Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

25 Okt. 2008 • Frankfurt - Lima

Unser Hotel in Lima
Blick auf den Pazifik

Ankunft in der Hauptstadt

Nach einem langen Flug erreichten wir am späten Nachmittag Peru, wo wir von unserer Reiseleiterin Sabine und ihrem Mann bereits erwartet wurden. Auf dem Weg ins Hotel gab es die ersten Informationen zu unserem Reiseland sowie einige Sicherheitshinweise. Nachdem wir uns in unserer Unterkunft kurz frischgemacht hatten, ging es zum nächsten Geldautomaten in einem nahegelegenen Supermarkt. Dieser jedoch weigerte sich standhaft, uns Geld auszuhändigen. Ebenso standhaft widersetzte man sich unseren Fotografierversuchen. Offenbar war es nicht Teil des Kundendienstes, Aufnahmen der nett präsentierten Früchte zuzulassen. Wir trösteten uns einfach in einem nahegelegenen Restaurant mit einem Pisco Sour und einigen Köstlichkeiten peruanischer Küche. Natürlich lernten wir uns bei dieser Gelegenheit gleich besser kennen und konnten die eine oder andere Reiseerfahrung austauschen.

Im Hotel fielen wir dann müde und zufrieden in unsere Betten.

26 Okt. 2008 • Lima

Am Abend, nahe Larcomar
am Hauptplatz in Lima

Tag in der Großstadt

Um 9:30 Uhr morgens wurden wir von unserem lokalen Guide Victor bereits erwartet und es konnte zur Stadtrundfahrt losgehen. Zum Glück war es Sonntag und so waren die Straßen erfreulicher Weise nicht mit Autos verstopft. Schnell erreichten wir das Zentrum mit seinen schönen Plätzen. Unser erstes Ziel war der Konvent San Francisco, wo wir mit dem Leben und Wirken der dortigen Franziskanermönche vertraut gemacht wurden. Besonders jedoch beeindruckte uns die grossartige Bildergalerie, in der uns die Werke namhafter Künstler anblickten. In den Katakomben konnten wir uns anschließend von der "Ordnungswut" der Mönche überzeugen, die die Knochen der Toten fein säuberlich sortiert hatten.

Vom Konvent führte uns der Weg per pedes zum Hauptplatz von Lima. In der an der Plaza de Armas gelegenen Kathedrale wurde gerade die Messe gelesen. So bekamen wir einen Einblick in die Glaubensausübung der peruanischen Katholiken. Auch die Mumie von Pizarro sollte dort zu sehen sein. Wie wir feststellen konnten, allerdings jedem Blick verborgen und zudem hinter dicken Eisengittern. Unser Mittagessen nahmen wir im guten Restaurant La Rustica ein, wo uns die Vielfalt der peruanischen Kochkunst erwartete. Zu schade, dass unsere Mägen schon bald gefüllt waren. Von dort führte uns der Weg ins Goldmuseum, wo wir neben dem Reichtum der präkolumbianischen Kulturen auch eine peruanische sowie japanische Waffensammlung bewunderten. Der Abend klang gemütlich aus. Einige von uns schlenderten bis zum Meer, andere nahmen vor dem Schlafengehen noch eine Kleinigkeit zu sich.

27 Okt. 2008 • Lima

Aufgang Richtung Dorfkirche
Torblick in Pisaq

Bis zum Heiligen Tal

Heute mussten wir schon früh aus den Betten. Spätestens gegen 3:30 Uhr klingelte der Wecker, denn es hieß schließlich den ersten Flug nach Cusco zu nehmen. Am Flughafen wollte man Erhard und Petra zunächst den Mitflug verweigern: Flug überbucht! Drei Minuten vor dem Sperren des Gates dann Entwarnung: Wir konnten alle gemeinsam unseren Flug nach Cusco antreten. Die Stadt der Inkas erreichten wir nach ungefähr 1,5 Stunden Flug. Am Flughafen erwartete uns schon unser lokaler Guide Aurelio samt Fahrer Orlando, und so stand der Weiterfahrt ins Heilige Tal nichts im Wege.

Auf der Fahrt nach Pisaq ging es an den netten kleinen, gemütlich wirkenden Häusern der Einheimischen vorbei. Der Baustil unterschied sich bei Weitem von dem eher europäisch geprägten Lima. Und auch die Pflanzenwelt war angenehm andersartig. Viele neue Eindrücke konnten wir auf der Busreise aufnehmen - und auch viele neue Produkte. Unsere Damen ließen es sich nicht nehmen, den Strassenverkäuferinnen das ein oder andere abzukaufen.

Pisaq vermittelte uns, wie es sich einstmals dargestellt haben muss, auch wenn nur noch wenige Mauern von seiner einstigen Größe zeugten. Atemlos blieben wir mehrfach stehen, allerdings eher aus Atemnot als aufgrund der Ruinenstätte. Die Höhe machte uns mehr zu schaffen als wir gedacht hatten, und auch die Sonne, die trotz eines zugezogenen Himmels immer noch über genügend Kraft verfügte, um uns ein wenig die Haut zu versengen.

Von Pisaq ging es in unser Hotel, und was für ein Hotel! Das ehemalige Kloster glänzt mit wunderschönen Zimmern, liebevoll gepflegten Gartenanlagen und freundlichem Personal. Wir fühlten uns fast wie im Garten Eden.Nach dem wohlverdienten Mittagessen führte uns die Fahrt nach Chinchero, einem netten kleinen Dorf mit einer prachtvollen Dorfkirche. Leider durften wir hier nicht fotografieren, doch die Bilder auf den Postkarten, die wir gleich vor Ort kaufen konnten, entschädigten uns dafür. Nach dem langen Tag waren wir froh als wir endlich im Hotel angekommen waren, wo wir uns schon auf unseren Besuch von Ollantaytambo am nächsten Morgen freuen konnten.

28 Okt. 2008 • Aguas Calientes - Ollantaytambo

Fest in Ollantaytambo
Fest in Ollantaytambo

Mit der Andenbahn nach Aguas Calientes

Unser Hotel in Urubamba verließen wir nur zu ungern, aber wir mussten weiter, wollten wir nicht riskieren, das wunderbare Ollantaytambo zu versäumen. Unser lokaler Reiseführer German sorgte dafür, dass wir eine Meerschweinchenzuchtstation besuchen konnten und unser erstes Maisbier probierten. Der kleine Ort Ollantaytambo, der zu Inkazeiten die Form eines Maiskolbens hatte, beeindruckte uns mit seinen kleinen sauberen Gassen und den noch aus vorspanischen Zeiten stammendem Kanalisationssystem.

Die Ruinenstätte Ollantay war nicht minder beeindruckend, war doch alles in Verbindung zur Sonne entstanden. Wir wurden mit Informationen hinsichtlich der Steinbeförderung, der Bauweise und der Bedeutung der unterschiedlichen Gebäudeteile zu Genüge versorgt.

Im Zug ging es nach dem Mittagessen im Dorf Ollantaytambo nach Aguas Calientes, das zu Füssen Machu Picchus liegt.

29 Okt. 2008 • Aguas Calientes - Machu Picchu

Das neue Weltwunder im Morgennebel
Da! Ein Brillenbaer!

Besuch des neuen siebten Weltwunders

Heute ging es früh aus den Federn, denn wir wollten gleich einen der ersten Busse nehmen, die am frühen Morgen zur alten Inkastätte hinauffahren. Leider mussten wir uns durch dichten Regen bis zur Haltestelle kämpfen, und auch in Machu Picchu selbst wollte es einfach nicht aufhören zu regnen. Doch nachdem unser Quechua-Guide, der uns übrigens in seiner Muttersprache Quechua begrüßte, seine ersten Erklärungen weitergegeben hatte, zog sich der Himmel wie von Zauberhand auf, und unsere Kameras bekamen ihre ersten Arbeitsaufträge. Es war schlichtweg beeindruckend, wie sich dichte Nebelschwaden um die Berge wanden, die alten Ruinen berührten, um darauf wie ein wollener Umhang alles wieder zu bedecken.

Schließlich hatte der Sonnengott Inti dann soviel Einsehen, dass er den Nebel zu kleinen Wolken umwandelte und seine sanften Strahlen zur Erde schickte. Wir lauschten den interessanten Ausführungen unseres lokalen Guides, der uns sogar ein Lied zu Ehren des Kondors zum Besten gab. Ein wenig Zeit blieb uns noch bis zur Zugabfahrt, die wir nutzten, um noch ein wenig herumzugehen. Nach Mittag ging es mit dem Zug zurück nach Ollantaytambo, wo wir in den Bus umstiegen. Allerdings ließ der Busfahrer ziemlich lange auf sich warten. Atemlos kam uns dann Edi von der örtlichen Agentur entgegen, der sich mehrfach für die Verspätung entschuldigte.

So konnte es also zunächst zum Hotel in Urubamba gehen, wo wir unser Hauptgepäck gelassen hatten, und von dort nach Cusco, das wir am frühen Abend erreichten. Nach dem Abendessen fielen wir glücklich und erschöpft in die Federn.

30 Okt. 2008 • Cuzco - Cusco

Am Hauptplatz: etwas altes und etwas weniger altes
Strasse in Cusco

Rundgang in der Stadt der Inka

Heute konnten wir einmal ausschlafen, denn erst um neun Uhr erwartete uns unser lokaler Guide Aurelio, um uns vom Hotel abzuholen. Zunächst ging es nach Sacsayhuaman, der riesigen Festungsanlage der Inka, die in jahrzehnterlanger Bauzeit entstanden war, um den Spaniern dann leider innerhalb kürzester Zeit bei einem Ansturm zum Opfer zu fallen. Trotzdem zeugen noch heute die Mauerformationen aus enormen, perfekt aneinander gefügten riesigen Steinblöcken von der einstigen Pracht. Danach führte uns der Weg zur Korikancha, auf deren Grundmauern nun eine katholische Kirche steht. Auch hier beeindruckte uns die Perfektion der Architektur, der nicht einmal Erdbeben etwas anhaben konnten - ganz im Gegensatz zu der darüber gebauten Kirche, die im Laufe der Zeit gleich mehrfach in sich zusammengefallen ist. Der Besuch in der Kathedrale von Cusco rundete unseren Stadtrundgang schliesslich ab. Unser Mittagessen in einem kleinen gemütlichen Restaurant etwas ausserhalb der hektischen Plaza kam uns sehr gelegen. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. So konnten wir noch bis zur Dunkelheit durch die kleinen Gassen der malerischen Stadt bummeln.

31 Okt. 2008 • Cuzco - Capachica

Vikuñababys wollen auch Milch!
Raqchi

Durch die Hochebene

Es ging wieder einmal früher los, da uns heute ein lange Fahrt von ungeföhr 8 Stunden erwartete. Schnell noch das Gepäck in den Bus einladen, und dann nichts wie los Richtung Süden. Da es auf dem Weg lag, haben wir uns den Besuch von Raqchi selbstverständlich nicht nehmen lassen. Wir trafen noch vor dem ersten grossen Touristenansturm dort an und konnten uns an der malerischen Ruhe des Ortes erfreuen, einmal abgesehen von den laut zwitschernden Vögeln, die sich erbost in die Lüfte erhoben, sobald wir ihnen zu nahe kamen. Die hohen Mauern der Tempelanlage erheben sich zwar nicht mehr so hoch wie zu ihren Entstehungszeiten, sind aber mit 12 Metern Höhe immer noch beeindruckend genug. Kein Wunder, dass die Anlage in ihrer Blütezeit schon von weitem von den Pilgern, die es zum Tempel des Viracocha zog, gesehen werden konnte. Von Raqchi aus steuerten wir einen Ort an, an dem wir unserer Tierliebe freien Lauf lassen konnte. La Vicuñita war der geeignete Platz Lamas, Alpakas und auch Vikunjas zu streicheln und sogar mit der Falsche zu fuettern. Bis zum La Raya Pass dauerte es zwar noch ein wenig, doch dank der Erklärungen von Sabine und der landschaftlichen Schönheit und ihrer Vielfalt wurde uns die Zeit nicht lang. Einzig Juliaca versetzte uns einen kleinen Dämpfer: Die Stadt konnte bei weitem nicht mit der Schoenheit vorangegangener Städte konkurrieren. So waren wir auch nicht traurig als wir den Ort schnell hinter uns gelassen hatten und sich endlich die Wasser des Titicacasees vor unseren Augen ausbreiteten. Wir kamen im malerischen Örtchen Santa Maria unter, wo uns kleine aber urig gemütliche Unterkuenfte erwarteten. Zwei aus der Gruppe wagten sich sogar in den Titicacasee!

Am Abend sanken wir müde, aber mit einer gewaltigen Menge neuer Eindrücke, in die Kissen.

01 Nov. 2008 • Capachica - Puno

Blick auf den Titicacasee
Leinen los!

Über den Titicacasee

Erst um acht Uhr hiess es heute frühstücken. Das liess uns genug Zeit, einmal richtig auszuschlafen. Bei der Höhe und der ungewohnten körperlichen Belastung war das auch nur mehr als notwendig gewesen. Nach dem Frühstück unternahmen wir einen kleinen Dorfspaziergang, auf dem uns auch die Eigenheiten einiger Heilpflanzen nahegebracht wurden. Am Ende des Ortsrundganges war es dann auch schon wieder Zeit, um Mittag zu essen. Don Tomas versprach uns noch, die Früchte und weitere Gastgeschenke, die wir mitgebracht hatten, unter den Kinder gleichmässig zu verteilen, und so verabschiedeten wir uns herzlich von unseren Gastfamilien, die uns so liebevoll betreut hatten. Mit einem kleinen Boot ging es zu den Uroinseln, einer von denjenigen, auf denen die Bewohner ihren althergebrachten Lebensstil noch nicht verloren haben. Wir lernten, wie man die Inseln mitten im Titicacasee errichtet und wie die Inselbevölkerung ihren alltäglichen Gewohnheiten nachgeht. Eine Inselumrundung in einem der Schilfboote rundete den Besuch ab. Gemütlich tuckerte unser Boot Puno entgegen, das wir am späten Abend erreichten. Im Hotel freuten wir uns auf eine warme Dusche und das darauf folgende Essen in einem gemütlichen Restaurant nahe der Unterkunft, bei dem wir dann auch den Abend ausklingen liessen.

02 Nov. 2008 • Lima - Puno

Die Grabanlagen von Sillustani
Sillustani

Zurück in die Hauptstadt

Die Mehrheit hatte entschieden: Um 5:30 Uhr sollte es losgehen, um die Sehenswürdigkeit Sillustani zu besuchen. Da half der "Opposition" kein Murren und Klagen, alle mussten früh aus den Federn. Tatsächlich hatte sich das frühe Aufstehen gelohnt. Majestätisch erhoben sich die alten Grabtürme über dem Umayo-See, und wir lauschten den Erklärungen unserer lokalen Führerin über die Bedeutung der Türme sowie der nahegelegenen Anlagen. Wieder einmal hatten wir eine Sehenswürdigkeit vor anderen Touristen bewundern können, und kehrten so bei der Weiterfahrt nach Juliaca den anderen Bussen buchstäblich den Rücken.

Nach nur 1,5 Stunden Flug von Juliaca aus hatten wir Lima erreicht. Sabine besorgte noch in Eile einen Bus, der uns zum Hotel brachte, dann noch schnell das Gepäck dort hinterlassen und ab zum Mittagessen in das nächstgelegene Restaurant. Dort war es zwar um Längen teuerer als in anderen Lokalen, aber die Speisen wurden nicht nur aufwendig dekoriert serviert sondern schmeckten auch noch ausgezeichnet. Danach stand uns der restliche Nachmittag zur freien Verfügung.

03 Nov. 2008 • Lima - Quito

Kunsthandwerksmarkt in Quito
Wir lassen es uns schmecken

Auf Wiedersehen und Hallo

Nachdem wir wieder einmal ausschlafen konnten, mussten wir uns mit dem Gedanken vertraut machen, Peru auf Wiedersehen zu sagen. Da unser Flug erst für 12:50 Uhr bestötigt war, ging es nach dem gemütlichen Frühstück um 9:30 Uhr mit dem Bus Richtung Flughafen. Dort jedoch war es ein zähes Ringen bis wir unsere Tickets in den Händen hielten. Sabine musste einmal mehr um jeden Sitzplatz kämpfen. ;)

Dann also war der Moment gekommen, unsere Reiseleiterin, die uns 10 Tage in Peru begleitet hatte, noch einmal fest zum Abschied zu drücken. Wir werden neben Sabine gewiss auch die Aguaymanto-Marmelade und den Manjarbrotaufstrich vermissen, der uns das Frühstück versüsst hatte.

Hallo, Quito! Nach unserer pünktlichen Landung in Quito haben wir am Flughafen unseren neuen viventura-Reiseleiter Washington getroffen und zusammen zum Hotel gefahren. Dort angekommen haben wir unser Zimmern bekommen und sind gleich zur Seilbahn gefahren. Das Wetter hat nicht so mitgespielt, so dass wir nicht nach oben fuhren, da die Wolken den Pichincha dick eingehüllt haben. Wir konnten aber einen Blick über die Stadt werfen und in der Ferne den Vulkan Antisana erspähen. Kurz danach ging es weiter in die Stadt wo wir einen wunderschönen Markt besichtigten, danach gab es noch Zeit etwas durch das Mariscalviertel zu laufen. Am Abend landeten wir in einem ecuatorianischen Restaurant, wo wir einige Spezialitäten des Landes gegessen haben. Was für ein Tag!

04 Nov. 2008 • Bellavista - Quito

Kolibris beim Naschen
Unterwegs in Quitos Altstadt

Altstadt - Nebelwald

Nach unserer ersten Nacht in Ecuador und frisch gestärkt fuhren wir in die Altstadt Quitos. Wir liefen durch den schönen restaurierten historischen Teil der Stadt. Das Teatro Sucre und sein Vorplatz waren unsere ersten Ziele, danach die San Augustin Kirche mit ihrem Kloster und dem Kapitular Saal, wo die militanten Patrioten der damaliger Zeit die Unabhängigkeitserklärung unterschrieben haben und darunter in einem Keller begraben liegen. Unsere Spaziergang ging weiter zum Plaza de la Independencia (Unabhängigkeitsplatz), wo sich auch die Regierungpalast, der Bischofspalast, das Rathaus und die Kathedrale befinden. Die Kathedrale ist besonders schön mit ihren vier Kapellen.

Danach kam die imposante Compañía Kirche, beeindruckend ist der Blick, wenn man drinnen ist, einfach unglaublich, toll, super,…alles aus Blattgold. Der Hauptaltar und die zwei Nebenaltare glänzen im Sonnenlicht, das duch eine grosse Kuppel hereinströmt. Auch die San Francisko Kirche und der Cantuña Capelle sind sehr schön. Danch ging es zum Panecillo, einem kleinen Hügel mitten in der Stadt. Von hier hat man eine wunderbare Sicht auf die Stadt. Nach unserer ersten Nacht in Ecuador und frisch gestärkt fuhren wir in die Altstadt Quitos. Wir liefen durch den schönen restaurierten historischen Teil der Stadt. Das Teatro Sucre und sein Vorplatz waren unsere ersten Ziele, danach die San Augustin Kirche mit ihrem Kloster und dem Kapitular Saal, wo die militanten Patrioten der damaliger Zeit die Unabhängigkeitserklärung unterschrieben haben und darunter in einem Keller begraben liegen. Unsere Spaziergang ging weiter zum Plaza de la Independencia (Unabhängigkeitsplatz), wo sich auch die Regierungpalast, der Bischofspalast, das Rathaus und die Kathedrale befinden. Die Kathedrale ist besonders schön mit ihren vier Kapellen. Danach kam die imposante Compañía Kirche, beeindruckend ist der Blick, wenn man drinnen ist, einfach unglaublich, toll, super,…alles aus Blattgold. Der Hauptaltar und die zwei Nebenaltare glänzen im Sonnenlicht, das duch eine grosse Kuppel hereinströmt. Auch die San Francisko Kirche und der Cantuña Capelle sind sehr schön. Danch ging es zum Panecillo, einem kleinen Hügel mitten in der Stadt. Von hier hat man eine wunderbare Sicht auf die Stadt.

Nach unserem Mittagessen am Äquator, fuhren wir weiter Richtung Nebelwald. Bellavista war unser nächstes Ziel. Dort angekommen haben uns die kleinen bunten Kolibris begrüßt und konnten noch schöne Fotos schießen. Am Abend gab es leckeres Essen bevor wir ins Bett gingen.

05 Nov. 2008 • Quito - Mindo

Petra pflanzt ihr Bäumchen im Nebelwald
Ein glücklicher Mann

Vogelbeobachtung - Bäume pflanzen - Äquatormuseum

Sehr früh und ohne Früshtück fangen wir unseren Tag an, um Vögel zu beobachten. Wir haben viele kleine Vögel gesehen und von anderen nur den Gesang gehört. Eineinhalb Stunden später kamen wir zurück zur Lodge um zu früshtücken und danach eine Wanderung zu machen und kleine Bäumchen zu pflanzen. In Gummistiefeln und mit Regenponcho dabei haben wir uns auf den Weg gemacht, unser Lokaler Guide hat viel über Pflanzen und Blumen des Nebelwaldes erklärt. Nach fast einer Stunde kamen wir an einen Platz, wo wir die Bäumchen mit unserem Namen und Datum gefplanzt haben. Zurück in der Lodge gab es Zeit Kolibries zu fotografieren und zu duschen. Nach dem Mittagessen ging es zurück nach Quito, mit eine Pause am Äquator um das Sonnenmuseum zu besichtigen. Es ist sehr interesant die Experimente am Äquator zu sehen und teilnehmen zu dürfen, allein mit einem Fuß auf die nördlichen Erdhalbkugel und dem anderen auf der südlichen fotografieren zu können ist fantastisch. Wir habes es auch geschafft, ein Ei auf einem Nagel zu balancieren und fünf von uns haben ein Zertifikat bekommen. Am Abend sind wir zusammen zum Abendessen gegangen zu einem schönen Restaurant in der Nähe von unserem Hotel, wo Yvonne aus dem viventurateam auf uns wartete. Das Essen war lecker und es gab einige Musikgruppen die für uns gespielt haben.

06 Nov. 2008 • Santa Cruz - Quito

Ein Schildkrötenpärchen
Landleguan Darwin Station

Ankunft auf den Verzauberten Inseln

Nach einem frühen Frühstück im Hotel sind wir zum Flughafen gefahren und haben uns von Washington verabschiedet. Der Flug geht von Quito nach Galapagos. Am Flughafen wartete der Guide der Angelique und brachte uns an Bord. Danach stand dann der Besuch der Charles Darwin Station auf dem Programm, wo wir unter anderem die Riesenschildkröte Lonesome George sehen konnten. Viele weitere Riesenschildkröten anderer Inseln und auch Landleguane werden hier gezüchtet und so vor dem Aussterben bedroht, bevor sie zu ihrer Heimatinsel zurückkehren.

07 Nov. 2008 • Santa Cruz

Sonnenuntergang vor der Angelique
Post Office Bay Galapagos

Pirateninsel

Heute steht ein Besuch an der berühmten Post Office Bay auf der Insel Floreana auf dem Programm. Hier wurde einst von Seefahrern ein Briefkasten eingerichtet, von wo aus Post nach Europa mitgenommen wurde. Dort, wo einst Walfänger ihre Grüße in die Heimat hinterließen, können nun Touristen ihre Nachrichten hinterlassen. Wenn man in der Nähe einer Adresse wohnt, die auf einer der Postkarten steht, kann man sie mitnehmen und dann in der Heimat übergeben. Floreana gehört zu den besiedelten Inseln Galapagos und hat eine aufregende Geschichte. Leider haben die Besiedlungen und die eingeschleppten Haustiere dazu geführt, dass die Schildkrötenunterart von Floreana ausgestorben ist. Es gibt viele Tiere dort zu entdecken, vor allem Seelöwen leben auf der Insel und Seevögel können beobachtet werden. Am Besuchspunkt Punta Cormoran werden wir aller Vorraussicht nach Flamingos sehen und bei den Schnorchelausflügen können wir auch eine Menge schöner, bunter Fische erspähen.

08 Nov. 2008 • Española

Seelöwe Bahia Gardner
malerische Küste

Ein Blick unter Wasser

Der Spaziergang am Punta Suarez führt über einen steinigen, felsigen Grund und ist vergleichsweise lang. Schon am Landeplatz entdeckt der Besucher die "bunten" Española-Meerleguane und Seelöwen, und überall nähern sich die vorwitzigen, neugierigen Española-Spottdrosseln. Der Weg führt durch die Nistgebiete der Blaufusstölpel, Maskentölpel und Albatrosse. Die großen Española-Lavaechsen begegnen uns überall auf Schritt und Tritt. Später landen wir am Playa Gardner, einem wunderschönen, langen, weißen Korallensandstrand. Für den Strandspaziergang braucht man keine Schuhe. Es gibt gute Möglichkeiten, in der Salzbuschvegetation Darwinfinken und Spottdrosseln zu beobachten oder sich einfach zu den Seelöwen an den Strand zu legen. Das Wasser lud zum Schnorcheln und Schwimmen ein.

09 Nov. 2008 • Santa Fe

Land-Leguan
Baumopuntien

Viel zu viele Galapagos-Bussarde

In der Nacht sind wir von Isla San Cristobal nach Santa Fe gefahren, wo wir Landleguane, Galapagos-Bussarde (so viele, das sogar Lars staunte!) große Kakteen vorfanden. Danach war wieder Baden und Schnorcheln angesagt, das Wasser könnte generell etwas wärmer sein!!!. Mittags kamen wir zur Schiffsbetankung in Baltra an, das erledigen natürlich ein Pelikan und eine Meerechse 8-).

Später sind wir mit dem Beiboot an der Nordküste von Santa Cruz durch den Mangrovenwald gefahren - in Begleitung von großen Wasserschildkröten, Haien und Rochen und immer mehr werdenden Moskitos. Der Motor eines Beiboots streikt und anstatt selbst zu rudern, möchten die Insaßen auch noch abgeschleppt werden und das ohne hinterher einen Drink ausgeben zu wollen ;)

10 Nov. 2008 • Seymour - Guayaquil

Ein sympatischer Fregattvogel
Fregatas
Paarungtanz der Blaufußtölpel

Blaue Füße – rote Hälse

Heute ging es auf verschiedenen Yachten zur traumhaften Insel Seymour. Wie gemalt lag sie vor uns – weisser Sand, kristallblaues Wasser. Das Begrüßungskomitee der Blaufusstölpel stand parat. Entgegen den uns eingetrichterten Regeln hielten sie jedoch den Mindestabstand von 2 m nicht ein. Die Leguane näherten sich uns sogar äußerst beharrlich……angeblich auf Suche nach Schatten. Auch alte und junge, weibliche und männliche Fregatten wurden von gleichnamigen Vögeln angebalzt. Negativ aufgefallen sind die Gabelschwanzmöwen: sie hatten zum einen versäumt ihre Füße mit Sonnencreme zu versorgen und ausserdem zuviel getrunken…..die roten Augenraender waren sehr auffällig.
Nachdem sich Tier und Mensch gegenseitig genügend besichtigt hatten, ging es weiter zu einem Traumstrand zum Schnorcheln. Es sollte dort kleine Schildkröten geben, die waren aber gut abgeschottet. Wir haben nur Bremsen gesehen. Im Wasser aber ging es bunt zu, Papageienfische, Doktorfische, Kofferfische usw. Und dann gesellte sich noch ein Seelöwe zur Schnorchelgruppe.

11 Nov. 2008 • Quito - Guayaquil

Leuchtturm in Guayaquil
Viertel Las Peñas in Guayaquil

Citytour Guayaquil

Nach dem Frühstück holte uns unser lokaler Führer ab, um uns mehr von Guayaquil zu zeigen. Es geht zum Malecon 2000, der renovierten Strandpromenade. Der Weg führt Richtung Cerro Santa Ana im Stadtviertel Las Peñas. Farbenfrohe Gebäude und viele Treppenstufen warten auf uns und führen uns zum Leuchtturm, wo wir die herrliche Aussicht geniessen. Im Leguanpark mitten in der Stadt bestaunen wir die Vielzahl der Reptilien mitten in der Stadt. Danach geht es zurück ins Hotel, wo wir noch bis um 15 Uhr bleiben können. Nach dem Auschecken geht es langsam zum Flughafen und es heisst Abschied nehmen von Südamerika.