einige trauen sich sogar, die lebenden Krabben anzufassen…
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Unter Bibern und Seelöwen
Nachdem wir gestern einige unerwartete Hindernisse überwinden mussten, klappt heute alles wie am Schnürchen. Morgens werden wir nach dem Frühstück im Hotel von Local Guide Alejandro abgeholt. Mit ihm geht es in den Nationalpark Feuerland. Dort steht zunächst eine rund 7 Kilometer lange Wanderung in Ufernähe des Beagle-Kanals an. Immer wieder kommen wir an offenen Stellen in Wassernähe vorbei, die den Ureinwohnern Feuerlands, den Yamana, einst als Rastplatz gedient haben.
Das Mittagessen findet auf einem Campingplatz statt. Unter den interessierten Augen großer Scharen von Chimangos, einer Greifvogel-Art, lassen wir uns bei Sonne und angenehmen Temperaturen mit Käse überbackenes Huhn, Salat und Wein schmecken. Gut gestärkt geht es nonstop weiter zum Hafen, um die gestern ausgefallene Beagle-Kanalfahrt nachzuholen. Diesmal haben wir Glück: Die See hat sich beruhigt und wir können auslaufen. Unterwegs gibt es u.a. Kormorane und Seelöwen zu sehen.
Der Tag endet bei den Bibern. Leise stapfen wir durch die bizarren Landschaften, die die Biber mit ihren Wasserdämmen geschaffen haben. Immer wieder tauchen sie bei der anbrechenden Dunkelheit im Wasser auf, gehen an Land und schaffen neues Baumaterial heran. Ein unterhaltsames Naturschauspiel.
Bei einem leckeren Linseneintopf am brennenden Kamin in einer Blockhütte haben wir schließlich die Gelegenheit, den langen und erlebnisreichen Tag noch einmal an uns vorbei ziehen zu lassen.
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Zurück in Buenos Aires
Heute heißt es Abschied nehmen von Patagonien. Wir lassen beeindruckende Natur, menschenleere Landschaften und frische Winde hinter uns und kehren zurück in die pulsierende Millionenmetropole Buenos Aires. Bei der Ankunft schlägt uns beim Verlassen des Flugzeugs schwüle Hitze entgegen: Bis auf 34 Grad ist das Thermometer heute geklettert. Daran muss man sich erstmal gewöhnen, der Schweiß fließt in Strömen!
Im Hotel kommen wir gegen 16 Uhr an. Der restliche Nachmittag steht zur freien Verfügung: Eisessen, Souvenirs besorgen oder einfach nur bei einem kühlen Getränk im Cafe sitzen.
Am Abend findet das gemeinsame Abschiedsessen statt: Noch einmal lassen sich die Reisenden saftige Rindersteaks und andere Köstlichkeiten vom Grill schmecken. Argentinischer Rotwein darf dazu natürlich auch nicht fehlen.
Bei dieser Gelegenheit findet auch unser Maskottchen, ein Stofftier-Schaf, einen neuen Besitzer. Während der Tour durfte jeder Reisende das zottelige Tier einmal für ein paar Tage "betreuen". Letztlich ergattert es Hildegard. Ihr Vorschlag für einen passenden Namen erhält bei der Abstimmung die meisten Stimmen. Unser Maskottchen wird auf den Namen "Pisco" getauft. In Ehren an das alkoholische Nationalgetränk Chiles, "Pisco Sour".
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Ein Tag Verlängerung in Argentiniens Hauptstadt
Eigentlich hätte die Gruppe heute schon in den Flieger Richtung Heimat steigen sollen. Doch der Streik bei Iberia macht diese Pläne zunichte. Die gute Nachricht: Auf Kosten der spanischen Fluggesellschaft dürfen die Reisenden einen zusätzlichen Tag in Argentiniens Hauptstadt verbringen.
Die Tagesgestaltung sieht unterschiedlich aus. Während Harald mit dem Boot den Rio de la Plata für einen Kurztrip nach Uruguay überquert, entscheiden sich Dieter und Hildegard für einen Abstecher ins Tigre-Delta vor den Toren von Buenos Aires. Der Rest der Gruppe schlendert noch einmal in Ruhe durch die Straßen der Metropole.
Nur für Thomas und Tina heißt es heute schon "Adios Argentina!". Ihr Flug in die Schweiz via Madrid ist nicht vom Iberia-Streik betroffen.