Reisetagebuch viComfort Peru Bolivien Chile XXL - 10.10.2008

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Unsere Reiseteilnehmer mit ihrem Tourguide starten ihr Abenteuer am 10.10.2008. In diesem Reisetagebuch schildern sie ihre Erfahrungen die sie während ihrer viComfort Reise durch %COUNTRY%, Bolivien und Chile gemacht haben. Möchten Sie Ihre eigenen Erfahrungen machen? Lernen Sie unsere Auswahl an Rundreisen kennen!

Reisebericht | Tour vom 10.10. - 04.11.2008

Reiseleiter dieser Tour: Carlos
"Alles muss leider ein Ende haben. Die sehr nette Anneliese, die eigenartige Natalia, Dr. Horst mit Säckchen, Wilfred...ernst aber mit Humor...wartet immer auf einen guten Kaffee, Pascal immer auf der suche nach einem Mc Donalds, unser Manfred hatte ein gutes Wort für jeden Moment und natürlich Klaus (ich nenne ihn so obwohl er Markus heißt), sehr lustig und bereit jeden Augenblick einsteigen zu können.

An alle noch einmal vielen Dank, Bleibt brav, schreibt, Caly"
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10.10.2008
Freitag | Deutschland/Nordperu/Puerto Rico - Lima
Heute kam die Gruppe geteilt an, die ersten Fünf morgens, Dr. Horst mittags und Natalia am späten Abend.

Schon mit denn ersten Fünf in Lima machten wir einen kleinen Spaziergang durch Miraflores, die ersten Fischspeisen wurden auch probiert, sogar eine Digital Kamera wurde gekauft und zum Schluss auch ein Besuch bei McDonald, denn mussten wir haben.

Bericht von Manfred: Über die Schwierigkeit, eine Kamera in Lima zu kaufen: Leider hatte ich ein kleines Adapterkabel zum Aufladen meiner Digitalkamera zu Hause vergessen. Kein Problem dachte ich, in Lima haben die sicher so etwas. Unser Reiseleiter Carlos war mir sehr behilflich, so ein Kabel zu besorgen. Leider alles Fehlanzeige! "Moment", rief Carlos, "Radio Shack in dem 5-stöckigen Supermarkt da vorne hat alles". Also nichts wie hin. Aber auch hier hatten wir kein Glück. "Na gut" sagte ich, "dann muss ich eben eine neue Kamera kaufen". Damit der Rest der Gruppe nicht noch weiter durch mich aufgehalten wird, entschied ich mich schnell für eine einfache Kamera zu umgerechnet 50 Euro. Doch nun fingen die Probleme erst richtig an.

Die Verkäuferin erklärte uns, dass ich die Kamera nicht kaufen kann, weil ich kein eingetragener Kunde von Radio Shack bin. Zum Glück war aber Carlos ein Kunde und hatte sogar seine Kundenkarte dabei. Also sollte es über ihn laufen. Nun erwiderte die Verkäuferin lächelnd, dass das zwar im Prinzip schon möglich sei, doch nicht im Moment, weil gerade das Computersystem ausgefallen ist. Wir sollten im 4. Stock beim Bankschalter bezahlen. Dort trafen wir auf eine lange Schlange von Leuten, die alle das gleiche Problem hatten. Als wir nach ca. 1 Stunde Wartezeit endlich bezahlt hatten und nun die Kamera abholen wollten, fragte uns die freundliche Verkäuferin, warum wir denn nicht bei ihr bezahlt hätten. Das System würde bereits seit 20 Minuten wieder laufen. Wussten wir ja nicht. "Egal, wo ist die Kamera"? "Nicht hier", erwiderte die Verkäuferin, "da müssen Sie warten, bis sie aus dem Lager geholt wird. Das kann etwas dauern".

Um die Wartezeit zu nutzen, beschlossen wir, in der Zwischenzeit, das Ladegerät zu besorgen, das ich zu dieser Kamera ja nun auch benötige. Das gab es aber in einer anderen Abteilung. Der Verkäufer dort erklärte uns wortreich die Vorzüge und Bedienung des Geräts. Müde winkte ich ab: "Gekauft, hier ist das Geld". "Nein nein, Senior, Sie können das Ladegerät nicht so einfach mitnehmen". Dabei deutete er auf einen entfernt liegenden Punkt. "Dort ist die Kasse, da gehen Sie zuerst hin, bezahlen und kommen dann mit der Quittung wieder zurück. Wir schleppten uns zur Kasse. Von nun an ging alles schnell. Wir bezahlten, gingen zurück und holten das Ladegerät ab, danach die Kamera und wankten zum Ausgang. Dass ich beim Verlassen des Gebäudes Alarm auslöste, weil das System der Meinung war, dass die Kamera, das Ladegerät oder beides nicht bezahlt sei, nahm ich nur noch entfernt wahr. Nachdem mir niemand folgte, stärkten wir uns erst mal bei Mc Donalds mit Big Macs und etlichen Colas.
Spruch des Tages:
Eine Pommes Bude wäre eine Marktlücke
Rundreise Südamerika
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- Flugtag
2
11.10.2008
Samstag | Lima - Paracas
Frisch und mit neuen Kräften begannen wir den Stadtrundgang/fahrt mit Victor, unserem Guide. Einige Pyramiden aus der Prä-Inkazeit konnten wir aus dem Fenster unseres Busses sehen, Plaza de Armas und die Katakomben im Kloster San Francisco besichtigten wir auch. Zum Mittagessen hatten wir natürlich ein nettes Restaurant mit Buffet.

Nach dem Mittagessen, Geldtauschen und Einkaufen im Supermarkt fuhren wir Richtung Süden nach Paracas. Mit einigen Sandwichs und Bierchen durften wir dann auch schlafen.

Kleiner Tipp von Manfred: Wer sich seine Wäsche im Hotel waschen lässt, muss damit rechnen, dass er stark überteuerte Preise zahlt. Ich hatte eine Lidl-Plastiktüte voll schmutziger Wäsche im Hotel abgegeben, die tatsächlich bis zum nächsten Morgen fertig gewaschen und gebügelt war. Die Rechnung betrug dann 35 (!) US-Dollar. Besser ist es, seine schmutzige Wäsche in einem der zahlreichen Wäschereien, die es in jedem größeren Ort gibt, abzugeben. Dort zahlte ich beim nächsten Mal für die doppelte Menge an Wäsche umgerechnet nur 6 EUR. Die stabile Plastiktüte habe ich übrigens vom Hotel auch nicht mehr wieder bekommen.
Spruch des Tages:
Markus nach Einbruch der Dunkelheit: Sind wir etwa schon da?
3
12.10.2008
Sonntag | Paracas - Ica
Heute hatten wir eine kurze Strecke vor uns. Die Ballestas Inseln besuchten wir mit dem ersten Boot, leider spielte heute das Wetter nicht mit, aber auf jeden Fall konnte man die Tierwelt dieser Inseln sehr gut sehen.

Anschließend machten wir noch eine Fahrt durch das Paracas Schutzgebiet und in der Bucht von Lagunillas aßen wir frischen Fisch. Am Nachmittag waren wir schon in unserer Oase. Zwei trauten sich auf einer Buggie Fahrt und erlebten ein tolles Abenteuer.
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- 5 h
- 2 h
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13.10.2008
Montag | Ica - Nazca
Mit einer Piscoprobe fing unser heutiger Tag an, denn wir hatten einen kurzen Besuch in einer Pisco Brennerei auf dem Programm. Nachdem uns in einer Führung erklärt wurde, wie der peruanische Pisco gebrannt wird, durften wir natürlich auch noch verschiedene Sorten probieren. Anschließend besuchten wir auch einen bunten Friedhof und machten uns auf den Weg nach Nazca. Mit etwas Glück durften wir bald aus den kleinen Chesnas die Nazca Linien von oben beobachten, so dass wir früh im Hotel ankamen, um dieses zu genießen.
Spruch des Tages:
Da sitzt die Mumie von Frau Maria Reiche
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- 3 h
5
14.10.2008
Dienstag | Nazca - Arequipa
Heute haben wir eine lange Fahrt Richtung Arequipa auf dem Programm, die so genannte Weiße Stadt wegen des Tuffsteins, der auch sehr hell ist und aus Vulkanausbrüchen vor Millionen von Jahren entstanden ist. Bevor wir uns richtig auf der Reise machten, besuchten wir kurz nach Nazca einen Preinka Friedhof wo hunderte von Mumien zu sehen sind, mit langen Rasta Locken.

Nach dem Friedhof machten wir uns auf den Weg und kamen zum Mittagessen an eine schöne Bucht, die sich Puerto Inka nennt. Dort konnten wir unser gutes Picknick verspeisen.

Leider traute sich niemand in die Fluten des kalten Pazifiks. Die freie Zeit die wir am Strand hatten, wurde zum Besichtigen der alten Inkaruinen genutzt bis wir dann wieder weiter fahren mussten. In Camana machten wir noch eine kleine Kaffee Pause bevor wir endgültig die Küste verließen und in den Berge hinauf fuhren.

Sehr müde kamen wir dann endlich in Arequipa am Hotel an. Hier verlies uns auch unser gute Fahrer Pablo.
Spruch des Tages:
"Ich verlass mein Säckchen nie!"
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- Fahrtag
6
15.10.2008
Mittwoch | Arequipa
Manfred: Heute bleiben wir in Arequipa. Das heißt: Wir können endlich mal etwas länger schlafen.

Arequipa hat seinen Namen vermutlich von dem Quechua-Ausdruck "are quepay", was "bleib hier" bedeutet.

Den Vormittag nutzten wir, um eines der vielen viSozial-Projekte, nämlich eine Schule, vor Ort anzuschauen. Da gerade Pause war, spielten einige von uns gleich mit den Kindern zusammen Fußball. Sogar einen Computerraum gab es, in dem die Kinder aller Altersstufen übten: von Änderung der Farbgestaltung und Schriftgröße bis hin zu Excel.

Danach besuchten wir den Markt und ließen uns bei der Hitze einen leckeren, frisch gepressten Papaya-Saft schmecken. Als ich mich dabei genüsslich etwas an den Fruchtstand anlehnte, fiel dieser um und die (vollen) Bierflaschen, die darauf standen, zu Boden.

Nachmittags gab es eine kleine Stadtführung im Zentrum von Arequipa, der "Plaza de Armas". Übrigens heißen fast alle Stadtzentren in Südamerika so. Besonders beeindruckend war das Kloster Santa Catalina, fast eine eigene kleine Stadt mit Straßennamen von spanischen Städten. Hier erfuhren wir auch, dass selbst im Kloster nicht alle Menschen gleich sind. Die Nonnen, deren Familien besonders betucht waren, hatten Sklavinnen, später Dienerinnen, die ihnen u.a. auch das Essen kochten. Gelegentlich gab es dabei Meerschweinchen, eine besondere Delikatesse.

Abends wurden wir von viventura zum Essen eingeladen (auch mit Meerschweinchen). Dabei lernten wir auch Sarah und einen Teil des viventura Teams von Peru kennen.
Spruch des Tages:
Guide im Kloster: "Ihr geht jetzt hier die Stufen hoch, da könnt ihr gleich mal üben für Machu Picchu!"
7
16.10.2008
Donnerstag | Arequipa - Colca Tal
Um 9:00 Uhr saßen wir schon in unseren neuen Bus mit neuem Fahrer, um uns auf den Weg ins Colca Tal zu machen, aber zu erst wollten wir eine Alpakafabrik besuchen, die auch einen Verkaufsladen von diesen Fasern hat. Aber leider war der Laden geschlossen. Nicht so schlimm, denn Alpakawaren sehen wir auch in Cusco.

Wir fuhren weiter und machten unseren ersten offiziellen Stopp schon auf 4000 Meter hoch und kauften Coca Blätter, um die auch zu probieren, mit betäubten Zungen und Lippen standen einige von uns und machten große Augen.

Endlich erreichten wir die 4910 Meter, ein kurzen Fotostopp und weiter nach ging es nach Chivay, Hauptort des Tales, um dort Mittag zu essen. Danach machten wir einen kurzen Spaziergang zu den Thermalquellen. Nur drei badeten, wir anderen guckten zu.

Nach einer 2 ½ stündigen Fahrt erreichten wir dann Cabanaconde.
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- 5 h
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17.10.2008
Freitag | Colca - Arequipa
Heute mussten wir wieder etwas früh aufstehen, denn wir hatten einen Termin mit den Kondoren. Mit vielen interessanten Erklärungen kamen wir am Kreuz des Kondors an, um uns diese riesigen Vögel in freier Natur ansehen zu können. Leider wollten sie heute nicht fliegen, es gab nur zwei Tiere zu sehen, die man auch nicht so gut mit der Kamera fotografieren konnte, aber besser als gar nichts.

Anschließend fuhren wir weiter an der Colca-Schlucht entlang und unser Guide erklärte uns auch die Geschichte dieses schönen Tal, von der Preinka Zeit bis heute.

Mit einigen Fotopausen trafen wir wieder in Chivay ein, um von dort wieder über den hohen Pass nach Arequipa zurückzufahren, wo wir am späten Nachmittag ankamen.
Spruch des Tages:
Wo bleibt der Kaffee
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- 5 h
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18.10.2008
Samstag | Arequipa-Cuzco
Heute mußten wir schon sehr, sehr früh aus den Federn. Schon um 4:30 Uhr saßen wir beim Frühstück. Unser Flug nach Cuzco startete um 6:50. Wir waren pünktlich am Flughafen und warteten bis unser Flieger in die Luft stieg. Mit Zwischenstopp in Juliaca landeten wir in Cuzco kurz vor 10:00 Uhr. Dort wurden wir in Empfang genommen und ins Hotel gefahren. Nach dem Check in hatten wir noch ein Briefing für das Programm für die kommenden Tage.

Mit Gian Carlo, unserem Guide begannen wir unsere Stadtführung. Aber natürlich erst nach einer deftigen Mahlzeit ;) Mc Donald ging nicht, also suchten wir uns etwas anderes leckeres. Nachdem wir Saqsaywaman, Qorikancha, viele schöne Gassen und Kathedralen bewundert hatten war es vier Stunden später. Jetzt brauchten wir erst einmal einen guten Kaffee.

Spruch des Tages:
"und"
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- 1 h
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19.10.2008
Sonntag | Cusco
Heute hatten wir denn ganzen Tag zur freien Verfügung. Das wurde von uns auch gut genutzt um die ehemalige Hauptstadt des Inka Reiches auf eigene Faust näher zu erkundigen. Einige hatten mehr Interesse um verschiedene Souvenirs zu kaufen, andere um durch sämtliche Gassen der Altstadt zu Spazieren. Alle hatten einen schönen Tag in Cuzco.
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- 2 h
- 2 h
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20.10.2008
Montag | Cuzco-Aguas Calientes
4 Pässe, Anneliese, Pascal, Wilfried und Jan Carlos als Guide auf dem Inka Trail

Nach einem Zick Zack Start mit Perutrail in Cuzco fuhren wir durch eine traumhafte Landschaft. Links und rechts säumten teilweise schneebedeckte Gipfel die Strecke. Alles war gut

Kilomter 104 – Aussteigen. Mehr als 30 Minuten Verspätung hatten wir hier

Die erste Kontrolle überstanden wir gut. Die ersten Stempel wurden verteilt. Auf zum Sonnentor! Doch, sehr schnell wurde uns klar, daß das dann doch nicht so einfach war wie gedacht.

Rauf – runter – querfeldein – und die Sonne brannte unerbittlich. Vorbei an Chachabamba ging es dann in Richtung Wina Wayna. Auf dem Weg dorthin waren schon alle Selbst- und Fremdmotivationskünste notwendig um die Truppe in Gang zu halten. Aber, nur mit kleiner Verspätung passierten wir dann den Kontrollpunkt nach Wina Wayna ohne Strafe. Vielleicht lag es an dem Lächeln von Anneliese

Mit letzter Kraft ging es dann hoch zum Sonnentor. Die Träger unterwegs lächelten verschmitzt über die abgekämpften 3 Deutschen. Aber dann: geschafft, Sonnentor erreicht. Alle Qualen waren vergessen. Ein unglaublicher Anblick, Machu Picchu in der Nachmittagssonne. Eine kaum glaubhafte Ingenieurleistung!

Jetzt wurde es Zeit für den Abstieg. Machu Picchu verleiht Flügel! Mit dem Lumpensammler ging es dann ab nach Aguas Calientes in das Hotel. Duschen und dann der verdiente Lohn – ein Bier. Alle Beteiligten waren sich einig: das hatte sich gelohnt!

Das Highlight – die vier sahen Machu Picchu ohne eine einzigen Touristen – so hatte die Verspätung der Perutrail auch eine positive Seite.

Spruch des Tages:
nehmt mich bitte in den Arm
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- 4 h
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21.10.2008
Dienstag | Aguas Calientes - Machu Picchu - Cusco
6:30 morgens waren wir schon auf dem Weg nach Machu Picchu mit Gian Carlo, der auch sofort die Besichtigung mit uns dort oben begann. Erst einmal mussten wir wieder lauter Treppen überwinden, bis wir zum typischen Aussichtspunkt kamen, wo dann auch mehrere Bilder geschossen wurden.

Nach dem ersten Eindruck gingen wir mit G.Carlo durch die verschiedenen Ecken, Gassen und Tempel der verlorenen Stadt der Inkas. Nach der Führung hatten wir noch Freizeit, um auf eigene Faust noch mal durch die Ruinen zu schlendern.

Kurz nach 14:00 Uhr saßen wir schon im Zug Richtung Ollantaytambo und von dort fuhren wir mit dem Bus nach Cusco zurück.
Spruch des Tages:
"Ist das herrlich"
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22.10.2008
Mittwoch | Cusco
Heute fing unser Tag leider nicht gut an, wir sollten nämlich mit unserem Bus nach Puno früh los fahren, aber ein Streik war gerade angesagt. Die Straße nach Puno auf dem Altiplano wurde blockiert, es gab keine Möglichkeit an den Titicacasee zu fahren. Wir warteten eine Weile, um zu sehen, ob wir tatsächlich noch heute fahren konnten, stellten aber fest, dass es nicht ging. Daher haben wir uns schnell für eine kleine Programmänderung entschieden. Wir haben einen Flug nach Juliaca gebucht, um von dort dann ohne Probleme nach Puno zu fahren.

Also nutzten wir diesen Tag noch, um uns durch Cusco auf eigene Faust zu bewegen, am Abend hatten wir dann auch ein guten Abendessen.
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- Fahrtag
14
23.10.2008
Donnerstag | Cusco - Puno
Um 11:00 Uhr fuhren wir zum Flughafen wo wir dann auch unseren Flug Richtung Puno nahmen, wir landeten in Juliaca und von dort fuhren wir schnell zum Hafen in Puno. Dort wartete schon unser Boot startbereit auf uns, auf dem konnten wir auch unser Picknick essen.

Mit gefülltem Magen erreichten wir eine der Uros Inseln wo wir von den Einwohnern sehr freundlich in Empfang genommen wurden. Nach einer Erklärung vom Guide über die Bewohner dieser Schilfinseln, machten wir noch eine lustige kleine Fahrt auf einem Schilfboot. Zum Abschied sangen noch die einheimischen Frauen einige Lieder für uns.
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- 2 h
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24.10.2008
Freitag | Puno - La Paz
Manfred: Schon am frühen Morgen hörten wir die Hiobsbotschaft: "Nun sind auch die Straßen im Süden Perus vom Streik betroffen und gesperrt". Dabei hätten wir nur noch 2-3 Stunden bis zur bolivianischen Grenze gehabt. Egal, wir starteten trotzdem, mieteten aber vorsichtshalber einen öffentlichen Bus, der nicht so auffällt. Diesmal waren wir fest entschlossen uns nicht mehr einschüchtern zu lassen und heute über die Grenze zu kommen.

Unbehelligt von Streiks bzw. Blockaden kamen wir bis zur Grenze. Diese war ein heilloses Durcheinander von bunt gekleideten Einheimischen, Bussen aller Art, Tri-Cyclos, merkwürdigen Gestalten, ja und uns. Aus irgendeinem unerfindlichen Grund wollten die Polizisten, die als Vorposten fungierten, nicht, dass unser Bus direkt bis zur Grenze vorfährt. Also luden wir unsere Koffer und sonstiges Gepäck auf die Cyclos um und liefen nebenher. Die Grenzkontrolle war als solches eigentlich gar nicht zu erkennen. Es hätte auch der dunkle Hinterraum einer Bierkneipe sein können.

Auf der bolivianischen Seite wartete schon unser Guide, eine fröhliche Biologie-Studentin, und ein neuer Reisebus auf uns. Nun ging es zu den Ruinen von Tiawanaku. Dort besichtigten wir die Pyramiden und zwei Museen. Nahezu sprachlos waren einige von uns, als wir die noch sehr gut erhaltenen originalen Statuen sahen, die frappierende Ähnlichkeit mit denen der Osterinseln aufweisen.

Im Abendlicht kamen wir in La Paz an, das uns von der Anhöhe von El Alto mit einem umwerfenden Lichtermeer empfing.

Spruch des Tages:
"Beim Mittagessen: Die Suppe esse ich nicht, die hat so einen seltsamen Namen"
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- 5 h
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25.10.2008
Samstag | La Paz
Nach 9:00 wurden wir von unserem lustigen Guide abgeholt und wir begannen mit ihr unsere Stadtbesichtigung. Als erstes fuhren wir in Richtung Süden die Stadt hinunter. Hier konnten wir schon deutlich den Höhenunterschied spüren, zwischen dem oberen Teil der Stadt El Alto und dem unteren Stadtkern von La Paz.

Viele Sehenswürdigkeiten später beendeten wir unsere Stadtrundfahrt dort wo wir sie auch begonnen hatten: im Restaurant bei Currywurst zum Mittagessen und im Restaurant bei einem guten Steak zum Abendessen... :)

Spruch des Tages:
"kommt"
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26.10.2008
Sonntag | La Paz-Sucre
Um 11:00 Uhr warteten wir schon auf unseren Bus der uns etwas verspätet abholen kam, aber immerhin hatten wir einen Zeitpuffer für solche Fälle ;) Wir kamen rechtzeitig am Flughafen an. Nach dem check in konnten wir uns noch im Wartesaal setzen.

In Sucre, der Hauptstadt Boliviens, warteten wir wieder auf unseren Bus. Nach kurzer Zeit mieteten wir einen vor Ort und fuhren dann zu unserem Hotel. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten gingen wir noch in der Stadt bummeln.

Spruch des Tages:
"und"
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- 1 h
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27.10.2008
Montag | Sucre
Um 9:00 Uhr wurden wir von Lourdes im Hotel abgeholt, mit ihr fuhren wir zu einer Zementfabrik wo sich auch eine riesige Wand mit Spuren von Dinosauriern, die Millionen Jahren alt sind, befindet. Man hat auch vor Ort ein Jurassic Pärckchen gebaut mit den Tieren, die diese Spuren hinterlassen haben.

Immer noch mit Lourdes fuhren wir wieder in die Stadt zurück, sie zeigte uns verschiedene schöne Stellen dieser so genannten Weißen Stadt. Danach hatten wir den Rest des Tages frei.
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28.10.2008
Dienstag | Sucre - Potosi
Heute mussten wir wieder Mal früh aufstehen. Unser Bus war schon um 7:00 Uhr vor dem Hotel, um uns abzuholen, nach dreieinhalb Stunden Fahrt kamen wir in Potosi an. Willy, unser Guide, wartet schon auf uns. Mit ihm checkten wir im Hotel ein und anschließend begannen wir die Stadtbesichtigung dieser ehemaligen reichsten Stadt der Welt.

Nach einigen Strassen wurden wir hungrig und probierten die berühmten Salteñas, Teigtaschen mit Hackfleisch und Gemüse, sehr lecker. Am Schluss besuchten wir dann auch "La Casa de la Moneda" eine beeindruckende Geldfabrik des 17ten und 18ten Jahrhundert. Abends trafen wir uns wieder zum Abendessen.
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- 3 h
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29.10.2008
Mittwoch | Potosi - Uyuni
Willy wartet schon, um uns den "Cerro Rico" zu zeigen. Das ist der Berg wo das ganze Silber abgeschafft wurde. Als Bauarbeiter mussten sich diejenigen, die in die Mine wollten, anziehen. Nach der engen Besichtigung sprengte Willy noch Dynamit in die Luft, welches wir vorher am Markt für sehr wenig Geld gekauft hatten.

Auf dem Weg nach Uyuni quälten wir uns mit unserem Lunch Paket ab, das Fleisch war zäh, dafür war der Müsliriegel ganz gut und gesund. Unterwegs sahen wir traumhafte Landschaften und kamen abends müde in Uyuni an.
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- 6 h
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30.10.2008
Donnerstag | Uyuni - Bella Vista
Heute begannen wir unsere Offroad-Tour durch die Salzwüste zu unserer Unterkunft Bella Vista. Mit 2 Jeeps machten wir uns auf den Weg.

Unser erstes Ziel des heutigen Tages war der Lok-Friedhof in Uyuni. Hier stehen alte Dampf-Lokomotiven herum, mehr oder weniger fast vollständig, und rosten vor sich hin. Danach fuhren wir in den Salzsee hinein. Dieser Salzsee ist so unglaublich groß, dass man teilweise das andere Ufer nicht sehen konnte.

Im Salzhotel aßen wir unser Mittagessen bevor wir die Isla del Pescado erreichten und unsere Wanderung über die Insel begann. Nach der Besichtigung fuhren wir weiter und stoppten mitten im weißen See, um Bilder zu machen. Am Abend kamen wir dann in unserer Unterkunft an. Leider gab es nichts zu trinken, kein Wasser, kein Bier, auf zwei Zimmer wurden wir verteilt, und durften auch das Schnarchen und die verschiedenen Geräusche, die Leute unbewusst am schlafen machen, zuhören.
Spruch des Tages:
b>Ich auch!!!!!!!!!
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- 4 h
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31.10.2008
Freitag | Bella Vista - San Pedro de Atacama
Um 4:00 Uhr Morgens mussten wir schon los fahren, um die Grenze nach Chile zu erreichen. Im Dunkeln machten wir uns auf den Weg und schotterten durch die Anden. Es war am Anfang sehr kalt, aber nach dem Frühstück am Rande einer Lagune und mit Flamingos im Hintergrund wo auch schon die Sonne schien, konnten wir uns wärmen.

Weiter ging es durch die Wüste über Stock und Stein. Wir kamen an herrlichen Lagunen und bunten Bergen vorbei, sahen Flamingos, Vicuñas und Vizcachas. Zum Mittagessen gab es Spaghetti neben der Laguna Colorada. In der Thermal Quelle und mit starkem kalten Wind traute sich Klaus in das warme Wasser.

Schließlich kamen wir dann auch an der Grenze an, an der Bolivianischen gab es kein Problem, an der Chilenischen auch nicht, nur es dauerte lange bis der Beamte Lust hatte unsere Pässe anzuschauen.
Spruch des Tages:
"Ich bin ja auch ein super sehr gut aussehender Bube....Entschuldigung.... Typ"
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- Fahrtag
- 2 h
23
01.11.2008
Samstag | San Pedro
Richtig ausschlafen konnten wir heute endlich mal wieder. Nach den letzten zwei Tagen brauchten wir das auch mal wieder.

Am Nachmittag wurden wir dann abgeholt, um die Umgebung von San Pedro anzusehen: die Salzgebirgskette, das Tal des Todes, das Mondtal und am Schluss den Sonnenuntergang auf einer Sanddüne.

Heute haben wir auch unsere Abschiedsessen gehabt. Es gab leckeren Fisch mit Risotto und im Hotel tranken wir noch mehrere Bierchen, Cuba Libres und Pisco Sours.
Spruch des Tages:
"Ist jemand im Tal des Todes gestorben?"
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- 2 h
24
02.11.2008
Sonntag | San Pedro-Calama-Santiago
Noch mal durften wir heute gut ausschlafen, nach der Nacht von gestern brauchten wir das auch dringend.

Der Vormittag wurde noch sinnvoll mit Kartenspielen, Internetsurfen und mit einem Spaziergang durch das kleine Dorf genutzt.

Am Nachmittag fuhren wir erst zum Flughafen in Calama. Unser Abschied war schnell, alle gingen über den Zoll in Richtung Flieger und winkten noch zurück

Spruch des Tages:
"kommen wir noch rechtzeitig zum Flughafen??????????????"
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- 2 h
- 1 h
 
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Franz

Mein persönlicher Höhepunkt war Südamerika, denn jeder Ort war schön für sich. Die Unterkünfte waren in Ordnung und die Betreuung durch unseren Reiseleiter fabelhaft....
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