Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Erster Tag
Um 11.30 kamen wir auf dem Flughafen an und trafen unseren Reiseleiter Alejandro. Wir sind 10 Personen. Im Hotel war schon eine von unserer Gruppe und wartete auf uns. In der kommenden Nacht kommen noch die restlichen drei Personen.
Zuerst tauschten wir unser Geld von USD nach Soles und dann gingen wir direkt zum Mittagessen. Wir probierten die für Peru bekannten Anticuchos und Pisco Sour. Dann liefen wir ein paar Straßen weiter in den großen Supermarkt Metro um Wasser zu kaufen.
Wir gingen zum Parque La Muralla wo eine Statue von Francisco Pizarro steht und nahmen von dort drei Taxis zu den Brunnen, die in der Nähe des Nationalen Stadions liegen. Das war naß ;). Wir besuchten dann die Larco Mar in Miraflores. Larco Mar ist ein bekanntes Einkaufszentrum. Nur 5 Straßen entfernt ist die Pizza Straße. Die gönnten wir uns ein leckeres Abendessen. Um 22 Uhr waren wir wieder zurück in unserem Hotel und die letzten drei unserer Gruppe erwarteten uns.
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Viel zu essen
Nach einem leckeren Frühstück starteten wir unsere City Tour durch Lima. Wir besuchten erst die Santo Domingo Kirche und dann den Hauptplatzt von Lima (noch einmal, aber jetzt mit Führung). Rund um den Platz gibt es viele koloniale Balkone außerdem die Kathedrale und den Regierungspalast. Dann besuchten wir die San Francisco Kirche und die Katakomben.
Jetzt mußten wir erst einmal unsere Sachen aus dem Hotel abholen. Und los gings in Richung Barranco. In Barranco kehrten wir in einem schönen Restaurant ein und aßen ganz typisch zu Mittag. Die Restaurante ist sehr schön und hat ein leckeres Buffet mit einer tollen auswahl an peruanischem Essen. Wir aßen wirklich viel heute.
Auf den Hauptplatz von Barranco fand eine Show statt von Red Bull und wir konnten gratis Red Bull trinken. ;)
Nach 5 Stunden Busfahrt kamen wir in La Huacachina an. Das ist eine kleine Oase an der Küste. Hier aßen wir zu abend. Zum Glück sind wir um 10.20 pm in unserem Hotel. Das liegt nur 20 Minuten von La Huacachina entfernt.
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Huacachina in der Früh
Wir standen um 7 auf um nach Huacachina zu fahren. Wir kletterten eine Düne hinauf und machten einige tolle Fotos. Danach hatten wir erst einmal die halbe Sahrara im Schuh.
Dann fuhren wir weiter zum El Catador. Das ist eine Pisco-Brennerei. Natürlich ließen wir uns einige Kostproben vom typisch peruanischen Pisco nicht entgehen… ;)
Unser nächster Stopp war beim Museum von Maria Reiche. Die deutsche Geographin erforschte viele Jahre lang die Bodenzeichnungen zwischen Nazca und Palpa. Sie bewirkte 1994 die Aufnahme der Nazca-Linien in die Liste des Kulturerbes der Menschheit der UNESCO.
30 Minuten später erreichten wir den Flughafen von Nazca und starteten unseren Flug über die Nazca-Linien. Der Flug macht einigen in der Gruppe ziemlich zu schaffen.
Zu Mittag essen wir sehr lecker im Restaurant Ek Porton. Unsere nächster Stopp nach dem Mittagessen war das Museum Antonini. Dort erwartete uns Orlando, unser lokaler Führer. Er ist sehr nett.
Wir krönten den Tag abends mit einer Barbeque und einigen Bierchen im Hotel…
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Buggies!!!
Um 8 kamen die Buggies und holten uns ab. Mit den Buggies fuhren wir bis Cahuachi. Cahuachi ist eine sehr große Pyramide der Nazca-Kultur.
Dann hatte unser Alejandro eine Überraschung für uns. Wir fuhren bis zu einem Friedhof wo hunderte von Knochen frei auf dem Boden herum liegen. Dieser Friedhof stammt auch aus der Epoche der Nazca.
Dann fahren wir weiter hoch auf die Dünen. Wir sausten dreimal mit dem Sandboard von den Dünen herunter. Das hat Spaß gemacht!
Im Laufe der weiteren Fahrt fing es an ein wenig kalt zu werden. Durch den Nebel fuhren wir bis Bahia San Fernando. Auf dieser Halbinsel genossen wir unser Mittagessen. Wir beobachteten in San Fernando Pinguine und Seelöwen und Seehunde. Wir spazierten über den Strand und fanden viele Muscheln.
Mit unseren Buggies fuhren wir weiter bis zu unserem Bus, der schon auf uns wartete. Zwei Stunden später erreichten wir Puerto Inka. Hier bezogen wir unsere Hotelzimmer und hatten noch ein leckeres Abendessen vom Buffet.
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Lange Reise
Spätabends kamen wir gestern in Puerto Inka an. Heute vormittag hatten wir Zeit, uns die Ruinen des alten Inkahafens in der hübschen Bucht anzusehen. Von der Hafenstadt brachten Stafettenläufer damals innerhalb von 24 Stunden frischen Fisch für die Inkas nach Cusco. Die Ruinen der Hafenstadt sind noch immer gut erhalten.
Am Nachmittag ging es dann in mehrstündiger Fahrt, erst entlang der Steilküste, dann durch triste Wüstenödnis, nach Corire, unsere Zwischenstation auf dem Weg zum Colca Canyon. Am Abend konnten wir im Restaurant die Spezialität der Gegend probieren, Fluß-Shrimps aus dem Rio Majes. Sehr lecker!
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Erste Offroad
Unser Tag begann um 8.00 als Mauro und Mauricia uns vom Hotel abholten. Ein Teil der Gruppe fuhr mit Mauro zum Rafting und die andern fuhren mit Maurilia zum Toro Muerto und zu den Fußabdrücken der Dinosaurier.
Rafting war klasse. Unser Capitan Paul war sehr zufrieden mit uns. Wir leisteten gute Arbeit.
In Toro Muerto, nahe der Stadt Corire sind tausende von Petroglyphen zu sehen. Nachdem wir diese ausgiebig bewundert hatten besichtigten wir die Abdrücke der Dinosaurier.
Um 12:00 starteten wir in Richtung Cabanaconde. Nach einer Stunde mußten wir anhalten und die Räder von unserem Bus tauschen. Die Zeit nutzten wir für ein Picknick. Heute ist unser erster Tag im Hochland und wir befanden uns teilweise auf ca. 4.000 Metern. Wir kauten fleißig Coca-Blätter. Die schmecken zwar nicht so gut, aber es macht Spaß sie zu kauen. Und sie sollen ja gut sein gegen Unwohlsein in disen Höhe. Wir tranken auch viel Wasser und üssen natürlich permanent "Pipipausen" machen. Im Bus schauten wir zwei Filme von Will Smith und hörten ein bischen Musik. Zum Abschluß des Tages gönnten wir uns im Hotel ein leckeres Essen mit Alpaca. Der Kellner "edu", sprach sogar ein wenig Deutsch.
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Kondore!!!
Wir frühstückten um 7 gemeinsam mit unserer lokalen Führerin Viviana und um 7:30 fuhren wir mit dem Bus zum Cruz del Condor wo wir die Kondore beobachten konnten. Der Kondor ist der größte fliegende Vogel der Welt. Er wiegt ungefär 60 Kilo und ist bis zu drei Meter lang.
Vom Cruz del Condor starteten wir auch unsere Radtour. Der Colca Canyon ist der zweittiefste Canyon der Welt und die Landschaft hier war wunderschön. Wir fahren 7km Offroad-Straße. Es war recht schwierig, aber viel besser als mit dem Bus zu fahren. Im Colca Canyon gab es die beiden wichtigsten Inkakulturen. Die Cabanas und die Collahuas aus der frühen Inkazeit. In diesem Teil von Peru hatten die Inkas allerdings keinen so großen Einfluß.
Noch besser als die Radtour waren die heißen Quellen, die wir besuchten. Hier gabs richtig heißes Wasser direkt aus den Bergen. Zum Abschluß unserer Canyontour hatten wir in Chivay ein leckeres Andenbuffet. Nach dem Essen machten wir einen Spaziergang über den Hauptplatz und den Marktplatz von Chivay.
4 Stunden später kamen wir in Arequipa, der zweitgrößten Stadt von Peru, an. Unsere Hotel lag nah beim Zentrum und wir hatten alles in unserer Umgebung. Restaurants, Einkaufszentrums, Discos und Bars ;) Heute bestellten wir zum Abendessen einige der für Peru als Delikatesse bekannten Meerschweinchen. Das war LECKER!!! Allerdings sehr schwer zu essen. Zum Abschluß unseres Super-Tages gingen wir in eine Bar und tranken ein paar Schnaps! Prost!!!
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Viventura Team
Heute konnten wir ausschlafen, denn unser Tag fing erst um 10 Uhr an.
Esther hat uns vom Hotel abgeholt, sie macht ihr Praktikum bei viventura. Wir besuchten mit ihr eine von viventura geförderte Grundschule, die etwas auswärts des Zentrum liegt. Dann fuhren wir weiter zum San Camilo Markt von Arequipa, dem ältesten Markt der Stadt. Da tranken wir Saft von den verschiedensten Obstsorten.
Unser Mittagessen hatten wir im viventura Büro mit den ganzen Team. Zum Essen gab es "Seco de Pollo" und Chicha Morada (maishaltiges Getränk)- sehr lecker.
Gestärkt gingen wir dann zu unserer Stadtführung, die wir im Santa Catalina Kloster begannen. Viviana, unsere lokale Führerin begleitete uns mit zur Jesuiten Kirche und zur bekannten Kathedrale, wo sie uns viel Interessantes erklärte.
Zum Glück hatten wir auch Zeit für Shopping und für ein leckeres Essen in dem Restaurant Zig Zag.
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Fliegen mit Hunger
Um halb vier hatten wir unser Frühstück, das ist richtig früh. Um 5.20 erreichten wir den Flughafen, machten unseren check in und warteten auf den Flug. Das Wetter:"Kalt". Wir aßen erst mal ein paar Kekse.
Über Juliaca flogen wir nach Cuzco, in die Inka-Stadt. "Nabel der Welt" ist die Überzetzung für Cuzco in der Quechua-Sprache. Die Inka-Kultur hielt sich nicht lange. Schon 1532 kamen die Spanier nach Peru. Das Inka-Imperium bestand aus etwas 11 Millionen Einwohnern und Quechua ist die offizielle Sprache. Die Inka bauten verschiedenen Tempel. Die wichtigsten sind der Sonnentempel und der Mondtempel.
Unsere City Tour begann um 10.00. Zuerst besuchten wir Sacsayhuaman, der die Form von einem Puma hat. Da sahen wir auch Steine, die ca. 120 Tonnen weigen. Sacsayhuaman ist ein Tempel für den Sonnen Gott. Hier wohnten nur Inka Priester, die als "chamanen" bekannt waren
Coricancha war unser nächster Stopp. Da ist auch ein großer Tempel für Sonne und Mond. Wir finden hier die beste Inka-Architektur. Ein Stein liegt perfekt über dem anderen ohne Löcher dazwischen. Die Spanier haben um ihre Macht zu demonstrieren ein Dominikaner Kloster darauf gebaut, aber es sind noch Teile zu besichtigen. Zum Abschluß besichtigten wir den 12eckigen Stein und dann gönnten wir uns erst einmal ein üppiges Mittagessen. Das hatten wir ganz schön nötig ;)
Den Nachmittag hatten wir zur freien Verfügung. Wir bummelten durch Cuzco und machten ersteinmal einen Stopp am Hauptplatz weil hier anläßlich des Tourismus-Tag in Cuzco ein sehr großer Umzug stattfand. Jetzt verstanden wir auch warum im Flughafen von Cuzco viele Personen typische Tänze tanzten. Zuerst dachten wir, daß sie das für uns machen weil sie sich so freuen, daß wir Cuzco kennenlernen wollen ;)
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Stadtbummel
Unser Tag begann um 8:45 mit dem Frühstück. Heute hatten wir den Tag zur freien Verfügung und besuchten Museen und Kirchen. Schade war, daß einige Museen geschlossen waren weil heute Sonntag ist.
Um 7 treffen wir uns alle an der Rezeption des Hotels für unsere Briefing. Während wir Karol zuhörten aßen wir Schokolade. Wir hatten sie vom Reisebüro in Cuzco geschenkt bekommen.
Zum Abschluß unseres Tages gingen wir in ein Restaurant am Hauptplatz.
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Inka Trail
Wir mußten schon um 5:45 frühstücken und beginnen unsere Reise um 6:20. Wir fuhren mit dem Bus zum Busbanhof und nahmen unseren Zug bis zum Km 104 bzw. bis nach Aguas Calientes. Bis km 104 fuhren wir ca. 3 Stunden. Hier stieg das Trekking-Team aus dem Zug aus und startete die Wanderung.
Der andere Teil der Gruppe fährt weiter bis nach Aguas Calientes. Das dauerte nochmal 30 min. Aguas Calientes ist ein kleines Dorf mit ungefähr 3.000 Einwohnern. Von Aguas Calientes aus bestiegen sie den Putucusi. Dieser Berg liegt auf der anderen Seite des Urubamba-Tals gegenüber von Machu Picchu. Wir mußten über viele Treppen und Leitern um den Gipfel zu erklimmen.
Um 18:00 waren wir alle wieder im Hotel. Zum Glück waren wir noch ein wenig fit und liefen bis zu den Quellen in Aguas Calientes. Wir brauchten eine Dusche, aber nach den Quellen bracuhten wir die dann auch wieder;). Was sollen wir sagen, daß Wasser war auf jeden Fall warm.
Zum Abschluß des Tages gingen wir zusammen Abendessen und fielen danach früh ins Bett.
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Was ist los mit dem Zug???
Um 5:30 frühstückten wir schon weil um 6:00 der Bus nach Machu Picchu fuhr. Nur 30 Minuten dauerte die Reise bis nahe an die Inkastadt.
Schnell lief ein Teil der Gruppe los und reservierte unsere Plätze für Huaynapicchu. Celso, unser lokaler Führer für den Inka Trail, erzählte uns spannende Geschichten über die Stadt. Die Inka lebten nur ca. 70 Jahre dort weil die Spanier Peru eroberten. Der letzte Inka entschied, daß sie die Stadt verlassen sollten um sich zu retten. Die Inka zerstörten alle Zugänge zur Stadt hinter sich und sie blieb viele Jahre unentdeckt.
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Die sind unsere Zimmer
Heute konnten wir entweder ausschlafen oder das Inka Museum besuchen. Die Museums-Gruppe traf sich um 8.00 an der Rezeption des Hotels und spazierte zum Museum. Wir erfuhren viel über die Geschichte von den verschiedenen Kulturen in Peru bis zur Inkazeit.
Um 9.30 traf sich die ganze Gruppe im Hotel und wir starteten unsere Fahrt bis Capachica am Titicacasee. Unsere Erste Pause ist der Platz "Vicuñita". Da konnten wir tolle Fotos von Alpacas, Lamas und Vicuñas machen. Wir fuhren weiter mit unserem Luxus-Bus bis "La Raya". Dieser Paß bildet die Grenze zwischen Cusco und Puno auf einer Höhe von 4.334m ;).
Juliaca war unser nächster Stopp. Die Stadt sah sehr staubig aus. Sie liegt in der Nähe vom Titicaca See. Wir verließen unseren Super-Bus und stiegen um in einen Mini-Bus mit dem wir bis Capachica fuhren.
Ungefähr 3 Stunden später kamen wir im Haus von Emiliano an. Das Hause liegt auf der Halbinsel "Capachica". Auf Capachica sind die drei wichtigsten Dörfer: Santa Maria, Llachon und Chifron, wo wir schliefen.
Unsere Zimmer waren in 4 verschiedenen Häusern. Zum Glück haben wir Strom, aber das Wasser ist ein ganz anderes Thema ;) Zum Abschluß des Tages gewitterte es und es gab viel Wind, aber wir hatten einen wunderbaren Ausblick über den Titicaca See.
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Berge, Tiere und Regen mit Blitz und Donner
Mit Hundegebell und Hahnen- und Eselsgeschrei wurden wir geweckt. Der Blick auf den See war umwerfend und auch das Dorfleben faszinierte uns.
Wir machten uns mit Emiliano auf zu einer kleinen steilen Wanderung zum Berg hinter dem Dorf. Es geht auf 4.200 m Höhe. Emiliano erklärte uns die Kräuter der Berge. Wir erfuhren, mit welchen man Wäsche waschen kann und welche Kopfläuse bekämpfen. Vielleicht brauchen wir dieses Wissen noch nach unserer Heimkehr??!!
Der Ausblick von oben entschädigte uns für alle Strapazen. Dann bot Emiliano eine Bootsfahrt an. Ein Strandspaziergang war uns allen aber lieber. Am Nachmittag seilten sich Marcus und Lem ab für ein paar gemütliche Stunden, während die restliche Gruppe mit Alejandro den nächsten Berg bestieg. Bis zum Sonnenuntergang.
Den Abend ließen wir bei einer kleinen Gesangseinlage zweier Mädchen aus dem Dorf ausklingen, die in ihrer schönen Tracht Lieder der Volksstämme rund um den Titicacasee sangen. Auch heute abend hatten wir wieder Blitz und Donner und sogar Eisregen. Zum Glück dauerte es nicht allzu lange, vielleicht so bis 10:00.
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Die Grenze
Heute mußten wir uns leider von unserer Gastfamilie in Capachica verabschieden. Per Boot ging es nun zunächst auf eine der Uroinseln, wo wir mit dem Prozess einer "Inselerschaffung" vertraut gemacht wurden. Zudem hatten wir die Möglichkeit, unsere neugierigen Nasen in einige Hütten zu stecken, um mehr über die Lebensgewohnheiten der Uros zu lernen.
Über den ruhigen Titicacasee setzten wir dann unsere Reise zum Hafen in Puno fort, wo schon der Bus zur Grenzstation in Desaguadero auf uns wartete. Und was für ein Bus! Groß und geräumig - wir streckten uns erst einmal so richtig aus. In Desaguadero bestaunten wir das geschäftige Markttreiben und das geschickte Manövrieren der Rikschafahrer zwischen Fußgängern und Bussen. Hier wird die Ausreise zum Erlebnis.
Im Desagauadero wartete bereits Susi, um uns mit Bolivien vertraut zu machen. Mit ihm machten wir vor der Ankunft in La Paz noch einen Abstecher zum berühmten Sonnentor von der Tiahuanacu Kultur. Dann fuhren wir weiter bis "El Alto" (4.200m) eine recht junge Stadt in Bolivien. Am Abend konnten wir von einer der Anhöhen der bolivianischen Hauptstadt (3.800m) einen ersten Blick auf die beleuchtete Millionenstadt werfen. Die Fotoapparate hatten einmal mehr jede Menge Arbeit.
Im Hotel wartete Moira auf uns, die uns einige Informationen gab für das Mountain Biking am nächsten Tag. Auch Miguel war dort. Er gab dem anderen Teil der Gruppe das Briefing für die Besteigung des Pico Austria.
Am Abschluß unseres Tages gingen wir in ein Restaurant und aßen Alpaka. Morgen haben wir einen langen Tag.
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Free yourself
Ein freier Tag in La Paz!
Wir haben uns schön aufgeteilt: Peter und Martina sind zeitig in der Früh aufgebrochen, um den Pico Austria zu erklimmen; Sabine und Claudia haben sich die Todesstrecke mit dem Mountainbike vorgenommen und Hermann und (Sa)bine sind in La Paz geblieben und haben die Stadt erkundet.
Für alle tolle Erlebnisse und Eindrücke!
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Bus und Zug
Heute hatten wir den Vormittag zur freien Verfügung und waren shoppen bis 13:30. Dann trafen wir uns in unserem Hotel an der Rezeption. Wir stiegen in den Bus und fuhren 3 Stunden bis Oruro. Da tauschten wir unseren Bus gegen den Zug. Mit dem Zug fuhren wir weitere 7 Stunden bis zu unserem "Bubu" Stopp Uyuni. Wir erreichten unser Hotel ungefähr um 02:30. Heute aßen wir auch Salteñas. Die sind aus der Region Salta in Argentinien, aber in La Paz sind sie sehr bekannt.
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Überall Salz!
Nach wohlverdientem Schlaf und einem deftigen Frühstück brachen wir heute mit Jeeps zu unseren Zielen in der Salzwüste auf. Zunächst besuchten wir einen Eisenbahnfriedhof auf dem der einstige Stolz der bolivianischen Eisenbahn vor sich hinrostet. In der Salzwüste begutachteten wir die von den Einheimischen angehäuften Salzhügelchen, welche wir auch nutzten, allerdings nur für eine Fotosession der besonderen Art.
Im einstigen Salzhotel der Wüste bestaunten wir als nächstes die im Gebäude ausgestellten Salzsteinfiguren und die besondere Architekturform. Dann ging es zur Isla de los Pescadores, einer Insel in der Salzwüste. Markant hebte sich das dunkle Gestein vom grellen Weiß der umliegenden Salzwüste ab.
Vor der Wanderung auf die höchste Erhebung der Insel füllten wir unsere hungrigen Mägen bei einem Picknick, auf Salzsteintischen serviert. Der Weg zur Spitze führte uns vorbei an einer Unzahl von riesigen Kakteen und versteinerten Korallen. Von oben hatten wir fast den Eindruck, wirklich auf einer vom Meer umspülten Insel zu stehen.
Gegen 17.00 Uhr verabschiedeten wir uns von der Insel. Wir waren gespannt was kommen würde, denn Alejandro hatte wieder eine seiner Überraschungen angekündigt. Mitten in der Salzwüste stoppte unser Jeep: hier wollten wir bis zum Sonnenuntergang verweilen. Mit Schattenspielen vertrieben wir uns die Zeit und und plötzlich zauberte Alejandro zwei Flaschen Rotwein und Becher hervor - eine gelungene Überraschung!! Die Stimmung stieg.
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Grenzen!!!
Heute haben wir noch einmal, aber zum letzten Mal einen Wüstenschiff-Fahrtag. Hoffentlich wird niemand seekrank!! Es geht weiter, inzwischen durch die Stein-Sandwüste. Wir kommen vorbei an verschiedenen schönen Lagunen, wo wir unter anderem auch Flamingos bestaunen können.
Weiter passieren wir Steinbäume, die von Benjamin erklommen werden oder Geysire, die vor allem nach faulen Eiern stinken. Alejandro kommentiert das folgendermaßen: "Entschuldigung, ich hab zu viel gegessen, ich hab Trompetten." Warum es nun wirklich so gestunken hat, bleibt bis heute ein ungelüftetes Mysterium.
Etwas entnervt nach der langen Fahrt, aber durch die schöne Landschaft visuell äußerst zufrieden, erreichen wir am späten Nachmittag erst die bolivianische und dann die chilenische Grenze. Dank unser aller hervorragenden Schauspielkünste, gibt es auch bei diesem Grenzübertritt keine Komplikationen. Wir beziehen das sehr hübsche Hostal und genießen den Luxus, Strom und heißes Wasser zu haben. Nachdem wir unsere letzten Bolivianos gegen Tausende von Pesos tauschen, gingen wir zum Abendessen.
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Letzter Sonnenuntergang
Endlich mal wieder ausschlafen! Ein Luxus, den wir in den letzten Tagen nicht mehr kannten. Nach einem späten Frühstück bummelten wir durch den Ort San Pedro und waren erstaunt was es in diesem kleinen Nest doch alles zu sehen gibt: eine wunderschöne alte Kirche in Adobe-Bauweise mit einem Dach aus Kaktusholz, nette Dorfstraßen mit vielen kleinen Shops, einen musikbeschallten Dorfplatz und einen großen Friedhof mit für uns fremden Totenhäusern und Grabhügeln mit Papier- und Kunstblumenschmuck.
Bis 15.00 Uhr konnten wir wieder faulenzen oder unsere lädierten Därme pflegen, dann ging’s zum letzten Ausflug mit Alejandro ins Valle del Marte (Mars), das nur wegen eines Hörfehlers Valle de la Muerte (Tod) heißt. Die rote Farbe der Steine faszinierte uns mehr als die Gruppe Sandboarder, die ihre ersten Versuche mit dem Brett machen. Da waren wir doch viel besser!!!
Dann ging es weiter zum Valle de la Luna. Die Salzmine fanden wir nicht, stattdessen gab es aber bei den "Drei Marien" wilde Spekulationen: Frosch, Kröte, Steine werfender Mensch…??? Von der großen Düne aus betrachten wir den Sonnenuntergang. Und dann??
Jetzt bleibt uns nur noch das Abschiedsessen, das Alejandro für uns im Namen von viventura organisiert hat.
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Flug in die chilenische Hauptstadt
Am Abend kamen wir in Santiago an und wurden von Diana am Flughafen empfangen. Einige von uns machten noch einen Abstecher in die Salsabar und feierten ihren letzten Abend in Südamerika.
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Letzte Station - die chilenische Hauptstadt
Den letzten Tag unserer Reise haben wir ausgeschlafen begonnen und konnten diesen Tourpunkt noch mal richtig genießen. Bei der großen Landkarte von Chile im Kulturzentrum La Moneda erklärte und Diana dass es sich auf jeden Fall lohnt wieder zukommen. Im Stadtzentrum besuchten wir die wichtigsten historischen Plätze, unter anderem auch ein "Cafe con Piernas". ;-)
Nach dem Mittagessen im Mercado Central hatten wir noch genug Energie um den Hausberg von Santiago zu besteigen. Nur wenige nahmen die Seilbahn zur Spitze des Berges, wo wir uns von Südamerika verabschiedeten.