Reisetagebuch viComfort Peru Bolivien - 26.11.2011
Unsere Reiseteilnehmer mit ihrem Tourguide starten ihr Abenteuer am 26.11.2011. In diesem Reisetagebuch schildern sie ihre Erfahrungen die sie während ihrer viComfort Reise durch Peru und Bolivien gemacht haben. Möchten Sie Ihre eigenen Erfahrungen machen? Lernen Sie unsere Auswahl an Rundreisen kennen!
Reisebericht | Tour vom 26.11. - 14.12.2011
Reiseleiter dieser Tour: Alejandro
"Hallöö!! Diesen 18 tagen zusammen war eine sehr schöne erfahrung für uns 9. Wir haben viel über peru und bolivien gelernt und von uns selbs auch. Vielleiht haben wir jetzt eine neues und schönes concep von südamerika und peru – bolivien, der sehr Tief in unsere Herz bleiben. Bitte vergiss immer zu alles immer mit nehmen und nicht mit den reisspas rundlaufen. Ich bin sicher, dass wir werden treffen. Ich wünsche eine schöne Weihnachten mit eure Familie und ein sehr lustiges Silvertern. Bitte nicht schwitzen "
"Hallöö!! Diesen 18 tagen zusammen war eine sehr schöne erfahrung für uns 9. Wir haben viel über peru und bolivien gelernt und von uns selbs auch. Vielleiht haben wir jetzt eine neues und schönes concep von südamerika und peru – bolivien, der sehr Tief in unsere Herz bleiben. Bitte vergiss immer zu alles immer mit nehmen und nicht mit den reisspas rundlaufen. Ich bin sicher, dass wir werden treffen. Ich wünsche eine schöne Weihnachten mit eure Familie und ein sehr lustiges Silvertern. Bitte nicht schwitzen "
Die Koffer sind gepackt und wir verlassen unsere Häuser in Richtung Flughafen. Wir (er)kennen uns noch nicht, aber sicher werden wir uns auf dem Flug oder eben in Peru treffen. Wir haben große Erwartungen an dieses Abenteuer in Südamerika.
Am Flughafen in Lima erwartete uns bereits unser Reiseleiter Alejandro mit einem grünen viventura-Schild. Als wir alle 6 zusammen waren, hat er uns zu unserem Bus geführt, wo schon Williams wartete. Er ist unser Busfahrer und wird uns in den nächsten Tagen begleiten. Unser Hotel liegt in Miraflores, einem schönen Stadtteil von Lima. Bei einem guten Frühstück treffen wir dort auch unsere zwei weiteren Reisekameraden, die ein paar Tage eher in Peru angekommen sind und mit uns auf Tour gehen werden. Nachdem wir schließlich komplett waren haben wir Anabella kennengelernt, sie ist unser Guide in Lima. Mit ihr besuchen wir die Neustadt und die Altstadt. Dank ihrer guten Erklärungen zu Lima und Peru bekommen wir einen besseren Eindruck vom Leben in diesem Land. Unser Mittagessen fand in Barranco, einem kleinen Stadtteil von Lima, in einem wunderschönen Restaurant mit super Essen statt.
Am Abend fahren wir nach dem Check-in im Hotel zu einem bekannten Brunnen von Lima, wo es eine spektakuläre Laser- und Wassershow gab. Später am Abend kommen wir im Hotel an und unser sehnlichster Wunsch ist unser Bett :)
Sehr früh und mit einem Kaffee verlassen wir unser Hotel und fahren nach Süden. Circa 4 Stunden später sind wir in Huanchaco bei Paracas.Das ist eine Halbinsel, von wo aus wir mit einem Boot zu den Islas Ballestas fahren. Bei diesen Inseln beobachten wir Pinguine, Kormorane,Seelöwen und viele weitere Tiere, die dort leben. Das Wasser ist sehr kalt aber für die vielen Tiere ist das super, weil sie dadurch sehr viel Nahrung finden können.
Lagunillas ist der Name der Halbinsel, auf der unser Restaurant liegt. Mit einem super Blick, schönem Klima und richtig frischem Essen genießen wir unsere Zeit an diesem Platz. Ein sehr lustiger Mann begleitet uns bei dieser Besichtigung und erklärt uns alles zu diesem nationalen Schutzpark. Außerdem besuchen wir den roten Strand und die Ex-Kathedrale. Seit einem Erdbeben ist alles kaputt.
Die Pisco Brauerei ist unser nächster Stopp. Hier lernen wir wie der Pisco Prozess vonstatten geht und wir wir können verschiedene Sorten von Pisco probieren. Am Abend fahren wir in die Huacachina Oase, wo wir ein super Abendessen begleitet von 2 Flaschen peruanischem Wein genießen.
Lagunillas ist der Name der Halbinsel, auf der unser Restaurant liegt. Mit einem super Blick, schönem Klima und richtig frischem Essen genießen wir unsere Zeit an diesem Platz. Ein sehr lustiger Mann begleitet uns bei dieser Besichtigung und erklärt uns alles zu diesem nationalen Schutzpark. Außerdem besuchen wir den roten Strand und die Ex-Kathedrale. Seit einem Erdbeben ist alles kaputt.
Die Pisco Brauerei ist unser nächster Stopp. Hier lernen wir wie der Pisco Prozess vonstatten geht und wir wir können verschiedene Sorten von Pisco probieren. Am Abend fahren wir in die Huacachina Oase, wo wir ein super Abendessen begleitet von 2 Flaschen peruanischem Wein genießen.
Am Morgen ging es zur Oase "Huacachina". Drei von uns stiegen dort in ein Buggy und los ging die Fahrt in die Dünen. Der V8-Motor jagte das Gefährt rauf und runter - Adrenalin pur!
Weiter in Nazca bestiegen wir ein Kleinflugzeug aus dem wir die Figuren und Linien aus der Luft bestaunen konnten. Damit die Figuren gut fotografiert werden konnten, legte der Pilot die Maschine teilweise arg auf die Seite. Diese Steilkurven waren weniger Adrenalin als vielmehr eine Herausforderung für den zum Glück noch leeren Magen!
Der Besuch eines Nazca-Friedhofs rundete unseren Tag ab. Nach einem erfrischenden Bad im beleuchteten Außenpool und einem guten Nachtessen in einer Hazienda bei Nazca, konnten wir beruhigt schlafen gehen.
Nach ein super Frühstück fahren wir Süden, 2 Stunden später sind wir am Puerto Inca. Wir sollen nicht vergessen eine super Stopp, bei Yauca, ein Tal wo man die besten Oliven probieren kann. In Puerto Inka können wir baden, und auch kleine Wanderungen machen. Dank des Klimas haben wir eine sehr schöne Zeit hier, begleitet, na klar, von einem pisco sour. Beim Mittagsessen haben wir ein super Buffet mit viel, aber wirklich viel Essen und das war auch noch sehr lecker.
Wir verlassen Puerto Inka ungefähr um 13.30. Es wartet ein langer Tag auf der bekannten Panamericana auf uns. Nach verschiedenen Stopps zum Bilder machen von den verschiedenen Landschaften und nach technischen Pausen kommen wir in Camana an. Eine kleine Stadt, wo wir eine richtige Pause machen: Kaffee trinken und Kuchen essen! 3 Stunden später und auf 2300 Metern erreichen wir unser Hotel in Arequipa. Zuerst machen wir per Bus eine kleine Besichtigung des Stadtzentrums und dann fahren wir zum unserem Hotel.
Wir verlassen Puerto Inka ungefähr um 13.30. Es wartet ein langer Tag auf der bekannten Panamericana auf uns. Nach verschiedenen Stopps zum Bilder machen von den verschiedenen Landschaften und nach technischen Pausen kommen wir in Camana an. Eine kleine Stadt, wo wir eine richtige Pause machen: Kaffee trinken und Kuchen essen! 3 Stunden später und auf 2300 Metern erreichen wir unser Hotel in Arequipa. Zuerst machen wir per Bus eine kleine Besichtigung des Stadtzentrums und dann fahren wir zum unserem Hotel.
Besuch einiger Highlights in der Millionenstadt Arequipa. Um 9.00 Uhr besuchte die Reisegruppe die große Markthalle Gemüse-Obst-Fleisch-Fisch- und Kräuterständen. Besonders beeindruckend ist die große Vielfalt an frischen Produkten, die aus der Umgebung der Stadt angeboten werden. Ein ortskundiger Begleiter „Edwin“ brachte uns die verschiedenen Obstorten durch Kostproben näher.
Frisch gestärkt ging es dann in das Jesuitenkloster mit dem restaurierten Kreuzgang aus dem 16.Jahrhundert. Ein Teil des Klosters dient heute als Schule. Ein Höhepunkt war der Besuch des Nonnenkloster Santa Catalina, eine eigene Stadt. Das Kloster diente vor allem den Töchtern wohlhabender Spanier als Erziehungs- und Ausbildungsstätte Slabs heute leben noch 20 Nonnen und 4 Novizinnen imKloster.
Beim Mittagsessen, das von den Viventura-Mitarbeitern in ihrem Büro organisiert wurde, konnten wir uns über Probleme, Ideen und deren Umsetzung mit dem Team unterhalten. Ein herzliches „ Dankeschön“ für diesen Empfang und die Atmosphäre im Innenhof des Büros!
Nach dem Essen erkundete die Reisegruppe und „el Bandido“ die Innenstadt von Arequipa auf eigene Fahrt. Ein Museumsbesuch (santuarios andinos) war für viele der Höhepunkt. In einer Filmvorführung wurde über die Expedition berichtet, in der die Mumie des Inkamädchens „Juanita“ in den Anden (1995) gefunden wurde. Im Museum selbst konnten Details dieses Fundes besichtigt werden. Der Tag klang aus mit einem gemeinsamen Abendessen im Zig Zag, das uns allen sehr gut tat.
Frisch gestärkt ging es dann in das Jesuitenkloster mit dem restaurierten Kreuzgang aus dem 16.Jahrhundert. Ein Teil des Klosters dient heute als Schule. Ein Höhepunkt war der Besuch des Nonnenkloster Santa Catalina, eine eigene Stadt. Das Kloster diente vor allem den Töchtern wohlhabender Spanier als Erziehungs- und Ausbildungsstätte Slabs heute leben noch 20 Nonnen und 4 Novizinnen imKloster.
Beim Mittagsessen, das von den Viventura-Mitarbeitern in ihrem Büro organisiert wurde, konnten wir uns über Probleme, Ideen und deren Umsetzung mit dem Team unterhalten. Ein herzliches „ Dankeschön“ für diesen Empfang und die Atmosphäre im Innenhof des Büros!
Nach dem Essen erkundete die Reisegruppe und „el Bandido“ die Innenstadt von Arequipa auf eigene Fahrt. Ein Museumsbesuch (santuarios andinos) war für viele der Höhepunkt. In einer Filmvorführung wurde über die Expedition berichtet, in der die Mumie des Inkamädchens „Juanita“ in den Anden (1995) gefunden wurde. Im Museum selbst konnten Details dieses Fundes besichtigt werden. Der Tag klang aus mit einem gemeinsamen Abendessen im Zig Zag, das uns allen sehr gut tat.
Heute haben wir den höchsten Punkt unserer Reise erreicht, als wir auf dem Weg von Arequipa nach Chivay einen 4921m hohen Pass, den zweithöchsten in ganz Peru, überquert haben. Die Tour dorthin war atemberaubend und wilde Vicuñas, Alpakas und Lamas ließen sich bereitwillig von uns – aus gewisser Distanz - fotografieren. Bevor wir Arequipa verlassen haben, haben wir aber noch eine Alpaka-Textilmanufaktur besucht. Wir haben sehr schöne Sachen gesehen und unter anderem auch einen 600 Euro Schal aus feiner Vicuñawolle bewundert. Die Maschinen, zum großen Teil aus deutscher Produktion, konnten wir auch besichtigen.
Vom Pass aus konnten wir eine Reihe zum Teil über 6000m hoher Vulkane sehen, unter anderem auch den Ampto, auf dessen Gipfelbereich vor gut 15 Jahren das Mädchen Juanita gefunden wurde. Hier konnten wir ein wenig herumlaufen, was allerdings in der Höhe etwas schwer viel. Unser Maskottchen, Bandidos, ein peruanisches Lama, und Holgers Tiger hatten mit der Höhe die geringsten Probleme. Die beiden sind dicke Freunde und waren stolz auf die erreichte Höhe.
Auf dem Weg nach Chivay haben wir ein paar Mal angehalten und die Landschaft bewundert sowie ein paar Souvenirs von peruanischen Frauen gekauft. Ein Alpaka bekam gerade Milch aus der Flasche und ließ sich von uns nicht stören. Chivay liegt auf etwa 3600 m Höhe und war schon wieder merklich angenehmer. Dort haben wir uns zunächst an einem Buffet mit peruanischer Küche gestärkt und uns dann die Stadt und ihre Kirche ein wenig angesehen.
Danach sind wir zu den Thermalquellen von Calera gefahren, wo wir (fast alle) bei herrlichem Wetter unter freiem Himmel in einem Pool bei gefühlten 50 Grad im Wasser lagen. Aber ganz so heiß war es nun doch nicht...Am späten Abend machten wir uns auf nach Cabanaconde, das im Colca Tal liegt. Bei niedriger Sonne und einsetzendem Schatten haben wir noch in das Tal blicken können, das an der Stelle über 1200 m tief war. Hier hoffen wir nun morgen früh noch ein paar Kondore zu sehen, am heutigen Tag haben wir in der Dämmerung immerhin zwei peruanische Hasen beobachtet. Am Abend erreichten wir die kleine Stadt und sind in ein sehr idyllisches Hotel eingezogen. Den Tag haben wir dann noch bei einem Pisco und ein paar Bierchen ausklingen lassen.
Vom Pass aus konnten wir eine Reihe zum Teil über 6000m hoher Vulkane sehen, unter anderem auch den Ampto, auf dessen Gipfelbereich vor gut 15 Jahren das Mädchen Juanita gefunden wurde. Hier konnten wir ein wenig herumlaufen, was allerdings in der Höhe etwas schwer viel. Unser Maskottchen, Bandidos, ein peruanisches Lama, und Holgers Tiger hatten mit der Höhe die geringsten Probleme. Die beiden sind dicke Freunde und waren stolz auf die erreichte Höhe.
Auf dem Weg nach Chivay haben wir ein paar Mal angehalten und die Landschaft bewundert sowie ein paar Souvenirs von peruanischen Frauen gekauft. Ein Alpaka bekam gerade Milch aus der Flasche und ließ sich von uns nicht stören. Chivay liegt auf etwa 3600 m Höhe und war schon wieder merklich angenehmer. Dort haben wir uns zunächst an einem Buffet mit peruanischer Küche gestärkt und uns dann die Stadt und ihre Kirche ein wenig angesehen.
Danach sind wir zu den Thermalquellen von Calera gefahren, wo wir (fast alle) bei herrlichem Wetter unter freiem Himmel in einem Pool bei gefühlten 50 Grad im Wasser lagen. Aber ganz so heiß war es nun doch nicht...Am späten Abend machten wir uns auf nach Cabanaconde, das im Colca Tal liegt. Bei niedriger Sonne und einsetzendem Schatten haben wir noch in das Tal blicken können, das an der Stelle über 1200 m tief war. Hier hoffen wir nun morgen früh noch ein paar Kondore zu sehen, am heutigen Tag haben wir in der Dämmerung immerhin zwei peruanische Hasen beobachtet. Am Abend erreichten wir die kleine Stadt und sind in ein sehr idyllisches Hotel eingezogen. Den Tag haben wir dann noch bei einem Pisco und ein paar Bierchen ausklingen lassen.
Früh beginnen wir den Tag um den Aufstieg des Kondors am Cruz del Condor nicht zu verpassen. Beim kleinen Fußmarsch zu der Aussichtsplattform wächst die Spannung! Doch diesmal ging die Rechnung nicht auf. Also bestaunen wir den Riesenvogel weiterhin auf der Postkarte.
Weiter geht die Reise durch das Colcatal mit dem Blick in den Canyon und auf die Inkaterrassen. Auf der Weiterfahrt bestaunen wir noch die Flamingos. Nach einer Langen Busfahrt kommen wir in Puno an, mit einem grandiosen Blick auf den Titicacasee. Bei einem feinen Nachtessen aus der lokalen Küche lassen wir den Tag ausklingen.
Weiter geht die Reise durch das Colcatal mit dem Blick in den Canyon und auf die Inkaterrassen. Auf der Weiterfahrt bestaunen wir noch die Flamingos. Nach einer Langen Busfahrt kommen wir in Puno an, mit einem grandiosen Blick auf den Titicacasee. Bei einem feinen Nachtessen aus der lokalen Küche lassen wir den Tag ausklingen.
Wir verlassen Puno zeitig, um die Grenze zu Bolivien noch vor Mittag zu erreichen. Die Fahrt entlang des malerischen Titicacasees war sehr kurzweilig. Zum Glück war am Sonntag an der Grenze nicht viel los, so dass die Zollabfertigung spielend abgewickelt werden konnte. Im bolivianischen Bus ging die Fahrt weiter bis Tiwanaku, wo wir nach dem Mittagessen das archäologische Museum sowie die dazugehörenden Ausgrabungsstätten besuchten. Dabei heizte uns die südamerikanische Sonne mächtig ein! Auf der Hochebene fuhren wir weiter und erreichten nach einer Stunde El Alto. Dort eröffnete sich dann bald der Blick auf den "Hexen"-Kessel von La Paz. In unserem Hotel, dem Ritz, angekommen staunten wir nicht schlecht über die geräumigen Suiten.
Die Stadtrundfahrt durch La Paz am Morgen ermöglichte uns einen ersten Eindruck der Metropole ohne bei über 3600m Höhe in Atemnot zu kommen.
Erster Halt war das "Valle de La Luna", das Mondtal. Den Namen verdankt es der Ähnlichkeit seiner mondartigen Landschaft. Bei einer kleinen Rundwanderung wurden viele Fotos geknipst. Weiter ging es zum Aussichtspunkt „kili kili“ mit Blick über die ganze Stadt.
Nächste Station war der Regierungssitz am Plaza Murillo. In der Kolonialstraße "Calle Jaen" sahen wir viele kleine Museen in alten, gepflegten Häusern und in einem Künstleratelier konnten wir die Druckgrafikkunst des Künstlers "Mamani Mamani" bewundern. Auf dem Hexenmarkt wurden wir über Zeremonien- u.a. mit Lamaföten- aufgeklärt. Anschließend konnte jeder "sein" Souvenir suchen. Der Nachmittag stand dann zur freien Verfügung und Entspannung.
Ingrid und Yolanda genossen heute den freien Tag in La Paz. Nach dem Frühstück fuhren wir im dichten Verkehr mit dem Taxi zur Kili Kili Aussichtsplattform und genossen die einmalige Aussicht über La Paz. Mit dem Taxi fuhren wir zum Hexenmarkt "sagarnaga". Die Vielfalt der kleinen bolivianische Geschäfte mit Handarbeiten hat uns das Auswählen nicht leicht gemacht. Unsere Rücksäcke wurden voller und die Geldbeutel leerer!! OJE!! Der Geldautomat gab uns keine "bolivianos" mehr, zum Glück trafen wir Gudrun und Hein, welche uns die fehlenden Bolivianos ausliehen. Wir schlenderten gemütlich zurück zum Hotel Ritz und genossen unsere Suite :)
Nach dreitägigem Aufenthalt in der bolivianischen Millionenstadt La Paz ging es am frühen Morgen aus dem Talkessel wieder nach El Alto. Zwei kleinere, ungewollte Zwischenstopps mit viel "blauen Dunst" sorgten für etwas Adrenalin. El Alto ist eine aufstrebende Millionenstadt und durch eine ungeheuere Bautätigkeit gekenzeichnet. Wir besuchten in El Alto das von viventura bzw. viSozial unterstützte Sozialprojekt "Luz de Esperanza". In diesem Jugenddorf werden obdachlose Kinder und Jugendliche, oftmals alkohol- oder drogenabhängig, wieder in ein geordnetes Leben zurückgeführt.
Weiter ging es am Titticaca entlang in Richtung "Copacabana". Wir überquerten mit einem Boot eine kleine Bucht des Titicacasees; der Reisebus setzte mit einer Fähre über. Schließlich erreichten wir den Wallfahrtsort Copacabana, in dessen Zentrum eine wunderschöne Kirche (um das 16./17. Jahrhundert erbaut) steht. Von dort ging es weiter zur bolivianisch-peruanischen Grenzestation. Nach den Grenzformalitäten wechselten wir unseren Reisebus und fuhren am peruanischen Tititcacaseeufer entlang bis wir am Nachmittag die Hafenstadt Puno erreichten. Ein ca. 20m langes und 4m breites Boot mit einem 250 PS starken 6 Zylinderdieselmotor brachte uns sicher ans Ziel. Selbst eine Windstärke 5 und ein Wellengang von 1.5m Höhe konnte uns nichts anhaben! Die herrliche Umgebung mit seinem Bergpanorama und die Schilfinseln entschädigten für die etwas rauhe See.
Nach 2 Stunden erreichen wir unser Ziel, die Halbinsel Capachica. Unsere Gastfamilien, bei denen wir übernachten sollten, empfingen uns mit Blumenschmuck und Herzlichkeit. Ein kurzer, steiler Aufstieg zum Gemeinschaftsraum des Dorfes sorgte für den notwendigen Appetit beim Abendessen.
Unsere Gastfamilien hatten ein einheimisches Essen vorbereitet, das uns Allen wunderbar schmeckte. Während des Essens konnten wir uns beim Tourguide Alejandro über die Lebensweise und die Probleme der kleinen Dorfgemeinschaft informieren.
Begleitet von den Gastgebern suchten wir unser Nachlager auf. Der Fast-Vollmond sorgte für ausreichend Helligkeit, so dass wir unsere Taschenlampen nur sporadisch einsetzen mussten. Der nett eingerichte, saubere Schlafraum war mit landestypischen Wandteppichen dekoriert. Beeindruckt von den vielen Erlebnissen und dem einmaligen Panorama schiefen wir schnell ein, uns erwartete der Anbruch des neuen Tages.
Heute sind wir alle in der Idylle der Halbinsel Capachica aufgewacht. Der Tag begann mit einem ausgiebigen Frühstück bei unseren einheimischen Gastgebern und gleich darauf haben wir uns zu einer morgendlichen Wanderung aufgemacht. Unser Ziel war ein Schamanentempel auf ziemlich genau 4100m Höhe oder etwa 250 Höhenmetern über unserem Frühstückstisch. Unterwegs bekamen wir ausreichend Informationen über die Insel, die Pflanzen, Heilkräuter, und die Lebensweise der Einheimischen.
Nachdem wir wieder zurückgekehrt sind, stand erst einmal ein kühles Bier auf dem Programm. So machte es auch gleich mehr Spaß, sich in die peruanischen Trachten für ein paar legendäre Fotos zu begeben. Nach dem Mittagessen stand dann Abschied an und wir haben uns mit dem Boot Richtung Puno aufgemacht. Heute hat es weitaus weniger geschaukelt als am Vorabend. Eigentlich wollten wir die ersten schwimmenden Uros-Inseln besuchen, doch leider waren alle Uros wegen des Feiertages in der Stadt.
Somit besuchten wir die ‚Touristen Uros‘ nahe Puno, die uns gleich den Eindruck vermittelten, dass sie schon ein paar Stunden auf uns gewartet hatten. Sofort nahmen wir auf ein paar Holzstämmen Platz und bekamen die Bauweise ihrer Inseln mit Totora-Binsen erklärt. Diese halten etwa 30 Jahre, bevor sich die rund 80 cm dicken Wurzeln so sehr vollsaugen, dass die Insel schließlich unbewohnbar wird. Danach standen eine Inselerkundung und die Souvenirkäufe an. Die Hütten waren schön eingerichtet. Das Bett war härter als der Fussboden!
Bevor wir uns wieder aufmachten, wurde Holger von ‚seiner‘ Urosdame zur Binsenschifffahrt überredet (er sagte gleich ja). Nun wollte er aber auch nicht alleine fahren: So wurde Ernst schnell überredet (ein wahres norddeutsches Paradebeispiel in Sachen Überredungskunst, dass unseren lieben Reiseleiter zutiefst beeindruckte) und ruckzuck standen beide auf dem Oberdeck. Hier geschah nun das Außergewöhnliche: Holger bekam durch sein majestätisches Auftreten (er bewunderte eigentlich nur die Ruderinnen wie sie sich unter ihm abmühten) den Spitznamen Caesar, sein hinter ihm stehender Reisegefährte den des Centurions (während der Rest der Truppe auf dem Motorboot fast vor Lachen in den See gefallen ist). Tja, Eindruck schaffen durch sicheres Auftreten….
Ein Schnellboot war unser Binsenschiff nicht, selbst als es von einem kleinen Motorboot geschoben wurde. Nach einem Abschiedsgesang der Uros, der auch einen deutschen Klassiker enthielt (den mit den auf dem See schwimmenden Entchen) verließen sie uns dann und winkten Caesar noch einmal zu und riefen laut Holgi. Wir machten und indes auf nach Puno, verließen dort das Schiff und fuhren zum Hotel, dass wir ja schon kannten. Abends haben wir dann noch im Restaurant einen traditionellen Abend mit einheimischem Tanz und Gesang erlebt. Wie immer, klang der Abend mit ein paar Cusquenas und Piscos aus.
Ein Teil der Truppe machte sich auf zum Hotel, der harte Kern erkundete noch eine kultige Kneipe mit dem Namen „Positive – Rock’n Reggae“, wo wir gemütlich bei Kerzenlicht – der aufmerksame Leser darf dreimal raten - …. noch ein paar Cusquenas genossen.
Nachdem wir wieder zurückgekehrt sind, stand erst einmal ein kühles Bier auf dem Programm. So machte es auch gleich mehr Spaß, sich in die peruanischen Trachten für ein paar legendäre Fotos zu begeben. Nach dem Mittagessen stand dann Abschied an und wir haben uns mit dem Boot Richtung Puno aufgemacht. Heute hat es weitaus weniger geschaukelt als am Vorabend. Eigentlich wollten wir die ersten schwimmenden Uros-Inseln besuchen, doch leider waren alle Uros wegen des Feiertages in der Stadt.
Somit besuchten wir die ‚Touristen Uros‘ nahe Puno, die uns gleich den Eindruck vermittelten, dass sie schon ein paar Stunden auf uns gewartet hatten. Sofort nahmen wir auf ein paar Holzstämmen Platz und bekamen die Bauweise ihrer Inseln mit Totora-Binsen erklärt. Diese halten etwa 30 Jahre, bevor sich die rund 80 cm dicken Wurzeln so sehr vollsaugen, dass die Insel schließlich unbewohnbar wird. Danach standen eine Inselerkundung und die Souvenirkäufe an. Die Hütten waren schön eingerichtet. Das Bett war härter als der Fussboden!
Bevor wir uns wieder aufmachten, wurde Holger von ‚seiner‘ Urosdame zur Binsenschifffahrt überredet (er sagte gleich ja). Nun wollte er aber auch nicht alleine fahren: So wurde Ernst schnell überredet (ein wahres norddeutsches Paradebeispiel in Sachen Überredungskunst, dass unseren lieben Reiseleiter zutiefst beeindruckte) und ruckzuck standen beide auf dem Oberdeck. Hier geschah nun das Außergewöhnliche: Holger bekam durch sein majestätisches Auftreten (er bewunderte eigentlich nur die Ruderinnen wie sie sich unter ihm abmühten) den Spitznamen Caesar, sein hinter ihm stehender Reisegefährte den des Centurions (während der Rest der Truppe auf dem Motorboot fast vor Lachen in den See gefallen ist). Tja, Eindruck schaffen durch sicheres Auftreten….
Ein Schnellboot war unser Binsenschiff nicht, selbst als es von einem kleinen Motorboot geschoben wurde. Nach einem Abschiedsgesang der Uros, der auch einen deutschen Klassiker enthielt (den mit den auf dem See schwimmenden Entchen) verließen sie uns dann und winkten Caesar noch einmal zu und riefen laut Holgi. Wir machten und indes auf nach Puno, verließen dort das Schiff und fuhren zum Hotel, dass wir ja schon kannten. Abends haben wir dann noch im Restaurant einen traditionellen Abend mit einheimischem Tanz und Gesang erlebt. Wie immer, klang der Abend mit ein paar Cusquenas und Piscos aus.
Ein Teil der Truppe machte sich auf zum Hotel, der harte Kern erkundete noch eine kultige Kneipe mit dem Namen „Positive – Rock’n Reggae“, wo wir gemütlich bei Kerzenlicht – der aufmerksame Leser darf dreimal raten - …. noch ein paar Cusquenas genossen.
Nach einem guten Frühstück sind wir um 07.00 Uhr losgefahren. Auf der beeindruckenden Strecke durch das Altiplano durchqueren wir das Massiv. Wir erreichen den Raya Pass (4.313m). Nach dem Mittagessen besichtigen wir den Ruinenkomplex von Raqchi, eine archäologische Stätte der Inkas. Auf der Reise gab es noch 2 Überraschungs-Stopps. In der Anlage bei San Pablo gab es: ein Vicuña, drei Alpacas, sowie mehrere Meerschweinchen zu streicheln. Yolanda bot noch eine Tanzeinlage mit Ziegenhufen.
In Andahuaylillas besichtigten wir den barocken Templo de San Pedro Apostol. Die Weiterfahrt durch abwechlungsreiche Landschaft brachte uns nach Cusco, wo wir um 17.30 ankamen.
In Andahuaylillas besichtigten wir den barocken Templo de San Pedro Apostol. Die Weiterfahrt durch abwechlungsreiche Landschaft brachte uns nach Cusco, wo wir um 17.30 ankamen.
Mit unserem lokalen Guide Giancarlo erkunden wir Cusco. Zu beginn besuchen wir das Wasserheiligtum Tambomachay und dann Quenco. Zum Schluss besuchen wir den Ruinenkomplex von Saqsayhuaman. In drei Stunden haben wir sehr viel über die Inka gelernt. In Cuscos Zentrum besuchen wir den 12-eckigen Stein. Am Ende unserer Stadtbesichtigung erkunden wir das Kloster Santo Domingo, was früher den wichtigsten Inkatempel darstellte (der Sonnentempel Coricancha). Am Nachmittag haben wir Zeit zum Bummel, einige von uns besuchen das Inka Museum. Früh gehen wir zu Bett, denn morgen steht ein Höhepunkt der reise auf dem Plan.
Heute verlassen wir das Hotel in Cusco Richtung Aguas Calientes. Sechs von uns wandern den Inkatrail und zwei fahren mit dem Zug durchs Heilige Tal, wo sie mit Alejandro und Ruth die Ruinen von Pisac besuchen. Von Poroy fahren wir mit Giancarlo bis Km 104, wo wir die Wanderung starten. Wir haben Glück - das Wetter ist gut und es hat kaum geregnet.
Sehr früh verlassen wir unser Hotel und fahren mit Giancarlo und Alejandro nach Machu Picchu. Da machen wir eine schöne Besichtigung der Stadt, die etwa zweieinhalb Stunden dauert. Danach hatten wir Freizeit um allein umher zu laufen. Am Nachtmittag trifft sich ein Teil der Gruppe beim Hotel und isst gemeinsam.
Nach 2 Stunden im Zug und 2 im Bus erreichen wir Cusco. Unser Abendessen war super mit einer schönen Band und sehr leckerem Essen. Schließlich sind wir alle zusammen sehr müde aber auch glücklich noch etwas spazieren gegangen bis wir auf dem Hauptplatz eine Bar fanden, in der wir unseren letzten Schnaps tranken.
Nach 2 Stunden im Zug und 2 im Bus erreichen wir Cusco. Unser Abendessen war super mit einer schönen Band und sehr leckerem Essen. Schließlich sind wir alle zusammen sehr müde aber auch glücklich noch etwas spazieren gegangen bis wir auf dem Hauptplatz eine Bar fanden, in der wir unseren letzten Schnaps tranken.
Um 10.00 kommt unser Bus um uns abzuholen und mit Alejandro fahren wir zum Flughafen. Unser Flug wurde abgesagt, aber wir bekamen sofort einen Neuen - ohne Probleme. Wir haben also 1 Stunde gewartet und noch 20 Minuten Verspätung, aber das war ok. In Lima haben wir noch 5 Stunden Zeit ein paar Runden zu laufen bis es weiter geht nach Madrid. Danke an alle - war eine tolle Reise!
Ihr Kontakt
Kundenmeinung
02.05.12Katrin
Höhepunkte: Die Andenranch mit Reiten und Cotopaxi-Aufstieg, Fahrradfahren von Banos nach Puyo, Galapagos (vor allem die Insel Isabela mit der Vulkan-Wanderung) Die Unterkünfte waren alle gut....
Neuigkeiten
22.05.12 von Reni
Rezept des Monats: Gegrilltes Lamm aus Patagonien
Patagonien bietet exzellente Bedingungen für die Schafzüchtung. Die ausgedehnte Landschaft mit wenig natürlichem Weideland zwingt die Tiere lange Strecken zurückzulegen, was sie schlank und schmackhaft macht. Zum Auftakt der Grillsaison haben wir für Sie ein Rezept für das nächste große Barbecue mit Familie und Freunden.
Foto: Pablo Gonzales
Zutaten für 14 Portionen:
½ kleines Lamm
2 Gläser Weißwein
1 kleiner [...]
mehr Nachrichten im viBlog
Rezept des Monats: Gegrilltes Lamm aus Patagonien
Patagonien bietet exzellente Bedingungen für die Schafzüchtung. Die ausgedehnte Landschaft mit wenig natürlichem Weideland zwingt die Tiere lange Strecken zurückzulegen, was sie schlank und schmackhaft macht. Zum Auftakt der Grillsaison haben wir für Sie ein Rezept für das nächste große Barbecue mit Familie und Freunden.
Foto: Pablo Gonzales
Zutaten für 14 Portionen:
½ kleines Lamm
2 Gläser Weißwein
1 kleiner [...]mehr Nachrichten im viBlog
Soziales Engagement
viSozial e.V. Hilfe für Kinder, Familien und Senioren in Südamerika. Unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende, Sponsoring oder mit Ihrem aktiven Beitrag.
zu viSozial
zu viSozial

Mirjam