Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Einsame Ankunft
Nach einem langen einsamen Flug ohne Benjamin und Nina, dafür aber mit einer freundlichen Frau aus Lima ist Patrizia endlich in Lima angekommen. Nachdem sie unseren Reiseleiter Jaja auch am Flughafen getroffen hat, ging es mit einem Bus zum Hotel in der Nähe des Stadtzentrums.
Während der Fahrt bekam sie schon erste Eindrücke von den peruanischen Fahrkünsten, die etwas turbulenter und lauter als in Deutschland/Schweiz sind. Todmüde ins Bett gefallen…
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Ausflug in die Wüstenoase
Nach der ersten peruanischen Nacht und ausgiebigen Dusche gab es erstmal ein leckeres Frühstück mit "Huevo revuelto" (Rührei).
Anschließend bekam Patrizia eine Privattour mit zwei Personal Guides zum Plaza de Armas, dem Hauptplatz Limas. Dieser wird 24 h/7 Tage kontrolliert, damit er auch immer sauber und sicher bleibt. Danach besuchten wir das Kloster San Francisco und die dortigen Katakomben. Dann war es endlich so weit: es ging nochmal zum Flughafen, damit Patrizia endlich ihre zwei Mitreisenden Benjamin und Nina kennenlernen konnte. Diese waren nämlich aufgrund von latenten Verspätungen irgendwie in Madrid stecken geblieben. Mit sechstündiger Verspätung ging es dann für die zwei schlußendlich über Santiage de Chile nach Lima.
Trotz totaler Übermüdung konnten die zwei dann doch noch das lang ersehnte viventura Schild von Jaja und Patrizia erkennen. Weiter gings in unseren Reiseminibus, wo wir unseren Fahrer Jorge kennenlernten. Das erste Abenteuer war nicht eine bitter nötige Dusche ;-) sondern ein Ausflug in die Wüstenoase Huacachina. Dort packten wir auf der Straße wild um und im Wüstentruck ging es dann auf holprigen Dünenwegen ca. eine Stunde in Dämmerung und Nacht bei lauter Dire Straits Beschallung an die Küste.
Es wurden gemeinschaftlich Zelte, Tische und Grill aufgebaut, um ein reichhaltiges und festliches Barbecue Mahl zu veranstalten.
Todmuede ins Zelt gefallen…
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Auf den Spuren der Nazca
Nach einem Steh-Frühstück am Meer mit leider diesiger Sicht fuhren wir mit unserem Wüstenschiff (Chrysler 20.0l Hubraum mindestens!) zu einem Felsen in trosender Brandung. Dort traffen wir eine Menge Seehunde, die uns zeitweise mächtig ankläfften. Nach einer ausgiebigen Fotosession gings zurück durch die Wüste mit aufreibenden Stopps zum Sandboarden. Benjamin sich gleich mal 15mal überschlagen, um am Ende die halbe Wüste in seinen Ohren zu haben - die anderen hatten selbigen in den Schuhen…zurück in der Oase gings gleich weiter zum Maria Reiche Museum.
Diese bemerkenswerte Frau hat alle Nazca Linien abgelaufen und kartografiert. Weiter entlang der Panamericana nahmen wir einen ersten Augenschein von einem Turm aus über die Nazca Linien. Dort konnten wir schon zwei Geoglyphen bewundern (Baum und Hände). Patrizia und Benjamin durften alle restlichen dann auf einem Rundflug über das Gebiet erkunden - Nina war Bangebüchs ;-). Der Flug könnte holpriger gewesen sein.
Danach fuhren wir nach einem leckeren Abendessen inklusive Pisco Sour, Nationalschnaps mit Eis und Eischnee und Limette, ins Hotel. Zum Tagesabschluss spielten wir bei einem weiteren Pisco ;-) ein paar Runden Uno mit verschärften Regeln von Nina. Eingeführt wurde hier unter anderem der "grobe Unfug". Brandwunden an den Händen blieben auch nicht aus…da es am nächsten Tag wieder früh los geht, machten wir uns bald darauf in die Kojen.
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Busschlaftag
Nach einer für Benjamin magentechnisch etwas "schwierigen" Nacht starteten wir früh morgens einen Ausflug zum nahe gelegenen Nazca Friedhof. Dort konnten wir viele bis zu 1500 Jahre alte mumifizierten Bob Marleys besuchen. Diejenigen mit Rastazöpfen und Stirnband waren die Schamanen dieser Kultur. Die in Embryonalstellung gebrachten, nach Osten ausgerichteten Mumien waren z.T. noch sehr gut erhalten.
Weiter gings nach Puerto Inka. Hier stürzten sich Jaja und Nina fast todesmutig in die Wellen - leider nur bis zum Knie ;-) die Strömung war etwas stark. Nach einem Mittagessen ging es 6 weitere Stunden durch teilweise starken Nebel nach Corire. Bevor es - erschöpft, nach vielen Stunden nichts tun - ins Bett ging machten wir einen Zwischenstopp bei Mama Baba, wo es viele leckere Shrimpsvariationen gab.
Nur für Benjamin stand Hühnersuppe auf dem Diätplan…
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Wilde Wässer und Abhänge
Nach dem Frühstück fuhren wir in die Höhe zum Rafting Startpunkt. Auf dem Weg dorthin besuchten wir eine Cañaso Brennerei, der aus Rohrzucker gewonnen wird. Zum Glück ließ sich dann auch die Sonne blicken, sonst hätten wir wohl etwas kalte und nasse Füße bekommen - so wurden es nur nasse Füße.
Auf dem Weg ins Tal überquerten wir Stromschnellen der Stufe 3 von 6. Zwischendurch machten wir noch einen Boxenstopp, wo wir uns ohne Boot im Fluss treiben lassen konnten. Etwas nass, aber zufrieden kehrten wir zurück zu Mauros Garten. Dort hingen wir buchstäblich in den zahlreichen Hängematten rum, spielten Volleyball und Frog und aßen Trucha, eine Forellenart, in allen Variationen. Hm, lecker…
Wir sind zurück ins Hotel gefahren, stylten uns, um "200m", die 2200m wurden, zum Internetcafe zu laufen. Gleich treffen wir noch mit unserem Local Guide Marcio beim Abendessen für das Briefing für die nächsten Tage…wir müssen heut auch noch einiges Trinken für die nächsten Tage in der Höhe ;-).
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In weiten Höhen
Um 8.30 Uhr gings los mit unserem vollgepackten Van rauf in die Berge. In Chuquibamba gab es einen kleinen Zwischenstopp, wo wir auf dem Hauptplatz die Zeremonie des Fahnentags (dia de la bandera) miterleben durften. Dann gings weiter auf immer holprigeren Straßen, immer höher. Der höchste Punkt war 4747 m.
Da bei einigen von uns trotz viel Trinken Höhenprobleme nicht ausblieben, waren wir dann auch froh, wieder hinunter nach Cotahuasi zu kommen (2728 m). In unserem hübschen kleinen Hotel haben wir uns einquartiert und ein leckeres Abendessen serviert bekommen. Vor dem Schlafengehen hat Benjamin noch ein paar Sternfotos gemacht.
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Erster Trekkingtag im Canyon
Um 7 Uhr sind wir aufgestanden und haben uns bei einem Frühstück für die erste Trekkingtour in den Cotahuasi-Canyon gestärkt. Wir fuhren eine Stunde mit dem Auto hinunter zum Startpunkt, wo bereits ein Einheimischer mit zwei Eseln auf uns wartete. Die Zelte und unsere großen Rucksäcke durften wir erfreulicherweise den Eseln überlassen. Wir selber trugen dann nur noch das aller Nötigste wie Essen und Trinken mit uns mit.
Bei schönstem Sonnenschein ging es dann los. Unser Local GuideMarcio (wir nannten ihn erst aus Versehen Marciano, was so viel wie Marsmensch heißt), führte uns durch die Felswege zu einer netten Familie. Hier durften wir uns bei einer heißen, reichhaltigen Suppe im Schatten für die weiteren Wanderstunden stärken. Wir zogen an atemberaubenden Felswänden und wackeligen Hängebrücken vorüber und trafen schließlich in Warivillage ein, wo wir unsere Zelte bei Mayo aufschlugen.
Nach einem wohltuenden Open Air Bad in einem warmen Teich, gab es erst mal Abendessen, bevor wir müde in unsere Schlafsäcke krochen. Für die einen war die Nacht im Zelt a…kalt und andere mussten mit offenem Zelt schlafen, weil das Zelt zu kurz war. ;-)
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Hin und Her
Heute sind wir eine Stunde zu spät losmaschiert, da die eine Hälfte der Truppe sich erst ein paar mal strecken und die andere auftauen musste. Nachdem dies geschehen war, sind wir aufgebrochen um die Tiefen des Canyons zu erkunden. Auf dem Weg erklärte uns Marcio viel über die Wari-Kultur, deren alten Bauten und Anbauflächen (kleine Terassen) wir bestaunen konnten. In den Höhlen fanden wir noch menschliche Überreste und ein paar Kleidungsstücke. Nina und Benjamin wurden in einer Höhle von Fledermäusen "attakiert".
Unter segender Hitze gingen wir tapfer weiter bis wir in Quechualla um 13 Uhr ankamen. Dort wurden wir mit einem herzliche Mahl begrüßt. Nach dem Essen konnten wir unsere Füße (oder eher die Socken) durchlüften und uns mit dem flügellahmen Papagei beschäftigen.
Das Dorf Quechualla besteht aus 20 Familien a ca. fünf Personen und bildet das größte Dorf des Destrikts.
Für die Rückreise bekamen wir noch netterweise Reiseproviant in Form von Orangen aus dem eigenen Anbau. Zurück ging es dann schneller, da die Sonne bereits untergegangen war, außerdem hat das erfrischende Bad in den heissen Quellen uns zusätzlich angespornt.
Zum Abendessen gab es leider zum dritten mal "Truchas" (Forelle). Heute fielen wir müde ins Zelt.
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Zurück in gewöhnlichere Gefielde
Heute mussten wir einmal beweisen, dass wir pünktlich sein können und das waren wir auch(eine viertelstunde zählt doch nicht, oder?). Es ging um 4.30 Uhr aus dem Zelt um unsere sieben Sachen zu packen und die Zelte abzubauen. Erst danach konnten wir frühstücken, da die Sachen "Esel-fertig" sein mussten.
Und dann ging es los - zügig marschierten wir gen "Heimat". Auf dem Rückweg rutschten wir noch einen steile Abhang hinunter, um den wunderbaren Sepia-Wasserfall (150m hoch) bestaunen. Dort machten wir ein paar Bilder, aber der Hunger und Durst trieben uns rasch weiter und eine Stunde später wurden wir von unserem treuen Fahrer Jorge schon erwartet - auch die Esel mit unserem Gepäck warteten schon dreißig Minuten auf uns.
Nach ca. 70 km und 2-3 Tagen kamen wir wieder um 14.30 Uhr im Hotel an und waren stolz, staubig und glücklich unsere erste Trekkingtour geschafft zu haben. Dort luden wir unsere Sachen ab und gingen gleich weiter ins Restaurant um Truchas zu essen - nein, Scherz - wir bestellten lieber etwas anderes ;-)
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Buserlebnis - schlafen mal anders
Ganz früh, mal wieder, geht es heute Morgen los, nachdem es abends zuvor das erste Mal, seit wir hier sind, geregnet hat. Nach einem leckeren Frühstück hieven wir unsere müden Knochen in Jorges Bus, der uns heute den langen Weg nach Arequipa fährt. Wir sind zwar froh, dass wir nicht selber laufen müssen, aber unsere Geduld wird bei der langen Autofahrt doch etwas auf die Probe gestellt.
Überrascht stellen wir auf dem Pass oben fest, dass der Regen des gestrigen Abends hier als Schnee runter gekommen ist ;-) dies führte dann auch gleich dazu, dass wir unserem Bus ein Stück auf die Sprünge helfen mussten und einen kleinen Berg hochschieben durften. Als wir in Arequipa endlich unsere Glieder wieder strecken durften, haben wir unser sehr luxuriöses - aber dafür für Benjamin leider mit kaltem Wasser - Hotel bezogen und lecker essen gegangen in einem typischen touristischen Restaurant. Dann konnten wir bei einem Cocktail eine tolle Aussicht auf Arequipa bei Nacht genießen und nach einer Partie Billard haben wir uns trotz großer Müdigkeit dann doch noch ins Nachtleben gestürzt. Bei rockiger Livemusik und nach mehr Cocktails haben wir den Abend unverhofft sportlich ausklingen lassen…
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Die Facetten Arequipas
Juhu! Der erste Tag seit langem, an dem wir ausschlafen können - bis halb neun ;-). Nach dem Frühstück werden wir von Jaja und Sonja abgeholt und in einen Vorort der Stadt gebracht. Dort besuchen wir mit den zweien die Polyklinik als soziale Einrichtung in einem sozialen Brennpunkt. Erste Station ist der Kindergarten mit über 20 sehr goldigen Kindern zwischen 1 und 3 Jahren.
Nachdem wir mit "If youre happy and you know it" das Eis brechen konnten ;-) haben wir eine zwar recht kurze, aber doch sehr herzliche Zeit mit den Kindern verbracht. Bevor es dann zum viventura-Büro zum Mittagessen ging, fuhren wir zum San Camilo Markt im Zentrum, der schon eine sehr lange und bewegende Geschichte hinter sich hat. Dort gab es von Hexenkräutern über Schafköpfe bis hin zu leckeren Obstsäften allerhand zu staunen.
Beim gemeinsamen Mittagessen mit dem viventura- Büroteam mit live Gitarrenmusik hörten wir noch allerhand Anekdokten unter anderem aus dem Dschungel.
Zum Ausruhen blieb keine Zeit, denn nahtlos ging es über in die sehr interessante Stadtführung, die uns zuerst ins Kloster Santa Catalina führte. Dieses beeindruckte mit seinen leuchtenden Farben und die Strenge der ehemaligen Klosterordnung. In unserer anschließenden 1. Shoppingsession auf dieser Reise konnten wir dann glücklicherweise schon fast alle Souveniers ergattern ;-). Nach dem Essen haben wir uns gegen die Disko entschieden und sind mal wieder zur Abwechslung todmüde ins Bett gefallen…
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Weg mit Unterbrechungen
Heut war es dann schon wieder vorbei mit dem Ausschlafen - um 4:30 klingelte uns der Wecker aus dem Bett und wir haben es tatsächlich geschafft, gestiefelt und gespornt pünktlichst (!) um 5 Uhr in der Lobby des Hotels zu sitzen…um diesmal ausnahmsweise mal 10 Minütchen auf unseren Fahrer zu warten ;-).
Mit dem Flieger ging es auf Umwegen über Juliaca nach Cusco, und mit der großen Müdigkeit sank auch unsere Toleranzgrenze gegenüber Mitfliegenden Vor-einem-Sitzenden minütlich…nicht genug, nein: aufgrund einer Unwetterwarnung (wo??) durften wir nochmal eine Stunde im Flieger warten, eh es dann endlich weiterging.
In Cuzco angekommen gings erstmal ins Hotel, um das Frühstück nachzuholen und kurz durchzuatmen. Gegen Mittag kam unser Local Guide für die nächsten Tage, um uns über den Ablauf des alternativen Inkatrails zu informieren und unsere Fragen zu beantworten. Nach dem Mittagessen teilte sich die Gruppe auf: Benjamin hatte ein Motorrad-Trekking-Dingsbums-Adventure während Patrizia und Nina sich der geplanten Stadtführung widmeten.
In Cuzco konnten wir die Vermischung der Inkakultur mit den spanischen und damit christlichen Einflüssen anhand von verschiedenen Bauten deutlich erkennen. Während dessen kurvte Benjamin vier Stunden lang auf Offroad-Wegen um Cuzco herum. Nach einem kleinen Einkauf für die morgige Wanderung ging es zum Tagebuchschreiben und anschließend ins Bett.
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Satte Eiszapfen in Thermounterwäsche
Heut ging es auch wieder sehr früh los. Um 7 Uhr setzten wir uns für ein paar Stunden in der Bus, der uns über Lares in die nahe gelegenen heißen Quellen brachte. Nach einem ziemlich leckeren Mittagessen, welches von unseren personal cooks live auf dem Campingplatz zubereitet wurde, nahmen wir den Weg unter die Füße.
Innerhalb weniger Stunden ging es bergauf von 3300m auf 3800m. Dort angekommen fanden wir unser Camp bereits vollständig aufgebaut vor inklusive Koch- und Esszimmerzelt ;-). Zu ersteinmal haben wir dann die Skiunterwäsche ausgepackt, da es da oben mit Temperaturen um die Null Grad doch etwas frisch war. Eingemummelt kugelten wir uns von Tea Time zum Abendessen und anschließend ins Zelt. In dieser Nacht hat keiner so richtig die Augen zugemacht…wir sind vorher zu Eiszapfen geworden ;-).
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Das letzte Abendmahl im Zelt
Heute morgen hieß es um 6 Uhr nicht etwa "aufstehen", nein, stattdessen waren wir damit bemüht, aufzutauen. Damit es ein bißchen schneller ging, stellte uns unser Koch eine Tasse Tee und eine Schüssel warmes Wasser zum "Entfrosten" vor die Zelttüren. Nach einem tollen Frühstück gings ohne Aufwärmphase direkt steil bergauf. Wir gerieten alle ganz schön aus der Puste, was aber bei solchen Höhen normal ist.
Bis auf 4400m kraxelten wir hinauf, um dort das beeindruckende Bergpanorama zu geniessen. Dann wurden wir mit einem Stück bergab und einem super Mittagessen belohnt. Gegen Nachmittag kamen wir dann in unserem nächsten Base Camp, wo wir nach allen Strapazen und bei zum Glück etwas höheren Temperaturen direkt mal ein 2stündiges Nickerchen gemacht haben.
Auch die Suche nach einem halbwegs ordentlichen Natur-WC erforderte seine Zeit. Einmal gefunden liessen wir uns das auch durch die umher streunenden Hunde und Pferde nicht mehr streitig machen ;-).
Heute wurden wir das letzte Mal von unseren Zeltköchen im Zelt bekocht…am liebsten würden wir sie für den Rest der Reise kidnappen…!
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Zu Fuß zum Zug
Nach einer wesentlich wärmeren Nacht ging es um Schlag sieben Uhr los bergab bis Ollantaytambo. Aus 7 km wurden 12, was uns aber nach den vergangenen Trekking Erfahrungen nicht mehr aus den Wanderschuhen hauen konnte.
Dort angekommen nahmen wir den Zug und schüttelten uns bei der etwas unsanften zweistündigen Fahrt in den Schlaf. Nachdem wir das Hostel bezogen hatten, schauten wir uns den Ort an und schrieben Reisetagebuch…
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Vom Sun Gate zur Inka Bridge
Am heutigen Morgen ging es wieder sehr früh aus den Federn. Bereits um halb 5 klingelte der Wecker. Nach dem Frühstück nahmen wir einen der ersten Busse, um möglichst vor dem großen Besucheransturm auf das Touristen-Highlight Perus Kurs zu nehmen. Dort angekommen bekamen wir von unserem Local Guide Ruben eine umfangreiche Führung des eindrucksvollen Erbes der Inka.
Danach hatten wir noch 4 Stunden "Freizeit", in denen wir auf unterschiedlichen Wegen die einzelnen Aussichtspunkte auf Machu Pichu erklimmen konnten. Gegen Mittag hieß es dann schon wieder Abschied nehmen in Richtung Aguas Calientes, wo uns am Nachmittag der nostalgische Zug wieder zurück nach Cuzco brachte. Spät am Abend kamen wir dort an, um nach einem kleinen Abendessen nur noch todmüde ins Bett zu fallen…
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Nur keine Langeweile
Auch an diesem Morgen war es mal wieder nichts mit ausschlafen, denn heute war ein Busfahrtag ;-). Auf dem Weg durch weite Wüstenlandschaften, vorbei an Schafen und Rindern liessen wir uns die Zeit nicht lang werden und genossen bei Lesen und Musik die Landschaft. Unsere Route führte uns vom Busbahnhof in Cuzco über die etwas unschöne Stadt Juliaca und nach einem Mittagessen von dort nach Capachica.
Dort angekommen wurden wir entschädigt durch ein kleines schmuckes Häuschen direkt am Titicacasee. Irgendwie machte uns die lange Busreise müde. Denn nach einem sehr leckeren Abendessen von Emiliano, unserem Gastgeber, fielen wir wie Steine in die gemütlichen Betten.
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Kräuterwanderung
An diesem Tag sind wir auf einer kleinen zweistündigen Wanderung über den lokalen Hausberg inklusive kleiner Kräuterheilkunde vom Haarwaschkraut über Verhütungskraut bis hin zum Waschkraut aufgeklärt worden. In einer kleinen Bucht angekommen, wurden wir in einm kleinen Ruderboot zurückbefördert.
Den ungeplanten Nachmittag am See genossen wir mit einer Lese- und anschließender Uno-Runde. Am Abend wurden wir noch durch zwei dort lebende Mädchen durch lokale Gesänge unterhalten. Da es am nächsten Tag mal wieder früh raus ging, fielen wir nach dem sehr leckeren Abendessen auch heute wieder wie Omas und Opas ins Bett.
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Die Grenze
Heute morgen sind endlich mal wieder früh und unter etwas Streß aufgestanden, gefrühstückt und ab in den Bus. Nach ca. einer Stunde Fahrt sind wir an einem Bootssteg angekommen, um von dort mit einem kleinen Motorboot auf die schwimmenden Inseln Isla del Uros zu fahren. Dort sahen wir den Aufbau dieser Schilf- und Schilfwurzelinseln zu erfahren. Weiter ging es nach Puno, wo es per Bus weiter bis zu abendteuerlichen bolivianischen Grenze ging. Dort mussten wir zur hecktischen?! Polizei mit unserem Pass um den "Grenzzettel" abstempeln zu lassen, um ihn dann wiederum einer anderen Stelle abzugeben und den Ausreisestempel zu bekommen.
Auf bolivianischer Seite ging das gleiche Spiel rückwärts los und die arme Patrizia musste nochmal zurück auf peruanische Seite um sich den etwas unleserlichen Ausreisestempel neu geben zu lassen. Nach, oder besser während dieses Staatsaktes trafen wir Carlos und Irene weitere Mitarbeiter von viventura.
Wir gingen dann der Tiahuanacu-Kultur zuerst im Museum und dann im freien Gelaende bei noch stattfindenden Tempelausgrabungen auf die Spur. Nach diesem schon langen Tag führte uns die Reise dann vorbei an der "Vorstadt" El Alto auf der Hochebene hinunter in die direkt angrenzende Regierungsstadt La Paz.
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Grenze
Heute morgen sind endlich mal wieder früh und unter etwas Stress aufgestanden, gefrühstückt und ab in den Bus um nach ca. einer Stunde Fahrt an einem Bootssteg anzukommen, um von dort mit einem kleinen Motorboot auf die schwimmenden Inseln Isla del Uros einen kurzen Zwischenstopp einzulegen und dort den Aufbau dieser Schilfinseln zu erfahren.
Weiter ging es nach Puno, wo es per Bus weiter bis zu abenteuerlichen bolivianischen Grenze ging. Dort mussten wir zur hecktischen?! Polizei mit unserem Pass um den "Grenzzettel" abstempeln zu lassen um dann wiederum zu einer anderen Stelle ihn abzugeben und den Ausreisestempel zu bekommen. Auf bolivianischer Seite ging das gleiche Spiel rückwärts los und die arme Patrizia musste nochmal zurück auf die peruanische Seite, um sich den etwas unleserlichen Ausreisestempel neu geben zu lassen.
Nach, oder besser während dieses Staatsaktes traffen wir Carlos und zwei weitere Mitarbeiter von viventura und gingen dann der Tiahuanacu-Kultur zuerst im Museum und dann im freien Gelände bei noch stattfindenden Tempelausgrabungen auf die Spur.
Nach diesem schon langen Tag führte uns die Reise dann vorbei an der "Vorstadt" El Alto auf der Hochebene hinunter in die direktangrenzende Regierungsstadt La Paz.
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Überraschender Freigang
Nach einem leckeren Frühstück bei "Alexander´s" schrieben wir unsere letzten Postkarten oder telefonierten nach Hause. Am Nachmittag gabs eine City Tour mit Abstecher auf den Mond, das Luna Valley. Leider konnten wir unseren Marsiano nicht ausfindig machen, dafür hatten wir Carlos mit seiner spacigen Brille dabei.
Anschließend hatten wir sogar Freigang und schauten uns in dieser Zeit den lokalen Schwarzmarkt an. Das Abendessen dauerte heute Abend etwas länger, da in La Paz am Sonntag in der Regel die Restaurants geschlossen haben. Das machte aber nichts, denn Patrizia und Nina waren vom überaschenden Freigang recht übermütig gestimmt, nur Benjamin ist vor Hunger fast gestorben…
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Jetzt wirds eng – und dann kalt
Morgens um 10 Uhr wurden wir pünktlich von unserem Jeep Driver Juan abgeholt. Nachdem wir uns wie Ölsardinen in die Konservendose gequetscht haben, ging es erstmal zum örtlichen Supermarkt, wo wir uns – ein wenig überfordert mit dem riesen Sortiment - mit Süßigkeiten und anderen Stimmungsaufhellern eindeckten.
Danach gings es acht Stunden lang über Stock und über Stein und die letzten Stunden verwandelte sich unser Jeep in ein Wüstenschiff, das uns über das Sandmeer trug. Am Abend war es endlich soweit, wir waren in der Wüstenstadt Uyuni angekommen, wo uns ein amerikanischer Pirat mit leckerem und tödlichem Schokoladenkuchen (nach Pizza) begrüßte. Den Abend liessen wir mit ein paar Uno Runden ausklingen.
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Eine salzige Angelegenheit
Mit dem Jeep geht es am morgen von der Wüstenstadt Uyuni im Sonnenschein in die Salzwüste. Dort treffen wir auf die Insel Inkahuasi, welche der Legende nach einst unter dem Wasserspiegel der längst ausgetrockneten Salzlagune verborgen lag. Heute ist sie mit zahlreichen, bis zu 1000 Jahre alten Riesenkakteen bewachsen.
Nach einem salzigen Mittagessen ;-) geht es zur Inselbesichtigung und anschließend weiter mit unserem Wüstenschiff durch das salzige Weiss der Salzwüste. Landschaftlich gesehen war dies noch eimal ein zusätzlicher Höhepunkt der gesamten Reise.
Gegen 19 Uhr erreichen wir nach einem langen Autofahrtag endlich unsere Unterkunft in San Juan. Da es kalt ist und weil der Strom ausgefallen ist, legen wir uns bald nach dem Abendessen mit unseren Schlafsäcken in die Betten.
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Grenzwertig…
Heute ist noch einmal aber zum letzten Mal ein Wüstenschiff-Fahrtag. Hoffentlich wird niemand seekrank!! Nach einem Candle-light-Frühstück (immer noch kein Strom ;-)) geht es weiter, inzwischen durch die Stein-Sandwüste. Wir kommen vorbei an verschiedenen schönen Lagunen, wo wir unter anderem auch Flamingos bestaunen können.
Weiter passieren wir Steinbäume, die von Benjamin erklommen werden oder Geysire, die vor allem nach faulen Eiern stinken. JaJa kommentiert das folgendermassen: "Entschuldigung, ich hab zu viel gegessen." Warum es nun wirklich so gestunken hat, bleibt bis heute ein ungelüftetes Mysterium.
Etwas entnervt nach der langen Fahrt, aber durch die schöne Landschaft visuell äußerst zufrieden, erreichen wir am späten Nachmittag erst die bolivianische und dann die chilenische Grenze. Dazwischen hat uns Frau Holle sogar noch mit ein paar Schneeflocken verabschiedet. Dank unserer aller hervorragenden Schauspielkünste, gibt es auch bei diesem Grenzübertritt keine Komplikationen. Nur sitzt plötzlich ein fremder Mann mit komischem Piratenhut bei uns im Auto ;-). Wir beziehen das sehr hübsche Hostal und genießen den Luxus, Strom und heißes Wasser zu haben. Nachdem wir unsere letzten Bolivianos gegen Tausende von Pesos tauschen, lädt uns unser Reiseleiter zum letzten, sehr sehr guten Abendmahl ein…
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Der kleine Flug vor dem großen
Heute dürfen wir mal wieder ausschlafen und haben den halben Tag zur fast freien Verfügung. Deshalb nutzen wir die Zeit, um unsere Hausaufgaben zu erledigen und das Reisetagebuch zu aktualisieren. Wer weiss, welche Prüfung wir für die Ausreise ablegen müssen ;-).
Gegen 16 Uhr werden wir dann von unserem privaten Chauffeur abgeholt und nach Calama gefahren, wo schon unser Flieger nach Santiago auf uns wartet. Vorher steht uns leider noch die Verabschiedung von unserem ins Herz geschlossenen Jaja bevor…
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Der Abschied
Und der letzte Tag ist schon da… eine entspannende Runde im Zentrum Santiago, Chiles. Europa ist schon nah und das ist auch zu sehen. Alle wollten auschlafen und das haben wir auch - geschlafen… Der „Plaza de la constitucion“ und der Regierungspalast „La Moneda“ wurden gestaltet als Konzertplatz, wir waren aber zu früh. Die Chilenen feiern diesen Monat den Geburstag von Salvador Allendes. Es war ein schöner Tag um einen Teil der Geschichte zu zeigen.
Dann liefen wir durch die vollen Straßen im Zentrum bis zum Plaza de Armas, der auch voll mit Einheimischen, Touristen und Künstlern war. Mittagessen hatten wir in einem sehr leckerem Restaurant am Zentralmarkt „el Galeón“, frischer Fisch und Life-Musik als Abschied ist gar nicht schlecht… Mit ein bißchen Wein in unserer Venen, aber noch nicht todmüde, sind wir mit der Seilbahn auf den „Cerro San Cristobal“ gefahren und durch den Nebel, konnten wir uns von den großen Anden verabschieden.
Pablo Neruda (der Dichter) war auch anwesend mit Gedichten, die an die Straßenwände bemalt wurden. Das Stadtviertel „bellavista“, mit alten und farbvollen Kunstlerhäusern und Bars war unsere Hotelzone. Dort haben wir uns verabschiedet und ab gings zum Flughafen! Adiós!