Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Herzlich Willkommen in Peru!!!!!!
Nach einer lange Reise ist die Gruppe - Silvia, Silvia, Sonja, Reinhold - ganz froh, endlich in Lima angekommen zu sein.
Am Flughafen holten Karol und der Busfahrer Victor die Gruppe ab. Dann fuhren wir mit unserem Privatbus in Richtung Zentrum zu unserem Hotel. Dort haben wir uns mit Wolfgang getroffen.
Später gingen wir zusammen zu einem Restaurant, wo wir einen leckeren Pisco Sour und Chicha Morada getrunken haben. Danach fielen wir müde in die Betten.
Buenas Noches Lima :O
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Rundgang Lima - Weiterfahrt zur Oase
Nerida (unsere Stadtführerin) zeigte uns die Kathedrale mit unermesslichen Kunstschätzen und die Katakomben, in denen mehr als 70.000 Tote begraben wurden.
In Lima - eine Stadt mit mehr als 10 Mio. - gibt es einen Hauptbahnhof ohne Bahnanschluss. Da kann man jahrelang warten und kommt doch kein Zug vorbei. Dafür gibt es eine stillgelegte Trambahn.
Besonders gut hat uns der Plaza de Armas mit seinen kolonialen Gebäuden mit den orientalisch anmutenden Holzbalkonen gefallen. Die Hauptpost ist "oben ohne" d.h. ohne Dach über den Arkaden. Nach x-maliger Umrundung des Kreisverkehrs und Lima's fanden wir den richtigen Ausgang Richtung Süden.
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Entlang der Panamericana
Am frühen Morgen entdeckten wir die faszinierende Schönheit der Oase. Direkt hinter dem gemütlichen Hotel erheben sich hohe Dünen, welche wir noch vor dem Frühtück zwecks Fotoshooting bestiegen.
Nach dem Frühstück fuhren wir auf der Panamericana Richtung Pisco - wo wir eine Pisco-Brennerei besichtigten und uns von der Qualität der Produkte gründlich überzeugt haben.
Unser Weg führte uns weiter durch die Hochebene Palpa vorbei am Maria Reiche-Museum bis zum Flugplatz in Nazca. Unser ¨Versuchskaninchen" Wolfgang musste als einziger fliegen. Der Rest darf morgen ab 7:oo Uhr in die Luft gehen und Wolfgang muss leider ausschlafen.
Heute übernachten in einen wunderschönen Hotel "San Marcelo".
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Die Linien von Nazca/Wüsten-Buggyfahrt
Nach vielen Anstrengungen von Karol konnten wir heute die beiden Silvias sowie Sonja und Reinhold den Flug über die Nazcalinien genießen. Viele Figuren konnten wir deutlich erkennen. Das Flugwetter war super und es wurde auch trotz der erstaunlichen Schräglage des kleinen Fliegers niemandem richtig schlecht.
Gleich danach starte das nächste Highlight des Tages. Mit einem offenen Wüstenbuggy rasten wir in einer rasanten Fahrt mit bis zu 70 km/h durch und über die Sand- und Schotterwüste Richtung Pazifik-Küste.
Unsere Stationen unterwegs waren 1. Aguaduct der Nazca-Kultur, welches noch heute benutzt wird 2. Ruinen von Cahuachi 3. überall in der Wüste: Menschenknochen aus vergangen Zeiten 4. Die kläglichen Überreste eines ehemals riesigen Johannesbaumwaldes 5. Der mutige Wolfgang zeigte uns seine Gelenkigkeit beim Sanddünensurfen einschließlich Salto mortale. Karol und Reinhold zogen lieber die Bauchvariante vor. 6. Quer durch die Wüste mit welchselnden und immer wieder faszinierenden Landschaften mit einer steilen Abfahrt erreichten wir die Bahia San Fernando an der Pazifik-Küste. 7. Nach einem kurzen Picknick konnten wir Seelöwen, Pinguine, Geier und sogar Kondore beobachten. 8. In rasanter Fahrt und Eiseskälte ging es durch die nächtliche Wüste zurück nach Nazca, wo uns unser Bus zur Weiterfahrt nach Puerto Inca erwartete.
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Der alte Inkahafen
Auch die Leute vor den Inkas wussten, wo es schön ist. In einer herrlichen Bucht liegt malerisch der Hafen, welcher aus der Zeit um 1200 n. Chr. stammt. Die relativ gut erhaltenen Ruinen waren Ziel unserer kurzen Wanderung. Hoch oben von den Klippen hatte man eine atemberaubende Aussicht über die Bucht, das Hotel und die Ruinen.
Auf der Fahrt nach Corire machten wir Halt bei Segnora Martita, die uns mit leckeren Fluss-Shrimps-Buffet verwöhnte. Ein Pisco und selbstgemachter Wein rundete das Menu ab.
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Schotterpiste bis …
Heute besuchten wir die berühmten Petroglyphen von Toro Muerto, was übersetzt soviel heißt wie toter Stier. Die damalige Freizeitgestaltung der Wari-Kultur bestand darin, Zeichnungen von Pflanzen, Tieren und Szenen des täglichen Lebens auf die Vulkan-Steine zu ritzen. Dann haben wir die Dino-Spuren gesehen.
Anschließend wartete wieder eine lange, diesmal Schotterpistenfahrt, auf uns. Das Mittagessen wurde als Picknick zwischen Kakteen gereicht. Gegen 19 Uhr: Ankunft in Cabanconde, einem Dorf, das offensichtlich zahlreichen Touristen als Zwischenstopp dient. Im Hotel beschloss die Gruppe, Alpakafleisch und Mais Creme Suppe zu probieren.
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El condor pasa - Aussicht von 4910 m
Am frühen Morgen Aufbruch zur Colca-Schlucht. Wie wir jetzt wissen, die tiefste Schlucht der Welt (über 4000 m tief). Mit noch vielen anderen Neugierigen warteten wir auf das Erscheinen der größten Vögel der Welt - den Condor.
Aus den tiefen der Colca-Schlucht stiegen sie empor und schwebten majestätisch an uns vorüber. Über eine Stunde lang konnten wir diese Riesenvögel beobachten und bestaunen.
Für die 3 sportlichen (Sonja, Wolfgang und Reinhold) ging es dann aus ca 3600 m mit dem Mountainbike bergab. Vorbei an herrlichen Terassenfelder und beeindruckenden Ausblicken ging es abwärts. Plötzlich kreisten über unseren Köpfen 5 dieser riesigen Geier - so tief, als ob sie uns als Mahlzeit auserkoren hätten. Vielleicht stürtzt ja einer von uns???!!!
Nach ca. 10 km trafen wir völlig eingestaubt die immer noch frisch aussehenden und ausgeruhten, fotografierenden Silvias. Mit frischen Tunas (Kaktusfrüchte) säuberten wir unsere trockenen Kehlen.
Bei einem "erfrischenden" Bad in den heißen Quellen von Calera (ca. 37 Grad!) konnten alle ihre müden Körper entspannen. Nach einem ausgiebigen landestypischen Mittags-Buffet in Chivay ging es wieder hoch zu einem Aussichtspunkt auf 4910 m bei leichtem Schneefall - links Sonne, rechts Wolken. Bei untergehender Sonne erreichten wir die zweitgrößte Stadt Perus - Arequipa (ca. 3200 m). Heute verliess uns Victor, der beste Busfahrer von Peru.
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Stadtbesichtigung - San Camilo Markt
Vorab ein Lob an Viviana: Sie hat uns gestern und heute bei der Stadtführung jede Menge über Kultur, Land und Leute, Baustile und Entwicklung des Landes erzählt.
Wir besichtigten die Kathedrale, die Jesuitenkapelle, das Kloster Santa Catalina und das Zentrum von Arequipa. Beim Besuch des San Camillo-Marktes mit seinen reichhaltigen und vielfältigen Angeboten konnten wir diverse Früchte probieren und einen leckeren Fruchtsaftmix genießen. Das von viventura organisierte landestypische Essen (Fluss-Scrimps-Suppe, gefüllter Paprika, Käse-Gemüse-Salat) war eine Augenweide und ein kulinarisches Highlight.
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Flug über die Anden - Saqsayhuamán
Zeitig am Morgen ging unser Flug über die wunderschönen Anden nach Cuzco. Bereits der erste Eindruck von Cuzco hat uns überwältigt. Nachdem Frühstück im Hotel trafen wir unseren Guide, der uns zu den Ruinen von Saqsayhuamán führte. Der Name Saqsayhuamán stammt von dem Quechua-Wort "waman (Falke)"ab, da die Festung den Grundriss in Form eines Falken haben soll. Unser Guide erzählte uns interessante und mystische Geschichten aus dem Leben und der Religion der Inkas. Von der dritten Terrasse der Festung hat man einen fantastischen Blick auf Cuzco.
Die nächste Besichtigung führte uns in die Kirche Santo Domingo. Diese Kirche ist auf den Grundmauern des, von den Spaniern zerstörten Inti-Tempels, aufgebaut. Die Mauer des ehemaligen Inka-Palastes gilt als eine der schönsten. Dort mussten wir natürlich alle den berühmten 12-eckigen Stein auf einem Foto verewigen.
Diesen eindrucksvollen Tag haben wir bei Kaminfeuer in einem typischen Restaurant bei gutem Essen in fröhlicher Runde ausklingen lassen.
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Besichtigung Cuzco - Inkatrail
Sonja und Reinhold haben früh am Morgen gut bepackt den Inkatrail auf sich genommen. Wolfgang ging reiten und Silvia und Silvia besuchten die Highlights der Stadt Cuzco.
1. Plaza de Armas, mit schönen Arkaden und der beindruckenden Fassade der Kathedrale und Kirche Iglesia La Compania. Auf dem Platz laden viele Bänke zum verweilen und geniessen ein.
2. Iglesia La Compania, diese Kirche wurde von Jesuiten auf den Grundmauern des früheren Schlangentempels gebaut. In der Kirche befindet sich ein großer mit Blattgold vergoldeter Altar und viele Gemälde und Statuen von Heiligen.
3. Naturmuseum, in diesem Muesum sieht man viele einheimsiche Tiere, Schmetterlinge, Spinnen und Sonnstiges, an deren Namen wir uns nicht mehr erinnern können.
4. Die atemberaubende Kathedrale, in der sich über 400 wertvolle Gemälde befinden, der barocke Chor aus Zedernholz, der Hauptaltar aus Silber, unzählige Seitenaltare, die Sakristei mit wertvollem Mobiliar und den Porträts aller Bischöfe von Cuzco. Ganz besonders hat uns das große Gemälde des Abendmahls mit vielen Inkaelementen (z.B. Meerschweinchen) beindruckt.
Nach soviel Kultur war Shopping in den pituresken engen Gässchen der Stadt angesagt.
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Wolfgangs Mopedtour, Silvas und Silvias Cuzco-Tour
Nachdem gestrigen Ausritt mit einer müden Mähre ging es heute etwas rasanter zu. Mit einer 400er Honda Geländemaschine ging es von Cuzco Richtung Saqsayhuaman und Cristo Blanco. Über eine Serpentinstrasse Richtung Urubambatal wo ich auf Abwegen, eine Begegnung mit einem Stier hatte. Nachdem ich mir den Ausgangspunkt für die morgige Anreise zum Machu Picchu schon mal angesehen habe, machte ich einen kleinen Abstecher in die Berge der Umgebung. Es war eine Schotterpiste zu bewältigen, dafür wurde ich belohnt mit einem Ausblick auf einen herrlichen Bergsee. Am Ortseingang von Cuzco hatte ich das Glück eine typische Quechua-Beerdigungszeremonie zu erleben. Mit diesen vielen Eindrücken machte ich mich wieder auf den Heimweg.
Wir beide besuchten am Morgen zuerst den San Pedro-Markt, wo die Quechua-Frauen ihre eigenen Produkte verkaufen. Der nächste Weg führte uns zu der Mercedes-Kirche wo wir die größte Monstranz, die mit über 1500 Edelsteinen und über 400 Perlen sowie der zweitgrößten Perle der Welt geschmückt ist. Und der Weg führte uns durch verschiedene enge Gassen wieder an den Plaza de Armas.
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Kilometer 104 - Inkaweg
Zugfahrt bis Kilometer 104. Die beiden Silvias und Karol trennen sich von Wolfgang, um eine Tageswanderung auf den Spuren der Inkas bis nach Machu Picchu zu machen. Wir durften über 600 Höhenmeter überwinden. Dies erwies sich für uns als echte Herausforderung. Die Wanderung führte uns durch den Bergnebelwald mit üppiger Vegetation zu einem wunderschönen Wasserfall. Es ging weiter über steile und hohe Treppen hinauf bis zum Sonnentor, wo wir einen stimmungsvollen Sonnenuntergang mit Blick auf den menschenleeren Machu Picchu erleben durften.
Wolfgang bestieg mit einem Guide den Putucusi. Über steile Leitern ging es bergauf bis zum Gipfel. Von dort hatte er einen herrlichen Blick auf die Inkastadt Machu Picchu. Auf dem Rückweg überraschte er seinen Guide mit seiner speziellen und rasanten Abstiegstechnik. Sein Guide hatte echte Mühe ihm zu folgen.
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Die Inkastadt Machu Picchu
Heute trafen Reinhold und Sonja nach 4-tägiger Wanderung über den Inka-Pfad wieder in Machu Picchu auf die Gruppe, um gemeinsam mit dem Guide Celso Machu Picchu zu erkunden. Mit Celso haben wir ein echtes Glückslos gezogen. Er verfügt über ein hervorragendes Wissen über die Geschichte der Inkas, die damit verbundenen Mythologien und Forschungen bis in die heutige Zeit hinein. Seine Ausführungen waren hochinteressant und lehrreich.
Die Rückfahrt mit dem Zug und dem Bus nach Cuzco führte uns bei Bilderbuchwetter durch das Urubambatal mit sensationellen Blicken auf die Bergwelt Perus.
Inka Trail (Reinhold und Sonja) 1. Tag: Piskakucho (km 82) - Walyllabamba Früh am Morgen 6:30 wurden wir mit dem Bus am Hotel in Cuzco abgeholt, der uns zum Ausgangspunkt Piskakucho (km 82) brachte. Unsere Gruppe war international besetzt (Venezuela, Argentinien, Brasilien, USA, Spanien, Frankreich, England und Deutschland) und hatte 22 Teilnehmer. Mit uns kamen noch Jochen und Conny aus Deutschland. 3 Guides und eine Heerschar von Versorgungspersonal (Küche, Bedienung, Träger etc.) standen für das Unternehmen bereit. Erklärt wurde in Englisch und Spanisch. Da war es für uns gut, dass es noch Jochen und Conny gab. Bei schönem Wetter wanderten wir von km 82 (2.600 m) entlang des Urubamba-River und dann hinauf zu den Ruinen von Willikarakay. Nach dem Mittagessen ging es dann weiter zum letzten bewohnten Dorf Walyllabamba (ca. 3200 m). Der erste Tag war zur Eingewöhnung. Die ca. 600 Höhenmeter lagen dennoch in den Knochen.
2. Tag: Walyllabamba - Pacaymayo Am 2. Tag ging es bereits um 7:00 Uhr los. Denn heute sollte die steilste und schwerste Strecke hinauf zum 1. Pass auf 4200 m überwunden werden. Das Wetter zeigte sich wieder einmal von seiner besten Seite und ließ uns alle empor an unzähligen Stufen außer Atem kommen. Alle erreichten mit mehr oder weniger Atemnot den auf 4.200 m hoch gelegenen Pass mit herrlichem Ausblick. Nach 1 1/2-stündigem Abstieg erreichten wir auf ca. 3500 m unser Lager für die zweite Nacht. Als wir ankamen hatten die fleißigen Träger die komplette Feldküche und Zelte nebst Zubehör und Verpflegung angeliefert, aufgebaut und das Abendessen vorbereitet. Müde aber dennoch beeindruckt von den faszinierenden Ausblicken versanken wir im Schlafsack.
3. Tag: Pacaymayo - Winñay Wayna wird fortgesetzt
4. Tag: Winñay Wayna - Machu Picchu wird fortgesetzt
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Altiplano
Wunderschöne Fahrt mit vielen Fotostopps z.B. in Urcos, wo die Inkagoldkette in der Lagune angeblich versenkt worden ist. Wir haben sie nicht gefunden, so sind wir weitergefahren. Fahrt durch die Bergwelt auf die Passhöhe ca. 4300m. Entlang der Bahnstrecke über den Altiplano, wo wir eine leckeres Picknick genossen haben.
Als Dessert gab’s rosarote Bananen. Nach ca. eineinhalb Stunden erreichten wir die Wüstenstadt Juliaca mit ca. 40.000 Dreirad - Velotaxi. Es herrschte ein undurchschaubares Chaos. Wir verlassen die Asphaltstrasse und nach 38 km Schotterpiste erreichten wir Provinz Capachica, wo wir im Dorf Chifron von Emiliano und dem Titicacasee herzlich begrüßt wurden.
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Fiesta in Capachica
Früh am Morgen begrüßte uns schon die Sonne. Nach einem reichhaltigen Frühstück machten sich Sonja, Reinhold, Wolfgang und Karol mit Emiliano auf zu einer schönen und interessanten Kräuterwanderung. Sie führte uns über den Hausberg. Silvia und Silvia schwärmten auf die andere Seite der Bucht aus.
Am Abend macht sich die ganze Gruppe auf nach Capachica zum Fest des El niño San Salvador. Kaum angekommen wurden wir schon zum Tanz aufgefordert. Weil wir so "schön" getanzt haben, spendierte der Präsident vom Fest ein Cerveza. Dieses Fest wird wie ein großes Folklorefest und Tanzfest gefeiert.
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Über den Titicaca See und Altiplano nach Bolivien
Einmal mehr sehr früh (mit dem Sonnenaufgang gegen 6 Uhr) fuhren wir zunächst mit dem Bus und dann mit einer Privatjacht zu den Uros-Inseln. Die Lebensart der Uros hat uns sehr beeindruckt. Sie leben auf schwimmenden Schilfinseln als Nomaden. Anschließend fuhren wir nach Puno durch Wasserstrassen, die von Schilf eingesäumt sind und in der Sonne romantisch wie Gold glänzten. Wir waren von diesem Anblick so begeistert, dass wir uns spontan umarmten und das Lied von den Vögelein vom Titicaca anstimmten.
Von Puno fuhren wir per Bus über den Altiplano zur bolivianischen Grenze. Dort erwartete uns eine große Überraschung, die Grenze war wegen einer ausgedehnten Siesta der Grenzbeamten (wegen Nationalfeiertag) vorübergehend geschlossen. Nachdem Wolfgang auf 180 war und er sich mit Grenzbeamten gut auskennt und intervenierte bekamen wir nach 2,5 Stunden endlich den Einreisestempel. Mit einem Luxusbus (der reinste Tanzsaal) ging es dann zügig weiter zu den Ruinen von Tiuwanaku. In letzter Minute konnten wir noch das berühmte Anlage mit dem Sonnentor und verschiedenen Monolithen sowie das angeschlossene Museum besuchen.
Bevor wir La Paz erreichten, konnten wir von einem Aussichtspunkt einen stimmungsvollen Sonnenuntergang mit Blick auf die Königs-Kordillieren erleben.
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Stadtbesichtigung und Biketour auf der Death Road
Heute war für Silvia und Silvia Stadtbesichtigung in La Paz angesagt. Susi holte uns um 9:00 Uhr ab. Unser Weg führte uns zuerst ins Valle de Luna - Mondtal. Dort bewunderten wir die bizarren Erd-und Steintürme, die über Jahrtausende durch Erosion entstanden sind. Weiter führte uns der Weg wieder in die Stadt hinein, durch noble Quartiere zu einem wunderschönen Aussichtspunkt, wo uns die ganze Stadt zu Füßen lag. Weiter ging es zum Stadttheater und durch die idyllische enge Gasse Calle Jaen, wo wir uns bei heißer Schokolade mit Susi über Land und Leute unterhalten haben.
Dann besichtigten wir den wichtigsten Platz der Altstadt, den Plaza de Murillo. Beim folgenden Besuch auf dem Hexenmarkt sahen wir viele kuriose und auch schöne Ritualgegenstände. Am späten Nachmittag besuchten wir die Basilika San Francisco, eine wunderschöne barocke Kirche. Anschließend besichtigten wir das Franziskaner-Museum. Den Abend ließen wir bei einem guten Essen im Hotelrestaurant mit herrlichem Blick auf die Lichter der Stadt ausklingen.
Einmal mehr standen heute Wolfgang, Sonja und Reinhold sehr früh (6:00 Uhr) auf, um von einem selbst für bolivianische Verhältnisse schrottreifen Taxi abgeholt und zum Ausgangspunkt unserer Mountenbiketour auf 4700 m Höhe gebracht zu werden. Dort wurden wir eingekleidet und in die Handhabung der Bikes eingewiesen. Dann ging es los. Unser Zielpunkt lag auf 1.100 m auf einer Länge von 63 km. Die ersten 31 km waren Asphaltstrecke, die restlichen 32 km Schotterpiste. Die Schotterpiste nennt sich die gefährlichste Strasse der Welt (Death Road) ist aber eine der schönsten Bikestrecken (herrliche Aussichten und tiefe Abgründe). Unterbrochen von Fotostopps und einem leckeren Picknick erreichten wir unser Ziel.
Unseren Staub konnten wir mit einem kühlen Bier, einer warmen Dusche und ein paar Runden im kalten Swimmingpool wieder loswerden. Nach einem leckeren Abendessen traten wir die Heimfahrt an, die durch plötzlich einsetzenden Schneefall abenteuerliche Ausmaße annahm.
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Unser erster Fünftausender
Der Schneefall vom Vortag hatte sich fortgesetzt. Nachdem wir erfahren, dass Schnee im August Pachamama (Muttererde) befruchtet und Glück bringen soll, wagten wir die Wanderung zum Chalcataya.
Mit dem Jeep fuhren bis zur Berghütte und stiegen dann (Sonja, Reinhold und Wolfgang) bis auf ca. 5.450 m auf. Bei Schneesturm erklommen wir den Gipfel. Silvia und Silvia machten Feuer auf der Berghütte und hielten die Stellung bis zu unserer Rückkehr.
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Flug nach Sucre
Heute konnten wir einmal länger schlafen. Um 8:50 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Flughafen. Nach dem schnellen Einchecken erfuhren wir, dass sich unser Flug um 2 Stunden verspäten wird. Völlig überraschend landete dann ein einsames Flugzeug, welches uns dann bei kaiserlichem Wetter über die Königskordillieren nach Sucre brachte. Lourdes unsere Reiseleiterin machte mit uns eine schöne Stadtbesichtigung.
Hotel und Abendessen waren absolute Spitze. Trotz 48-stündigen Alkoholverbotes vor dem Referendum in ganz Bolivien konnte uns unsere Karol eine Flasche Wein aufs Zimmer der Reilings schmuggeln. Bei interessanten Gesprächen ließen wir den Abend ausklingen.
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Zwangspause in Sucre (Ruhetag)
Wir danken dem bolivianischen Staat, dass wegen des Referendums im ganzen Staat Fahr-, Reise- und Alkoholverbot verordnet wurde. Ersteres und zweites kam uns wegen des besonderen Ambientes unseres Hotels sehr gelegen. Hoch oben über der kolonialen "Weißen Stadt" residierten wir auf der Terrasse des Hotels wie die früheren Silberbarone.
Nach einem relaxten Vormittag und Beobachtung wie die Wahl in Bolivien abläuft, machten wir einen gemütlichen Stadtbummel und genossen das autofreie Sucre.
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Ein Besuch bei den Minenarbeitern
Heute machten wir uns auf den Weg zu den Silberminen von Potosi. Vorher besuchten wir noch den Bergwerksmarkt, um Cocablätter und Asche sowie Alkohol (96%!) und Zigaretten als Geschenke für die Minenarbeiter einzukaufen. Anschließend holten wir uns dann bei einem Marktstand eine Stange Dynamit, um nach der Führung eine Sprengung durchzuführen.
Nun hieß es: "Glück auf!": Ausgerüstet mit Helm und Licht, Schutzjacke und -hose sowie Gummistiefeln wagten wir uns in die Minenstollen. Unser lokaler Guide Willy erklärte uns das traditionelle Ritual zur Begrüßung des "ältesten Bergmannes" (eine Darstellung des Teufels, "El Tio") sowie der Pacha Mama, zeigte uns eine Kapelle in dem Stollen und gab uns einen Einblick in das Bergwerksleben.
Auf der anschließenden ca. 6-stündigen Fahrt bis nach Uyuni sahen wir sehr abwechslungsreiche Landschaften. Die Schotterstraße führte an einen Ort, wo wir für unser Picknick hielten und die Stille genossen.
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Über den Salzsee
Nachdem wir uns in den engen Jeep gezwängt hatten, machten wir uns auf den Weg über den größten Salzsee der Welt nach San Juan. Zuerst besuchten wir den Eisenbahnfriedhof mit Relikten aus der alten Bergbauzeit. Dann ging es weiter in ein kleines Dorf, wo uns gezeigt wurde, wie mit einfachen Mitteln Salz für den einheimischen Markt gewonnen wird. Mitten in der Wüste steht ein Hotel, welches komplett aus Salzsteinen gebaut ist und heute als Museum dient.
Der Höhepunkt des Tages war die Kaktusinsel "Inkahuasi". Diese Insel erhebt sich mitten aus dem Salzsee und stellt für sich ein Wunder der Natur dar. Dort bekamen wir ein köstliches Mittagessen. Danach bewunderten wir die z.T. über 1000 Jahre alten Kakteen.
Nach langer Fahrt erreichten wir bei Sonnenuntergang unser einfaches Hostal in San Juan.
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Durch die bezaubernde Vulkanlandschaft
Bei herrlichem Sternenhimmel (5:00 Uhr) starten wir um mitten in der Vulkanlandschaft den Sonnenaufgang zu erleben. Es war bitterkalt, aber für uns alle tief beeindruckend.
Unsere Fahrt führte uns über staubige und holprige Schotterpisten bergauf (bis auf 4.950 m) und bergab zu wunderschönen Lagunen (rote, grüne, weiße), Geysiren und heiße Quellen. Als einziger flitzte Wolfgang in das warme Bad. Wir konnten Flamingos, Vicuñas und Lamas beobachten.
Sonja und Karol waren froh, als sie an der chilenischen Grenze die allerletzten Plätze des Jeeps nach der holprigen Fahrt verlassen konnten. Ein besonderes Lob geht an unseren Fahrer Figo und unsere Köchin Marie.
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Abschiedsessen
Heute ist der letzte und auch der traurigste Tag, den wir mit unserer Gruppe verbringen dürfen… na ja wenigstens konnten wir heute richtig lange ausschlafen.
Erst nachmittags ging es ab in die Wüste. Um 15:00 Uhr ging es dann mit dem Bus auf eine letzte Entdeckungstour in die trockenste Wüste der Welt. Wir haben das Tal des Todes durchschritten. Auch die Salzkristalle in den alten Minen haben wir besucht. Danach ging es zur "Großen Düne" um den Sonnenuntergang zu erleben.
An unserem letzten Abend besuchen wir ein Restaurant in San Pedro, wo wir ein gutes Abendmahl genießen konnten.
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Adios
Heute ist unser letzter Tag zusammen und die Tour ist fast zu Ende.
Um 6:15 Uhr fuhren wir mit Bus nach Calama zum Flughafen, wo wir nach ca. einer Stunde ankamen. Am Flughafen erledigten wir zunächst den Check-In. Schließlich machten wir unser letztes Gruppenfoto und dann kam auch schon der große Abschied.
Abschied ist nicht einfach, besonders wenn eine Gruppe so gut zusammengepasst hat. …Und auch der Himmel über Santiago weinte. Denn den restlichen Tag verbrachten wir bei unaufhörlichem Regen in der chilenischen Metropole. Zusammen mit Adrian unserem lokalen Reiseleiter erkundeten wir dennoch die Sehenswürdigkeiten und genaßen ein ausgedehntes Mittagessen im Mercado Central, der bekannt für seine Fischspezialitäten ist. Nach einem Museumsbesuch im National-Historischen Museum kehrten wir in unser Gemütliches Hotel zurück.
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City-Tour in Santiago
Nach einem langen Flug von Frankfurt (mit Stopover in Madrid) nach Santiago wurden wir von Melanie und Rosa herzlich empfangen. Außerdem trafen noch zwei weitere Teilnehmer aus der Schweiz zu uns. Trotz regnerischer Wettervorhersage hielt sich das Wetter gut.
Gemeinsam mit unseren Reiseleiterinnen begannen wir unsere Stadtrundfahrt mit dem stillgelegten Bahnhof Mapuche. Zu Fuß gings zum Plaza de la Constitucion zum Regierungspalast. Der Innenhof mit seinen Orangenbäumen machte Lust, diese zu pflücken, was wir aber unterließen, da die Strafe uns nicht bekannt war. Ein Stop in der Fußgängerzone war nötig, um Sabine Socken zu kaufen.
Über den Plaza de Armas gings zur Markthalle zum Mittagessen. Als Apero gabs unseren ersten Pisco Sour, der uns wieder aufwärmte. Fisch, Muscheln und Hähnchen stärkten uns für den Nachmittag. Weiter ging unsere Tour nach "Sanhatten" (Manhatten von Santiago), dem noblen Hochhausviertel.
Für eine gute Aussicht sorgte die Fahrt mit einer Gondelbahn auf den Berg San Christobal. Ein schöner Abschluss war der Besuch im Kneipenviertel Bella Vista. Um 20 Uhr wartete schon die Maschine nach Lima auf uns.