Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

31 März 2012 • Frankfurt - Lima

Regierungspalast
In the air

Nur ein paar Stunden, und sind wir da!

Für die Suche nach Abenteuer in Südamerika, ist die Gruppe schon bereit, jetzt brauchen wir nur gute Laune, Energie, Lust auf neue Kulturen und gute Sonnencreme um für 3 Wochen Peru, Bolivien und Chile zu erleben. Eure Reiseleiterin Marianela wartet schon auf euch! :-)

01 Apr. 2012 • Frankfurt - Pisco

Erstes Gruppenbild
Miraflores

Erste Erlebnisse in Südamerika

Nachdem die halbe Gruppe beim Flug von Madrid nach Lima, bedingt durch die vorderen Plätze erfroren war, sind wir doch gut bei 19 grad um 6.15h gelandet. Marianela u. Siegfried haben uns bereits lächelnd erwartet und direkt ein paar Pullen Wasser verteilt. Im komfortablen Bus ging´s sofort Richtung City. Was haben wir doch ein Glück. Zahlreiche Patronatsfeste, vor allem pompöse Prozessionen lassen uns die Semana Santa, welche an die Katholische Kirche erinnert mit erleben. Bei der Besichtigung des San Francisco Klosters mit den Katakomben können wir schon die barocken Klänge der Chiquitana hören. Die sehr nette lokale Reiseführerin “Nellida” bringt uns die Stadt mit dem schönen Kolonialstil und seinen Bewohnern etwas näher. Nach der Besichtigung geht´s zum Essen im Rústica . Super Buffet und wir probieren ALLES!!! Gut gestärkt fahren wir zum Nebel umhüllten Park der Liebenden “Miraflores”. Gegen 18.30h erreichen wir nach einem langen Tag unser Hotel. Großer Schreck: Eine Baustelle… welche sich jedoch als freundliches Hotel mit geräumigen, sauberen Zimmern entpuppte. Abschluss des 1. Tages war der Besuch einer einheimischen Bar, wo natürlich der legendäre PISCO probiert wurde. Nach dem 2. Glas waren auch die Männer der Meinung, es reicht…ab ins Bett.

02 Apr. 2012 • Nazca - Pisco

Piscobrennerei
Candelabro

Ein voll Abenteuer Tag

Der zweite Tag unserer Rundreise begann gleich erst mal nach dem Motto: “Morgenstund hat Gold im Mund!” Nachdem unser Wecker gegen 5.45 klingelte und wir ein kleines Frühstueck in unserem idyllisch gelegenen Hotel in Pisco eingenommen hatten, starteten wir zum Hafen von Paracas. Dort angekommen bestiegen wir alle auch bald ein Speedboot und fuhren bei schönstem Wetter Richtung Islas Ballestas. Vorbei am mehr oder weniger bekanntem Dreizack (ggf. auch Kaktus oder Kronleuchter - der archiogologische Fachmann ist sich noch unschlüssig) erreichten wir nach ca. 30 Minuten das “tierische Paradies”. Tausende von Kormoranen färbten die kargen Felsen schwarz, Seelöwen, Humboldt-Pinguine und Touristen bestaunten sich gegenseitig. Dass bei derart viel Flugverkehr, die ein oder andere tierische Notdurft Richtung Boote unterwegs war, bekam Tom, oder besser gesagt seine Canon, als Erster zu spüren… Sehr schön war, dass man zu keiner Zeit das Gefühl hatte, die Tiere würden von uns und den Booten gestört werden. Sie beachteten uns gar nicht, selbst wenn wir zeitweise fast in Greifweite waren. Zurück an Land fuhren wir weiter durch die Wüstenlandschaft der peruanischen Küste nach Ica. Eine Verkostung in einer Pisco-Brennerei nutzten unsere schweizer Weggefährten, um einen langen, liedähnlichen und zugleich dem Rest der Gruppe relativ schwer zu verstehenden Trinkspruch zum Besten zu geben. Bald waren auch schon die gigantischen Dünen an der Oase Huacachina zu sehen. Sieben Mutige von uns bestiegen einen Buggy und machten sich auf in die scheinbar endlosen Sandberge. Unser Fahrer lies die Maschine beherzt aufheulen und kannte kein Mitleid mit Material und Mensch… Beim Sand-(Bauch)-Boarding stellten vor allem unsere Frauen fest (Achtung, Spruch des Tages): “Wer später bremst, ist länger schnell!” Dieses Motto wird vermutlich auch für die Mountainbike-Abfahrt nach Coroico übernommen! Mit etlichen Kilos Sand im Gepäck ging es dann nach einem leckeren Mittagessen in der Oase, durch die immer karger und bizzarer werdende Landschaft, weiter bis nach Nazca. Nach einem langen aber sehr, sehr interessanten und lustigem Tag, liegen wir nun auf unseren Betten und freuen uns auf ein leckeres Frühstück morgen früh um 05:30…da hat man was vom Tag;) Wir freuen uns auf auf noch sooo viele schöne Tage hier in Südamerika mit einer tollen Gruppe! Judith & Norman

03 Apr. 2012 • Nazca - Arequipa

Mit peruanita
Sonnenuntergang

Entlang die Panamericana

Wenn beim gestrigen Wiegen schon ein erster Verdacht entstanden ist, so kommt heute früh die Offenbarung: Es braucht 5 Flüge um alle 15 Leute unserer Reisegruppe in die Luft über die Nazca Linien zu bringen. Berühmt und noch immer rätselhaft sind diese weit ausgedehnten Zeichnungen. Wir suchen von oben nach Bildern von Hund, Katze, Maus, Affe, Kolibri – nicht alle der aufgezählten sind auffindbar. Eine bleibende Erinnerung ist die Lautstärke der Sprechanlage, die uns per Kopfhörer das Trommelfell massiert, als der Guide im Flugzeug uns durch einzelnen Figuren und Zeichnungen führt. Die vielen aufeinander folgenden Flugrunden fordern die Geduld der Gruppe ebenso wie der Reiseleiterin, die all die Zeit am Boden bleiben muss. Da hilft nur eine Massage zur Stressbewältigung. Vermutlich haben wir am Flughafen Nazca einen bleibenden Eindruck hinterlassen, erstens als Gruppe mit dem längsten Aufenthalt sowie für den größten Umsatz an Kaffee und Keksen. Trotz des schwergewichtigen Aufgebots müssen wir das Rätsel um die wahre Entstehung und Bedeutung der Nazca Linien weiter ungelöst lassen und treten am späten Vormittag per Bus die Weiterreise südwärts nach Arequipa an. Nächste Station auf unserer Fahrt ist Puerto Inca, eine Hotelsiedlung in einer kleinen Bucht am Pazifik. Hier machen wir Pause für Mittagessen und genießen noch einmal den Pazifik, manch einer nur bis zum Knie, einige Wenige mit vollem Körpereinsatz. Die Folgen eines kleinen Tsunamis warden von Reiseleiterin Marianela fachkundig verpflastert. Puerto Inca war unsere letzte Gelegenheit, den Pazifik hautnah zu erleben, für die folgenden Stunden behalten wir ihn weiter im Auge, indem wir südwärts auf der Küstenstraße, der Panamericana, Richtung Arequipa fahren. Hier treffen Meer und Wüste direkt aufeinander und manchmal sorgen grüne Flusstäler für Abwechslung in der rauen Küstenlandschaft. Die lange dauernde Fahrt wird aufgelockert durch Fotostopps, ein Quiz zu Peru, Postkarten verteilen und noch erwähnenswert durch die Taufe unseres Gruppenmaskottchens: Die Namensvorschläge “Peruanita” und “Anneliese” führen in ein wildes Kopf-an-Kopf rennen, das nur der Busfahrer auflösen kann, indem er dem peruanisch klingenden Namen den Vorzug gibt. So endet ein weiterer schöner Tag mit der Fahrt auf kurviger Strecke durch die Nacht. Vermutlich werden diese uns später im Hotel immer noch von Seite zu Seite rollen lassen.

04 Apr. 2012 • Arequipa

Misti
Santa Catalina Kloster

In der weißen Stadt

Nach guter Nacht, und gutem Frühstuck, hatte uns Lucy (Praktikantin bei Viventura) um 10 Uhr abgeholt und wir fuhren zu einem neuen Dorf (Pueblo joven). Dort besuchten wir die Schule, die Viventura unterstützt, seit 10 Jahre besteht und nun 600 Schüler hat. Wir waren beeindruckt, wie engagiert und liebevoll die Lehrer arbeiten, auch wenn es an Vielen fehlt, vor allem der Wasserversorgung und Abwasser Kanälen. Danach besuchten wir die alte Markthalle von San Camilo, Obst und Gemüse gab es in Hülle und Fülle. Dort gibt es auch einen Hexenmarkt, wo Kräuter für und gegen alles verkauft werden, sowie Lama Fötus, und Ziegenköpfe. Um 13 Uhr wurden wir zu einem Mittagessen in Innenhof des Viventuras Büros eingeladen, wir lernten alle Mitarbeiter kennen, und bekammen das Viventura Shirt überreicht. Die anschließende Stadtbesichtigung war am Santa Katalina Kloster, und der Hauptplatz der Stadt. Unsere Führung endete bei typischem, peruanischen Essen, wie Rocoto relleno, Cauche de queso und “Americano” in Restaurant el Viñedo.

05 Apr. 2012 • Arequipa - Cabanaconde

Kreuz des Kondors
Regenbogen
Regenbogen

Richtung Colcatal

Wieder mal früh raus, 7 Uhr Frühstuck und ab Richtung Colcatal. Schön beim Frühstuck stellen sich die ersten Ausfälle ein. Es folgen unzählige Kurven, und nicht nur die ausgeschlagenen Verdauungstrakte werden auf die Probe gestellt. Der erste Fotostopp galt den 3 Vulkanen Misti, Chachani und Picchu Picchu, deren verschneiten Kuppen sich vom tiefblauen Himmel absetzen. Zweiter Stopp galt den scheuen Vicuñas die sich an einer Wasserstelle vergnügen, da der Bus steht, Zeit für die Bustoilette. Der nächste Stopp auf der Passhöhe (4910) fällt an, da die ersten Anzeichen von Höhenkrankheit auftreten. Auf den Markt von Chivay gibt’s ein Proviant Stopp. Das frische Maisbrot schmeckt super lecker, einigen nehmen ein Bad in den Thermalen Quellen von La Calera. Relaxed und Frisch geschwefelt, sind wir reif für die holprige Natur-Piste entlang des Colca Flusses. Tom träumt jetzt davon auf seiner GS zu sitzen. Das Traumhaft schöne Tal mit seiner Terrassen-ähnlichen Landschaft wandelt sich in eine gigantische Schlucht, der tiefsten der Welt. Hier ist der Kondor zu Hause. Endlich erreichtem wir unser Hotel in Cabanaconde. Bei bitterer Kälte, so das es zum schlafen gehen noch eine Runde Warmflaschen brauchte. Gute Nacht…Doch nicht: “Höhenkranke”

06 Apr. 2012 • Arequipa - Cabanaconde

Patapampa 4910 m
Condoren warten

In der Suche des Condores

Aufstehen geht noch früher! 6.00 Uhr Frühstuck, 7.00 Uhr Abfahrt. Wieder schrauben wir uns den Berg hinauf zum Kreuz des Condors. Beim geduldigen warten auf den Aufstieg der Condore, bieten sich immer wieder tolle Fotomotive mit traumhafter Kulisse des vorbei ziehenden Nebels. Wir setzen die Fahrt fort, noch ohne einen Condor gesehen zu haben, dafür holen uns die Condore beim nächsten Fotostopp ein. Die objektive Glühten und Speicherkarten füllen sich. Unsere nette lokale Reiseleiterin Diana zeigt uns beim nächsten Stopp in eine Steil wand gebaute Gräber der Ureinwohner. Dieses Mal erwartet uns auf dem höchsten Punkt unserer Reise bis jetzt, eine frische Schneedecke. Zurück in Arequipa, gibt es etwas zu feiern im Cafe „Patio del Ekeko“ lädt Axel anlässlich seines Geburtstages zu Kaffee und Kuchen ein.

07 Apr. 2012 • Cuzco - Arequipa

Cusco
Der Misti von Flugzeug

Ankunft in der Inkastadt

Wie üblich geht's früh los, heute zum Flughafen, um über Juliaca nach Cuzco zu fliegen. Nach einem angenehmen Flug werden wir mit Blitzlichtgewitter begrüßt. Die Höhe von 3600m macht uns ordentlich zu schaffen. Keiner von uns kann gerade auf dem Strich gehen. Es gibt kurze Freizeit, die einige zum Relaxen im Hotel nutzen. Kurz nach Mittag versammeln wir uns zum Briefing über den Inkatrail, bei dem offensichtlich alles (Passnr, Tickets, Geburtsdatum,…) ganz genau genommen wird. Von da an gewöhnen wir uns an eine neue Anrede des lokalen Guides, die lautet „viventura, hör ma!“, „viventura, guck ma!“. Vom Briefing stürzen wir hinaus vors Hotel zur Stadtrundfahrt, die uns prompt aus der Stadt hinausführt zu den Ruinen von Saqsayhuaman. Es zeigt uns die Steinmetzkunst der Inkas, die riesige Steinblöcke mit kleinstem Spaltmaas ineinander fügen. „viventura Foto bitte!“. Weiter geht's zu den Ruinen von Q'uengo und Tambomachay. Wir sehen einen Opferstein, einen Jungbrunnen und am Weg eine Christus-Statue. Unser Guide erklärt uns die Bedeutung des Grundsteins Pachamama als Basis jedes Bauwerkes. In die Stadt hinein besuchen wir den Sonnentempel, der den Inkas als Mittelpunkt der Erde galt. Heute steht auf seinen Grundmauern eine Jesuitenkirche. Den Abend verbringt jeder wie er möchte und sein Magen es erlaubt.

08 Apr. 2012 • Cuzco - Aguas Calientes

Machu Picchu von Sonnentor
Inka trail

Inkatrail

Heute Ostersonntag Morgen starteten wir mit dem Bus. Währendem die Einheimische Bevölkerung in die Frühmesse strömten, fuhren wir durch eine satt-grüne, fruchtbare vor-alpine Landschaft. Hier werden vor allem; Mais, Getreide,und Kartoffeln angepflanzt. Nach 2 Stunden erreichten wir Ollantaytambo, wo wir in den Zug „Peru Rail“ umstiegen. In komfortablen Panoramawagen, genossen wir die Fahrt entlang des Urubamba Rivers, welcher später in den Amazonas mündet. Bei Km 104 hieß es aussteigen.

Ein weiterer Höhepunkt unserer Reise stand an. Die Trekkingtour zum Machu Picchu. Der Aufstieg von 2250 m auf 2700 war steil und zum Teil schwierig. Unser Guide Marcial wusste uns, aber auf zu munteren und wies auf Sehenswürdigkeiten und verschiedene Orchideenarten und Pflanzen hin. In Wiñayhuayna, Terrassenförmigen Inka Ruinen gab es Mittagspause und wir plünderten unsere Lunchpakete. Weiter ging es dann schwitzend dem höchsten Punkt dem Sonnentor entgegen. Spontan sang Hans folgendes Lied vor: „ Wenn wir erklimmen sonnige Höhen und streben dem Machu Picchu zu, in unseren Herzen brennt eine Sehnsucht die lässt uns nimmer mehr in Ruh“

Am Sonnentor angekommen lag der Machu Picchu, die alte Inka Siedlung, in voller Pracht vor uns. Der harte Aufstieg hatte sich gelohnt. Leider fing es nun an zu regnen, aber der Abstieg bis zur Busstation war zum Glück nicht mehr all zu lange. Der Bus brachte uns hinunter nach Aguas Calientes, wo wir müde, aber glücklich, und stolz auf unsere Leistung das Hotel bezogen.

Die ganze Gruppe (auch die ü 60) hat die Trekking Tour überstanden „ Para quitarse el sombrero“(Hut ab). Pechvogel des Tages war Silvia, welche sich bei einem Sturz die Oberlippe blutig schlug und Prellungen davon trug. Die Überwindung des Tages vollbrachte Tom, als er auf 2650 außer Atem, die letzten Zigaretten aus der Packung vernichtete.

09 Apr. 2012 • Cuzco - Aguas Calientes

Orchidee in Machu Picchu
Lama

Ein besonderer Tag

“Viventura, steh auf..früh!” Heute ist großer Machu Picchu Besichtigungstag, neben dem Inkatrail das Highlight einer jeden Peru Reise. Ein Busshuttle bringt uns aus der Kunstsiedlung Aguas Calientes die Serpentinen hinauf zur berühmten Inkastätte. Wir haben gutes Wetter und die aufsteigenden Nebelschwaden schaffen eine ganz besondere Kulisse. Die Führung liefert uns interessante Hintergrundinfos über die damalige Zeit und die Menschen, die hier gelebt haben. Die freie Zeit auf dem Gelände nach der Führung nutzen viele, um noch zur Inkabrücke zu gehen und diese zu bestaunen. Insgesamt: Traumhaft schön, herrlicher Tag, ohne Worte.

10 Apr. 2012 • Cuzco

Wanderung in Maras
Moray

In dem Heiligen Tal

Heute fuhren wir erst um 8.00 Uhr ab ins Valle Sagrado, das heilige Tal der Inkas. In Chincheros, 3700 m. Besuchten wir ein altes Landgut des Inkakönigs, der noch zu Zeiten der Konquista herrschte, und die Kirche im spanischen Stil. Nach einer ca. 5 Km. langen Fahrt, auf ungeteerter hügeliger Straße, sind wir in Moray und schauen hinunter in eine „Arena“ eine kreisförmigen Terrassenanlage der Inkas, die zur Ackerbauforschung diente. Weiter geht eine kurze Fahrt nach Maras. Dort befindet sich eine riesige Salzbeckenanlage den Hügelhang hinunter mit 70 % Salzwasser zur Salzgewinnung seit der Inkazeit. Von oben wanderten wir am Rand entlang und stiegen unten wieder in den Bus. Von Urubamba, der Provinzstadt, fuhren wir nach Ollantaytambo, und wanderten durch die burgähnlichen gut erhaltenen Ruinen dieser Inkastadt. Auf dem Heimfahrt, mussten wir einen Umweg über einen hügeligen Feldweg machen, da auf der Straße eine großer Erdrutsch war. Unserer Fahrer und unsere Nerven, meisterten diese Herausforderung grandios, so kamen wir erst um 18.00 Uhr nach Cuzco zurück, und verabschiedeten von Guide Marcial( hatten von ihm noch gelernt, dass das Wichtigste in Leben, Gesundheit, Liebe und Geld ist) Um 19.00 führte uns Marianela, in ein Gourmetlokal bei der Kathedrale. Es gab leider nur 1 Meerschweinchen, das sich 5 eins teilten. Auf den Heimweg, tanzte die Jugend von Cuzco vor der Katedrale und am Markt. Einige feierten in Petras Geburstag in einer Disko hinein.

11 Apr. 2012 • Cuzco - Puno

Petras Geburtstag
Vicuña auf dem Weg nach Puno

Am Tititcacasee

Dieser Tag fing ganz früh an. Punkt Mitternacht stießen wir die Gläser auf Petras Geburtstag an. Abgetanzt und gefeiert wurde in der Disko „Mama Afrika“. Der fehlende Schlaf wurde tagsüber in Bus auf der sechsstündigen Fahrt zu unseren Bauernfamilien am Titicacasee aufgeholt. Über den Pass „La Raya“ „Rally-Paris-Dakar-Mässig“ endet unsere Fahrt glücklich mit eingeschlafenen Füßen bei unseren Familien, die uns herzlich empfangen. Erst einmal gab´s leckeren Tee, danach wurde die Ernte für das Abendessen mit Hacke und Schippe eingeholt. Anschließend gab´s ein Match Volleyball zwischen „VC begnadete Körper“ und den Erstlegisten von Titicacasee. Natürlich haben die Frauen gewonnen YEAH! Nach einem wohl verdienten leckeren 3-Gänge Menü, kam die große Überraschung für Petra. Licht aus, Kerzen an! Mit ganz viel Liebe, haben unsere Gastfamilien einen Geburtstagskranz gebastelt. Anschließend wurden wir alle in die Trachten der Bewohner von Llachón gesteckt, und wir tanzten gemeinsam beim Lagerfeuer. Recht bald, sind wir müde und zufrieden ins Bett gefallen.

12 Apr. 2012 • Cusco - Capachica

Titicacasee
Handgemachte Textilien

Am Titicacasee

Unser Tag beginnt tief entspannt mit lange schlafen und einem guten Frühstück mit viel Selbstgebackenem. Ein wenig konnten wir das gemütliche Tempo unserer Gastfamilien annehmen und lernen deren stets freundlichen Umgang zu schätzen. Als erste Aktivität am Vormittag führt lokal Guide Victor uns durch den Ort auf der kleinen Halbinsel im Titicacasee. Entlang des Wegs bekommen wir die hiesigen Haustiere, wie Schweine, Esel, Schafe live zu sehen und anzufassen. Wir gehen vom zentralen Platz auf einen kleinen Hügel hinauf, schaffen dabei knapp die 4000m Marke und sind dementsprechend am Schnaufen und Kämpfen. Die Anstrengung wird belohnt durch eine wunderbare Aussicht über die Halbinsel, hinab zu den Häusern, in denen wir untergebracht sind und über den weiten See. Wieder zurück bei Simon, unserem Gastvater, zeigt man uns die Web-Technik und einen kleinen Bazar der damit erstellten Produkte. Die gibt es auch zu kaufen, alles Handarbeit und Unikate und viele von uns greifen zu. Dann folgt Mittagessen und wenig später packen wir unsere 7 Sachen, verabschieden uns von unseren Gastgebern und schippern mit einem Boot über den Titicacasee. Unterwegs steuern wir eine schwimmende Insel an, eine ganz einfache Schilfkonstruktion mit ein paar einfachen Hütten drauf, sehr ursprünglich. Dann bringt uns das Boot in Puno an Land. So schön es bei den Bauernfamilien war, jetzt freuen wir uns auf eine heiße Dusche, auf ein gemütliches Zimmer und auf ein Abendessen. Doch es bleibt bei der Vorfreude, denn nur die wenigsten von uns bekommen noch heißes Wasser, die Zimmer sind kalt und im Hotel gibt es kein Restaurant und keine Bar. Das dicke Ende kommt noch, denn wir erfahren dass unsere Reiseroute für den kommenden Tag wegen Streiks so nicht fahrbar ist. Zu der Info gibt es ein juristisches Schreiben von viventura, in dem uns erklärt wird, dass hier höhere Gewalt vorliegt und die Reise nicht wie geplant fortgesetzt werden kann. Wir werden vor die Wahl gestellt, zu unterschreiben, dass wir viventura von den Pflichten laut Reiseverlauf entbinden, oder die Reise wird hier und jetzt abgebrochen. Wir finden das ist keine wirklich freie Auswahl, und uns das bei Kälte, Hunger und fälliger Dusche vorzulegen zeigt wenig Verständnis für unsere Lage. Draußen regnet es in Strömen, was den Gang zu einem Restaurant zur nasskalten Schlotterkur machen würde. Es dauert dann noch über eine Stunde bis ins Hotel bestelltes Essen schließlich geliefert wird. „Viventura ist persönlich“ heißt es, heute Abend ist viventura juristisch, bürokratisch und hat bei der Wahl unseres Hotels keine gute Auswahl getroffen. Schade, der Tag hat so schön begonnen.

Anmerkung viventura: Konkrete Probleme klären wir mit euch -der Gruppe- direkt. Jedoch zum Schreiben: Um den Reiseleiter in einer solchen Situation zu unterstützen, haben wir von viventura ein Schreiben verfasst. Dieses Schreiben ist u.a. juristischer Natur, es soll aber v.a. informieren und Missverständnisse vermeiden. Es soll sicher stellen, dass alle Teilnehmer wissen, dass wir in einer solchen Situation nicht über das Alternativprogramm abstimmen lassen können, dass -falls Zusatzkosten für die Teilnehmer entstehen- die Zusatzkosten bekannt sind und -da wir niemanden zur Weiterreise zwingen können- dass es klar ist, dass nur die Alternative besteht zwischen "Weiterreise nach Alternativplan oder Reiseabbruch". Natürlich organisieren wir den Rücktransport bei Reiseabbruch und lassen niemand "im Regen" stehen. Wir bevorzugen hier deutlich zu sein, um in so einer Situation möglichst schnell zu einer Lösung zu kommen.

13 Apr. 2012 • Copacabana - La Paz

La Paz
Copacabana Kirche

Heute verlassen wir Peru

Heute hatten wir eine kleine Änderung unseres Programmes. Aus Streikgründe, mussten wir über die Grenze von Bolivien durch Casani, und nicht durch Desaguadero gehen. Eine längere Fahrt, aber dafür hatten wir eine extra Highlight, die berühmte Stadt von Copacabana, und die interessante Kirche, und dazu noch konnten wir von weit weg die schöne Mond und Sonneninsel. Nach einer Pause für Einkaufen in el Alto, machen wir unsere Fahrt weiter bis Tiahuanaco, dort hatten wir eine 2 stündige Führung mit unseren lokal Guide Omar. Dann sind wir weiter nach La Paz gegangen, und am „Mirador“ durften wir Photos von dem beeindruckenden „La Paz“. Mit ein bisschen Glück konnten wir noch manche Berge von der Königskordillere sehen. Wieder in einer Stadt durften wir eine warme Dusche haben, und am Ende sicher alle müde ins Bett gefallen.

14 Apr. 2012 • La Paz

Potosi Strasse

Freier Tag

Heute, werden wir La Paz entdecken, es ist eine interessante und vielfältige Stadt. Um 8.00 Uhr wurde die Gruppe im Hotel von Lokal Reiseleiter Sussy abgeholt. Am Nachmittag hatte Jeder die Möglichkeit weiter La Paz anzuschauen, einkaufen zu gehen oder Essen. Morgen haben wir eine Abwechslung in unserem Programm.

15 Apr. 2012 • Coroico - La Paz

La Cumbre Pass
Coroico Fahrt

Auf der gefährlichsten Straße der Welt

Heute gibt es wie geplant einen Tag mit ein bisschen Abenteuer. Um 7.30 wurden die Fahrrad Fahrer abgeholt. Erst um 9.30 wurde der Rest der Gruppe abgeholt. Heute fahren wir alle die so genannte gefährlichste Straße der Welt. Der originale Plan war auf der alten Straße zu fahren, aber es gab ein paar Erdrutsche auf dem Weg, was es schwieriger gemacht hat, dadurch fuhren wir auf Asphalt, aber auch auf engen gefährlichen Straßen. Erst am Nachmittag kamen wir in schönen Gloria Hotel an, da haben wir danach unsere Abenteuer Leute, die Fahrrad gefahren sind getroffen. Die Leute konnte ein Bier mit einem schönen Blick auf die Natur genießen.

16 Apr. 2012 • Coroico - La Paz

Marlene bei Coca ernten
Coco Plantage

In der Natur

Heute können wir etwas länger schlafen und ab 8h ein leckeres Frühstück mit super Panoramablick genießen. Eine Stunde später geht’s los zur Besichtigung der Cocafelder in Cruzloma. Die lokale Guide zeigt uns Frauen erst mal wie man auch auf natürliche Weise die Lippen schminken kann. Sie pflückt uns Pflanzen aus welchem das COLORANTE entsteht. Ruck zuck sind alle Lippen rot J Wir wandern ein Stück durch die Felder der Cocaplantagen. Orangen, Mandarinen, Kaffeebohnen werden probiert und wir Frauen werden mit Jasmin und Baumwollblüten geschmückt. Die Saison in der Kaffeemanufaktur beginnt leider erst im Mai, aber die Guide erklärt uns das es sich kaum noch lohnt Kaffee anzupflanzen, die Menschen hier leben hauptsächlich vom Coca. Nach der interessanten Führung gibt’s Kaffee u. Kuchen am Plaza in Coroico wo wir ein Schulfest der Einheimischen miterleben durften. Rechtzeitig via La-Cumbre-Pass sind wir zurück in La Paz um den Rest des Tages in einer hektischen aber interessanten Stadt ausklingen zu lassen.

17 Apr. 2012 • Uyuni - La Paz

Sonnenuntergang
Am Bahnhof

Bus,Bus,Zug

Heute ist Fahrtag. Wir verabschieden uns von La Paz und fahren weiter über Oruro nach Uyuni. Neu für uns ist das Transportmittel, denn wir fahren die erste Teilstrecke bis Oruro mit einem Linienbus und von Oruro aus weiter mit dem Zug. Diese neue Art der Fortbewegung bedeutet Abschied nehmen von unserem Tourbus. Dafür sehen wir ein Busterminal von innen, erleben wie die Eisenbahn in Bolivien funktioniert und sind näher dran an den Einheimischen wie auch an anderen Reisenden. Das alles geht in Bolivien ohne nennenswerten Verlust an Komfort. Wir sind beeindruckt wie reibungslos und entspannt das alles abläuft. Besonders die Zugfahrt gibt uns Gelegenheit, die vorbeiziehende Landschaft zu genießen: Andenhochland mit sanften Hügeln aus braunem Gestein, wir sehen einige Lagunen, manche mit Flamingos drin – ein guter Vorgeschmack auf die Highlights der kommenden Tage. Insgesamt verbringen wir fast den ganzen Tag in Bus und Zug, es wird wieder einer der sehr langen Tage bis zu unserer Ankunft in Uyuni. Dafür können wir uns morgen dann ganz dem Naturschauspiel von Hochland und Salzwüste widmen.

18 Apr. 2012 • Uyuni - Salar de Uyuni

Gruppenbild
Wasser in der Salzwúste

Weisse Landschaft

Heute steht in unserem Programm ein Highlight, und das ist die größte Salzwüste Südamerikas. Um 11.00 Uhr, sind die Jeeps schon bereits, und warten auf uns. Der alte Zugfriedhof war unsere erste Pause, nach ein paar Fotos und dann sind wir weiter gefahren, dieses mal bis zum Salzhotel, in dem wir Mittagessen hatten. Dort machten auch ein paar schöne Photos mit der Gruppe. Leider durften wir nicht ganz bis dem Kakteen-Insel fahren, und auch nicht im Salzbecken schlafen, anstatt dessen haben wir uns auf den Weg nach Alota gemacht, und haben dort unsere Unterkunft gefunden. Eine kleine Überraschung hatte Nela für uns, ein paar Flaschen Wein um den Sonnenuntergang in einem Aussichtspunkt zu warten. Um die gute Laune wieder zu bekommen, saßen wir am Tisch und zwischen Wein, Bier, Pisco, Weinhachtslieder, Tänze, u.s.w haben wir die Nacht lustig verbracht.

19 Apr. 2012 • Salar de Uyuni

Laguna honda
Sonnenaufgang

Auf geht's nach Chile

Der Tag hat voller Highlights angefangen, zuerst ein schöner Sonnenaufgang am Steintal, dann tolle Lagunen mit vielen Flamingos, Berge unterschiedlichster Farbe, alles in allem zeigte sich uns die Natur von ihrer künstlerischen Seite. Nach einer Pause für Mittagessen, sind wir in Richtung der Geysire gefahren, und dann noch weiter zur weißen und zur grünen Lagune. Nach viel Bürokratie, kamen wir dann in San Pedro de Atacama - Chile an. Endlich angekommen versuchte sich die Gruppe zu entspannen um gute Energie für die weiteren Tage zu tanken.

20 Apr. 2012 • San Pedro De Atacama

Atacama Wüste
Todestal

Eine Landschaft von anderen Planet

Nach viele Tage früh aufzustehen, durften wir dann ein bisschen verschlafen. Um ca. 16.00 Uhr sind wir Richtung Mondtal und Todestal gefahren. Die rote Farbe, die Formen der Felsen durch die Erosion, erinnern uns von andere Welt, als wären wir auf dem Mond oder Mars. Der Kontrast mit der Sonne, hat eine besondere Stimmung gegeben. Fast um 19.00, waren wir schon alle bereit, um auf einen schönen Sonnenuntergang zu warten. Die Live Musik im Hintergrund hat unsere Gruppe weiter motiviert. Erst um 20.00 Uhr, sind wir dann ins Restaurant La Estaka gegangen. Da reservierte Marianela ein gutes Essen für uns. Leider war es unserer letzter gemeinsame Abend.

21 Apr. 2012 • Santiago - Villarrica

Flughafen Calama
Vulkan Licancabur

Fast am Ende der Reise

Heute Samstag sind wir fast am Ende unserer Reise angekommen. Nach fast 3 Wochen zusammen mit der Gruppe, hat Marianela uns bis zum Flughafen begleitet, und dort haben wir uns verabschiedet. Der Flug nach Santiago war um 9.40 programmiert. Sicher wird die Gruppe noch viel erleben in den letzten Stunden in Südamerika.

22 Apr. 2012 • Frankfurt - Cusco

Chile
Letzte prost!

Bye bye Südamerika

3 Wochen Reisen sind zum Ende gekommen. Die Gruppe wird von Santiago aus nach Madrid fliegen, und dann weiter, entweder Richtung Frankfurt, München oder noch weiter. Eure Reiseleiterin wünscht euch alles Gute und auf Wiedersehen!