Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Ankunft in Peru
Nach dem langen Flug über den Atlantik landete der Flieger in Lima an. Am Flughafen wurden wir von unseren Reiseleiter Lukas herzlich begrüßt. Aus dem Flughafen raus zu kommen dauerte sehr lang, ein Gepäckstück erscheint auch erst als die Hoffnung, dass es angekommen ist, langsam schwindet.
Unser Tourbus brachte uns in den Stadtteil Miraflores zu unserem Hotel. Hier erklärte uns Lukas kurz den Ablauf der Tour und hieß uns bei einem ersten Pisco Sour nochmals in Peru Willkommen.
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Die Stadt der Könige
Am Vormittag brachen wir zur Stadtrundfahrt in Lima auf. Unser lokaler Guide zeigte uns die schönen Seiten dieser Großstadt. Wir fuhren durch den modernen Stadtteil Miraflores, alles dauerte etwas lange weil gerade in Lima viel gebaut wird und viele Straßen gesperrt sind.
Anschließend ging es in die Altstadt von Lima mit dem "Plaza de Armas". Wir besichtigten das San Francisco Konvent, gingen dort auch durch die Katakomben.
Unser Mittagessen nahmen wir in einem kleinen, überwiegend von Einheimischen besuchten Lokal ein und probierten dort zum ersten Mal die unterschiedliche schmackhafte Küche Perus.
Im Anschluss brachen wir auf zur Weiterfahrt in das Nationalreservat von Paracas auf.
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Von den Ballestas Inseln bis zur Wüstenoase
Der 3. Tag begann mit einem Frühstück im Freien. Dabei gab es eine ausgezeichnete Geburtstagstorte, denn Francesco feierte seinen Geburtstag. Danach gings auf einer rasanten Bootsfahrt zu den Ballestas Inseln. Neben Humbold-Pinguinen und Seelöwen konnten wir auch zahlreiche Kormorane beobachten. Dank Mützen, Kaputzen und viel Glück entkamen wir auch dem Vogelkot - obwohl der ja Glück bringen soll…
Wieder im Hafen angekommen wurden wir von einer Gruppe Pelikane in Beschlag genommen. Erholung und Stärkung von der Bootstour gabs bei frischem Fisch in einem kleinen Hafen mit Blick auf den Pazifik. Nach einem so ausgiebigen Mahl kam uns der anschließende Besuch einer Pisco-Brennerei gerade recht, bei dem wir zuerst Details über die Pisco-Herstellung erfuhren und dann das peruanische Nationalgetränk verkosten durften.
Als wir schon mit einem ruhigen Abend in der Oase Huacachina rechneten, wurden wir bald eines besseren belehrt: Bei einer rasanten Buggytour durch die Dünen, bei dem auch das Sandboarden nicht ausgelassen wurde, erforschte der mutigere Teil der Gruppe das innere der Wüste.
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Warten…warten…warten
Gewollt oder ungewollt - heute morgen kamen doch noch alle in den Genuss einer Buggytour. Dank eines umgestürzten Strommastens mussten wir unseren bequemen Bus zurücklassen und per Buggy und öffentlichem Bus unseren Weg nach Nazca fortsetzen.
Den Rest des Tages verbrachten wir in banger Vorfreude auf den Rundflug über die Nazca-Linien. Wir warteten…und warteten…und warteten…Doch mittlerweile haben wir uns an die peruanische Gemütlichkeit gewöhnt.
3 Reisetabletten-Packungen später ging es endlich los. Trotz des für einige etwas ungewohnten Flugstils konnten wir von oben aus die Figuren bestaunen. Nach einem üppigen Abendessen fielen wir erschöpft in unsere Betten.
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Panamericana
Recht früh ging es heute los, da wir noch zwei Besichtigungen vor hatten. Der lustige lokale Guide zeigt uns zuerst das Bewässerungssystem, dass seit Jahrhunderten Instand gehalten wurde. Es sind unterirdische Kanäle, die selbst dann Wasser führen, wenn der Fluss ausgetrocknet ist. Alle ca. 25 m gibt es spiralförmige "Einstieglöcher". Das Wasser ist sauber und warm!
Weiter ging es zu einem antiken Friedhof, leider sind die meisten der Gräber schon längst von Grabräubern geplündert worden, aber einige wurde rekonstruiert und mit ebenfalls rekonstruierten "Mumien" versehen. Eine echte Mumie sahen wir im kleinen Museum daneben.
Dann ging es an die lange Fahrt, wir waren von 10 bis 21 Uhr auf der Panamericana unterwegs. Zuerst durch Sandwüstenlandschaften, ab und zu durch eine fruchtbares Tal unterbrochen. Mittagsrast hatten wir am Puerto Inka, einem Inkahafen, von wo der Inka in Cuzco durch Läufer (innerhalb von 24 Stunden!) mit Fisch versorgt wurde.
Weiter ging es, die Küste wurde felsig und steil, 200 m über dem Wasser, es ging fast senkrecht hinunter. Viele Kreuze am Straßenrand deuteten darauf hin, dass andere Fahren nicht so sicher und vorsichtig unterwegs waren der unserer. Da es ja schon um 18h finster wird (Winter!) kamen wir im Dunkeln in Arequipa an, es war schon aus der Ferne ein zauberhaften Anblick.
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Die weiße Stadt
Am morgen wurden wir von Sonja im Hotel abgeholt, nachdem wir mal wieder ein wenig ausschlafen konnten. Dann ging es los in die Schule in Villa Cerrillos, dem Projekt von viSozial. Neben einem Rundgang durch das Schulgelände erwarteten uns viele fröhliche Kinder, die uns mit Freude ihre Arbeit zeigten.
Beim anschließenden Besuch des Marktes "San Camilo" konnten wir einen echten peruanischen Markt kennen lernen. Beim Mittagessen im Garten des viventura-Büros konnten wir die Mitarbeiter unseres Reiseveranstalters kennen lernen. Uns erwartete nicht nur ein einladend gedeckter Tisch, sondern auch ein köstliches Essen, dass von der Köchin Carmencita zubereitet worden war.
Gestärkt ging es dann weiter in das Domenikaner-Kloster "Santa Catalina", wo wir einen ausführlichen Rundgang durch das Kloster und einen guten Einblick in das Leben einer Nonne im 17. Jh erhielten. Danach erkundeten wir die Altstadt der weißen Stadt.
Bei einem echten Cappuccino im "Capriccio" ließen wir den spannenden Tag Revue passieren.
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Entlang des Colca-Canyon
Auf unserem ersten Stopp auf dem Weg in den Colca-Canyon durften wir unsere ersten Alpacas in einer Alpaca - Fabrik kennen lernen. Dann ging es auch schon los auf die etwas unsanfte Fahrt durchs Colca-Tal. Da es nach der Hälfte der Fahrt keine geteerten Strassen mehr gab, wurden wir auf dem weiteren Weg ordentlich durchgeschüttelt. Die erste Erfahrung mit der Höhe erwartete einige von uns an einem der höchsten Punkte der Reise: dem Pass von Patapampa. Auf 4910 m Höhe wurde es dem ein oder anderen doch etwas schwindlig. Das legte sich allerdings schnell als wir weiter in Richtung Cabanaconde auf Vicuña- und Alpaca-Herden stießen, die wir aus nächster Nähe beim Grasen beobachten konnten.
Das letzte Stück legten wir dann zu Fuß zurück. Durch eine beeindruckende Berglandschaft führte uns ein schmaler Pfad bis nach Cabanaconde.
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Kondore am Colca-Tal
Von den ersten Sonnenstrahlen geweckt, machten wir uns auf den Weg zum Cruz del Condor, dem Kreuz des Kondors. Mit etwa einer Stunde Verspätung (auch der Kondor scheint sich an die peruanische Pünktlichkeit zu halten) erhoben sie sich endlich aus dem Canyon und boten uns eine spektakuläre Flugshow. Nach ca. 1542725 Fotos machten wir uns weiter auf den Weg durch den Colca Canyon mit mehreren Fotostopps an den besten Aussichtspunkten.
Natürlich durfte ein Besuch der Marktstände am Wegrand nicht fehlen, bei dem wir auch in den Genuss unserer ersten Tuna-Frucht (Kakteen-Frucht) kamen.
In einem Thermalbad bei Chivay konnten wir danach die Seele etwas baumeln lassen und uns vor der restlichen Heimreise nach Arequipa stärken.
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Die Inkahauptstadt Cuzco
Der Tag begann mal wieder früh morgens - diesmal sehr früh morgens. Schlaftrunken machten wir uns illegaler Weise über das bereits gedeckte Frühstücks-Buffet her (für uns waren heute nur Lunch-Pakete vorgesehen). Um Lukas dadurch nicht in grössere Schwierigkeiten zu bringen, brachen wir dann schnellst möglich zum Flughafen nach Arequipa auf. Immernoch leicht müde landeten wir 2 Stunden später in Cuzco und fuhren in unser Hotel, unserer Bleibe für die nächsten zwei Nächte.
Danach brachen wir zu einer Besichtigung der ehemaligen Hauptstadt der Inkas auf. Unser lokaler Führer brachte uns den riesigen Ruinenkomplex von Saqsayhuaman näher, von wo man auch einen herrlichen Blick über die gesamte Stadt hat. Nach einem Stadtrundgang und einem gemeinsamen Mittagessen konnten wir auf eigene Faust das vielfach als schönste Stadt Perus bezeichnete Cuzco erkunden.
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Freier Tag: Cuzco und Umgebung
Heute war ja der "freie Tag" und wir unternahmen Unterschiedliches. Francesco und Brigitta sahen sich Cuzco näher an und besuchten dabei auch die Kathedrale (mit dem ältesten Gemälde von Cuzco), und nahmen am Hochamt mit dem Bischof teil. Einige von uns, die den Inka-Trail vorhaben (Anna, Ingrid, Ruppert, Elly und Christian), nutzten den Tag, um sich das "Heilige" Urubamba Tal anzusehen: Markt in Pisac (auch Bauernmarkt).
Vor der Kirche standen in Landestracht gekleidete Dorfvorsteher aus den umliegenden Ortschaften, die dann um 11h feierlich die Messe besuchten; Inka-Ruinen oberhalb von Pisac. Dann ging es weiter nach Ollantaytambo, wo es wirklich beeindruckende, festungsaehnliche Inkaruinen gibt, die beim Eintreffen der Spanier noch im Bau waren. Am Heimweg sahen wir noch in Chinchero vorbei. Auch der Rest der "Truppe" macht einen schönen Ausflug nach Chinchero und zu sehr interessanten Salzterassen und Inka-Experimentieranlagen (Ackerbau).
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Am Inka-Trail und durchs Heilige Tal
Heute trennte sich die Gruppe. Ein Teil machte den 1-Tages-Inkatrail oder der Rest besuchte das heilige Tal.
Unser Trail-Guide Javier holte uns um 6:20 Uhr ab und um 6:50 Uhr fuhr der Zug ab. Zuerst arbeitete er sich im "Zick-Zack" Verfahren mit etlichen Spitzkehren den Berg hinauf, später dann im gleichen Verfahren auf der anderen Seite wieder hinunter. Lustige Art, sich Tunnel zu ersparen! Der Zug fuhr dann ab Ollantaytambo neben dem Urubamba dahin, der (trotzdem wir im wasserarmen Winter sind) soviel Wasser führt, wie unsere Alpenflüsse, ein toller Anblick. Gegen 11 Uhr waren wir an "Km 104", wo der 1-Tages Trail beginnt. Die ersten 3 Stunden geht es ca. 550 Höhenmeter bergauf bis nach Winay Wayna, einer schönen Inka-Anlage. Man steigt zuerst durch nicht so stark bewachsenes Gelände bergan, dann aber merkt man den subtropischen Regenwald. Wir merkten ihn besonders: es regnete eine zeitlang. Es war aber ein tolles Erlebnis. Selbst jetzt im Winter sahen wir Orchideen und dichte Vegetation. In Winay Wayna angelangt (nach den letzten 319 Stufen) waren wir doch froh über die Raststation.
Weiter ging es zum Sonnentor, zwar im Prinzip in ähnlicher Höhe (2700 m), aber der Weg war nicht gerade eben. Wieder kosteten die letzten Stufen Überwindung. Aber dann kam die Sonne und wir hatten einen herrlichen Blick auf Machu Picchu. Bis zur Anlage hinunter sind es dann nochmals etwa 45 Minuten, um 17 Uhr kamen wir an und nahmen den Shuttle-Bus hinunter nach Aguas Calientes.
Der zweite Teil der Gesamtgruppe besuchte heute zunächst das Heilige Tal (Pisac und Ollantaytambo), und kam dann von Ollantaytambo mit dem Zug direkt nach Aguas Calientes.
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Die Inkastadt Machu Picchu
Um einer der ersten Reisegruppen in der Sagen umwogenen Inkastadt Machu Picchu zu sein, bezogen wir bereits um halb sechs Posten bei den Bussen, die uns zu unserem Ziel bringen sollten. Leider waren wir aber nicht die einzigen, die auf diese Idee gekommen waren…So zog sich die Anfahrt noch ca. eine Stunde, bis wir endlich bei den Weltbekannten Ruinen angekommen waren.
Die Warterei hat sich jedoch definitiv gelohnt. Machu Picchu übertraf unsere Erwartungen und die Sonne, die uns den gesamten Besuch lang Gesellschaft leistete, trug ihren Teil zu diesem gelungenen Ausflug bei. Trotz der vielen Stufen, die wir zu bewältigen hatten, bleibt es sicher bei jedem Teilnehmer ewig in Erinnerung.
Nach einer interessanten Führung, konnten wir die Inka-Stadt selbstständig erkunden. Einige von uns machten eine kleine Wanderung zur Inka-Brücke.
Am späten Nachmittag brachte uns der Zug durch das beeindruckende Tal, das vom Nebelwald gesäumt ist, zurück nach Cuzco. Den Abend ließen wir bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen. Hier konnten wir auch endlich die Peruanische Spezialität, das Meerschweinchen, kosten - Aber nicht jeder kam dabei auf den Geschmack
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Willkommen in Capachica
Kurz vor 7 Uhr fahren wir ab, bleiben aber zuerst noch bei einem Obstmarkt stehen, um ein paar Kisten Obst als Gastgeschenk für die Gastgeber in Capachica zu kaufen. Touristen stehen wohl früher auf als Einheimische: Nur einige Stände sind besetzt!
Bald nach Cuzco halten wir bei einer Kirche mit beeindruckenden Wandbildern, die "Sixtinische Kapelle" von Peru, sozusagen. Danach hieß es ersteinmal: Bus-Bus-Bus.
Die Mittagsrast erfolgt in einem schönen Canyon, das dem Vergleich mit dem Monument Valley in Arizona standhält. Weiter geht es nach Juliaca - eher trostlos, zumindest dort, wo wir fahren. Wieder einmal kontrolliert uns die Polizei (obwohl diesmal der Bus gar nicht rot ist). Auf staubiger Strasse dauert es noch etwa zwei Stunden bis wir bei Sonnenuntergang in der kleinen Siedlung auf der Halbinsel Capachica ankommen. Nach der Begrüßung werden wir von den jeweiligen Gastgebern in unsere Häuschen gebracht. Es gibt sogar Strom! Die Häuschen sind meist ins Gehöft des Gastgebers eingebunden, mit eigenem WC nebst Wasserkübel, manchmal sogar mit fliessendem Wasser.
Wer Lust dazu hat, wird in lokale Tracht eingekleidet und dann gibt es ein gemeinsames Abendessen und Musik und Tänze am Lagerfeuer. Auch wir werden eifrig zum Mittanzen animiert, obwohl keinem die Schrittfolgen so richtig klar sind. Wir hopsen eben mit. Zum Abschied singen auch wir ein Gute-Nacht-Lied und gehen dann schlafen. Es wird recht kalt und die Schlafsäcke haben gute Dienste geleistet. Aber auch diejenigen, die keine solchen mithatten, haben es gut überstanden.
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Die Schwimmende Insel vom Titicacasee
Heute unternahmen wir nach dem Frühstück eine kleine Wanderung.
Der Weg ging stetig bergauf bis wir den Gipfel eines Berges erreicht hatten. Von hier aus hatten wir einen wunderschönen Blick auf den Titicacasee, so dass wir uns von diesem Anblick gar nicht trennen wollten, aber das Mittagessen wartete. Nach dem Mittagessen fuhren wir mit dem Boot nach Puno. Unterwegs besuchten wir eine kleine Uro-Insel. Hier wurde uns den Aufbau der schwimmenden Insel erklärt und wie diese verankert werden. Danach hatten wir noch Gelegenheit, uns die Insel anzuschauen, die Häuser zu besichtigen und auch mit dem aus Binsen hergestellten Boot zu fahren. Abends gingen wir noch zusammen in ein sehr schönes Restaurant essen, es gab auch eine Show mit Lifemusik und typischen Tänzen der Region.
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Von Peru nach Bolivien
Heute ging es auf in Richtung Bolivien und wir fuhren schon früh zur Grenze, wo uns Märkte erwarteten. Nach mehr als einer Stunde konnten wir dann endlich den chaotischen Grenzübergang passieren und uns in Richtung La Paz auf machen.
Auf dem Weg nach La Paz sehen wir eine Tempelanlage und Pilgerstätte der Tiahuanaku Kultur, die als eine Mutterkultur der Inkas gilt. La Paz, erreichen wir spät nachmitags und am Abend gingen wir alle zusammen noch essen.
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Im Herzen Boliviens
Heute machten wir unsere Stadtrundfahrt in La Paz. Wir fuhren mit dem Bus in den Kessel der Stadt, sahen dort die Häuser der besseren Gesellschaft und weiter zum Valle de la Luna mit den bizarren Erd- und Steintürmen, dass einer Mondlandschaft gleicht. Danach ging es ins Zentrum von La Paz. Zuerst fuhren wir zum Hauptplatz Plaza Murillo mit dem Parlamentsgebäude, dem Präsidentenpalast und der Kathedrale. Danach besuchten wir den Hexenmarkt, sahen dort die verschiedenen Hexenzutaten wie Kräuter, Steine und Lamaföten, die Glück bringen sollen. Den Nachmittag hatten wir zur freien Verfügung.
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Streik in Uyuni
Heute sollte es eigentlich nach Uyuni gehen. Leider sollte es uns nicht weit bringen. Nach unserem freien Nachmittag in La Paz, fuhren wir um 14 Uhr mit unserem Bus nach Oruro, einer Stadt im Altiplano südlich von La Paz. Anschliessend hätte es mit den Zug weiter gehen sollen nach Uyuni, aber der Zug fuhr nicht, es hieß es gäbe Blockaden. Deshalb wurde das Program geändert und wir mussten die Nacht in Oruro verbringen.
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Ganzkörpermassage
Früh um sieben Uhr konnten wir Oruro verlassen, denn in der Nacht wurde uns ein Bus aus La Paz geschickt, damit wir Uyuni ansatt auf Gleisen, auf Rädern erreichen können. Die Fahrt war sehr lang, ungefähr zehn Stunden waren wir unterwegs. Nach den ersten hundert Kilometern gab es dann auch keine Asphaltstrasse mehr, es ging weiter auf Schotterpiste, die in einem sehr schlechten Zustand war. Wir konnten uns nicht erklären wie unser Bus es in einem Stück schaffte. Spät nachmittags kamen wir in Uyuni an und nach einer Pizzarunde gingen wir ins Bett.
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Der Salzsee
Heute sahen wir die Salzwüste von Uyuni! Wir konnten richtig ausschlafen, denn wir fuhren erst um halb zwölf los. Heute waren wir mit drei Jeeps unterwegs, das war schon viel bequemer als unser Bus von gestern. Zuerst fuhren wir zu einem Eisenbahnfriedhof, ein toller Platz für Eisenbahnfanatiker, die kleine Stadt Uyuni war früher ein wichtiger Verbindungspunkt zwischen den Minen im Hochland und den Städten, wo hin diese Rohstoffe exportiert wurden. Nach diesem kurzen Halt ging es zu einem kleinen Ort am Rande der Salzwüste. Hier wurde uns gezeigt wie die Einwohner das Salz verarbeiten.
Danach fuhren wir in die Salzwüste. Der Kontrast der Farben ist wunderschön. Wir besuchten ein Hotel, das nur aus Salzblöcken gebaut ist. Später ging es weiter zu einer Insel mitten in der Salzwüste, wo wir ein Picknick machten und im Anschluß wanderten wir über die Insel mit den riesigen Kakteen. Nach dem Sonnenuntergang gingen wir schlafen, heute am Rande der Wüste. Hier gibt es wenig Platz, deshalb schlafen wir alle verteilt in zwei Zimmern.
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Eine bizarre Landschafft
Heute fuhren wir sehr früh los. Um vier Uhr Morgens waren wir schon unterwegs! Auch heute ging es mit den Jeeps weiter. Wir fuhren durch freies Gelände, wir konnten nicht glauben wie die Autos ohne Probleme durch Sand, teilweise große Steine und kleine Flüße fahren konnten. Unterwegs kamen wir vorbei an Seen wo es Flamingos gab, wir sahen auch Vicuñas und eine sehr dicke Vizcacha.
Unser Mittagessen war an der Laguna Colorada, die durch Algen eine starke rote Farbe hat. Befor wir die chilenische Grenze erreichten sahen wir noch Geysire und die Grüne Lagune. Die Einreise nach Chile war durch viel Bürokratie müsam und dauerte lange. Abends gingen wir fast alle zusammen essen, denn heute war auch unser Abschiedsessen. Erschöpft ging es danach ins Bett.
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Eine Moderne Hauptstadt
Früh morgens fuhren wir eine Stunde auf einer asphaltierten Strasse mitten durch die Wüste nach Calama, um von dort nach Santiago zu fliegen. Hier mussten wir uns leider von unserem Reiseleiter Lukas verabschieden. In Santiago holte uns Adrian am Flughafen ab. Nachdem wir alle unser Gepäck wieder hatten, ging es erst mal ins Hotel, um uns dort ein wenig frisch zu machen und auf die Citytour vorzubereiten. Zuerst besuchten wir die Markthalle wo wir auch zu Mittag gegessen haben. Nach dem leckeren Fisch und ein bisschen Live-Musik ging es dann durch Santiagos Fussgängerzonen, über die Plaza de Armas mit der Kathedrale, bis zum Regierungspalast. Einige Männer der Gruppe waren besonders von den kurzen Röcken der Bediehnung in einem für Santiago typischen Café con Piernas begeistert. Später sind wir mit einem Funicular (Seilbahn) auf den Ausichtspunkt auf dem Cerro San Cristobal gefahren und haben dort die mächtigen Anden bewundern dürfen, die bei Sonnenuntergang in glänzendem Rot erstrahlen. Während manche nun ins Hotel sind um sich vor dem Abendessen ein wenig auszuruhen, sind andere noch auf eigene Faust losgezogen, um die letzten Souvenirs zu kaufen, oder noch die ein oder andere Ecke der chilenischen Metropole zu entdecken.
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Freier Tag in Santiago
Nach einem wunderbaren Aufenthalt auf der Osterinsel, hat die Gruppe die Hauptbesichtigungspunkte der Stadt, mit der Metro und zu Fuss, auf eigene Faust besucht. Plaza de Armas, Kathedrale, Regierungshaus und nicht zuletzt die Markthalle, wo sie Mittag gegessen haben. Leider "wechselte" der Anhänger von Liselottes Kette den Besitzer (Diebstahl).