Die gefährlichste Straße der Welt

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    16.01.2009
    Freitag | La Paz
    Die gefährlichste Straße der Welt
    Heute stand für den Großteil der Gruppe ein absolutes Highlight an. Eine Downhill-Mountainbike-Tour auf der gefährlichsten Straße der Welt. Der alte Transportweg wird mittlerweile fast ausschließlich für diese Touristenattraktion genutzt, weil man sich entschlossen hatte, eine neuere Straße entlang des gegenüberliegenden Berges zu bauen. Bis 2005 kamen hier viele, viele Menschen ums Leben.

    Um 7.30 Uhr ging es mit einem Van los in Richtung der höchsten Stelle und nach Instruktion, Ankleide und Fahrradtest ging es hinab. Kaum etwas zu sehen und dann noch bei einem gewissen Tempo die Spur zu halten, verlangte Sandra, Daniela, Barbara, Ulrike, Stefan, Uwe und Axel einiges ab, während Cosima sich das ganze aus dem Van anschaute und für die Fotos zuständig war.

    Denise und Martin bestiegen unterdessen den 5.300m hohen Gipfel in der Umgebung und konnten nochmal am eigenen Leib verspüren, wie die Höhenluft Einfluss auf die allgemeine Leistungsfähigkeit nimmt. Selbst ein paar hundert Meter zu gehen, wurde dort schon zur Tortur, aber wie so oft entschädigt der Ausblick für vieles. Ein letzter Blick auf den Titicacasee, ein toller Blick auf La Paz....

    Unterdessen musste sich die Gruppe der Mountainbiker von ihrem Support Vehicle trennen, da ein Erdrutsch eine Weiterfahrt mit dem Auto unmöglich machte. Das Wetter wurde allerdings zunehmend besser und so konnte die Gruppe den weiteren Weg mit deutlich besserer Sicht in Angriff nehmen. br>
    Cosimas Intensiv-Spanischkurs mit dem Fahrer des Van wurde auf der neuen Umgehungsstraße fortgesetzt und nach einiger Zeit traf man sich an einem der vielen Kontrollpunkte wieder. Nachdem die Räder wieder verstaut waren, wurde die Fahrt zu einem nahegelegenen Hotel aufgenommen und dort konnte sich die Mannschaft duschen und im Hotelpool abkühlen.

    Eine kleine interne "Arschbomben-Meisterschaft" wurde ausgetragen, der Sieger will aber unerkannt bleiben :-) Nach einem ausgiebigen Essen und einer Mahlzeit für die Mücken (Ulrike und Cosima waren wieder mal die Leidtragenden) wurde die Rückfahrt angetreten. > Die war dann auch noch ganz schön abenteuerlich...der Van spuckte und sprotzte, saufte ein paar mal ab, ließ sich kaum noch starten und jeder gute Radfahrer hätte den Van trotz der Höhe im Anstieg überholt. Ein platter Reifen wurde in La Paz dann noch mit der Fahrradpumpe wieder aufgepumpt und so kamen die Radler dann doch wohlbehalten im Hotel an. Die Zeit dazwischen wurde mit einem Charakterrate-Spiel verkürzt und so waren Ulrike mit Biene Maja, Sandra mit Pippi Langstrumpf , Stefan als Mr. Spock und Axel als Niki Lauda bestens beschäftigt...

    Den Abend ließen wir diesmal im "Traffic" ausklingen, einem Mischmasch aus Restaurant und Disco. Da die Einheimischen doch deutlich später die Gegend unsicher machen, waren wir eigentlich unter uns. Die Cocktails waren wieder richtig lecker und so machten wir uns relativ spät nach einem ereignisreichen Tag auf den Rückweg zum Hotel, um am nächsten Tag die Weiterreise nach Sucre in Angriff zu nehmen.
    Spruch des Tages:
    Stefan, der ja seit Tagen Probleme mit seinem "Konfirmandenbläschen" hat: diese Reise hätte ich niemals antreten können...als FRAU (die Toilettensituation in Südarmerika könnte deutlich verbessert werden und die Mädels der Truppe "zwicken s"
    Vorheriger Tag: Stadttour !!
     
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