Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Quito
Nach einem leckeren und äußerst reichhaltigen Frühstück im Hotel in Guayaquil, wo wir in der Nacht unfreiwillig gestrandet sind, ging es nun endlich nach Quito. Dort wurden wir auch schon sehnlichst von Eddy erwartet, der uns umgehend zum Hotel chauffierte. Kurz das Gepäck verstaut und auf zum viventura-Büro, wo auch schon wieder ein reichhaltiges Mittagessen mit leckeren Bananenbällchen für uns aufgebaut war. So gestärkt ging es auf zum Sightseeing in das alte Zentrum von Quito. Nach der Besichtigung der Kirche San Francisco ging es weiter zur Kirche San Agustin, und Compañia, die leider schon geschlossen war.
Anschließend konnten wir erstmals erleben, was es heißt, wenn es in Quito richtig regnet. So manch neidischer Blick wurde auf Eddys Poncho geworfen. Aber wir sind tapfer weiter und haben uns mit der ecuadorianischen Variante des Glühweins (Canelazo) wieder in Stimmung gebracht. Zum Abendessen gab es dann noch eine leckere Sopa de Papa, so dass alle satt und zufrieden ins Bett gefallen sind und sich schon auf den nächsten Tag freuten.
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Indigena Markt
Heute morgen fahren wir zuerst nochmal nach Quito, um die Iglesia San Compañia mit seinen wunderschönen goldverzierten Wänden, Bögen und Altaren zu bestaunen. Dabei haben wir gleichzeitig die Gelegenheit genutzt, Quito erstmals bei Sonnenschein zu sehen und vor allen Dingen zu fotografieren. Anschließend geht es zwei Stunden mit dem Bus Richtung Norden zum weltberühmten Indígena Markt in Otavalo. Dort werden für Einheimische und Touristen alle möglichen Waren aus der Region angeboten, wobei die Auslagen mit Frischfleisch für uns Deutsche nicht unbedingt Appetit anregend gewirkt haben. Frisch eingedeckt mit Obst ging es dann noch zur Mitte der Erde, wo sich alle einmal auf dem Äquator stehend fotografieren ließen. Zurück in Quito wurde noch der Sprung ins Nachtleben gewagt, dessen Ende zum Zeitpunkt dieses Reiseberichts noch in den Sternen steht.
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Regen ohne Ende
Heute verlassen wir Quito Richtung Bergnebelwald. Schon nach kurzer Zeit verändert sich die Landschaft. Die Berghänge sind steil und sattgrün. Mystisch steht in den Tälern der Nebel. Leider beginnt es auf halber Strecke zu regnen. Nach dem Mittagessen (Fisch in Palmenblättern) werden wir mit Gummistiefeln ausgestattet und starten zur Nebelwaldwanderung. Auf matschigen Wegen geht es durch das Dickicht. Wir queren abenteuerlich kleine und größere Bäche. Im Gegensatz zu uns, bleiben die Vögel in ihrem Versteck. Klitschnass kehren wir zur Lodge zurück, wo auf einige ein Schokoladenmassage, auf andere ein kühles Bier wartet.
Wie aus dem Nichts startet plötzlich ein Kennenlernspiel, bei dem wir allerlei Interessantes über die Getränkevorlieben erfahren.
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Voegel und Pferde
Der Morgen beginnt für alle Vogelbeobachter früh. Um 6:15 starten wir mit einem Kaffee aus eigenem Anbau. Die Stimmung ist gut - schließlich hat es aufgehört zu regnen und so hoffen wir auf viele bunte Vögel! Die Kolibris schwirren an den bereitgestellten Futterstellen und testen das Reaktionsvermögen von Mensch und Kamera! Die meisten Vögel sind mit bloßem Auge allerdings kaum auszumachen, selbst durch das Teleskop unseres Guides wirkt so mancher Blick wie ein Suchbild.
An Quito vorbei fahren wir auf der Allee der Vulkane Richtung Nationalpark Cotopaxi. An der Hacienda warten bereits die Pferde auf uns. Mit Lederhosen und Ponchos ausgestattet sehen wir wie perfekte Gauchos aus! Schon das Aufsitzen ist für einige ein Abenteuer. Die Pferde laufen ganz von alleine, manche sogar etwas schneller als vom Reiter gewollt. Jedenfalls legt Florian einen 1a Galopp dahin und erntet dafür Bewunderung und Applaus. Mit dem Wetter haben wir schon wieder Pech, von Cotopaxi & Co keine Spur. In der Hacienda wartet der Anden-Glüh-Fix und ein warmes Kaminzimmer auf uns.
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Der Berg ruft oder der Tag des Wolfes
Nach der gestrigen Regenpleite wollten wir heute alle den Cotopaxi sehen! Also um 6h aufstehen, in der Hoffnung, dass man etwas vom Berg sehen kann - und wirklich, da war er, wenn auch von einigen Wolken umhüllt. Fotorunde Nummer eins. Nach leckerem Haciendafrühstück ging es in den Nationalpark, um ein Stück des Berges zu erwandern. Fahrt auf holperigem Weg und kleiner Festfahr-Episode des Busses. Aber Manuel, unser Fahrer, schafft alles!
1. Highlight: zwei Andenwölfe am Strassenrand, wie niedlich. Von 4500m Parkplatzhöhe wanderten wir auf 4800m, was schon eine kleine Herausforderung war. Highlight 2: Die schnellere Gruppe konnte durch Schokoladenanfütterung einen weiteren Andenwolf in voller Pracht erleben und fotografieren. Auf der Hütte kurze Suppenpause, erholen und für die ganz Lustigen noch der Aufstieg auf 5020m zur Gletschergrenze. Highlight 3: für die langsame Gruppe: Andenwolf am Parkplatz zum Fotografieren.
Nach der Wanderung durch Nebel, Hagel und Regen bereitete uns Eddi noch ein leckeres Picknick im Bus und dann ging es zurück zur Hacienda mit heißer Dusche und heißem Kakao - lecker.
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Andenlandschaft, Kratersee und Kälte
Wir lassen unsere liebgewonnene Hacienda hinter uns und fahren in Richtung Quilotoa durch wechselnde Andenlandschaft. Eigentlich sollte man so einige Vulkane sehen können, aber trotz ausnahmsweise sonnigem Wetter, kann man nur einige Gipfel erahnen. Kurzer Fotostopp, um die Zwillingsberge Illiniza festzuhalten.
Angekommen in Quilotoa besuchen wir das Sozialprojekt, bekommen ein paar Liedchen von den Kindern gesungen und revangieren uns mit "Alle meine Entchen". Mittlerweile ist es mal wieder total nebelig, nass und kalt - wie wärs mal mit was neuem????
Wir machen uns auf, an den Kratersee zu wandern, in der Hoffnung, dass man auch was sehen kann. Die Gruppe spaltete sich schnell, einige kehren ins dörfliche "Starbucks" ein und die anderen wandern tapfer bis zum See und werden auch mit einem Ausblick belohnt.
Abends erfolgte das große Frieren, da das Hostal so kalt war, dass man eigentlich fast alle seine warmen Sachen anziehen müsste, um warm zu bleiben, bis auf eine Ausnahme der Gruppe. Es gibt halt Leute, die nicht frieren! Meerchweinchenessen - lecker oder nicht, musste jeder selbst entscheiden.
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Wärme!!!
Beim Frühstück stellt sich heraus, dass jeder die kalte Nacht überstanden hat. Wir machen eine kleine Wanderung entlang des Kraterrandes und werden mit einer freien Sicht belohnt - grandios!
Bei mal trockenem Wetter und etwas Sonnenschein verlassen wir das Hochland und machen uns auf den Weg nach Baños. Dort angekommen hat jeder Zeit für sich. Es wird gewaschen, gelesen, geschlafen oder die Stadt erkundet. Auf jeden Fall genießen wir es, keinen Fleece mehr tragen zu müssen, welch Wonnne!
Gegen 18h treffen wir uns mit Eddy, um die Thermalquellen zu besuchen. Oh dieses warme Wasser, da will so schnell keiner raus!!!
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Mountainbiken
15 nasse Radelfahrer
15 motivierte Leute wollten radeln gehen
der Himmel der war grau in grau
- es war nicht grad sehr schön
15 Mann in Regenkleidung auf dem Mountainbike
nach Kilometer 1 bis 3
- gabs schon den ersten Streik!
11 nasse Radelfahrer hatten mäßig Spaß
der Dreck der spritzte rundherum
- und alle waren nass.
11 nasse Leute wolltens Tal von oben sehn
und nach der kurzen Gondelfahrt
- da blieb das Fahrrad stehen.
8 nasse Radelfahrer fandens zwar nicht toll
doch der Sportgeist war geweckt
- die 15 mach ma voll!
4 nassen Radelfahrern hats noch nicht gereicht
sie fuhren weiter Berg und Tal
- die Strecke war nicht leicht!
4 nasse Radelfahrer quälten sich am Berg
im Bus hat man uns ganz bestimmt
- für etwas plemm erklärt.
-> und nach knapp 50 km hats dann auch denen mal gereicht …
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Fahrt in den Dschungel
Am Morgen verabschieden wir uns von El Jardin und seinen farbenfrohen Bewohnern. Nach etwa 90 Minuten Fahrt weicht die Straße einer Schotterpiste, auf der wir mehrmals entgegenkommenden Bussen ausweichen müssen. Aber Manuel hat kein Problem auch mal einen halben Kilometer zurückzusetzen. Für die letzten 15 Minuten der Strecke tauschen wir den Bus gegen ein Boot, dass uns zur Yachana Lodge bringt. Nach den nassen und kühlen Tagen empfängt uns hier eine wohltuende Wärme. Nach dem Mittagessen unter dem Schilfdach versucht jeder einen Platz in einer der Hängematten zu ergattern. Am Nachmittag werden dann die Flip Flops gegen Gummistiefel getauscht als wir unsere erste Wanderung im Regenwald zu einem Aussichtspunkt oberhalb der Lodge unternehmen. Hier bekommen wir einige Vögel und Insekten zu sehen. Aber vor allem begeistert uns der Blick über den Rio Napo, Ecuadors längsten Fluss, sowie auf die umliegenden Berge, was selbst für Eddy Seltenheitswert hat. Der Tag klingt dann gediegen bei Bier und Cocktails auf der Freiterrasse aus.
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Zweiter Tag im Dschungel
Niemand wurde in der Nacht von giftigen Dschungelbewohnern heimgesucht, so dass wir unsere morgendliche Wanderung am anderen Flussufer vollzählig in Angriff nehmen können.
Erstes Highlight dabei ist der Beobachtung der großen Hoatzine mit ihrem auffälligem Kamm. Aber auch andere Vögel kommen vor unsere Linsen. Dabei ist uns unser lokaler Guide Delfin von großer Hilfe, der für die Tierbeobachtung scheinbar einen sechsten Sinn entwickelt hat, sehen wir doch meist den Wald vor lauter Bäumen nicht. Apropos Bäume: ein riesiges Exemplar eines Kapok Baumes besuchen wir auch noch. Allein dessen Umrundung könnte schon als Morgenspaziergang durchgehen. Aber auch eine kleine Tarzaneinlage an einer der herunterhängenden Lianen sorgt für allgemeine Erheiterung.
Zurück an der Lodge können wir eine lokale Spezialität genießen: daumengrosse Maden. Im rohen und vor allem äußerst lebendigen Zustand winken wir aber zunächst noch ab. Erst am Spieß gegrillt trauen wir uns dann etwas später an die doch überraschend gut schmeckende kulinarische Rarität.
Am Nachmittag haben alle Gelegenheit sich von negativen Energien befreien zu lassen beim Besuch eines Schamanen. Mit Zigarrenrauch, Blättern und Pfeifen werden die negativen Energien einfach zum Fenster hinaus gepustet. So positiv gestimmt gelingen uns auch gleich einige Treffer beim Blasrohrschießen und Speerwerfen. Zur Sicherheit genehmigen wir uns dann am Abend aber doch noch das ein oder andere Zielwasser.
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Ornithologische Führung & Wanderung im Regenwald
In aller Frühe starteten wir unsere ornithologischen Führung. Neben Tukanen und Papageien sahen wie dank des Spektivs von Delfin auch ein Faultier, das auf einem Baum ruhte und sich den Bauch kratzte - beneidenswert! Bei der anschließenden Wanderung durch den Primärregenwald lernten wir viel über wandernde Palmen und verschiedene Wurzelarten der Bäume. Am Nachmittag war Tubing angesagt. Die meisten von uns nutzten diese Entspannungsfahrt auf dem Rio Napo; der Rest amüsierte sich über das lustige Schauspiel mit den aufgeblasenen LKW-Reifen auf dem Fluss.
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Balsaholzwerkstatt
Nach dem Abschied von der Yachana-Lodge fuhren wir nach Puyo und besichtigten die Balsaholzwerkstatt, wo alles noch in Handarbeit gefertigt wird. Im Verkaufsladen deckten wir uns mit diversen Mitbringseln ein. Nach der Mittagspause in Baños ging es weiter Richtung Riobamba. Immer wieder versuchten wir den Vulkan Tungurahua mit seinen Aschewolken zu entdecken, aber es war uns nicht gegönnt. Dafür wurden wir in Riobamba mit dem Blick auf die Flanken des Chimborazos belohnt.
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Teufelsnase, Ingapirca, Panamahut
Heute klingelte der Wecker schon um 5.00 Uhr, da wir den Zug in Alausi bekommen mussten. Dort fuhren wir durch ein wunderschönes Tal zur "Teufelsnase". In Ingapirca erklärte Eddy uns alles über die Inkakultur in Ecuador z.B. die "Jungfrauen" der Sonne. In Cuenca besuchten wir die Panamahutfabrik. Nachdem alle Hüte anprobiert hatten, wurde gekauft. In Cuenca besuchten wir die Markthalle und machten eine kurze Stadtbesichtigung.
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Kirche in Cuenca, Santa Ana in Guayaquil
Beim Frühstück erfuhren wir, dass unser Bus defekt war. Eddy hatte zum Glück gleich einen neuen geordert, so dass der Weiterfahrt nichts mehr im Wege stand. Vorher besichtigten wir noch die Kirche von Cuenca, die am Abend vorher geschlossen war. Wegen der Statik konnten die beiden Kuppeln nicht fertiggestellt werden. Auf der Fahrt nach Guayaquil wurde es immer wärmer und feuchter. Dort angekommen bewältigten wir die 444 Stufen zur Santa Ana-Kapelle ohne Probleme. Dort oben hatten wir eine tolle Aussicht auf die ganze Stadt. Besonders fotogen waren die vielen bunten Häuser. Abends gingen die meisten der Gruppe in einem sehr guten Viertel der Stadt noch essen.
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Ankunft Galapagos Inseln Lavatunnel Riesenschildkr
Heute fliegen wir von Guayaquil zu den Galapagos Inseln. Die "verzauberten Inseln", wie sie auch genannt werden, liegen knapp 1.000km vom Festland Ecuadors entfernt im Pazifik. Unsere Landung erfolgt auf der Insel Baltra und nachdem wir unser Gepäck abgeholt haben, überqueren wir den schmalen Kanal auf einer kleinen Fähre zwischen Baltra und Santa Cruz. Auf der anderen Seite steigen wir in unseren privaten Bus, mit dem bereits ein lokaler Guide auf uns wartet.
Es geht in das Hochland der Insel Santa Cruz. Wir können hier einen der riesigen Lavatunnel, die Zwillingskrater "Los Gemelos" und die Galapagos-Riesenschildkröten in freier Wildbahn entdecken. Wir beobachten die urzeitlichen Riesen und lernen dabei viel über das Inselarchipel, seine Entstehung und eben seine berühmtesten Bewohner. So nähern wir uns langsam dem Städtchen Puerto Ayora an, in welchem sich sowohl unser Hotel, als auch die Charles Darwin Station befindet. Der Besuch der Station gibt uns die Möglichkeit, sowohl einige der Arbeiten des Nationalparks kennenzulernen als auch einen Gesamtüberblick über die spezielle Tierwelt zu erhalten. In mehreren Anlagen leben Galapagos-Riesenschildkröten der verschiedensten Inseln des Archipels. Wir lernen die unterschiedlichen Formen der Panzer zu unterscheiden und erfahren einiges über die Notwendigkeit, die Schildkröten in der Forschungsstation zu züchten um so ihr Überleben zu gewährleisten.
Heute Abend haben wir Gelegenheit das Nachtleben der Insel zu genießen, einen Spaziergang an der schönen Promenade zu machen oder im Hafen Boote von Weltumseglern, Abenteurern und Fischern zu beobachten.
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Strand Los Alemanes.Schwimmloch Las Grietas Tortug
Wir frühstücken und überqueren mit kleinen Wassertaxis die Bucht von Santa Cruz. Wir spazieren den Strand De los Alemanes entlang und kommen zum Schwimmloch Las Grietas - ein Ort vom Meer geschützt, das zwischen 10m hohen Lava-Klippen liegt und mit halb Salz-, halb Süßwasser gefüllt ist. Schon die kleine Wanderung dorthin ist spektakulär, aber eine besondere Erfahrung machen wir, wenn wir hier schwimmen oder schnorcheln. Auf dem Rückweg machen wir einen kurzen Halt an den Salinen und können nochmal ausgiebig am Strand der Alemannen baden. Gegen Mittag sind wir wieder in Puerto Ayora.
Wer Lust hat kann etwas zu Mittag essen, bevor wir weitergehen zur Tortuga Bay. Der Weg zu dem schneeweißen Strand führt durch den Trockenwald. Unterwegs laufen uns Lavaechsen mit ihren bunten Bäuchen über den Weg, und auch die Spottdrossel ist oft zu hören. Nach einer halben Stunde kommen wir an den Strand, mit seinen brausenden Wellen. Ein Paradies für Wellenreiter, wohingegen Schwimmer lieber noch etwas weiter den Strand entlang gehen. Unterwegs können wir Meerechsen beobachten, die einzigen heute lebenden Leguane, die sich ihre Nahrung im Meer suchen. Am Ende des Strandes, auf einer Halbinsel aus schwarzer Lava leben einige Blaufußtölpel und riesige Kolonien von Meerechsen, die auf der schwarzen Lava oft kaum zu sehen sind. Hier wachsen auch riesige Baumopuntien. Gleich nebenan ist eine spiegelglatte Bucht, die zum Schwimmen einlädt.
Unter kleinen Bäumen am Strand gibt es sogar etwas Schatten. In dieser Bucht sind oft Meeresschildkröten und Rochen zu beobachten. Am Strand wimmelt es von Darwinfinken und Spottdrosseln und in den Mangroven nisten die Pelikane. Gegen 17 Uhr müssen wir den Rückweg antreten, da der Eingang zum Strand um 18 Uhr geschlossen wird. Zurück im Ort meldet sich meistens der Durst und ein Bier oder eine Caipiriña schmecken nach dem langen Tag an der frischen Luft bestimmt besonders gut.
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Lonely George, Fischmarkt, Fahrt zur Insel Isabela
Wer gestern einen Tagesausflug gemacht hat, kann heute Vormittag die Tortuga Bay besuchen und dementsprechend genießen. Für alle anderen empfiehlt sich ein Ausflug in Richtung Charles Darwin Station, da morgens die Schildkröten oft noch sehr aktiv sind. Vielleicht zeigt sich Lonely George, der letzte seiner Art, heute in all seiner Pracht. Von der Charles Darwin Station aus gelangen wir zu einem kleinen Sandstrand, wo wir baden können und auch Meerechsen, Darwinfinken und Spottdrosseln treffen. Auf dem Weg zurück zum Hostal kommen wir am Fischmarkt vorbei. Hier sitzen oft die Pelikane und Graureiher in Lauerstellung um die Reste der Fische zu ergattern, die von den Fischern hier ausgenommen und für den Verkauf zubereitet werden. Dann ist noch Zeit zum Mittagessen, bevor am frühen Nachmittag unser Boot zur Insel Isabela ablegt.
Nach zweieinhalb Stunden Fahrt landen wir an der größten Galapagos Insel an. Wir spazieren zu unserem Hostal, wo uns ein Willkommenssaft erwartet. Nach dem Einchecken gehen wir los um das Dorf Puerto Villamil, die Lagunen in denen oft Flamingos stehen und den Sandstrand mit seinen Seelöwen, Stelzenläufern und verschiedenen Arten von Zugvögeln wie Regenbrachvögel, Sanderlinge und Sandregenpfeifer zu entdecken. Und wer Lust hat kann sich an einer der Bars ein Cocktail zum Sonnenuntergang bestellen.
Am Abend haben wir dann ein gemeinsames Abendessen und die gemütliche Atmosphäre in Puerto Villamil, wo es keine asphaltierten Straßen sondern nur Sandwege gibt, schafft genau das richtige Ambiente.
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Las Tintoreras Pinguine Weißspitzenriffhaie Schnor
Heute geht es aufs Meer hinaus. Wir sollten kräftig frühstücken, da es ein langer Tag wird, denn heute haben wir eine Bootsfahrt auf dem Programm. Zunächst geht es zum Besuchspunkt Las Tintoreras in der Nähe des Hafens. Auf dem Weg dorthin können wir vielleicht auch schon Pinguine beobachten, denn sie leben hier auf den Klippen. Am Tintoreras wiederum erwarten uns die Weißspitzenriffhaie. Sie liegen hier in einem kleinen Kanal zum Ausruhen im ruhigen Wasser. Überall wimmelt es von Meerechsen in den verschiedensten Größen und am Strand sind auch oft Seelöwen zu sehen.
Später fahren wir weiter zu unserem Schnorchelstopp. Aufgeregt stürzen wir uns ins Wasser um die Welt unter Wasser zu entdecken. Meistens tauchen ein paar Meeresschildkröten auf, aber auch Papageienfische, Kaiserfische und Rochen sind hier manchmal zu sehen. Mit etwas Glück können wir in aller Ruhe Schildkröten beobachten, wie sie Algen fressen oder majestätisch durchs Wasser gleiten. Am Nachmittag geht es zurück nach Puerto Villamil, wo wir die zahlreichen Eindrücke des Tages und der Unterwasserwelt in aller Ruhe Revue passieren lassen können.
Heute schnorcheln wir ca. eine Stunde.
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Rauchender Vulkan - Sierra Negra Wanderung
Heute ist nach einem zeitigen Frühstück ein Ausflug in die Berge angesagt. Über eine Schotterpiste fahren wir ca. 40 Min. hinauf zum Vulkan Sierra Negra. Hier beginnt der Nationalpark und wir brechen zu unserer ca. 6-stündigen Wanderung auf. In angenehmem Tempo entdecken wir die Kraterlandschaft. Hier findet ein überraschend drastischer Wechsel in der Pflanzenwelt und sogar des Wetters statt. Selbst wenn wir bei Nebel und Niesel starten, sollten wir die Hoffnung auf Sonnenschein nicht aufgeben, denn auf der Südseite des Kraters ist es eher heiß und die Sonne ist sehr stark. Hier erreichen wir den höchsten Punkt unserer Galapagosreise. Entlang des riesigen Kraters - er hat immerhin knapp 10 Kilometer Durchmesser - geht es weiter, bis wir unter einem großen Baum unsere Mittagspause mit (optional) mitgebrachtem Picknick genießen können.
Wir laufen über Lavafelder von zwei verschiedenen Ausbrüchen des Vulkans Chico. Farbige Lava prägt die Landschaft und wir sehen vielleicht sogar noch ein paar Fumarolen. Das ist heißer Rauch, der aus der Caldera von Sierra Negra aufsteigt und uns so eindrücklich zeigt, dass wir uns auf einem aktiven Vulkan befinden. Vom Eingang des Nationalparks holt uns unser Fahrzeug wieder ab und wir haben Zeit ein wenig im Hotel auszuspannen und die Erlebnisse des Tages mit den anderen Teilnehmern auszutauschen.
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Propellerflug, Insel San Cristobal, Fregattvögel
Die schöne Insel Isabela müssen wir heute wieder verlassen. Die gute Nachricht ist, wir werden eine weitere Galapagosinsel kennen lernen. Mit einem kleinen Propellerflugzeug fliegen wir zur Insel San Cristobal und sparen uns so eine vierstündige Bootsfahrt ein. Je nach Wetterlage haben wir am Vormittag auf Isabela noch Zeit um die Humedales, die Mangrovengebiete der Insel zu erkunden. Hier gibt es auch einen Strand mit einer großen Kolonie von Meerleguanen und Blaufusstölpel, die uns schöne Fotomotive liefern. Nicht immer sind sie auf ihren Nestern, sondern manchmal kann man sie beim Fischen beobachten. Als Schwarm tauchen sie aus dem Flug auf einmal ins Wasser ein, in denen Fischschwärme unterwegs sind. Ein unglaubliches Schauspiel.
Wenn unser Flug schon sehr früh geht, sind wir am Vormittag auf der Insel San Cristobal und machen uns auf diese zu entdecken. Zu Fuß gehen wir zunächst zur Uferpromenade, wo wir auf die ersten Seelöwen stoßen. Wir gehen zum Interpretationszentrum von San Cristobal wo es reichlich Informationen zu Galapagos gibt und von wo aus ein Weg zum Hügel Tijereta führt. Hier nisten die beiden einzigen Fregattvogelarten der Inseln, der Bindenfregattvogel und der Prachtfregattvogel. Die Nester an der Steilküste sind zwar unzugänglich, aber von den Seiten aus können wir sie gut beobachten. An der Statue von Charles Darwin, der hier an Land gegangen ist, gehen wir vorbei zum Strand Carola. Ein weißer Sandstrand mit vielen Seelöwen und Meerechsen. Von hier aus geht es an weiteren Stränden vorbei zurück zum Dorf Puerto Baquerizo.
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Seelöweneiland.Schnorchelstopps.Insel Leon Dormido
Heute geht es noch einmal aufs Meer hinaus: Zunächst fahren wir bis zur Insel Lobos, benannt nach den zahlreichen Seelöwen, die hier ihr Zuhause haben. Wir gehen nicht an Land, sondern beobachten zunächst vom Boot aus die Insel, wo Blaufußtölpel in der Saison nisten. Gegenüber am nahe liegenden Festland sind oft Fregattvögel zu beobachten, die in den Büschen nisten. Dann stürzen wir uns zu unserer ersten Schnorchelrunde ins Wasser und werden wohl sehr bald von Seelöwen entdeckt, die mit uns spielen möchten. Natürlich bevölkern auch mehrere bunte Fischarten das feuchte Nass und auch Meerechsen sind hier oft unter Wasser zu beobachten.
Weiter geht es dann zur Insel Leon Dormido. Wir umrunden sie im Boot und können hier nistende Maskentölpel beobachten, bevor es nochmal zum Schnorcheln geht. Im Kanal sind wir schon Riffhaien, Galapagoshaien, Meeresschildkröten und sogar Hammerhaien begegnet. Aber auch kleineren Fische wie der Papageienfisch begegnen wir häufig. Nach dem Schnorcheln geht es zu einer Bucht zum Mittagessen, anschließend ist noch Zeit um vom Strand aus etwas zu baden oder auf Tierentdeckung zu gehen, bevor es wieder zurück nach Baquerizo Moreno geht. Hier können dann die letzten Sonnenstrahlen genossen werden, bevor wir uns am Abend zu unserem gemeinsamen Abschiedsessen treffen. Denn wir sind schon am letzten gemeinsamen Abend der Reise angekommen. Den erlebnisreichen Urlaub lassen wir gemeinsam bei unserem Abschiedsessen ausklingen.
Heute schnorcheln wir ca. eine Stunde.
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Abschied vom Reiseleiter Flug nach Europa
Es heißt Abschied nehmen vom Paradies. Wir heben gegen Mittag mit dem Flieger ab in Richtung Guayaquil. Nun checken wir auch gleich ein für unseren Transatlantikflug und es heißt Abschied nehmen vom viventura Reiseleiter, der Reisegruppe und Ecuador und wir fliegen zurück nach Europa. Wer jetzt noch keine Lust hat nach Hause zu fahren, dem bietet sich mit den viModulen die Möglichkeit, den Urlaub noch zu verlängern und beispielsweise ein paar Tage in den Bergen zu verbringen.
Das angegebene Abendessen bezieht sich auf die Gerichte im Flugzeug.