Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Erster Tag in Lima
Müde sind wir nach 12 Stunden Flug in Lima angekommen, wurden freundlich von Omar in Empfang genommen. Koffer im Bus verstaut und dann ging es los, was erwartet uns denn bloß? Pablo und Nilo, sein Begleiter fahren erst mal ins Hotel, schön gemütlich und nicht so schnell. Da wurde uns das Frühstück serviert, haben uns alle einander vorgestellt, es hat sich keiner geziert. Omar hat anschließend die Details erklärt und ist mit uns zur City Tour danach nach Lima gefahren. Es begleitet uns Ursula, eine super Reiseleiterin, sie führte uns überall hin. Stadtviertel Miraflores und der Parque del Amor zu der Ausgrabungsstätten der Limakultur. Kathedrale, Katakomben, Kloster San Fransisco, Plaza de Armas, Regierungsgebaeude, das alles zeigte sie uns heute. Ein ganz besonderes Highlight war das traditionelle Restaurant Rustica. Hier probieren wir zum ersten mal peruanische Speisen, die uns glatt vom Hocker rissen. Omar empfiehlt den Pisco zu probieren, den liessen wir uns gleich servieren. Ein 2. Gläschen kann nicht schaden ist Medizin für Hals und Magen. Ich glaube diese Tour wird wunderschön, da alle wir uns gut verstehen. Da der Nachmittag nun zur freien Verfügung steht, wartet ab, wie es morgen weitergeht.
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Das Vogelparadies Paracas
5:30 Abfahrt in Lima durch die neuen Pueblos Jovenes zur Autobahn. Abwechselnden Landschaften von karger Dünenlandschaft zur landwirtschaftlichen Anbaugebieten. Vormittags Ankunft in Pisco, Schiffsfahrt zu den Ballestasinseln. Diese Inseln sind ein Vogelparadies von Pelikanen, Tölpeln, aber auch Kormorane und Seelöwen gibt es. Die ersten Geoglyphen, ein Kaktus, konnten wir auch sehen, anschließend Weiterfahrt in das Paracas Naturreservat. Atemberaubende Wüstenlandschaften mit tollen Felsformationen (Kathedrale im Meer). Mittagsessen in "El Che", mit exzellenten Fischgerichten. Am späten Nachmittag kamen wir in der Oase Huacachina an. Einige von uns machten eine Buggytour mit. Oben von den Dünen hatten man einen wunderbaren Blick auf den kleinen See, umrandet von Palmen.
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Ueber Nasca
Heute durften wir ausschlafen. Wecken war erst um 6:15! Was für eine Erholung :-). Dann ging es schon los Richtung Nazca. Auf dem Weg dorthin, machten wir einen Abstecher in der Pisco Brennerei "El Catador". Nach der Betriebsbesichtigung kamen wir zum Wesentlichen: Der Pisco Verköstigung. Um 9:30 Morgens eine interessante Erfahrung. Dann ging es weiter zum Museum von Maria Reiche, der "Hexe" der Nazca Linien. Um 13:15 waren wir dann am Flughafen von Nazca. Von dort aus ging es mit dem Flugzeug über die Nazca Hochebene. Von oben hat man einen wunderschönen Ausblick auf die berühmten Nazca Linien. Neben Spinnen, Kolibries, Affen, konnten man auch Flamencos sehen. Außerirdische haben wir übrigens nicht entdeckt, trotz Astronaut. Am Abend dann ab ins Hotel.
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Ein langer Weg zum Ziel
Nach einer Übernachtung in einem USA 350 Zimmer und einem USA 3,50 Frühstück machen wir uns pünktlich um 7:00 Uhr morgens auf nach Arequipa. "Bedenke oh Mensch, dass du aus Staub bist und zum Staube zurückkehrst". Die gut erhaltenen Mumien auf dem Nazca Friedhof von Chauchilla beweisen uns das Gegenteil. Wir verlassen das Departament Ica fahren immer am Atlantik entlang im Departament Arequipa. Unterwegs haben wir Oliven gekauft und ungewaschenes Obst probiert. Hoffentlich hat das Montezuma nicht gesehen. Nach der Mittagspause , die mancher für ein kurzes Bad in der Bucht von Puerto Inca nutzte, geht es unaufhaltsam von Meereshöhe auf 2.335 nach Arequipa. Die bizarre Landschaft hat trotzdem ihrem Reiz. Nach 12 1/2 Stundenfahrt kommen wir glücklich im wunderschönem Hotel mit viel Ambiente an. Kompliment an das Fahrerteam, dass heute eine Höchstleistung vollbracht hat. Und jetzt grüße ich noch alle Kuhnbacher die ich kenne, gute Nacht, bis Morgen.
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Juanita heißt das Mädchen
Heute steht für den ganzen Tag die Besichtigung von Arequipa auf dem Programm. Bei herrlichsten Sonnenschein und angenehmer Temperatur besuchen wir zunächst den zentralen Markt. Das Angebot reicht von Obst über Fisch und Fleisch bis zu Kleidung und Hüten. Auf dem Weg zum Plaza Mayor haben wir eine Kirche besichtigt. Anschließend erfolgt eine Führung durch das Kloster Santa Catalina, uns war nicht bekannt, dass damals Frauen mit ihren Kindern ins Kloster gehen konnten. Jede Nonne lebte mit ihren Bediensteten in eigenen Häusern. Eine Stadt im Kloster ! Dann hatten wir den Rest des Freizeit! Wir nutzten diese zum Besuch der Inkaprinzessin Juanita. Wir waren ehrlich gesagt etwas enttäuscht, weil man die eingefrorene Mumie nur ganz schlecht sehen konnte und der Führer ein sehr seltsames Englisch spricht. Zum Abschluss waren wir geschlossen in Zig Zag zum Alpaka essen. Einfach Klasse! Jetzt sind alle müde und ich sitze einsam da und verfasse diesen Bericht.
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Das Colca Tal
Unsere Tour beginnt heute um 8:15 Uhr vom Hotel Azul Colonial in Richtung Colca Tal. Um 9:00 Uhr holen wir unseren Lokal Guide Diana bei der Alpaka-Pullover Manufaktur ab, die uns eine kurze Einführung in die Produktion gibt und uns vor allem den Unterschied zwischen Alpaka, Lama, Vinkunja und Guanaco gibt. Anschließend geht's weiter Richtung Colca Tal. Auf dem Weg dorthin können wir Vinkunjas in freier Natur beobachten und fotografieren. Um 13 Uhr machen wir einen Zwischenstopp auf einem 4.910 m hohen Pass mit Fotografiermöglichkeit. Das wird der höchste Punkt unserer gesamten Reise sein. Die Luft auf dem Pass war schon sehr dünn, so dass wir uns nach 15 Minuten wieder auf den Weg machten. Um 14 Uhr stand ein Mittagessen in Chiray an. Im Restaurant Cust Runa konnten wir ein traditionelles Menü genießen. Um 15.30 Uhr erreichten wir die Thermalquellen von Calera. Einige von uns genossen die warmen Quellen (38 Grad Wassertemperatur). Das letzte Stück zu unserem Hotel ging über eine Schotterpiste. Leider war ein Teilstück nicht befahrbar, so dass wir 15 Minuten warten mussten, bis die Baustellenfahrzeuge die Straße wieder herrichten konnten. Ankunft im Hotel Kuntur Wassi in Cabanaconde war um 18.30 Uhr, wo uns die kalte Luft, auch in den Zimmern ;-) erwartete. An der Bar fanden wir den Ausklang.
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Cruz del Condor
Es ist 7:30 und wir wollen zum Cruz del Condor. Es ist kalt, sogar die Hunde vor unserm Hotel haben ein buntes Leibchen an. Wenn Engel reisen lacht der Himmel und mit guter Laune beginnen wir den Tag. Bei klarer Sicht können wir den Kondor optimal beobachten, der elegant seine Kreise über uns zieht. Die Schlucht ist mit 3200 m fast doppelt so tief, wie der Grand Canyon. Der Zwischenstopp in Maca gibt uns die Gelegenheit Fotos mit freundlichen Lamas und traditionell gekleideten Kindern in bunten Trachten zu machen. Wir verabschiedeten uns von Diana der netten Reiseleiterin, die uns drei Tage begleitet und viel Hintergrundwissen vermittelt hat. Wir stürzen uns in Chivay auf ein peruanischen Kaffee mit Alpaka, Fisch und diversen Leckereien. Unterwegs bestaunen wir gewaltige Felsformationen, Inkaterrassen und Flamingos. Während uns Lino gut über die teilweise sehr schwierigen Schotterstraße färht, begleitet uns angenehme Panflötenmusik. Gegen Abend erreichen wir Puno am Titicacasee.
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Von Peru nach Bolivien
Wir verlassen Puno und fahren entlang des Titicacasees nach Bolivien. Bolivien ist das fünftgrößte Land Lateinamerikas, Erdgas, Mineralien, Soja gehören zu den Hauptexportgütern. Wir erreichten Desaguadero, die Grenzstadt zwischen Peru und Bolivien. Die Einwohner haben oft zwei Staatsbürgerschaften. Der Schwarzhandel blüht - aber dafür haben wir keine Zeit. Wir verabschieden uns von Lino, unserem netten Busfahrer und gehen mit Sack und Pack zur Ausreisekontrolle. Omar unterstützt uns bei den Formalitäten und dem Geldtausch, Bolivianos heißt die Währung für die nächsten Tage. Im neuen , nicht ganz so bequemen Bus fahren wir zu den Ruinen von Tiahuanacu. Ein Museum und weitläufige Ausgrabungen sind auf dem großen Areal zu sehen. Omar übernimmt die Führung und erklärt uns alles genau. Die Höhenkrankheit hat auch unsere Gruppe nicht verschont, sodass sich die Teilnehmerzahl nach und nach reduziert. Nach ca. 2 1/2 haben wir die letzten interessanten Steine Steine bestaunt - jetzt nur noch in den Bus - La Paz wir kommen. Zu früh gefreut - nach 10 Minuten platzen zwei Reifen und unsere Fahrt endet zunächst auf dem Seitenstreifen der viel befahrenen Straße. Warndreiecke sind auch in Bolivien Vorschrift, gut dass wir Zwei haben!!! Der Fahrer wechselt die Reifen, Omar telefoniert und kümmert sich um einen neuen Bus und wir kommentieren die Ereignisse. Nach 1 Stunde geht es weiter, dem neuen Bus entgegen, 40 Minuten - dann platzt der nächste Reifen. Gott seit Dank kommen den neuen Bus und müde und erleichtert steigen wir um. Nach dieser Aufregung fahren wir ziemlich Wortkarg weiter - den Sonnenuntergang in La Paz müssen wir auf Morgen verschieben. Um 20:15 Uhr erreichen wir unser Hotel und sind froh, dass dieses Abenteuer gut ausgegangen ist.
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Stadtrundfahrt
Heute beginnt unsere Stadtrundfahrt um 9:00 Uhr, nach einem guten Frühstück fahren wir zum Mondtal, im Süden der Stadt. Eine schöne Landschaft, wo wir eine kleine Wanderung machen können und genießen es sehr. Wir besuchen auch eine Aussichtspunkt, wo wir einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt haben, nach den entsprechenden Fotoaufnahmen besuchen wir auch die Hauptplatz und das Regierungsgebäude, anschließend sind wir auf dem Hexenmarkt und der Tourismusstraße. Am Nachmittag haben wir frei und jeder unternimmt was anders in der Stadt.
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Freier Tag in La Paz
Heute genießen wir einen freien Tag in La Paz. Da aber Feiertag ist sind die Museen und meisten Geschäfte geschlossen. Doch unsere Gruppe ist flexibel. 5 aus unsere Gruppe sind sehr mutig und begeben sich zu einer Mountainbiketour - 64 km wollen bewältigt werden. Ein Teil macht sich einen ruhigen Tag in der Stadt. der Rest der Gruppe , zu der auch ich gehöre , will den Chacaltaya 5300 m besteigen. Um 7:30 Uhr ist die Farradtruppe unterwegs, wir folgen um 8:30 Uhr. Nach 2 Stunden und vielen Serpentinen erreichen wir den Chacaltaya. Die restlichen 300 Höhenmeter wollen zu Fuß bewältigt werden. Mit vielen Pausen und langsamen Laufen schaffen wir es aber und werden mit einem überwältigendem Panorama belohnt. Die Rückfahrt war wieder anstrengend da die Schotterpiste nicht rückenfreundlich ist. In der Stadt angekommen, treffen wir auf die Shoppingtruppe. Sie waren gut gelaunt und gemeinsam gehen wir ins Pot Colonial zum Essen. Es gab unter anderem Lama, Fisch und Huhn zu essen. Sehr schmackhaft und dazu ein guter Wein. Kurze Zeit später treffen wir auch unsere Mountainbiker die genauso begeistert waren von der Tour wie wir.
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Soziale Projekt, Bootsfahrt und Capachica
Mal wieder ausgeschlafen, geht es erst um 7:30 Uhr los. Durch den morgendlichen Berufsverkehr verließen wir La Paz nach 50 min. Man kann sagen: Eine Geduldsprobe für die Pendler: Kälte, Staus und Smog bestimmen das Straßenbild. Das Sozialprojekt in El Alto zu erreichen, gestaltete sich durch diverse Straßensperrungen ausgesprochen schwierig.Vor 12 Jahren wurde das Projekt Luz de Esperanza, auf deutsch: Die Hoffnung, mit eigenen Hände aufgebaut. Die Jugendlichen kommen freiwillig. Viele haben es geschafft einen Studienplatz oder Arbeit zu bekommen. Die Führung der Nonne war sehr interessant. Mit Begeisterung haben unsere Frauen später die handgefertigten Textilien der Jugendlichen gekauft und somit auch das Projekt unterstützt. Nach ca. zweistündiger Busfahrt setzten wir samt Bus auf eine interessanten Fähre zur Copacabana über, landschaftlich ein Traum. 14:00 Uhr: Wir verlassen Bolivien 13:00 Uhr: Einreise in Peru Nach zweistündiger Busfahrt trafen wir in Puno ein, wo wir sofort aufs Boot mussten.Es dauerte nochmals 2,5 Std. Eingetroffen auf der Insel wurden wir von den Einheimischen herzlich empfangen. Am Abend kamen wir zum Abendessen zusammen. Besser als in jedem 5 Sterne Hotel. Danach wurden wir den Familien zugeteilt und gingen schlafen.
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Die Nacht der Nächte.
In Lehmhütten geschlafen; und das sogar sehr gut, trafen wir uns um 8.00 Uhr zum Frühstück im Gemeindehaus. Alle, aber auch wirklich jeder von uns, hatte gute Laune. Nach einem angenehmen Spaziergang am Wasser, wurden unsere Mädels in Trachten verpackt. Jede für sich sah sehr SPEZIELL aus. Natürlich zur Belustigung der Männer! Punkt 12.00 Uhr gab es ein gemeinsames Mittagessen – frische Forelle aus dem Titikakasee, einfach nur lecker!Wir verteilten kleine Geschenke an die Kinder die dann völlig aus dem Häuschen waren. Um 13.00 Uhr sind wir mit dem Boot zu den schwimmenden Inseln der Uros gefahren. Schon ein interessantes Gefuehl, auf 2 m dickem Schilf zu stehen. Auch hier bekamen die Kinder Geschenke. Weiterfahrt und Übernachtung in Puno.
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Auf den Spuren der Inkas
7:30 Uhr führte uns unser Weg 390 Km von Puno nach Cuzco. Erst genossen wir die Ausblicke auf den tiefblauen Titicacasee, der in diesem Jahr über die Ufer getreten ist. Entlang des nordlichen Altiplano passierten wir die Provinzstadt Juliaca und Pucara, bekannt für die "Ochsen von Pucara". Unser 1. Busstopp brachte uns in den Genuss eines eines guten Hochlandskaffees. Weiter ging es durch beeindruckende Gebirgslandschaften des Vilcanota Massivs. Auf der kargen Hochebene werden hauptsächlich Kartoffeln angebaut und Viehzucht betrieben. Wir erreichen den 4338 Meter hohen Paz La "raya" nicht ohne Fotostopp und nutzten die günstige Gelegenheit zu Hause mit alpaca - Wohndecken zu erfreuen. Dieser Pass, auch "punto culminante" genannt, bildet die Wasserscheiden zwischen Atlantik und Pazifik. . Nach überqueren des Pazifik änderte sich die Vegetation, schrittweise wurde es grüner. Eucalyptusbäume, mannshohe blühende Agaven, später säumten auch Ginsterbüsche den Wegwesrand. In dieser Region wird überwiegend Mais und Quinua angebaut, aber auch Holz gewonnen. Gegen 13:00 konnten wir uns im Ort San Pablo an einem Buffet mit tollen Ausblick auf die imposante Bergwelt genießen. Highlight des Tages war dann unser erster Eindruck der Bauten der Inkas in Raqchi. Nach den ungewöhnlichen Tempelmauern beeindruckten uns besonders die runden Vorratsspeicher für verschiedene Agrarprodukte. Dazu gehören z.B. Kartoffel, Quinua, trockener Fisch trockenes Fleisch. Diese ersten Kenntnisse machen uns neugierig auf weitere Inkabauten. Bei Dunkelheit gegen 18 Uhr erreichten wir unsere Hotel in der Altstadt von Cuzco auf abenteuerlichen Schleichwegen. Unseres hübsches Hotel im Kolonialstil wurde auf Inkamauern errichtet und besitzt einen einladenden Innenhof. Am Abend lud uns Omar zum Spaziergang bei Nacht ein. Unsere ersten Eindrücken vom Sonnentempel und dem Plaza de Armas - dem Herz der Stadt - mit der Kathedrale waren Überwältigend. Für unsere Abendbrot in einer Pizzeria in der Nähe mussten wir Geduld aufbringen, wurden aber mit schmackhafter Pizza und Pisco belohnt.
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Stadtrundgang
Nach einer kurzen Briefing für den morgigen Inkatrail holte uns Marcial, unser Lokaler Guide, zur Stadtrundfahrt ab. Nach der Durchquerung der Altstadt war der Blick auf die noch im Zustand vom 1533 erhaltene Straße (Gasse) der Conquistadores beeindruckend. Mir kommt der Gedanken auf, wie es sein konnte, dass ein Häufchen spanischer Krieger ein so wohlorganisiertes Reich, wie das der Inkas, im Handstreich erobern konnte. Dann nach kurzer Bergauffahrt der Paukenschlag - Sachsayhuaman. Zurück in Cusco stand als letztes der Höhepunkt, die Besichtigung des Sonnentempel der Inkas auf dem Programm womit sich auch der Kreis geschlossen hat.
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Inkatrail
Unser Tag beginnt um 6:30 uhr mit der Abfahrt ab unserem Hotel. Im Programm steht der lang ersehnte Inkatrail zum Berg Macchu Picchu. Mit der Lunch Verpflegung besteigen wir um 7:42 Uhr in den Zug Richtung Macchu Picchu, wo wir bis zum Km 104 fahren. Um 10:30 Uhr erwartet uns unser Guide vor Ort und der Inkatrail kann beginnen. Nach den ersten Metern merken wir, dass der Weg viele Steigungen (Treppen ohne Ende) hat. Das Wetter meint es gut mit uns. Sonne pur. Einige von uns müssen etwas öfter eine Pause einlegen, da die Hitze und Steigung die Kräfte schnell aufbrauchten. Nach der ersten Besichtigung von Chachabamba erreichten wir ca. 2 Stunden später die Ruinen von Wiñay Wayna. Die Terassen sind dort sehr steil, so dass die Hälfte der Gruppe kurz vor dem Aufgeben ist :-) . Nach einer kurzen Pause geht es dann doch weiter zum Sonnentor; dem Aussichtspunkt zum Macchu Pichu. Bevor wir den aber erreichen, müssen wir 50 hohe Stufen erklimmen. Die Aussicht am Sonnentor lässt uns unsere Schmerzen fast vergessen. Das Fazit des Tages: wir hatten uns den Inkatrail nicht so schwer vorgestellt, aber die Erinnerung wird lange andauern!
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Aufregenster Tag
Machu Picchu – für die meisten wohl der aufregendste Teil der Reise. Die wenigen Teilnehmer des Inka Trails konnten bereits gestern einen Blick auf die Ruinenstadt werfen und damit gehörig vor dem Rest der Gruppe angeben. Mit dem Bus ging es dann früh morgens die Strasse nach Machu Picchu hoch. Direkt nach dem Eingang kann man einen guten ersten Eindruck der Anlage bekommen. Für einen richtig guten Ausblick muss man jedoch den Inkapfad Richtung Sonnentor einschlagen, was einige später auch getan haben. Die Führung durch die Anlage begann mit der Besichtigung des Mausoleums, das in einer Höhle unterhalb eines gigantischen Felsblockes eingerichtet wurde. Auf diesem Felsblock befindet sich der Sonnentempel, dessen Mauer exakt den Rändern des Felsen folgen. Neben dem Sonnen Tempel befindet sich ein Schlafraum für den Priester. Da beide Gebäude die gleiche Rückwand haben, kann man hier gut erkennen, wie sich das Mauerwerk zwischen Tempel und Wohnhaus ändert. Nur für religiöse und königliche Gebäude wurden die absolut glatten und fugenlos gesetzten Steinblöcke verwendet, für die die Inkas so berühmt sind. Gegenüber dem Sonnentempel schließt sich der Königspalast an, der u.a. über ein eigenen Brunnen, ein Schlafzimmer und sogar eine eigene Toilette verfügt hat. Dann ging es weiter zur berühmten Intihuatana Sonnenuhr – auf dem Weg dorthin kommt man noch am Haupttempel vorbei, der jedoch durch ein Erdbeben beschädigt wurde. Auf der anderen Seite des Hauptplatzes liegen das Handwerker- und das Adelsviertel. Von dort aus ging es noch durch das Stadttor hoch zum Wachhaus, von wo aus sich ein guter Blick über die gesamte Stadt ergibt. Nach der „Stadtführung“ hatten wir dann einige Zeit zur freien Verfügung, bevor wir uns dann wieder auf den Rückweg nach Cuzco machten. Am Abend gab es dann noch ein gemeinsames Abschiedsessen in einem sehr guten Restaurant (Wenn sogar Cameron Diaz hier war,also dann…)
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Letzter Tag
Nun ist unsere Tour durch Peru zu Ende, Omar hat sich schon gestern verabschiedet, denn er fliegt früher nach Arequipa und wir machen es eine Stunden später. Zuerst nach Lima und dann Europa. Sieglinde und Dorothea bleiben noch im Peru und fahren nach Mancora, einer der schönsten Strände von Peru. Adios Peru, Adios Bolivien, wieder nach Hause, auf Wiedersehen!