Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Es kann los gehen
Pünktlich landete die Gruppe in Bogotá. Doch der lange Flug und die Zeitverschiebung hinterließen Spuren. So langte die Kraft des ersten Abends für einen Begrüßungstrunk am Flughafen und einen Gang zum Geldautomaten bzw. in die Wechselstube. Nachdem dieses kleine erste Abenteuer in Kolumbien überstanden war, blieb nach Ankunft im Hotel nur noch der Weg in's Bett.
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Ausgeschlafen
Ausgeschlafen waren wir für Miguel kaum wieder zu erkennen. Mit dieser im Vergleich zum Vorabend stark verjüngten Truppe zog es ihn gleich auf Bogotas Hausberg, Monserrate. Von dort hatten wir eine gute Sicht über diese riesige Stadt, obwohl wir erfahren mussten, dass wir nur ein Drittel der Fläche sehen könnten. Beeindruckt waren wir trotzdem. Wieder vom Berg herab ging es an Essenständen (gefüllte Hühnerhälse inklusive) über Bolivars Landsitz in den kolonialen Stadtteil La Candelaria. Neben viel Geschichte und Kuriositäten gab es auch leckere Empanadas und frische Säfte. Der anschließende Besuch im Goldmuseum hätte ruhig länger dauern können, doch nach 90 Minuten mussten wir weiter zum Süden Bogotas in das von viventura unterstütze Sozialprojekt Exito Verde. Hier hieß es erst einmal eine steile Treppe, die gefühlt bis in den Himmel führte, hinauf, bevor wir mit großem Hallo von Kindern und erwachsenen Teilnehmern des Projekts begrüßt wurden. Sie erzählten uns über die Arbeit der Stiftung und den verschiedenen Projekten, bevor uns die Kinder durch ihr Viertel führten. Krasser Gegensatz dann Andrés Carne de Res, in der nördlichen Zona Rosa (Amüsierviertel) Bogotas. Es gab leckere Steaks für alle, denn der Name bedeutet auf Deutsch "Andreas Rindfleisch" und das war Programm. Doch bevor der Abend richtig los ging und die vergnügungssüchtigen Bogotaner in den Laden, der auch gleichzeitig ein Tanzlokal ist, stürmten, waren wir schon wieder auf dem Heimweg. Das Feiern müssen wir erst einmal auf nächste Woche verschieben!
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Sport und viel frisches Obst
Heute hieß es mit den "Bogotanos" auf die Straße. Da sonntags insgesamt 121 km des Straßennetzes für Autos gesperrt wird, nutzten wir die Chance auf Fahrrädern in den Norden der Stadt zu fahren. Das Wetter war sehr gut und wir waren nicht nur mitten zwischen Radlern, Skatern, Spaziergängern, Joggern und Kinderwagen, sondern genossen besonders den Kontakt zu den Menschen, die uns mehrere Male interessiert nach unserer Herkunft fragten. Zur Erfrischung gab es zwischendurch einen leckeren Salpicón, das ist ein Mandarinen-Papaya-Saft in dem Bananen-, Apfel-, Ananas- und Mangostückchen sind. LECKER! Nach der Mittagspause im Ort Usaquén ging es weiter nach Villa de Leyva, einem fast verschlafen wirkenden Ort. Unterwegs wurde aber noch für Erdbeeren mit Schlagsahne halt gemacht, schließlich gehört in Kolumbien das Schlemmern zu einem Ausflug dazu!
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Elf PS und ein Strampler
Nach unserem Frühstück wurden wir an unserem Hotel von den Pferden abgeholt, außer Helmut der bekam einen Esel (Draht). Der erste Aufstieg war etwas unglücklich. Aber schnell freundeten sich Ross und Reiter an. Besonders sobald wir merkten, dass die Pferde ferngesteuert waren.
Der Ritt führte durch wunderschöne Landschaften mit einem Stopp an den blauen Lagunen. Nach einigen Schlammpfützen, durch die alle außer einem Pferd gingen, besuchten wir das Fosilienmuseum. Auf dem Rückweg bestaunten wir die größte Keramik der Welt.
Während unserem Ausflug war uns Helmut auf seinem Drahtesel immer um eine Radlänge voraus.
Nach einem Nachmittag zur freien Verfügung beendeten wir den schönen Tag mit einem gemeinsamen Essen auf der Plaza Major
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Engelswege und Engelshäuser
Bei strahlend blauem Himmel ging es los zum Paso del Angel. Bereits nach den ersten Metern war der von allen gefürchtete Paso del Angel (20 cm) erreicht und überwunden.
Danach genossen wir den grandiosen Ausblick bevor wir mit Rauls Hilfe und seinem mitgebrachten Seil den steilen Abstieg zum Fluss bewältigten. Durch eine malerische Landschaft ging es am Fluss entlang zurück.
Auf halber Strecke zur Salzkathedrale haben wir zum Mittag die traditionellen langen Würste von Sutamarchan genossen.
Miguel machte in der Salzkathedrale eine super Führung, von der unsere Fotobegeisterten nichts mitbekommen haben, weil sie sich von den jeweiligen Motiven nicht losreißen konnten. Die Kathedrale ist auf jeden Fall einen Besuch wert, unsere Erwartungen wurden bei weitem übertroffen.
Dann ging es weiter nach Bogota, wo wir in den Feierabendverkehr gerieten und für 27 km nur 2 Stunden gebrauchten. Aber uns wurde die Fahrt nicht langweilig, weil Giovani viele coole Klingeltöne hat.
Angesichts der kurzen Nacht die uns erwartete, 4:20 Uhr Abfahrt vom Hotel, haben die meisten von uns nur noch einige Empanadas verdrückt. Die Koffer mussten auch noch umgepackt werden (10 kg Limit) für den Weiterflug nach Nuqui. (nur Helmut packte umsonst – Erklärung siehe morgen)
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Pazifik - wir sind da!
Zu nachtschlafender Stunde, nach kurzem Frühstück im Hotel, ging es zum Flughafen. Im Affentempo checkten wir nach Medellin ein. Dort angekommen stellten wir fest, dass drei Gepäckstücke noch in Bogota bleiben wollten.
Unser neuer Fahrer Luis holte uns mit dem Schulbus ab und brachte uns zum regionalen Flughafen. Die Waagen zum Einchecken nach Nuqui wurden eifrig frequentiert durch Gepäck ohne oder mit Personen.
Trotz erheblicher Gewichtszunahme durften wir an Bord unserer kleinen Propellermaschine gehen. Lebendverpflegung für Nichtfischesser in Form von Küken flog auch mit.
Nach der Landung auf Nuqui International stellten wir fest, dass wir in einer anderen Welt angekommen waren. Auf Miguel, dessen Koffer nicht mitgekommen war, warteten bereits die Modeberater der Kö von Nuqui.
Das Motorboot brachte uns an der Küste entlang für die nächsten drei Tage ins Paradies, wo man uns schon mit leckerem Obstsalat erwartete. Nach Auspacken und phantastischem Mittagessen, wanderten wir zu den Wasserfällen "Cascadas del Amor". Auf dem Rückweg überraschte uns ein Tropenregen. Müde fielen wir nach einem reichhaltigen Abendessen in die Betten.
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Wo sind die Frösche?
Gestärkt nach einem phantastischem Frühstück und der Suche nach den passenden Gummistiefeln, ging es auf die Fotosafari zu den Pfeilgiftfröschen.
Halben Weges bevorzugten einige die kürzere Variante ohne Frösche, dafür Affen, Schlange und Krebse. Die Froschjäger stiegen über Stock und Stein, bergauf und bergab, durch Schlamm und über umgestürzte Bäume und fanden endlich total erschöpft die Frösche.
Für die Fotografen eine wahre Freude, sie konnten (erfolgreich) auf die Jagd gehen.
Auf dem rutschigen Rückweg wollten die Franken 10 Minuten vor dem Ziel eine bayerische Brotzeit einlegen, erfolglos. Mit Gummistiefelgeschädigten Füßen und Beinen kam die Truppe schweißdurchnässt und schmutzig in El Cantil an und wurde mit kühlem Saft begrüßt.
Den freien Nachmittag konnte jeder nach Lust und Laune genießen.
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Thermalbad, Wellen und Schnaps
Heute war Wandern ohne Gummistiefel angesagt. Wir liefen bei strahlend blauen Himmel am Strand entlang nach Termales.
Wir genossen das Thermalbad, untermalt von Baustellenlärm. Als wir aus dem Bad stiegen, erkannte uns keiner mehr, so stark hatte uns das Bad verjüngt.
Auf dem Rückweg lockten uns verführerische Wellen, die wir allerdings unterschätzten. So nahmen wir anstelle des Peelings mit den blauen Steinen ein Strandpeeling. Zurück in der Lodge mussten wir feststellen, dass wir den halben Strand in unserer Badekleidung mitgebracht hatten.
Am Nachmittag staunten wir wie geschickt Nestor die Palme erklomm und für jeden eine Kokosnuss herunter holte. Nach Genuss der Kokosnüsse liefen wir zur pazifischen Zuckerrohrschnapsbrennerei. Gestärkt durch die Verkostung ging es im Eilschritt dem Sonnenuntergang entgegen. Wobei Helmut von allen Damen zurückgelassen den Pazifik genoss.
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Adioooos Pacífico
Mit Wehmut im Herzen genossen wir das letzte Frühstück mit Blick auf den Pazifik. Unsere Hoffnung auf eine Verlängerung wurde von Pozo und Gin zunichte gemacht. Sie befreiten das kurz vor Nuqui auf Grund gelaufene Boot, so dass wir es noch rechtzeitig zum Flughafen schafften, wo zwei Stunden später das Flugzeug startete.
Helmut schloss in Medellin überglücklich seinen wiedergefundenen Koffer in die Arme.
Nach kurzem Zwischenstopp im Hotel ging es mit der Metro weiter zur ersten Erkundung von Medellin. Mit der Seilbahn und grandiosem Blick auf die Stadt gelangten wir in das quirlige Viertel Santo Domingo und zur Biblioteca. Die drei von einem kolumbianischen Architekten entworfenen großen schwarzen Gebäude wirkten auf uns ungewöhnlich in dieser lebendigen Umgebung.
Zwei Jungs aus dem Viertel (15 und 9 Jahre alt) erzählten über den Unterschied des Lebens im Viertel heute (befriedet) und vor fünf Jahren (Bandenkriege). Wieder zurück in der Innenstadt gingen wir direkt zur "Plaza Berrio" mit den berühmten Figuren von Botero.
Eine heftige unfreiwillige Dusche machte unsere weiteren Pläne zunichte. Nach einer heißen Dusche im Hotel trafen wir uns zum Essen mit viventura-Mitarbeitern im Ausgeh-Viertel Medellins.
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Langer in´s Café
Auf dem Weg zum "Cerro Nutibara" sahen wir die Ciclovia von Medellin. Von dem Hügel hatten wir einen wundervollen Blick über die Stadt.
Danach gingen wir auf große Reise Richtung Süden mit einem kurzen Zwischenstopp am Grab Pablo Escobars, wo wir etwas über die damaligen Hintergründe und sein Leben erfuhren. Nach tausend Kurven und rasanten Überholmanövern erreichten wir den Rio Cauca.
Ein kurzer Stopp zur Stärkung und weiter gings. An der Supia-Brücke machten wir bei strahlendem Sonnenschein einen Fotostopp.
Gegen 17:00 Uhr erreichten wir die Kaffee-Finca „Combia“, wo einige direkt in den Pool sprangen und das Wellness-Programm absolvierten. Den Abend haben wir mit einem BBQ und mitgebrachten, (nicht von uns) selbstgebrannten Schnaps ausklingen lassen.
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Kaffebohnen und Schmetterlinge
Heute genossen wir einen ruhigen Tag. Der Verwalter der Finca führte uns in den Kaffeeanbau ein.
Nach kurzer Pause ging es weiter in den Botanischen Garten, dessen Anlage sich völlig von herkömmlichen Gärten unterschied. Der engagierte Führer Carlos brachte uns die einheimische Fauna und Flora näher. Begeistert waren wir auch vom Schmetterlingshaus und der Vogelbeobachtungsstelle.
Für unsere morgige Wanderung hoffen wir wieder auf schönes Wetter.
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An einem Regentag …
Unsere Schönwetterwünsche wurden zunächst nicht erfüllt. Bei nicht nachlassendem Regen fuhren wir Richtung Salento. Doch als wir aus dem Bus stiegen war der Regen wie weggezaubert.
Herney führte uns den steilen, rutschigen Berghang hinauf und gab uns viele interessante Erläuterungen zur Wachspalme. Dabei genossen wir die grandiose Aussicht auf die Landschaft mit vorbeiziehenden Nebelschwaden.
Über den Forstweg bergab kamen wir über eine kleine Holzbrücke in den Nebelwald. Dort zeigte uns Herney die Besonderheiten des Waldes. Angekommen in Salento ließen wir uns die leckere, lokale Spezialität "Trucha" (Lachsforelle)schmecken. Wegen des strömenden Regens mussten wir uns "leider" ins Cafe Jesus Martin setzen und die vielen köstlichen Kaffees probieren.
Am Nachmittag begann wie geplant die Führung um das Verlesen und Rösten des Kaffees durch den Gründer der Marke „Jesus Martin“. Nach den sehr interessanten Erläuterungen und Vorführungen ging es zurück ins Cafe zur Degustation seines Kaffees.
Zum Abschluss des Tages wurden wir von Miguel in die Geheimnisse des Tejo-Spiels eingeweiht. Dabei hatten wir sehr viel Spaß.
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Wüste und Himmelserscheinungen
Als einzigen Trost für das frühe Aufstehen gab es nochmals einen leckeren Kaffee bei Jesus und wir machten uns auf, um über die La Linia ins Magdalenatal zu fahren.
Wir hatten Glück, der Verkehr hielt sich in Grenzen. Wir kamen relativ gut durch. Auf ca. 2.500 Metern Höhe sahen wir die Baustelle des neuen Tunnels, dessen Model wir bereits in Calarca im botanischen Garten vorgeführt bekamen.
Nach vielen Stunden Busfahrt kamen wir noch pünktlich in der Tatacoa-Wüste an, um im Licht der untergehenden Sonne die bizarren Gesteinsformationen zu bewundern. Nach dem Abendessen in der Wüste besuchten wir das nahegelegen Observatorium. Der Astrologe Javier erklärte mit Begeisterung die Sternenbilder und Himmelserscheinungen.
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Die fehlende Brücke
Wir fuhren und fuhren, tranken ¾-literweise leckeren Saft, und fuhren und fuhren bis es kurz vor San Augustin nicht mehr weiterging, weil eine Brücke fehlte.
Auf der nicht ausgeschilderten Umleitung erlebten wir Kolumbien life. Auf einem matschigen, engen Feldweg kamen uns riesige Lkw`s entgegen und hinterher, dazwischen waren viele Mopedfahrer, und keiner wusste wie wir aneinander vorbei kommen sollten. Mit Geduld, fahrerischem Geschick und Millimeterarbeit schafften es die Lkw- und Busfahrer aneinander vorbei zu kommen, so dass sich der Pulk langsam auflöste. Unser Fahrer Luis meisterte die Situation vorbildlich.
Trotzdem erreichten wir unsere Finca mit großer Verspätung. Die Hütten der Finca sind in traditioneller Weise gebaut, mit Materialien die aus der Gegend stammen: Bambus, Holz, Stroh für die Dächer usw.
Unser weiteres Tagesprogramm verschoben wir auf den nächsten Tag und entspannten uns nach ereignisreicher Fahrt.
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Diesmal 9 PS und kein Fahrrad
Nach einem phantastischen Frühstück mit selbst gebackenem Brot, Müsli mit Obst und Joghurt und vielen weiteren Leckereien warteten schon die Pferde auf neun von uns. Auch die Pferde hatten gut gefrühstückt, denn gleich mussten sie uns bergauf und bergab tragen. Da wir inzwischen geübtere Reiter waren, konnten wir die abwechslungsreiche Landschaft genießen. Den ersten Stopp legten wir bei einer Panela-Manufaktur ein, inklusive kleiner Kostproben. Und weiter ging es bergauf und bergab nach "La Pelota". Gemeinsam interpretierten wir die mögliche Bedeutung der Skulpturen und Grabeingänge, für die es bis heute keine eindeutige Erklärung gibt. Am nächsten Halt stärkten wir uns mit leckerem, frisch gemixtem Saft. Danach erwarteten uns mit "La Chaquira" zwei Höhepunkte – die in Stein geritzte "La Chaquira" mit Blick gen Sonnenaufgang und den grandiosen Blick auf den Durchbruch des Rio Magdalena. Währenddessen waren die beiden Nichtreiter direkt unten am Wasser mit eigenem Guide zu Fuß und per Jeep unterwegs. Nach einem kurzen Imbiss startete die wieder vereinte Gruppe zum archäologischen Park. Dort lauschten wir Carlos Erläuterungen zu den Fundstätten, dem Alter und den verschiedenen Bedeutungen der steinernen Zeitzeugen. Das leckere Abendessen in der Finca rundete den Abend ab, bevor wir uns zu einer kurzen Nachtruhe ins Bett begaben. (Abreise 4:00 Uhr).
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Mitten in der Nacht …
Wie sich herausstellte wäre das frühe Aufstehen nicht notwendig gewesen, denn – oh Wunder – ohne uns Bescheid zu geben, hatten die kolumbianischen Arbeiter die Brücke über Nacht fertig gebaut. Die so gewonnene Zeit nutzten wir, um in Gigante den Markt zu erobern und das Frühstück nach zu holen. Via Bogota flogen wir dann von Neiva nach Santa Marta. Dort angekommen fehlten leider wieder drei Koffer. Dafür erwartete uns ein "Chiva-Bus", welcher uns mit lauter Musik und Discolicht zu unserem „erstklassigen“ Hotel brachte. Während des Abendessens nahe des Strandes staunten wir über die Lebensfreude an der Partymeile für Jedermann. Dank des hartnäckigen Nachhaltens von Miguel konnten die drei Kofferlosen noch am gleichen Abend ihr Gepäck wieder in die Arme schließen.
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3 Wege zum Strand
Heute trennten sich die Wege. Einige wagten die Wanderung über "El Pueblito", andere wanderten durch den Wald zum Strand. Und der Rest ließ sich direkt zur Lodge fahren und genoss den Tag dort am Strand. Leider stellte sich heraus, dass zwei aus der Gruppe statt an der Lodge am Strand in einem Ausweichquartier an der Straße übernachten mussten.
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Entspaaaaaannung
Den freien Tag gestaltete jeder nach seinen Vorlieben. Die einen wanderten zu einem Wasserfall, andere schauten sich Santa Marta an und der Rest zog es vor den Tag am Strand zu verbringen.
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Dem Sonnenuntergang entgegen
Nach dem Frühstück starteten wir zur Fahrt nach Cartagena über Santa Marta an der karibischen Küste entlang.
Für die lange Fahrt wurden wir im Café Del Mar mit guten Cocktails und Sonnenuntergang entschädigt.
Danach schlenderten wir mit Miguel durch die Altstadt, ließen das Flair und die Stimmung auf uns wirken und schlossen den Tag mit einem gemeinsamen Essen ab.
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Balkone, Blumen und Piratengeschichten
Morgens fuhren wir auf die höchste Erhebung von Cartagena, das Kloster La Popa. Vom Kloster aus konnte man deutlich sehen, dass Cartagena eine Insel ist, die durch Brücken und Dämme mit dem Festland verbunden ist.
Wieder in der Altstadt angekommen, führte uns Miguel durch die Straßen und die Geschichte der alten Kolonialstadt Cartagena.
Nach dem hervorragenden Mittagessen in einem deutsch-kolumbianischen Restaurant trennten sich unsere Wege und jeder nutzte den freien Nachmittag nach seinem Geschmack. Was uns nicht daran hinderte am Abend wieder gemeinsam essen zu gehen auf einem schönen Platz unter freiem Himmel.
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Freier Tag
Nach gemeinsamen Frühstück besichtigte der Großteil der Gruppe mit Miguel die Festung Felipe – zum Glück, denn er versorgte uns mit vielen wertvollen Informationen zur Historie des Bauwerks.
Drei Abtrünnige waren reif für die Insel Barú und somit nicht dabei.
Einige von uns wollten kolumbianische Musik mit nach Hause nehmen und Miguel unterstützte uns tatkräftig bei der Auswahl derselben.
Abends trafen wir uns wieder zum Abschiedsessen mit Tanzshow im legendären "Macondo"
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Die Rückreise beginnt
Früh am Morgen begann für vier von uns die Verlängerungswoche. Während diese um 6 Uhr morgens in den Amazonas flogen, konnte der Rest noch den Vormittag in der Stadt genießen, bevor es zurück nach Deutschland gehen sollte.
Doch um 13 Uhr hieß es auch für die Rückkehrer Abschied von der Karibik zu nehmen. Nach einer kleinen Mahlzeit am Flughafen Bogotas nahmen sie Abschied von Miguel und passierten die Paßkontrolle