Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

07 März 2008 • Frankfurt - Lima

Lima - Kathedrale
Lima turistica

Ankunft

Heute treffen wir zum ersten Mal im Flughafen zusammen. Der Reiseleiter Omar wartete auf die Gruppe und holte sie ab. Das Flugzeug landete pünktlich und die Gruppe war fast vollständig. Nur Anja ist früher angekommen und wartete auf uns im Hotel.

Nach einstündiger Reise durch die riesige Stadt kommen wir im Stadtzentrum von Lima an, wo sich unser Hotel befindet. Nach der Schlüsselverteilung und dem Kofferauspacken, besuchten sechs von uns noch ein Restaurant, wo wir zum ersten Mal Pisco geniessen konnten.

Danach gingen wir ins Hotel zurück, um endlich nach der der langen Fahrt, im Bett zu liegen.

08 März 2008 • Frankfurt - Ica

"Das erste Gruppenfoto an der Pazifikküste"
Festschmaus im Barranco-Viertel

Die lange Fahrt auf der Panamericana

Heute ist der erste Tourtag. Wir besuchten als Erstes den Plaza de Armas. Ein wunderschöner Platz aus der Kolonialzeit, dort machten wir selbsverständlich Fotos. Danach stand die San Franzisko Kirche auf der Tagesordnung. Darin sahen wir die sogenannten Katakomben, die eigentlich Gräber von den Aristokraten der Kolonialzeit sind.

Zwischen durch tauschten wir Geld am Platz. Dann verabschiedeten wir uns von unserer lokalen Führerin Nelida und fuhren weiter.

In Barrancos probierten wir die peruanische Küche. Hauptsächlich gab es Ceviche, Meeresfrüchte, Maniok…und besonders gut hat uns das Maisbier geschmeckt (obwohl Karsten anderer Meinung ist).

Dann stiegen wir eilig in den Bus und fuhren auf der Panamericana bis Ica. Die Fahrt ist laaaaaaang und endlich sind wir in der Oase Huacachina angekommen. Müde und hungrig besuchten wir das Restaurant neben dem Hotel.

Danach war erstmal Schlafenszeit.

09 März 2008 • Nazca - Lima

In voller Erwartung auf die Schnapsverkostung!
"Auf der Nasca Hochebene"

Durch die Wüste

Der Tag hat für die Meisten bereits vor dem Frühstück mit etwas Morgensport angefangen. Um einen besseren Überblick zu bekommen, wurden die gewaltigen Sanddünen rund um die oasenähnliche Unterkunft erklommen.

Nach dem Frühstück und einem kleinen Zwischenstopp in Ica, besichtigten wir eine Piscobrennerei. Bei der ausgiebigen Verköstigung wurden wir über die zahlreichen Variationen des Piscos angenehm überrascht..

Nachdem wir uns mit Vorräten eingedeckt haben, ging es weiter nach Nazca. Die Nazca-Linien wurden via Flugzeug erkundet! Die Gruppe wurde auf 3 Flüge aufgeteilt. Erst aus der Höhe hatte man einen wunderbaren Blick auf die Nazca-Linien.

Die Piloten haben sich größte Mühe gegeben, die Nazca-Linien auch fotogen anzufliegen. Die Folge sind dann allerdings einige gefüllte Papierbeutel gewesen.. es ist zwar noch nicht offiziell aus Berlin bestätigt, aber offenbar haben wir mit 3 sich-übergebenden Personen einen neuen viventura-Rekord aufgestellt! Respekt und Gratulation, Ladies..:)

Abgerundet wurde der Tag mit einen Besuch im Museum Antonini. Hier konnten wir zahlreiche interessante Ausgrabungsstücke der Nazca-Kultur besichtigen.

10 März 2008 • Lima

Die Kathedral von San Fernando
Im Sand stecken geblieben

Umgebung von Nazca

Der heutige Tag stand ganz in der Erkundung der Umgebung von Nazca. Wir wurden dafür mit Hilfe von 2 Buggy-Fahrzeugen chauffiert, damit uns auch kein natürliches Hinderniss den Weg versperren konnte.

Zunächst besichtigten wir von der Nazca-Kultur ein Aquädukt und die Ruinen eines Zeremonientempels. Anschliessend haben die Fahrer weitere Offroad-Möglichkeiten eindrucksvoll in den Sanddünen zum Besten gegeben… Wer bis dahin noch nicht genug durchgeschüttelt wurde, konnte die Sanddünen auch via Sandboard in Angriff nehmen.

Zum Mittagessen wurde an einem herrlichen, einsamen Küstenabschnitt gepicknickt. Umgeben von eindrucksvollen Felsformationen konnte man zahlreiche Seelöwen beobachten.

Auf dem Rückweg wurde ein Buggy noch durch eine Reifenpanne lahmgelegt. Glücklicherweise war am Fahrzeug der Ersatzreifen doch nicht nur optisches Beiwerk gewesen…

11 März 2008 • Corire - Ica

Einfach den Strand genießen!
"Inkahafen an der Pazifikkuste"

Eine lange Fahrt

Der Vormittag stand uns zur freien Verfügung. Ein Teil der Gruppe sah sich den alten Inka-Hafen an, ein anderer Teil erholte sich am Strand oder sprangen in die kalten Fluten. Der Wellengang war nicht zu unterschätzen.

Nach dem leckeren 3 Gänge-Menü brachen wir in Richtung Corire auf. Die Fahrt war sehr lang. Wir sind an verschiedenen Flusstälern vorbei gekommen. Unter anderem auch am Majestal, in denen überwiegend Reis angebaut wird. In Calama hielten wir zur Kaffeepause an, um uns für die weitere Fahrt zu stärken.

In Corire angekommen, hielten wir direkt vor dem Restaurant, in dem wir sämtliche Sorten von Flusskrebsen, Schrimps und Krabben als Buffet bekamen. Es war sehr fein. Anschließend ging es zu unserer heutigen Unterkunft ins Major Hotel. Wir saßen noch gemütlich auf einen Absacker zusammen und liesen die lange Reise Revue passieren.

12 März 2008 • Nazca - Yanque

Die Raftingmannschaft
"Silvia, Andrea und Robert auf 4910 m !"

Rafting / Höchster Punkt der Reise

Um kurz nach 8 wurden wir zu unserer heutigen Tour abgeholt. Anstelle des eigentlichen Angebotes, wollte die gesamte Gruppe das Zusatzmodul Rafting am Majes Fluss machen.

Unsere Guides kamen mit einem hellblauen VW-Käfer, samt Anhänger und 2 Schlauchbooten. Sie teilten die Rettungswesten und Helme aus, gaben uns Instruktionen und dann gings in einem 4er und 6er Boot los. Während der 40-minütigen Fahrt erzählte unser Guide, dass es um diese Jahreszeit unüblich ist zu raften und wir die erste Gruppe dieses Jahres sind, da sich recht viel Wasser (wg. der Regenzeit in den Bergen) im Fluss befindet.

An einer ruhigen Stelle holten das 4er Boot, das 6er Boot ein und da sie uns nicht vorbeilassen wollten, spritzten sie uns mit den Paddeln voll. Dabei war Karsten so übermütig, so dass er den Halt verlor und ins Wasser fiel :-) . Die andren Jungs im Boot holten ihn da aber schnell wieder raus. Die Fahrt war ein riesen Spaß und ging viel zu schnell vorbei.

Anschließend fuhren wir in ein Gebiet, indem wir uns die Fussabdrücke der Dinosaurier ansehen konnten. Nach dem Beladen des Tourbusses brachen wir in Richtung Colca-Tal auf. Wegen einem, für uns unplanmäßigen Umweg über Arequipa (um den Bus zu tauschen) benötigten wir länger als geplant nach Chivay.

Wir überquerten einen Pass in 4900 m Höhe. Einige von uns bekamen leichte Kopfschmerzen bis Schwindelgefühl. Das waren aber nur kleine Anzeichen der Höhenkrankheit, die dann auch schnell wieder vergingen. Völlig erschöpft gingen wir nach dem Abendessen bald zu Bett.

13 März 2008 • Colca-Schlucht - Arequipa

Fotostop im Colcatal
Der König der Anden

Cruz del Condor

Heute sind wir schon sehr früh los, um die Könige der Anden fliegen zu sehen. In Yanque hielten wir kurz am Hauptplatz an, um einen traditionellen Tanz und die Handarbeiten der Frauen zu besichtigen.

Weiter ging es mit Viviana, unsere lokale Führerin, ins Colcatal. Am Cruz del Condor angekommen, sahen wir zwei Kondore. Den einen nur kurz, aber der andere hatte für unsere Fotos stillgehalten.

Auf dem Rückweg machten wir einige Foto-Stopps und unser Warten wurde noch einmal belohnt. Wir sahen drei Kondore aus nächster Nähe. Es war sehr beeindruckend. In Chivay gingen einige von uns auf dem Markt, die anderen erholten sich in den heißen Quellen von Calera.

Nach dem Mittagsbuffet fuhren wir nach Arequipa ins Hotel. Danach bummelten wir noch ein bißchen durch das Zentrum. Zum Abschluss des Abends sind wir noch in eine Cocktailbar.

14 März 2008 • Arequipa

Absacker in Arequipa
Die Wäscherei im Kloster Santa

Sozialprojekt und Stadtführung

Heute konnten wir endlich mal wieder ausschlafen. Für ein Paar der Gruppe stand ein Besuch eines Sozialprojektes von viventura (einem Kindergarten und der Poliklinik) an.

Der andere Teil vergnügte sich in der Stadt beim Bummeln. Auf dem berühmten San Camillo Markt tranken wir frischen Obstsaft. Leider wurde hierbei auch Roberts Geldbeutel (mit einem total fiesen Trick) gestohlen. Aber zum Glück ist ihm, außer einem Schreck, nichts passiert.

Um ca. 13.00 Uhr traf sich die ganze Gruppe im viventura-Büro zum Kennenlernen der Mitarbeiter und zum gemeinsamen Mittagessen.

Anschließend trafen wir uns wieder mit Viviana, um die Stadt zu besichtigen. Zuerst ging es ins Kloster Santa Catalina und danach um den Hauptplatz herum.

Zurück im Hotel trafen wir auf die viventura-Mitarbeiterin Alexandra, die uns, zu unserer Überraschung ein Tour T-Shirt schenkte. Hierzu nochmal ein dickes D A N K E S C H Ö N!

15 März 2008 • Cuzco - Cusco

"Eine besondere Stadt"
"Koricancha , das Haus des Herrschers"

Die Inkahauptstadt Cuzco

Heute hieß es zeitig aufstehen. 05:15 Uhr startete der Bus vom Hotel Richtung Flughafen.

Nach der Landung in Cuzco, besichtigten wir auch gleich die Ruinen von Saqsayhuaman, hoch oben über der Stadt. Bis heute ist nicht eindeutig geklärt, ob es sich um eine Festung oder einen Zeremonientempel handelt.

Im Anschluss besuchten wir den Sonnentempel Coricancha, auf dessen Mauern die spanischen Eroberer die Santo Domingo Kirche errichteten. Nach einer kurzen Stadtführung hatte jeder von uns Zeit Cuzco auf eigene Faust zu erkunden oder einfach nur im Hotel zu relaxen.

16 März 2008 • Cuzco - Aguas Calientes

Anja hat die Putucusispitze erobert!
"Aguas calientes"

Auf dem Pfad der Inkas

Heute hieß es zeitig aufstehen. Nach einer mehrstündigen Zugfahrt starteten wir erwartungsvoll am Kilometer 104 unseren verkürzten Inka-Trail. Nur Anja fährt direkt nach Aguas Calientes und begleitet von Omar klettert sie den Putucusiberg hinauf.

Völlig erschöpft durch den Anstieg und die unbarmherzige Sonne erreichten wir den Regenwald. Ab hier entsprach die Wanderung schon eher unseren Vorstellungen. Traumhafte Panoramen sowie einige Inka-Ruinen machten den Trip zu einem der Highlights der Reise.

Nach ca. 5 Std. (mit Pausen) lag Machu Picchu vor uns. Dank herrlichen Wetters und weniger Touris bot sich uns am Sonnentor "Puerta del Sol" ein phantastischer Anblick, den wohl keiner von uns je vergessen wird.

Mit dem Bus erreichten wir anschließend Aguas Calientes, wo wir die Nacht verbrachten.

17 März 2008 • Aguas Calientes - Machu Picchu

Höhepunkt unserer Reise
"Robert nimmt die Weltallenergie auf!!!"

Der Höhepunkt

Heute besuchten wir Macchu Picchu, welches sehr beeindruckend ist. Unser Lokalguide führte uns durch die Macchu Picchu Stadt und erzählte uns seine Variante über die Entstehung sowie Bedeutung der Stadt. Dabei wurde uns klar gemacht, dass ein Felsbrocken auch als Fokus für himmlische Energie bzw. ein tonnenschwerer Steinbrocken durch die Inkas selbstverständlich mit Hilfe der 4. Dimension bewegt wurde. ;-)

Am Ende der Führung war noch genügend Zeit für andere Aktivitäten. Die ganze Gruppe besuchte noch die Inkabrücke. Robert und Anja besuchten noch den Huayna Picchu. Michaela wagt noch als einzige die Rückreise zu Fuss (notgedrungenerweise).

Wir trafen uns am Nachmittag in Aguas Calientes und warteten noch auf die Abfahrt unseres Zuges.

Den Tag ließen wir in Cusco in der malerische Procuradoresstraße ausklingen.

18 März 2008 • Cuzco - Cusco

Heiliges Tal
Eine interessante Stadt

Zum heiligen Tal

Eigentlich hatten wir den Tag zur freien Verfügung.

Die Gruppe hatte sich aber entschieden das Heilige Tal zu besuchen. Gegen 9.00 Uhr starteten wir.

Auf dem Weg dahin machten wir einige Stopps und besuchten z.B. eine Werkstatt, wo man sehen konnte wie hochwertige Wollerzeugnisse hergestellt wurden.

Gegen Mittag erreichten wir die Inka Ruinen und unser Guide versuchte uns wie den Tag zuvor einen Einblick über das Leben und Denken der Inkas zu geben.

19 März 2008 • Cuzco - Capachica

"Kerzenlicht obwohl es inzwischen Strom gibt"
Mit dem Chimboyaberg im Hintergrund

Vom Tal bis zum Titicacasee

Heute fuhren wir nach Capachica, eine Halbinsel am Titicacasee. Wir fuhren durch eine sehr grüne Landschaft und viele Maisfelder, wir machten einige Fotos und einen Einkaufstopp in der sogenannten "La Raya", die die Grenzlinie zwischen Cusco und Puno darstellt. Hier sahen wir den schneebedeckten Berg Chimboya, wo wir uns selbstverständlich fotografieren liesen.

Noch im Tageslicht kommen wir in Llachon (3800m) an, das ist ein Dorf auf der Halbinsel Capachica, hier wohnt die Quechua Bevölkerung und das ist der Ort unseres Aufenthalts für einen Tag.

Nach einem schmackhaften Abendbrot lernen wir unsere Hütten für die Übernachtung kennen, sehr einfach aber extra für uns gebaut und zum Schlafen vollkommen ausreichend.

20 März 2008 • Isla del Sol - Capachica

Titicacasee
unsere Wanderung
"Waehren unserer Wanderung auf der Halbinseln"

Ruhetag

Nach einer kalten Nacht standen wir früh auf und stärkten uns erstmal beim Frühstück im Haus von Emiliano, unserem Hauptgastgeber im Dorf LLachon.

Emiliano berichtete uns über das Leben im Dorf. Gegen 9.30 Uhr begann unsere Wanderung zum nahegelegenen Minigipfel der Insel, von dem wir eine schöne Aussicht auf den Tititcacasee haben. Emiliano erzählte uns während der Wanderung über die Pflanzenwelt von Capachica und deren Verwendung bei der Heilung verschieder Krankheiten.

Gegen Mittag fuhren wir mit dem Motorboot zurück zum Dorf. Hier erwartete uns schon das Mittagsessen, eine Quinuasuppe und Forelle.

Am Nachmittag hatten wir frei und gingen spazieren oder lümmelten etwas am Strand herum (leider zu kalt zum baden ;-)). Kinder aus dem kleinen Dorf kamen später am Nachmittag, um mit uns Fussball zu spielen. Nach einem spaßigem Spiel erfuhren wir, dass Michaela und Nicole Fussballspielerinnen sind!

Abends besuchten uns beim Essen zwei Mädchen aus dem Dorf mit ihrem Vater. Sie sangen für uns einheimische Lieder und der Vater spielte dazu auf einer kleinen Gitarre.

Emiliano zeigte uns auf seinem neu erworbenen Fernseher eine DVD vom Tititcacasee und die in der Nähe liegenden peruanischen Inseln. Mit Zitronenlikör hielten wir uns warm.

21 März 2008 • Copacabana - La Paz

Picknick am Titicacasee
"Grenzübergang"

Willkommen in Bolivien!

Heute verliesen wir Peru mit dem Ziel La Paz, Bolivien (übrigens wie wir gelernt haben nicht die Hauptstadt).

Wieder mal ist sehr früh aufstehen angesagt (5.00 Uhr ;-(( ). Nach einer circa halbstündigen Fahrt mit dem öffentlichen Bus (sehr sehr eng, sehr sehr holperig, nichts für Leute mit Platzangst) sind wir an der Bootshaltestelle des Titicacasees angekommen.

Unser erster Stopp während der 2 stündigen Schiffsfahrt sind die bekannten Uro-Inseln. Die Bewohner dieser Inseln gewährten uns Einblick in ihr sehr bescheidenes Leben. Nach Berichten unseres lokalen Führers über das Leben auf den Totorainseln fuhren wir weiter in Richtung Puno. Dort wartete schon unser Bus auf uns. Wir reisten entlang des Titicacasees bis zum Grenzort Desaguadero.

Auf der bolivianischen Seite angekommen besuchten wir Tiahuanacu, die Wiege der späteren Inkakultur. Unser lokale Führer Carlos klärte uns über die Geschichte dieses Volkes auf.

Anschließend geht es weiter über El Alto nach La Paz. Abends treffen wir uns im Restaurant unseres Hotels (oberste Etage, fantastischer Ausblick auf dem Kessel von La Paz), und durften unseren Begrüßungsdrink schlürfen.

22 März 2008 • La Paz

Abgrund
auf 4500 m Hoehe
auf 4500 m Höhe

Auf der gefährlichsten Straße der Welt

Ein Erlebnis der ganz besonderen Art erwartete und heute. Außer Fritz und Andrea machten wir uns früh auf dem Weg zur Downhillabfahrt auf der angeblich "gefährlichsten Straße der Welt", ein Muss für alle Abenteurer.

Am Startpunkt mit der Höhe von 4600 m erhielten wir Instruktionen zum Umgang mit den Bikes. Dann ging es endlich los und wir konnten erstmal 31 km asphaltierte Straße bergabwärts genießen.

Die nächsten 31 km fuhren wir mit kleinen Stopps auf der "Dirtroad", einer engen Schotterstrasse mit tiefen Abgrund. Hier hieß es Hintern aus dem Sattel und Hände an die Bremsen.

Die Abfahrt mit den Guides, die gut auf uns aufpassten, machte echt Laune. Im (sehr heißen) Tal auf 1100 m angekommen, wartete schon ein kühles Bierchen auf uns.

Rundum ein tolles Erlebnis uns ein sehr schöner Tag.

23 März 2008 • Uyuni - La Paz

Adios La Paz
"Im Zug"

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch Bolivien

Stadtführung La Paz mit unserem Lokalguide Carlos - Abfahrt um 8 Uhr. Da es Ostersonntag ist, ist La Paz so gut wie leer - kaum Autos, die die Straßen verstopfen, kaum Fussgänger, die sich mit Geschick oder viel Glück durch die nicht gerade großen und häufigen Lücken schlängeln müssen. Kurz: eine Rarität, welche sich für uns als Vorteil erweist. Der Bus kann zügig durch die Straßen gleiten.

Erster Stop ist das ca. 500 m tiefer gelegene Mondtal mit seinen bizarren stiftartigen Felsformationen. Danach geht es zurück in die Innenstadt, wo uns Lokalguide Carlos die verschiedenen Stadtviertel und Sehenswürdigkeiten zeigt. Dazu gehört auch der für Bolivien typische Vormittagssnack, die Salteña.

Vom Mirador hat man einen beeindruckenden Ausblick über La Paz. Anschließend ging es zum berühmten Hexenmarkt, wo alles angeboten wird, was die traditionelle Kräuterküche so zu bieten hat - von Heilkräutern bis hin zu getrockneten Llamaembryos.

Nach kurzem Souvenirshopping ging es zurück ins Hotel um das Gepäck zu holen und um mit unserem gelben Bus zum noch gelberen Busbahnhof, welcher von Gustave Eiffel entworfen wurde, zu fahren.

Nach dem Einchecken des Gepäcks, welches bei allen durch die Souvenirs schon einiges an Gewicht zugelegt hatte, ein kleiner Snack und dann Abfahrt mit dem öffentlichen Bus nach Oruro. Die geplante Fahrtdauer von 3 Stunden wurde durch meherere Verzögerungen. Eine Osterprozession mit Tänzerinnen und Millitärkapelle, welche quer über die Straße verlief, verlängerte die Fahrt (um fast 2 Stunden). Wir hatten gerade mal noch 8 Minuten, um unser Gepäck aus dem Bus zu erhalten, zum Bahngleis zu laufen, Gepäck wieder einzuchecken und in unser Abteil zu springen.

Kaum im Abteil, fuhr der Zug auch schon los in Richtung Uyuni. Das Essen im Bordrestaurant war gut. Es wurden auch DVDs gezeigt, um die fast 8-stündige Fahrzeit zu verkürzen. Die Überraschung kam um 23 Uhr - Kissenverteilung, dann Licht aus, Film aus, Restaurant zu, üeren zu, Schaffner weg. Die Passagiere dürfen nun schlafen. Nicht dass diese eine andere Wahl gehabt hätten…. Der Zug fuhr weiter durch die nächtliche Wüstenlandschaft Boliviens.

24 März 2008 • Sucre - Chuvica

"Holaaaa!..."
"Wunderschöne Landschaft"

Salzwüste und andere Naturwunder

Lichter erscheinen am Horizont, Uyuni. 7 Stunden Zugfahrt gehen zu Ende. Gepäckbeladen geht es zu Fuß über die menschenleere Hauptstraße zum Hotel.

Schlafen. Ausschlafen, da es erst um 10 Uhr zum Migrationsbüro ging, um die Ausreise nach Chile zu regeln. Getränke kaufen und warten auf Jeeps, welche doch etwas zu spät aufgetaucht sind.

Dann ging es los. Zunächst zum Cementerio de trenes, wo alte Züge und Loks ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Danach fuhren wir nach Colchani, wo uns die Salzherstellung erklärt wurde.

Anschließend sahen wir die Salzwüste. Zunächst nur als Wasserstreifen am Horizont, dann eine weiße Fläche so weit das Auge reicht. "Salzhaufen", Wasserlöcher bleiben schnell hinter uns zurück, als wir nach Isla Pescado fahren.

Die Isla Pescado ist eine mit Riesenkakteen bewachsene braune Insel, mitten der weißen Salzwüste. Nach den Picknick machten wir uns auf Inselwanderung mit wirklich atemberaubenden Ausblicken. Blauer Himmel, Sonne, weißes "Meer" grüne Kakteen, braune Korallformationen. Einfach Malerisch!

Nach kurzer Fahrt über die Salzfläche und Spiegelfläche erreichen wir unser Quartier für die Nacht. Idylisch am Rande der Salzwüste gelegen (mit warmen Wasser und Strom, allerdings nur von 19-20 Uhr).

25 März 2008 • Potosi - San Pedro De Atacama

"Vor dem Steinbaum"
"Pause im Steintal"

Von Lagune zu Lagune

Nach einer kurzen Nacht am Rande der Salzwüste gaben die beiden Jeeps pünktlich um 5 Uhr Gas. Auf Silvi war diesmal leider kein Verlass ;) Hatten wir doch darauf vertraut, dass sie den Fahrer frühzeitig auf einen P-Stop ansprechen würde (P steht hier nicht für Photo ;-)

Nach ca. 4 Stunden kam dann doch der erste Stop. Weitere Stationen waren dann die stinkende Lagune, wo wir die ersten Flamingos vor die Linse bekamen. Die rote Lagune, wo wir Mittagspause machten, ein Feld mit verschiedenfarbigem kochenden Schlamm und Geisiren; die weiße und die grüne Lagune.

Höchster Punkt war heute 4870 m.

Gegen Abend erreichten wir die Grenze nach Chile, wo das komplette Gepäck durchsucht wurde. Nachdem wir uns im Hotel Takha Takha den Wüstenstaub abgewaschen hatten, liesen wir den sehr farbenfrohen Tag im Restaurant ausklingen.

26 März 2008 • Potosi - Uyuni

"Las tres Marias"
Kirche von San Pedro

Brennend heißer Wüstensand

Heute war ausschlafen angesagt; dann ein ausgiebiges Frühstück in Gesellschaft diverser Vierbeiner.

Anschließend konnte jeder nach Belieben relaxen und shoppen, bevor es mit dem Bus zum Aussichtspunkt mit Blick über die Atacama-Wüste ging. Erst fuhren wir ins Tal des Todes und dann ins Mondtal, wo ein Barfuß-Spaziergang anstand.

Nach dem Besuch der Salzminen gings zum Viewing-Point für einen beeindruckenden Sonnenuntergang.

Nach dem Abendessen am offenen Feuer genossen wir die Happy Hour.

27 März 2008 • Chuvica - Santiago de Chile

San Pedro de Atacama
Valle de la Luna beim Sonnenuntergang

Langer Tag

Wir haben heute einen Ruhetag, denn die Fahrt nach Calama zum Flughafen findet erst am Nagmittag statt. Andrea und Fritz sitzen gemütlich bei einem Kaffee und schreiben dabei ihr persönliches Tagebuch. Holm, Karsten und Micha (später auch Robert) machten eine Wanderung in der Umgebung und Silvia, Anja, Nicole ritten um das Dorf. 16 Uhr nachmittags fahren alle zum Flughafen von Calama und nach einem "Durcheinander" am Gepäckschalter verabschieden wir uns von Omar und fliegen nach Santiago.

Am Flughafen angekommen warteten wir auf unseren Busfahrer, tauschten Geld und freuten uns auf unser Hotel im Stadtteil Down Town.

2 Min. vom Hotel waren noch in verschiedene Kneipen, wo wir noch gemütlich zu Abend aßen und unseren letzten Abend ausklingen ließen.

28 März 2008 • Frankfurt - Santiago

Santiago de Chile
Plaza de Armas

Adiós Latinoamerica!

Der letzte Höhepunkt unserer Tour, die Gruppe macht heute die Stadtrundfahrt in der Hauptstadt Chiles. In Santiago besuchten wir zuerst den Platz um den Prasidentenpalast, an dem gerade die Wachablösung war. In den Palast durften wir leider wegen aktueller Ausschreitungen nicht. Danach ging es in einen "Kaffee mit Beinen". Weiter fuhren wir zum Plaza de Armas mit Besichtigung der Kathedrale und anschließendem Mittagessen. Mit der Seilbahn schwebten wir zum Aussichtspunkt, wo wir den größten Santiagos bewundern konnten.

Anschließend kehrten wir zum Hotel zurück, wo wir unser Gepäck holten und uns leider von Anja verabschieden mussten. Sie darf noch etwas bleiben.

Heute Abend fliegen wir nach Hause zurück und verabschieden uns von Lateinamerika bis auf das nächste Mal. Auf Wiedersehen!!!