Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Über das Große Wasser
Flug von Deutschland über Lissabon nach Salvador da Bahia. Durch einen Flughafenstreik konnten nicht alle Teilnehmer mitfliegen und so wird die Gruppe erst am nächsten Tag komplett sein.
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Der erste Tag am Atlantik
Heute durften wir uns ohne Stress eingewöhnen. Nach einem leckeren Frühstück draußen am Pool mit Blick auf die Altstadt trafen wir uns alle mit unserer netten Reiseleiterin Irma, die uns gestern noch spät am Flughafen abgeholt hatte. Um 09.00 Uhr starteten wir unsere Tour nach Praia do Forte, wo wir durch die Fußgängerzone mit vielen kleinen Geschäften bummelten. Einige von uns probierten das gesunde Kokoswasser, das uns Irma sehr ans Herz gelegt hatte. Mittags besichtigten wir das Tamar-Meeresschildkröten-Projekt, bei dem wir uns ausführlich über 5 der 7 existierenden Meeresschildkrötenarten informieren konnten. Dort trafen wir dann die wegen Streik zu spät Angekommenen, Helmut und Karin. Danach durften wir bei Ebbe in einem Naturschwimmbecken baden. Zum Schwimmen war das Wasser zu flach, aber zum Schnorcheln war es gut. Wir hätten uns nun über die Kokosnuss von vorhin mit Rum gefreut. Dann ging es noch mit dem Bus nach Guararjuba, wo uns die Wellen des Atlantik „geschaukelt“ haben. Nun konnten wir uns auf das typische Moqueca, ein von den Sklaven mitgebrachtes Gericht, bei einheimischer Musik freuen. Super…………..!!
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Citytour und Sozialprojekt
Nach einer kleinen Rundfahrt durch Liberdade besuchten wir das Sozialprojekt ABEAC, das Projekt zur Förderung der sozialen Integration von Jugendlichen. Wir waren alle sehr beeindruckt. Dann ging es zur berühmten Wallfahrtskirche Bonfim, deren Gitterzaun mit unzähligen Glücksbändchen geschmückt ist. Anschließend fuhren wir zur Allerheiligenbucht, wo das Wahrzeichen, die Festung St. Antonio, viel fotografiert und besichtigt wurde. Von dort ging es dann durch die Stadt mit Ziel Handwerksmarkt in der Unterstadt. Nach dem Mittagessen fuhren wir mit dem berühmten Aufzug Lacerda in die Oberstadt. Überraschender Weise trafen wir auf dem Weg zur „Goldenen“ Francisco Kirche auf eine Gruppe mit fröhlich tanzenden Clowns, die uns große Lebensfreude vermittelt haben. Nach einem reichhaltigen Abendessen bei Kerzenschein unter grünen Palmen besuchten wir das Balé Folclórico Da Bahia, ein historisches Erlebnis.
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Flug in den Amazonas
Morgens hieß es Abschied nehmen von Irma, und via Brasilia ging es in die Dschungelmetropole Manaus. Ihr Tipp, Fensterplätze zu buchen, war Goldes wert. Am Flughafen von Manaus wurden wir von Erich empfangen und mit dem Bus zur mitten in der üppigen Natur gelegenen Pousada Amazonia gebracht. Nach dem vorzüglichen Abendbrot fuhren wir mit einem Holzkanu zur Kaimanpirsch. Unser Crocodile-Hunter Toti fing mit routiniertem Griff einen 1,50 m großen Kaiman. Nach ausgiebigem Fotoshooting wurde er wieder in die Freiheit entlassen. 10 Minuten später fing Toti freihändig ein kleineres Opfer. Auch dieses wurde erfolgreich herumgereicht.
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Dschungeltour und Piranhas
Nach dem Frühstück erzählte uns Erich alles Wissenswerte über das sensible Ökosystem am Amazonas. Das konnten wir bei der anschließenden Dschungelwanderung vertiefen. Toti brachte uns bei, wie man im Dschungel überleben kann und wie die Indianer Flora und Fauna nutzen. Der Großteil der Tourteilnehmer setzte dieses Wissen sofort um und verspeiste mit Hochgenuss Glühwürmchenmaden. Da diese aber nicht reichten, gingen wir nach einer ausgiebigen Mittagspause auf eine mehrstündige Piranha-Jagd. Unsere Dschungelqueen fing den ersten, die anderen ließen sich aber nicht lange bitten, und so kehrten wir mit reicher Beute zufrieden und glücklich in die Pousada zurück. Diese 18 Piranhas stellen einen neuen Dschungelrekord dar.
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Sonnenaufgang und Indianer für Touris
Heute mussten wir alle sehr früh aufstehen, denn Punkt 5 Uhr ging es der Sonne entgegen. Toti schipperte uns mit dem Kanu durch den noch tiefschwarzen Dschungel. Die Fahrt war wieder sehr abenteuerlich, da das Amazonasgebiet mit seinen vielen Verzweigungen und der üppigen Vegetation selbst unserem exzellenten Local-Guide Toti beim Durchkommen Hindernisse bereitet hatte. Am Rio Negro angekommen, bot uns die Natur wieder einmal eine einmalige und wunderschöne Farb-Kulisse beim Sonnenaufgang. Auf dem Weg zu den Einheimischen haben wir einen Abstecher zu einem über 200 Jahre alten Baum gemacht. Das Familienoberhaut hat uns herzlich empfangen und uns den Anbau und Verarbeitung vom Maniok gezeigt. Im Dorfladen durfen wir mit einem Original Blasrohr mit Giftpfeil ohne Gift schiessen. Danach sind wir noch zu den Rosa Delfinen gefahren. Bei der Fütterung konnten wir die Delfine hautnah erleben. Mittags überraschte uns das Küchenteam mit unseren am Vortag unter Lebensgefahr gefangenen Piranhas. Zum Glück gab es noch andere leckere Gerichte zu essen. Am späten Nachmittag fuhren wir zu einem Touristen-Indianerdorf in der Nähe unserer Pousada. Nachdem uns die Kinder mit einem Tanz zu Trommelmusik begrüßt haben, endete die Veranstaltung im Souvenirshop. Zurück in der Pousada erhielten einige der Gruppe selbst gepflückte Orangen.
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Meeting of the Waters
Heute war wieder eine Dschungeltour angesagt, diesmal mit dem Boot. Weil der Wasserstand schon sehr hoch war, fuhren wir Parcours, teilweise durch die Baumkronen und begrüßten die Affen per Handschlag. Zeitweise glitten wir lautlos durch den Dschungel und nahmen so die seltsamsten Geräusche wahr. Toti führte uns auf Indianerpfaden zur Victoria Regia. Nach dem Mittagessen hieß es Abschied nehmen von unserer schönen Amazonas-Lodge, denn es geht wieder zurück in die Zivilisation nach Manaus. Vom harten Kanu-Sitzbrett auf die Couchsitze des Busses – welch eine Wohltat für unsere geschundenen Ärsche. Der Bus fuhr uns direkt zum Amazonas zu einem Schiff, das uns zum Zusammenfluss des Rio Negro mit dem Solimões, mit einem Zwischenstopp bei den Victoria-Regia-Seerosen, brachte. Es ist ein beeindruckendes Naturschauspiel wie die beiden Flüsse kilometerlang nebeneinander herfließen ohne sich zu vermischen, aber auch die unglaubliche Größe und Ausdehnung der Wasserfläche. Erich faszinierte uns wieder mit seinem Wissen über seine Wahlheimat Manaus und den Amazonas-Regenwald. Am Hafen in Manaus angekommen, ging es direkt zu unserem tollen Hotel in der Nähe des Teatro Amazonia. Nach einer kurzen Dusche ließen wir den Abend bei Pizza und anderen Köstlichkeiten und kühlem frisch gezapftem Bier in einem nahegelegenen Restaurant ausklingen.
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Citytour in Manaus
Unsere Manaus-Besichtigung haben wir mit dem Besuch des Bananen- und Fischmarktes gestartet. Wir haben viele einheimische Obst- und Gemüsesorten in riesigen Mengen bestaunt, unter anderem Wassermelonen, Papayas, Mangos sowie Maniok, Kartoffeln und vieles mehr. Im Fischbereich hat uns die Auswahl und enorme Menge an Fischen sehr überrascht. Die Fische wurden von den Verkäufern direkt vor Ort ausgenommen und filetiert. Bei unserem Abstecher zum Hafen konnten wir beobachten, wie Schiffe per Hand ein- und ausgeladen wurden. Die Fracht war sehr unterschiedlich, es wurden sowohl Hühner, Gemüse als auch Möbel, Kühlschränke und Motorräder verladen. Zum Abschluss der Stadtführung haben wir uns die Amazonas Oper angeschaut. Wir hatten das große Glück, dass gerade eine öffentliche Probe stattgefunden hat, der wir gerne in dem beeindruckenden Ambiente gelauscht haben. Der letzte Blick auf Manaus aus dem Flugzeug bescherte uns dann noch einmal einen wunderschönen Blick auf die Vereinigung der Flüsse Rio Negro und Rio Solimões.
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Ins Pantanal
Am Tor der Transpantaneira begrüßte uns ein Kaiman. Schlag auf Schlag(-loch) ging es dann weiter mit der Tierwelt vom Pantanal. Es watschelten Wasserschweine vor uns über den Weg. Wir sahen Jabirustörche, Eisvögel und noch viele andere Vögel, die uns zu mehreren Stopps zwangen. Nach ausgiebiger Mahlzeit und Entspannung in Pool und Hängematte machten wir uns am späten Nachmittag mit dem Boot auf zum Animal-Watching. Begleitet vom Sound der Brüllaffen sahen wir Kaimane, Kapuzineräffchen, Leguan, 1000de von Vögeln und natürlich auch den Brüllaffen-Club selbst. Ein Highlight war die Fütterung von Fischbussarden (Weißkopfadler ?) und einem Kaiman mit Piranhas. Auf dem Rückweg dann glitten statt ritten wir dem Sonnenuntergang entgegen.
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Unterwegs im Pantanal
Frühmorgens um 05.15 Uhr glitten wir lautlos mit den Booten dem Sonnenaufgang entgegen. Im entscheidenden Moment haben sich leider wieder Wolken vor die Sonne gestellt. Nach dem Frühstück ritten die ersten 6 mehr oder weniger elegant durch die Gras- und Sumpflandschaft des Pantanals. Nach 1 1/2 Stunden mit Kaimanen, Tukanen , Wasserschweinen, schönen Blumen und jeder Menge Mücken erreichten wir wieder die Pousada und die anderen 6 durften die armen Pferde quälen. Auch sie absolvierten den Parcours mit vielen Tiersichtungen, während die erste Gruppe sich bereits um 09.30Uhr im Pool mit einem Bier erfrischte. Nach der Rückkehr der 2. Gruppe wurde die Badelandschaft komplett von uns in Beschlag genommen und die Tragfähigkeit der Hängematten ausgiebig getestet. Am späten Nachmittag ging es im XXL-Jeep über die Transpantaneira auf Fotosafari. Daß die hinteren Reihen Mückenfutter waren, merkten wir sehr schnell. Bei jedem Stopp erhöhte sich die Anzahl der Mückenstiche dramatisch. Wir sahen Zebus, wilde Pferde, Sumpfhirsche, Wasserschweine, Kaimane, viele Vögel, vor allem aber jede Menge Schneckenweihen. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit entdeckten wir Hyazinth-Aras. Bei der Rückfahrt suchte Patrizia, unsere Reiseleiterin, verzweifelt mit einem großen Scheinwerfer nachtaktive Tieren. Diese fanden wir dann in Form einer großen Zebuherde, die uns die Straße versperrte.
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Vom ruhigen Wasser zum wilden Wasser
Tagwach zu nachtschlafender Zeit um 05.15 Uhr, und zwei Tukane begleiteten uns auf dem Weg zurück zum Flughafen. Dort angekommen, erfuhren wir, dass wir einen Direktflug nach Foz do Iguacu haben. Das freute uns alle sehr. Die Zeit mit, unserem immer gut gelaunten, Guide Patricia war leider viel zu kurz. Ihre Kenntnis über die Vögel wurde nur noch von ihren Reitkünsten übertroffen. Etwas verspätet ging es mit dem Flugzeug in Richtung Startbahn. Knapp vor dem Abheben stoppte es, denn wir hatten einen blinden Passagier an Bord! Nachdem dieser dem Bodenpersonal übergeben wurde, ging es wieder los. Der zweite Versuch klappte dann auch und eineinhalb Stunden später landeten wir in Foz do Iguacu. Durch die sehr frühe Abreise aus dem Pantanal konnten wir bereits heute die brasilianische Seite der berühmten Wasserfälle anschauen. Einige nutzten auch die Gelegenheit eines Helikopterfluges, um aus der Höhe die Eindrücke zu vertiefen. Den Karfreitag beendeten wir bei Unmengen von Fleisch in einer Churrascaria.
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zu den Argentinischen Wasserfällen
Nach langwierigen Formalitäten gelangten wir am Karsamstag ins heilige Messi-Land. Unser geschäftstüchtiger und witziger Guide Nelson führte uns schweißtreibende und erfrischende sieben Kilometer durch den Nationalpark Iguacu auf der argentinischen Seite. Die „Dusche“ während des Boottrips war eine willkommene Abkühlung. Das Spektakel am Teufelsrachen war für alle ein überwältigendes Naturschauspiel.
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Itaipú und Vogelpark
Relativ entspannt und ausgeschlafen ging es für einen Großteil der Gruppe zum Staudamm Itaipú nach Paraguay. Dieses gigantische Projekt wurde uns zunächst mit einem Film vorgestellt, und anschließend bei einer Rundfahrt konnten wir es uns anschauen. Auf dem Weg von Paraguay zurück nach Iguacu stoppten wir an einer portugiesischen Fazenda für das Mittagessen. Laut Nelson ist dieser Ort ein Geheimtipp für Brasilianer für ‚All-you-can-eat“-Essen. Nachdem wir unsere Mägen gefüllt hatten, fuhren wir zum Vogelpark von Iguacu, wo wir die Vögel aus dem Patanal endlich auch einmal von Nahem fotografieren konnten. Am Abend war die Gruppe wieder vereint und ließ ihn am Hotelpool ausklingen.
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Auf zur Küste
Zu noch nachtschlafender Zeit, knapp nach Mitternacht, ging es zum letzten Inlandsflug nach Sao Paulo, wo uns eine gut gelaunte Monika empfing. Mit dem sehr komfortablen Reisebus ging es auf die 6-stündige Reise, an der Atlantikküste entlang, nach Paraty. Diese Reise wurde unterbrochen für ein kleines Frühstück auf einer Fazenda nahe der doch sehr kurvigen Küstenstraße und durch einen Badestopp, eineinhalb Stunden vor Paraty, zum Planschen und genussvollen Wellenhüpfen. In Paraty angekommen, bezogen wir eine liebevoll dekorierte und sehr schöne Pousada nahe der Altstadt. Nach einer kurzen Erfrischung machten wir uns, mit einem brasilianischen Stadtführer, auf Erkundungstour durch die Altstadt von Paraty. Alle haben dieses Städtchen schnell ins Herz geschlossen, kleine verwinkelte Gässchen mit sehr hübsch renovierten Häusern, voll mit Restaurants, Shops und Galerien. Nach einem vorzüglichen Abendessen haben noch einige in einer Bar, mit Livemusik nebenan, ein oder zwei oder…. Caipis getrunken.
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Schonerfahrt durch die Bucht
Am ersten freien- programmlosen- Tag der Reise hat sich die gesamte Gruppe für die Schonerfahrt entschieden. Ein perfekter Tag mit Live-Musik an Bord und super tollen Anlegepunkten zum Baden an einsamen Stränden und Buchten. Dort konnte man schnorcheln oder vom Boot aus ins wunderschöne blaue Meer springen. Die Schiffscrew versorgte uns hervorragend mit frischem Obst, Getränken und warmen Speisen. Nach sechs Stunden schipperten wir entspannt dem Hafen von Paraty entgegen.
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Goldpfad und Fahrt nach Rio
Am Vormittag machten wir eine Wanderung über einen kleinen Teil des über 1000 km langen Goldgräberweges. Über diese lange Strecke wurde früher von Eseln, die von Sklaven begleitet wurden, in 40 Tagen das Gold befördert. Wir hatten einen schweißtreibenden Aufstieg und einen Abstieg, bei dem man auf jeden Schritt achten musste. Dann gab es eine Cachaca-Verkostung in einer Schnapsbrennerei. Anschließend ging es an der schönen Küstenstraße entlang mit dem Bus nach Rio. Am Abend aßen wir in einer Churrascaria, wo die Kellner wieder mit Fleischspießen an die Tische kamen, um dort das Fleisch abzuschneiden. Es gab auch ein Büffet und wir platzten fast. Aber ein Caipi paßte noch rein, und alle Mitglieder der Gruppe tranken einen oder mehrere Caipis direkt an der Copacabana, die 10 Gehminuten vom Hotel entfernt liegt.
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Citytour und Hightlight Rios
Um 09.00 Uhr (ungewohnt spät) ging die Besichtigung von Rio mit dem Bus und zu Fuß los. Außer einigen sehr schönen historischen Gebäuden sahen wir das Sambadrom, das Fußballstadion und vieles mehr. Wir nahmen an jedem Stau, den wir bekommen konnten, teil. Die beiden Highlights des Tages waren die Fahrt auf den Corcovado, auf dem die riesige Christusstatue steht und zum Schluss das schöne Panorama vom Zuckerhut aus, der an diesem Tag eine klare Sicht bot. Besonders schön war die Talfahrt zur Mittelstation, weil dann gerade die Sonne unterging. Perfektes Timing. Auf der Mittelstation angekommen, konnten wir einige schöne Fotos Richtung Sonnenuntergang hinter dem Corcovado machen und dann, als es etwas dunkler wurde, zusehen, wie in Rio die Lichter angingen. Nach einer kurzen Rast im Hotel ging der größte Teil der Gruppe zur Copacabana , um etwas zu essen. Auf dem Weg dahin mussten wir gefühlte Stunden lang an den roten Ampeln warten. Der an der Copacabana stattfindende Nachtmarkt wurde von allen zu unterschiedlichen Zeiten besucht.
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Aufforstungsprojekt und Strand
Wir machten am Vormittag bei gewohnten 32 Grad eine schweißtreibende Wanderung durch den atlantischen Bergregenwald und hatten von oben sehenswerte und außergewöhnliche Ausblicke auf Rio. Ziel der Wanderung war es, im Rahmen eines Wiederaufforstungsprojektes zwei Bäume zu pflanzen. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung und wurde von allen zum Shoppen und zum Verweilen am Strand genutzt. Leider gab es hohe Wellen, was das Schwimmen fast unmöglich machte. Abends ging es nach Ipanema, wo wir unser Abschiedsessen einnahmen, das wir uns beim Hin- und Rückweg von je einer Stunde gleich wieder abliefen.
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Der letzte Tag
Der Vormittag unseres letzten Tages stand zur freien Verfügung und wurde ganz unterschiedlich genutzt. Einige fuhren mit der Metro nach Ipanema, um dort den Strand und die Geschäfte anzusehen. Der Rest machte letzte Einkäufe oder freute sich einfach noch einmal über die Copacabana. 2 gönnten sich noch 3 weitere Tage in Rio, der Rest der Gruppe begab sich auf den Heimweg. Am Flughafen nahmen wir von unserer kompetenten Reiseleiterin Monika, die uns seit mehreren Tagen begleitet und unsere vielen Fragen zu unserer Zufriedenheit beantwortet hat, Abschied. Wir, eine internationale Gruppe (12 Leute aus 4 Ländern), hatten bei dieser Reise sehr viel Spaß zusammen und fanden einstimmig, dass die Tour sehr viele Highlights bietet und man nicht genau sagen kann, welches das schönste war. Man kann die einzelnen (von der Dschungellodge bis zur Großstadt) gar nicht miteinander vergleichen, und so war jedes einzelne Highlight einzigartig. Die Reiseleiter waren alle kompetent und wurden nicht müde, unsere vielen Fragen geduldig zu beantworten. Auf jeden Fall ist die Reise abenteuerlich und interessant, zeitweise schweißtreibend, aber auch erholsam. Und mit einer hilfsbereiten und meistens zu lustigen Sprüchen aufgelegten tollen Gruppe, die zusammen durch Dick und Dünn geht, ein unvergessliches Erlebnis.