Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Quito
Nach einem langen Überflug traf die Reisegruppe mit großer Verspätung um 11.30 in Quito ein. Zum Glück konnte Eddy die Gruppe finden. Mit Gepäck ging es ins Hotel Caimán zum Einquartieren. Dabei lernten wir auch Chary unsere Fahrerin kennen. Bei einem hervorragenden Brunch im Garten von Büro lernten wir anschließend das viventura Team (Tom und Cris ) kennen. Mit einem Geschenk in Form eines T-Shirts endete die Besichtigung von Viventura. Nun folgte Quito (2850m) im Regen und Sonne … der obligatorische Besuch von einigen Klosterkirchen wie San Fransisco, La Compañía de Jesús, La Merced, die Kathedrale und natürlich La Plaza Grande. Mit dem Genuss der Suppe im Restaurant von Plaza Foch viel die Gruppe ins Bett.
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Quito - Otavalo
Mit dem Bus ging es zunächst nach Calderòn, wo wir typisches Essen (fritadas) gesehen haben. Dann weiter zum Markt von Otavalo (2.500m). Auf dem Weg dahin erfuhren wir von Eddy über die Rosenindustrie Ecuadors. In Otavalo angekommen, wurde zuerst klar, dass der Hinweis, sich in Äquatornahe mit Sonnencreme und Kopfbedeckung vor der enormen Kraft der Sonne zu schützen, durchaus berechtigt war. Von Regen eben keine Spur aber erst dann richtig um 14 Uhr. Auf dem Markt bot sich dann ein buntes Bild aus Schals, Mützen, Decken, Schmuck, lokalem Kunsthandwerk, aber auch Lebensmitteln wie Getreide, Fleisch und einem unglaublichen Angebot an Obst und Gemüse… Speisen wurden auch vor Ort zubereitet und angeboten, ob das dem frisch angereisten, mitteleuropäischem Magen aber bekommen würde, wollten wir besser (noch) nicht ausprobieren. Nach rund zwei Stunden auf dem Markt machten sich dennoch unsere Mägen bemerkbar und Eddy führte uns zu einem Imbiss ein paar Straßen weiter. Dann sind wir nach Cayambe und QUISATO (Mitte der Welt) weiter gefahren. Wir fanden am Boden des (geschätzt) zehn Meter hohen Rohres installiert, den exakt zweimal im Jahr, nämlich an Sommer- wie Wintersonnenwende, die dann direkt senkrecht darüber stehende Sonne anstrahlt, ohne jeglichen Schatten zu werfen. Danach fuhren wir wieder zurück nach Quito, die Sonne lugte wieder hervor, wir konnten noch einen Blick auf den zukünftigen Flugplatz Quitos werfen, der in Oktober dieses Jahres eröffnet werden soll.
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Vogelparadies
Um 9 Uhr fuhren wir los in Richtung Nanegal. Unterwegs noch kurz ein Stopp bei der "falschen Mitte der Welt", wo zumindest die Vermarktung stimmt. Wir fuhren weiter nach Nanegal. 6 km vor dem Ziel durfte unsere Fahrerin ihre vollen Fahrkünste zeigen. Auf Schotterwegen - wir halfen durch Steinetragen die Straße zu befestigen - erreichten wir die idyllische Bambuslodge. Beim leckeren Mittagessen unterhielten uns zahlreiche Kolibris durch ihre Flugeinlagen. Bei der Nachmittagswanderung mutierte der Nebelwald zum Regenwald. Die Pfade - mit dichten Gummistiefeln - aber auch die überwältigende Pflanzenwelt entschädigte für die Nässe.
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Andenhacienda - Pferdeausritt
"Early bird spotting" stand auf dem Programm, nur die Vögel wussten das noch nicht. Bewaffnet mit Fernglas und Fotoapparaten sahen wir vor dem Frühstück aber doch noch Tukane und andere endemische Vogelarten, bevor wir uns mit "Birchermüsli und Dampfnudeln in Palmblättern" stärkten. Es ist ein typisches und sehr leckeres Gericht. Auf der Rückfahrt in die Zivilisation bahnte uns ein Bagger den Weg. In der Andenhacienda Porvenier angekommen, empfing uns ein heftiges Gewitter, was wir mit Canelazo überbrückten, die Pferde bekamen nichts. Zum Ausritt schien schon wieder die Sonne. Das Aufsteigen auf die Pferde war mit Montur nicht einfach, sah aber klasse aus. Wir sahen bei trockenem Wetter drei Vulkane und überwanden 500 Höhenmeter auf dem Rücken unserer gutmütigen Pferde. Zum Abendessen gab es leckere Lachsforelle mit Rotkraut und Kartoffelbrei gefolgt von spitzenmäßigem Panna cotta.
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Wandern zum Gletscher
Heute Morgen um 8.00Uhr trafen sich alle gut ausgeschlafen, nach dem gestrigen Ausritt, zum Früstueck in der Lodge. Verschlafen hatte durch die hellhörigen 2mm starken Bastwände zwischen den Schlafräumen niemand. Bei noch bewölktem Himmel starteten wir unsere Tour in den Cotopaxi Nationalpark. Blauer Himmel bescherte uns einen herrlichen Blick auf den Vulkan Sincholagua, während einiger Fotostops zeigte uns Eddy neben Wildpferden und Alpacas auch zahlreiche Pflanzen am Wegesrand. Unsere Fahrerin meisterte den nahezu unpassierbaren Feldweg, zum 4500 Meter hohen Parkplatz des Cotopaxi hervorragend. Voller Erwartung begann der Aufstieg zur Schutzhütte auf 4800m. Einige von uns wählten den kürzeren direkten Weg, die anderen nahmen den etwas längeren aber weniger kräftezehrenden Pfad. Mehrmals lichteten sich die Wolken und gaben den Blick zum Gipfel frei. Alle erreichten die 4800m. Ein paar von uns war dies jedoch noch nicht genug, sie wollten noch höher hinaus und stiegen bis zur Schneegrenze auf 5000m auf. Mit den unvergesslichen Eindrücken traten wir die zweistündige Rückfahrt zur Lodge an. Zufrieden und müde relaxten wir bis zum Abendbrot und ließen den Tag am Kaminfeuer in gemütlicher Runde ausklingen.
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Cotopaxi - Quilotoa
Von 3500 Meter (Hacienda el Porvenir) führte uns heute die Reise nach Quilotoa auf 3920 Meter. Auf dem Weg machten wir einen kurzen Zwischenstopp in die Schule Julio Cabascango, um die Kinder der Vi-Sozial-Projekte kennenzulernen. Die letzten 40 Kilometer zu unserem Tagesziel waren abenteuerlich und steinig. Es wird erst noch eine sehr gute Autopiste gebaut. Wir konnten heute den Kraterabstieg mit sehr gutem Wetter vornehmen, da die Sonne mitspielte. Am Abend gab es einen kulinarischen Leckerbissen – gegrilltes Meerschweinchen… Naja!! Einige in der Gruppe hätten die Cuys gerne mit Bier begossen, aber der Tee war auch sehr gut.
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Quilotoa - Baños
Morgens wollte ich nicht aus den Federn, da die Betten so herrlich warm und das Zimmer so kalt war. Aber kurz vor sieben Uhr musste ich dann trotzdem raus. Nach dem Frühstück ging es nochmals zum Caldera-Rand. Die geplante Kraterumrundung verkürzten wir auf 2 Stunden. Dabei konnten wir viele einheimische Pflanzen, wie zum Beispiel Chuquiraguas, Zapatitos und Andenlupinen kennenlernen und natürlich auch fotografieren. Bereits um 10 Uhr starteten wir dann Richtung Baños. In Baños angekommen, hatten wir genügend Zeit , um das Zentrum der von aktivem Tungurahua-Vulkan umgebenen Stadt zu erkunden und das Tagebuch zu aktualisieren. Die meisten besuchten abends noch die Thermalquellen, so endete ein wunderschöner Tag.
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Santana und die 10 Berge der Ehre
Die Nr.10, sagte Eddy, ist das Frühstück der Wahl im Hostel Chimenea. Die 10, ein Omen? Ein riesiges Ufo auf dem Teller aus Pancakes, Obstsalat, Joghurt und Ahornsirup stärkte uns für das, was da kommen sollte. Alle, die selbstfahren wollten, bekamen dann einen schicken Helm und ein Mountainbike und ab ging es auf die Strecke von Baños nach Puyo. 65 km sollen es sein, meistens bergab. Meistens… Es ging locker los, mal auf der asphaltierten Strasse, mal auf dem Touristenweg immer entlang des Pastaza-Flusstals. Schon bald hielten wir an. Bei Santana, einem ecuadorianischer Ur-Hippie, bei dem wir in einer Gondel die Schlucht überqueren konnten. Weiter ging es zum großen Wasserfall am "Pailon del Diablo", dem Teufelsbecken. Vor dem Abstieg mussten wir allerdings noch unser Mittagessen organisieren. Bzw. Chari hat das übernommen und aus dem kleinen Becken neben dem Restaurant die Forellen für uns gefangen. Wieder 100 Höhenmeter zunächst bergab, aber jeder Meter war es mal wieder wert. Der Wasserfall rauschte laut und krachte in das Teufelsbecken. Die Wagemutigen (und nicht so Großen) unter uns krochen neben dem Wasserfall noch durch einen Tunnel im Fels ein Stückchen höher. Am Ende standen wir praktisch in einer Höhle hinter dem Wasserfall. Der Lärm war ohrenbetäubend und wir waren vor allem nass. Nach dem Aufstieg erwarteten uns die Forellen und Hühnchen schon fertig auf dem Grill. Lecker. Aber nun sollte der harte Teil beginnen. 10 Berge galt es noch zu bezwingen bis Puyo. Nach Nr.1 haben wir noch gelächelt. Nr. 4 tat schon ein bisschen weh. Nr. 6 war der Härteste. Kleine Pause und Erfrischung. Für diejenigen, die noch nicht von Wasserfall oder Schweiß durchnässt waren, tat nun der Regen sein Übriges. Einige blieben auf der Strecke… Nach Nr. 9 rief Eddy zum Blut-Doping. Zuckerrohr-Saft, frisch gepresst mit Limette. Gerade rechtzeitig für den Schluss-Berg, Nr. 10, für den wir noch mal alle Reserven mobilisieren mussten. Endlich: Puyo. Abgekämpft denken wir nur noch an eines: Das Steak! Eddy sagt, das Steak im Hostel El Jardin sei Weltklasse. Und er hatte wieder recht!
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Yolanda und die anderen sehr schoenen Voegel
Nach einem köstlichen Frühstück machten wir uns auf den Weg in den Dschungel. Zunächst wurden wir durch asphaltierte Straßen verwöhnt, aber nach 2 Stunden erreichten wir eine sagenhafte Holperpiste. Der Seegang machte so manchem zu schaffen und die Gedanken kreisten um Plastiktüten. Die Anderen erblickten neben den typischen Dschungelpflanzen viele schöne Vögel, auf die Eddy immer wieder begeistert hinwies. Aufgrund der langen Fahrt und des Rüttelns war irgendwann ein "Inka-Stop" vonnöten. Es war so dringend, dass wir direkt vor dem Haus eines etwas überraschten Dschungelbewohners hielten, um uns in die nicht vorhandenen Büsche zu schlagen. Zu allem Überfluss bog auch noch gleich der Linienbus um die Ecke… Bei mittlerweile tropischen Temperaturen an der Anlegestelle angekommen, bestiegen wir ein Motorkanu, welches uns zur Yachana-Lodge brachte. "Hola" begrüßte uns Yolanda, eine ziemlich zahme Papageiendame. Jorge, unser Guide für die nächsten drei Tage, gab uns einen kleinen Vorgeschmack vom Dschungel und führte uns zu einem Aussichtspunkt mit einem beeindruckenden Blick über den Napofluss. Am Abend regnete es heftig, aber wir bekamen Ponchos, die wir hoffentlich ab morgen nicht mehr brauchen.
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Vogelbeobachtung – Tubing – Nachtwanderung
Außer Eddy scheinen alle die Nacht gut überstanden zu haben. „Sein Laser-Pointer ist weg …“ Bei einer frühmorgendlichen Vogelbeobachtung schleichen wir uns lautlos auch an den „Barbet“ an, damit Eddy auch diesen scheuen Vogel einmal in seiner ganzen Pracht bewundern kann. Außer Kriegsbemalung, Naturbaktik und ökologischen „Leckereien“ lernen wir Überlebenstaktiken (Maden essen) kennen. Am Nachmittag werden die Autoreifen zum Tubing zusammengeschnürt, damit wir nicht einen von uns 1600km entfernt halb verhungert im Amazonadelta wiederfinden würden. Damit wir auch einmal unsere Taschenlampen ausprobieren können, zeigt uns Jorge die nächtliche Fauna. Dabei demonstriert „Lurgi“,der „ Tiger striped frog“, seine Kletterkünste und es grüßt verschämt die „Lanzenoter“..
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Wanderung in Dschungel
Bei einer frühmorgendlichen Vogelbeobachtung auf dem LKW Dach schleichen wir uns lautlos auch an „Caciques und Tukane“ an, damit Eddy auch diesen scheuen Vogel einmal in seiner ganzen Pracht bewundern kann. Am späten Nachmittag gilt für uns allerdings: Manchmal ist es schwer einen Vogel vor lauter Bäumen zu sehen, auch wenn 5 helfende Finger auf ihn zeigen. Nur den hühnchengroßen Hoatzin erkennt jeder auf Anhieb im Abendlicht.
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Die lange Fahrt nach Guamote
Heute ging es nach Guamote. Noch bevor wir in Baños, dem Beginn der Radtour vor ein paar Tagen ankamen, besuchten wir in Puyo eine Balsaholzfabrik. Endlich konnten wir genau den Baum kennenlernen, den wir die ganze Zeit im Dschungel nicht gesehen hatten. Bei der Auf- und „Ab“fahrt von Puyo nach Baños konnten wir sehen, welche Leistung die Radler vor ein paar Tagen vollbracht hatten.
In Baños stärkten wir uns mit ein Paar Snacks. Kurz nach Baños bog Chary zur Verwunderung aller von der Hauptstraße in einen kleinen Feldweg ab. Abkürzung! Am Fuße des Hausvulkans von Baños überquerten wir diverse Lavaströme und Spalten, die von den letzten Ausbrüchen vor 10 bzw. 5 Jahren zurückblieben. Teilweise kamen wir uns vor wie auf dem Mond. Auch diesmal funktionierte das Navi Chary perfekt und wir kamen wie geplant in Guamote an. Vom Chimborazo sahen wir leider nur kleine Teile versteckt hinter dichten Wolken.
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Fahrt nach Cuenca
Der Wecker läutete bei den meisten von uns bereits kurz nach 5, da uns eine lange Fahrt mit einem Zug bevor stand. Pünktlich um 8:00 startete der Zug voll mit Touristen seinen Weg Richtung Sibambe. Auf der rütteligen Strecke konnten viele Fotos von der interessanten Landschaft und natürlich von der Nariz del Diablo gemacht werden. Um die weitere Reise nach Cuenca fortsetzen zu können, verließen wir den Zug in Alausí und ließen uns wieder von Chary chauffieren.
Nächste Station der langen Reise war Ingapirca. Dort schauten wir uns die alten Ruinen an, die teilweise aus der Vor-Inka-Zeit stammen.
Nach weiteren 2 Stunden Busfahrt erreichten wir Cuenca und starteten gleich mit der Altstadtbesichtigung.
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Cuenca – Guayaquil
Wir quälten uns 6.30 Uhr aus dem Bett und nahmen gegen 7:30 ein typisches Frühstück (Tamales) ein. Danach ging es mit unserem lokalen Guide in den Nationalpark „ Cajas“. Das herrliche Panorama, der nebelige Himmel und der tiefgrün-braune See mit Namen „Toreadora- da wo Enten und Cynclodes Wasser nehmen“ entschädigten uns für die wenig präsente Vogelwelt. Gegen Mittag ging es weiter in die sehr lebendige Stadt Guayaquil. Dann war noch Las Peñas-Tour angesagt. Nach erfolgreicher Besteigung von Santa Ana-Cerro und einem leckeren Abendessen geht ins Hotel „ Macaw“.
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Lonely George und Ede, der mal pinkeln musste
Der Kaffee heute morgen war eine Wucht. Da waren sich alle einig. Ebenso das Müsli. So gut gestärkt brachen wir zum Flughafen auf. Nun kam der traurige Teil des Tages. Wir mussten uns von Chary verabschieden, der besten Fahrerin von ganz Ecuador. So sicher hatte sie uns um alle Schlaglöcher gelenkt, durch Schlammlöcher, Wasserlöcher, Erdrutsche, Steine, Nebel, Dunkelheit … Ihr stand nun eine 10-stündige Rückfahrt nach Quito bevor, uns ein knapp zweistündiger Flug zur letzten Etappe der Reise Galápagos. Dort angekommen, erwartete uns schon unser lokaler Guide. Toll, dass er auch deutsch spricht. Rein in den Bus, nur 10 Minuten, dann auf eine kleine Fähre, auch 10 Minuten,schon saßen wir im nächsten Bus auf der Insel Santa Cruz und los ging es mit dem Sightseeing. Der Guide Mathias erklärte viel über den vulkanischen Ursprung der Galapagos-Inseln, der Nationalpark und ein Lavatunnel lagen auf dem Weg, aber das Highlight war der Besuch einer Farm “Primicias” am Rande des Nationalparks. Nicht umsonst heißen sie “Riesenschildkröten “. Gleich am Anfang unseres Rundganges erwartete uns ein wahrlich riesigen Exemplar genüsslich mampfend unter einem Baum sitzend. Beeindruckend, einfach riesig! Weiter ging es durch den Dschungel. Zunächst ohne Erfolg. Glück für Ede der mal austreten musste … Lautes knacken im Gebüsch, eine noch riesigere Riesenschildkröte bahnte sich gerade ihren Weg durch das Unterholz. Was für ein Glück! Schnell weg laufen konnte sie ja nicht; die Kameras klickten wie verrückt … Zum Abschluss des Programms besichtigten wir noch die Charles Darwin Station in Puerto Ayora. Baby-Schildkröten (süß!!) und Leguane in Gehegen, Finken und Drosseln in einer sehr schönen Anlage. Tja und dann ist da noch Lonesome George. Er ist , so etwas wie das Maskottchen von Galápagos, aber ein eher tragischer Held. Denn er ist der letzte seiner Art. Und das schon seit mindestens 40 Jahren, so lange lebt er nun in der Station. Er schläft viel, frisst viel, zeigt keinerlei Interesse an den Damen und überhaupt, hat er sich nicht bewegt solange wir da waren. Ein echtes Schildkrötenleben ohne Stress, so wird man 100 Jahre alt!
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Highlights: Insel Floreana – Toruga Bay – Las Grie
Während Katrin sich an der Überfahrt zur Insel Floreana mit seiner mysteriösen Vergangenheit erfreut und beim Schnorcheln sich an den putzigen Seelöwen unter Ihr ergötzt, macht sich der restliche Teil der Gruppe auf den Weg zur Tortuga Bay. Die Geschwindigkeit der Fortbewegung mit kräftigem Regen auf der „chinesischen Mauer“ ist der Größe und der Speicherkapazität der Fotoapparate angepasst. Der erste Anblick des schäumenden Wassers ist grandios, genau wie die vielen lässig im Schatten der Mangroven liegenden Meeresechsen. Erfrischung im warmen Meereswasser ist angesagt und Erholung unter Bäumen am Strand. Ein echter Urlaubstag ganz zum die Seele baumeln lassen. Allerdings mit der Sichtung von Fregattenvögeln und Pelikanen auf Sturzflug ins Meer bei der Futtersuche als Zubrot. Am Nachmittag besuchte die Hälfte der Gruppe die Strände der Alemanes und Las Grietas.
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Ueberfahrt zur Insel Isabela
Der heutige Sonntag wird langsam angegangen. Nach Lust und Laune frühstücken und einen Sonntagsbummel zur Charles Darwin Station machen, um zu sehen ob „Lonesome George“ schon aktiv geworden ist und den Besuchern nicht nur seinen „Allerwertesten“ zeigt. Auch sonntags warten hungrige Pelikane und ein verschnuckter Seelenlöwe im Fischereihafen auf die Überreste der dort eingebrachten und ausgenommenen Fische. Gegen Mittag verabschieden wir uns von der Insel. Obwohl wir nicht wie Schmuggler aussehen, wird unserer Gepäck in Augenschein genommen, bevor wir auf dem Schnellboot austesten können, ob unsere Bandscheiben gut abfedern. Das Boot schnellt über kleine Wellen und wir sind ganz stolz, dass keiner seekrank wird. Eine Ortserkundung steht auch noch auf dem Programm, wobei uns Eddy extra für uns viventura Kunden noch die Flamingos in der Lagune präsentiert.
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Hightlights; Vulkan Sierra Negra
Heute heißt es nochmal die Wanderschuhe auspacken, denn es geht zur nächsten Vulkanbesteigung. Erstaunt blicken wir in die riesige Caldera des Vulkans Sierra Negra, die komplett von erkalteter schwarzer Lava ausgefüllt ist. Weiter geht es am Rand des Kraters entlang zum Vulkan Chico der von einer fast surrealen Lavalandschaft umgeben ist, was Juliane und Eddy zum Steine sammeln verleitet. Der Hin- und Rückweg wird durch kräftigen Nieselregen der am Berg hängenden Wolken erfrischt und ist vom Ausweichen von Tretminen (Pferdeäpfeln) , Pfützen und moderigen Wegen geprägt. Am Dorfstrand vom Puerto Villamil versinkt die Sonne hinter den Hügeln und wirft eine magisches Licht auf das Meer.
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Schnorcheln – Blaufußtölpel; Pinguine
Heute ist einer unserer faszinierendsten Tage, die wir uns in unseren kühnsten Träumen nicht so vorgestellt hätten. Vor dem Landgang auf die “ Islote Tintoreras“ strahlen uns die blauen Füße der Blaufußtölpel an und die Galapagos Pinguine beäugen uns. Heute im Kanal an der Insel-Tintoreras treffen sich kleine Weissspitzenriffhaie zur Mittagspause. Tja so ist die Natur … In der Bucht daneben waren Seelöwen im Wasser, während sich kleine und große Meeresechsen in der Sonne „bräunen“ lassen. Wir fahren erneut zur See und nehmen engen Kontakt auf mit dem Meereswasser. Dabei erleben wir eine bunte Unterwasserwelt: Bleistiftseeigel werden von Damselfischen aus ihrem „ Vorgarten“ geworfen und für die schlafenden Meeresschildkröten ist unsere Begeisterung egal.
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Highlights: Flug – Seelöwen
Heute morgen verabschieden wir uns von einem Teil unseres Gepäckes. Damit wir nicht so schwer für das kleine Propellerflugzeug sind, machen wir einen Standspaziergang und einige besuchen noch die Riesenslandschildkröten-Aufzuchtsstation. Am menschenleeren Flugplatz angekommen, erwartet uns nur ein Mann, der kontroliert, das wir auch ja keine Samen und Früchte nach San Cristobal mitnehmen. Aber alles ist gut und auch der Rest unseres Gepäcks kann mitfliegen, weil die Frauen hinten sitzen. Auf dem Flug in 1600m Hoehe sieht das Meer recht friedlich aus und jeder Felsen, der aus dem Meer ragt, wird fotografiert. In Puerto Baquerizo Moreno angekommen, erwartet uns ein tolles Hotel („der letzte Eindruck zählt“). Auf der Strandpromenade wird lautstark „kleine Seelöwen“ geschrien. Die lokale Seelöwenkolonie verteidigt teilweise mit Nachdruck ihren angestammten Platz auf dem Strand und den Bänken der Uferpromenade.
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Bootstour und Schnorcheln
Heute werden wieder die Flossen und Masken ausgepackt, denn es geht mit dem Wassertaxi zu unserem Katamaran, der uns zur Isla Lobos bringt. Auch hier erwarten uns bunte Fische, Fregattvogeln, Blaufusstölpel, Rochen, Meeresechsen und Seelöwen. Weiter geht es zum „Leon Dormido“, wo auf den steilen Felsen Nazca-Tölpel und andere Vögel nisten. Manche sind sehr froh, dass die „bestellten“ Hammerhaie nicht zu sehen sind. Auch eine Meeresschildkröte sucht das Weite. Bei leckerem Essen und Caipis fällt uns der Abschied schwer.
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Jetzt ist es leider Zeit nach Hause zu fahren
Heute müssen wir in Richtung Guayaquil und Deutschland fliegen. Zuerst fuhren wir zum Flugplatz der San Cristobal-Insel. Nach dem Einchecken im Flughafen Joaquìn de Olmedo von Guayaquil heißt es Abschied nehmen von Eddy. Hasta pronto mis amigos!!!