Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

06 Feb. 2008 • Frankfurt - Bogota

Willkommen in Bogotá, "Athen Südamerikas"
La Candelaria: das Herz von Bogota

Ein langer Flug

Nach einem langen Flug sind alle glücklich in Bogota gelandet. Bogota begrüßte alle Teilnehmer mit Sonnenschein und klarer Luft. Franco. der Reiseleiter, und Miguel vom viventura Partner-Büro warteten schon, um alle zu begrüßen.

Unser Bus kam gleich kurz danach, und brachte uns über die Avenida El dorado zu unserem Hotel. Das Hotel liegt in der Altstadt, im Zentrum Bogotas, in dem Stadtviertel " La Candelaria".

Nach einer kurzen Erfrischung schlenderten wir durch die Altstadt zu einem gemütlichen kleinen Lokal, und aßen unser erstes typisch kolumbianisches Gericht. Es bestand aus Schwein, und Rindfleisch, Papas criollas, eine besondere Kartoffelart hier, Kochbananen, Yucca und einer scharfen Sauce.

Ein wirklich schöner Ort wo wir uns in Ruhe kennenlernen konnten. Auch wurde das kolumbianische Bier gekostet, und für gut befunden.

Gegen neun Uhr schlenderten wir bei klarem, kalten Nachthimmel wieder in unser Hotel, und bewunderten das quirlige, pulsierende Nachtleben des Viertels. Die Candelaria ist von Universitäten umgeben, und so sieht man sehr viel junge Menschen auf der Straße, fast alles Studenten.

Diesen Abend schliefen wohl alle schnell ein.

07 Feb. 2008 • Bogota - La Paz

Leckere köstlichkeiten in Monserrate
Ein süßes Kind in Ciudad Bolivar

Stadtrundgang in Bogota

Heute hieß es früh aufstehen, was niemanden weiter störte, da durch die Zeitumstellung alle schon mitten in der Nacht wach waren.

Unsere hiesige Stadtführerin, Sarah, holte uns pünktlich um acht Uhr morgens, nach dem Frühstück ab.

Wir nutzten das klare Wetter und fuhren mit der Seilbahn auf den Aussichtspunkt, und Wallfahrtsort "El Monserrate". Die Aussicht war einfach fantastisch. Wir konnten diese riesige Stadt vollkommen sehen.

Wieder unten angekommen, begannen wir unseren Stadtrundgang in der Altstadt. Die Tour führte uns zur Hauptstrasse Bogotas, zur "Septima". Wir bewunderten eine wunderschöne Kirche an der Ecke " Septima mit Jimenez", ließen uns aufklaren über den Mord an den politischen Führer Jorge Gaitan, der 1948 einen Bürgerkrieg auslöste und schließlich zur Gründung der Guerilla führte.

Weiter ging es zum "Plaza Bolivar", wo alte und neue Geschichte zusammentrifft, und schließlich bewunderten wir auch den Präsidentenpalast.

Der Abschluss bildete der Besuch des "Botero Museums", mit den typischen Bildern dieses weltbekannten Künstlers, und eine Besuch des dort vorübergehend untergebrachten Goldmuseums.

Am späten Nachmittag ging es noch zu dem Sozialprojekt " Exito Verde" in den Süden Bogotas, wo die Armenviertel liegen.

08 Feb. 2008 • Bogota - Zipaquira

Guatavita: einfach das Paradise!
"Solche Blümen finden wir nicht in Deutschland!"

El Dorado und die Salzkathedrale

Nach einem schönen Frühstück, fuhren wir gegen 8.30 los.

Unser erstes Ziel war die Lagune Guatavita, der Ort wo der Sage nach der Häuptling mit Gold bestäubt in den See getaucht wurde. Wir besichtigten zuerst den neuen Ort Guatavita, der alte Ort wurde wegen eines Staudamms aufgegeben.

Danach ging es dann zur Lagune Guatavita. Wir hörten viel über die Sagen und Geschichten der Muisca Indianer. Der Aufstieg wer steil aber es lohnte sich wirklich. Man begriff warum dieser Ort den Indianern heilig war, und die Spanier hier ihr El Dorado gesucht haben. Das Wetter war auf unserer Seite, die Sonne beleuchtete den heiligen See in den schönsten Farben.

Am späten Nachmittag fuhren wir dann zur Salzkathedrale Zipaquira. Wir hatten Glück und kamen gerade noch vor der Schließung hinein. Die Salzkathedrale ist einmalig in der Welt, sie ist einfach gigantisch. Es gab den Kreuzweg Jesus zu sehen, und die Riesekathedrale. Alles besteht dort aus Salz, auch ein 18 Meter hohes Kreuz.

Mitten in der Rush-Hour ging es wieder zurück, unser Fahrer brachte uns aber erstaunlich schnell wieder ins Hotel.

Nach einer kurzen Verschnaufpause aßen wir heute in unserem Hotel mal echt Italienisch. Ein toller Tag!

09 Feb. 2008 • Bogota - San Agustin

Der lange Weg
Der freundliche Schamane

Entlang dem Rio Magdalena

Früh ging es heute zum Flughafen, schließlich hatten wir eine lange Reise vor uns.

Der Service der Fluggesellschaft war sehr freundlich, aber das Flugzeug hatte über eine Stunde Verspätung.

Der Bus wartete in Neiva schon auf uns. Gottseidank hatte er Air Condition, Neiva war brütend heiss.

Und schon ging es los! Die Straße führte uns zwischen den Zentral und Ostkordillieren hindurch. Eine traumhafte Gegend. Schon bald ging die Straße am Rio Magdalena entlang, den bekanntesten Fluss Kolumbiens. Alles sah malerisch aus. Wir mussten aber bis San Agustin durchbrausen, da wir ja noch den archäologischen Park besuchen wollten. So fuhren wir statt zum Hotel, direkt zum Park durch.

Dort erwartete uns schon Carlos, unser Parkführer. Wir waren begeistert von dieser Kultur, von der man so wenig weiß. Die Statuen, alles Grabwächter waren Furcht einflössend. Fast drei Stunden erforschten wir den Park, es hätte auch länger sein können, aber der Park schloss um fünf Uhr.

So ging es mit unserem Bus zum Hotel, eine Hacienda, wunderschön gelegen und von vielen Blumen umgeben. Wir wurden unheimlich freundlich aufgenommen.

Den Abend beschlossen wir mit einem Abendessen, und danach gab es noch ein Konzert mit Anden-Musik.

10 Feb. 2008 • San Agustin

Das glueckliche Paar
Natur Pur in Kolumbien

Umgebung von San Agustin

Es erwartete uns ein sonniger Morgen. Alles war perfekt. Unser leckeres Frühstück, der Blick auf den tropischen Garten, wo ein lebhafter Papagei fröhlich schwatzte, im Hintergrund die grünbewachsenen Zentral-Anden….

Mit dem Bus ging es nach San Jose de los Isnos, wo es auch einen Park mit Statuen gibt. Auch dieser Park ist sehr schön und wundervoll angelegt. Die Statuen sind hier etwas anders als in San Agustin, es ist aber eindeutig die selbe Kultur.

Auf dem Rückweg sahen wir uns noch einen Wasserfall an. Ein atemberaubender Anblick, den wir auf einem Podest, der über der Schlucht ragte, bewunderten.

Nach einem kurzen Zwischenstopp in unserem Hotel, ging es nun zu Fuß weiter. Es erwartete uns ein zweistündiger Spaziergang, der uns zu einem der Highlights San Agustin brachte, "La Chaquira", wo man wohl einer der schönsten Ausblicke genießen kann. Man kann dort weit in die Schlucht des Rio Magdalena reinschauen. Der beschwerliche Weg dorthin war bei diesem Anblick vergessen.

Den Abend ließen wir in der Pizzeria "Pizzamania ausgleiten. Bei leckerer Pizza erinnert wir uns noch mal an diesen schönen Tag.

In einen kleinen Jeep gequetscht erreichten wir satt und zufrieden unser Hotel.

11 Feb. 2008 • Neiva - San Agustin

Im Labyrinth der Wueste
Am Rio Magdalena

Zurück in die Hitze

Nach dem anstrengenden Tag des Vortages, schliefen wohl alle sehr gut in der Nacht. Auch wenn es eine Wiederholung ist:Das Frühstück war wieder fantastisch.

Erst um halbneun fuhren wir los. Wir schauten uns ersteinmal den Markt von San Agustin an. San Agustin hat nämlich am Montag seinen Markttag, wohl einzigartig in Kolumbien. Es herrschte ein emsiges treiben in dem Städtchen. Wir hatten auch das Glück einen mit Musik begleiteten Umzug zu Ehren der Jungfrau von Lourdes zu sehen.

Nun ging es endgültig weg von dieser schönen Gegend. Auf zu neuen Abenteuern! Wieder ging es am Rio Magdalena lang, nur in umgekehrter Richtung: Wir fuhren wieder runter in die heissen Gegenden. Nach einer etwa fünf stündigen Fahrt erreichten wir durchgeschwitzt Neiva. Wir verabschiedeten wir uns von unserem Bus, der uns so lange begleitet hat und erfrischten uns ersteinmal in dem eleganten Hotel.

Schon ging es mit einem neuen Bus weiter in die Wüste Tatacoa, die etwa eineinhalb Stunden von Neiva entfernt liegt. Die Wüste begeistert durch seine durch Erosion entstandenen Gebilde und die rote Farbe des Sandes. Wir liefen ein gutes Stück in diesem Wüsten-Labyrinth, und lernten alles über die Pflanzen und Tierwelt dort.

12 Feb. 2008 • Neiva

Stimmungsbild am Fluss
Pause

Über die Anden auf der Straße La Linea

Welch eine Hitze schon am frühen Morgen. Die Ventilatoren liefen schon auf vollen Touren.

Vom siebenten Stock unseres Hotelrestaurants hatten wir eine schöne Aussicht auf die Stadt Neiva, die man allerdings nicht als hübsche Stadt bezeichnen kann.

Unser alter , aber gut fahrender Bus wartete schon vor dem Hotel. Statt Klimaanlage gab es offene Fenster, die uns die Hitze etwas erträglicher machte.

Wir fuhren etwa zwei Stunden durch trockene, öde Landschaften, aber dann wurde es allmählich immer grüner. Wir fuhren den Zentral-Anden entgegen.

Bei der Distrikthauptstadt Tolimas, Ibague, machten wir eine Mittagspause mit Selbstbedienung, wie in einer deutschen Raststätte.

Nun ging es in die Höhe, sozusagen von Null auf Dreitausend Meter. Wir fuhren auf der berüchtigten Strecke, La Linea. Dort geht sämtlicher Verkehr entlang, der Ware vom größten Hafen Kolumbiens, Buenaventura, nach Bogota bringt. Die Strecke ist abenteuerlich, es wurde in den Kurven überholt, bis uns die Haare zu Berge standen. Unser Fahrer Jhon brachte uns professionell über diese schwierige Strecke.

Wir erreichten die Stadt Armenia, die vor einigen Jahren vollständig von einem Erdbeben zerstört wurde. Kurz danach erreichten wir unser Ziel, die Kaffee-Finca La Valencia, wo wir schon mit einem leckeren Abendessen erwartet wurden.

13 Feb. 2008 • Pereira

Die gefaehrlichen Dschungelwege
Das Valle de cocora

In den Hochnebelwald

Sanft wurden wir heute Morgen von Vogelgezwitscher geweckt. Ansonsten gab es keine Geräusche. Auch die Nacht war wundervollruhig. Die Kaffee-Finca liegt wirklich mitten auf dem Land.

Bei Sonnenschein frühstückten wir auf der Veranda, es gab Fruchtsaft, Obstsalat, Muesli und die inzwischen liebgewonnenden Eier. Im Hintergrund die üppige Natur der Kaffee-Finca.

Um neun Uhr ging es los in Richtung Salento, ein nettes touristisches Dorf. Von dort gleich weiter in das Valle de Cocora, bekannt durch die vielen Wachspalmen die hier wachsen. Die Wachspalme ist der Nationalbaum Kolumbiens.

Im Valle de Cocora trennten wir uns. Einige wanderten den beschwerlichen Weg zum Hochnebelwald, die Anderen fuhren nach Armenia, um sich die Stadt, und das sich dort befindende kleine Goldmuseum anzuschauen.

Die tapferen Wanderer dagegen stampften fröhlich durch den Hochnebelwald über viele abenteuerliche Brücken. Umgeben vom Dschungel erreichten sie einen Platz der bekannt ist für seine Vielzahl an Kolibris.

Am späten Nachmittag vereinten wir uns wieder zum leckeren Forellenessen, die Spezialität dieser Gegend.

Kurz vor dem Dunkel werden konnten wir von einem Aussichtspunkt das ganze Tal bewundern.

14 Feb. 2008 • Pereira

Frisch geroesteter Kaffee
Kaffeestudium

Der Tag des Kaffees

Der zweite Tag auf der Kaffee-Finca begann wieder mit Sonne , und einem ausgezeichneten Frühstück. Daran kann man sich gewöhnen!

Der heutige Tag war ganz dem Kaffee gewidmet. Mit dem Verwalter der Finca , Fernando, spazierten wir über die Finca, und lernten alles über den Kaffee. Die verschiedenen Sorten, wann der Kaffee gepflückt wird, und einfach alles über den Anbau. Der gepflückte Kaffee wird durch eine Maschine entpellt, danach muss er 24 Stunden fermentieren, er wird gewaschen, und schließlich zum trocknen ausgelegt. Nach 3-4 Sonnentagen wird das letzte Häutchen um den Kaffee entfernt, und er kann geröstet werden. All dies wurde uns gezeigt, und schließlich tranken wir den leckeren Kaffee, der als der Beste der Welt gilt.

Erschöpft erfrischten wir uns ein wenig im Swimmingpool. Das ist Urlaub pur!

Am Nachmittag holte uns Jhon wieder ab zu einer kleinen Spazierfahrt durch die Kaffeezone. Später landeten wir in Quimbaya, eines der typischen Dörfer der Gegend. Einige gingen ins Internet, andere tranken eine Tasse Kaffee an der Plaza.

Franco, unserer Reiseleiter besorgte Fisch, Würstchen und Hähnchen für unseren Grillabend auf der Finca. Mit gut gefüllten Magen, und bei einem kleinen Bierchen ließen wir den Abend ausklingen.

15 Feb. 2008 • Medellin - Pereira

Zentralanden
Auf gehts nach Medellin

Am Rio Cauca entlang nach Medellin

Heute hieß es Abschied nehmen von unserer Kaffee-Finca. Leider, denn es war wirklich eine schöne Zeit dort.

Schon kurz nach acht Uhr morgens fuhren wir los, wir hatten einen langen Weg vor uns. Jhon , unserer Fahrer, hat schon deutsche Pünktlichkeit gelernt, und so ließen wir schon bald die Kaffeezone hinter uns.

Der Weg führte uns über weite strecken den Rio Cauca entlang, ein Fluss der oft über die Ufer tritt. Auch dieser Fluss entspringt , genau wie der Rio Magdalena, im "Masiso Colombiano". Er schlängelt sich aber im Caucatal entlang, und verbindet sich später mit dem Magdalena.

Auch hier musste unser Bus wieder hohe Berge erklimmen, ehe wir unser Ziel ,die Stadt Medellin erreichten.

Welch ein Wechsel! Gerade noch in der beschaulichen Kaffee-Finca, und plötzlich in dieser wilden Stadt.

Unsere Stadtführerin, Isabel erwartete uns schon, und wir machten einen kleinen Bummel in der Innenstadt. Natürlich bestaunten wir die fantastischen Skulpturen des Meisters Botero, die in der Innenstadt stehen. Danach fuhren wir noch ins Pueblo Paisa, ein nachgestelltes Dorf , das uns zeigte ,wie die Menschen hier früher lebten. Dort probierten wir auch das hiesige Essen, die berühmte Bandeja Paisa, bestehend aus Bohnen, Schwein, Würstchen, Reis und Avocado.

16 Feb. 2008 • Medellin - Santa Fe de Antioquia

Der Rio Cauca
Die erste handgefertigte Bruecke ueber dem Rio Cau

Zur Kolonialstadt Santa Fe de Antioquia

Als wir die Augen aufschlugen , war der Himmel bewölkt. So waren wir froh dem trüben Himmel in Medellin zu entkommen, und hinunter in die ehemalige Hauptstadt von dem District Antioquia, Santa Fe de Antioquia, zu fahren.

Der Weg führte uns an dem Rio Cauca entlang, und es wurde immer wärmer. Wir fuhren zuerst an die wohl bekannteste Brücke Kolumbiens, die 1888 erbaut wurde, und das ohne jegliche Maschinen. Ein beeindruckendes Bauwerk, das immer noch von kleinen Autos und Motorrädern benutzt wird.

Weiter ging es nach Santa Fe, wo man sich zurückversetzt wird in das 17. Jahrhundert. Es ist sehr heiss hier, und die Zeit scheint stehen geblieben zu sein. Wir bummelten mit unserer Stadtführerin Isabel durch die Kopfsteinpflasterstrassen. Eine Freundin von ihr, die in einen der alten Herrenhäusern lebt, empfing uns dort, und zeigte uns ihr Haus. Die Einrichtung war bis auf wenige moderne Geräte noch im Originalzustand.

Nach einem gemütlichen Mittagessen erkundeten wir weiter das Städtchen, bis es anfing zu regnen. Der erste Regen dieses Jahres , wie man uns sagte. So machten wir uns wieder auf den Weg nach Medellin. Der Regen wurde immer stärker, so das wir sofort zu unserem Hotel zurück fuhren.

Am Abend trieb uns der Hunger aber noch einmal heraus.

17 Feb. 2008 • Santa Marta - Medellin

Fahrt im Chiva-Bus
Denkmal von Carlos Valderrama

An die Karibik

Bei schoenem Wetter verliessen wir Medellin, um endlich an die Karibik zu kommen. Der Flieger ging zehn Minuten frueher los, ein echtes Wunder in Kolumbien.

Als wir aus dem Flugzeug ausstiegen erwartete uns ein starke Hitze, so das man sich gleich wie an der Karibik fuehlte.

Mit drei Taxis ging es zu unserer Hotelanlage. Es gab ersteinmal ein Begruessungscoctail, und dann ging es schnell zur Karibik, um ein erstes Bad zu nehmen. Das Wasser natuerlich ganz warm.

Am spaeten Nachmittag holte uns Rafael mit seiner "Chiva" ab, ein bunter ,offener Bus. Im hinteren Teil erwartete uns eine Musikkapelle, die uns mit heissen Karibrhytmen erfreute. Es wurde der Vallenato gespielt, eine Musik , die es nur in Kolumbien gibt. Natuerlich durfte auch der Aguadiente nicht fehlen, ein hiesiger Anisschnaps.

So fuhren wir durch die Stadt, die Passanten tanzten zu unserer Musik. Eine wirklich tolle Art eine Stadt kennenzulernen.

Am Strand vom Rodadero, der hiesige Stadtstrand endete unsere Tour, und mit hungrigen Maegen stuermten wir ein Restaurant und assen wirklich leckeren Fisch. Dann ging es wieder ins Hotel, wo wir bei einem Fruchtsaft, und der milden karibischen Brise den Tag ausklingen liessen.

18 Feb. 2008 • Santa Marta

Tayrona Nationalpark
Am Strand "La Piscina"

Zum paradiesichen Park

Heute stand ein ganz besoderer Ausflug auf unserem Programm, der Parque Tayrona, wohl einer der schoensten Orte der Welt.

Nach einem ausgiebigen Fruehstueck am Bueffet, holte uns ein Bus gegen 9 Uhr Morgends von unserer noblen Hotelanlage ab. Die Fahrt fuehrte uns von dem recht trockenen Santa Marta in immer fruchtbarere Gegenden.

Am Parkeingang erwartete uns schon Dschungel pur. Die Luft war schwuelfeucht, und wir liefen einen Dschungelweg enlang, im Hintergrund hoerte man das exotische Gekreische der Voegel. Nach einm eisstuendigen Fussmarsch hoerte man schon die Geraeusche des Meeres. Ein toller Anblick , als wir aus dem Urwald traten: Ein paradiesischer Strand.

Nach einer kurzen Rast liefen wir den langen Strand entlang. Man kann wegen der starken Stroemung nicht ueberall baden. Nach einer weiteren halben Stunde erreichten wir die Badestelle "La Picina". Wie koestlich sich in das doch recht kuehle Wasser zu werfen. Man konnte bis auf den Grund des Wassers schauen… Karibik pur!

Gut erfrischt ging es langsam wieder Richtung Ausgang. Wir kletterten noch einige Felsen hoch wo es eine fantastische Aussicht zu geniessen gab.

Unser Bus brachte uns wieder gluecklich nach Hause.

19 Feb. 2008 • Cartagena - Santa Marta

auf der Stadtmauer
Ankunft am Hotel

Entlang der Karibik

Heute hies es wieder die Koffer packen. Aber natuerlich erst nach einem koestlichen ,ausgiebigen Fruehstueck. Gut erholt konnten wir uns wieder in die Reisesrtapazen begeben.

Gegen zehn Uhr waren wir am Terminal de Transportes, dem Busbahnhof. Nach etwa einer halben Stunde ging es los, das erste Mal in einem oeffentlichen Bus.

Wir waren in dem riesigen, alten aber bequemen Bus fast die einzigen Passagiere. Auf dem Weg wurde es bald voller, immer wieder stiegen neue Fahrgaeste zu.

Die Fahrt ging lange an der Karibik lang. Die Gegenden waren sehr trocken und unfruchtbar. Auch lag recht viel Muell herum, was man sonst in Kolumbien ueberhaupt nicht sieht. In Barranquilla, eine Millionenstadt, mit dem groesten Hafen am Atlantik machten wir eine Pause.Zum Glueck hatte der Bus eine Klimaanlage, drausen war es bruehend heiss.

Endlich lernten wir auch mal am eigenen Koerper eie Millitaerkontrolle kennen. Die Maenner wurden abgetastet, die Frauen natuerlich nicht. Alles lief aber sehr entspannt ab.

Am Nachmittag erreichten wir dann Cartagena. Der Busbahnhof liegt weit vor der Stadt. Mit insgesant drei Taxis ging es zu unserem Hotel.

Nach einer kurzen Erfrischung die ersten Eindruecke der Stadt. Auf der alten Befestigungsmauer laed der Reiseleiter die Gruppe zu einem Begruesungscoctail ein.

20 Feb. 2008 • Cartagena

Festung San Felipe
Plaza Simon Bolivar

Stadtrundgang in Cartagena

Heute hiess es mal wieder frueh aufstehen. Um Punkt sieben sassen wir am Fruehstueckstisch.

Wir wollten heute diese wohl fuer die Spanier wichtigste historische Stadt erkunden. Mit der Aktiv Gruppe von VIVENTURA trafen wir uns gegen halbneun , und schon ging es los. Unser Bus fuehrte uns zu allererst zur "La Pope " ,ein ehemaliges Kloster, von der man einen einmaligen Blick auf ganz Cartagena hatte. Unser Stadtfuehrer Caesar, erklaerte uns ausfuehrlich die lange und sehr blutige Geschichte der Stadt, die die Englaender vergeblich versuchten einzunehmen. Es ging dann weiter zur Festung " San Felipe", auch hier ein fantastischer Ausblick auf die Stadt , und die Karibik.

Die hitze setzte uns doch sehr zu, aber wir machten anschliessend noch eine Tour durch die Altstadt. Wir trennten uns anschliessend von der Aktiv-Gruppe, die unaktiv Essen gingen, und schlenderten noch durch diese wundervolle Stadt.

Nach einer kurzen Siesta trafen wir uns am fruehen Abend ,um eines der vielen Restaurants aufzusuchen. Unsere Wahl viel heute auf das " Bistro", ein von einem Berliner bewirtetes Restaurant mit sehr leckerem Essen.

Den Abend liessen wir noch bei einem Bierchen an der Stadtmauer ausklingen.

21 Feb. 2008 • Cartagena

Playa Blanca
Urlaub puuuuuur !!!

Karibikstraende

Heute Morgen sahen alle etwas muede aus,schliesslich beobachteten wir eine Mondfisternis, und tranken dabei einen Rum. Die Mondfisternis haetten wir aber auch ohne Rum gesehen. Welch ein Glueck, solch ein Naturereignis zu erleben!

frueh ging es heute wieder los. Wir besuchten heute die Islas del Rosario, wo man weltweit einer der intaktesten Korallenriffe beobchaten kann. Auch gab es ei Aquarium auf einen der Inseln. Wir sahen Haie, Delfine und viele wundervolle bunte ,tropische Fische. Die Islas del Rosario bestehen aus vielen kleinen Inseln, wo meist nur Platz fuer ein Haus ist. Hier wohnen die Schoenen und Reichen des Landes. Kein Wunder , es ist paradiesisch dort.

Dann fuhren wir mit unserem Schnellboot zur Playa Blanca, der schoenste Strand in dieser Gegend. Hier assen wir auch zu Mittag, und stuersten uns in das lauwarme, glasklare Karibikmeer. Karibik pur!

Der Rueckweg verlief dann etwas feuchter. Die Wellen waren recht hoch, und wir wurden richtig nass. Im Hintergrund zog sich ein Gewitter zusammen, das uns aber gottseidank nicht erreichte.

22 Feb. 2008 • Bogota - Cartagena

Hasta luego Colombia
Adios Cartagena

Abschiednehmen

nun ist er also doch gekommen, der von allen gefuerchtete Abschiedstag. Das Fruehstueck schmeckte nicht mehr so wie die Tage davor, man war allgemein aufgeregt und traurig.

Wir standen aber trotzdem frueh auf, und fruehstueckten miteinander. Dann machte jeder fuer sich die letzten Einkaeufe, die letzten Eindruecke dieser schoenen Stadt. Ja, und vorallendingen das schoene Klima!! Das kalte Deutschland/Oesterreich wartet schon!

Gegen elf Uhr ging es dann los zum Flughafen. Ein letzten Blick auf die Karibik, und schon waren wir da. Der Flughafen Cartagenas liegt sehr zentral.

Auf dem Flughafen dann die ersten Abschiedsszenen. Helga und Peter , die Gluecklichen , machen noch eine Woche Urlaub auf der schoenen Karibikinsel San Andres.

Der wackere Rest flog indessen bei Unwetter in Bogota ein. Da der Flughafen in Bogota grade umgebaut wird, war das Chaos riesengross. Wir hatten aber Glueck ,und konnten schnell einchecken.

Auf dem Flughafen wurde noch das letzte kolumbianische Geld in Geschenke ausgegeben. Ein kleiner Imbiss, und nun hiess es wirklich Adios sagen. So richtig hatte keiner Lust zu fliegen ! Viele spielen wohl mit dem Gedanken in dieses wunderschoene Land zurueckzukommen.