Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

18 Aug. 2008 • Frankfurt - Lima

Abend in Lima
Ankunft in Lima

Die Anreise

Nach einem ewig langen Flug sind wir endlich mit unserem gesamtem Gepäck in Lima angekommen. In Empfang genommen wurden wir von Sabine nebst Mann, und dann ging es auf direktem Wege vom Flughafen ins Hotel in der Innenstadt.

Wir machten uns kurz frisch und mußten natürlich auf den ersten Abend in einer Bar in Miraflores anstoßen (in der Innenstadt hatte nichts auf). Eingeklemmt in einem Taxi lernten wir uns gleich besser kennen. ;)

19 Aug. 2008 • Lima - Ica

Alltägliches Verkehrschaos in Lima
Die Fototruppe ;)

Von der Grossstadt in die Wüste

Nach kurzer Nacht in Lima und einem guten Frühstück wurden wir schon von unserem lokalen Guide erwartet, und so ging es weiter zu unserer Stadtrundführung - und den gut sortierten Knochen in den Katakomben des Franziskanerklosters.

Geld wird hier übrigens gegenüber der Bank auf der Straße gewechselt!

Durch den Verkehr quälten wir uns zum Strand, von wo aus es weiter Richtung Barranco ging. Wir kreisten das Büffet systematisch ein und erfreuten uns dann eines feudalen, typisch peruanischen Mittagessens. Wer nur einmal nachnimmt, ist feige!

Satt und zufrieden machten wir uns über die Panamericana auf den Weg nach Ica. Wir ließen keine Gelegenheit aus, uns beim Wettkampf ums beste Foto gegenseitig auszustechen. ;)

In Ica angekommen bezogen wir unser Quartier mit offener Poolbar (!) und genossen unseren ersten Pisco Sour. Anschliessend stürmten wir ein Lokal in der Oase Huacachina zu einem letzten Drink.

20 Aug. 2008 • Nazca - Ica

Das erste Gruppenfoto
Atemberaubender Sonnenuntergang

In und über der Wüste

Heute führte uns der Weg zunächst vom Hotel in eine Pisco-Brennerei, wo wir über den Herstellungsprozess des peruanischen Nationalgetränks informiert wurden. Zwar mochten wir nicht alles, haben aber trotzdem eine kleine Notfallration im Bus deponiert. ;)

Aufgrund der guten Wetterlage stand einem Flug über die Nazcalinien nichts mehr im Wege. Von der vorher in der Wüste gewonnenen gesunden Gesichtsfarbe war danach leider nichts mehr zu sehen. Im Hotel hat es sich einer von uns nicht nehmen lassen, die gesperrte Wasserrutsche hinunter zu robben. Die anderen haben sich den Anblick erspart und waren lieber im Museum.

Beim Abendessen war die Gesichtsfarbe wieder an ihrem Ort, und wir verschwanden relativ zeitig im Bett.

21 Aug. 2008 • Nazca - Puerto Inka

Unsere Fahrzeuge in der Wüste
Impressionen am Wegesrand

Per Buggy durch die Wüste

Heute geht es schon am frühen Morgen los. Schließlich erwartet uns nicht nur Kultur, sondern auch jede Menge Aktivität. Unsere Buggyfahrt führt zunächst an Sehenswürdigkeiten wie der Pyramide von Cahuachi vorbei. Danach heißt es: Raus aus der warmen Morgenbekleidung und fertigmachen für die Wüste!

Buggy und Jeep rasen mit uns im Achterbahnstil durch die Dünen, bis wir schließlich an einer der höheren halten, um uns von dort entweder bäuchlings oder für die etwas geübteren, im Stehen in die Tiefe gleiten zu lassen. Mancher lässt dabei aus dem Sandboard ein paar Ski werden. ;)

Nachdem wir noch ein paar Fossilien in der kargen Landschaft ausfindig gemacht haben, geht es durch den kalten Küstennebel Richtung Mittagessen. Nach den Aktivitäten haben wir uns die Mahlzeit auch wirklich verdient! Gestärkt beobachten wir nun Seelöwen, Kondore (zumindest durch ein Fernglas) und Pinguine. Glücklich und erschöpft erreichen wir am späteren Abend unser Hotel in Puerto Inka, wo wir nach einem guten Essen in die Federn fallen.

22 Aug. 2008 • Arequipa - Puerto Inka

Vor dem Abschied von der Küste
Blick auf den Pazifik

Geänderte Routenführung

Heute werden wir "Opfer" einer Straßensperre und müssen sofort unseren Weg nach Arequipa antreten. Am Morgen haben wir zunächst noch die Ruinen in der Nähe des Hotels besichtigt oder einfach nur nasse Füße (und Hosen) in den Wellen des Pazifiks bekommen. Der Weg in die Weiße Stadt ist recht lang, doch Langeweile kommt zum Glück bei uns nie vor!

Wir genießen die wechselnde Landschaft, die an uns vorbeiziehende Küste, die sich wenig später mit der Bergwelt abwechselt. Am Abend dann sehen wir schon von Ferne die glitzernden Lichter von Arequipa und tauchen ein in das Nachtleben dieser am Wochenende so belebten Stadt, der zweitgrößten Perus.

23 Aug. 2008 • Corire - Colca-Schlucht

Vikuña-Herde
Landschaft mit Bofedal

Durch das Land der Vikuñas

Heute können wir etwas länger schlafen, doch nicht zu lange, denn schließlich wartet das Hochland mit seiner beeindruckenden Tier- und Pflanzenwelt auf uns. Silvia lässt sich schnell noch auf dem Weg aus der Stadt die Fäden aus der Wunde ziehen, dann geht es auch schon weiter … und vor allen Dingen höher und höher. Da kann es schon mal passieren, dass dem ein oder anderem ganz grün um die Nase wird. Aber im Großen und Ganzen verkraften wir den Aufstieg kurzatmig gut, und können mehrfach Vikuña-, Lama- und Alpaka-Herden mit Fotoblitzattacken beeindrucken.

Auch ein Straßenschild fällt unserem Fotodurst zum Opfer. Schließlich öffnet sich vor uns das Colcatal: Was für ein Anblick! Die dem Tal zugewandte Seite des Busses bekäme sicherlich Übergewicht, würden wir nicht die Gelegenheit erhalten, regelmäßig auszusteigen, um uns an der Natur satt zu sehen. Am Abend erreichen wir das kleine Dorf Cabanaconde, wo wir nach einer kleinen Dorfdurchwanderung und einem guten Essen auf die Ereignisse des nächsten Tages gespannt sind.

24 Aug. 2008 • Colca-Schlucht - Arequipa

Am Aussichtspunkt Cruz del Condor
Am Colca-Canyon

Durchs Colca Tal

Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt: Wir hatten das Glück, den König der Anden beobachten zu können. Danach ging es auf Mountainbikes sportlich weiter durch das Colca Tal. Zum Glück konnten wir uns anschließend in den heißen Quellen von Chivay den Staub herunter waschen und den Vormittag mit einem gemütlichen Cocktail im Pool ausklingen lassen.

Nach einem üppigen Mittagessen machten wir uns auf den Weg zurück nach Arequipa. Die 4.910m des Patapampa Passes gingen nicht spurlos an uns vorüber, die atemberaubende Landschaft hat uns jedoch für alles entschädigt.

Am Abend nutzten wir noch die Gelegenheit, uns im neuesten Einkaufszentrum Arequipas "winterfest" zu machen.

25 Aug. 2008 • Arequipa

Kathedrale in Arequipa
Straße in Santa Catalina

Sozialprojekt und Citytour

Nachdem wir heute endlich einmal ausschlafen durften, verließen wir das wohlhabende Stadtzentrum Arequipas und machten uns auf den Weg zu dem am Stadtrand gelegenen viSozial Kindergarten, wo uns die Kinder bereits freudig erwarteten. Nach ein paar Spielen mit den Kindern ging es weiter zum alten Markt von Arequipa, wo wir von frischem Obst bis hin zu einem frisch pürierten "Frosch-Shake" alles fanden.

Nach einem gemütlichen Mittagessen mit musikalischer Umrahmung im Garten des viventura Büros standen ein Besuch des Klosters Santa Catalina und eine Stadtführung auf dem Programm.

Da unser Frühstück morgen bereits um 4.30 Uhr auf uns wartet, gehen wir heute früh zu Bett!

26 Aug. 2008 • Cuzco - Arequipa

Hauptplatz von Cuzco
Gruppenfoto in Sacsayhuaman

Die Stadt der Inka

Leider müssen wir heute um 4 Uhr aufstehen, denn der einzige Flug Richtung Cuzco startet am frühen Morgen. Nachdem wir etwas verschlafen fast in unseren Kaffeetassen ertrunken sind, geht es gegen 5 Uhr mit dem Bus los. Im Flughafen heißt es dann: Einchecken, Flughafensteuer bezahlen, durch die Kontrolle und nach kurzer Wartezeit in den Flieger. Immerhin händigen die Stewardessen während des Fluges 2 Bonbons aus - etwas für die besonders Hungrigen unter uns. ;)

Am Flughafen in Cuzco wartet schon unser Bus auf uns, und ab geht es ins Hotel, von wo aus wir gegen 10 Uhr unsere Stadtführung starten. Fast will man uns in Sacsayhuaman den Eintritt verwehren. Offenbar sehen wir allesamt gefährlich reich aus. Aber schließlich kann unser örtlicher Guide doch den normalen Preis aushandeln, und so kann es endlich losgehen. Wir bestaunen die Ruinen der riesigen Festungsanlage, zu deren Bau und Zerstörung wir während der Führung alle Informationen erhalten. Nachdem wir ausgiebig herumgewandert sind, geht es mit dem Bus zur Korikancha. Die Konstruktion, eine spanische Kirche auf Inkamauern, mit den perfekt ineinander gefügten Steinen läßt uns erahnen wie diese Anlage vor der Ankunft der alten Spanier ausgesehen haben muß. Jetzt noch schnell ins Stadtzentrum - und dann nichts wie ab zum Mittagessen. Den restlichen Nachmittag und Abend lassen wir gemütlich ausklingen. Die einen bei einem Briefing für ihre bevorstehende Tour auf dem Inka Trail, die anderen mit purer Faulenzerei. ;)

27 Aug. 2008 • Cuzco - Cusco

In der Pumastadt Cuzco
Lauf, Carsten, lauf!

Ein freier Tag

… na, so gänzlich war der Tag nicht frei. Schließlich hieß es für Andreas und Lorenz: Ab auf den Inka Trail und wandern und wandern und wandern… bis die Socken qualmen. Der Rest allerdings räkelte sich mehr oder minder lang in den Betten. Einige entschieden sich heute Paragliding zu machen, andere blieben in der Stadt.

Uns Paraglidern schien der Pilot auf den ersten Blick sehr jung zu sein, aber wir machten uns Mut, dass er bestimmt schon einige Flüge hinter sich haben würde. Glücklicherweise holten wir auch noch einen erfahreneren Piloten ab und Claudia und Carsten waren sich sicher, dass sie mit diesem einen wunderbaren Flug haben würden. Falsch gedacht ;-). Der Großteil der Gruppe nutzte die Thermik, manch anderer versuchte es mit der guten alten Muskelkraft - und lief und lief und lief ;-)

Heute hatte Stefan Geburtstag! Das mußte natürlich am Abend gefeiert werden, ob das Geburtstagskind das nun wollte oder nicht. Morgen folgt ein weiterer freier Tag. Wir werden in der Nacht an die denken, die in der Bergkälte nur ein Zelt zum Schlafen haben, während wir die Zimmerheizung anschalten und die warme Decke über uns ausbreiten. :)

28 Aug. 2008 • Cuzco - Cusco

auf dem Weg nach Aguas Calientes
Pumasuchbild ;)
Demonstration vor der Kathedrale

Ein weiterer Tag in der Inkastadt

Heute hieß es für die in Cuzco "Daheimgebliebenen" erst einmal so richtig ausschlafen. Allesamt haben wir die Stadt unsicher gemacht. Selbstverständlich durfte uns ein Bild des berühmten 12eckigen Steines in der Gasse "Hatunrumiyoc" ebensowenig entgehen wie eine Demonstration vor der Kathedrale.

Einige von uns haben sich dann noch in einem deutschen (!) Cafe mit Quetchuanamen bei einem Kaffeecocktail entspannt. Danach hatten die Verkäuferinnen von Wollpullovern und CDs viel Freude an uns. Tom avancierte nach seinem Kauf zum beliebtesten Mitreisenden: Sein superweicher Pullover verleiht ihm derzeit den extra Kuschelfaktor. ;)

Den Abend lassen wir bei einem guten Essen gemütlich ausklingen. Diese Nacht wird wieder kürzer werden, denn am frühen Morgen geht unser Zug nach Aguas Calientes.

Was wohl die Inkatrailer erwartet hat? Wir sind gespannt auf die Eindrücke unserer tapferen Wanderer.

29 Aug. 2008 • Cuzco - Aguas Calientes

Putucusi aus der Ferne
Am Tag 4 des Weges trafen wir unsere "Trailer" wie

Das Dorf zu Füßen des Machu Picchu

Heute ging es schon um 6:15 Uhr mit dem Bus zum Hauptbahnhof in Cuzco, von wo aus wir mit dem Zug das kleine Dorf Aguas Calientes ansteuerten. Drei unserer Mitreisenden verließen uns bei Kilometer 104, um den eintägigen Inkatrail zu beginnen. Bereits am Abend kehrten sie zurück und vereinten sich wieder mit den Putucusi-Besteigern.

Die Wanderung führte an mehreren Inkaruinen vorbei, am Ende des Weges wurde der anstrengende Aufstieg mit der faszinierenden Sicht auf Machu Picchu belohnt. Die "Putucusis" kletterten über steile Leitern auf allen Vieren den Berg hinauf, um von oben ebenfalls einen, wenngleich auch nicht nahen, Blick auf die Inkastadt zu werfen.

Völlig entkräftet gingen wir in ein Restaurant in Aguas Calientes und stärkten uns bei einem Abendessen für den nächsten Tag. Schon um 5 Uhr morgens wird der Wecker klingeln!

30 Aug. 2008 • Cuzco - Aguas Calientes

Inkastadt im Nebel
Die Stadt aus anderer Sicht

Inkastadt im Nebel

Nach einem ausgiebigen Frühstück ließen wir uns mit dem Zubringerbus als eine der ersten zur Inkastadt bringen. Am Aussichtspunkt bot sich uns ein wahrlich mystischer Anblick auf die Inkaruinen. Die Inkatrailer waren schnell unterwegs und trafen bereits um 7:30 Uhr auf den Rest der Gruppe. Da gab es viel zu erzählen!

Um 8 Uhr begann die Führung, um mehr über die Hintergründe der Entstehung und des Zerfalls der Stätte zu erfahren. Andreas und Lorenz hatten auch nach dem viertägigen Inkatrail noch nicht genug, und stürmten nach der Führung den Wayna Picchu. Und dann hieß es: Warten, warten, warten … auf den Zug zurück nach Cuzco, der erst um 17 Uhr abfuhr.

Angeschlagen, teilweise krank und von der Höhe gezeichnet kamen wir nach der Schneckenfahrt im Bummelzug für unsere Begriffe viel zu spät an. Wie gerne würden wir den morgigen Tag mit purem Faulenzen bzw. Schlafen ausfüllen. Aber es heißt schon wieder: Weiter gehts! Der Weg wird uns nach Capachica führen. 8 Stunden Fahrt liegen morgen vor uns. In diesem Sinne: Buenas Noches!

31 Aug. 2008 • Cuzco - Capachica

Zeit zum Kamele streicheln
Sonnenuntergang am Titicacasee

Dörfliches Leben

Am heutigen Tag führt uns der Weg gen Süden in ein kleines und beschauliches Dorf der Stadt Capachica. Natürlich lassen wir es uns nicht nehmen, Gastgeschenke für "unsere" Dorffamilien in Form von Pepinos, Mandarinen, Orangen, Äpfeln und Bananen zu kaufen.

Kurz danach machen wir halt, um im Gemeinschaftsrausch kleine kuschelige Lamas, Alpakas und Vikuñas zu streicheln. Eines der Tierbabys dürfen wir sogar mit dem Fläschchen füttern!

Am höchsten Punkt der Busreise auf 4.338m Höhe, La Raya genannt, folgt dann eine kurze Foto- und Shoppingpause. Bis Juliaca dösen wir vor uns hin, um für den Titicacasee fit zu sein. Die Stadt Juliaca bietet nun wahrlich keinen Anlass auszusteigen, und wir begnügen uns damit, das Chaos in den Straßen vom Busfenster aus zu betrachten.

Bald darauf treffen wir in unserem Zielort ein, wo uns der gute Geist und exzellente Kräutermixer des Dorfes, Emiliano, schon am Gemeinschaftshaus erwartet. Dieser verteilt uns auf unsere Gastfamilien, die uns unsere Unterkünfte, einfache, aber bequeme Lehmhütten zuweisen. Nach dem leckeren Abendessen fallen wir auch gleich müde in die Kissen. Na dann - bis morgen!

01 Sep. 2008 • Capachica

Blick auf das Gemeinschaftshaus
Tom in den eisigen Fluten

Eine Gruppe - 2 Ausflüge

Früh morgens wurden wir durch den Eselwecker aus dem Schlaf gerissen ;). Der ständig lächelnde Emiliano servierte uns das Frühstück, danach machte sich eine Gruppe mt dem privat gebuchten Boot auf dem Weg zur Insel der strickenden Männer Taquile.

Die andere Gruppe buchte sich ebenfalls vom benachbarten Fischer ein Ruderboot (der Wassereimer wurde fleißig benutzt ;) Mutig stürzte sich Tom von der lecken Nußschale in die eiskalten Fluten des Titicacasees - Beweissfoto liegt bei!

Wieder vereint aßen wir zu Mittag und begannen anschließend einen Aufstieg auf den höchsten Punkt der Halbinsel, der uns an vielen Kräutern, Inkagräbern und einer legendären Felsformation vorbei führte.

Vor dem Abendessen hatten wir noch das Vergnügen, mit den Kindern des Dorfes Fußball zu spielen: Mannschaft Kahn gegen Beckham - leider hat Beckham gewonnen ;). Danach gab es zur Belohnung frische Früchte - die alle Kindergesichter zum Strahlen brachten! Zum Tagesabschluß wurde Tom von 2 jungen Musikantinnnen auf das Tanzparkett entführt. Die Gruppe amüsierte sich köstlich über die nicht vorhandenen Tanzkünste ;)

02 Sep. 2008 • La Paz - Capachica

Unser Besuch der Uroinseln
La Paz bei Sonnenuntergang

Der lange Weg nach Bolivien

Bereits um 5 Uhr mußten wir heute aufstehen, um das idyllische Capachica zu verlassen. Besonders nach dem wunderschönen Sonnenaufgang fiel uns der Abschied von der Natur schwer - aber wir freuten uns schon allesamt auf moderne Sanitäranlagen!

Mit dem Boot Richtung Puno besuchten wir zunächst die Uroinseln, wo wir von den Bewohnern in die Geschichte des Volkes und die Geheimnisse des Inselbaus eingeweiht wurden. Auf dem weiteren Weg bis zum Hafen wurden wir von Kormoran-Schwärmen und blauschnäbligen Enten begleitet.

Die nächste Etappe war die Überschreitung der bolivianischen Grenze, die von Sabine bereits im voraus perfekt geplant wurde. Dem "militärischen Plan" folgend, durften wir nur unter dem wachsamen Auge von Sabine zur Toilette gehen ;)

Nachmittags besuchten wir die Ruinen von Tiwanaku und bei unserer Ankunft in La Paz genossen wir den atemberaubenden Anblick der bolivianischen Berge bei Sonnenuntergang.

03 Sep. 2008 • La Paz

La Paz bei Tageslicht
Valle de la Luna

Ein Tag in der Großstadt

Heute konnten wir noch einmal ausschlafen. Carlos, der lokale Guide, holte uns erst um 9 Uhr für eine Stadtrundfahrt vom Hotel ab. Wir lernten nicht nur das Valle de la Luna sondern auch die Viertel der Reichen, das Machtzentrum des bolivianischen Staates sowie den berühmten Hexenmarkt kennen.

In einem Supermarkt versorgten wir uns kurzfristig mit den nötigen Getränken, denn die Sonne brannte schon recht schnell heiß vom Himmel. Für das weitere leibliche Wohl sorgte Sabine, die uns mit leckeren Salteñas "fütterte". ;)

Am Nachmittag ließen wir es uns nicht nehmen, der Calle de las Brujas nochmals einen Besuch abzustatten. Dieses Mal fielen auch die benachbarten Souvenirläden unserem Kaufrausch zum Opfer. Nach unserer Attacke wehten nur noch die warmen Winde durch die leeren Ladenregale. ;)

Am Abend fanden wir uns, je nachdem ob wir uns für Mountainbiking oder die Bergbesteigung entschieden hatten, zum jeweiligen Briefing ein.

04 Sep. 2008 • La Paz

Jaaa! Wir haben die Death Road geschafft!
Auf dem Hexenmarkt in La Paz

Berg und Rad

(Nachtrag: Das Foto von Tom am Titicacasee ist nach einigen technischen Schwierigkeiten - die Löschtaste am digitalen Fotoapparat ist einfach viel zu leicht zu bedienen ;) - endlich online!)

Für uns alle hieß es heute: Früh aufstehen. Sowohl die Radfahrer als auch die Bergsteiger wurden von ihrem jeweiligen Busfahrer gegen halb sieben bzw. gegen acht Uhr erwartet.

Das Bergsteigerabenteuer startete bei 4.600 Höhenmetern. Jetzt hieß es, sich Meter um Meter nach oben kämpfen - oder auch nicht. Während nämlich Silvia wie das blühende Leben nach oben hüpfte, mühte sich Carsten ein wenig mehr mit dem Aufstieg. Beide kamen jedoch am Gipfel an und hatten sich am Abend die große leckere Pizza wahrlich verdient.

Die Mountainbiker hingegen fingen gleich auf dem Berg an, um dann mutig in die Tiefe zu radeln. ;) Zunächst war die Straße noch asphaltiert, später gab es nur noch Schotterpiste. Letztendlich erwartete die Radfahrer dann ein recht feuchter Teil, der ihr äußeres Erscheinungsbild radikal veränderte. Nicht nur, dass die Schutzbrille schlammnaß wurde, auch die Schuhe waren nach der Durchfahrt eines Wasserbetts restlos getränkt. Aber auch hier schafften alle das vorgesteckte Ziel und können nun mit Stolz das ihnen vom Veranstalter "B-Side" überreichte T-Shirt mit der Aufschrift "Death Road" tragen.

Einige der besonders trinkfesten Mountainbiker sowie Silvia ließen es sich nicht nehmen, bis in die tiefe Nacht zu afrikanischer Livemusik zu feiern. Schließlich kommt der nächste Bus erst soooo spät. ;)

05 Sep. 2008 • Sucre - La Paz

Ein Nickerchen am Flughafen
Unser Wackelflieger

Vom Regierungssitz in die Hauptstadt

Heute sollte ein besonderer Tag werden, den wir im wahrsten Sinne des Wortes "erwarteten". Zunächst brachte uns der Bus zum Flughafen. Alles schien normal… Doch dann der Blick auf die Abflugtafel: 12:10 statt 10:00 Uhr. Wenig später hieß es es dann 13:55 Uhr und noch ein wenig später folgte 14:35 Uhr!

So verging die Zeit auf dem Gelände des Flughafens wie im Schneckentempo. Nur das Mittagessen weckte uns ein wenig aus dem Schlafwandlerdasein. Die einzig gute Nachricht war dann die Meldung, dass der Flug "schon" um 14:15 Uhr starten sollte.

Zwischenzeitlich wurde Stefan ausgerufen - doch die Nachfragen am Infoschalter und dem Schalter der Fluggesellschaft blieben ohne Ergebnis. Anscheinend wußte niemand von nichts. Merkwürdig. Doch noch vor der Handgepäckkontrolle war der Grund für den Ausruf klar. Stefan sollte zum Zoll. Recht Verdächtiges hatte man beim Durchleuchten festgestellt. Aber was nur? So eilten Stefan und Sabine zum Zoll … und es kam ungeheuerliches ans Tageslicht! Stefan hatte zwei Beutel "Erinnerungsdünensand" im Gepäck, die die verwunderten Zollbeamten ein wenig augenbrauenzuckend musterten. Schnell die Beutel wieder eingepackt und ab in die Wartehalle.

Einmal in der Luft wünschten sich viele wieder nach unten. Der Flieger war der reinste Shaker, wir wurden allesamt gut durchgeschüttelt. Endlich im Hotel angekommen, sollte es als nächstes zur Citytour gehen. Ein wenig schlapp schlurften wir unserem Local Guide hinterher.

Dem Besuch des Freiheitshauses folgte ein Gang über den Markt, wo wir uns mit Früchten eindeckten. Danach wurde es ernst: Carsten wurde von zwei Trickdieben um seine Digitalkamera gebracht! Also hieß es für ihn und Sabine zunächst zur Polizei zu gehen, um den Diebstahl anzuzeigen. Carsten nahm alles relativ gelassen und bezeichnete die Tat augenzwinkernd als ein Reisezusatzmodul mit Abenteuerkick.

An diesem Abend gönnten wir uns ein gutes Essen in einem kleinen Cafe. Die Mahlzeit hatten wir uns verdient!

06 Sep. 2008 • Sucre - Potosi

Der Weg nach Potosi
Kirche San Francisco

Die Silberstadt auf 4.100 Metern

Nachdem Carsten und Sabine zwecks Entgegennahme der vielfach gestempelten Anzeigebestätigung der Polizei am Morgen nochmals einen kurzen Besuch abgestattet hatten, ging es auf zur Silberstadt Potosi, die auf 4.100 Metern liegt. Bedauerlicher Weise wurden wir auf dem Weg dorthin selbst vom langsamsten LKW überholt, so dass sich schon die Frage stellte, ob wir nicht vielmehr rückwaerts als vorwärts fuhren. ;)

Schließlich jedoch traf auch unsere Busschnecke am Zielort an, und es konnte zur Citytour losgehen. Der Besuch der Casa de la Moneda wurde gekrönt durch die Prägung einer Münze. Jeder von uns durfte die Prägemaschine bedienen, um sich sein eigenes Münzlein anzufertigen!

Die Stadtführung schlossen wir am niedlichen Hauptplätzlein der ehemaligen Silbermetropole ab. Danach hielt uns nichts mehr: Ab zum Wasserkauf und anschließend zum Abendessen ins Restaurant, in dem es auch Lamafleisch zu probieren galt. Wir waren uns einig, dass dies das beste Essen der gesamten Reise war. Die Besitzerin hörte unser Lob mit Stolz. :)

07 Sep. 2008 • Potosi - Uyuni

Die Minenarbeiter ;)
Die Teufelsgrotte

Die kleine Stadt der Züge

Am Morgen gab es erst einmal keinen Strom, also weder Internet, noch Fön, noch Rasierapparat, aber dafür ein Frühstück bei Kerzenschein ;).

Von unserem lokalen Guide Willy, einem ehemaligen Minenarbeiter, wurden wir zur Minenbesichtigung abgeholt. Zwar gibt der Silberberg von Potosi schon längst nicht mehr so viel Silber ab wie zur Kolonialzeit, aber selbst die wenigen Gramm pro Tonne Gestein sind verlockend genug, um Tag für Tag tausende von Arbeitern in die unwegsamen und staubigen Gänge der Mine zu locken.

Wie Bergarbeiter hergerichtet, mit Helm, Lampe und Arbeitsjacke sowie -hose, begann dann also unser Gang. Zunächst statteten wir dem eigentlichen Herrn der Mine, dem Teufel höchstpersönlich, einen Besuch ab. Wir hörten, wie er mit Quechua-Beschwörungsformeln dazu ermuntert wurde, unseren Besuch und unsere Reise zu einem guten Gelingen zu bringen.

Danach ging es noch ein wenig tiefer in den Berg, über Schienen, Geröll und durch Schlamm. Die ganz Mutigen unter uns konnten dann noch über zwei knarrende Leitern ein paar Meter nach unten klettern und in einen Schacht von 60 Meter Tiefe blicken. Wir konnten uns nur wundern, wie Menschen unter diesen steinzeitlichen Bedingungen Tag für Tag dem Berg das verbliebende Silber abringen (müssen).

Nach der Besichtigung hieß es schon gleich: Weiter nach Uyuni. Sechs Stunden Busfahrt hinterließen ihre Spuren, und so stürmten wir als erstes die Hoteldusche. Zum Abschluss des Abends stand ein leckeres Pizzaessen auf dem Programm. :)

08 Sep. 2008 • Chuvica - Uyuni

Äpfel machen groß und stark ;)
Am Salzhotel

Durch die Salzwüste

Wir konnten heute einmal richtig ausschlafen! Erst gegen 11 Uhr startete die Tour durch die Salzwüste. Da blieb noch genug Zeit, um ein paar Snacks und Getränke für die bevorstehende Fahrt zu kaufen.

Nach dem Einkauf kannten wir dann auch die ganze "Großstadt" inklusive der Bahnstation ;).

Von unserem Hotel ging es in Jeeps zunächst zum Zugfriedhof vor der Stadt. Ein wahrhaftig toller Kinderspielplatz. Der richtig große Spielplatz sollte allerdings erst noch kommen. Und zwar in Gestalt der Salzwüste, die mit ihrem weißen Vor- und Hintergrund jede Menge Spaßfotos zulassen würde.

Als erstes tobten wir uns auf den kleinen Salzhügeln aus. Danach kam die weiße Ebene vor Inkawasi, einer "Insel" mit Kakteen und versteinerten Korallen. Was dabei alles herauskam, kann man auf den Fotos erkennen :).

Bei Inkawasi genossen wir das von der sehr auf Pünktlichkeit bedachten Köchin servierte Essen. Wehe dem, der auch nur eine Minute zu spät zum Essen erschien ;).

Den angefutterten Bauchspeck konnten wir dann beim Inselrundgang wieder abbauen. Andreas drehte dann auch gleich einmal fast jeden Stein an einer der grossen Kakteen um - seine Freundin hatte auf ihrer Südamerikareise ein Zettelchen versteckt, das es nun zu finden galt.

Von der Insel führte uns der Weg in Richtung Sonnenuntergang. Dieses schöne Schauspiel genossen wir bei einem leckeren Rotwein.

In der Herberge Bella Vista kam richtiges Gemeinschaftsgefühl auf! Ein Schlafsaal für alle. Hoffentlich würde keiner schnarchen, denn um 3 Uhr morgens erwartete uns bereits das Wecksignal!

09 Sep. 2008 • Chuvica

An der grünen Lagune
Der Komfortjeep ;)

Über das bolivianische Hochland nach Chile

Um kurz vor 4 Uhr morgens begann bereits die Fahrt. Schlaftrunken hatten wir unser Hauptgepäck auf die Jeeps gepackt und uns selbst dann ins Wageninnere. Die einen hatten Heizung und Musik an Bord, die anderen mussten sich warme Gedanken machen und ihren MP3-Player zwecks Musikberieselung benutzen ;).

Durch die Nacht, durch Niemandsland führte uns der Weg als erstes zu einem Aussichtspunkt, von dem aus wir den Sonnenaufgang fototechnisch dokumentieren konnten. Farbige Bergketten wechselten sich dann mit kleinen Lagunen ab. Es war wunderschön. An einer der Lagunen machten wir gegen 8 Uhr Halt, um unser wohlverdientes Frühstück bei tollem Seeblick und in Gesellschaft großer Mengen an Flamingos einzunehmen. Nur die dicken Handschuhe waren manchmal etwas hinderlich, um die Kaffeetassen zu umklammern.

Weiter ging die Fahrt, über unbefestigtes Terrain, gleichmäßig schaukelnd, zu bizarren Felsformationen. Die eine glich einer Unzahl aufeinandergeschichteter Brötchen, die nächste nannte sich "Steinbaum", ein äußerst begehrtes Objekt, um sich wieder einmal kindgerecht auszutoben ;).

Mittagessen gab es dann wieder mit Lagunenausblick. Die Nudeln waren sogar von der Köchin selbst hergestellt! Mit vollem Magen schaukelten wir weiter an Lagunen, kleinen Geysiren und nochmals Lagunen vorbei. Am Thermalbad angekommen, ließen sich Carsten und Tom die Gelegenheit zu einem Vollbad nicht nehmen. Andreas reichte ein Fußbad, und die anderen spielten frech Paparazzi und schossen jede Menge Beweisfotos. Na, ja, eigentlich nichts Neues ;).

Die bolivianische Grenzstation entpuppte sich als mehr oder minder gelungener Steinbau im Nichts. Wo der Zöllner wohl sein Mittagessen ordert? Vielleicht bei einem der Füchse, die frech die Grenze passieren ohne auch nur den Pass vorzuweisen? Wie auch immer, schnell in den Bus und … aaahhh … endlich über asphaltierte Straßen nach San Pedro. Der Grenzübertritt war relativ schnell absolviert, am Abend gab es dann noch leckere Pizza oder Lasagne in einem der vielen Restaurants der Oase. Danach hieß es: Hurra! Ausschlafen!

10 Sep. 2008 • San Pedro De Atacama - Atacama Desert

Valle de la Luna
Am Aussichtspunkt im Valle de la Luna

"AUSRUHEN"

Nach einer guten Nacht durften wir uns richtig ausruhen, erst um 15:30 Uhr wurden wir abgeholt, um die letzten Sehenswürdigkeiten der Reise zur beobachten. Mit dem Tal des Todes und dem Mondtal beendeten wir den Tag.

Am Abend, Männer mit Smoking und Frauen in Cocktail- Kleid, machten wir uns auf den Weg zu einem französischen Restaurant, um unser Abschiedsessen zu feiern.

Zu Besuch bei Alex und Andre im Zimmer, machten wir uns einen netten Abend mit Cuba Libre.

11 Sep. 2008 • San Pedro De Atacama - Santiago de Chile

Wohlverdiente Bierchen in Santiago ;-)
Rosa Kathedrale in Calama

Von der Minen- in die Hauptstadt Chiles

Heute konnten wir wieder einmal ausschlafen. Erst kurz vor Mittag ging es mit dem Bus Richtung Calama, wo wir uns die Zeit bis zum Abflug vertrieben. Am Hauptplatz der Stadt angekommen, bemerkten wir sogleich den Unterschied zu den Kathedralen vorangegangener Städte: Diese hier war nämlich rosa. Das hätte Walt Disney sicher nicht besser erfinden können. Auch ein Brunnen mit Guanakofiguren in der Fussgängerzone wies merkwürdige Ähnlichkeit mit den Charakteren aus dem Dschungelbuch auf. Wer weiß, ob hier nicht wirklich die Disneystudios ihre Finger im Spìel hatten ;).

Nach einem Mittagessen, einem Mix aus chilenischer und missverstandener deutscher Küche, zog es uns eigentlich nur noch aus der Innenstadt heraus. Es wurde nun auch langsam Zeit, denn der Abflug nach Santiago stand bevor. Ab in ein Taxi, und schon waren wir am kleinen, aber feinen Airport der Minenstadt Calama.

Carsten konnte zum Glück noch seinen Flug umbuchen, der eigentlich einige Stunden nach dem der restlichen Gruppe starten sollte. So blieben wir vereint … aber eigentlich doch nicht so ganz, denn von Sabine mussten wir uns nun verabschieden. Wir überreichten ihr u.a. ein kleines Büchlein mit allerlei Widmungen und drückten sie noch einmal ganz fest.

Von der Gepäckkontrolle aus erfolgte ein letztes Winken - doch - nein, nein, das letzte Winken sollte es nicht sein! Der Sand machte einmal mehr zweien von uns Probleme, und so musste Sabine ihr Abschiedswinken verschieben bis die Taschen mit dem äußerst verdächtigen Sand als Standardgepäck aufgegeben worden waren. Wenige Minuten später schon saßen wir dann endlich im Flieger und waren gespannt, was Santiago wohl zu bieten hat.

12 Sep. 2008 • Frankfurt - Santiago

Komm Carsten!
Kathedrale auf dem Plaza de Armas

Stadtführung in Santiago

Nach einem sehr guten und ausgiebigen Frühstück stand uns der erste Abschied des Tages bevor: Carsten hatte einen früheren Flug und mußte daher gleich morgens Richtung Heimat aufbrechen :-(

Der Rest von uns machte mit unserem Guide Gustavo eine Citytour, die uns zunächst zum Präsidentenpalast "La Moneda" führte, wo wir die tägliche Wachablöse miterleben durften. Anschließend ging es weiter zum Plaza de Armas und der dort ansässigen Kathedrale aus dem 18. Jahrhundert. Auf dem Weg dorthin hatten wir durch einen neuen, ständigen Begleiter kurzzeitig das Gefühl, unseren Carsten wieder gefunden zu haben ;-)

Um auch noch für den restlichen Tag fit zu sein, gab es in einer für Santiago typischen Bar, einem "Café con Piernas", eine kleine Stärkung für alle - wahrscheinlich unvergesslich vor allem für unsere männlichen Reiseteilnehmer ;-)

Auf dem Mercado Central konnten wir das bunte Markttreiben sowie frischen Fisch und Meeresfrüchte hautnah miterleben und beim anschließenden Mittagessen auch genießen. Als Abschluss fuhren wir mit der Gondel auf den Aussichtspunkt Cerro San Cristóbal. Von dort genossen wir einen herrlichen Panoramablick auf Santiago.

Am Flughafen hieß es dann für uns Abschied nehmen von Südamerika und von Tom, der das Glück hat, noch einige Tage die Osterinseln genießen zu können. Doch wir alle sind uns einig: Es wird ein Wiedersehen geben :-)