Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

24 Okt. 2007 • Frankfurt - Buenos Aires

Aerolineas Argentinas
Plaza de Mayo mit Präsidentenpalast

Und auf nach Patagonien!

Direkt nach dem Fruehstueck ging es heute zum nationalen Flughafen in Buenos Aires. Von dort flogen wir um 10.50 nach Bariloche. Nach gut 2 Stunden Flug landeten wir am etwas ausserhalb gelegenen Flughafen, wo bereits das Viventura-Mobil auf uns wartete. Nach einem kurzen Aufenthalt im eher touristisch gepraegten Bariloche fuhren wir mit dem Viventura-Mobil in teil "atemberaubender" Geschwindigkeit zu einem Aussichtsberg, dem Cerro Campanario. Von dort hat man einen sehr schoenen Blick ueber den Nationalpark Nahuel Huapi. Bevor es dann ueber Schotterpisten zu unserem Hotel, dem Pampa Linda ging, machten wir noch eine kleine Rundreise durch die Seenlandschaft. Dabei erfuhren wir auch, dass es hier Rehe gibt, die nur 50 cm gross sind, Geraeusche machen wie Schafe und wenn man sie erschreckt, fallen sie tod um. Glaubt ihr nicht? Da hilft nur: Viventura Patagonien buchen! Auf dem Weg nach Pampa Linda hielten wir noch an einer Stelle an, an der es ein herrliches Echo gab, dass sogar Deutsch konnte. Als wir gegen 20.30 Uhr in Pampa Linda ankamen waren wir beeindruckt: Ein wunderschoen gelegenes Hotel, inmitten unberuehrter Natur und einem grandiosen Blick auf den gletscherbedeckten Berg Tronador.

Danke Daniel für den schönen Bericht!

25 Okt. 2007 • Buenos Aires - Buenos Aires

Willkommensessen in Puerto Madero
Der Obelisk

Ankunft in Buenos Aires

Doris, Els, Heike, Dirk, Manfred, Franz, Roger und Ulrich sind früh am Morgen am internationalen Flughafen von Buenos Aires angekommen. Nico, der Reiseleiter, wartete schon im Flughafen auf die Gruppe und dann sind wir zum Hotel im Zentrum gefahren. Im Hotel haben wir unsere Sachen deponiert und sind dann frühstücken gegangen. Im Café erschien Ernst-Peter, der auf den Anfang der Reise nicht warten konnte und schon ein Flugzeug früher genommen hatte :-)

Mit gut 25ºC und blauem Himmel begann unser Tag. Eine Citytour durch die ältesten Stadtviertel Buenos Aires wartete auf uns. Wir sind zur Avenida 9 de Julio gelaufen, wo der Obelisk steht, und dann ging es weiter zur Plaza de Mayo, um das Regierungsgebäude und die Kathedrale anzugucken. Dann sind wir nach Puerto Madero gelaufen, wo unser Willkommensessen mit Mitarbeitern vom viventura-Büro stattgefunden hat. Das Menü: Fleisch in Mengen. Und langsam wurde der Himmel grau. Und als wir mit dem Mittagsessen fertig waren und nach La Boca gefahren sind, begann es zu regnen, viel, sehr viel. Wir sind zu einem traditionellen Café gegangen, um etwas zu trinken und uns vor dem Regen zu schützen, aber es regnete weiter, immer noch sehr viel. Trotzdem haben wir Caminito, die Straße der bunten Häuser besucht und sind mit dem öffentlichen Bus nach San Telmo gefahren, dem Stadtviertel der Antiquitäten. Und es regnete…. wir sind zurück zum Hotel gegangen, um uns auszuruhen….und es regnete weiter….

26 Okt. 2007 • Buenos Aires

Mate-Pause in Palermo - Els
Recoleta Friedhof

Fahrradtour in Buenos Aires

Der Tag begann gemütlich. Treffpunkt war erst um 9.45Uhr. So konnten wir den Start in den Tag ohne Eile angehen.

Nach einem kleinen Spaziergang kamen wir an den "Plaza del Congreso". Dies ist der Nullpunkt von Argentinien. Das bedeutet, von hier werden alle Entfernungen gemessen. Nach Feuerland sind es? Egal. Diese Entfernung werden wir ganz sicher noch mitbekommen.

Hier treffen wir auch Raphaela. Sie will heute mit uns die Stadt mit dem Fahrrad erkunden. Immer wieder legen wir kleine lohnende Pausen ein. So kamen wir z.B. am Wohnhaus der Perons (wer kennt nicht Evita) oder an dem ehemaligen Wohnhaus Maradonas vorbei. Raphaela konnte uns immer wieder kleine Anekdoten oder interessantes zur Geschichte erzählen. Eine größere Pause legten wir an einem See bei Palermo ein. Hier gab es unseren ersten Mate-Tee in diesem Urlaub. Ein bitteres Vergnügen. Jedoch hatte uns Rahpaela zum Ausgleich einen Schokokeks mit Karamellfüllung (Alfajor) mitgebracht. Eine gelungene Kombination! Unseren zweiten größeren Stopp legten wir am Friedhof von Recoleta ein. Dieser besteht nur aus Mausoleen und ist den Adligen und verdienten Persönlichkeiten (Präsidenten, etc.) vorbehalten. Hier hatten wir etwas Zeit zur freien Verfügung zum Kirche anschauen, auf einen Künstlermarkt bummeln oder einfach nur gemütlich 1 Glas Bier trinken. Nach argentinischer Zeit -also 10 min zu spät- trafen wir uns wieder. Geht die Mentalität uns schon ins Blut? Auf dem Rückweg konnten wir nochmals das Abenteuer "Großstadtdschungel auf dem Fahrrad" erleben. Ein einmaliges Erlebnis!

Jetzt freuen wir uns auf ein Glas Wein und ein gutes Essen, das es später bei der Tangoshow sicher noch geben wird. Allzu spät wird es heute aber nicht werden, denn morgen geht es nach Uruguay und der Treffpunkt ist wesentlich früher als heute.

27 Okt. 2007 • Buenos Aires

Rio de la Plata - Heike, Franz und Ulrich
Leuchtturm in Colonia

Ein wunderschöner Tag in Uruguay

Heute früh fuhren wir zum Hafen, um mit der Fähre nach Uruguay zu fahren. Unser Ziel: Colonia del Sacramento, an der anderen Seite des Flusses. Nach einer kurzen Fahrt erreichten wir Colonia, eine hübsche, ruhige Kleinstadt am braunen Rio de la Plata. Wir sind essen gegangen und dort haben wir sie kennengelernt: sie war blond und jung und langsam wurden wir auf sie aufmerksam.

Nach dem Mittagsessen hatten wir ein bisschen Zeit, um eine Runde am Ufer des Rio de la Plata zu drehen. Wärme, Sonne und klarer Himmel haben uns begleitet. Und dort haben wir sie noch einmal gesehen - ihre Schönheit und Größe haben mehr als einen überrascht. Danach machten wir eine Citytour durch Colonia, um die wichtigsten Gebäude der Stadt zu betrachten. Durch die wunderschöne Altstadt sind wir auch gelaufen, aber viele konnten sich nicht konzentrieren, als sie noch einmal erschien. Patricia war ihr Name und sie glänzte unter die Sonne. Und als wir die Citytour beendet hatten, traute sich einer und entschied sich, sie zu suchen und von ihr einen Kuss zu verlangen…. Und es war nicht nur einer, sondern viele, die sie haben wollten….Patricia, das leckere urugayische Bier…

Danach sind wir zum Hafen gefahren, um die Fähre zurück nach Buenos Aires zu nehmen.

28 Okt. 2007 • Buenos Aires

Carapachay Fluss - Tigre
Relaxen im Tigre Delta - Dirk

Welcome to the Jungle!

Früh hatte Nico zu wählen. Gut für die harten Herren der Gruppe, die das Nachtleben von San Telmo genossen hatten und nun ausschlafen konnten. Abfahrt also erst um 10:00 Uhr mit dem Kleinbus Richtung Tigre-Delta.

In Tigre empfängt uns eine gepflegte, saubere Schiffsanlegestelle. Das Wasser macht anfangs einen gegenteiligen Eindruck… Der Wasserbus startet. Vorbei an Promenaden, dem alten Casino, Schiffswerften und Bootshäusern. Dann biegen wir in einen Seitenarm ab. Das Wasser nimmt seine naturtrübe Farbe an. An den Ufern wechseln gut erhaltene Pfahlbauten mit solchen, die vom Verfall gekennzeichnet sind. Wunderschöne alte Bäume säumen die Ufer. Die Wurzeln sind durch die Schiffswellen freigespült. Ohne Schutzmaßnahmen werden die Bäume die nächsten Jahrzehnte wohl nicht überstehen.

Am Ziel empfängt uns der Streichelzoo der netten Gastgeberin auf dem Steg. 3 Hunde bellen um die Wette, während sich die Katzen im Hintergrund halten. Einer kurzen Einführung zum Delta folgt ein informativer, einstündiger Gang durch die Natur. Zurück erwartet uns das Essen - viel, viel Fleisch und Wurst, aber die wenigsten von uns haben es wohl richtig genossen. Dazu entsprach das Verhältnis von Fett und Knochen zu essbarem Fleisch doch zu wenig unserem Geschmack. Dann gingen die Sportler in die Kanus. Der traurige Rest relaxte.

Nachdem die Kanuten den Kampf gegen die hochmotorisierten Sportboote aufgegeben hatten, eröffnete Nico die Badesaison für die Gruppe mit einem Sprung vom 1,5-2m hohen Steg.

In gemütlicher Runde beendeten wir bei Kaffee und äußerst schmackhaftem - sicher selbstgemachtem - Kuchen einen angenehmen Tag im Delta.

29 Okt. 2007 • Bariloche - Buenos Aires

Sessellift Cerro Campanario
Centro Civico - Bariloche

Patagonien, wir sind hier….

Heute sind wir mit unserem Minibus zum lokalen Flughafen am Rio de la Plata Fluss gefahren, um nach Bariloche zu fliegen.

Nach einem relativ kurzen Flug, aber sogar mit extra Aussichtsrunde, kamen wir SICHER in Bariloche an. Danach ging es zuerst zum Cerro Campanario. Dort sind wir dank des Sessellifts bis zur Spitze gekommen, wo wir eine wunderschöne Aussicht auf das Gebiet genießen konnten.

Dann sind wir weitergefahren durch den Circuito Chico und haben viele Fotostopps gemacht - hauptsächlich vom Hotel Llao-Llao und der wunderschönen Gegend.

Dann ging es ins Zentrum von Bariloche. Bariloche ist eine sehr schöne Stadt am Nahuel Huapi See. Dort sind wir kurz spazierengegangen und haben uns dann im Supermarkt alles für die nächsten Tage im Nationalpark besorgt. Später sind wir nach Pampa Linda gefahren, wo wir spät am Abend angekommen sind.

30 Okt. 2007 • NP Nahuel Huapi

Wanderung in Pampa Linda - Ernst-Peter
Pampa Linda

Wanderung zum Castaño Overa Gletscher

Heute konnten wir uns von den Strapazen der Anreise aus Buenos Aires nach Patagonien während einer wunderschönen Wanderung zu einem Gletscher (Castaño Overa) erholen. Wir durchquerten bei herrlichem Sonnenwetter ewige Wälder auf steilen Pfaden mit teilweise beachtlichen Schneemengen. Es war für uns ein workout unter fachkundiger Anleitung eines hervorragenden Wanderführers. Die Natur zeigte sich von ihrer besten Seite, schickte uns seltene Vögel über den Weg und ließ viele Kondore am blauen Himmel kreisen. Auch der Gletscher gab sich viel Mühe. Sein Donnern begleitete uns schon auf dem Wanderweg und oben angekommen, ließ er reichlich Schneelawinen ins Tal prasseln. Wir konnten uns von dem Anblick kaum losreißen.

Aber unser Wanderführer spürte das herannahende Regenwetter und brachte uns wohlbehalten und gerade noch rechtzeitig zurück zum Hotel. Hier erwarteten uns schon Nico mit Ernst-Peter, die die Wanderung schon etwas früher abgebrochen hatten. Über Gründe wollen wir hier nicht spekulieren. Fest steht, alle hatten mächtig guten Appetit auf das leckere Abendessen, das wir uns alle redlich verdient hatten.

31 Okt. 2007 • NP Nahuel Huapi

Reiten in Pampa Linda - Doris
Wanderung in Pampa Linda

Reiten und Wandern zum Ventisquero Negro

Es war wieder ein wunderschöner Tag! Beim Aufwachen war die Sonne schon da. Und der Tronador zeigte sich ohne das kleinste Wölkchen. Fabelhaft!

Heike und Doris wollten reiten. Die Anderen machten sich auf den Weg zum Schwarzen Gletscher (Ventisquero Negro). Der Anfang war Natur pur: Pampahasen, Cauquenes, Teros, Patos,… Die Wanderung war recht einfach, nicht so weit (8km) und nur leicht ansteigend. Die Belohnung war aber großartig: ein beeindruckender Gletscher in 2 Etagen: der obere Teil weiß und blau, der untere grau und schwarz. Und unten im See konnte man ganz viele Eisschollen sehen. Wir blieben dort einige Zeit und warteten auf eine große Lawine. Diese wollte sich aber nicht zeigen und deswegen besuchte unsere Gruppe zuerst einen Wasserfall, die Garganta del Diablo, in der Nähe, d.h. ungefähr 2 km entfernt. Das war ebenso eine Erlebnis, mit Schnee und einer tollen Landschaft. Danach sind wir wieder zum Schwarzen Gletscher gewandert. Es gab ein Picknick und wir warteten immer noch, dass ein Teil der Eismauer hinunterfallen würde. Aber… das war offenbar heute nicht der Fall… Die Wanderung zurück war aber wunderbar: über einen kleinen Weg, immer an der Moräne des Gletschers entlang. Jeden Meter, den wir uns weiter entfernten, wurde der Blick noch schöner. "Ich mache noch ein letztes Bild". "Ich mache auch noch ein letztes Bild". Und so entstand der Spruch des Tages: "Ich mache noch 3 letzte Bilder".

Auf dem Rückweg machten wir noch einen kleinen Abstecher zum Saltillo de las Nalcas, einem spektakulären Wasserfall, nicht weit von unserem Hotel (Pampa Linda) entfernt. Wir befanden uns mitten im Wassernebel, waren beeindruckt von der reinen Kraft des hinabstürzenden Wassers und kletterten bis hinter der Wasserfall. Unglaublich! Wir füllten unsere Flaschen mit dem Wasser und es schmeckte herrlich!

Einmal zurück im Hotel hat das Bier sehr gut geschmeckt - in einem Liegestuhl in der Sonne und mit allen Mitreisenden. Danke Nicolas!

01 Nov. 2007 • San Martin de los Andes - NP Nahuel Huapi

Rio Limay
Lago Lacar - San Martin de los Andes

Ein langer Fahrtag

Heute sind wir sehr früh aufgestanden, um Pampa Linda zu verlassen. Mit unserem Minibus sind wir zurück nach Bariloche gefahren und haben natürlich auch noch ein paar schöne Fotostopps auf dem Weg gemacht. Gegen 10.00Uhr sind wir in Bariloche angekommen, wo wir Zeit gehabt haben, einzukaufen und/oder spazierenzugehen.

Dann sind wir weitergefahren. Unser Ziel war San Martín de los Andes, nördlich von Bariloche. Eigentlich sollten wir über die 7-Seen-Route fahren, aber die Straße war wegen des Regens der letzten Tage gesperrt…. Aber so schlimm war es nicht, weil unsere alternative Route auch sehr interessant und sehenswert war. Wir sind am Limay Fluss entlanggefahren und konnten viele Fotos von der schönen Landschaft, dem klaren Fluss und den wunderschönen Felsformationen, hauptsächlich am Anfiteatro und im Valle Encantado, machen. Bei einer Tankstelle in Confluencia haben wir unsere Mittagspause gemacht und sind dann weiter nach San Martín de los Andes gefahren, durch El Corcovado und am Lago Meliquina vorbei, wo wir natürlich auch gestoppt haben, um die Schönheit der Landschaft besser genießen zu können.

Am Nachmittag sind wir in San Martín de los Andes, einer hübschen, sauberen Stadt am Lacar See, angekommen, wo wir noch Zeit hatten, vor dem Essen ein bisschen spazierengehen. Nach dem Essen sind wir direkt schlafen gegangen, weil unser Bus morgen nach Chile sehr, sehr früh abfährt…

02 Nov. 2007 • San Martin de los Andes - Pucón

Über die Grenze - Vulkan Lanin
Pucón - Vulkan Warnung!!!

Über die Anden nach Chile

Sehr, sehr früh am Morgen sind wir aufgestanden und auch gleich zum Busbahnhof gefahren, um mit dem öffentlichen Bus nach Pucón, in Chile, weiterzureisen. Zuerst mussten wir aber viele Formulare für die Grenzbeamten von Argentinien und Chile ausfüllen.

Die Fahrt war sehr gemütlich - wir haben viel geschlafen und wenn wir ab und zu die Augen aufgemacht haben, gab es viel zu sehen: eine tolle Landschaft unter blauen Himmel. Vor allem war die Silhouette des Vulkans Lanín die große Attraktion der Fahrt, aber auch die Araukarien- und Buchenwälder, sowie die Seen, Flüsse und Bäche waren wunderschön.

An der Grenze wurden wir kontrolliert und dann ging es weiter nach Chile. In Pucón sind wir gegen Mittag angekommen und gleich zum Hostal gegangen, wo wir gegessen haben. Danach ging es los in die Stadt, um Geld zu wechseln und die Einkäufe für den morgigen Tag zu machen. Wenn das Wetter es zulässt, werden wir zur Spitze des Vulkans Villarica hinaufsteigen, um die Magma zu sehen und eine herrliche Aussicht auf die Umgebung zu genießen. Den Rest des Tages haben wir gemütlich in Pucón verbracht.

03 Nov. 2007 • Pucón

Thermalbad in Pucón
Vulkan Villarica- Pucón

Relaxen

Heute sind die meisten von uns sehr früh morgens aufgestanden, um den Vulkan Villarica zu besteigen. Leider war aber das Wetter sehr schlecht und wir mussten unseren Ausflug abbrechen. Die Laune der Gruppe ist dadurch ein bisschen gesunken, aber das hielt nur eine kurze Weile an, denn wir haben uns entschieden, den Tag in den Thermalquellen von Menetue zu verbringen.

Nach 30 Minuten Fahrt kamen wir an und langsam fing auch die Sonne an zu scheinen. In dem Thermenkomplex, der wunderschön ist, konnten wir die verschiedenen Becken mit ihren verschiedenen Wärmegraden genießen, einige unter Dach, andere draußen. Am Mittag haben einige Picknick unter der Sonne gemacht, die andere aßen im Restaurant des Komplexes. Was alle gemacht haben war die Siesta nach dem Essen, in der Sonne oder sogar in einem der heißen Becken :-) Dann fuhren wir zurück zum Hostal und hatten noch Zeit, um eine Runde durch die Gegend zu machen…..

04 Nov. 2007 • Puerto Montt - Pucón

Saltos de Petrohue - Manfred und Doris
Abendessen in Puerto Montt

Die Fahrt zum Pazifik

Heute haben wir in Ruhe gefrühstückt (einige) und dann fuhren wir (einige) los Richtung Puerto Montt. Begann der Morgen noch sehr schön mit blauem Himmel, erschienen gegen Mittag die ersten grauen Wolken. Als wir gegen Mittag in Puerto Varas, am Llanquihue See, ankamen, war leider der Vulkan Osorno schon nicht mehr zu sehen.

Gegessen haben wir aber gut und lecker am See und dann sind wir weiter zu den Petrohue Wasserfällen gefahren, wo wir einen kleinen Spaziergang gemacht haben - bis es anfing zu regnen.

In Puerto Montt kamen wir am späten Nachmittag an und gingen dann später (alle) zu einem wunderschönen Restaurant außerhalb der Stadt essen. Menu: Fisch und Meeresfrüchte, aber auch leckeres Fleisch.

05 Nov. 2007 • Puerto Montt

Puerto Montt
Puerto Angelmo - Puerto Montt

Los geht´s auf die Navimag

Heute sind wir um 8.00Uhr aufgestanden, gefrühstückt und zum Hafen gefahren, um den Check-In zu machen und unser großes Gepäck zu lassen. Dann hatten wir Zeit, um Puerto Montt und Puerto Angelmo, wo der Fischmarkt ist, unter blauem Himmel zu besuchen. Letzte Einkäufe, eine Runde am Pazifik, langsam geht es los. 3 Tage auf dem Schiff, der Navimag, werden uns von Puerto Montt nach Puerto Natales bringen, zum Süden, zum echten Süden.

Am Mittag sind wir zum Fischmarkt gegangen und dort haben wir in den Cocinerias, kleinen engen Restaurants, in denen auch die Einheimischen essen, gegessen. Dann ging es weiter zum Hafen und gegen 15.00Uhr konnten wir auf das Schiff. Dort haben wir unsere Kabinen "kennengelernt" und die Leute, die uns die nächsten Tagen begleiten werden. Ein Erlebnis für sich, auf dem Schiff, im Meer, in den patagonischen Fjorden….

06 Nov. 2007 • Patagonische Fjorde

Auf der Navimag
Auf dem Weg zum offenen Meer

Eine lange Siesta

Lange und gut haben wir geschlafen, wie in den Armen unserer Mutter, nur verbunden mit ein bisschen Schaukelei…. Leider gingen schon früh am Morgen die Ansagen durch die Lautsprecher los: Frühstück, Aktivitäten, wo befinden wir uns, Dokumente, Mahlzeiten - viele Informationen im Allgemeinen.

Der Tag war leider sehr bewölkt, es regnete ab und zu und gab nur ganz wenig Sonne. Nach dem guten Mittagessen wurden wir informiert, dass wir bald das offene Meer erreichen würden. Und dass es jetzt auch Zeit sein würde, die Tablette gegen Seekrankheit zu nehmen…kurz danach wurden wir alle sehr müde, alle, sogar diejenigen, die die Pille nicht genommen hatten. Am Nachmittag kamen einige mit viel Mühe wieder auf die Beine, um noch eine Runde auf dem Schiff zu drehen, das Abendessen zu sich zu nehmen und den (endlich) blauen Himmel zu genießen.

07 Nov. 2007 • Patagonische Fjorde

Bingoabend - Heike
Gletscher Pio XI - Els

Ein wunderschöner Tag auf dem Schiff

Sehr früh am Morgen wurden ein paar von uns wach, als das Schiff im Golfo de Penas stark schaukelte, aber die Wirkung der Pille war stärker und kurze Zeit später konnten alle weiterschlafen. Am Morgen ging es allen gut - wir hatten sogar Hunger - und fühlten uns bereit für ein langen Tag mit vielen Aktivitäten.

Schon gegen Mittag kamen wir in Puerto Eden an, einem kleinen Dorf mitten im Nichts - ca. 200 Menschen leben auf der Insel Wellington. Dort sind viele von uns vom Schiff gegangen, um einen kleinen Spaziergang zu machen. Dann fuhren wir weiter und die Landschaft wurde immer schöner, grüner, mit immer mehr Wasserfällen, Eis auf den Spitzen der Berge, WOW und dann erschien der Gletscher Pio der XI, der größte Südamerikas, vor uns. Unglaublich!!! Wunderschön, sogar mit blauem Himmel. Richard, der Barman, hat dann Eis vom Gletscher geholt und viele leckere Pisco Sour serviert. Abends wurde dann noch Bingo gespielt (Heike hat sogar ein T-Shirt gewonnen) und die Diskothek geöffnet. Ein langer Tag - ein wunderschöner Tag.

08 Nov. 2007 • Puerto Natales - Patagonische Fjorde

Abendessen in Puerto Natales
Letzte Stunden auf der Navimag - Dirk und Els

Ankunft in Puerto Natales

Heute begann unser Tag sehr kalt und grau, sogar mit Schnee. Aber während des Tages ist das Wetter besser geworden und gegen Mittag, als wir die engste Stelle unsere Reise passiert hatten, gab es sogar Sonne und Wärme. Das sollte auch für die letzten Stunden unserer Tour so bleiben - Sonne, viel Wind und eine wunderschöne Aussicht. Diese Landschaft, diese Einsamkeit, die neu auf dem Schiff gefundenen Freunde, es war einfach eine wunderbare Kombination…

Nach dem Mittagessen kamen wir dann in Puerto Natales an. Wir sind zum Hostel gefahren, haben dort unsere Sachen deponiert und sind gleich weiter zum Einkaufen gegangen. Langsam mussten sich doch die Meisten für die Wanderung der nächsten 3 Tage im Torres del Paine vorbereiten. Abgeschlossen haben wir diesen Tag mit einer Runde durch Puerto Natales und einem Stopp im Internetcafé - zurück in die Zivilisation (Teil 1).

09 Nov. 2007 • Nationalpark Torres del Paine - Puerto Natales

Die Gruppe am Grey Gletscher
Campingplatz am Pehoe See

Nationalpark Torres del Paine

Heute begann unser Tag schon sehr früh. Um 4.30Uhr gab es Frühstück und um 5.00Uhr saßen wir schon im Bus Richtung Nationalpark Torres del Paine.

Unser Tag im Nationalpark begann am "Lago Grey", um mit dem Schiff den Gletscher zu besuchen. Es war kalt und windig, aber als wir am Gletscher ankamen, schien die Sonne und wir konnten die ganzen wunderschönen verschiedenen Farben des Grey-Gletschers, von weiß bis blau, sehen. Mit einem Glas Pisco Sour haben wir uns dann von einem Teil der Gruppe getrennt. Die nächsten Tagen machen diese eine Wanderung im Nationalpark, die anderen fahren nach Punta Arenas, um Pinguine und das Fort Bulnes zu besuchen.

Die Wanderer haben in guten 4 Stunden das Refugio Paine Grande, am Pehoe See, erreicht, hatten gutes Wetter und leckere Nudeln zum Abendessen. Der andere Teil der Gruppe ist zurück nach Puerto Natales gefahren und hat auf dem Weg eine kleine Wanderung und viele Fotostopps gemacht.

10 Nov. 2007 • Puerto Natales - Punta Arenas

Refugio Los Cuernos
Francés Gletscher

Das Französische Tal / Pinguine in Seno Otway

Heute haben die Wanderer im Nationalpark einen sehr schönen Tag gehabt. Nach dem Frühstück am wunderschönen Lago Pehoe und 2 Stunden laufen erreichten sie das Camp Italiano im Französischen Tal. Dort gab es Mittagessen und dann eine Wanderung in das Tal hinein, um den Französischen Gletscher, den Nordenskjöld See und eine Kette von gigantischen Bergen zu betrachten. Im Anschluss ging es weiter zum Camp Cuernos, wo ein leckeres Abendessen sie die Anstrengungen des Tages vergessen ließ.

Der andere Teil der Gruppe ist in ca. 3 Stunden nach Punta Arenas gefahren. Nach dem Mittagessen ging es dann weiter nach Seno Otway, um eine Pinguin Kolonie zu besuchen.

11 Nov. 2007 • Nationalpark Torres del Paine - Puerto Natales

Torres del Paine - Roger
Rio Ascencio

Ein langer Tag…..

Heute haben die Wanderer ihren schwersten Tag vor sich. Es ist nicht nur eine lange Wanderung, sondern es geht auch fast beständig bergauf. Das Ziel: die Torres del Paine. Am Morgen war der Tag grau, windig und mit ein bisschen Regen. Nach dem Mittagessen aber, als die Gruppe im Ascensio Tal ankam, begann die Sonne zu scheinen und der Wind stoppte. Alles leuchtete wunderbar in grün und weiß, aber unsere Körper merkten leider die Anstrengung der letzten Tage mit dem vollen Rucksack. Als wir am Camp Torres ankamen, hatten nur noch wenige die Kraft, eine weitere Stunde, mit einem sehr steilen Anstieg, zum Aussichtspunkt der Torres del Paine zu gehen. Aber wer dies schaffte, wurde mit einem wunderschönen Ausblick bei herrlichem Wetter belohnt!!!!

Der andere Teil der Gruppe fuhr währenddessen von Punta Arenas zum Fort Bulnes an der Magellanstraße. Nachmittags ging es dann wieder in einem öffentlichen Bus zurück nach Puerto Natales.

12 Nov. 2007 • El Calafate - Puerto Natales

Guanacos
Rio Ascencio

Die Gruppe trifft sich wieder

Nach einem kalten Abend…Schnee. Der Campingplatz war von Schnee bedeckt und es schneite weiter, viel sogar. Wir haben gefrühstückt, die Zelte abgebaut und sind dann schnell losgegangen, zur Hostería Torres del Paine, zum Bus und zur Zivilisation (Teil 2). Aber als wir unten ankamen, stolz auf die harte Wanderung, die hinter uns lag, begann es zu regnen und es wurde kalt. Leider kam auch der Bus nicht und es hat sich alles etwas verzögert, bis wir endlich weiterfahren konnten. Aber immerhin - die Gruppe war wieder vereint. Unser gemeinsames Ziel: El Calafate in Argentinien.

Die meiste Zeit sind wir durch die patagonische Pampa gefahren und haben natürlich auch wieder einige Fotostopps gemacht. Schließlich gab es viele Guanacos zu sehen, aber auch Ñandus und Schafe. Mittagessen gab es an der Grenze und nachdem wir beide Kontrollen passiert hatten, ging es weiter nach El Calafate, wo wir spät am Abend ankamen.

13 Nov. 2007 • El Calafate

Perito Moreno Gletscher - Uli
Schifffahrt am Perito Moreno Gletscher - Els

Der Perito Moreno Gletscher

Heute haben wir einen sehr schönen Tag am Perito Moreno Gletscher erlebt. Mit unserem Minibus ging es in Begleitung von Ramiro, unserem lokalen Guide, Richtung Gletscher. Auf dem Weg erklärte uns Ramiro viele interessante Sachen - über Calafate, Kondore, Gletscher, usw.

Zuerst fuhren wir am Lago Argentino entlang, dann ging es in den Park, als nächstes erschien ein Ausläufer des Sees und dann sahen wir ihn - den Perito Moreno Gletscher: riesig, weiß, imposant. Schon bei unserem ersten Stopp hat er uns beeindruckt, aber wir konnten ihn noch viel besser vom Schiff aus sehen, das uns bis an die Abbruchkante des Gletschers gebracht hat. Dann haben wir noch einige Aussichtsbalkone besucht, um verschiedene Perspektiven auf den Gletscher zu haben und natürlich, um ein leckeres Picknick mit herrlichem Blick und Sonne zu genießen.

Am Ende wollten wir eigentlich noch eine kleine Wanderung machen, aber das hat nicht geklappt, und so haben wir uns einfach einen schönen Platz gesucht und haben die noch schönere Aussicht genossen. Zurück in El Calafate beendeten wir diesen unglaublichen Tag mit einem leckeren Essen!!!!

14 Nov. 2007 • El Calafate - El Chalten

Fahrt nach El Chaltén - Roger
Fitz Roy Fluss

Durch die Steppe zum Fitz Roy

Unser Tag begann mit einer Fahrt durch die Steppe nach El Chaltén, einem kleinen Dorf am Fuße des Berges Fitz Roy. Der Tag war wunderschön (schon langweilig immer Sonne!!!) und unsere Fahrt durch die enorme und unendliche Steppe nach El Chaltén, an Seen und Flüssen vorbei und durch viel Nichts, war sehr beeindruckend. Besonders als wir im Hintergrund den Fitz Roy immer größer, schöner und klarer zu sehen bekamen.

Gegen Mittag sind wir angekommen und nach dem Check-In und Mittagessen ging es mit der ersten Wanderung los: zum Cerro Torre See. Schon auf dem Weg dorthin konnten wir die Schönheit des Berges Fitz Roy, des Flusses und der kleinen, geduckten Bäume genießen. Kurz vor dem See hat sich unsere Wandergruppe dann geteilt - die einen sind zurück nach El Chaltén gelaufen, während die anderen noch zu der Moräne des Gletschers gewandert sind. Am Abend aßen wir dann wieder alle vereint im Hostel.

15 Nov. 2007 • El Chalten

Wanderung zur Laguna de los Tres
Laguna Sucia

Blauer Himmel und Wärme in Patagonien

Heute stand eine der schönsten Wanderungen in Patagonien auf unserem Programm: zur Laguna de los Tres am Fuße des Berges Fitz Roy. Unser lokaler Guide Sergio holte uns früh am Morgen ab, um zur Estancia del Pilar zu fahren und dort mit der wunderschönen Wanderung zu beginnen.

Zuerst sind wir am Río Blanco entlang durch mystische Wälder gelaufen… langsam erschien dann der Gletscher Piedras Blancas, ein grandioser hängender Gletscher unter dem Fitz Roy. Weiter ging es bis zum Camp Poincenot und dann steil, sehr steil, bis zur Laguna de los Tres. Weil wir aber ein konstantes Tempo durchhielten, kamen wir schnell dort an. Dort konnten unsere Augen diese Schönheit kaum glauben: ein gefrorener See am Fuße des Fitz Roy, Sonne, Schnee, steil aufragende Berggipfel, kein Wind, die Moräne, der Lago Sucio (Schmutziger See)…

Nachdem wir uns dort oben einige Zeit aufgehalten hatten, ging es, nach "viel Arbeit", zurück nach El Chaltén. Eine kleine Pause mit leckerem Essen gab es aber noch an der Laguna Capri, um den Tag, der uns so viel an Sonne, Schnee und Gletschern gebracht hatte, gebührend zu feiern.

16 Nov. 2007 • Ushuaia - El Chalten

Estancia La Leona - Heike
Flug nach Ushuaia

Feuerland, wir sind hier…….

Heute haben wir einen langen Tag vor uns - aber zuerst fahren wir zurück Richtung El Calafate noch einmal durch die ewige Steppe. Unser erstes Ziel ist der Flughafen bei El Calafate und von dort fliegen wir weiter nach Ushuaia, Feuerland.

Auf dem Weg zum Flughafen haben wir eine Mittagspause in La Leona gemacht, wo nicht nur wir gegessen haben, sondern auch unsere süßen neuen Freunde: 2 Schafe und eine Ziege. Im Flughafen sind wir mit viel Zeit angekommen und nach einem kurzen Flug über die Magallanstraße haben wir Ushuaia am Beagle Kanal erreicht. Wir sind zum Hotel gefahren, haben dort die Sachen deponiert und sind gleich darauf essen gegangen. Im Menü standen leckere Königskrabbe und Fisch zur Auswahl.

17 Nov. 2007 • Ushuaia

Abenteuer im Nationalpark Tierra del Fuego
Lago Roca

Ein Tag im Nationalpark Tierra del Fuego

Der Regen war vorbei, die Sonne schien wieder und es gab keinen Wind - wieder tolles Wetter…. Mit Facu, unserem lokalen Guide, sind wir im Minibus zum Nationalpark Tierra del Fuego gefahren. Zuerst haben wir einen Stopp in Bahia Ensenada, am Beagle Kanal, gemacht, um unsere Post vom südlichsten Postgebäude der Welt zu verschicken. Dann ging es weiter zu einem Torflager, direkt an den Schienen der südlichsten Bahn der Welt gelegen, wo wir auch mit unserer Wanderung angefangen haben. Durch magische Wälder (Lengas, Ñires und Guindos), kleine Bäche, enge schlammige Trails - die 2-Stunden-Wanderung führte uns bis zu einem Aussichtspunkt, mit Blick auf den Beagle Kanal und die Anden.

Nach der Wanderung haben wir am Lago Roca Würstchen und Hamburger gegrillt. Und nach dem Mittagessen sind wir zum Kanufahren aufgebrochen. In 2 Booten ging es auf dem Fluß Lapataia bis zur Lapataia Bucht, direkt am Beagle Kanal, am Ende der Panamericana.

Anschließend haben wir den Nationalpark verlassen, haben in unserem Hotel eine kleine Pause gemacht und dann ging es weiter zu den Bibern. Mit einer wunderschönen Landschaft im Hintergrund haben wir auf unsere kleine Freunde gewartet, die sich tatsächlich auch nach einiger Zeit gezeigt haben. Zum Abendessen gab es dann eine leckere Linsensuppe in der Wildnis.

18 Nov. 2007 • Ushuaia - Buenos Aires

Schifffahrt am Beagle Kanal
Schnee in Ushuaia

Letzter Tag in Patagonien

Unser letzter Tag in Patagonien hat mit einer Schifffahrt auf dem Beagle Kanal angefangen. Wir sind zum Hafen gefahren, wo die "Barracuda", unser Schiff, schon auf uns wartete. Dann sind wir 3 Stunden auf dem Wasser gewesen, von wo wir eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt Ushuaia, die Anden und die ganze Bucht hatten. Immer wieder haben wir Inseln mit Vögeln und Seelöwen gesehen, und als letztes noch einen wunderschönen Leuchtturm…. aber es gab noch mehr. Langsam war ein starker Wind aufgezogen und mit ihm begann die Schaukelei. Lange weiß-gelb-grüne Gesichter überall, aber wir haben es alle überlebt…

Zurück in der Stadt sind wir essen gegangen und plötzlich begann es zu schneien, viel sogar, sehr viel!!!! Nachmittags sind wir aber trotzdem noch einmal ins Zentrum, um die letzten Einkäufe zu erledigen, einen Kaffee zu trinken oder ein Museum zu besuchen, bevor es vom Hotel zum Flughafen ging. Spät am Abend sind wir in Buenos Aires angekommen, wo die Gruppe sich langsam trennen wird. Der erste, Ernst-Peter, fliegt morgen in den Norden Argentiniens zu den Iguazú Wasserfällen.

19 Nov. 2007 • Buenos Aires

Fleisch und mehr Fleisch - Roger
Freier Tag in Buenos Aires

Ausruhen in Buenos Aires

Heute konnten wir ausschlafen, lange, so lang wie jeder wollte. Und diese Möglichkeit wurde von den meisten gut ausgenutzt, sich erholen nach einer langen anstrengenden Reise durch Patagonien.

Ernst-Peter ist früh am Morgen losgeflogen zu den Iguazú Wasserfällen, die anderen haben den Tag in der Stadt genossen. Noch eine Runde durch San Telmo, Recoleta, Puerto Madero, das Zentrum. Letzte Einkäufe, Dulce de Leche, Musik, Mate-Gefäße, Bücher, Souvenirs im Allgemeinen. Ein schöner Tag mit um die 30ºC - gestern waren es noch 5ºC - und es hat sogar geschneit. Für viele hieß es deswegen heute noch ein bisschen Sonne und Wärme tanken, bevor es in das kalte Europa zurückgeht. Alle hatten heute einen freien Tag zur Verfügung, unter blauem Himmel, in Ruhe, und erst am Abend haben wir uns getroffen, um Essen zu gehen. Fleisch in Mengen, lecker, lecker, lecker….

20 Nov. 2007 • Madrid

Auf Wiedersehen - Flughafen Buenos Aires
Check-In Buenos Aires

Auf Wiedersehen in Südamerika!!!

Früh am Morgen verlassen Franz und Heike unsere Gruppe, um weiter zu den Iguazú-Wasserfällen zu fliegen. Die anderen konnten weiter ausschlafen und die letzten Stunden in Buenos Aires genießen. Noch einmal blauer Himmel und Wärme, letzte Einkäufe und Spaziergänge. Um 12.00Uhr trafen wir uns im Hotel, um zum internationalen Flughafen zu fahren. Letzte Stunden, letzte Minuten in Buenos Aires, in Südamerika. Wir haben den Check-In gemacht, uns verabschiedet und die Geschichte geht weiter - dieses Mal allerdings im Flugzeug nach Madrid.