Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101044.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101046.jpg&w=1920&q=75)
Auf ins Abenteuer
Noch die letzten Sachen vorbereiten und in den Koffer einpacken und dann schnell zum Flughafen fahren damit unsere Reise durch Südamerika endlich anfangen kann.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F100934.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F100935.jpg&w=1920&q=75)
Endlich sind wir da.
Wir sind angekommen! Rasch fand sich unsere Gruppe bei Dominik ein. Wir sind eine bunt gemischte Schar, so wohl die Nationalität als auch das Alter angeht: Abenteuerer, Junge, aber auch 8 jung gebliebene. Der Tag hatte in Lima noch nicht angefangen, als wir den ersten Rundgang auf der „Plaza de Armas“ machten. Kein Mensch störte uns, die Sonne ging für uns alleine auf. Um 8 Uhr gab es Frühstück und wir trafen unsere einheimische Führerin. Sie führte uns zu nächst durch die Fußgängerzone vorbei an alten Kolonialhäusern, zum Teil renoviert, alle aber wagen den Hauch der Vergänglichkeit. Wunderschönes Stuckwerk an Fassaden, wie auch geschmückte Erkerbalkone luden zum Fotografieren ein: die Kameras liefen heiß. Höhepunkt des Tages war der Besuch im Franziskanerkloster. Ein Ort des Wissens und der Gläubigkeit aber auch der Schönheit und der klerikalen Macht. Danach gings nach Miraflores zum Park der Liebe. Von dort führte uns Dominik in ein Restaurant von Baranco, bekannt durch die Vielfalt der angebotenen Speisen. Der lange Tag ging zu Ende, so wie es jedem passte.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F100936.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F100937.jpg&w=1920&q=75)
Ab auf die Insel!
Bereits um 5.30Uhr holt uns der Bus ab. Ein Ausflug auf die Islas Ballestas war geplant. Nach 4h Busfahrt verfrachtete man uns in ein Schnellboot und ab gehts zu den Inseln. Ein wahres Reich der Sinne: Intensiv ist der Geruch des Guanos, durch luftigen Seegang ist das Gleichgewicht gefordert. Zu hören sind allerlei Tierlaute, das Schreien vieler Vogelarten aber auch das Brüllen der Seelöwen und deren Jungen. Auch das Sehen kam nicht zu kurz; hervorgehoben sind hier die vielen Jungtiere, die es auf den Inseln gab. Von Paracas gings dann in die Oase Huacachina. Dort warteten schon die bissig gestylten Dune-Buggies. In wilder Fahrt gings die Dünen auf und ab. Als die Boards das erste Mal ausgepackt wurden, war bald klar wer aktiv Sportler war. Dominik konnte nur mit unfairen Mitteln den Weiterekord unserer Magarete überbieten (Er startete weiter oben). Ein toller Tag geht in Nazca zu Ende.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F100938.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F100939.jpg&w=1920&q=75)
Und wieder zurück
Da wir heute die ersten am Flugplatz sein wollen, stehen wir wieder sehr früh auf. Um 6.45 Uhr sind wir parat zum Fliegen: d.h. wir sind abgewogen, haben Gebühr bezahlt und die Sicherheitscheck hinter uns gebracht. Mit zwei Chesna gehts los über die Nasca- Hochebene. Wir sehen die berühmten Scharbilder, wie den Kolibri, den Condor, den Affen… Die Bedeutung dieser Bilder ist immer noch unklar, letztendlich konnte auch das lebenslange Forschen von Maria Reiche das Geheimnis nicht lüften. Sicher wissen wir nur, dass sie zwischen 300 v.Ch. und 600 n.Ch. gelebt haben. Einige Kilometer weiter nördlich davon finden sich Scharbilder der Palpa-Kultur. Diese zeigen Götterdarstellungen und Alltägliches. Wer zuerst lebte, Nazca oder Palpas, wer weiß? Von diesen Kulturstätten ging es dann zu wahrhaft Profanerem, der Piscokultivierung. Das Wichtigste: bei traditioneller Musik stampft die peruanische Schönheitskönigin die ersten Trauben, zumindest im Catador. Wie auch immer. Den Tag ging am Kennedyplatz stilgerecht zu Ende; mit Pisco Sour natürlich.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101036.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101045.jpg&w=1920&q=75)
Tarzan wir kommen
Nach dem Frühstück fliegen wir von Lima über Cuzco nach Puerto Maldonado. Von dort geht es nach einer kurzen Ausfahrt, auf dem Tambopatafluss zu unserer Dschungellodge. Es ist schon dämmrig und wir können das wahre Ausmaß der Natur noch nicht richtig erkennen. Kaum sind wir angekommen erhalten wir Stiefel und auf geht´s in den Dschungel. Tiere finden und beobachten heißt es und das unter kundiger Führung von Maria unserer Führerin. Wir sehen Stabheuschrecken Grillen, Spinnen, Termitenbauten und viel mehr. Noch einen Pisco Sour sind wir froh unter unserem Moskitonetz kriechen zu können.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101037.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101038.jpg&w=1920&q=75)
In the Dschungel
Bereits in der ersten Nacht in der Lodge bekamen wir das echte Dschungelfeeling: es regnete die ganze Nacht und wir durften deshalb eine halbe Stunde länger schlafen. Um 5 Uhr war Marias Erbarmen zu Ende. Aufstehen und Gummistiefel an, war die Devise. Mit dem Boot fuhren wir zu einer Salzlecke, ein Ort mit mineralreicher Erde, die die Aras und Papageien benötigen um ihren Stoffwechsel zu regulieren. Wir hatten Glück und konnten viele Exemplare beider Sorten beobachten. Nach dem Frühstück stand eine zweistündige Botanikexkursion auf dem Plan. Wir lernen, dass es Bäume gibt, die 10 Jahre lang sich nicht entscheiden, ob sie männlich oder weiblich sind, der Maniok und der Eisenbaum zu den Riesen des Urwaldes zählen, dass es sich um Würgefeigen handelt, wenn im Baumstamm „Löcher“ zu sehen sind. Maria lockte ein Prachtexemplar einer Vogelspinne aus ihrem Bau. Geduldig ließ sie die Fotosession über sich ergehen. Jetzt kennen wir den wilden Koriander, die Früchte, die schlank machen etc. Zu guter letzt dürften wir all diese Früchte auch probieren. Nach dem reichhaltigen Mittagessen ging es wieder aufs Boot. Nach 30 min Wanderung erreichten wir „Tres Chimbadas“ und gingen an Board eines Floßes um Piranhas zu fischen. Einigen gelang es so ein „ Beisserchen“ zu fangen. Auf dem Rückweg konnten wir noch Caymane und Wasserschweine in freier Wildbahn beobachten und kamen pünktlich zu Abendessen zurück. Ein erlebnisreicher Tag ging zu Ende, wir nahmen noch einen letzten Urwald-Pisco zu uns.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101043.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101059.jpg&w=1920&q=75)
Die imperiale Stadt Cuzco
Heute ist Reisetag. Schon früh gehts aufs Boot zurück nach Puerto Maldonado und per Flugzeug nach Cuzco. Ein freier Nachmittag steht uns zur Verfügung. Am Abend werden wir Evelines Geburtstag feiern, Dominik hat Kuchen und Lokal bestellt.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101060.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101061.jpg&w=1920&q=75)
Die Geschichte der Inka
Nun sind wir schon seit 24h in Cuzco. Nach anfänglichen Beschwerden, wie Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel, sowie Herzrasen bei schnellem Gehen und unzähligen Tassen Cocatee geht es uns heute besser. Außerdem können wir ausschlafen. Um 8.30Uhr treffen wir unseren Führer, der uns auf die nächsten zwei Tage einschwört. Mit dem Bus fahren wir zunächst zu den Ruinen von Saqsayhuaman. Wir erfahren alles über die Architektur der Inkas, die erdbebensichere Bauweise, das Streben der Inkas zur Mitte, zum inneren Gleichklang, zur Harmonie mit dem Kosmos und allen Lebewesen, sowie mit Mutter Erde. Die Inkas kannten über 1300 Heilkräuter und wussten diese auch heilsam einzusetzen. Für die Inkas war klar, dass jeder mit sich eins sein muss um glücklich zu sein zu können. Von dort ging es dann weiter zu den Ruinen des Wassertempels und der Sternenwarte. Unsere Exkursion endete im Kloster von Santo Domingo. Hier wurde viel Wiederaufbau betrieben, die Gold- und Silberschätze der Inkas sind natürlich unwiederbringlich verloren. Die Spanier haben den Inkastaat in schier unvorstellbarer Gier ausgebeutet. Wenn unser Führer darüber spricht verspürt man noch heute Scham darüber wie viel Zerstörung und Unheil durch die Eroberer angerichtet wurde. Den Nachmittag genießen wir wieder allein in dieser wunderbaren Stadt. Für Abendessen hat Dominik Meerschweinchen bestellt: Mahlzeit.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101063.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101064.jpg&w=1920&q=75)
Was für ein Tag!
Unser Ziel ist Machu Picchu. Das man dorthin nur mit dem Zug oder zu Fuß gelangt, entscheiden wir uns für die letztere Variante. Wir fahren mit der Schmalspurbahn entlang des heiligen Tales bis Kilometer 104, durch Schluchten, vorbei an unzähligen absturzreifen Felsbrocken und lockerem Gestein. Nach 2h45 sind wir bei km 104 und verlassen den Zug. Der Trail beginnt zünftig mit einer Hängebrücke, die uns zunächst zum Checkpoint bringt. Ich glaube nicht, dass ein Wanderer des Treks verloren gehen könnte. Gehst du auf diesen Trail, Wanderer, dann musst du folgendes wissen: es ist kein Spaziergang, es geht meist stetig noch oben, aber auch immer wieder mutig erkämpfte Höhenmeter wieder hinunter. Die Inka waren groß-gewachsene Menschen mit langen Beinen genauso sind die Treppen, und von denen gibt es hunderte, dimensioniert. Kurz gesagt für uns Mitteleuropäer sind sie zu hoch. Des weiter ist es wichtig zu wissen: wenn du meinst es ginge nicht mehr, dann greifst du zu den Cocabonbons und schon sind die Wanderdüsen gezündet. Wir haben diese wichtigen Erfahrungen am eigenen Leibe spüren müssen, als wir schon auf 2690m waren und gerade auf Wiñya Wayna hinüber sahen, mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass es steil bergab ging, über einen Bach, und dann natürlich alles wieder hinauf. Die Ruine der ehemaligen botanischen Versuchsstation der Inka, hat alles vergessen lassen, was vorher mühsam war. Von dort besänftigte ein durchaus moderater Weiterweg bis kurz vor das Sonnentor. Unser Führer versprach uns bei der letzten Trinkpause, eine Überraschung. Und welch Überraschung! Eine Treppe, ca. 50° steil mit X Stufen, 35cm hoch 10 cm tief. Das Ziel Sonnentor so kurz vor Augen beflügelte unsere wandermüden Füße und so standen wir alsbald schon am Sonnentor, der Machu Picchu im tiefen Nebel. Noch bevor sich eine tiefe Traurigkeit ausbreiten konnte, klarte der Himmel auf, und da lag es zu unseren Füßen, Machu Picchu! Was für ein Anblick. Die Belohnung für einen beschwerlichen aber wunderschönen Wandertag mit atemberaubenden Kulissen, Orchideen, Fahnen, Lamas etc. Sven hat uns noch die akkuraten ersten Daten zum Inkatrail von km104 zum Sonnentor geliefert. Präzise Daten einerseits durch GPS-Daten unterstützt anderseits auch die Leidenschaft des Wanderers festgehalten: Wir sind bis zum Sonnentor 11,6km gewandert mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 2,9km/h. Es waren ca. 500 Höhenmeter plus weiter 100 m durch auf und ab und schließlich stiegen wir noch 300 m ab. „ Ein wunderschöner Tag“ trifft keineswegs unsere Gefühle über diesen Trail.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101062.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101087.jpg&w=1920&q=75)
Die verlorene Stadt der Inka
Obwohl alle todmüde waren, nach dem Trail, verbrachten wir gestern dennoch ein gemeinsames Abendessen in Aguas Calientes. Es schüttete in Strömen. Heute morgen allerdings, als wir bereits um 6 Uhr Richtung M.P los fuhren, versprach der Tag schön zu werden. Um 7 Uhr standen wir zur 1. Fotosession bereit. Noch lag dichter Nebel über der Stadt. Schlagartig aber lichtete sich dieser und der Blick auf M.P. öffnete sich wie ein Bilderbuch. Imposant war was wir sahen, verwunschen und irgendwie sehr mystisch. Die Nebelfetzen, vom Tal kommend, tanzten zwischen den Ruinen hin und her, blitzten im Sonnenlicht und wurden ebenso schnell düster. Wir waren gefangen. Celso, unser Inkaführer, informierte vor dem Rundgang mit stolzen, glänzenden Augen eines Menschen, der unverhandelbar auf der Seite der Inka steht. M.P., die heilige Stadt, gegründet 1430 v.Ch., bewohnt von Adeligen, Priestern, Schamanen und Hexen. Es ist immer noch unklar warum die hl. Stadt gerade am M.P. gebaut wurde, es ist unklar warum und wann sie verlassen wurde um danach 600 Jahre unentdeckt zu bleiben. Klar sind sich die Forscher aber darüber, dass die Architektur der Stadt einzigartig ist, gefunden wurden 18 verschiedene Arten des Mauerbaus, z.B. Klar ist, dass die Inka über die Sterne und den Mond Bescheid wussten, sie kannten viele Rituale und bauten die dazugehörenden Opferstellen. Sie kannten alles über die Sonnenwenden und hatten einen Kompass aus Stein. Auf unserem Rundgang konnte Celso uns immer wieder durch Beispiele in den Ruinen die Praxis der Theorien über die Inka und deren Leben verdeutlichen. Ab 11 Uhr hatten wir Gelegenheit selber die Ruinen zu erkunden.. Die Wanderung zum Inkator war eine Pflicht für uns alle. Ruhen und die Energie des Ortes aufsaugen ebenso. Ein unvergesslicher Tag.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101088.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101098.jpg&w=1920&q=75)
Freier Tag
Heute hatten wir alle einen freien Tag und so machte jeder worauf er Lust hatte. Einige gingen durch die Stadt und schauten sich zum Beispiel die Markthalle von San Pedro an. Andere genossen den Tag bei einem Kaffee am Plaza der Armas.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101099.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101100.jpg&w=1920&q=75)
Noch näher dem Himmel
Heute ist Busfahren angesagt. Wir verlassen Cuzco um 6 Uhr in einem sehr gemütlichen Bus Richtung Altiplano. Viel gibt es zu sehen bis zum ersten Pass und dann öffnet sich die Hochebene. Sie scheint unermesslich groß, mit üppiger Vegetation, und landwirtschaftliche Kultivierung bis über 4200m ü.M. Das riesige Hochland ist dünn besiedelt, Bauern v.a. wohnen in diesen Höhen. Wir sehen Lamas, Alpacas, Schafe, Kühe, Pferde und Vicuñas. Die Pässe, welche wir überqueren liegen zwischen 3600 bis 4910m. Gerne hätten wir ein Foto am höchsten Pass des heutigen Tages, als Beweisstück mitgenommen. Leider schüttete es dort oben und tut es noch immer. Wir hoffen auf besseres Wetter morgen.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101101.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101102.jpg&w=1920&q=75)
Der Flug des Condors
Gestern verbrachten wir noch einen entspannten Abend, bei einem Aperitif am offenen Feuer mit nachfolgenden Alpakaköstlichkeiten. Karoline, unsere Führerin holte uns um 7 Uhr ab. Wir fuhren in das Colca-Tal zum Cruz del Condor. Colcas sind Lagerstätten für Lebensmittel. Das Tal selbst ist teilweise auch Schlucht und ist mit Terrassenfeldern übersät. Ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem macht das möglich. Bereits um 8.30 Uhr wären wir für die Condore bereit gewesen, da es aber kalt war, kam es sehr spät zu der Thermik, um zu gleiten. Wir sahen einige, das Höhengleiten mit der Thermik gestaltete sich jedoch sehr zeitraubend. Beim Rückweg verkosteten wir unter Karolines Anleitung sämtliche Kaktusfrüchte, speziell die, die für die Leber sehr gesund sind, Haben wir doch den Pisco Sour bereits zum Ritual erhoben. Nach einem gemeinsamen Mittagessen, es gab peruanische Köstlichkeiten am Buffet, traten wir den Rückweg über den Pass an. Bei 4725m kommt der Anruf aus dem Restaurant, ein Rucksack sei vergessen. Noch während Dominik fragt, wer einen Rucksack vergessen hat, wurde ihm klar, dass…. Während wir auf den Rucksack warten, genießen wir einen wunderschönen Blick auf die Berge und sehen wie Alpaka-Babies gefüttert werden. Die Weiterfahrt verlief ohne Zwischenfälle.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101105.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101106.jpg&w=1920&q=75)
Ein voller Tag
Wir treffen uns ausgeschlafen um 10 Uhr beim Bus. Es geht zunächst zu einer Schule, welche vor Jahren mit nur 1 Schulklasse angefangen hat und mit der Unterstützung von viventura gebaut wurde. Nun werden 550 Schüler dort unterrichtet. Die Schule liegt etwas außerhalb von Arequipa, in einem der sogenannten neuen Viertel, zwar mit Strom versorgt, in der Wasserzufuhr jedoch vom Tankwagen abhängig. In der Schule wurden uns einige Klassen gezeigt, wobei uns die 5. sicherlich in Erinnerung bleiben wird. Es gab sehr viele Fragen an uns; als wir umrechnen mussten wieviele Soles ein Flugticket von uns kostet und die Kinder erkannten, wieviel das in ihrer Währung ist, haben wir uns schon geschämt. Danach ging es zu viventura; die Mitarbeiter dort hatten im Garten liebevoll ein Mittagessen vorbereitet. Zurück in die Stadt ging die Hektik los im Markt. Ein Fest der Sinne. In allen Farben gibt es Früchte, Kräuter, Fleisch, Potenzmittel, Hexereien, Glücksbringer, Spielzeug, getrocknete Frösche etc. Die Markthalle selber ist ein bemerkenswertes Gebäude, wurde sie von Monsieur Eiffel selbst konzipiert. Alles über Arequipa erfahren wir dann vom einheimischen Guide Edwin, der übrigens Jahre lang in meiner Heimatstadt in Österreich Musik gemacht hat. Auf dem Ballkon des Jesuitenklosters sitzend hörten wir neues über diese Stadt und über die aktuellsten Tore der Champions League = Chelsea gegen Barcelona. Von dort wagten wir uns den Fußmarsch zum Kloster Santa Catalina, einem Nonnenkloster. Einst lebten dort, in dem Kloster, das einer kleinen Stadt ähnelt, ca. 700 Personen, Nonnen, Bedienerinnen und Sklaven. Heute gibt es 29 Nonnen, die jüngste ist 18, die älteste 100 Jahre alt. Bis auf die neue Klausur ist das Kloster heute eine Museumsstadt. Es wurde schon dunkel, aber Dominik wollte uns noch die Alpakaproduktion zeigen und so stürzten wir uns ein weiteres Mal in den Verkehr. Er ist stetig fließend, beherrscht von den vielen, völlig rücksichtslos fahrenden Taxis, und den atemraubenden Dieselabgasen. Nach dem Kathedralenbesuch blieben wir in diesem Viertel und gönnten uns Happy Hour und Abendessen. Die Jungen und Mittelalterlichen entschieden sich dann für den Fußmarsch nach Hause, die Junggebliebenen fürs Taxi.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101107.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101108.jpg&w=1920&q=75)
Freier Tag
Heute hatten wir wieder einen freien Tag und den nutzten die meisten, um die Stadt kennenzulernen. Einige schauten sich das Halbfinalspiel der Champions League Real Madrid gegen Bayern München in einem Lokal an. Am Abend aßen wir gemeinsam Pizza im Hotel.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101133.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101134.jpg&w=1920&q=75)
Ab auf die Halbinsel
Wir haben Arequipa sehr früh Richtung Titicacasee verlassen. Wir fuhren sehr komfortabel durch das Vicuñaschutzgebiet am riesigen See vorbei, auf die Halbinsel Capachica. Dort fand ein Buswechsel statt und dann wurde es abenteuerlich. Ohne Zeit zu verlieren raste unser Fahrer Richtung Ziel, flog über Schlaglöcher, verursachte einen Platten. Wären wir im Bus sitzen geblieben, hätte es den Fahrer auch nicht gestört. Letztendlich gelangen wir sicher ans Ziel. Tomas der Dorfpräsident hieß uns willkommen. Nach einer kurzen Teepause erkunden wir unter kunder Führung die Umgebung, lernten wir Naturheilmittel kennen. Wir hörten, dass auf der Nachbarinsel die Männer stricken können müssen, und das auch perfektionieren und das wichtigste zuletzt. Auf dieser Insel gibt es die Ehe auf Probe. Diese Probeehe kann unterschiedlich lange dauern, entscheidet man sich für einen Partner, dann ist das für ewig. Scheidung gibt es nicht. Schließlich werden wir von unseren Gastgebern abgeholt. Wir schlafen in Adobehütten, um uns herum Gärten mit Rosen und das bei 3800m. Mein Zimmer, bzw. Haus misst ca. 2,5x5m hat 2 Betten und das Bad ist außerhalb der Wohnbereiche. Reichlich Wolldecken stehen zur Verfügung; es gibt elektrisches Licht und es ist sehr ruhig; keine Autos, keine Mopeds. Der See liegt zu unseren Füßen.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101132.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101135.jpg&w=1920&q=75)
Auf nach Bolivien
Es war kalt in der Nacht, gefroren hat aber keiner von uns. Das Frühstück, von Tomas und seiner Frau zubereitet, war sehr lecker, mit Omelett und gebackenen Küchlein. Danach wurden wir von unserer Gastfamilie in einheimische Tracht gehüllt: wir gaben eine attraktive Gruppe ab. Ungewohnt waren die pinken Ponchos, für Männer gemacht. Danach gruben wir noch ein Feld um, d.h. Marcel trat da ordentlich enthusiastisch in den Spaten. Danach gings aufs Boot zu einer der letzten 10 Ur-Uroinseln. Es war beklemmend für uns zu sehen wie 5 Familien auf 30x30 m hausen. Tradition gut und recht aber Elend bleibt Elend. Von den Urosinseln gings dann nach Puno, vorbei an den touristischen "Highlights" von schwimmenden Inseln. Der Grenzübergang nach Bolivien überrollte uns mit geschäftigen Gewusel des Marktes und Stempel-klopfen der Grenzbeamten. Wer über die Grenze geht wird keineswegs kontrolliert; also hin und her, kein Problem. Nach 2h Fahrt und viel Info über Bolivien von Manuela, erreichten wir El Alto. Was für ein Blick bot sich letztendlich ins Tal auf La Paz. Man kann gut verstehen, dass die Spanier den Kessel der Hochebene vorzogen. Morgen teilt sich unsere Gruppe auf. Die, die den Pico Austria bezwingen wollten, müssen sich aufgrund aktuellen Wetterkapriolen (Schnee, Regen) auf die Stadttour um entscheiden.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101161.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101168.jpg&w=1920&q=75)
Auf verschiedenen Touren
Was bringt der heutige Tag? Er wird erfreulich für die Mountainbiker deren Tagestour zustande kommt, enttäuschend für die Pico Austria Wanderer, deren Pläne ja in den "Schnee" fielen. Umso mehr partizipierten bei der Wanderung "La Paz ungeschminkt". Die ungeschminkten Wanderer nahmen zunächst ein Sammeltaxi und danach einen Bus nach El Alto.Dort stand eine Museumsbesichtigung auf dem Plan. Ursprünglich ein riesiger Wassertank ist er heute ein attraktives Museum, beinhaltend rituelle Gefäße, Gemälde bolivianischer Meister und Skulpturen der Neuzeit. Danach überwanden wir die 500 Höhenmeter von El Alto nach La Paz über Stiegen. Reell mögen es an die 1000 Treppen gewesen sein, emotionell waren es viel viel mehr. Alle Häuser am Rande unseres Weges waren unverputzt. Warum? Weil ein verputztes Haus ein fertiges Haus ist und die Besitzer danach Steuern zahlen müssen. So gibt es keine Steuern und keine verputzten Häuser. Die Hundertschaft an Stiegen wurden übrigens von Frauen gebaut. Der Grund dafür liegt in der Tatsache begründet, dass die Männer viel von ihrem Gehalt vertrinken, das Gehalt der Frauen jedoch geht zu 100% in den Familienetat. Mit weichen Knien in La Paz zurück vergnügten wir uns auf den verschiedenen Märkten, waren aber über die Harmlosigkeit des Hexenmarktes enttäuscht. Ab 14 Uhr ging dann jeder von uns seines Weges. Unsere Biker trafen wir wieder am Abend, mit den glänzenden Augen von Abenteurer. 60km downhill, krasse Straßen und unheimliche Abgründe liegen hinter ihnen.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101162.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101163.jpg&w=1920&q=75)
Ein weiterer Tag in La Paz
Heute habe wir es nicht geschafft rechtzeitig am Flughafen zu sein. Lästig aber doch nicht wirklich. Die Stadt hat soviel zu bieten, dass ein weiterer Tag keine Strafe ist. So habe die einen das Mondtal besucht, die anderen Kirchen, die, weil heute Sonntag, offen waren, wieder andere waren im Theater um eine Folklore Vorstellung zu sehen. Am Abend fanden sich alle in einem Lokal zum Abendessen, natürlich von Domink empfohlen. Alles in Alle ein toller Tag, sehr individuell und deshalb auch für jeden Einzelnen sehr befriedigend.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101159.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101160.jpg&w=1920&q=75)
Sucre wird Realität
Heute haben wir es geschafft. Wir erreichten den Flieger und waren alsbald in Sucre. Lourdes empfing uns am Flughafen und ab gings auf den städtischen Friedhof. Es wimmelte von Besuchern, die die Gräber ihrer Familie mit frischen Blumen schmückten, die Grabnischen abstaubten oder einen Blinden angeheuert hatten um für die Angehörigen zu beten. Die Bolivianer glauben, dass die Gebete eines Blinden direkt in den Himmel auffahren. Es gab pompöse Gräber berühmter Bolivianer, berührend aber waren die der normalen Leute. Geschmückt mit frischen Blumen, versorgt mit den Dingen, die den Verstorbenen wichtig waren. Danach spazierten wir geruhsam durch den Park zum Hauptplatz, immer versorgt mit Details zur Geschichte des Landes. Letztendlich wechselten wir den Bus und fanden einen genialen Platz im Freien um zu essen. Danach folgte eine längere Busfahrt nach Potosi. Eine Demo der Bergarbeiter hat das öffentliche Leben, sprich Restaurants, lahm gelegt. Wir begnügen uns mit Fritten und Wein, oder Kekse mit Cola -Whiskey.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101208.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101210.jpg&w=1920&q=75)
Wie die sieben Zwerge
Heute beginnt der Tag gemächlich. Wir haben alle gut geschlafen, lag uns doch kein reichhaltiges Essen m Magen. Willi, ein ehemaliger Minenarbeiter und unser Führer heute, holte uns um 8 Uhr ab. Wir fahren ins Büro der Kooperation und erhalten Helm, Stiefel und Schutzkleidung. Danach kaufen wir am Lokalmarkt noch Geschenke ein für die Arbeiter „unseres Stollens“, Süßigkeiten, Getränke, Alkohol, Zigaretten, Cocablätter und Dynamitstangen. So ausgerüstet geht es auf den „reichen Berg“. Auf dem Weg erzählt uns Willi noch Wichtiges: Potosi war um 1650 die reichste Stadt der Welt. Pro Tonne geschürften Erzes wurde 800kg reines Silber gewonnen. In den 50iger Jahren zettelten die Minenarbeiter einen Bürgerkrieg an, der 5 Jahre dauern sollte und für die Arbeiter mehr Rechte und soziale Sicherheiten zur Folge hatte. Heute ist die Erzausbeute gering. Pro Tonne können noch ca 10 kg einer Mischung aus Silber, Kupfer, Zinn etc extrahiert werden. Die Arbeiter sind nicht mehr versichert und verdienen zw. 200 und 400 US-Dollar monatlich. Frauen dürfen nicht in der Mine arbeiten, das würde Pachamama eifersüchtig machen. Die Besichtigung des Stollens war einerseits abenteuerlich, andererseits war es aber auch bedrückend zu sehen, unter welchen Bedingungen die Arbeiter noch heute Erz abbauen. Dementsprechend gering ist auch die Lebenserwartung der Minenarbeiter mit 45 Jahren. Beim Spaziergang durch Potosi ist vom einstigen Luxus nichts mehr zu sehen. Wieder im Bus hieß unser Ziel US Busfahrer, gedopt durch jede Menge Coca. Als es zu dämmern begann wurden wir Zeugen einer atemberaubenden Metamorphose der Natur. Ankunft war schon bei Dunkelheit.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101212.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101213.jpg&w=1920&q=75)
Auf Umwegen
Verspätet starteten wir heute Richtung Lokomotivenfriedhof. Unzählige Lokomotiven wurden i 1940 vom damaligen Präsidenten Boliviens dorthin verlagert, wo sie seither attraktiv vor sich hin schrotten. Von da ging es dann zu einer privaten Salzgewinnungsstation, wo uns ein besonders cooler, ca 11 Jahre alter Bolivianer über die einzelnen Schritte der Salzgewinnung unterrichtete. Daraufhin fuhren wir dann wirklich auf den Salzsee. Da es in den letzten Tagen geregnet hat, gab es relativ viel Wasser, sodass sich die zum Vortrocknen vorbereiteten Salzkegel im Wasser spiegelten und wunderbare Fotomotive ergaben. Während wir Trickfotos schossen bereiteten unsere Fahrer ein Mittagessen im Salzhotel zu, welches wir dann auf Salzmöbel genussvoll verzehrten. Nach einem kurzen Verdauungsspaziergang und weiteren „Blödelfotos“ ging es dann weiter Richtung Abendunterkunft. Leider konnten wir die geplante Seeüberquerung nicht machen, einerseits weil zu viel Wasser auf der Strecke liegt, zum anderen erhielten unsere Jeeps keine Genehmigung. Die Fahrt war wieder einmal gekennzeichnet durch Natur pur, Lamaherden, Seen und gipfelte in einem Umtrunk mit Wein und Whisky bei Sonnenuntergang. Heute Abend schlafen wir wenig komfortabel, in 3 oder 4 Bettzimmer, aber das stört uns heute gewiss nicht. Wir wurden bisher mit allem so verwöhnt, Wetter, Gegend, Erlebnissen etc. Alles stimmt.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101214.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101215.jpg&w=1920&q=75)
Offroad von Alota nach San Pedro d. A.
Sehr frisch um 6 Uhr geht es heute wieder los. Wir haben trotz bescheidener Unterkunft gut geschlafen. Kurz nach Ortsende von Alota beginnt das Tal der Steine. Bizarre Gesteinsformationen liegen wild zerstreut als Hinterlassenschaft eines Vulkanausbruchs vor Millionen von Jahren. In mitten dieser Steine, in denen man Condore, Lamas etc, erkennen kann erleben wir den Sonnenaufgang. Von dort geht es bergan bis auf 4700m in die Wüste Siloli. Eine steinige Hochebene umzingelt von 6000endern; schneebedeckt. Wir sehen Viscachas, dieses hasenähnliche Tier mit Chinchillaschwanz. Bald darauf liegt zu unseren Füßen die Lagune Edionda. Ein See mit wenig Untiefe, zum großen Teil bedeckt mit Boraxplatten, der auch abgebaut wird. In dieser Lagune leben im bolivianischen Sommer hunderte Flamingos mit ihren Jungen. Wohlgenährt auf 4200m. Es geht weiter durch die nächste Hochebene direkt auf einen Berg zu, der einst von einem Meteoriten getroffen wurde. Noch heute sieht man den Krater von ca 200m Durchmesser. Die fantasievollen Steinformen nehmen kein Ende; besonderes eindrucksvoll ist der steinerne Baum. Von dort erreichen wir auf holpriger Piste die Lagune Colorada und fahren ins Naturreservat, wo unsere Jeepfahrer für uns Mittagessen kochen. Rasch geht es weiter Richtung heiße Quelle, in der schließlich nur Dominik und Emil baden, allerdings stilvoll mit einer Dose Bier in der Hand. Der Weg nach Chile ist weiterhin einfach unglaublich schön, vorbei an der Lagune blanco, verde an der Daliwüste. Der Grenzübergang nach Chile ist sehr geordnet, eher amerikanisch. Heute feiern wir Abschied von Dominik.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101216.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F101217.jpg&w=1920&q=75)
Walking on the moon
Nach einem sehr gemütlichen Abendessen, von Vientura als Abschiedsessen spendiert, geht es heute in die Atacam Wüste. Eigentlich wollten wir ins Mondtal. Dieses ist jedoch, nach heftigen Regenfällen vor 6 Wochen, gesperrt. Der Regen hat die Erdoberfläche unterhöhlt weswegen Einbruchgefahr droht. Wir bleiben auf der Straße und genießen die verschiedenen Formationen, einmal stalaktisch senkrecht, dann wieder horizontal verlaufendem sich mit jedem Regenfall verändernd. Dünen und Täler verschwinden und tauchen anderswo neu auf. Einen kurzen Abstecher ins Valle de la muerte ist dann doch möglich, wir sehen eine Schlucht und landen schließlich auf einem Aussichtspunkt, weit über dem Tal mit einem faszinierenden Blick über das Todestal. Denkt man an die Namensgebung, so neigt man zu märchenhaften Erklärungen wie: Dinosaurierfriedhof, etc, aber sie ist viel profaner: Einst gingen die Silberkarawanen durch das Tal. Da der Weg steil und ausgesetzt war und viele Kühe abstürzten, erhielt dieses Tal den Namen: Tal des Todes. Nach einem bewegendem Abschied von Dominik, fliegen wir heute ganz alleine, nach Santiago de Chile. Wir sind sehr enttäuscht unseren Führer der letzten 25 Tage nicht bis hierher zur Verfügung zu haben. Was auch immer der Grund dafür sein mag, wir sind mit Sicherheit nicht einverstanden, das es so ist wie es eben gekommen ist. Morgen trennen uns unsere Wege. Die einen haben noch eine Stadtrundfahrt, 3 von uns fahren aber nach Mendozza Was zunächst als polarisierend schien, nämlich der Altersunterschied in unsere Gruppe, 6 jenseits von 55 Jahren und 9 diesseits von 35 Jahren, fügte sich innerhalb von einigen Tagen zu einer kompakten Gruppe zusammen, die respektvoll miteinander umging und Freude, Betroffenheit Kummer sowie unglaubliche Achtung vor Natur und Religion der Völker Südamerikas teilte. Wir haben uns willkommen und betreut gefühlt. Mit Dominik hatten wir unseren genialen Reiseleiter - Wir haben viel über Peru, Bolivien und Chile gehört, erfahren und somit auch gelernt. Ich hoffe, das der Kontakt innerhalb unserer Gruppe nicht abbricht und wir uns hin und wieder sehen werden. Dominik wünschen wir nur das Beste. Ein neuer Tag, ein neues Glück, das wünsche ich all meinen Viventurafreunden, Saskia, Eure Reiseberichterstatterin ( aus Österreich).
Sie haben während der ersten 25 Tage ein- und denselben Reiseleiter. In Santiago werden Sie von einem Stadt-Spezialisten betreut. Das machen wir auf allen unseren Reisen dieser Art so. Zur besseren Darstellung haben wir dies nun auch deutlich im Tourablauf vermerkt. Da sie nur auf dem Flug ohne Reiseleiter sind, erbringen wir somit auch die Leistung "durchgehend deutschsprachige Reiseleitung".