Reisetagebuch viExplorer Best of Südamerika - 17.11.2007
Unsere Reiseteilnehmer mit ihrem Tourguide starten ihr Abenteuer am 17.11.2007. In diesem Reisetagebuch schildern sie ihre Erfahrungen die sie während ihrer viExplorer Reise durch %COUNTRY%, Peru und Argentinien gemacht haben. Möchten Sie Ihre eigenen Erfahrungen machen? Lernen Sie unsere Auswahl an Rundreisen kennen!
Reisebericht | Tour vom 17.11. - 09.12.2007
Reiseleiter dieser Tour: Carlos Arturo
"Eine Reise quer durch Südamerika! Unterschiedliche Landschaften, Länder, Kulturen und Abenteuer. All diese Erlebnisse mit einer wirklich super Gruppe! Auch wenn nicht immer alles zu 100% sofort funktionierte verlor die Gruppe nie ihren Humor! Auch für mich als Reiseleiter war diese Tour ein Erlbenis welches nicht so schnell aus dem Gedächtnis weichen wird. Wir haben in den gemeinsamen 23Tagen durch Südamerika einen groben Überblick ueber die Eigenheiten der verschiedenen Länder bekommen und vielleicht hat einigen dies ja auch Appetit auf mehr gemacht! Und wer weiss vielleicht sieht man sich ja mal wieder hier auf diesem bunten Kontinent! Ich wünsch euch die besten Grüsse, Michael"
"Eine Reise quer durch Südamerika! Unterschiedliche Landschaften, Länder, Kulturen und Abenteuer. All diese Erlebnisse mit einer wirklich super Gruppe! Auch wenn nicht immer alles zu 100% sofort funktionierte verlor die Gruppe nie ihren Humor! Auch für mich als Reiseleiter war diese Tour ein Erlbenis welches nicht so schnell aus dem Gedächtnis weichen wird. Wir haben in den gemeinsamen 23Tagen durch Südamerika einen groben Überblick ueber die Eigenheiten der verschiedenen Länder bekommen und vielleicht hat einigen dies ja auch Appetit auf mehr gemacht! Und wer weiss vielleicht sieht man sich ja mal wieder hier auf diesem bunten Kontinent! Ich wünsch euch die besten Grüsse, Michael"
Um 20 Uhr Ortszeit, also bei uns 2 Uhr morgens, fuhren wir nach dem Geldwechseln am Flughafen mit dem Minibus durch den samstagabendlichen Verkehr Limas in die nette kleine, von einer Deutschen geführten Pension in Miraflores.
Die Hochhäueser und die 3-spurigen Stadtautobahnen entsprachen so überhaupt nicht den romantischen Vorstellungen die man sich bei einer Lektüre wie etwa der von Mario Vargas Llosa machen könnte.
Die Stadt, oder was wir bisher von ihr gesehen hatten liegt an einer geröllhaldenartigen Steinkuestenformation.
Um 22:00 ging es nach einem Briefing, einem ersten kurzen Kennenlernen mit einem fuer Peru typischen Pisco Sour zum Abendessen an die Küste in ein eher europäisch anmutendes Shopping- und Entertainmentcenter in Larco Mar. Saturday Night Life in Lima. Nach dem Abendessen und einigen ersten Drinks trotteten wir wie ferngesteuert hinter unserem Guide Michael zurück in die Unterkunft, um gegen Mitternacht todmüde ins Bett zu fallen. Spruch des Tages:
Beim Nachtmahl die Frage unseres Bayrischen Mitreisenden: " Auf welcher Seehoehe liegt eigentlich Lima?"
Um 22:00 ging es nach einem Briefing, einem ersten kurzen Kennenlernen mit einem fuer Peru typischen Pisco Sour zum Abendessen an die Küste in ein eher europäisch anmutendes Shopping- und Entertainmentcenter in Larco Mar. Saturday Night Life in Lima. Nach dem Abendessen und einigen ersten Drinks trotteten wir wie ferngesteuert hinter unserem Guide Michael zurück in die Unterkunft, um gegen Mitternacht todmüde ins Bett zu fallen. Spruch des Tages:
Beim Nachtmahl die Frage unseres Bayrischen Mitreisenden: " Auf welcher Seehoehe liegt eigentlich Lima?"
Nach dem Frühstueck brachen wir mit unserer lokalen Führerin Nelli zur Stadtrundfahrt auf. Zuerst durch die Gassen der Nobelviertel, vorbei an einer alten Inkaruinenanlage und dem Parque de Amor. Auf dem Weg zum kolonialen Altstadtkern mussten wir einen Umweg nehmen, da ein Strassenzug für einen Frauenlauf, der von einem Kosmetikkonzern gesponsert wurde, gesperrt war.
Auf der Plaza de Armas dann die Menschenmassen. Zum einen befand sich dort der Zieleinlauf fuer die rosagewandeten Teilnehmerinnen des Frauenlaufes, zum anderen eine Prozession zu Ehren von San Martin, eines schwarzen Nationalheiligen. Über dem Platz kreisten die Geier, die Gesundheitspolizei von Lima. An jeder Ecke der Plaza de Armas befand sich ein Panzerfahrzeug, daher wohl der Name!? In der Kathedrale begann gerade die Messe mit dem Padre Nuestro. Weiter ging es zum ehemaligen Hauptbahnhof, wo eine Parade der "Postler" stattfand! Mit Pieken mit rot-weiss-roten Wimpeln. Ein standesgemässer Empfang für die Österreicher. Smog lag ueber der Stadt, doch langsam wurde es wärmer, sodass wir uns nur noch mit T-Shirt bekleidet ins Franziskanerkloster begaben.
Nachdem wir aus den dunkeln Kammern der Katakomben heraufgestiegen waren, begrüsste uns im Hof die Sonne. El Sol, ein seltenes Phänomen im dunstigen Lima. Wir sind heute von den äusseren Umständen offenbar wirklich begünstigt. Nach einem Besuch der alten Stadtmauern begaben wir uns zum Museo del Oro, das die bedeutendesten Kulturschätze des Landes beherbergt. Gegen halb 2 Uhr kamen wir dann endlich im Stadtteil Barranco an, um unser Mittagessen einzunehmen. Ein reichhaltiges Buffet mit landestypischen Speisen, in einem Lokal, wo die Kellnerinnen zur Unterhaltung der Gäste auf der Theke tanzten.
Nach der überaus üppigen Mahlzeit unternahmen wir einen Verdauungsspaziergang durch das Künstlerviertel. Das Wetter wechselte zwischen sonnig und bedeckt - und die Geier kreisten. Unsere Reisegemeinschaft trennte sich in 3 Teams. 2 Teams begaben sich in Richtung Pazifikstrand, 1 Taxi zurück zum Hotel. Der Spaziergang am Strand war nicht ganz ungefährlich, weil auf den Masten der Stromleitungen entlang der Küstenstrasse Seevögel sassen, die ordentlich viel herunterkackten. Endlich kamen wir hinunter ans Meer, wo wir zumindest unsere Hände in die Fluten des Pazifiks tauchen konnten. Ist ja das Motto unserer Reise: vom Pazifik zum Atlantik.
Bei Sonnenuntergang kamen wir in einem Café in Larco Mar gerade in jenem Moment an, als der Ausgleichstreffer für Peru im WM-Qualifikationsspiel gegen Brasilien fiel. Am Heimweg befanden wir uns unter den rot-weiss-rot geschminkten und bekleideten Peruanischen Fussballfans. Und jetzt erst hat der Österreichische Reiseteilnehmer begriffen, das rot- weiss-rot auch die Farben der Nationalflagge Perus sind. Spruch des Tages:
Ein historischer Augenblick in der Fussballgeschichte Perus.
Auf der Plaza de Armas dann die Menschenmassen. Zum einen befand sich dort der Zieleinlauf fuer die rosagewandeten Teilnehmerinnen des Frauenlaufes, zum anderen eine Prozession zu Ehren von San Martin, eines schwarzen Nationalheiligen. Über dem Platz kreisten die Geier, die Gesundheitspolizei von Lima. An jeder Ecke der Plaza de Armas befand sich ein Panzerfahrzeug, daher wohl der Name!? In der Kathedrale begann gerade die Messe mit dem Padre Nuestro. Weiter ging es zum ehemaligen Hauptbahnhof, wo eine Parade der "Postler" stattfand! Mit Pieken mit rot-weiss-roten Wimpeln. Ein standesgemässer Empfang für die Österreicher. Smog lag ueber der Stadt, doch langsam wurde es wärmer, sodass wir uns nur noch mit T-Shirt bekleidet ins Franziskanerkloster begaben.
Nachdem wir aus den dunkeln Kammern der Katakomben heraufgestiegen waren, begrüsste uns im Hof die Sonne. El Sol, ein seltenes Phänomen im dunstigen Lima. Wir sind heute von den äusseren Umständen offenbar wirklich begünstigt. Nach einem Besuch der alten Stadtmauern begaben wir uns zum Museo del Oro, das die bedeutendesten Kulturschätze des Landes beherbergt. Gegen halb 2 Uhr kamen wir dann endlich im Stadtteil Barranco an, um unser Mittagessen einzunehmen. Ein reichhaltiges Buffet mit landestypischen Speisen, in einem Lokal, wo die Kellnerinnen zur Unterhaltung der Gäste auf der Theke tanzten.
Nach der überaus üppigen Mahlzeit unternahmen wir einen Verdauungsspaziergang durch das Künstlerviertel. Das Wetter wechselte zwischen sonnig und bedeckt - und die Geier kreisten. Unsere Reisegemeinschaft trennte sich in 3 Teams. 2 Teams begaben sich in Richtung Pazifikstrand, 1 Taxi zurück zum Hotel. Der Spaziergang am Strand war nicht ganz ungefährlich, weil auf den Masten der Stromleitungen entlang der Küstenstrasse Seevögel sassen, die ordentlich viel herunterkackten. Endlich kamen wir hinunter ans Meer, wo wir zumindest unsere Hände in die Fluten des Pazifiks tauchen konnten. Ist ja das Motto unserer Reise: vom Pazifik zum Atlantik.
Bei Sonnenuntergang kamen wir in einem Café in Larco Mar gerade in jenem Moment an, als der Ausgleichstreffer für Peru im WM-Qualifikationsspiel gegen Brasilien fiel. Am Heimweg befanden wir uns unter den rot-weiss-rot geschminkten und bekleideten Peruanischen Fussballfans. Und jetzt erst hat der Österreichische Reiseteilnehmer begriffen, das rot- weiss-rot auch die Farben der Nationalflagge Perus sind. Spruch des Tages:
Ein historischer Augenblick in der Fussballgeschichte Perus.
Zunächst einmal heißt es Cusco und nicht Cuzco, denn Cuzco bedeutet räudiger Hund. Nach 72 Stunden unterwegs mit nur 10 Stunden Schlaf geht es zum Flughafen. Gegen 6 Uhr fliegen im 10 Minuten Takt die Flugzeuge ab nach Cusco, dem Disneyland Perus (Copyright Micha). In Cusco begeben wir uns nach dem Einchecken im Hotel in ein nahegelegenes Cafe, um zu frühstücken. Der Wirt ist sichtlich überfordert angesichts unserer Anzahl. Die ganze Familie wird mobilisiert, um uns zu verköstigen. Dann geht es ab zur sightseeing tour. Mit dem Bus zur historischen Anlage von Saccsayhuman. Aufgrund des Schlafdefizites und der Hoehenlage schnaufen alle, wenn sie nur ein paar Höhenmeter zu Fuss zurücklegen müssen. Unser einheimischer Führer ist offensichtlich ein Hobbykunsthistoriker, mit Infomappe ausgerüstet gibt er uns eine erste Einführung in die Kultur der Incas. Nach dem Rundgang geht es mit dem Bus durch das etwas komplizierte Einbahnstrassensystem der Stadt zum Sonnentempel. Es folgen weitere Erklärungen zu Religion und Architektur. Anschließend halten wir uns noch über eine Stunde in der Kathedrale auf. Nach 4 Stunden kunsthistorischen Ausführungen sind unsere Hirne nicht mehr in der Lage weitere Informationen aufzunehmen und wir begeben uns zurück ins Hotel. Einige von uns relaxen, ein Teil von uns geht noch Mittagessen. Das erste Alpaca. Spruch des Tages:
"Wie wärs vielleicht mit einer Incamassage?". (fortwährende Angebote der Einheimischen Masseusinnen)
"Wie wärs vielleicht mit einer Incamassage?". (fortwährende Angebote der Einheimischen Masseusinnen)
Puenktlich um 7 Uhr erfolgt die Abfahrt mit der Spielzeugeisenbahn Richtung Aguas Calientes. Bei strahlendem Sonnenschein geht es entlang des Urubambaflusses durch das heilige Tal der Inkas. Gegen 11 Uhr teilen wir uns auf. Die eine Gruppe begibt sich auf den Inkatrail, die andere fährt weiter, um dann von Aguas Calientes aus den Putucusi zu besteigen. Doch daraus wird nichts, da das Wetter umschlägt und heftiger Regen einsetzt. Die Inkatrail-Gruppe indessen kämpft sich in Indiana-Jones-Manier der Witterung zum Trotz durch den Regenwald. Gegen 18 Uhr grosse Wiedersehensfeier in der Hauptstrasse von Aquas Calientes. Das Gesprächsthema des Tages ist Gian Marco (der unfreiwillige bayerisch- peruanische Schlagerstar). Unser Münchner wird von einer Schulmädchenklasse als lokaler Schlagerstar identifiziert und dementsprechend herrscht im Bus von Machu Picchu nach Aguas Calientes ausgelassene Partystimmung (siehe Foto). Die peruanischen Groupies lassen sich auch nicht lange bitten, und intonieren zur besonderen Ehre ihres Idols die Peruansiche Nationalhymne. Spruch des Tages:
peruanischer Mädchenchor: !!! GIAN MARCO !!!!
peruanischer Mädchenchor: !!! GIAN MARCO !!!!
Das Wetter ist wieder besser geworden und so geht es heute früh morgens gemeinsam hinauf zur bekanntesten Touristenattraktion des Landes. Nach der Führung durch die Ruinen ist Freizeit angesagt. Einige gehen noch im Gelände spazieren, andere relaxen in Strassencafes und gehen bummeln oder frönen den Freuden der heissen Quellen von Aguas Calientes.
Spätnachmittags geht es mit dem Zug zurück Richtung Cusco. Spruch des Tages:
"Ich bin ja sowas von entspannt"
"Ich bin ja sowas von entspannt"
Wiederum sehr zeitig geht es heute mit dem Bus Richtung Altiplano. Leider müssen wir heute von einigen Ausfällen berichten. Ein Drittel unserer Reisegemeinschaft ist entweder erkältet oder hat Verdauungsprobleme. Unbeirrt dessen setzen wir unsere Fahrt fort. Wir verbringen heute ohnehin die meiste Zeit im Bus. Wir halten bei weiteren historischen Staetten der Incas. Mittags herrscht noch die Gefahr eines Sonnenbrandes, während einem nachmittags fast die Ohren abfrieren. Wir können heute erstmals erleben, dass die Witterung im Hochland sehr launisch und unberechenbar sein kann. In Puno angekommen versorgen wir unsere Patienten, der Rest begibt sich noch zur Nahrungsaufnahme. Spruch des Tages:
"Wir sind ja nicht zum Vergnügen hier!" (Misslungener Aufmunterungsspruch für unsere "Patienten")
"Wir sind ja nicht zum Vergnügen hier!" (Misslungener Aufmunterungsspruch für unsere "Patienten")
Die Fitten unter uns unternehmen heute morgen eine Bootsfahrt zu den schwimmenden Inseln der Uros. Ein Freilichtmuseum mit kommerziellem Charakter, das touristisch einwandfrei erschlossen ist. Nach einer kurzen Einführung in die Lebensweise der Uros folgte die obligatorische Werbeverkaufsveranstaltung. Im Anschluss an die erfolgreichen Geschäftsabschluesse folgt die Verabschiedung durch die Uro-Frauen mit einem Abschiedsständchen. Den krönenden Abschluss bildete hierbei das auf Uro-Deutsch gesungene allseits beliebte und bekannte Volkslied ”Alle meine Entchen”.
Gemeinsam mit unseren Patienten geht es mit dem Bus weiter zur bolivianischen Grenze, unser erster offizieller Grenzübertritt. Ein Boot erwartet uns bereits und bringt uns zum Wallfahrtsort Copacabana. Während wir noch auf die frische Fischmahlzeit warten, wagen wir ein deutsch-österreichisches Mixed-Doppel-Wuzzl-Match (fuer die Nichtösterreicher: Kicker). Gestärkt besuchen wir die örtliche Wallfahrtskirche und legen anschliessend ab zur Sonneninsel. Über die Inkastiege geht es hinauf zur Ecolodge. Auf dem Weg dorthin lauern bereits geschäftstuechtige bolivianische Kinder samt Lamas, um uns unsere frisch erworbenen Bolivianos für ein Fotoshooting mit ihnen abzuknöpfen. Oben angekommen warten wir auf die Eselskarawane mit unserem Gepäck. Nach dem Check-In erwarten uns ein feudales Drei-Gänge-Menü und diverse geistige Mischgetränke. Der Vollmond leuchtet uns den Weg heim zu unseren Schlafstätten. Spruch des Tages:
”Hasta la vista, Baby!” (Abschiedsgruss der Uro-Damen)
”Hasta la vista, Baby!” (Abschiedsgruss der Uro-Damen)
Ein paar wenige Frühaufsteher (zwei + Guide) wandern zum höchsten Punkt der Insel hinauf. Nach dem Frühstück müssen wir uns trennen. Unsere beiden Intenisv-Patienten begeben sich mit unserem Guide Micha auf kürzestem Wege zur medizinischen Versorgung nach La Paz. Die anderen wandern über die Insel zu einer nahegelegenen Bucht, in der unser Boot auf uns wartet. Auf dem Weg dorthin versuchen uns Insulaner Wegezoll abzuknöpfen, was wir allerdings erfolgreich verweigern (wir gehn einfach weiter). Auf der etwa zweistündigen Überfahrt nach Santiago de Okola schippert dass Boot zum Teil führerlos über den See, da nicht nur die Crew sondern auch der Kapitän einschläft. Im Hafen (zwei Bretter) angekommen, werden wir noch nicht erwartet. Nach kurzer Wartezeit erscheinen unsere Gastgeber samt Schubkarren, um unser Gepäck aufzunehmen und uns die Unterkünfte bei den jeweiligen Gastfamilien zuzuweisen. Nach einer halben Stunde ist wieder Treffpunkt am Strand (beim Schwein). Silverio, ein Mitglied der Dorfjugend, führt uns durch die nähere Umgebung. Nach einem Schulbesuch begeben wir uns zum Anwesen von Don Pascual, wo uns ein Festmahl erwartet. Später gibt es eine Full-Moon-Party mit Andenjazz und den Mamasitas Calientes. Im ruralen Ambiente begeben wir uns nach ausgelassener Feier zu unseren sehr einfachen Schlafstätten. Spruch des Tages:
”In einer halben Stunde Treffpunkt beim Schwein”
”In einer halben Stunde Treffpunkt beim Schwein”
Am Morgen gibt es Frühstueck mit ländlichem Charme beim Dorfvorsteher Don Tomas. Mit dem Bus geht es Richtung La Paz. Auf dem Weg dahin machen wir einen Abstecher zum Sozialprojekt ”Luz de Esperanza”, welches von der peruanischen Schwester Doris geleitet wird. Im Innenhof kappt unser Busfahrer beide Oberleitungen, wir bleiben jedoch geerdet. In La Paz angekommen unternehmen wir nach kurzer Pause eine Stadtrundfahrt im Regen. Abends treffen wir uns zum gemeinsamen Essen mit dem viventura-Büro im ”Mongos”. Spruch des Tages:
”Kein Fleisch mehr bis Argentinien” (nach übermäßigem Fleischkonsum der letzten Tage).
”Kein Fleisch mehr bis Argentinien” (nach übermäßigem Fleischkonsum der letzten Tage).
Am heutigen Tage besteht die Wahl zwischen diversen Aktivitäten wie die Besteigung des Chacaltaya (5415 Meter), Besuch der Ruinenstätte Tihuanaco oder einfach nur shoppen. Abends versuchen wir mit vereinten Kräften das bis zu dieser Stelle erstellte Tagebuch ins Netz zu stellen. Bedauerlicherweise gehen unsere Aufzeichnungen in den unendlichen Weiten des Internets verloren (deswegen bitten wir die geneigten daheimgebliebenen Leser um Entschuldigung für die Verzögerung). Spruch des Tages:
Was hilfts, wir sind in Südamerika (nach dem Verlust der Daten).
Was hilfts, wir sind in Südamerika (nach dem Verlust der Daten).
Noch nicht ausgeschlafen verteilen wir uns auf drei Jeeps und treten unsere Safari nach Tahua am Salzsee von Uyuni an. Nach anstrengender zwölfstündiger Fahrt erfährt unsere Reisegemeinschaft die erste harte Prüfung. Während die einen noch versuchen die zwei steckengebliebenen Jeeps in der windigen, kalten Nacht frei zu schaufeln und auf unterlassene Hilfeleistung klagen, schaufeln die anderen genüsslich in der Wärme ihr Abendessen. Nach siebenstündiger Schwerstarbeit mit Hilfe von Einheimischen gelingt es den Hängengebliebenen endlich, die Autos wieder flott zu machen. Gegen drei Uhr morgens erreichen sie erschöpft aber erleichtert die Unterkunft. Spruch des Tages:
”viactive - hier ist der Name Programm”
”viactive - hier ist der Name Programm”
Aufgrund der Umstände geht es an diesem Tag verspätet auf den Salzsee. Um die Stimmung in der Gruppe wieder einigermaßen zu stabilisieren und harmonisieren, leeren wir dort gemeinsam eine Flasche Tequila. Weiter gehts zur Kakteeninsel wo wir nach einem Rundgang unser Mittagessen einnehmen. Danach fahren wir weiter nach San Juan, wo wir eine spontane Weinprobe veranstalten. Dabei bringen uns verschiedene Gruppen der Dorfjugend Ständchen dar. In wiederum einfachen Unterkünften verbringen wir eine wiederum kurze Nacht. Spruch des Tages:
”Haben wir uns alle wieder lieb.”
”Haben wir uns alle wieder lieb.”
Kurz nach Mitternacht besteigen wir erneut unsere Jeeps, um eine lange Fahrt durch das Vulkangebiet des Altiplano anzutreten. Es geht über steinige Pisten (Tun-Tun-Pass) vorbei an verschiedenen farbigen Lagunen, Flamingos, Geysiren und heissen Thermalquellen – wo wir ein (Fuss-) Bad nehmen – erreichen wir in den Abendstunden die allseits gefürchtete chilenische Grenze (strenge Zollkontrollen bezüglich Agrarprodukte). Nach erfolgreicher Einreise beziehen wir unsere Unterkünfte im Takha Takha-Hotel. Nach dem Abendessen begibt sich der nimmermüde Teil unserer Gruppe ins Ortszentrum von San Pedro de Atacama um das Nachtleben zu erkunden. Spruch des Tages:
”Das An-sich-sein wird dem Für-sich-sein gegenüber gestellt und mündet im An-und-Für-sich-sein, doch dieses ist opak!” (frühmorgendliche philosopische Ergüsse unseres österreichischen Beamten)
”Das An-sich-sein wird dem Für-sich-sein gegenüber gestellt und mündet im An-und-Für-sich-sein, doch dieses ist opak!” (frühmorgendliche philosopische Ergüsse unseres österreichischen Beamten)
Pünktlich 10 Uhr bolivianischer Zeit (11 Uhr in Chile) erscheinen zwei unserer hin- und mitreis(s)enden Damen eine Stunde zu spät zum Frühstück und wundern sich, warum nur noch die Reste der übrigen Reiseteilnehmer zur Verfügung stehen.
Bis 4 Uhr nachmittags steht der Tag zur freien Verfügung, danach geht es ins Tal des Todes (ohne Tote), ins Mondtal zu den Tres Marias (ohne die 3. Maria) und in die Salzmine (ohne Mine).
Unseren vierten Bilderbuchsonnenuntergang geniessen wir auf der Düne mit drei Flaschen Rotwein.
Abends begibt sich ein Teil der Gruppe direkt zu Bette, während sich ein Teil den dionysischen Freuden San Pedros in einer Bar hingibt. Die Romantiker und Hobbyastronomen unternehmen derweil eine Sternenguckerfahrt in die eisige Kälte der Atacama-Wueste, wo sie endlich das Sternbild des Grossen Lamas ausmachen können.
Nach der Sperrstunde begeben sich die hartgesottenen Bar- und Tresenlamas noch auf eine kurzfristig anberaumte "hidden and forbidden Party" in der näheren Umgebung, um in den frühen Morgenstunden zur allgemeinen Erheiterung der Schlafenden die Alarmanlage im Hotel auszulösen. Spruch des Tages:
"Die haben hier doch alle die Nase gestrichen voll" (Feststellung angesichts der überdreht wirkenden Barbesucher und -betreiber)
"Die haben hier doch alle die Nase gestrichen voll" (Feststellung angesichts der überdreht wirkenden Barbesucher und -betreiber)
Der Bus steht pünktlich um 8 Uhr vor dem Hoteltor um uns abzuholen - aufgrund der Vorkommnisse der vergangenen Nacht verzögert sich die Abfahrt jedoch um einige wenige Minuten, da der Busfahrer einzelne Teilnehmer erst noch persönlich aufwecken muss.
Im engen Minibus geht es zur Grenze nach Argentinien. Kurz nach dem überraschend unproblematischen Grenzübertritt erfolgt der obligatorische Kirchenbesuch, auch wenn das Gotteshaus aus Sicherheitsgründen geschlossen ist. Angekommen in Purmamarca unternehmen wir einen Rundgang um den Berg der sieben Farben.
Abends gibt es grosse Bierflaschen und Empanadas. Spruch des Tages:
"Morgen bekommt ihr garantiert alle eine Überdosis Grün" (unser Reiseleiter nach 5 Tagen Wüstenaufenthalt)
"Morgen bekommt ihr garantiert alle eine Überdosis Grün" (unser Reiseleiter nach 5 Tagen Wüstenaufenthalt)
Nach einem kurzen sonntagmorgendlichen Marktbesuch im Ort geht es mit dem Minibus auf einer kurvenreichen, aber landschaftlich sehr ansprechenden Strecke in die Provinzstadt Salta. Jo mei, dann war ma halt Mittagessen - Empanadas en masse. Im Anschluss daran begeben wir uns auf den Hauptplatz, wo wir uns auf einen Nachmittagskaffe oder ähnliches in einem Lokal unter den Arkaden nächst dem örtlichen Museum niederlassen. Die Kulturfreaks kühlen sich bei den Mumien im Museum ab (drei Kinder, die auf 5000 m Hoehe aus rituellen Gründen auf Eis gelegt wurden). In der Abenddämmerung begeben wir uns auf den Kunstflohmarkt, wo Marco das angebliche Verhältnis der Geschlechter - sieben Frauen sollen da auf einem Mann kommen - zu verifizieren versucht. Leider Fehlanzeige. Das Abendessen gibt es in einer echt argentinischen Penha mit folkloristischen Darbietungen inklusive Publikumstanz. Unsere ersten Schritte Chacarera. Die Hardcorefreaks ziehen noch weiter in einen argentinischen Reggaeschuppen. Abtanzen und Musik vom Feinsten.
Frühmorgens machen sich die Sportlichen auf zu einem Reitausflug in der Umgebung von Salta.
Grüne Weiden erfreuen das Auge des Reiters. Natur pur. Während unsere Pferde anfangs stur ihre eigenen Wege gehen und uns mehr oder minder auf ihren Rücken dulden, zeigen sich unsere Reittiere im Laufe unseres Ausfluges zunehmend kooperativer. Jetzt haben wir unser Sitzfleisch schon einmal trainiert für die bevorstehende 17-stündige Busfahrt. Mit Proviant versorgt treten wir unseren Busride um halb fünf Uhr (!) nachmittags an. Schon bald fallen alle in einen tiefen Schlaf, der sich bei dem einen oder anderen noch aufgrund einer leichten Überdosierung von Schlafmitteln bis in den nächsten Nachmittag erstreckt. Spruch des Tages:
"Hoggar macht's möglich!" (moeglicher Slogan für eine Pharmafirma)
"Hoggar macht's möglich!" (moeglicher Slogan für eine Pharmafirma)
Gegen Mittag kommen wir auf der Hacienda "La Chacra" inmitten von Mateteeplantagen an und werden dort von der Gutsherrin bei einem leichten Mittagessen willkommen geheissen. Aufgrund der drückend schwülen Witterung verbringen wir den Nachmittag am und im Pool. Danach gibt es eine kleine Führung durch das Anwesen, wobei wir einiges über die Mateproduktion und die Holzwirtschaft erfahren. Im Anschluss daran werden wir von der Gutsherrin in die Zeremonie der Matezubereitung eingeführt. Abends werden wir zum Asado gelade. Plantagenarbeiter spielen uns einheimische Melodien zur reichhaltigen Mahlzeit. Wiederum allgemeine Aufforderung zum Tanz. Kurz vor Mitternacht bereiten wir Reiseteilnehmer eine kleine Ueberraschungsparty aus Anlass des Geburtstages unseres TCs Micha vor. Doch es soll eine Überraschung der anderen Art werden, als wir nämlich feststellen müssen, dass drei unserer Mitreisenden bei einem dreisten Einbruch in die Gästezimmer bestohlen worden sind. Spruch des Tages:
VISA - die Freiheit nehm ich mir!
VISA - die Freiheit nehm ich mir!
Um zwei Teilnehmer und einen Reiseleiter geschwächt (unterwegs in Sachen Reisepass) machen wir uns auf den Weg zu den berühmten Iguazu-Wasserfällen. Wir sind sehr beeindruckt von den Wassermassen. Leider kommen diese auch von oben. Nass bis auf die Knochen überqueren wir die brasilianische Grenze und dürfen uns auch die brasilianische Seite der Wasserfälle anschauen. Weiter geht es in unser Hotel in Foz do Iguazu und zu einem verdienten Abendessen. In kleiner Runde stossen wir auf Michas Geburtstag an. Die anderen zwei Teilnehmer sitzen auf der argentinischen Seite fest und lernen diverse Konsule kennen. Spruch des Tages:
Alles ist nass!
Alles ist nass!
Nach dem Frühstück besuchen wir einen Vogelpark in Iguazu. Viele wunderschöne bunte Vögel in kleinen Käfigen. Am Flughafen werden unsere Hoffnungen auf ein Wiedersehen mit den verlorenen Söhnen zunichte gemacht. Sie müssen nun doch nach Buenos Aires zur Botschaft. Wir fliegen mit Zwischenstopp nach Rio und erfreuen uns an einem ersten Caipi an der Copacabana. Bei einem gemütlichen Abendessen werden wir von einem Regenguss überrascht und ertränken unsere Sorgen im Wodka... Spruch des Tages:
An der Copa, Copacabana....
An der Copa, Copacabana....
Im morgendlichen Nebel besteigen wir die Seilbahn auf den Gipfel des Zuckerhutes und geniessen die Aussicht, wenn sich der Nebel mal kurz lichtet. Weiter geht es mit der Citytour: Maracana-Stadion, Sambadrom, diverse Kirchen inkl. Kathedrale. Mit der alten Strassenbahn geht es hinauf ins Künstlerviertel Santa Teresa. Nach einer kurzen Stärkung besuchen wir das Sozialprojekt in einer der Favelas. Hier bekommen wir professionellen Sambaunterricht, der uns den Schweiss aus den Poren treibt.
Am späten Nachmittag feiern wir die Wiedervereinigung mit unseren Abtrünnigen, die sich in der Zwischenzeit in Buenos Aires amüsiert haben.
Bei einem vorzüglichen Abschluss-Abendessen (Rodicio in einer Churrascaria) begiessen wir das Wiedersehen. Im einheimischen Partyviertel Lapa wird zu Samba- und Reggaeklängen mit Caipi weitergefeiert. Happy End! Spruch des Tages:
"Nach einem halben Caipi bin ich dicht" (angesichts der gut gemeinten Mischung in Lapa)
"Nach einem halben Caipi bin ich dicht" (angesichts der gut gemeinten Mischung in Lapa)
Heute am sonnigen Morgen pilgern wir als letztes Highlight noch rauf zur Christusstatue. Eine Wolke verhindert uns jedoch den vielversprechenden Ausblick auf Rio. Am Nachmittag wird nochmals richtig auf der Copacabana relaxt, letzte Souvenirs gekauft und sich für die Abreise vorbereitet. Am Abend dann die Fahrt zum Flughafen, ein letzter Abschied und nach 3 erlebnisreichen Wochen geht es zurück ins ferne Europa.
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07.02.12Franz
Mein persönlicher Höhepunkt war Südamerika, denn jeder Ort war schön für sich. Die Unterkünfte waren in Ordnung und die Betreuung durch unseren Reiseleiter fabelhaft....
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06.02.12 von Katja
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