Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

05 Dez. 2007 • Frankfurt - Buenos Aires

Aerolineas Argentinas
"Hoch über den Wolken!"

Und auf nach Patagonien!

Direkt nach dem Fruehstueck ging es heute zum nationalen Flughafen in Buenos Aires. Von dort flogen wir um 10.50 nach Bariloche. Nach gut 2 Stunden Flug landeten wir am etwas ausserhalb gelegenen Flughafen, wo bereits das Viventura-Mobil auf uns wartete. Nach einem kurzen Aufenthalt im eher touristisch gepraegten Bariloche fuhren wir mit dem Viventura-Mobil in teil "atemberaubender" Geschwindigkeit zu einem Aussichtsberg, dem Cerro Campanario. Von dort hat man einen sehr schoenen Blick ueber den Nationalpark Nahuel Huapi. Bevor es dann ueber Schotterpisten zu unserem Hotel, dem Pampa Linda ging, machten wir noch eine kleine Rundreise durch die Seenlandschaft. Dabei erfuhren wir auch, dass es hier Rehe gibt, die nur 50 cm gross sind, Geraeusche machen wie Schafe und wenn man sie erschreckt, fallen sie tod um. Glaubt ihr nicht? Da hilft nur: Viventura Patagonien buchen! Auf dem Weg nach Pampa Linda hielten wir noch an einer Stelle an, an der es ein herrliches Echo gab, dass sogar Deutsch konnte. Als wir gegen 20.30 Uhr in Pampa Linda ankamen waren wir beeindruckt: Ein wunderschoen gelegenes Hotel, inmitten unberuehrter Natur und einem grandiosen Blick auf den gletscherbedeckten Berg Tronador.

Danke Daniel für den schönen Bericht!

06 Dez. 2007 • Buenos Aires - Buenos Aires

Die Gruppe in La Boca
Tango-Abend - Susanne

Ankunft in Buenos Aires

Heute wurden Sabine, Annie, Susanne, Margot, Christel, Dieter und Falko von Nico, dem Reiseleiter, vom internationalen Flughafen Ezeiza abgeholt. Alle sind nach einem langen Flug gut angekommen.

Nach einem zweiten Frühstück in einem Café, wo Mike, der zweite Reiseleiter, der uns während der Reise begleiten wird, dazugestoßen ist, haben wir mit unserer Citytour angefangen. Zuerst sind wir auf der Avenida de Mayo zur Avenida 9 de Julio, wo der Obelisk und das Teatro Colon stehen. Dann gings Richtung Plaza de Mayo, dem Hauptplatz, wo wir das Regierungshaus, die Mai-Pyramide, die Kathedrale und das Cabildo gesehen haben.

Die Wärme machte sich schon bemerkbar und langsam sind wir Richtung Fluss, Richtung Puerto Madero, gelaufen. Dort war auch das Restaurant, wo die Leute vom Büro uns zu unserem Wilkommensessen eingeladen haben. Und dort ist auch das letzte Mitglied der Gruppe erschienen: Bettina, die schon ein paar Tagen vorher in Buenos Aires angekommen ist… Und zum Essen gabs die argentinische Spezialität - Fleisch in Mengen, Asado, Barbecue!!!

Nach dem Mittagsessen fuhren wir mit Taxis nach La Boca, dem Stadtviertel der bunten Häuser. Unsere Citytour ging weiter im öffentlichen Bus nach San Telmo, dem Stadtviertel der Antiquitäten.

Dann sind wir zurück zum Hotel mit der ältesten U-Bahn der Stadt, Südamerikas, gefahren, der Linie A. Die meisten waren müde und sind schlafen gegangen. Aber dies war nur eine kleine Siesta, eine Pause, weil am Abend gab es noch ein Tangoshow.

Ein langer Tag, ein schöner Anfang…

07 Dez. 2007 • Buenos Aires - Buenos Aires

Mate Tee in Palermo Park - Margot
Fahrradtour in Buenos Aires

Bicycle-Day

Wir sind mit den Fahrrädern abenteuerlichst durch die Straßen von Buenos Aires gefahren. Begonnen haben wir an der "Plaza de los dos Congresos" Richtung Norden, immer mit dem Verkehr mitschwimmend. An der Universität vorbei zum Parque 3 de Febrero, wo wir ein kleines Picknick mit einer Mate-Tee-Zeremonie hatten.

Am Nachmittag haben wir uns ein bisschen verfahren und sind am Flughafen vorbei zum Rio de la Plata gefahren. Nach einigen abenteuerlichen Highway-Überquerungen haben wir dann doch den Friedhof von Recoleta erreicht, wo Evita Perón beigesetzt ist.

Jetzt genießen wir im Straßencafe vor dem Hotel einen guten Cafe con Leche und warten auf die anderen….
……wir wollen zum Steak essen gehen (whAt elSE?)

08 Dez. 2007 • Buenos Aires

Colonia de Sacramento
Rio de la Plata - Christel

Ausflug nach Colonia de Sacramento, Uruguay

Früh um 8:15 Uhr holte uns Nico ab. Alle startklar? - Weit gefehlt! Sabine lag noch im Tiefschlaf und träumte von all den schönen Argentiniern.

Mit etwas Verspätung ging es dann aber doch zur Fähre, wo uns ein wildes Geschnatter empfing. Hunderte andere hatten nämlich auch die Idee, diesen Trip zu machen. Bei strahlendem Wetter konnten wir sogar an Deck sitzen. Doch bald wurde es zu warm und wir flüchteten nach unten, wo einer nach dem anderen den fehlenden Schlaf nachholte. Nach 3 Std. kamen wir in Colonia an.

Das Wetter hatte sich verzogen und grauer Himmel empfing uns. Das war Susanne, Sabine und Christel sehr recht. War das doch ein wunderbares Alibi, um die Geschäfte unsicher zu machen und die Wirtschaft anzukurbeln. ;-)

Keine unserer Damen verließ Uruguay ohne eine Tüte. Nachdem wir das schöne Städtchen angeschaut und uns noch mit einem Snack gestärkt hatten, ging es zurück. Abends gab es noch einen kleinen Absacker, der dann bis 2.30 Uhr dauerte. Anschließend mussten Susanne und Sabine aber nochmal unbedingt ins Internet und stellten fest, dass man nach einem gewissen Alkoholkonsum Schwierigkeiten hat, die richtigen Tasten zu treffen. ;-)

09 Dez. 2007 • Buenos Aires

Mittagessen in Bonanza
Rio Carapachay

Erholungstag im Tigre Delta

Heute ging es zum Glück etwas später los. Nach einer kurzen Busfahrt erreichten wir das Boot, das uns den Tigre runterschipperte. Wir bewunderten maßlos die wunderschönen Ferien- oder Wochenendhäuser, die direkt am Wasser standen.

Am Ziel angekommen, wurden wir in Kanus gesteckt und bekamen einen Crashkurs im Paddeln. Nachdem wir eine Stunde unterwegs waren und auch dem letzten der Magen knurrte, gab es endlich das langersehnte Asado. Wer sprach hier von Aktivtour? Nach dem Urlaub werden wir einige Kilos mehr mit nach Hause nehmen und das kommt nicht nur von den gekauften Souvenirs. ;-)

Danach durften wir in die langersehnte Hängematte. Aber unser Oh Sama (Spitzname von Nico, denn aufgrund seines kurzgeschorenen Kopfes und seines Rauschebartes ist eine gewissen Ähnlichkeit zwischen Nico und dem besagten Herrn nicht zu leugnen) trieb schon wieder zur nächsten Aktion an. Dietger, Annie und Susanne streikten: lieber Hängematte als Botanik!

Zum Schluss gab es noch Kaffee und Kuchen und dann wurde die Rückreise angetreten. Alle waren mal wieder sehr zufrieden mit einem weiteren gelungenen Tag.

10 Dez. 2007 • Buenos Aires

Cerro Campanario - Nico
Fahrt nach Pampa Linda - Rio Manso

Ankunft in Patagonien

Wir brachen heute schon in aller Hergottsfrühe auf. Es gab nicht mal einen "Flüssigwecker". Aber dafür wartete Patagonien auf uns.

Glücklich saßen wir dann im Flieger. Die Bedienung an Bord war äußerst zuvorkommend. Besonders Annie, Susanne und Sabine waren voll des Lobes über den hochgewachsenen Steward. Sie waren der Meinung, dass dieser Mann mit seinen blonden Haaren und blauen Augen besonders gut bei den argentinischen Damen ankommen müsste. Annie mit ihrer Erfahrung als Stewardess meinte dann noch, dass man aber damit rechnen müsse, dass er schwul sei. In dem Moment beugte er sich zu Susanne hinunter und fragte in akzentfreiem Deutsch woher wir denn kämen. Es muss nicht extra erwähnt werden, dass die Gesichtsfarbe der 3 Damen sich Richtung Purpur färbte….. :-)

Gegen 11:00 Uhr sind wir in Bariloche gelandet und in die Stadt gefahren, wo wir 2 Stunden zum spazierengehen und einkaufen hatten.

Dann fuhren wir weiter, diesmal Richtung "Circuito Chico", einer Straße am Nahuel Huapi See, wo es viel Schönes zu sehen gibt. Einen Stopp haben wir am Cerro Campanario gemacht, wo wir mit Sesselliften bis zur Spitze gekommen sind, um die grandiose Landschaft der Gegend zu genießen. Kalt war es schon, aber wunderschön vor allem….

Und dann fuhren wir weiter, um ein schönes Foto vom bekannten Llao-Llao Hotel zu machen.
Am späten Nachmittag fuhren wir nach Pampa Linda, am Mascardi See, wo wir die nächsten Tage verbringen werden….

11 Dez. 2007 • NP Nahuel Huapi

Wanderung in Pampa Linda - Falko
Pampa Linda

Wanderung mit 360 Grad-Ausblick

Die fruchtbare Ebene um Pampa Linda verlassend ging es heute bei perfektem Wetter mit Trekking-Guide Facundo, der auf Grund seiner deutschen Vorfahren sogar einen deutschen Pass besitzt, ohne jemals in Deutschland gewesen zu sein, aufwärts, immer dem schneebedeckten Gipfel des Cerro Tronador (3478m) entgegen.

Patagonischen Feuchtwald mit bambusähnlichen Gewächsen und Südbuchen durchquerend, erreichten wir einen Gletscherbach, der eiskaltes Wasser führte. Von der gegenüberliegenden Felswand startend zogen Kondore ihre Kreise. Bachüberquerung über einen Baumstamm - dann ging es nur noch steil bergauf durch dichten Wald und über teils matschig-glitschige Wege. Sabine entschloss sich, den steilen Weg nicht fortzusetzen; in Begleitung von Nico sah sie sich den Gletscher Castaño Overo von unten an und beobachtete sogar das Abbrechen größerer Eisstücke. Wir hingegen sahen zwar nichts abbrechen, doch der Cerro Tronador machte seinem Namen (Donnerberg) alle Ehre und donnerte bei jedem Eis-Abbruch.

Ausgerechnet unserem Guide passierte beim Versuch, ein Gruppenfoto zu schießen, ein Malheur: Behangen mit mehreren Fotoapparaten rutschte Facando im Matsch aus, besonders Susannes Kamera hatte es ziemlich erwischt, was diese sehr erzürnte. Hoffentlich ist sie (die Kamera) noch zu retten.

Nach Erreichen der Baumgrenze gab es allenfalls noch Gestrüpp, ansonsten reichlich Schnee. Windgeschützt auf einer Insel aus Vulkangestein inmitten von Schnee und mit einem 360-Grad-Blick über Andengipfel, ins Tal sowie den Castaño Overo-Gletscher machten wir unsere Mittagspause. Über unseren Köpfen kreisten Kondore. Auf die Fortsetzung der Wanderung zum Refugio Otto Meiling verzichteten wir wegen des Schnees (immerhin waren wir bereits von 900 bis auf knapp 1700 Höhenmeter gewandert) und traten den Rückweg an. Unterwegs trafen wir wieder auf Sabine und Nico, so dass wir gemeinsam Pampa Linda erreichten. 24 Kilometer waren das - wir waren erstaunt!

Unser Bier hatten wir uns also verdient (wahlweise gab`s auch Kaffee). Es ließ sich gut relaxen in der Sonne vor unserer Hosteria. Gut relaxen ließ es sich auch am Abend im Kaminzimmer bei reichlich Wein und Bier.

12 Dez. 2007 • NP Nahuel Huapi

Reiten in Pampa Linda - Bettina
Die Truppe am Ventisquero Negro

Ausritt vor grandioser Kulisse

An der nahegelegenen Pferdekoppel bekam jeder vom örtlichen Gaucho sein Pferd überreicht. Für Margot kein Problem, waren wir anderen durchaus etwas skeptisch. Die argentinischen Pferde jedoch scheinen mit Anfängern bestens klar zu kommen. Sie reihen sich selbst ein, laufen ganz ruhig hintereinander her und scheinen den Weg zu kennen. Meistens jedenfalls klappt das ganz gut. Kann aber auch passieren, dass ein Pferd nicht allzu gerne einen kalten Fluss durchquert oder man Mühe hat, das Pferd dazu zu bewegen, durch ein Matschloch zu gehen. Dietger jedenfalls erwies sich als der geborene Reiter (wir nannten ihn auch John Wayne). Er beherrschte sein schwarzes Pferd so gut, dass er sogar den Gauchos Konkurrenz machen könnte.

Durch dichten patagonischen Urwald, einige Male einen Fluss durchquerend und immer die grandiose Kulisse schneebedeckter Berge vor Augen erreichten wir nach zwei Stunden und einem letzten Aufstieg den Rand des Schwarzen Gletschers. Dieser sieht zwar irgendwie dreckig aus, ist es aber nicht, denn die Färbung ist auf das mitgeführte Geröll zurückzuführen. Annie und Nico rutschten die Geröllhalde hinunter bis direkt an den Rand des Schwarzen Gletschers. Oberhalb des Schwarzen befindet sich ein "richtiger" (weiss-blau-schimmernder) Gletscher. Bei strahlend blauem Himmel hatten wir einen prächtigen Blick. Prächtige Aussichten hatten wir auch auf dem Rückweg.

Nach einer Kaffepause auf der sonnigen Wiese vor unserer Hosteria machten die meisten noch eine kleine Wanderung zu einem nahegelegenen Wasserfall.
Am Abend sollten dann die Weinvorräte vernichtet werden - dieses Vorhaben konnte allerdings nicht vollständig in die Tat umgesetzt werden.

13 Dez. 2007 • San Martin de los Andes - NP Nahuel Huapi

Abendessen in San Martin de los Andes - Mike
7 Seen Route

Fahrt durch die 7-Seen-Route

Heute begann unser Tag früh am Morgen. Nach dem letzten Frühstück in Pampa Linda fuhren wir pünktlich um 8:00 Uhr los Richtung San Martín de los Andes, Richtung Norden.

Der Tag begann schön am Morgen, aber von km zu km zog es sich mehr zu und als wir am Strand vom Nahuel Huapi See angehalten haben, um die Myrthenbäume zu sehen und kurz ins Wasser zu springen, war es schon fast total bewölkt, kalt und windig.

Danach sind wir weiter nach Villa La Angostura gefahren, wo wir einkaufen gegangen sind, um auf der Fahrt ein Picknick zu machen. Leider mussten wir das Picknick in unserem Minibus machen, weil es genau dann anfing zu regnen als wir Villa La Angostura verlassen haben und in die 7-Seen-Route eingebogen sind. Und die ganze Fahrt hat es geregnet…… :-(

Am Nachmittag kamen wir in San Martín de los Andes an. Dort haben wir unsere Sachen im Hotel deponiert und sind dann noch ein bisschen durch die Stadt spaziert. Am Abend haben wir uns wiedergetroffen, um gemeinsam essen zu gehen.

Früh sind wir schlafen gegangen, früh, sehr früh beginnt unser morgiger Tag….

14 Dez. 2007 • San Martin de los Andes - Pucón

Christels Geburtstag
Thermalbad in Pucon

Über die Anden nach Chile

Der Wecker klingelte um 4:30 Uhr, schnell noch einige Medialunas und Kaffee eingeworfen und los ging es mit dem "komfortablen" öffentlichen Schlafbus zur chilenischen Grenze.

In der argentinisch-chilenischen Grenzstation am Fuße des Lanin Vulkans ging es militärisch-bürokratisch zu. Nachdem wir namentlich aufgerufen wurden, erhielten wir 3 Stempel in den Pass, wärmten unseren Po noch am Kamin und setzten unsere Fahrt nach Chile fort - in unserem Mercedes Benz, der wahrlich seine besten Tage schon gesehen hatte.

Gegen Mittag sind wir in Pucón angekommen. Und die Begrüßung hätte nicht schöner sein können: strahlend blauer Himmel und freie Sicht auf den Vulkan Villarica. Und im Hostel haben wir Christel erstmal richtig zum Geburtstag gratuliert. Unser Osama (Nico) hat sogar eine Schwarzwälder Kirschtorte und Sekt aufgetrieben. Dann gingen wir ins Zentrum, um Millionen chilenische Pesos zu wechseln/ziehen und die Einkäufe für unseren morgigen Tag auf dem Vulkan zu machen. (NEIN! Kein Bier und Wein, sondern wirkliche Energiespender!!!)

Am Nachmittag entschieden sich die meisten von uns, einen ruhigen Tag in den Thermalbädern von Huife zu verbringen. Falko entschied sich für Radfahren, Susanne für shoppen, was sonst? Unser Tag endete mit Pizza und Bier in der Stadt. Morgen erwartet uns der Villarica!

15 Dez. 2007 • Pucón

Villarrica Vulkan Besteigung
Ojos de Caburgua

Villarica Besteigung und Versehrtenprogramm

In unserer Astronauten-Ausrüstung stiegen Falco, Dietger, Margot, Susanne, Bettina und Annie mit unseren Guides German, Oscar und Marcos in den Bus. Schon am Vulkan haben wir die ersten Gehversuche unserer professionellen Vulkanbesteigung bis zum Lift absolviert. Dieser brachte uns auf 1800m, damit verblieben uns noch 1000m, um zum Hexenkessel und zu einem grandiosen Ausblick zu gelangen. Mit Eispickel, Helm und Steigeisen ging es im Zick Zack den weißen Berg hinauf. Nach 3 1/2 Stunden erreichten wir den Krater, wo der Teufel seine Suppe kocht. Leider gab es keine Lava zu sehen, aber das unheilvolle Grollen und die aufsteigende Schwefeldämpfe waren sehr beeindruckend. Das Königswetter zeigte uns eine hervorragende Fernsicht auf die Vulkane der Anden. Alte Bekannte zeigten sich von der schönsten Seite: Lanin, Tronador und Osorno.
Dann gings bergab, aber nicht auf normale Art und Weise, sondern als eine lange und lustige Schlittenfahrt auf unseren Hintern. Margot erwies sich als Racing Queen, Bettina legte die gefährlichsten Stunts hin und Falco erwies sich als Pistensau schlechthin.

Währendessen haben Christel und Sabine lange und schön geschlafen…. dann ganz entspannt gefrühstückt… und später haben sie eine gemütliche kleine Wanderung zu den Ojos de Caburgua Wasserfällen gemacht. Der kleine Spaziergang erwies sich als eine 4 1/2 stündige Mammut Tour, aber der Ausblick auf die romantischen Wasserfälle entschädigte für alles.

Am Abend gab es für alle Thermal Baño Naturale mit gut 40º heißem Wasser.

16 Dez. 2007 • Puerto Montt - Pucón

Osorno Vulkan - Sabine
Saltos de Petrohue - Annie, Susanne und Margot

Herrlicher Tag am Vulkan Osorno

Heute begann unser Tag mit einer 4-stündigen Fahrt nach Puerto Varas. Gleich am Anfang haben die Japaner einen Stopp am Villarica See gemacht, um die letzten Fotos vom Villarrica Vulkan und Pucón zu machen.

Dann gings weiter mit unserem Minibus am Villarrica See entlang, dann auf die Autobahn…. und viel wurde geschlafen….. bis der Vulkan Osorno erschien…. und dann der Llanquihue See. Ein wunderschöner Tag nochmal, klarer Himmel, Wärme….

In Puerto Varas haben wir unser Mittagessen in einem wunderschönen Restaurant am Strand vom See gemacht und sehr gut gegessen. Einige wollten schon am Strand bleiben und ins Wasser springen, aber wir sind weiter zu den Saltos de Petrohue gefahren, um einen Verdauungsspaziergang durch eine wunderschöne Landschaft mit klaren blau-türkis farbigen Stromschnellen und Flüssen zu machen.

Dann fuhren wir weiter nach Puerto Montt, wo wir am Abend angekommen sind. Und alles war zu, fast alles..

17 Dez. 2007 • Puerto Montt

Mittagessen in Puerto Montt
Los gehts auf der Navimag - Dietger, Susanne und S

Los geht's auf die Navimag

Nach einer langen Nacht für viele, begann unser Tag in Puerto Montt mit grauem Himmel. Nach dem Frühstück sind wir zum Hafen gefahren, um dort den Check-In zu machen. Dort haben wir auch erfahren, dass das Schiff mit Verspätung ankommen würde, also mehr Zeit zum shoppen!!!!

Nach dem Check-In sind wir nach Puerto Angelmo, dem Fischerhafen, gelaufen und dort haben wir den Fischermarkt gesehen. Dann hat jeder Zeit gehabt, um die letzten Einkäufe zu machen und noch eine Runde in Puerto Montt, am Pazifik, zu drehen.

Am Mittag haben wir uns wieder in Puerto Angelmo getroffen, um dort gemeinsam in einer der typischen "Cocinerias" essen zu gehen. Frischer Fisch und Meeresfrüchte wurden gekostet….

Und dann gings langsam weiter zum Passagier-Hafen und auf die Navimag. Im Schiff haben wir unsere Sardinendosen kennengelernt und haben angefangen, uns mit unserem Heim der nächsten 4 Tage und den anderen Leuten anzufreunden.

Unsere Fahrt zum Süden, zum extremen Süden, auf der Navimag hat angefangen….

18 Dez. 2007 • Patagonische Fjorde

Hier wird gedopt - Annie
Auf der Navimag

Wo sind die Wellen?

Unser Tag hat mit Schreien angefangen, "Good Morning….Frühstück!!", aber einige haben trotzdem weitergeschlafen….

Mit schönem Wetter ging unsere Fahrt weiter. Wir haben den Tag auf dem Deck genossen - mit Sonne, Wärme und vielen netten Mitfahrenden, mit denen wir angefangen haben, Erlebnisse auszutauschen. Ein ruhiger Tag, unser erster Tag auf dem Schiff, unsere ersten Pisco Sour, Schach, lesen, Siesta, PILLE!!! Heute geht es auf das offene Meer und alle haben mit Tabletten gegen Seekrankheit vorgesorgt. Ganz ruhig und ohne Wind sind wir langsam auf das offene Meer hinausgefahren, durch das Nichts, durch wunderschöne Landschaften, einige hatten ein bißchen Angst, aber alle mit guter Laune.

Und um 17:00 Uhr geht es los mit den Pillen, alle haben ihre Dosis genommen, noch etwas gegessen und dann plötzlich fiel einer nach dem anderen ins Bett. Viel mehr kann man nicht erzählen, es war ein schöner ruhiger Tag, wir haben uns entspannt und sind früh ins Bett gegangen….

19 Dez. 2007 • Patagonische Fjorde

Bingoabend
Durch die chilenischen Fjorde

Ein langer Tag

Nach einem langen Tag sind wir noch einmal früh mit Schreien aufgestanden ;-), aber es hat sich gelohnt, weil die Nacht ist ziemlich ruhig gewesen und wir haben super geschlafen.

Und gleich begannen wir die schöne Landschaft zu genießen: Puerto Eden, das Schiff von Kapitän Leonidas, die English Narrow, Berge, Wasserfälle, Schnee, alles war wunderschön. Ein bisschen frischer ist es geworden, auch etwas bewölkt und ab und zu ein bisschen Regen, aber wir hatten eigentlich nochmal super Wetter gehabt. Und die Getränke begannen zu erscheinen und alle wurden glücklicher, entspannter.
Und das war gut, weil am Abend gab es sogar eine Party: Bingo und Disko an Bord! Bis spät wurde gefeiert und gelacht - wir haben viel Spaß gehabt und einen angenehmen Tag verbracht.

20 Dez. 2007 • Valparaíso - Puerto Natales

Ankunft in Puerto Natales
Aufs Land

Ankunft in Puerto Natales

Früh am Morgen gabs nochmal Schreie, dieses Mal, um einen Gletscher anzuschauen! Danach Frühstück, Gepäck einpacken und dann waren wir schon fast in Puerto Natales, unserem Ziel. Wieder festes Land unter den Füßen, nach 3 Tagen auf dem Schiff, 3 sehr interessanten und schönen Tagen auf der Navimag.

Nach dem Mittagessen sind wir von Bord gegangen und direkt zum Hostal gefahren, um unsere Sachen dort zu deponieren. Dann ging es gleich weiter zum Supermarkt: einkaufen für die nächsten Tage im Park, dann alles vorbereiten für die Wanderung, Zelte, Rucksäcke, mhhhh… das wiegt zu viel, ne, besser ich lass das hier, naja, hat lang gedauert, aber trotzdem hatten wir noch Zeit, um eine Runde durch die Stadt zu machen und sogar noch einige Souvenirs einzukaufen.

Anschließend gingen wir alle zusammen essen. Das letzte gute Essen für viele! Dann sind wir früh ins Bett, weil es morgen für alle sehr früh los geht - in den Nationalpark Torres del Paine!!!!!

21 Dez. 2007 • Nationalpark Torres del Paine - Puerto Natales

Grey Gletscher
Campingplatz Paine Grande - Falko und Annie

Nationalpark Torres del Paine

Heute begann unser Tag schon sehr früh. Ein langer Tag mit viel "Action". Gegen 8:00 Uhr standen wir am Grey See - mit Eisbergen und viel Wind…..
Im Schiff war für ein paar Minuten alles Ok, bis die Wellen begannen und das Schiff sich zu einem U-Boot verwandelte. Viel mehr gibt es nicht zu erzählen, nur dass es ein paar grüne Gesichter gab…

Am Grey See hat sich die Gruppe geteilt: einige (Susanne, Betiana, Margot, Annie, Falko, Dietger und Nico) sind ausgestiegen, um 3 Tage im Nationalpark zu wandern, die anderen (Sabine, Christel und Mike) sind im Schiff geblieben, um den Gletscher zu besuchen. Danach sind sie weiter zum Salto Grande (großer Wasserfall) und schließlich wieder zurück nach Puerto Natales. Am nächsten Tag geht es weiter nach Punta Arenas!

Die Wanderer haben sich von der Schiffahrt erholt und sind nach einer kurzen Essenspause zum Ausichtspunkt des Grey Gletschers gelaufen: GRANDIOS!!!! Dann ging es weiter am Grey See entlang bis zum Campingplatz Paine Grande, wo wir früh angekommen sind. Zu sehen gab es den wunderschönen Pehoe See und die Hörner im Hintergrund. Abends wurden leckere Nudeln gekocht und der Tag sehr schön beendet.

22 Dez. 2007 • Nationalpark Torres del Paine - Puerto Natales

Pinguine in Seno Otway
Los Cuernos

2. Wandertag / Pinguine in Seno Otway

Heute sind die Wanderer mit gutem Wetter aufgestanden. Wir haben die Zelte abgebaut, gefrühstückt und langsam begann das Wetter schlechter zu werden mit Wind und Regen.
Als wir 2 Stunden später im Campamento Italiano ankamen, war das Wetter schon sehr schlecht, kalt und windig, viele Wolken, Regen und leider konnten wir im Französischen Tal nicht viel sehen, na ja, trotzdem ist die gute Laune geblieben….
Als 2 Stunden später das Wetter immer noch schlecht war, wurde von allen außer Susanne und Nico eine Entscheidung getroffen - lasst uns mal in den Hütten gemütlich schlafen!!!!
Die Entscheidung war gut, gut wurde geschlafen und außerdem ist die Sonne noch einmal durch die Wolken erschienen, es gab keinen Wind mehr und in den gemütlichen Hütten wurde lecker gegessen: Nudeln!

Der andere Teil der Gruppe ist heute früh mit dem öffentlichen Bus nach Punta Arenas gefahren. Sie hatten Zeit, durch die südlichste Stadt des Kontinents zu spazieren, viele Denkmäler und alte Häuser zu sehen, bevor sie am Nachmittag zu der Pinguin Kolonie in Seno Otway gefahren sind. Viele süße Pinguine konnten beobachtet und fotografiert werden - es war ein Erlebnis!!
Zurück in der Stadt haben Sabine und Christel noch den Palacio Sara Brown besucht, bevor lecker Essen gegangen wurde.

23 Dez. 2007 • Nationalpark Torres del Paine - Punta Arenas

Die Wanderer und die Torres del Paine
Friedhof in Punta Arenas

An den Torres / Fuerte Bulnes

Die Wanderer haben gut geschlafen und sich auf einen langen Tag vorbereitet… aber dieser Tag hat einen Preis: die Torres del Paine.
Vom Campingplatz Cuernos sind wir am Nordenskjöld See entlang 3 Stunden unter blauem Himmel gelaufen. An einer kleinen Lagune haben wir eine Pause gemacht und viel gegessen, bevor wir weiterlaufen mussten, diesmal hoch, hoch-hoch, bis zum Refugio Chileno. Dort haben wir die Entscheidung getroffen, weiter bis Campamento Torres zu laufen, um dort, am Fuße der Torres, unsere Zelte aufzuschlagen. Der Tag war aber so schön und wir waren so motiviert, dass wir 1 Stunde später schon am Aussichtspunkt der Torres standen, mit super Blick und angenehmer Temperatur. Lange sind wir geblieben, haben uns mit Suppe gewärmt und sind dann glücklich zum Campingplatz zurückgelaufen.

In Punta Arenas wurden Sabine, Christel und Mike gegen 11:00 Uhr vom Hotel abgeholt und an der Magallanstraße entlang zuerst zum Mittelpunkt Chiles und dann zum Fuerte Bulnes, wo die Kolonisierung Chiles begann, gefahren.
Auf dem Rückweg vom Fort entdeckten sie doch tatsächlich einen See-Elefanten auf einem großen Stein. Dann besuchten sie den Friedhof und als sie wieder ins Zentrum kamen, beim Magallan-Denkmal, gab es noch eine chilenische Volkstanzaufführung. Später sind sie alle zurück nach Puerto Natales gefahren.

24 Dez. 2007 • El Calafate - Nationalpark Torres del Paine

Adios Torres del Paine!!!
Weihnachts Abendessen in El Calafate

Weihnachten in El Calafate

Heute sind alle früh aufgestanden - Treffpunkt war im Nationalpark, an der Hosteria las Torres. Gegen 9:00 Uhr waren dann beide Gruppen da, die ganze Familie wieder zusammen. Und Geschichten und Erfahrungen wurden getauscht, leider keine Unterwäsche… :-)

Unsere Fahrt zur Grenze begann mit vielen Fotostopps: Guanacos, Strauße, die Torres del Paine. Nochmal ein herrlicher Tag, leider mussten wir den Nationalpark verlassen….An der Grenze haben wir eine Mittagspause gemacht und die Wanderer sind schnell zurück zum Fleischgeschmack gekommen. Dann ging es weiter mit der Bürokratie der Grenze und mit der Fahrt durch die Steppe. Eine lange Fahrt, bei der die meisten geschlafen haben; eigentlich war der einzige, der nicht geschlafen hat, der Busfahrer….

Und am Nachmittag sind wir in El Calafate, am Argentino See, angekommen. Nach einem Spaziergang und einer intensiven Dusche glänzten alle für das Weihnachts-Abendessen. Sehr lecker wurde gegessen und getrunken - unter anderem patagonisches Lamm. Und einige hatten danach noch die Energie, in einer Disko weiterzufeiern.

25 Dez. 2007 • El Calafate

Perito Moreno Gletscher - Bettina und Sabine
Schifffahrt am Perito Moreno Gletscher - Susanne

Ausflug zum Perito Moreno Gletscher

Nach einer langen Nacht mal wieder ausschlafen. Abfahrt 12:00 Uhr durch endlose Weite, am Argentino See entlang, und am Horizont die Berge/Anden. Mit einem Bötchen sind wir über den glatten See gefahren. Ca. 1 Stunde sind wir an der nördlichen Abbruchkante gewesen. Ein wunderschöner Tag, ein grandioser Gletscher, keine großen Wellen, atemberaubend…
Danach gab es als Steigerung ein Picknick an der südlichen Seite, mit kalbendem Gletscher als Dessert, ohne Worte… Und Siesta wurde auch gemacht unter der Sonne und mit Blick auf den Perito Moreno Gletscher.
Zum Abschluss durften wir die Aussicht von den Balkonen genießen. Der Blick von oben war noch einmal unglaublich schön….

Am Abend gab es Zeit zum Shoppen in El Calafate, alle nahmen diese Gelegenheit war und viel wurde gekauft….das Konsumfieber stieg in der Gruppe. Als Abschluss für diesen Supertag gab es ein leckeres Essen…

26 Dez. 2007 • El Calafate - Nationalpark Torres del Paine

Pause in La Leona - Bettina füttert Lola
Wanderung zum Cerro Torres - Falko und Annie

Fritz, wir sind da

Wieder liegt ein aufregender und anstrengender Tag vor uns. Heute verlassen wir mit unserem Minibus Calafate in Richtung El Chaltén. 5 Stunden Fahrt durch Patagoniens staubige, unermesslich weite Steppe. Steinwüste, Savanne und ausgedörrte Flusstäler prägen das Bild des Patagonischen Hochlands im Zentrum der Provinz Santa Cruz.
Während der Fahrt trafen wir auf Steppenbewohner wie Guanacos, Pampahasen und sogar ein Rudel Strauße kreuzte unseren Weg. Nach 2 Stunden machten wir einen Stopp im Hotel de Campo La Leona. Hier wurden wir mit hausgemachten Köstlichkeiten und gutem Kaffee verwöhnt. Ein kurzer Besuch bei den zwei süßen Zöglingen Sophie ( das Lamm ) und Lola ( das Guanacobaby ) hinter dem Haus ließen wir uns natürlich nicht entgehen. Vor allem Lola mit ihrem weichen Fell und ihren braunen Augen berührte unsere Herzen.

Frisch gestärkt fuhren wir weiter. Zwischendurch machten wir noch auf dem bekannten Argentinischen Highway Route 40 eine lustige Fotosession irgendwo im Nichts. Nach der Ankunft in unserem Hotel nahmen wir ein kräftiges Mittagessen zu uns und besprachen den weiteren Tagesablauf. Falko, Nico und Annie gingen auf die 5 stündige Wanderung zum Lago Torre. Der Rest unserer Gruppe entschloss sich, die Wasserfälle Chorillo del Salto ganz in der Nähe von El Chaltén zu besuchen. Am Abend trafen wir uns zum gemeinsamen Essen im Hotel.

27 Dez. 2007 • El Chalten

Wanderung zum Cerro Fitz Roy
Laguna Capri

Ausflug zum Fitz Roy

"Cerro Fitz Roy" ( Chalten H: 3405m ), das war unser großes Ziel für heute. Gleichzeitig war dies unsere letzte gemeinsame Bergwanderung in diesen Ferien. Mit dem Bus ging es zum Ausgangspunkt El Pilar. Unser ortsansässiger Guide erklärte uns die Wanderroute und schon ging es los.
Anfangs in langsamem Tempo durch den Wald. Im Schatten der imposanten Türme des Fitz Roy Massivs wanderten wir 2 Stunden zum Rio Blanco. Das Wetter wechselte sich fast minütlich ab. Regen, Sonne, starke Winde….

Bis zu diesem Zeitpunkt war es noch nicht klar, ob wir bis ganz nach oben wandern können und die Torres und den Fitz Roy überhaupt zu Gesicht bekommen würden. Am Fuße des letzten steilen Stücks hinauf zum Massiv legten wir eine Pause ein und teilten uns erneut in 2 Gruppen auf.

Da die Kräfte langsam nachließen, entschieden Christel, Sabine, Susanne und Margot sich jetzt schon gemütlich auf den 3 stündigen Rückweg zu machen. Nico führte sie noch zu der wunderschönen Lagune Capri. Im Hintergrund des stahlblauen Bergsees der Fitz Roy, der sich inzwischen geöffnet hatte und sich uns in seiner ganzen wunderschönen Pracht zeigte.

Für Falko, Dietger, Annie und Bettina ging es mit dem Bergführer 1,5 Stunden hinauf zum Lago des los Tres, von wo aus man einen atemberaubenden Blick auf den Gletscher hatte. Die Anstrengung hat sich gelohnt, wieder einmal hatten wir das perfekte Wetter und staunten über die unglaubliche Schönheit, die sich uns darbot. Für manche war es das Highlight schlechthin dieser Reise. Leider mussten wir nach 30 Minuten schon wieder runter. Vor uns lag der 3 stündige Abstieg nach El Chaltén. Eine kurze Ruhepause, um die müden Knochen zu pflegen legten wir vor dem Abendessen noch ein. Um 8:30 Uhr trafen wir uns alle, um gemeinsam zu Abend zu essen.

28 Dez. 2007 • Ushuaia - El Chalten

Flughafen El Calafate - Falko
Flug nach Ushuaia

Auf dem Weg zum Ende der Welt

Heute war Reisetag und zwar ging es von El Chaltén nach Ushuaia. Unser Minibus holte uns um 11.30 Uhr in El Chaltén ab und wir fuhren zurück nach El Calafate und von dort flogen wir weiter nach Ushuaia. Da wir die Strecke bereits vor 3 Tagen gefahren sind und die Landschaft sich eher monoton zeigt - Steppe eben - schliefen die meisten während der 3-stündigen Fahrt. Nur zum Zwischenstopp auf der Estanzia Leona wachte die gesamte Mannschaft auf, sei's wegen Guanaco Lola, Schaf Sophia oder einfach nur dem Hunger wegen.

Am Flughafen in El Calafate verabschiedeten wir uns auch von unserem Reisebegleiter-Lehrling Michael (er flog bereits nach BA) und wünschen ihm viel Erfolg für seine erste von ihm geleitete viventura Reise.

Der kleine Flughafen in El Calafate ist dem enormen Touristenstrom gar nicht mehr gewachsen und platzt aus seinen Nähten. Passagiere drängten sich auf wenig Platz. Wir warteten… länger als geplant, und so kamen wir hungrig und mit 2-stündiger Verspätung in Ushuaia an. In Ushuaia hatten wir dann nur noch Zeit, um im Restaurant "Nautico" Abend zu essen. Die Ausgehfreudigeren und Trinkfesteren von uns setzten den Abend dann noch im Irish Pub "Dublin" fort, aber da war ich schon gemütlich im Bett…..

29 Dez. 2007 • Ushuaia

Kanus in NP Tierra del Fuego - Dietger
NP Tierra del Fuego

Sonnenbrand auf Feuerland

Der heutige Tag war vollgepackt mit Feuerland-Aktivitäten und das Wetter meinte es - wie immer - gut mit uns.

Morgens um 10.00 Uhr fuhren wir mit Minibus und lokalem Führer Fako in den Nationalpark Feuerland. Wir zogen Gummistiefel, -hose und Schwimmweste über und paddelten dann mit zwei Kayaks los. Christel dokumentierte unsere sportliche Morgenübung vom Lande aus mit der Kamera.
Sport macht hungrig und so kann man sicherlich unsere Freude verstehen, als uns nach dem Paddeln ein Super-Mittagessen (Grillfleisch, Rotwein und sonstige Leckereien) im hübschen Ambiente vorgesetzt wurde.

Nach der Mittagspause waren alle gestärkt, bester Laune und der Rotwein zeigte auch seine Wirkung… Es schloss sich eine Wanderung entlang des Beagle-Kanals an. Die Wanderung dauerte etwa drei Stunden und führte uns vorbei an spektakulären Buchten, muschelreichen Stränden, Mooslandschaften, führte uns über kleine Bäche und in verwunschene Wälder (die angeblich an Szenen aus "Herr der Ringe" erinnern).
Man muss betonen, dass uns die Sonne den gesamten Tag begleitet hat. Angeblich ist das eher eine Seltenheit… aber wir sind es ja schon gewöhnt, dass uns das Wetter verwöhnt.

Um 7.00 Uhr abends verließen wir den Nationalpark Feuerland und es ging zurück ins Hotel. Wer Lust hatte konnte gleich im Anschluss wieder losziehen zum Biber gucken … und zuschauen, wie die Biber sich abends aus ihren Höhlen schleichen. Tatsächlich wurde ein Biberpaar gesichtet und ausgiebig beobachtet. Danach gab's Lagerfeuer und Eintopf - romantischer und uriger geht es wohl kaum.

Wer nicht bei den Bibern dabei war, blieb in der Stadt, aß Krabben, ging Shoppen oder auf einen Drink. Jedem das Seine und am Ende waren alle zufrieden…

30 Dez. 2007 • Ushuaia - Buenos Aires

Schifffahrt am Beagle Kanal
Ushuaia

Letzter Tag in Patagonien

Heute sind wir früh aufgestanden, 1 Stunde früher wegen Zeitverschiebung, 1 Stunde weniger Schlaf und in vielen Gesichtern konnte man dies sehen.

Nach dem Frühstück sind wir zum Hafen gelaufen, wo unsere Yacht auf uns wartete. Am Anfang waren viele skeptisch (Erinnerungen an die U-Boot Fahrt auf dem Grey See), aber als die Flasche Rotwein um 10:00 Uhr geöffnet wurde (eigentlich war es 9:00 Uhr alte Zeit!!!!) und wir ganz gemütlich und in Ruhe durch den Beagle Kanal fuhren, entspannten sich alle und genossen die Landschaft. Und vor allem haben wir es genossen, als die Seelöwen und Vögel auf den Felsen erschienen und Pinguine vorbeischwammen… An der Leuchtturminsel sind wir auch vorbei gefahren, bevor die Yacht den Kurs nach Ushuaia wieder aufnahm.

In Ushuaia sind wir Essen gegangen und dann gab es noch viel Zeit zum shoppen. Erst am späten Nachmittag haben wir uns im Hotel wieder getroffen und sind zum Flughafen gefahren.
Der Flug hat sich nochmal verspätet, dieses Mal nicht so lange, aber im Hotel in Buenos Aires sind wir erst gegen 2:00 Uhr morgens angekommen. Bei 28ºC….

31 Dez. 2007 • Buenos Aires - Buenos Aires

Buenos Aires - Obelisk
Plaza de Mayo - Kathedrale

Letzter Tag des Jahres, Silvester in Buenos Aires

Am heutigen Tag haben wir alle Freizeit gehabt. Ein Tag zum Spazierengehen, letzte Einkäufe machen, ausschlafen, usw. Jeder hat gemacht was er wollte. Alles bei 38º C, mit blauem Himmel.

Die Stadt war ziemlich leer - viele sind schon zur Küste gefahren, um dort Silvester zu feiern, viele arbeiteten heute nicht, viele haben schon ihre Sommerferien begonnen. Trotzdem hatten wir genug zu tun, die letzten Sachen von unseren Einkaufslisten zu streichen, noch einen leckeren Kaffee in einem traditionellen Cafe in der Stadt zu trinken, Musik zu hören, bestimmte Orte wieder zu besuchen, Eis zu essen - genug zu tun bis zum Abendessen, zu dem wir uns alle nochmal trafen, um gemeinsam Essen zu gehen.

Und nach dem Essen, in Puerto Madero, an der Puente de la Mujer (Brücke der Frau), trafen wir uns wieder mit den Leuten vom viventura Büro, um gemeinsam das Jahr zu beginnen, am Fluss, mit einem großen Feuerwerk.

01 Jan. 2008 • Madrid

Flug nach Madrid
Flughafen Buenos Aires

Bye, bye Argentinien

Und heute geht die Reise zu Ende, der letzte Tag in Buenos Aires, der letzte Tag in Argentinien, in Südamerika…

Nach einer langen und lustigen Nacht in Puerto Madero haben einige noch lange Gesichter und manche schlafen noch beim Laufen. Uns geht es gut, es war schön gestern Abend und obwohl viele noch länger bleiben würden, gibt es schon keine Zeit mehr.

Noch ein bisschen spazierengehen, packen und gegen Mittag geht es los zum internationalen Flughafen. Dort haben wir uns verabschiedet und vorbereitet für einen langen Flug, den Flug nach Hause.