Reisetagebuch viExplorer Peru Bolivien Chile XXL - 03.11.2008
Unsere Reiseteilnehmer mit ihrem Tourguide starten ihr Abenteuer am 03.11.2008. In diesem Reisetagebuch schildern sie ihre Erfahrungen die sie während ihrer viExplorer Reise durch %COUNTRY%, Bolivien und Chile gemacht haben. Möchten Sie Ihre eigenen Erfahrungen machen? Lernen Sie unsere Auswahl an Rundreisen kennen!
Reisebericht | Tour vom 03.11. - 29.11.2008
Reiseleiter dieser Tour: Sabine
"Die Tour führte uns durch drei beeindruckende Länder Südamerikas. Unser erstes Highlight erwartete uns während der Buggytour in der Nähe von Nazca. Vor allem die Skination Schweiz wird dies wohl in guter Erinnerung behalten. ;) Auch Kultur und Geschichte kamen nicht zu kurz, auf der Fahrt durch das Colca-Tal, in Cusco und natürlich in Machu Picchu, um nur ein paar Orte zu nennen. Abenteuerlich wurde es für die unter uns, die sich für den langen Inka Trail entschieden hatten. Wir haben keinen Moment der anstrengenden Trekkingtour bereut! Auch die anderen unter uns, die in Cusco und Umland blieben, kamen auf ihre Kosten, z.B. bei einem Besuch des Heiligen Tals. Die Tage der Ruhe und Harmonie in Capachica werden uns ebenfalls lange in Erinnerung bleiben. Bolivien glänzte ebenfalls mit landschaftlichen und kulturellen Höhepunkten, allerdings konnten wir uns für die Menschen nicht ganz so erwärmen, hatten wir doch den Eindruck, dass hier weniger gelächelt wurde als noch in Peru. Das moderne Chile war auf Anhieb an seinen modernen Straßen zu erkennen. Da kann uns in Zukunft kein James-Bond-Film mehr täuschen! ;) Wir hatten großes Glück: Trotzdem sich Menschen aus drei verschiedenen Ländern und verschiedenen Altersgruppen zu dieser Reise zusammengefunden hatten, in Peru zum ersten Mal aufeinander trafen, war das Miteinander geradezu unheimlich harmonisch. :) Viele Grüße, Sabine"
"Die Tour führte uns durch drei beeindruckende Länder Südamerikas. Unser erstes Highlight erwartete uns während der Buggytour in der Nähe von Nazca. Vor allem die Skination Schweiz wird dies wohl in guter Erinnerung behalten. ;) Auch Kultur und Geschichte kamen nicht zu kurz, auf der Fahrt durch das Colca-Tal, in Cusco und natürlich in Machu Picchu, um nur ein paar Orte zu nennen. Abenteuerlich wurde es für die unter uns, die sich für den langen Inka Trail entschieden hatten. Wir haben keinen Moment der anstrengenden Trekkingtour bereut! Auch die anderen unter uns, die in Cusco und Umland blieben, kamen auf ihre Kosten, z.B. bei einem Besuch des Heiligen Tals. Die Tage der Ruhe und Harmonie in Capachica werden uns ebenfalls lange in Erinnerung bleiben. Bolivien glänzte ebenfalls mit landschaftlichen und kulturellen Höhepunkten, allerdings konnten wir uns für die Menschen nicht ganz so erwärmen, hatten wir doch den Eindruck, dass hier weniger gelächelt wurde als noch in Peru. Das moderne Chile war auf Anhieb an seinen modernen Straßen zu erkennen. Da kann uns in Zukunft kein James-Bond-Film mehr täuschen! ;) Wir hatten großes Glück: Trotzdem sich Menschen aus drei verschiedenen Ländern und verschiedenen Altersgruppen zu dieser Reise zusammengefunden hatten, in Peru zum ersten Mal aufeinander trafen, war das Miteinander geradezu unheimlich harmonisch. :) Viele Grüße, Sabine"
Wir wären eigentlich schon gerne heute angekommen... allerdings stand dem eine Umbuchung im Wege, und so werden wir erst morgen aufeinander treffen. Schon neugierig, wie die Flitterwöchler unter uns ihre ersten Tage in Peru verbracht haben.
Heute war es also endlich soweit. Wir trafen am frühen Morgen am Flughafen von Lima ein wo uns Sabine und ihr Mann bereits erwarteten. Natürlich fehlte auch unser Busfahrer nicht und so fühlten wir uns schon gleich zu Beginn sehr gut empfangen. Auf das Hotel freuten wir uns deshalb besonders, weil es neben einer warmen Dusche auch ein leckeres Frühstück gab.
Nach nur zwei Stunden Aufenthalt, während derer wir unsere ersten Informationen und auch die Geschenke von Viventura erhielten, ging es dann schon los zur Stadtrundführung, die uns nicht nur über den Hauptplatz der Stadt, den Plaza de Armas, führte, sondern auch in das nahe gelegene Konvent San Fransisco und seine unterirdischen Katakomben, die einen schaurig schönen Charakter besitzen. Wir lauschten andächtig den vielen Informationen, die uns unser örtlicher Guide mit auf den Weg gab. Danach ging es weiter zum Geldwechseln. Schließlich wollen wir im Land der Inkas nicht nur staunen, sondern auch ein wenig dem Einkaufswahn frönen. :-)
Das Mittagessen nahmen wir im altehrwürdigen Stadtteil Barranco ein. Gut gestärkt konnte es so schließlich Richtung Süden nach Huacachina weitergehen, wo wir den Abend bei einem guten Glas Bier und einem mäßigen Pisco ausklingen ließen.
Spruch des Tages:
"Jeden Tag werden zwei mehr fehlen, so dass ich am Ende der Reise allein dastehe."
Nach nur zwei Stunden Aufenthalt, während derer wir unsere ersten Informationen und auch die Geschenke von Viventura erhielten, ging es dann schon los zur Stadtrundführung, die uns nicht nur über den Hauptplatz der Stadt, den Plaza de Armas, führte, sondern auch in das nahe gelegene Konvent San Fransisco und seine unterirdischen Katakomben, die einen schaurig schönen Charakter besitzen. Wir lauschten andächtig den vielen Informationen, die uns unser örtlicher Guide mit auf den Weg gab. Danach ging es weiter zum Geldwechseln. Schließlich wollen wir im Land der Inkas nicht nur staunen, sondern auch ein wenig dem Einkaufswahn frönen. :-)
Das Mittagessen nahmen wir im altehrwürdigen Stadtteil Barranco ein. Gut gestärkt konnte es so schließlich Richtung Süden nach Huacachina weitergehen, wo wir den Abend bei einem guten Glas Bier und einem mäßigen Pisco ausklingen ließen.
Spruch des Tages:
"Jeden Tag werden zwei mehr fehlen, so dass ich am Ende der Reise allein dastehe."
Der Tag begann mit neuen Aussichten, denn was wir am Abend zuvor nicht sehen konnten, war, dass der gesamte Komplex von riesigen Sanddünen umrundet war, in deren Mitte wie ein kleines Juwel die Lagune von Huacachina lag.
Von hier aus fuhr uns unser Bus gegen halb neun zu einer Pisco-Brennerei, wo wir mit dem Entstehungsprozess des hochprozentigen Getränks vertraut gemacht wurden. Als weiteres Ereignis wartete ein Besuch des Maria-Reiche-Museums auf uns, die hier in Peru, so mussten wir feststellen, um Längen bekannter ist als in Deutschland.
Vom nahe gelegenen Aussichtsturm, der die ersten Ansicht von drei der Scharrfiguren ermöglicht, steuerten wir einen Stand an, an dem es frisch gepressten Orangensaft gab. Das war die richtige Stärkung für den Überflug der Nazca-Linien, wir wir noch feststellen würden. Zum Glück waren die Wetterbedingungen so gut, dass wir nicht lange auf unsere Piloten warten mussten. Der Überflug selbst wird uns noch lange in bester Erinnerung bleiben, oder auch in recht schwankender. So manch einer war danach recht blass um die Nase.
In unserem Hotel in Nazca konnten wir die Eindrücke noch einmal Revue passieren lassen, bevor dann am Abend der Besuch des Antonini-Museums anstand. Bei leckerem Grillfleisch und dem viventura-Begrüßungsbier, das wir genau zum richtigen Zeitpunkt genossen da das Hotelrestaurant keine der schmackhaften Biervarianten anbot, stießen wir auf die ersten Tage unserer Reise an.
Spruch des Tages:
"Sabine ... das kommt alles ins Tagebuch."
Von hier aus fuhr uns unser Bus gegen halb neun zu einer Pisco-Brennerei, wo wir mit dem Entstehungsprozess des hochprozentigen Getränks vertraut gemacht wurden. Als weiteres Ereignis wartete ein Besuch des Maria-Reiche-Museums auf uns, die hier in Peru, so mussten wir feststellen, um Längen bekannter ist als in Deutschland.
Vom nahe gelegenen Aussichtsturm, der die ersten Ansicht von drei der Scharrfiguren ermöglicht, steuerten wir einen Stand an, an dem es frisch gepressten Orangensaft gab. Das war die richtige Stärkung für den Überflug der Nazca-Linien, wir wir noch feststellen würden. Zum Glück waren die Wetterbedingungen so gut, dass wir nicht lange auf unsere Piloten warten mussten. Der Überflug selbst wird uns noch lange in bester Erinnerung bleiben, oder auch in recht schwankender. So manch einer war danach recht blass um die Nase.
In unserem Hotel in Nazca konnten wir die Eindrücke noch einmal Revue passieren lassen, bevor dann am Abend der Besuch des Antonini-Museums anstand. Bei leckerem Grillfleisch und dem viventura-Begrüßungsbier, das wir genau zum richtigen Zeitpunkt genossen da das Hotelrestaurant keine der schmackhaften Biervarianten anbot, stießen wir auf die ersten Tage unserer Reise an.
Spruch des Tages:
"Sabine ... das kommt alles ins Tagebuch."
Das erste Abenteuer hatten wir heute zu bestehen. Mit Buggy und Jeep sollte unser Weg heute durch die Wüste führen. Zunächst machten wir einen Stopp am Aquädukt von Ocongalla, wo wir von Sabine nochmals mit den besonderen Anlagen, die noch aus der Vorinkazeit stammen, vertraut gemacht wurden. Cahuachi, unser nächstes Ziel, beeindruckte mit einer riesigen Lehmpyramide und der Aussicht, dass hier eines Tages eine Anlage von enormen Ausmaßen freigelegt sein wird. Einige Teile der Zeremonialstätte sind bis heute unter einer dicken Lehmschicht begraben - da wartet noch viel Archäologenarbeit auf künftige Generationen. Zum Gruseln gab es auch etwas: Einen Mumienfriedhof, auf dessen Fläche sich die von Grabräubern unachtsam in die Wüste gestreuten Gebeine im Sonnenlicht abmalen.
Genug von Geschichte, hieß es dann, und ab in die Dünen. Die Fahrzeuge sausten im Achterbahnstil hoch und runter. Das war ein Spaß! An einer der höchsten Dünen machten wir Halt, um unsere Sandboards auszupacken und die Dünen herunterzusausen. Gleich 2x konnte die Schweiz alle anderen Nationen auf die Plätze verweisen. ;)
Danach ging es Richtung Küste, wo wir nach einem Mittagessen am Strand Seelöwen, Geier und Pinguine bewundern konnten. Ein paar Muscheln nahmen wir vom Strand als Erinnerungstücke mit.
Das Abendessen hatten wir uns bei unserer Ankunft in Puerto Inka wahrlich verdient. Dann rief uns nur noch eines: Das Bett! Spruch des Tages:
Sabine, die Manipuliermasse ;)))
Genug von Geschichte, hieß es dann, und ab in die Dünen. Die Fahrzeuge sausten im Achterbahnstil hoch und runter. Das war ein Spaß! An einer der höchsten Dünen machten wir Halt, um unsere Sandboards auszupacken und die Dünen herunterzusausen. Gleich 2x konnte die Schweiz alle anderen Nationen auf die Plätze verweisen. ;)
Danach ging es Richtung Küste, wo wir nach einem Mittagessen am Strand Seelöwen, Geier und Pinguine bewundern konnten. Ein paar Muscheln nahmen wir vom Strand als Erinnerungstücke mit.
Das Abendessen hatten wir uns bei unserer Ankunft in Puerto Inka wahrlich verdient. Dann rief uns nur noch eines: Das Bett! Spruch des Tages:
Sabine, die Manipuliermasse ;)))
Heute stand uns eine lange Reise bevor. Ganze sieben Stunden Fahrt - und trotzdem konnten wir den Morgen nutzen, um die an Puerto Inka nahe gelegenen Ruinen mit den Grabanlagen zu besichtigen. Leider kümmert sich hier niemand um die Pflege der Stätte, jedenfalls konnten wir keine Menschenseele ausmachen, der das zuzuschreiben gewesen wäre. Der Strand um unser Hotel teilte sich in zwei Buchten, an denen die großen Wellen des Pazifiks sich langsam aber hörbar ausliefen.
Am späten Morgen verließen wir diese Idylle, zunächst, um das nächste Restaurant anzusteuern, welches sich gleich am Meer, ungefähr zwei Stunden von Puerto Inka entfernt, befand. Dort genossen wir in einheimischem Ambiente ein landestypisches Gericht. Sodann schaukelte uns der Bus rasant über die Küstenstrasse. Schließlich hieß es Abschied nehmen vom Meer, und mit einem letzten wehmütigen Blick sagten wir dem Pazifik Adios.
Dass die Fahrt ins Hochland nicht langweilig wurde, dafür sorgten die ständigen Erklärungen über Land und Leute. Wir hatten viele Fragen angesichts der für uns so fremdartig erscheinenden Gewohnheiten.
Am frühen Abend kamen wir dann in Corire an. Leider war das eigentlich für unser Abendessen ausgesehene Restaurant geschlossen, und so wichen wir auf ein am Fluss gelegenes aus, in dem uns die Inhaberin eine variantenreiche Palette ihrer Karte servierte, so dass alle (bis auf Patrick, der sich für Fisch nun einmal nicht begeistern kann) von der Auswahl genießen konnten. Unser Hotel war dann aber wie vorgesehen für uns frei, und wir fielen müde in die Kissen, voll mit neuen Eindrücken dieses großen faszinierenden Landes. Spruch des Tages:
Patrick und Ruth angeesichts ihres vierpfotigen Mitbewohners: Zu Dritt im Doppelzimmer ... "Ade, Du süße Maus!
Am späten Morgen verließen wir diese Idylle, zunächst, um das nächste Restaurant anzusteuern, welches sich gleich am Meer, ungefähr zwei Stunden von Puerto Inka entfernt, befand. Dort genossen wir in einheimischem Ambiente ein landestypisches Gericht. Sodann schaukelte uns der Bus rasant über die Küstenstrasse. Schließlich hieß es Abschied nehmen vom Meer, und mit einem letzten wehmütigen Blick sagten wir dem Pazifik Adios.
Dass die Fahrt ins Hochland nicht langweilig wurde, dafür sorgten die ständigen Erklärungen über Land und Leute. Wir hatten viele Fragen angesichts der für uns so fremdartig erscheinenden Gewohnheiten.
Am frühen Abend kamen wir dann in Corire an. Leider war das eigentlich für unser Abendessen ausgesehene Restaurant geschlossen, und so wichen wir auf ein am Fluss gelegenes aus, in dem uns die Inhaberin eine variantenreiche Palette ihrer Karte servierte, so dass alle (bis auf Patrick, der sich für Fisch nun einmal nicht begeistern kann) von der Auswahl genießen konnten. Unser Hotel war dann aber wie vorgesehen für uns frei, und wir fielen müde in die Kissen, voll mit neuen Eindrücken dieses großen faszinierenden Landes. Spruch des Tages:
Patrick und Ruth angeesichts ihres vierpfotigen Mitbewohners: Zu Dritt im Doppelzimmer ... "Ade, Du süße Maus!
Heute ging es relativ früh los, zunächst nach Toro Muerto, wo wir die Bedeutung der Petroglyphen kennen lernten. Krieger, Lamas und Jaguare ... die Künstler der alten Zeit hatten nichts ausgelassen, um der Nachwelt mitzuteilen, wie das Leben einst ausgesehen haben muss. Danach ging es zu den Dinosauriern, oder vielmehr zu dem, was sie uns noch von sich hinterlassen haben ... ihren Spuren. Zwei lebensgroße Dinomodelle sorgten dafür, dass wir uns nur allzu lebhaft vorstellen konnten, wie die Urzeitriesen durch diese Region gestreift sind.
Danach wurde es etwas ungemütlich, denn die Schotterstrasse (an deren Rand wir im Übrigen ein kleines Mittagessen einnahmen) die wir auf dem Weg nach Cabanaconde passieren mussten, erwies sich alles andere als gemütlich, zumal den Busfahrer sein Bleifuss quälte und wir recht zügig über Stock und Stein humpelten. Gegen Abend versperrten uns sogar Kühe und Esel den Weg!
Endlich im Hotel angekommen, hatten wir uns unser Abendessen wahrlich verdient. Na, dann ... bis morgen!
Danach wurde es etwas ungemütlich, denn die Schotterstrasse (an deren Rand wir im Übrigen ein kleines Mittagessen einnahmen) die wir auf dem Weg nach Cabanaconde passieren mussten, erwies sich alles andere als gemütlich, zumal den Busfahrer sein Bleifuss quälte und wir recht zügig über Stock und Stein humpelten. Gegen Abend versperrten uns sogar Kühe und Esel den Weg!
Endlich im Hotel angekommen, hatten wir uns unser Abendessen wahrlich verdient. Na, dann ... bis morgen!
Früh, aber nicht zu früh, verließen wir heute unser Hotel. Aber ... wo blieb bloß der Fahrer? Schließlich kam er keuchend die Treppe herunter gelaufen, und so konnte die Fahrt zum Cruz del Condor losgehen. Viviana, unsere örtliche Reiseleiterin, versorgte uns mit Wissen rund um die riesigen Vögel, die wir dort zu sehen hofften. Leider blieb es aber bei der Hoffnung. Trotz guter Thermik war von den fliegenden schwarzen Riesen nichts zu sehen. So mussten wir uns mit der Mountainbiketour trösten, die jedem viel Spaß bereitete.
Vorbei ging es an einer Lagune, an den alten Terrassenfeldern und den kleinen in der Ferne zu sehenden Andendörfern. Einige Ziegen und Schafe musterten uns etwas merkwürdig, als wir uns den Weg mitten durch die Herden bahnten. Noch ab in die Thermalbäder und dann nach dem Mittagessen in Chivay ging es durchs Hochland Richtung Arequipa, der weißen Stadt, wo wir am frühen Abend eintrafen.
Vorbei ging es an einer Lagune, an den alten Terrassenfeldern und den kleinen in der Ferne zu sehenden Andendörfern. Einige Ziegen und Schafe musterten uns etwas merkwürdig, als wir uns den Weg mitten durch die Herden bahnten. Noch ab in die Thermalbäder und dann nach dem Mittagessen in Chivay ging es durchs Hochland Richtung Arequipa, der weißen Stadt, wo wir am frühen Abend eintrafen.
Nach den Tagen auf dem Lande genossen wir heute einmal wieder das Großstadtleben. Vom Hotel wurden wir am späten Morgen von den Mitarbeitern des viventura-Sozialprojekts abgeholt. Es stand ein Besuch des Kindergartens mit anschließender Erklärung des sozialen Lebens in Arequipa sowie der Besichtigung des San Camillo Marktes im Zentrum auf dem Programm. Mit den Kleinen des Horts und ihren Kindergärtnerinnen tanzten und sangen wir. Für alle war es ein unvergessliches Erlebnis.
Die Markthalle war der völlige Kontrast zu diesem friedvollen Morgenauftakt: hektisch zwängten sich Menschen auf dem Weg zum täglichen Einkauf in der mit nahezu allem Käuflichen, inklusive Schamanenutensilien, ausgestatteten Halle an uns vorbei.
Zum Mittagessen hatte uns viventura ins örtliche Büro eingeladen. Danach wartete ein Rundgang im berühmten Kloster Santa Catalina auf uns. So bekamen wir einen Einblick in das Leben der Nonnen in den alten Tagen und stellten fest, dass es sich wahrhaftig um eine Stadt in der Stadt handelte. Der Stadtrundgang am Nachmittag schloss unser Besichtungsprogramm ab, und so führte die einen der Weg ins nächste Restaurant wahrend die anderen ins Hotel zurückfuhren.
Die Markthalle war der völlige Kontrast zu diesem friedvollen Morgenauftakt: hektisch zwängten sich Menschen auf dem Weg zum täglichen Einkauf in der mit nahezu allem Käuflichen, inklusive Schamanenutensilien, ausgestatteten Halle an uns vorbei.
Zum Mittagessen hatte uns viventura ins örtliche Büro eingeladen. Danach wartete ein Rundgang im berühmten Kloster Santa Catalina auf uns. So bekamen wir einen Einblick in das Leben der Nonnen in den alten Tagen und stellten fest, dass es sich wahrhaftig um eine Stadt in der Stadt handelte. Der Stadtrundgang am Nachmittag schloss unser Besichtungsprogramm ab, und so führte die einen der Weg ins nächste Restaurant wahrend die anderen ins Hotel zurückfuhren.
Sehr früh am Morgen hieß es von Arequipa Abschied nehmen, denn der Flug startete bereits um sieben Uhr. Am Flughafen in Cusco wurden wir bereits erwartet, und so ging es zunächst ins Hotel, um unser Frühstück nachzuholen. Unser örtlicher Reiseleiter Giancarlo verteilte jedoch vorher noch alle für den folgenden Inkatrail notwendigen Informationen und beantwortete geduldig unsere Fragen zum Tourablauf.
Gestärkt ging es dann weiter zur Stadtrundfahrt, die uns zunächst nach Saqsayhuaman, der alten Festungsanlage der Inka führte, wo wir das gewaltige Mauerwerk aus perfekt ineinander gefügten Steinen bewunderten. Nicht weniger perfekt war die Architektur der Inka, wie sie sich uns danach in der Qoricancha zeigte. Auf den Mauern des ehemaligen Haupttempels der Inka steht heute eine Kirche, die im Gegensatz zum Inkafundament bei Erdbeben regelmäßig in sich zusammenfiel. Ein kleiner Gang durch die Innenstadt mit der obligatorischen Besichtigung des 12eckigen Steines schloss den Rundgang ab.
Der restliche Nachmittag stand zur freien Verfügung. Erst am Abend trafen wir uns zum Cuy-Essen wieder. Allerdings gab es im besten Cuyrestaurant am Ort kein Meerschweinchen mehr! So wichen wir auf andere der köstlichen Menüs aus. Was uns dann, während das Essen serviert wurde und wir der Musik einer einheimischen Gruppe lauschten, passierte, hätten wir so nie erwartet: Nachdem Sabine um ein Lied zu Ehren unserer Hochzeitsreisenden in der Gruppe gebeten hatte, wurde vom Restaurantbesitzer kurzerhand der Raum zur Festhalle umgestaltet, romantische Musik nach Wunsch gespielt, wir tanzten (sogar Sabine wurde genötigt ;)) und den Frischvermählten servierte man auf Kosten des Hauses jeweils ein Glas Pisco. Für alle war die Herzlichkeit und Spontaneität des Gastgebers, der sogar achselzuckend auf weitere Gäste verzichtete, beeindruckend. Dieses Erlebnis wird für alle unvergesslich bleiben! Spruch des Tages:
Endlich den Hochzeitstanz nachgeholt!
Gestärkt ging es dann weiter zur Stadtrundfahrt, die uns zunächst nach Saqsayhuaman, der alten Festungsanlage der Inka führte, wo wir das gewaltige Mauerwerk aus perfekt ineinander gefügten Steinen bewunderten. Nicht weniger perfekt war die Architektur der Inka, wie sie sich uns danach in der Qoricancha zeigte. Auf den Mauern des ehemaligen Haupttempels der Inka steht heute eine Kirche, die im Gegensatz zum Inkafundament bei Erdbeben regelmäßig in sich zusammenfiel. Ein kleiner Gang durch die Innenstadt mit der obligatorischen Besichtigung des 12eckigen Steines schloss den Rundgang ab.
Der restliche Nachmittag stand zur freien Verfügung. Erst am Abend trafen wir uns zum Cuy-Essen wieder. Allerdings gab es im besten Cuyrestaurant am Ort kein Meerschweinchen mehr! So wichen wir auf andere der köstlichen Menüs aus. Was uns dann, während das Essen serviert wurde und wir der Musik einer einheimischen Gruppe lauschten, passierte, hätten wir so nie erwartet: Nachdem Sabine um ein Lied zu Ehren unserer Hochzeitsreisenden in der Gruppe gebeten hatte, wurde vom Restaurantbesitzer kurzerhand der Raum zur Festhalle umgestaltet, romantische Musik nach Wunsch gespielt, wir tanzten (sogar Sabine wurde genötigt ;)) und den Frischvermählten servierte man auf Kosten des Hauses jeweils ein Glas Pisco. Für alle war die Herzlichkeit und Spontaneität des Gastgebers, der sogar achselzuckend auf weitere Gäste verzichtete, beeindruckend. Dieses Erlebnis wird für alle unvergesslich bleiben! Spruch des Tages:
Endlich den Hochzeitstanz nachgeholt!
Für die Teilnehmer des 4tägigen Inkatrails hieß es heute, sich von der Gruppe zu trennen, um das große Abenteuer anzutreten. Gegen 6:30 Uhr wurden die sechs abgeholt, um zunächst per Zug Richtung Kilometer 82 zu fahren, dem Ausgangspunkt der Wanderung. Der kleine Rest der Gruppe hingegen blieb im Hotel, und konnte einmal so richtig ausschlafen. Man konnte Einkaufen gehen, die regionalen Gerichte probieren und andere "Untaten" begehen. ;)))
Natürlich sind die in Cusco Zurückgebliebenen schon gespannt, was die Inkatrailer berichten werden.
Natürlich sind die in Cusco Zurückgebliebenen schon gespannt, was die Inkatrailer berichten werden.
Wie es den Inaktrailern geht wissen wir zwar nicht, aber sicher haben sie sehr viel Spaß.
Wir Daheimgebliebenen hingegen machten uns mit Sabine nach Ollantaytambo auf, wo wir sie inkognito als Reiseleiterin gebrauchten. *g* Eigentlich wollten wir mehrere Orte besuchten, aber es war gut, dass wir uns kurzfristig nur für einen der schönen Plätze im Heiligen Tal entschieden hatten, denn die Zeit war gerade ausreichend, um die Sehenswürdigkeit in Augenschein zu nehmen. Der Weg nach Ollantaytambo war allein schon die Fahrt wert. Wir hatten Glück bei der Auswahl des Taxifahrers, der uns in einem gemütlichen Tempo am frühen Morgen zum Zielort brachte. Wir waren froh, als einer der ersten dort einzutreffen, denn aus Erzählungen war uns bekannt, dass in der Nachmittagszeit der Ort nur so von Touristen wimmeln würde. Zudem war die Witterung noch angenehm, die Sonne schien nicht allzu erbarmungslos vom Himmel.
Ollantay war weitläufiger als wir es erwartet hatten. Unser erster Blick ging nur nach oben, der zweite von einer der Terrassen zur gegenüberliegenden Seite. Dann, ganz oben angelangt beeindruckte uns besonders die Präzision mit der man die Steine in- und aneinander gefügt hatte, zudem das spezielle Verfahren des Steintransportes. Auf dem Weg nach unten liefen wir einigen peruanischen Schulklassen über den Weg, die sich die Gelegenheit nicht nehmen ließen, uns mehrfach in ihren zukünftigen Fotoalben zu verewigen. :)
Den Nachmittag ließen wir gemütlich ausklingen. Morgen werden zwei von uns den eintägigen Camino Inka antreten, der dritte Teil der Gruppe wird direkt nach Aguas Calientes fahren. Spruch des Tages:
Ruth und Patrick: "Heute sind wir die Touristenattraktion für peruanische Schulklassen!"
Wir Daheimgebliebenen hingegen machten uns mit Sabine nach Ollantaytambo auf, wo wir sie inkognito als Reiseleiterin gebrauchten. *g* Eigentlich wollten wir mehrere Orte besuchten, aber es war gut, dass wir uns kurzfristig nur für einen der schönen Plätze im Heiligen Tal entschieden hatten, denn die Zeit war gerade ausreichend, um die Sehenswürdigkeit in Augenschein zu nehmen. Der Weg nach Ollantaytambo war allein schon die Fahrt wert. Wir hatten Glück bei der Auswahl des Taxifahrers, der uns in einem gemütlichen Tempo am frühen Morgen zum Zielort brachte. Wir waren froh, als einer der ersten dort einzutreffen, denn aus Erzählungen war uns bekannt, dass in der Nachmittagszeit der Ort nur so von Touristen wimmeln würde. Zudem war die Witterung noch angenehm, die Sonne schien nicht allzu erbarmungslos vom Himmel.
Ollantay war weitläufiger als wir es erwartet hatten. Unser erster Blick ging nur nach oben, der zweite von einer der Terrassen zur gegenüberliegenden Seite. Dann, ganz oben angelangt beeindruckte uns besonders die Präzision mit der man die Steine in- und aneinander gefügt hatte, zudem das spezielle Verfahren des Steintransportes. Auf dem Weg nach unten liefen wir einigen peruanischen Schulklassen über den Weg, die sich die Gelegenheit nicht nehmen ließen, uns mehrfach in ihren zukünftigen Fotoalben zu verewigen. :)
Den Nachmittag ließen wir gemütlich ausklingen. Morgen werden zwei von uns den eintägigen Camino Inka antreten, der dritte Teil der Gruppe wird direkt nach Aguas Calientes fahren. Spruch des Tages:
Ruth und Patrick: "Heute sind wir die Touristenattraktion für peruanische Schulklassen!"
Heute verließen wir Cusco mit dem Zug Richtung Aguas Calientes. Die Strecke erwies sich gleich von Anfang an als recht interessant, verlaufen doch die Gleise anfänglich im Zickzack. Zunächst ging es noch an den Häusern außerhalb von Cusco entlang, dann wandelte sich die Ansicht völlig und es gab Natur pur zu bewundern. Letztgenannte wechselte von der typischen Höhenlandschaft zur Dschungelvegetation mit Farnen und Bromelien.
Bei Kilometer 104 verabschiedeten wir uns vorläufig von Ruth und Patrick, die von hier aus ihren eintägigen Inkatrail in Angriff nahmen. Für Edeltraud und Franz hingegen ging die Fahrt noch etwas weiter. Bei Aguas Calientes stiegen sie gemeinsam mit Sabine aus, um ihr Hotel zu beziehen. Danach unternahmen die drei eine Wanderung zu einem nahe gelegenen botanischen Garten, in den ihnen ein motivierter Biologe die Vielfalt der Orchideenwelt sowie das Erscheinungsbild einiger Kräuter erklärte. Sogar eine Dschungelavocado wurde ihnen als Besuchergeschenk überreicht. Allerdings blieb die versprochene Sichtung des peruanischen Nationalvogels leider aus. Nichtsdestotrotz kamen alle mit neuen interessanten Eindrücken ... und mächtig durchnässt (die Dschungelhitze forderte ihren Tribut) wieder im Hotel ein.
Es ging relativ früh zu Bett, denn morgen stand schließlich der Besuch von Machu Picchu auf dem Programm.
Ruth und Patrick hatten sich in der Zeit nach oben gekämpft, um den, wie sie feststellten, doch recht anspruchsvollen eintägigen Camino Inka zu begehen. Fast wären sie noch auf die "Viertägler" gestoßen. Nach einer anstrengenden Wanderung gönnten sie sich ein entspannendes Bad in den heißen Thermalquellen von Aguas Calientes.
Bei Kilometer 104 verabschiedeten wir uns vorläufig von Ruth und Patrick, die von hier aus ihren eintägigen Inkatrail in Angriff nahmen. Für Edeltraud und Franz hingegen ging die Fahrt noch etwas weiter. Bei Aguas Calientes stiegen sie gemeinsam mit Sabine aus, um ihr Hotel zu beziehen. Danach unternahmen die drei eine Wanderung zu einem nahe gelegenen botanischen Garten, in den ihnen ein motivierter Biologe die Vielfalt der Orchideenwelt sowie das Erscheinungsbild einiger Kräuter erklärte. Sogar eine Dschungelavocado wurde ihnen als Besuchergeschenk überreicht. Allerdings blieb die versprochene Sichtung des peruanischen Nationalvogels leider aus. Nichtsdestotrotz kamen alle mit neuen interessanten Eindrücken ... und mächtig durchnässt (die Dschungelhitze forderte ihren Tribut) wieder im Hotel ein.
Es ging relativ früh zu Bett, denn morgen stand schließlich der Besuch von Machu Picchu auf dem Programm.
Ruth und Patrick hatten sich in der Zeit nach oben gekämpft, um den, wie sie feststellten, doch recht anspruchsvollen eintägigen Camino Inka zu begehen. Fast wären sie noch auf die "Viertägler" gestoßen. Nach einer anstrengenden Wanderung gönnten sie sich ein entspannendes Bad in den heißen Thermalquellen von Aguas Calientes.
Das lang ersehnte Ereignis stand endlich bevor! Schon früh am Morgen machte sich die Hälfte der Truppe im Pendelbus auf den Weg auf die Höhe von Machu Picchu. Doch sie mussten sich noch etwas gedulden. Unsere tapferen Inkatrailer stellten sich erst gegen halb acht zum Rest der Gruppe. Um acht Uhr konnten dann alle zur gemeinsamen Rundführung durch die Anlage von Machu Picchu aufbrechen. Was gab es nicht alles zu hören und zu sehen! Wir bewunderten die Perfektion der Steinmauern, amüsierten uns über die wild grasenden Lamas auf dem Gelände und konnten uns fast kaum vom Intihuatana lösen, ebenso wenig wie die Sonne. ;)
Nach drei Stunden Kultur und Geschichte konnten wir dann noch allein die Inkastadt bewundern. Aber nicht allzu lang, denn schließlich hatte Giancarlo schon die Tische in einem der Restaurants von Aguas Calientes bestellt, damit wir endlich in den Genuss von Cuys kommen konnten. Wirklich nicht jedermanns Geschmack wie wir feststellen mussten - mit Kopf und Pfoten serviert wirkten sie auf den ersten Blick wahrlich nicht sehr appetitlich. Verspeist wurden sie aber trotzdem!
Am Nachmittag trafen wir dann in Ollantaytambo wieder auf Sabine, die einen früheren Zug hatte nehmen müssen, und uns so bereits an der Zwischenstation auf dem Weg nach Cusco erwartete. In der Stadt angekommen, ließen wir den Abend bei einem gemütlichen Abendessen ausklingen.
Nach drei Stunden Kultur und Geschichte konnten wir dann noch allein die Inkastadt bewundern. Aber nicht allzu lang, denn schließlich hatte Giancarlo schon die Tische in einem der Restaurants von Aguas Calientes bestellt, damit wir endlich in den Genuss von Cuys kommen konnten. Wirklich nicht jedermanns Geschmack wie wir feststellen mussten - mit Kopf und Pfoten serviert wirkten sie auf den ersten Blick wahrlich nicht sehr appetitlich. Verspeist wurden sie aber trotzdem!
Am Nachmittag trafen wir dann in Ollantaytambo wieder auf Sabine, die einen früheren Zug hatte nehmen müssen, und uns so bereits an der Zwischenstation auf dem Weg nach Cusco erwartete. In der Stadt angekommen, ließen wir den Abend bei einem gemütlichen Abendessen ausklingen.
Parallel zur Bahnstrecke nahmen wir heute eine Herausforderung in Angriff: Ganze acht Stunden Busfahrt! Aber diese wurden uns zum Glück nicht lang. Zunächst nutzten wir einen Cusco nahe gelegenen Gemischtwarenmarkt mit seinen Ständen, um dort Früchte für uns und die Kinder von Santa Maria auf Capachica einzukaufen. So landeten Weintrauben, Bananen, Pepinos und Mandarinen in den Einkaufstüten. Danach ging es zum Lama-, Alpaka- und Vikuñastreicheln. Selbstverständlich standen unsere Kameras dabei nicht still.
Die Fahrt durch die Hochebene geizte nicht mit landschaftlicher Schönheit. Sauber angelegte Felder, rot scheinende Berge und blassgrüne Ichuwiesen zogen an uns vorbei. Natürlich fehlten die Erklärungen von Sabine nicht, allerdings waren diese, wie versprochen, nicht durchgängig sondern glücklicherweise mit Atem- und Zeitpausen versehen. ;)
Als wir die ersten Vorboten von Juliaca sehen konnten, waren wir wahrlich froh, hier nicht für den Fruchtkauf aussteigen zu müssen. Eine der hässlichsten Städte Perus lag vor uns, chaotisch, laut und dreckig. Wir waren froh als wir uns auf der Strasse nach Capachica befanden, wo nach und nach die Ruhe wieder zurückkehrte.
Unsere Gastfamilien in Santa Maria erwarteten uns bereits und so konnte es nach einem stärkenden Muñatee gleich in die Unterkünfte gehen. Das Abendessen erwarteten wir unruhig. Wie wir mehrfach festgestellt hatten, musste sich irgendwo in unseren Mägen ein Loch gebildet haben. Es hieß also: Essen und ab ins Bett!
Die Fahrt durch die Hochebene geizte nicht mit landschaftlicher Schönheit. Sauber angelegte Felder, rot scheinende Berge und blassgrüne Ichuwiesen zogen an uns vorbei. Natürlich fehlten die Erklärungen von Sabine nicht, allerdings waren diese, wie versprochen, nicht durchgängig sondern glücklicherweise mit Atem- und Zeitpausen versehen. ;)
Als wir die ersten Vorboten von Juliaca sehen konnten, waren wir wahrlich froh, hier nicht für den Fruchtkauf aussteigen zu müssen. Eine der hässlichsten Städte Perus lag vor uns, chaotisch, laut und dreckig. Wir waren froh als wir uns auf der Strasse nach Capachica befanden, wo nach und nach die Ruhe wieder zurückkehrte.
Unsere Gastfamilien in Santa Maria erwarteten uns bereits und so konnte es nach einem stärkenden Muñatee gleich in die Unterkünfte gehen. Das Abendessen erwarteten wir unruhig. Wie wir mehrfach festgestellt hatten, musste sich irgendwo in unseren Mägen ein Loch gebildet haben. Es hieß also: Essen und ab ins Bett!
Erst um acht Uhr morgens war das Frühstück angerichtet, auch wenn unser Magen einmal wieder früher "klingelte" als der Wecker. Köstlichkeiten wurden uns serviert, von denen sich noch manches Sternehotel eine Scheibe abschneiden sollte. Leckere und hübsch servierte Honigpfannekuchen, Früchte und frisch gebackene Teigkringel warteten auf uns. So gestärkt konnte es schon bald zu unserer Rundwanderung aufgehen.
Berg auf führte uns der Weg an vielen Kräutern vorbei, die ohne jegliche Erklärung wahrscheinlich einfach von uns übersehen worden wären. Vom Gipfel bei Inkacancha, einem Dorfzermonialplatz, aus hatten wir eine phantastische Sicht auf die Inseln Amantani und Taquile. Beim obligatorischen Gruppenfoto trugen wir Sabine sogar auf Händen! Na, das soll uns doch mal einer nachmachen!
Wieder im Dorf angelangt, schlug zum Glück auch schon die Mittagsstunde, sprich, es war Zeit zum Essen. Unsere Mägen hätten auch nicht mehr länger warten können.
Der Nachmittag stand teilweise zur freien Verfügung, da für vier Uhr die Verteilung der Früchte an die Kinder anberaumt war. Davor jedoch wurden wir noch in die Lebensweise der Dorfgemeinschaft eingeweiht und durften uns sogar in die traditionelle Tracht der Einheimischen hüllen. Nach diesem ereignisreichen Tag, fielen wir nach dem Abendessen (natürlich gierig erwartet) müde in die Federn.
Berg auf führte uns der Weg an vielen Kräutern vorbei, die ohne jegliche Erklärung wahrscheinlich einfach von uns übersehen worden wären. Vom Gipfel bei Inkacancha, einem Dorfzermonialplatz, aus hatten wir eine phantastische Sicht auf die Inseln Amantani und Taquile. Beim obligatorischen Gruppenfoto trugen wir Sabine sogar auf Händen! Na, das soll uns doch mal einer nachmachen!
Wieder im Dorf angelangt, schlug zum Glück auch schon die Mittagsstunde, sprich, es war Zeit zum Essen. Unsere Mägen hätten auch nicht mehr länger warten können.
Der Nachmittag stand teilweise zur freien Verfügung, da für vier Uhr die Verteilung der Früchte an die Kinder anberaumt war. Davor jedoch wurden wir noch in die Lebensweise der Dorfgemeinschaft eingeweiht und durften uns sogar in die traditionelle Tracht der Einheimischen hüllen. Nach diesem ereignisreichen Tag, fielen wir nach dem Abendessen (natürlich gierig erwartet) müde in die Federn.
Wir verabschiedeten uns nur schwer von unseren lieb gewonnenen Gastfamilien auf Capachica, aber schließlich mussten wir weiterziehen. Dieses Mal hieß es wieder einmal früh aufzustehen, um schon vor sechs Uhr morgens die Fahrt per Boot zu den Urosinseln beginnen zu können. Unsere örtliche Führerin erklärte uns, wie die Inseln erschaffen werden. Nach einer kleinen Shoppingtour auf der wenige Quadratmeter großen Insel begannen wir eine Inselumrundung auf einem der bekannten Schilfboote.
Nach weiteren zwei Stunden Fahrt über den ruhigen Titicacasee fuhren wir in den Hafen von Puno ein, wo uns schon der Bus erwartete, der uns bis zur bolivianischen Grenze bringen sollte. Auf dem Weg nach Copacabana, das im Übrigen nicht im Programm vorgesehen war, sonder wegen einer Straßenblockade auf dem eigentlichen Weg nach La Paz, nahmen wir unser vorgezogenes Mittagessen an einem hübschen Aussichtspunkt ein. Von dort ging es dann recht schnell zur Grenze, wo wir noch unsere verbliebenen Soles in Bolivianos tauschen konnten. Der Grenzübertritt gestaltete sich zum Glück als reines Kinderspiel. Nach nur wenigen Minuten hatten wir alle Formalitäten auf peruanischer Seite erledigt, und auf bolivianischer Seite war die größte "Herausforderung" das Ausfüllen des Einreiseformulars.
Das abgeänderte Reiseprogramm bescherte uns einen Besuch in der Kirche von Copacabana, wo die berühmte schwarze Madonna des Ortes besichtigt werden kann. Wir schlenderten noch kurz über den Markt vor der Kirche bevor es weiter Richtung La Paz ging. Dort kamen wir gegen Abend an und konnten den im Licht der untergehenden Sonne liegenden Regierungssitz Boliviens von einem Aussichtspunkt aus bewundern.
Nach weiteren zwei Stunden Fahrt über den ruhigen Titicacasee fuhren wir in den Hafen von Puno ein, wo uns schon der Bus erwartete, der uns bis zur bolivianischen Grenze bringen sollte. Auf dem Weg nach Copacabana, das im Übrigen nicht im Programm vorgesehen war, sonder wegen einer Straßenblockade auf dem eigentlichen Weg nach La Paz, nahmen wir unser vorgezogenes Mittagessen an einem hübschen Aussichtspunkt ein. Von dort ging es dann recht schnell zur Grenze, wo wir noch unsere verbliebenen Soles in Bolivianos tauschen konnten. Der Grenzübertritt gestaltete sich zum Glück als reines Kinderspiel. Nach nur wenigen Minuten hatten wir alle Formalitäten auf peruanischer Seite erledigt, und auf bolivianischer Seite war die größte "Herausforderung" das Ausfüllen des Einreiseformulars.
Das abgeänderte Reiseprogramm bescherte uns einen Besuch in der Kirche von Copacabana, wo die berühmte schwarze Madonna des Ortes besichtigt werden kann. Wir schlenderten noch kurz über den Markt vor der Kirche bevor es weiter Richtung La Paz ging. Dort kamen wir gegen Abend an und konnten den im Licht der untergehenden Sonne liegenden Regierungssitz Boliviens von einem Aussichtspunkt aus bewundern.
Um acht Uhr erschien der lokale Reiseleiter Rafael im Hotel, um uns auf den Berg Chacaltaya heraufzuführen. Sehr schwer sollte es für uns nicht werden, da wir bis zur Höhe von 5150 Metern heraufgefahren wurden und dann nur noch die restlichen ca. 200 Meter bis zur Spitze zu bewältigen hatten. Trotzdem hieß es: Langsam und gleichmäßig atmen, und in regelmäßig kleinen Schritten bis nach oben durchhalten. Immerhin war die Luft recht dünn. Stolz kamen wir an der Bergspitze an. Der einzige Wehrmutstropfen war ein aufkommendes Gewitter, das uns von oben vertrieb. Bei der aufkommenden statischen Ladung standen uns fast wortwörtlich die Haare zu Berge. ;)
Nach dem wohlverdienten Mittagessen begann unsere Stadtrundfahrt in La Paz. Immerhin kannten wir bis jetzt nur die Umgebung des Hotels. Zunächst ging es vom Restaurant zum Hauptplatz, wo wir das Zentrum der (bolivianischen) Macht kennen lernten. Danach führte uns der Weg zum Mondtal mit seinen bizarren Formationen, außerdem zum berühmten hochgelegenen Fußballstadion und einer Nachbildung des Templete Semisubterraneo aus Tiwanaku. Nur drei von uns werden diese bedeutende archäologische Stätte morgen genauer in Augenschein nehmen, die anderen freuen sich schon sehr auf ihre Downhilltour.
Am Abend schauten und hörten wir im nahe gelegenen altehrwürdigen Theater den bolivianischen Musikern zu. Besser hätte der Tag im wahrsten Sinne des Wortes nicht ausklingen können. Spruch des Tages:
Ingrid zu Sabine: "Du warst ja nicht dabei, Du kannst einen Spruch des Tages erfinden."
Nach dem wohlverdienten Mittagessen begann unsere Stadtrundfahrt in La Paz. Immerhin kannten wir bis jetzt nur die Umgebung des Hotels. Zunächst ging es vom Restaurant zum Hauptplatz, wo wir das Zentrum der (bolivianischen) Macht kennen lernten. Danach führte uns der Weg zum Mondtal mit seinen bizarren Formationen, außerdem zum berühmten hochgelegenen Fußballstadion und einer Nachbildung des Templete Semisubterraneo aus Tiwanaku. Nur drei von uns werden diese bedeutende archäologische Stätte morgen genauer in Augenschein nehmen, die anderen freuen sich schon sehr auf ihre Downhilltour.
Am Abend schauten und hörten wir im nahe gelegenen altehrwürdigen Theater den bolivianischen Musikern zu. Besser hätte der Tag im wahrsten Sinne des Wortes nicht ausklingen können. Spruch des Tages:
Ingrid zu Sabine: "Du warst ja nicht dabei, Du kannst einen Spruch des Tages erfinden."
Für die mutigen Radler, die sich mutig in das Abenteuer stürzten, die gefährlichste Strasse der Welt herunterzufahren, endete die Nacht bereits gegen halb sechs. Um kurz nach sieben war der Aufbruch geplant ... jedoch hatte der Bus, der uns abholen sollte, eine Panne, weswegen es erst 1,5 Stunden später aufging, dann jedoch wie geplant zum Ausgangspunkt der Passstrasse auf 4700 Metern, den die Leute hier „la cumbre“, den Gipfel, nennen. Von dort geht es runter, von Gletschern bis in die Tropen, über drei Vegetationsgrenzen hinweg.
Holprig ist es, manchmal recht nah am Abgrund, aber da wir alle mehr Wert auf ein langsames Vorwärtskommen legen, ist die Abfahrt unproblematisch. Unten erwartet uns das wohlverdiente "Zielessen", und für diejenigen, die die Badehose nicht vergessen haben, eine entspannende Runde im Swimmingpool.
Der Rest von uns wurde pünktlich um acht Uhr abgeholt, um Tiwanaku zu besuchen. Die gleichnamige Kultur, die bedeutend älter war als die der Inka, verfügte über hohe Kenntnisse der Astronomie, Hydrokultur sowie Gebäudekonstruktion. Die perfekt behauenen, bis zu 440 Tonnen schweren Steine verband man unter anderem mit Bronzeankern. Natürlich gefiel uns die Geschichte des Monolito Fraile, den man eingezäunt hat, weil er angeblich umhergewandert sei. ;)
Holprig ist es, manchmal recht nah am Abgrund, aber da wir alle mehr Wert auf ein langsames Vorwärtskommen legen, ist die Abfahrt unproblematisch. Unten erwartet uns das wohlverdiente "Zielessen", und für diejenigen, die die Badehose nicht vergessen haben, eine entspannende Runde im Swimmingpool.
Der Rest von uns wurde pünktlich um acht Uhr abgeholt, um Tiwanaku zu besuchen. Die gleichnamige Kultur, die bedeutend älter war als die der Inka, verfügte über hohe Kenntnisse der Astronomie, Hydrokultur sowie Gebäudekonstruktion. Die perfekt behauenen, bis zu 440 Tonnen schweren Steine verband man unter anderem mit Bronzeankern. Natürlich gefiel uns die Geschichte des Monolito Fraile, den man eingezäunt hat, weil er angeblich umhergewandert sei. ;)
Einmal ausschlafen - dieser Wunsch wurde heute wahr, denn unser Flieger sollte laut Flugplan erst gegen 11 Uhr in die Lüfte gehen. Als wir dann am Check-In-Schalter standen, wurden uns noch 50 Minuten mehr Wartezeit angegeben. Ein letzter Blick auf die Flughafentafel zeigte dann sogar 12:05 Uhr an. Pünktlich ging es zwar nicht los, aber zum Glück dauerte der Flug nur 45 Minuten.
Im schönen Hotel mit Blick auf die Stadt angekommen blieb uns noch Zeit, das Gepäck abzuladen bevor wir hinunter in das Stadtzentrum gingen, wo wir von unserer lokalen Reiseleiterin Mariela allerlei über Sucre erfuhren. Das "Haus der Freiheit" wartete mit allerlei Überraschungen auf, so unter anderem der Geschichte einer bolivianischen Freiheitsheldin und einer tonnenschweren Holzbüste Bolivars.
Danach entspannten wir uns in einem nahen Cafe, aber nicht zu lange, denn schließlich waren wir schon neugierig auf den nahe gelegenen Markt und seinem Angebot. Wir nutzten den Marktbesuch, um uns für die morgige Fahrt nach Potosi mit Früchten und sonstigem fehlenden Utensilien und Nahrungsmitteln einzudecken. Den Rückweg zu unserer Unterkunft bestritten wir per pedes, im Gleichschritt bergauf. Danach hatten wir uns unser Abendessen im Hotelrestaurant redlich verdient. Spruch des Tages:
Die Gruppe über einen fiktiven Zeitungsartikel betreffs eines Gewittereinbruchs auf dem Chacaltaya: Reisegruppe nach Blitzschlag ein Aschehäuflein - Reiseleiterin im Tal führt Freudentanz auf! ;-)
Im schönen Hotel mit Blick auf die Stadt angekommen blieb uns noch Zeit, das Gepäck abzuladen bevor wir hinunter in das Stadtzentrum gingen, wo wir von unserer lokalen Reiseleiterin Mariela allerlei über Sucre erfuhren. Das "Haus der Freiheit" wartete mit allerlei Überraschungen auf, so unter anderem der Geschichte einer bolivianischen Freiheitsheldin und einer tonnenschweren Holzbüste Bolivars.
Danach entspannten wir uns in einem nahen Cafe, aber nicht zu lange, denn schließlich waren wir schon neugierig auf den nahe gelegenen Markt und seinem Angebot. Wir nutzten den Marktbesuch, um uns für die morgige Fahrt nach Potosi mit Früchten und sonstigem fehlenden Utensilien und Nahrungsmitteln einzudecken. Den Rückweg zu unserer Unterkunft bestritten wir per pedes, im Gleichschritt bergauf. Danach hatten wir uns unser Abendessen im Hotelrestaurant redlich verdient. Spruch des Tages:
Die Gruppe über einen fiktiven Zeitungsartikel betreffs eines Gewittereinbruchs auf dem Chacaltaya: Reisegruppe nach Blitzschlag ein Aschehäuflein - Reiseleiterin im Tal führt Freudentanz auf! ;-)
Gewohnt früh bringt uns heute der Bus in Richtung Potosi, einst eine der reichsten Städte der Welt. Da die Busfahrt den ganzen Vormittag dauern wird, freuen wir uns über unseren Essenvorrat, den wir am Vortag eingekauft haben. Wir schaukeln mit unserer großen Stinkbombe (=Bus) Potosi entgegen und freuen uns als wir endlich unser Ziel erreicht haben.
Zunächst geht es noch zum Mittagessen, danach beginnt unsere Stadtrundführung, auf der wir von unserem örtlichen Guide Wilfredo die wichtigsten Stätten der einst so glanzvollen Geschichte der Stadt kennen lernen. Vor unserem Museumsbesuch in der ehemaligen Münzprägeanstalt gönnen wir uns in einem zentrumsnahen Cafe eine Pause. Da Deutsch nicht im Sprachangebot des Museums auftaucht, bedienen wir uns kurzerhand Sabine als Übersetzerin. Silber glänzt uns hier zu Beginn der Führung nicht an, stattdessen erfahren wir etwas über die Virgen del Cerro und andere Kunstwerke bevor wir die ersten Silbermünzen zu sehen bekommen. Auch die Prägemaschinen der unterschiedlichsten Epochen bekommen wir erklärt. Am Schluss der Führung dürfen wir uns sogar unsere eigene Silbermünze prägen.
Den Abend beschließen wir in einem gemütlichen Bistro bei Pizza und Spaghetti sowie einem guten Glas Wein oder Bier. Spruch des Tages:
Da ist der schöne Bus, und da ist unser Bus.
Zunächst geht es noch zum Mittagessen, danach beginnt unsere Stadtrundführung, auf der wir von unserem örtlichen Guide Wilfredo die wichtigsten Stätten der einst so glanzvollen Geschichte der Stadt kennen lernen. Vor unserem Museumsbesuch in der ehemaligen Münzprägeanstalt gönnen wir uns in einem zentrumsnahen Cafe eine Pause. Da Deutsch nicht im Sprachangebot des Museums auftaucht, bedienen wir uns kurzerhand Sabine als Übersetzerin. Silber glänzt uns hier zu Beginn der Führung nicht an, stattdessen erfahren wir etwas über die Virgen del Cerro und andere Kunstwerke bevor wir die ersten Silbermünzen zu sehen bekommen. Auch die Prägemaschinen der unterschiedlichsten Epochen bekommen wir erklärt. Am Schluss der Führung dürfen wir uns sogar unsere eigene Silbermünze prägen.
Den Abend beschließen wir in einem gemütlichen Bistro bei Pizza und Spaghetti sowie einem guten Glas Wein oder Bier. Spruch des Tages:
Da ist der schöne Bus, und da ist unser Bus.
Um acht Uhr erwartet uns Wilfredo, um uns zur Besichtigung der Silbermine abzuholen. Vom Hotel geht es zunächst auf einen kleinen Markt, wo wir uns mit Cocablättern und anderen Kleinigkeiten versorgen, um zum einen eine kleine Zeremonie in der Mine abhalten lassen zu können, zum anderen wollen wir den Minenarbeitern nicht mit leeren Händen gegenüberstehen. Danach werden wir von Wilfredo fast neu eingekleidet: Helm, Stirnlampe, Jacke, Hose, Stiefel ... und auch einen Mundschutz gegen die umher fliegenden Partikel, den uns Sabine stellt.
In der Mine wird zunächst für uns eine Zeremonie für den Herrn der Unterwelt "tio", den Teufel, der hier als Freund anerkannt wird, abgehalten. Alles auf Quechua, und damit wir auch etwas verstehen, danach auf Spanisch und dann noch einmal auf Deutsch. ;) Die Führung durch die Silbermine bringt uns neue Einsichten bezüglich der Arbeitsbedingungen der nur noch 4000 Arbeiter. Vor ein paar Monaten arbeiteten hier noch 20000, jedoch hat der starke Rückgang der Silberpreise dazu geführt, dass diese Arbeit nur noch wenigen erstrebenswert erscheint. Fast unglaublich, dass hier einst Hunderte Kilogramm Silber abgebaut wurden.
Heute gibt die Mine auf eine Tonne Gestein nur noch wenige Gramm Silber ab. Nach dem Minenbesuch erwartet uns noch eine besondere Überraschung, denn Wilfredo sprengt noch eine Dynamitstange mit ohrenbetäubendem Lärm vor den Toren des Silberberges in die Luft. Zurück im Hotel haben wir wenig Zeit zum Luftholen, denn unser Bus, der uns nach Uyuni bringen wird, steht schon in den Startlöchern. Bis zum Abend werden wir in einem angemieteten örtlichen Bus durch die Gegend über Stock und Stein hoppeln. Unser Abendessen in der Wüstenstadt erwarten wir mit Sehnsucht. :)
In der Mine wird zunächst für uns eine Zeremonie für den Herrn der Unterwelt "tio", den Teufel, der hier als Freund anerkannt wird, abgehalten. Alles auf Quechua, und damit wir auch etwas verstehen, danach auf Spanisch und dann noch einmal auf Deutsch. ;) Die Führung durch die Silbermine bringt uns neue Einsichten bezüglich der Arbeitsbedingungen der nur noch 4000 Arbeiter. Vor ein paar Monaten arbeiteten hier noch 20000, jedoch hat der starke Rückgang der Silberpreise dazu geführt, dass diese Arbeit nur noch wenigen erstrebenswert erscheint. Fast unglaublich, dass hier einst Hunderte Kilogramm Silber abgebaut wurden.
Heute gibt die Mine auf eine Tonne Gestein nur noch wenige Gramm Silber ab. Nach dem Minenbesuch erwartet uns noch eine besondere Überraschung, denn Wilfredo sprengt noch eine Dynamitstange mit ohrenbetäubendem Lärm vor den Toren des Silberberges in die Luft. Zurück im Hotel haben wir wenig Zeit zum Luftholen, denn unser Bus, der uns nach Uyuni bringen wird, steht schon in den Startlöchern. Bis zum Abend werden wir in einem angemieteten örtlichen Bus durch die Gegend über Stock und Stein hoppeln. Unser Abendessen in der Wüstenstadt erwarten wir mit Sehnsucht. :)
Heute schlafen wir einmal so richtig aus, um ... dann haben wir beim Frühstück unser Geburtstagskind Edeltraud so richtig hochleben zu lassen. Zugegeben, die echte Feier wartet noch auf uns. Am Morgen versorgen wir uns noch mit dem notwendigsten für die Fahrt durch die Salzwüste, dann geht es schon ab in unseren Jeeps.
Die Fahrer brausen mit uns zunächst zum Zugfriedhof, wo die rostigen Riesen früherer Tage nur noch auf fotodurstige Touristen warten. Danach geht es in eine Kleinstadt, in der die Bevölkerung vom Quinoa-Anbau sowie dem Verkauf von Souvenirs aus Salzkristallen lebt. Weiter führt uns der Weg in die Salzwüste. Als nächstes bestaunen wir die kleinen Salzhügel, vor denen große LKWs darauf warten, das zukünftige Speisegewürz abzutransportieren. Aber nicht genug: Der nächste Stopp findet an einem der "Augen" statt, Stellen, an denen das Wasser des Salzsees brodelnd nach oben tritt.
Und jetzt folgt endlich das, worauf wir schon so lange gewartet haben: Der Stopp mitten im Salar, um unsere Spaßfotos zu machen. Da sitzen plötzlich unsere jeweiligen Lebenspartner, scheinbar auf Puppengröße geschrumpft, auf unseren Handinnenflächen. Mann, ist das eine Gaudi! :)
An der "Insel" Inkawasi angekommen, müssen wir zum Glück nicht lange auf das Mittagessen warten, das uns die geschickte Köchin wie aus dem Nichts zaubert. Dazu gibt es als Nachtisch, von Edeltraud gestiftet, ein paar Stücke Geburtstagskuchen. Voll gegessen fällt uns der Rundweg über Inkawasi zwar etwas schwer, der Anblick jedoch entschädigt für das Stöhnen und Schnaufen beim Aufgang.
Von der Insel geht es dann nur noch Richtung San Juan, wo wir in einer netten kleinen Herberge unterkommen. Unsere Köchin zieht ein weiteres Mal alle Register ihrer Kunst, und so können wir bei gutem Rotwein und leckerem Hühnchen mit selbst gemachten Pommes Frites und Salat Edeltrauds Geburtstag noch einmal so richtig feiern.
Die Fahrer brausen mit uns zunächst zum Zugfriedhof, wo die rostigen Riesen früherer Tage nur noch auf fotodurstige Touristen warten. Danach geht es in eine Kleinstadt, in der die Bevölkerung vom Quinoa-Anbau sowie dem Verkauf von Souvenirs aus Salzkristallen lebt. Weiter führt uns der Weg in die Salzwüste. Als nächstes bestaunen wir die kleinen Salzhügel, vor denen große LKWs darauf warten, das zukünftige Speisegewürz abzutransportieren. Aber nicht genug: Der nächste Stopp findet an einem der "Augen" statt, Stellen, an denen das Wasser des Salzsees brodelnd nach oben tritt.
Und jetzt folgt endlich das, worauf wir schon so lange gewartet haben: Der Stopp mitten im Salar, um unsere Spaßfotos zu machen. Da sitzen plötzlich unsere jeweiligen Lebenspartner, scheinbar auf Puppengröße geschrumpft, auf unseren Handinnenflächen. Mann, ist das eine Gaudi! :)
An der "Insel" Inkawasi angekommen, müssen wir zum Glück nicht lange auf das Mittagessen warten, das uns die geschickte Köchin wie aus dem Nichts zaubert. Dazu gibt es als Nachtisch, von Edeltraud gestiftet, ein paar Stücke Geburtstagskuchen. Voll gegessen fällt uns der Rundweg über Inkawasi zwar etwas schwer, der Anblick jedoch entschädigt für das Stöhnen und Schnaufen beim Aufgang.
Von der Insel geht es dann nur noch Richtung San Juan, wo wir in einer netten kleinen Herberge unterkommen. Unsere Köchin zieht ein weiteres Mal alle Register ihrer Kunst, und so können wir bei gutem Rotwein und leckerem Hühnchen mit selbst gemachten Pommes Frites und Salat Edeltrauds Geburtstag noch einmal so richtig feiern.
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25.11.2008
Dienstag | San Juan, Bolivien - San Pedro de Atacama, Chile
Heute klingelte der Wecker leider schon sehr früh. Nur bis vier Uhr war uns Nachtruhe vergönnt, danach mussten wir uns schon zum Frühstückstisch begeben, den die fleißige Köchin Eva für uns gedeckt hatte. Nach der Stärkung für die lange bevorstehende Reise ging es auf zur Jeeptour Richtung chilenischer Grenze. Heute war uns wahrlich Glück beschieden, denn wir sahen so ziemlich alles, was Bolivien an Tierwelt und Landschaftsvielfalt zu bieten hatte: Rauchende Vulkane, Viskachas, Vikunjas, Nandus, Ichugrasebenen, Bofedales, Hochgebirgsseen in den unterschiedlichsten Farben, Flamingos (die im übrigen ziemlich "unanständig" rochen), Geysiren, Thermalquellen sowie Llaretas. All dies wurde lediglich von Fotostopps sowie dem wohlverdienten Mittagessen unterbrochen. Nahe der Laguna Verde verabschiedeten wir uns dann von Bolivien, um die Chilenen nun endlich zu belästigen. ;)
Unser Abendessen nahmen wir in San Pedro de Atacama ein, unsere erste Begegnung mit der chilenischen Küche. Nun ja ... ;)
Unser Abendessen nahmen wir in San Pedro de Atacama ein, unsere erste Begegnung mit der chilenischen Küche. Nun ja ... ;)
Faul war an diesem Tag selbstverständlich nur, dass wir wieder einmal lange ausschlafen durften. Wir hatten den ganzen Vormittag und einen Großteil des Nachmittags ganz für unsere Freizeitaktivitäten. Da konnten wir essen oder aber shoppen, oder essen oder shoppen ... ;)
Erst um vier Uhr nachmittags führte uns der Weg ins Mondtal, um die besondere Atmosphäre in dieser dem Mond so ähnlichen Landschaft zu genießen. Vorher ging es mit dem Bus zu den Aussichtspunkten der Salzkordillere und des Tales der Toten. Den Sonnenuntergang im berühmten Valle de la Luna genossen wir dann sehr. Im Licht der herabsinkenden Sonne wurde das gesamte Tal in ein rötliches Licht getaucht, ein Anblick, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird, natürlich nicht zuletzt aufgrund der Fotobeweise, die wir von diesem Naturschauspiel mit nach Hause nehmen werden.
Am Abend stand dann unser Abschiedsessen auf dem Programm, denn morgen werden wir uns von Sabine am Flughafen von Calama verabschieden müssen. :( Spruch des Tages:
Anita beim Abschiedsessen: "Was sind wir?" Alle: "Gut sind wir! "
Erst um vier Uhr nachmittags führte uns der Weg ins Mondtal, um die besondere Atmosphäre in dieser dem Mond so ähnlichen Landschaft zu genießen. Vorher ging es mit dem Bus zu den Aussichtspunkten der Salzkordillere und des Tales der Toten. Den Sonnenuntergang im berühmten Valle de la Luna genossen wir dann sehr. Im Licht der herabsinkenden Sonne wurde das gesamte Tal in ein rötliches Licht getaucht, ein Anblick, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird, natürlich nicht zuletzt aufgrund der Fotobeweise, die wir von diesem Naturschauspiel mit nach Hause nehmen werden.
Am Abend stand dann unser Abschiedsessen auf dem Programm, denn morgen werden wir uns von Sabine am Flughafen von Calama verabschieden müssen. :( Spruch des Tages:
Anita beim Abschiedsessen: "Was sind wir?" Alle: "Gut sind wir! "
Der Morgen stellte sich noch einmal völlig entspannt dar. Gemütlich konnte die Mehrheit von uns frühstücken und sich noch einmal völlig dem Oasendorf San Pedro widmen. Ruth und Patrick hingegen machten sich am Morgen zu einem kleinen Ausflug auf und trafen erst nach Mittag wieder auf die Gruppe.
Am Nachmittag ging es dann zum Flughafen, der ungefähr 1,5 Stunden von San Pedro entfernt liegt. Dort warteten wir mit Sabine noch die Ankunft des Flugzeugs, das uns nach Santiago bringen sollte, ab. Vor der Handgepäckkontrolle war es dann soweit: Wir mussten uns von unserer Reiseleiterin verabschieden. :( Den letzten Reiseabschnitt in Chile werden wir ohne Sabine beschließen müssen. Wir winkten noch einmal traurig zurück. Dann der Blick nach vorne gerichtet, und ab in den Flieger.
Am Nachmittag ging es dann zum Flughafen, der ungefähr 1,5 Stunden von San Pedro entfernt liegt. Dort warteten wir mit Sabine noch die Ankunft des Flugzeugs, das uns nach Santiago bringen sollte, ab. Vor der Handgepäckkontrolle war es dann soweit: Wir mussten uns von unserer Reiseleiterin verabschieden. :( Den letzten Reiseabschnitt in Chile werden wir ohne Sabine beschließen müssen. Wir winkten noch einmal traurig zurück. Dann der Blick nach vorne gerichtet, und ab in den Flieger.
Heute unternahmen wir unsere Stadtrundführung, die uns unter anderem zu der von Toesca entworfenen Kathedrale am Hauptplatz, dem Postgebäude mit Glaskuppeldach, dem Zentralmarkt (mit eingeschlossenem Mittagessen), dem Cerro Santa Lucia und auf den Cerro San Cristobal führte. Von letztgenannter Erhebung, von der aus die Jungfrau der unbefleckten Empfängnis weithin sichtbar über die Stadt regiert, hatten wir einen einmaligen Blick auf die gesamte Großstadt. Natürlich durfte auch ein Schnappschuss vom Gebäude einer Telefongesellschaft, errichtet in Form eines Handys, nicht fehlen.
Schon bald danach mussten wir von Südamerika Abschied nehmen ... jedoch nur die Hälfte von uns, denn die andere Hälfte hatte sich noch für eine Verlängerung ihres Aufenthaltes an der chilenischen Küste entschieden. Wir werden auf jeden Fall in Kontakt bleiben!
Schon bald danach mussten wir von Südamerika Abschied nehmen ... jedoch nur die Hälfte von uns, denn die andere Hälfte hatte sich noch für eine Verlängerung ihres Aufenthaltes an der chilenischen Küste entschieden. Wir werden auf jeden Fall in Kontakt bleiben!
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Mirjam