Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Lange Anreise
Muede sind wir am Flughafen von Lima angekommen. Unser Reiseleiter Alejandro hat uns schon erwartert. Mit unserem ¨kleinen¨Bus fuhren wir durch die ganze Stadt bis in unser Hotel. Nach einer ersten Cerveza gingen wir noch ins Stadtzentrum. Uns erwartete ein hellerleuchteter Plaza de Armas.
Danach fielen wir totmuede ins Bett.
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City Tour in Lima
Ernesto, unser lokaler Guide, holte uns um neun Uhr am Hotel ab. Hier begann unser Stadtrundgang. Wir sahen viele alte Balkone aus der Kolonialzeit, die alte Post und den Regierungspalast. Der Plaza de Armas wurde von der Polizei abgesperrt. Irgendein Politiker wurde wohl erwartet.
Anschließend gingen wir zum Kloster San Francisco. 30.000 verschiedene Knochen warteten in den Katakomben auf uns - ein unheimliches Gefühl. Weiter ging es zur Nationalbank. In einem kleinen, interessanten Museum erfuhren wir alles Wichtige ueber die verschiedenen peruanischen Kulturen bis hin zu den Inkas. Nach dem Geldwechsel ging es zum Hotel und weiter durch Miraflores nach Barranco.
Hier wartete ein leckeres Buffet auf uns: verschiedene Speisen aus verschiedenen Regionen Perus, u.a. Blut ;-) Mit vollem Magen fuhren wir dann unser Tagesziel Ica an. Unterwegs probierten wir noch eine besondere Eisspezialität: Lucuma-Eis. Lecker, aber gewöhnungsbedürftig.
Spät abends kamen wir in der Oase Huacachina an. Nach einem schnellen Abendessen ging es dann ab ins Bett.
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Feliz cumpleaños!
Als wir heute erwachten, staunten wir nicht schlecht. Um unser Hotel herum lagen Sanddünen, die über 100m hoch waren. Nach dem Frühstück ging es zuerst in eine Piscobrennerei. Jesus erklärte uns, wie der Pisco gebrannt wird. Danach durften wir natürlich noch verschiedene Sorten probieren. Für alle Geschmäcker war was dabei.
Weiter ging es auf der Panamericana nach Nazca. Wir besuchten das Maria Reiche Museum und staunten nicht schlecht, was diese Dame alles erforschte. An einem Aussichtsturm konnten wir zwei verschiedene Nazca-Linien bestaunen: der Baum und die Hände. Am Flughafen begann dann unser nächstes Abenteuer: der Rundflug. Allen ging es glücklicherweise noch gut danach :-)
Nach einem kurzen Snack besuchten wir mit Orlando ein Museum über die Nazca-Kultur. Im Hotel grillten wir am Abend und es gab noch eine Überraschung. Alejandro organisierte zu Werners Geburtstag eine echt peruanische Schwarzwälder-Kirsch-Torte. Sehr lecker… Nach einem Pisco Sour und ein paar Bier gingen wir zufrieden schlafen.
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Mit den Buggies durch die Wüste
Heute erwartete uns ein ganz besonderes Abenteuer. Mit Buggies fuhren wir durch die Wüste bis zur San Fernando Bucht. Zuerst besuchten wir ein altes Aquädukt und dann die Ruinen von Cahuachi. Die Landschaft war sehr beeindruckend.
Durch ein trockenes Flussbett ging es dann in die Dünen hinauf - wie in einer Achterbahn. Die Sonne brannte, aber das hielt uns nicht vom Sandboarding zurück. Wir packten die Board aus und sausten die Dünen hinab. Später, noch mitten in der Wüste, kurz nach dem Walskelett versagte leider ein Buggy. Doch glücklicherweise konnten die Fahrer den Schaden beheben, auch wenn sie weniger Teile wieder in den Motor einbauten, als sie heraus genommen hatten ;-)
Nach einer windigen Fahrt machten wir an der Bucht erst einmal Picknick. Wir sahen (und rochen) viele Seelöwen, Pelikane, Kormorane und sogar ein paar Humboldt-Pinguine. Am Strand konnten wir tolle Funde machen. Die Rückfahrt zog sich ziemlich lange, wir waren froh, als wir am Bus ankamen.
Weiter fuhren wir bis Puerto Inka. Hier wurden wir von einem tollen Meeresfrüchte-Buffet überrascht. Wir saßen noch kurz zusammen und fielen dann müde ins Bett.
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Viele Kurven!
Endlich konnten wir heute mal ausschlafen – sogar mit Meeresrauschen! Am Vormittag konnten wir am Strand relaxten, einige erkundeten die nahe gelegenen Inkaruinen. Unser erster Stopp war Chala, wo wir uns mit Snacks eindeckten. Dann begann die lange, kurvige Busfahrt - immer entlang am Pazifik. Wir hatten tolle Ausblicke. Nach ein paar Stopps kamen wir abends pünktlich zum Flussshrimps-Essen in Corire an. Martha servierte uns Shrimps in jeglichen Formen: als Tortilla, mit Reis, mit Knoblauch und gegrillt. Sehr lecker!
Wir kamen früh im Hotel an und da wir nicht wussten, was tun, bestellten wir erst einmal einen großen Krug Pisco Sour. Der war schnell leer und der zweite Krug wurde bestellt. So saßen wir gemütlich bis Mitternacht.
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Wandel durch die Urzeit
Früh am Morgen sind wir nach dem Frühstück und gut geschmiert gegen die Sonne aufgebrochen nach Toro Muerto, wo wir über tausende von Felsen mit Petroglyphen bewundern konnten. Um die Zeichen auf den Felsen zu deuten, brauchten wir die Hilfe unserer lokalen Führerin Mauricia. Da der abgebildete rituale Regentanz nicht wirkte, mussten wir uns vor der Hitze retten und sind weiter in die Urzeit zu den Dinosaurien(-spuren) vorgedrungen. Im Jurasic Park gab es ein paar wilde Saurier zu bestaunen, die Gott sei Dank schon das Frühstück hinter sich hatten und uns deshalb verschont hatten. Somit konnten wir den Aufstieg bis an einen schönen Aussichtspunkt bewältigen, von wo wir einen herrlichen Blick auf das fruchtbare Majestal genießen konnten.
Anschließend sind wir dann mit unserem Bus weiter nach Arequipa gefahren. Dort sind wir dann in einen kleineren Bus umgestiegen, damit wir die abenteuerliche Fahrt über den 4990m hohen Pass bewältigen konnten. Damit wir die Höhe gut überleben, hat uns Alejandro mit Cocablättern versorgt, die wir dann fleißig kauen durften. Nach langer Fahrt in die Nacht hinein, sind wir dann durchgeschüttelt und ziemlich erschöpft in Cabanaconde gelandet. Todmüde sind die meisten dann in die Betten gefallen.
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Auf den Spuren des Condors
Sehr früh am Morgen hat der Tag begonnen um den Condor in die "Luft gehen" (steigen) zu sehen. Die kurvenreiche Fahrt über Stock und Stein führte uns zum Cruz del Condor, wo wir mit Adleraugen nach dem Condor Ausschau hielten. Die Geduld wurde dann mit 2 prachtvollen Exemplaren belohnt. Anschließend stieg unsere lokale Reiseleiterin zu uns in den Bus und führte uns zunächst nach Maca, wo wir eine Kirche und einen Andenadler aus nächster Nähe bewundern konnten. Ein paar von uns ist er sogar auf den Kopf gestiegen.
Danach fuhren nach Calera, wo wir in die heißen Quellen zum Baden und Entspannen gingen. Anschließend haben wir ein leckeres Andenbuffet in Chivay genossen. Gestärkt sind wir dann wieder über den Pass zurück nach Arequipa gefahren. Dort angekommen haben wir unser Hotel bezogen und haben dann anschließend ein leckeres Essen im Zentrum von Arequipa genossen. Ein paar Leute aus der Gruppe haben dann noch etwas die Gegend unsicher gemacht ;o)
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Die weiße Stadt
Heute konnten wir ausschlafen, denn unser Tag fing erst um 10 Uhr an. Sonia hat uns vom Hotel abgeholt, sie arbeit bei viventura. Wir besuchten eine von viventura geförderte Grundschule, die etwas auswärts des Zentrums gelegen ist. Dann fuhren wir weiter zum San Camilo Markt von Arequipa, dem ältesten Markt der Stadt.
Unser Mittagessen hatten wir im viventura Büro mit dem Team gehabt. Zum Essen gab es "Rocoto Relleno" und Chicha Morada (maishaltiges Getränk) - sehr lecker. Gestärkt gingen wir dann zu unserer Stadtführung, die wir im Santa Catalina Kloster begannen. Viviana, unsere lokale Führerin begleitete uns mit zur Jesuiten Kirche und zur bekannten Kathedrale, wo sie uns viel Interessantes erklärte.
Zum Glück hatten wir Zeit für Shopping und für ein leckeres Essen im Zig Zag Restaurant.
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Reise in die Vergangenheit
Ungewöhnlich frühes Aufstehen (4 Uhr) stand heute auf dem Programm. Und das am Heiligen Abend! Ohne "Boxlunch", also mit leerem Magen fahren wir um 5 Uhr zum Flughafen. Der Flieger hat wegen schlechten Wetters in Cusco schon 30 Minuten Verspätung. In Juliaca müssen wir etwa zwei Stunden in der Maschine bleiben, weil das Klima in Cusco noch schlechter geworden ist. Deswegen fliegt uns der Capitan nach Lima zurück. Sollten wir unsere Reise von vorn beginnen!? In Lima gelandet, wissen wir immer noch nicht, wie und wann wir nach Cusco kommen. "Fröhliche Weihnachten auf dem Airport"!?
Mit viel Glück nimmt uns der "Notfallflieger" um 15 Uhr noch mit. Gegen 17 Uhr sind wir dann doch noch in Cusco angekommen und wurden mit einem besonderen Weihnachtsessen belohnt.
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Endlich mal Freizeit!
Die inzwischen so gut zusammengewachsene Gruppe muss sich heute leider trennen. Die 4 Inkatrailer müssen schon wieder früh raus: 6:30 Uhr geht es für sie los. Die anderen können endlich ausschlafen und den ganzen Tag machen, was ihr Herz begehrt. Aber niemand verschläft diesen Tag.
Die Stadt steckt voller Weihnachtsleben. So gänzlich anders als in Deutschland. Umzüge verschiedener Gruppen, wie bei uns im Karneval oder Fasnet. Die Geschäfte sind geöffnet und es herrscht ein buntes Markttreiben. Die Kirchen sind gut besucht und alle lassen ihre eigenen Jesusfiguren segnen. Haleluja!
CAMINO INKA nach MACHU PICCHU: Wir "4" aus unserer viventura Reisegruppe haben zwischen 25-28/12 den sagenhaften 4-tägigen Inka-Trail - ausgehend von Piskakucho nach Machu Picchu - bewältigt. Wir waren in einer tollen Truppe von insgesamt 17 Teilnehmern (USA, Argentinien, Deutschland, Taiwan) eingebettet und haben unser Leben in dieser kurzen gemeinsamen Zeit auf die wichtigsten Dinge des Lebens reduziert wie Essen, Schlafen, gegenseitig Motivieren, Spaß haben trotz Anstrengung und dem Trotzen des heftigen Regens. Seitens unserer Guides und Träger haben wir eine tolle Unterstützung samt Catering erfahren (Küche, Zeltauf- und Abbau, Transport).
Auch wenn die Regenzeit meistens ab Mittags mit heftigem Dauerregen und starkem Neben Einzug gehalten hat und somit manch schönen Ausblick auf die sagenhaften Kulturstätten der Inkas verwehrt blieben (wie z.B. Patawasi, Runkuraqay, Sayaqmarka, Gonchamarca, Phuyupatamarka, Yunkaparta, Winaywayna und Intiputkuy), ist hier eindeutig das Bewältigen des Weges das gemeinsame Ziel gewesen (49 km Gesamtlänge, max. Passhöhe von 4201 m, Zurücklegen von ca. 2200 Höhenmeter). Und zum abschließenden Höhepunkt - dem Erreichen von Machu Picchu hat auch der Sonnengott ein Einsehen mit uns Gringos gehabt und Sonne über diesem Weltwunder scheinen lassen. Die dort gesammelten Eindrücke sind atemberaubend und haben sich in unseren Köpfen und unserer Erinnerung eingebrannt. Dieser 4-tägige Inka-Trail nach Machu Picchu war für jeden Einzelnen ein ganz spezielles und individuell unterschiedlich "erleidetes" Erlebnis - vor allem körperlich und evtl. auch ein wenig spirituell betrachtet.
Insgesamt eine unglaubliche und unbeschreiblich schöne Erfahrung. Solltet Ihr Interessierten Reisetagebuchleser "da draußen" auch einmal dieses Ziel zu Fuß erlaufen wollen, dann nehmt Euch bitte eine gute Schlafunterlage und einen Schlafsack mit. Der Camino Inka ist machbar, auch wenn man am 2. Tag des Weges von Wayllabamba zum Abra Warmiwanuska (Dead Woman Pass) vor allem den steilen Schlussanstieg zwischen 3700m und 4201m (Dach des Trails) körperlich zu spüren bekommt, wahrlich "gepflastert" mit zahlreichen großen Stufen verbunden mit der schrittweise immer dünner werdenden Hoehenluft, die uns immer wieder zu "Verschnaufpausen" gezwungen hat. Dafür entschädigen das Erreichen der Passhöhe und der dortige Ausblick für alle Strapazen. Worte des Inkatrails: Two Stick Lady + Sudoku Guide
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Ein Tag ohne Pflichten
Wieder ausschlafen - wunderbar. Frühstück um 8:30. Die vier Rafter ziehen von dannen. Und der Rest besichtigt diverse Museen, geht Shoppen oder zur Massage.
Die Rafter sind vollzählig und unversehrt gegen 18 Uhr zurück. Von den Inka-Trailern fehlt noch jede Spur.
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Jeder macht was er will!
6 Uhr Frühstück. Wunderbar. Wir fahren zwei Stunden mit dem Bus nach Ollantaytambo und steigen um in den Zug nach Aguas Calientes Bei Km 104 machen die ersten, was sie wollen: Jutta + Claudia machen den 1-Tages Inka-Trail mit Guide Marcello. Die anderen fahren weiter bis Aguas Calientes und machen dann, was sie wollen: Thomas, Jürgen und Werner besteigen den Putucusi mit Guidin Lisbeth. Und übrig bleiben Andrea, Peter und Alejandro. Und diese drei galoppieren entlang der Bahnschienen im wunderschönen Urubamba-Tal. Neben ihnen tost der wilde Urwald-Fluss Urubamba.
Von den 4-Tages Trailern immer noch kein Überlebenszeichen. Dabei haben wir inzwischen gelernt, was überleben auf Spanisch heißt: SOBREVIVIR.
Am Abend fanden wir zur gewohnten Einheit zurück. "Das war ein Abendessen, wie wir es auf der ganzen Reise bisher nicht hatten." Aber jeder war glücklich!
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Alle wieder zusammen
Auch heute sollte unser Tag wieder sehr früh beginnen. Bereits um 6.30 Uhr wollten wir uns mit dem Shuttle-Bus von Aguas Calientes nach Machu Picchu aufmachen, um rechtzeitig noch die begehrten Eintrittskarten für den Wayna Picchu zu erhalten (es sind nämlich maximal 400 Besucher pro Tag dort zugelassen). Da dies dann auch bestens geklappt hatte, konnten wir uns in Ruhe von Marcel die Ruinen von Machu Picchu zeigen und erklären lassen.
Die höchst interessante Führung dauerte ca. zwei Stunden. Anschließend trennte sich die Gruppe. Einige wagten den anstrengenden Aufstieg auf den Wayna Picchu, andere machten rund um Machu Picchu eine Wanderung.
Am frühen Nachmittag traf sich der Grossteil der Gruppe zum gemeinsamen Essen. Unsere Rückfahrt nach Cuzco startete um 18 Uhr vom Bahnhof in Aguas Calientes. Nach eineinhalb Stunden Fahrt mit dem Zug steigen wir in Ollantaytambo aus und nahmen einen Bus bis Cusco, der uns direkt zum Hotel fuhr. Um ca. 21.30 Uhr angekommen fielen einige direkt ins Bett, andere ließen den Abend mit einem Cocktail in einer Bar ausklingen.
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Reisen im Regen
Nach dem sehr schönen, aber touristisch angehauchten Aufenthalt in Machu Picchu führt uns der heutige Tag auf die beschauliche Halbinsel Capachica am Titicacasee. Die Anreise dauerte 7 Stunden mit dem Bus, aber durch die schöne Landschaft (außer Juliaca) fiel es uns nicht so schwer.
In Capachica angekommen, wurden wir sehr freundlich von unseren Gastfamilien empfangen. Wir wurden auf verschiedene Lehmhütten aufgeteilt, die zwar sehr einfach eingerichtet waren, aber viel Charme versprühten. Nach einem sehr leckeren Abendessen ließen wir den Tag unter einem großartigen Regenhimmel ausklingen und gingen erschöpft zu Bett.
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Entspannungstag
Um 09.00 fängt unser Tag mit einem leckeren Frühstück an und anschließend wandert ein Teil der Gruppe mit Juan de Dios den Berg bis 4100m hoch. Dort haben wir einen wunderbaren Ausblick auf den vor uns liegenden Titicacasee. Um 13.30 stillen wir unseren Hunger mit einem feinen Fisch samt Kartoffeln und Gemüse zum Mittagsessen.
Mit den Kindern spielen die Männer am Nachmittag Fußball in der "Inca-Cola-Arena". Von den Einheimischen erhalten wir zudem Informationen zur Herstellung verschiedener Textilien. Abschließend haben wir auch das in Juliaca eingekaufte Obst unter großer Freude an die zahlreichen Kinder des Dorfes weitergegeben. Heute Abend gehen alle früh ins Bett, denn ein anstrengender Transfertag wartet auf uns.
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Langer Abschied vom Jahr 2008
Aufbruch früh morgens um sechs Uhr von Capachica zu den Schilfinseln der Uros. Wir werden von der Dorfbevölkerung herzlichst verabschiedet und besteigen unseren Titicaca-Dampfer an der Dorfmole.
Quer über den Titicaca umfahren wir mehrere Regengebiete, um auf den schwimmenden, traditionellen Uro-Inseln richtig eingeweicht zu werden. Die Bewohner leben in Armut und sind freundlich und ernst. Wir kaufen ein paar Souvenirs und schippern nach Puno, wo unser Bus uns erwartet, um uns sicher bis an die Bolivianische Grenze zu bringen.
Unsere bolivianische Guidin "Susi" bringt uns souverän über die Grenze. Von hier geht unsere Fahrt mit neuem Bus in Richtung La Paz. Bevor wie die Hauptstadt erreichen, besichtigen wir die alte Kulturstätte TIAHUANACU. Riesige Monolithen und alte Tempelanlagen erwarten uns. Auf nach La Paz! Über die neue Stadt El Alto fahren wir nach La Paz hinunter und genießen einen fantastischen Ausblick über die Stadt. Unser Hotel Gloria liegt mitten im turbulenten Zentrum. Nach kurzer Erfrischungspause treffen wir uns im Hotelrestaurant zum Abschiedsessen vom Jahr 2008. Es war köstlich - aber ein bisschen zu viel.
Um ca. 23 Uhr treffen wir uns zur Silvesterparty im 5 Sterne Hotel gegenüber. Unsere Kostümierung übertrifft alle anderen Partyteilnehmer, weshalb wir unseren Neujahrssekt in der Glaslounge hoch über den Dächern von La Paz serviert bekommen. Das Feuerwerk war ein rundum beeindruckendes Spektakel. Später sind wir in den geschmückten Festsaal gegangen, um das Jahr 2009 zu begrüßen. Bei Livemusik mit Cumbia wurde bis in die Morgenstunden abgefeiert bis "dem Morgen" graute.
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Neujahrstag 2009
Nach einer mehr oder wenigen kurzen Nacht begann unser Jahr 2009 um 11 Uhr mit einer City Tour durch La Paz, wieder geführt von Susi. Nach dem Mondtal haben wir den bekannten Hexenmarkt besucht und uns in den engen Gassen der Altstadt bewegt. Beeindruckt von Stadtteilen wie Miraflores und Zona Sur fand die Stadtbesichtigung ihren Abschluss am Plaza Murrillo mit Parlamentsgebäude, Präsidentenpalast und Gerichtsgebäude (benannt nach dem Unabhängigkeitskämpfer Pedro Domingo Murrillo).
Anschließend stöberten wir selbständig durch die bunten Marktstände und kauften das ein oder andere Souvenir. Den ersten Abend des Jahres haben wir in einem landestypischen Restaurant verbracht.
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Shopping und Death Road
Ein Teil der Gruppe entschied sich für einen ruhigen Museums- und Shoppingtag in La Paz, der am Abend mit einem leckeren Essen seinen Abschluss fand.
Vier Wagemutige suchten heute das Mountainbike-Abenteuer auf dem Camino de la Muerte, auch Road of Death genannt. Angefangen auf dem la Cumbre Pass, 4650 Meter hoch, führte die ca. 64km lange Route über anfangs asphaltierte Strassen. Ab km 30 (Chusquipata) windet sich dieser Downhill über steile Berghänge und zahllose Haarnadelkurven vom ariden Altiplano zum feuchtwarmen Regenwald der Yungas (Höhenunterschied 3500 Meter). Ein Amerikaner und Frau Antje aus Holland haben sich bei einem Sturz in der Tempo 30 Zone (Einbahnstrasse/verkehrsberuhigte Zone) lebensgefährliche Hautabschürfungen im Nanometerbereich zugezogen, welche umgehend von der lokalen Werbung intensivst behandelt worden sind (lokaler Guide). Das orange farbene Fahrrad blieb unbeschädigt.
Nach vier Stunden effektiver Fahrzeit sind ALLE am Zielort Yolosa angekommen. Leider hatte der Mannschaftswagen wegen eines Erdrutsches 5 Stunden Verspätung, so dass wir in Yolosa zu einem längeren Cerveza-Aufenthalt gezwungen waren. Die konspirative Beteiligung am Gasflaschenschmuggel (auf der Rückfahrt nach La Paz) brachte dem A-Team einen 50% Discount auf die Death Road Maut. Es gab leider als Trophäe nur schwarz und khakibraune Death Road Survival Trikots, Orange war schon vergriffen. Danke dem Besides Organisations-Team!
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Langer Tag, lange Nacht
Um 10 Uhr trafen wir uns an der Rezeption unseres Hotels. Heute sollte unser Flug in die Hauptstadt Boliviens gehen. Doch leider wurde der Flug wegen schlechten Wetters gecancelt. Also sind wir zum Mittagessen zurück nach La Paz. Vom Hotelrestaurant hatten wir einen Ausblick über die ganze Stadt.
Am Nachmittag fuhren wir dann die lange Strecke nach Sucre mit dem Bus. Wir kamen nur langsam voran, da es sehr dichten Nebel gab. Man konnte gerade mal die Hand vor den Augen sehen. Wir sind die ganze Nacht durchgefahren und erst um 5 Uhr morgens im Hotel in Sucre angekommen. Dort konnten wir wenigstens noch drei Stunden schlafen und uns wenigstens ein bisschen von der langen Fahrt erholen.
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voll..das Leben!
Ein Reisetag, der sich dann doch nicht wie einer anfühlte, und uns trotzdem in andere Welten eintauchen ließ.
Der Flug von La Paz nach Sucre: die übliche Flughafenroutine, aber danach ein herrlicher Blick auf die Cordillera Real von oben - wahrlich majestaetisch! In Sucre schlenderten wir zuerst durch die Gassen und den Park, wandelten dann auf den Dächern des Klosters San Felipe de Neri und bewunderten die leere Stadt von oben… leer, da alle auf dem Volksfest zu Ehren der Virgen de Guadalupe waren… so auch wir.
Eine Nacht lebendigen Treibens; tolles Essen, laute Musik, lebhafte Tänze, schillernde, farbenprächtige Kostüme, ausgelassene Tänzer, jubelnde Menschenmengen, wehe Füße, verschwitzte Gesichter, mit Cocablättern gefüllte Wangen, schmerzende Knie, schallende Feuerwerke, bunte Masken, rhythmische Paukenschläge…. voll das Leben! Noch im Hotel, hoch über den Lichtern der Stadt, sangen uns die Klänge der Fiesta sanft in den Schlaf.
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Dünne Luft
Heute Nacht haben wir alle wie tot geschlafen, so müde waren wir. Um 8 Uhr kam Willi uns abholen. Er führte uns durch die Minen von Potosi. Vorher haben wir uns aber mit neuen Klamotten eingedeckt – es gab spezielle Schutzkleidung für die Minen. Zuerst machen wir aber noch einen Stopp auf einem kleinen Markt. Hier kaufen wir Coca-Blätter, Alkohol und Dynamit als Geschenk für die Minenarbeiter und die Pachamama. Die Arbeit in den Minen ist sehr hart. Die Luft ist dünn und es gibt viel Staub.
Nach dieser Erfahrung gingen wir noch ins Kloster Santa Teresa. Alejandro musste uns alles übersetzen, da keiner der Guides englisch sprach. Anschließend kauften wir noch ein paar Dinge für die Fahrt nach Uyuni. Dort angekommen, gab es abends eine leckere Pizza im Hotelrestaurant.
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Salzwüste
Um 10.00 fuhren wir mit unseres Jeeps zur Salzwüste.Unser erster Stopp war ein mit Salz gebautes Dorf. Sein Highlight sind die Salzprodukte ,welche viele Touristen anziehen.
Wir stiegen wieder in die Jeeps und fuhren zu unserem ersten Fotostopp, doch dort fanden wir nur Wasser, denn um drei Uhr früh hatte es geregnet. Egal, dann fahren wir halt durch die wässrige Salzwüste bis zu unserem aus Salz gebauten Hotel. Dort machten wir 1000 Fotos, bis wir zum Mittagessen nach Uyuni fuhren.
Ein Zugfriedhof war unser nächster Stopp. Anschließend fuhren wir zu einem kleinen Dorf, in welchem die Bewohner in Minen arbeiten. Ja, und ein Bier kauften wir auch noch;) Mit unseren Jeeps fuhren wir nun zum Hotel, wo wir 3 Zimmer reserviert hatten. Unsere Jungs mussten alle zusammen schlafen.
Ein super Abendessen mit Wein und Whisky war der Abschluss unseres schönen Tages.
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Der letzte Tag in Bolivien
4.30 Uhr morgens klingelten die Wecker,denn um 5:30Uhr ging es mit den Jeeps zu einer Lagune, wo wir Frühstück bekamen. Eine warmer Kaffee hilft uns weiterzufahren.
Laguna Herionda heißt die Lagune an der wir 1000de von Flamingos sahen und super Fotos schießen konnten. 45 Minuten danach kamen wir am Steinbaum an, wo einige von uns auf den großen Steinen rumkletterten.
In der Laguna Colorada essen wir zu Mittag. Wir müssen sagen: "Das essen war lecker, bitte noch einmal!" Nach der Stärkung gehts weiter zu den Geysiren. Uff, die stinken ganz schön;-) Unser nächstes Ziel waren die heißen Quellen. Es war jedoch ein bisschen zu kalt und zu windig, um in ihnen zu baden.
Mit unseren Superjeeps fuhren wir nun bis an die Grenze von Bolivien und Chile und tauschten sie gegen einen Bus ein. Die Grenze zu Chile ist jedoch ganz anders als die zwischen Peru und Bolivien.
Von dem Abendessen mit viel Pisco Sour und einer illegalen Party, die am Abend folgte können wir besser persönlich erzählen. Natürlich nur das, an was wir uns noch erinnern. PROST!!!
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Kopfschmerzen
Heute konnten wir zum Glück ein bisschen ausschlafen, denn die Party gestern war unglaublich. So konnten wir heute morgen etwas durch San Pedro spazieren. Um 16.30Uhr trafen wir uns im Hotel und fuhren durch die chilenische Wüste. Die Landschaft ist atemberaubend. Alles rot, fast wie auf dem Mars.
Heute war unser Abendessen eine Überraschung!! Alejandro bereitete ein leckeres Essen für uns vor und wir konnten sogar am Kamin sitzen. Dann haben wir Geschenke gekauft und ganz nach peruanischer Tradition wurden die Geschenke in der Gruppe weitergereicht. Wir sind an diesem Abend früh ins Bett gegangen, weil ein langer Tag auf uns wartete.
Das ist leider dann auch schon der letzte Tag mit unserem Alejandro. Tschüss und danke!
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Noch einmal früh aufstehen
Zum Glück warteten heute an der Rezeption unseres Hotels ein warmer Kaffee und unsere Lunchbox auf uns. Um 6:20Uhr gings dann auf zum Flughafen von Calama. Von da aus flogen wir 2 Stunden nach Santiago, um uns von Werner und Andrea zu verabschieden, die von da aus den Flug nach Madrid nahmen. Schade, so langsam wurden wir immer weniger.
Am Flughafen in Santiago trafen wir unseren Localguide Adrián, der uns ins Hotel begleitete. Zusammen fuhren wir dann ins Stadtzentrum. Bei einem Spaziergang lernten wir verschiedenes über Chile kennen und besichtigten markante Punkte im Zentrum Santiagos wie zum Beispiel den Regierungpalast, die Kathedrale, ein "Kaffee mit Beinen", die Fussgängerzone, bis hin zum Fischmarkt, wo wir uns zum Mittagessen niederliessen. Nach dem vorzüglichen Essen (es gab Fisch oder Krebs) wollten wir gerne nochmal in ein "Kaffee mit Beinen" aber diesmal mit etwas mehr "Bein". ;-) Hinterher ging es mit einer Seilbahn auf den Cerro San Cristobal, wo wir die Dimensionen der Stadt von Oben bewunderten.
Anschließend fuhren wir mit einem Funicular hinunterins Bohemeviertel Bellavista, wo auch unser Hotel lag. Adrian verabschiedete sich bis zum nächsten Morgen und gab uns noch ein paar Ausgehtipps.
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Citytour
Heute frühstückten wir in Ruhe und wurden dann von Adrian zum Flughafen gebracht. Dort checkten wir ein und machten uns bereit für den langen Flug nach Madrid. Eine abwechslungsreiche Reise durch Südamerika geht zuende. Für einige vielleicht nicht die letzte, denn es gibt noch so viel zu sehn. ;-) Hasta la vista Südamerika!!!