Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Ankunft in Lima
Nach ca. 11 1/2- Stunden Flug ab Madrid sind wir in Lima angekommen. Als auch endlich der letzte Koffer auf dem Band gefunden wurde, ging es mit unserer Reiseleiterin Sonia zum Hotel. Die Fahrt durch die Hauptstadt von Peru war schon ziemlich abenteuerlich und wir konnten schon einige Eindrücke in der Stadt mit fast 9 Mio. Einwohnern gewinnen. Es gibt zwar auch Verkehrsregeln, aber jeder legt diese anders aus. Auch die pfeifenden Verkehrspolizisten sind eine Attraktion.
Hilke und Axel waren schon vorher in Südamerika unterwegs und haben im Hotel die Gruppe vervollständigt.
Zum abendlichen Kennen lernen ging es noch in die Fussball-Sportsbar "Estadio" mit integrierter Diskothek. Nach einem Pisco Sour, Cerveza bzw. einer Inka Kola haben auch einige das Tanzbein geschwungen. Es zeigte sich auch, dass peruanisches Essen gut portioniert und sehr nahrhaft ist.
Doch dann zeigten sich die ersten Zeichen der Müdigkeit und es ging recht früh zum Hotel zurück (MEZ: 5:30 Uhr früh).
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Von der Altstadt Lima bis Pisco
Das erste Frühstück wurde gemeinsam eingenommen. Da alle recht müde waren, war die Geräuschkulisse in der Nacht nicht so störend gewesen. Nach einem Kaffee/Tee, Orangensaft, zwei Brötchen und Rührei mit Schinken war auch der letzte Teilnehmer fit und startbereit für den Tag.
Denn dann ging es gleich mit Rocio, einer Einheimischen aus Lima, zur Entdeckungstour in die Altstadt. Vorbei an alten Kolonialbauten, prächtigen Plätzen mit schön angemalten Gebäuden, wichtigen historischen Orten ging es Richtung eines alten Franziskaner Klosters. Dort es gab es eine Führung oberirdisch wie auch durch die Katakomben des Kirchengebäudes. Als Dekoration dienten makabererweise die Knochen von verstorbenen Peruanern der letzten Jahrhunderte. Nach einem kleinen Abstecher zu einem Aussichtspunkt über einen farbenfreudigen Stadtteil von Lima ging es zurück zum Hotel.
Mit dem Bus ging es kurz zu einem Supermarkt, wo wir uns mit Lebensmitteln und Getränken unserer Wahl eindeckten.
Das Mittagessen war dann einer der Höhepunkte des Tages. In einem gemütlichen Restaurant gab es ein überwältigendes Buffet aus mehreren Tafeln. Es gab die verschiedensten Speisevarianten mit interessanten spanischen Namen, die mit einem Glas Chicha Morada (Mais-Frucht-Getränk)verzehrt wurden.
Auf der Panamericana ging es nun Richtung Süden, am Pazifik entlang. Während einige Opfer des guten Essens und der ruhigen Fahrt wurden und schliefen, informierte uns Sonia über die Gegend.
Abends erreichten wir unser Hotel in Pisco und ließen uns den Pisco Sour in der Hotelbar schmecken.
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Tour mit Hindernissen
Nachdem wir gestern noch den einen oder anderen Pisco-Sour zu uns genommen hatten, gingen wir zeitig ins Bett. Heute sollten wir bereits um 7.30 Uhr abreisebereit zur nächsten Etappe sein. Zunächst ging es an den Hafen von Pisco. Von dort aus sind wir mit dem Schnellboot zu den Galapagos-Inseln für Arme geschippert worden. Dort erwarteten uns nicht nur unzählige Tümpler, Pinguine und Pelikane, sondern auch Seelöwen. Ein betörender Geruch stieß uns in die Nase als wir in die Nähe der Insel gelangten. Soviel Vogelsch…… auf einen Haufen. Man kann sich gar nicht vorstellen, dass dafür sogar Geld bezahlt wird. Großes Blitzlichtgewitter begann und wollte kaum aufhören. Die Tiere hat es kaum gestört.
Als wir zurück waren mussten wir zu unserem Bedauern feststellen, dass unser Bus nicht mehr Fahrtüchtig war. Ersatz wurde beschafft. Ein Colectivo (peruanischer Sammelbus) wurde umfunktioniert. Nach dem Mittagessen, welches uns, trotz sehr holpriger Fahrt durch das Naturreservat von Paracas, sehr gut geschmeckt hat (regionaler Fisch wurde gereicht), ging es weiter nach Ica.
Anstatt 1 Stunde benötigten wir 2 Stunden. Dort wartete das Highlight des Tages auf uns. Nicht nur die versprochene Sonne, sondern auch eine Buggyfahrt durch die Dünen der Ica-Wüste. Die Dünen wurden wesentlich eleganter und schneller umkurvt, als die Schlaglöcher der Panamericana mit dem georderten Colectivo. Zwei hohe Dünen wurden auch prompt zum Sandboarding genutzt. WOW!!!!
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Bleichgesichter über der Nascawüste
Ausgeschlafen und gestärkt mit einem gutem Frühstück fuhren wir mit Taxis zu der Piscobrennerei, da unser Bus nochmals streikte. Wieder einmal steckte der Kopf unseres Busfahrers im Motorraum! Die Taxis waren so klein, dass Hilke fast den Beifahrersitz entfernen musste um es sich gemütlich zu machen.
In Pisco angekommen, erfuhren wir alles über die Herstellung des Nationalgetränkes PISCO. Wir sahen die 2 Tonnen schwere und 150 Jahre alte Presse, den riesigen Brennofen mit dem Destillationsbecken und schließlich den "Hahn" wo der hochprozentige Pisco abgefüllt wird. Der Höhepunkt war sicherlich die Verkostung der verschiedensten Sorten von Pisco zum Beispiel "Perfecto Amore".
Gut gelaunt gings um 11:00 - man kann es kaum glauben - mit unserem reparierten Bus Richtung Nazca. Auf dem Weg dorthin machten wir einen Zwischenstopp im Maria Reiche Museum. Dort erfuhren wir alles über ihr Leben und ihre Liebe zu den Nascalinien. Zuerst wurde sie die "Verrückte der Nazcawüste" genannt. Doch Dank ihres Einsatzes für die Erhaltung und Erforschung der Nazcalinien wurde sie im Laufe der Zeit von der Regierung "Die Dame der Wüste" genannt.
Weiter auf der Panamericana kamen wir schließlich nach Nazca, wo uns ein weiteres Highlight der Reise erwartete. Der Flug über die Nazcalinien. Tja,… der Flug hatte es in sich. Wer hier keinen starken Magen hatte, fand sich als Bleichgesicht am Boden wieder.
Nachdem wir alle wieder Hunger hatten, ließen wir den Abend in Nazca bei gutem Essen ausklingen.
Es war ein Tag mit vielen tollen Eindrücken!
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Mumien, Pazifikwellen und eine endlose Fahrt
Etwa um 7 Uhr starteten wir heute unsere Tour und sammelten zunächst Orlando, unseren Reiseleiter für den Vormittag ein. Ca. 1 Stunde später kamen wir am Wüstenfriedhof von Chauchilla an. Orlando erzählte uns alles über diesen Friedhof und erklärte vieles über die unzähligen Mumiengräber der Nazca-Kultur. Durch das hier herrschende trockene Wüstenklima sind die Mumien auch noch 1500 Jahren noch gut erhalten.
Unsere nun folgende lange Fahrt auf der Panamericana unterbachen wir um uns an einem der zahlreichen Straßenstände mit frischen Oliven zu versorgen.
Nach einer weiteren Pause an der größten Wanderdüne, die wir je gesehen hatten ging es weiter zu der malerischen Bucht Puerto Inka, wo wir unser Mittagessen einnahmen. Carolin, Sören und Alex waren mutig und stürtzten sich in die erfrischenden (18 Grad) Fluten des Pazifik. Auch die ersten leider schon recht verfallenen Inka-Ruinen konnten wir bestaunen bevor es nach dem viel zu kurzen Stop weiterging.
Die folgende wirklich sehr lange Fahrt (9 Stunden) wurde von 2 Fotostops (Steilküste und Ocaña-Tal) unterbrochen.
Um 21 Uhr erreichten wir endlich unser Hotel in Arequipa in 2335 m Höhe.
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Die Erkundung der schönen Stadt Arequipa
Heute konnten wir ausschlafen, denn Esther holte uns erst um 10:00 Uhr vom Hotel ab. Esther ist eine Mitarbeiterin von visozial, einer gemeinnützigen Gesellschaft, die durch das Geld von viventura Sozialprojekte finanziert. Wir fuhren zu einer Schule in einem Armenviertel von Arequipa wo die Kinder lernen können um eine bessere Berufschance zu haben.
Die Kinder verloren schnell ihre Scheu und kamen neugierig auf uns zu. Die Jungs spielten Fußball mit den Knirpsen und die Damen verfielen den Charme der Kleinen und ließen sich das Schulgelände zeigen. Beliebt war auch hochheben oder Flugzeug spielen. Du hobst einen auf und drehtest ihn kurz und setzte ihn ab. Danach drängten gleich zwei Kinder an dich. Es wurden immer mehr, so daß es schwierig war noch Platz zum Absetzen zu finden. Die Höhe machte sich bei den sportlichen Aktivitäten auch bemerkbar.
Der wunderschöne Markt San Camilo stand als nächstes auf dem Programm. Es ist der älteste Markt in Arequipa. Das Gebäude wurde vom Erbauer des Eifelturms konstruiert. Er war kunterbunt, roch immer anders, mal besser, mal schlechter und war sehr lebhaft.
Danach ging es zu viventura ins Büro bzw. in den Garten. Der Empfang war sehr herzlich und bei einem leckeren Essen lernten wir die einzelnen Mitarbeiter kennen. Hier konnten wir kurz verschnaufen vor unserer Stadtführung mit Diana.
Zuerst besuchten wir das Kloster Santa Catalina, ein Nonnenkloster der Dominikaner. Es ist eine eigene Stadt in der Innenstadt. Wir sahen wie die Nonnen früher lebten. Es war früher Tradition, dass die zweitgeborene Tochter einer Familie in einen Orden eintrat. Im Santa Catalina Kloster wurden nur Töchter aus besonders reichen Familien aufgenommen, die eine hohe Mitgift an das Kloster entrichten konnten. Die Nonnen verbrachten ihr ganzes Leben im Kloster und hatten kaum Kontakt zur Außenwelt. Viele Jahre lang führten sie jedoch ein sehr komfortables Leben hinter den dicken Mauern - mit mehreren Dienern und vielen Feierlichkeiten. Erst als der Papst dies erfuhr wurde jemand entsendet, der Ordnung in das Kloster brachte.
Auf Grund der Größe des Klosters war unser Kopf genauso voll, wie unser Bauch von dem leckeren viventura Essen. Eine ermüdende Mischung. Wir stärkten uns in einer Creperie mit Kaffee und Crepes :o)
Gut ausgeruht und auf Koffein und Coca ging es weiter. Wir besuchten noch schöne Plätze und Kirchen.
Nach zwei Stunden war die Führung zu Ende und einige bummelten noch gemütlich durch die Gassen. Die anderen genossen den Abend bei ein paar kühlen Bier bzw. Inka Cola.
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Hinab ins Colca-Tal
Heute mussten wir schon vor 4 Uhr aufstehen da es um 5:00 Uhr in Richtung Colca-Tal ging. Marcella, unsere lokale Führerin für die nächsten 2 Tage wartete schon in unserem Hotel. Bevor wir um 7 unsere erste Rast machten und uns mit Coca-Tee aufwärmten sahen wir während der Fahrt die ersten Vikunas, Lamas und Guanakos. Später erreichten wir den mit 4.910 Metern höchsten Punkt unserer Reise: Pata Pamba. Später entdeckten wir auch noch einige Condore.
Pünktlich zur Mittagszeit erreichten wir Cabanaconde von wo aus wir nach einem leckeren Mittagessen (z.B. Alpakasteak) in den Canyon abstiegen. Kurz bevor es dunkel wurde erreichten wir nach einer ziemlich heftig in die Beine gehenden Wanderung das traumhafte Colca-Tal. Nun folgte leider noch ein kurzer Aufstieg, bevor wir unsere heutige Schlafstätte erreichten. Nachdem die Zimmer verteilt waren und die 2 Toiletten (1 mit und 1 ohne Tür) sowie das 1 Waschbecken für die gesamte Gruppe begutachtet waren ruhten wir uns erstmal aus. Schließlich hatten wir ca. tausend Höhenmeter bewältigt.
Nach dem leckeren Abendessen bei Kerzenschein (denn Strom und warmes Wasser gibt es hier nicht) gingen wir heute recht früh schlafen, damit wir morgen wieder fit sind.
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Grenzerfahrungen
Nach einem leckeren Frühstück wanderten wir um 7:30 Uhr noch recht beschwingt los in Richtung Oase. Doch bereits nach wenigen Minuten mußten wir feststellen, daß unser Wanderweg zwar durch eine traumhafte Natur ging, aber auch leider zunächst ziemlich steil anstieg. Für manche begannen hier schon die Grenzerfahrungen ;o)
Der folgende Abstieg zu der Oase Sangalle wurde uns durch den wundervollen Ausblick auf 3 Wasserfälle versüßt.
Einige nutzten die Gelegenheit und erfrischten sich im Pool, bevor es später nach einem schmackhaften Mittagessen entweder auf 2 oder auf 4 Beinen weiterging. Die Gruppe teilte sich auf in Mulireiter und Bergsteiger. 3 Stunden waren angesetzt, doch bei Einbruch der Dunkelheit hatten wir alle nach maximal 2 3/4 Stunden das Ziel Capanaconde müde und erschöpft erreicht.
Nun folgte noch eine 2stündige Fahrt auf der Buckelpiste nach Yanke, wo unser Hotel lag. Da irgendwie alle sofort duschen wollten reichte leider das warme Wasser nicht für alle Extremsportler aus. Kalt duschen ist ja bekanntlich sehr gesund.
Weil wir alle sehr müde waren passierte außer dem Abendessen von einigen Gruppenmitglieder nicht mehr viel und man konnte sich im Bett unter zahlreichen Decken wieder aufwärmen.
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auf den Weg zum Titicacasee
Eigentlich war geplant, die gestrige huckelige Strecke ca. 1 Stunde zum Gruz del Condor zurück zu fahren um die Könige der Lüfte in den frühen Morgenstunden zu beobachten. Da wir die Kondore jedoch schon in den Vortagen sahen, haben wir uns einstimmig fürs Ausschlafen entschieden.
Gegen 8.30 Uhr ging es zu den heißen Quellen nach La Calera. Einige wagten sich in das gefühlte ca. 45 Grad heiße Quellwasser hinein. Die Anderen genossen die Sonne am Beckenrand bzw. die Umgebung.
Bei dem anschließenden Marktbesuch konnten wir unsere Vorräte für die kommende 6-stündige Fahrt auffrischen. Auf der Fahrt zum Titicacasee sind wir erneut über den höchsten Paß der Reise gefahren und konnten zahlreiche Alpakas, Vicuñas und Andenflammingos sehen.
Gestärkt durch jeglichen Coca-Konsum (als leckeren frisch zubereiteten Tee oder in Keks- bzw. Bonbonform) erreichten wir pünktlich zum Sonnenuntergang den Titicacasee.
Mit selbst gebastelten Blumenkränzen begrüßte uns das halbe Dorf in dem wir nun die nächsten zwei Tage verbringen durften. Die Leute waren alle mit wunderschönen Trachten bekleidet. Im Haus des Dorfvorstehers erhielten wir ein leckeres Abendessen und wurden dann auf die verschiedenen Familien verteilt.
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Bootsfahrt auf dem Titicacasee
Heute weckte uns die Sonne in unseren kleinen mit Schilf bedeckten Lehmhütten früh. Die Nacht auf den Lehmbetten mit Strohmatratzen und teilweise 5 Bettdecken war auch mit Skiunterwäsche für einige "Frostbeulen" trotzdem ziemlich kalt. Der wunderschöne Blick auf den Titcacasee entschädigte jedoch für alles und tagsüber wurde es dank der Sonne auch richtig warm.
Nach dem leckeren Frühstück im Gemeindesaal ging es mit einem Motorboot zu den Uros im Titicacasee. Auf den aus Totoraschilf hergestellten Inseln leben ca. 5-8 Familien miteinander, die sich ausschließlich von dem Schilf, dem Fischfang und der Jagd nach Vögeln und den daraus resultierenden Tauschhandel ernähren. Nach kleineren Souvenirkäufen wurden wir auf einem traditionellen Schilfboot durch die Gegend geschippert. Hierbei konnten wir vom Schilf kosten, welches auch eine leckere Zwischenmahlzeit darstellt.
Den freien Nachmittag genossen wir in vollen Zügen. Während einige sich ein Buch zur Hand nahmen und Andere gemütlich durch die Gegend schlenderten wagten trotz Muskelkater viele den Aufstieg auf eine Anhöhe um den Titicacasee von oben zu bestaunen.
Am Abend tauschten wir die Rollen und hatten in den Trachten der Einheimischen richtig viel Spaß.
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Dieses Mal streikte nicht der Bus sondern Südperu
Mitten in der Nacht - 4.50 Uhr mußten wir zum Frühstück antreten. Bei Sonnenaufgang ging es bereits um 5.30 Uhr mit dem Boot nach Puno. Nach sehr schläfrigen 2 1/2 Stunden legten wir im Hafen an und waren auf unseren öffentlichen Schlafsesselbus gespannt. Doch leider wurde aus der Weiterfahrt nichts. Durch einen Streik der Bauern, die die einzige Verbindungsstraße nach Cuzco blockierten saßen wir zunächst in Puno in einem kurzfristig organisierten Hotel fest.
Nach demokratischer Entscheidung der Gruppe brachen wir mit einem privaten Sprinter doch gegen Nachmittag nach Cuzco auf. Laut Sonia dauern diese Streiks meist nur einen Tag bzw. abends werden die Touristen vorbei gelassen.
Vier ereignislose Stunden später erreichten wir das Streikgebiet. Dieses erkannten wir an den auf der Straße herumliegenden Steinen, denen unser Fahrer ausweichen musste. Irgendwann erreichten wir das Stauende und es ging weder vor noch zurück.
Mit dem Traum einer heißen Dusche vor Augen hofften wir alle auf das Streikende und eine Weiterfahrt nach Cuzco.
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Trotz Streik endlich in Cuzco
Gegen Mitternacht ging es zunächst einige Kilometer weiter und unsere Hoffnung auf eine Hotelübernachtung wurde erneut geweckt. Die Freude hielt leider jedoch nur kurz an und wir mußten schließlich im unbequemen kalten Bus übernachten.
Mit der Morgendämmerung gegen 5.00 Uhr erkannten wir, daß wir in Sichtweite der Blockade standen.
Sonia und der Busfahrer hatten einen Alternativweg erst in Richtung Arequipa und dann um das Streikgebiet herum über Schotterpisten und Feldwege ausfindig gemacht. Da wir sehr weit vorne standen, ergriffen wir die Chance und nutzen die Ausfallstraße indem wir die herumliegenden Steine entfernt hatten. So herzlich wie wir die Peruaner bisher kennengelernt hatten, sahen wir nun eine ganz andere Seite.
Ohne weitere Zwischenfälle erreichten wir nach fast 30 stündigem Unterwegssein endlich gegen 11.00 Uhr Cuzco.
Zum Glück konnten wir die für heute angesetzte Stadtführung nach einer ausgiebigen warmen Dusche noch wahrnehmen. Wir besuchten die Ruinen von Saqsayhuaman, einen riesigen Komplex aus Inkamauern, den Sonnentempel sowie den 12-eckigen Stein. Unser indianischer Stadtführer brachte uns durch Geschichten das Leben und die Kultur der Inkas näher.
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Inkapfad nach Machu Picchu
Heute sind wir früh los gefahren von Cuzco Richtung Kilometer 104. Hier haben wir das Inka Trail begonnen. Das Wetter hat uns ein paar Tropfen regen geschenkt ;) Der Anfang war ein bisschen anstrengend, aber wir sind durch gekommen, alle sind mit Regenponchos gelaufen, es war sehr lustig.
Nach mehr als 100 Treppen sind wir endlich an den Wiñay Wayña Ruinen angekommen. Wiñay Wayña ist ein Quechua-Wort und bedeutet soviel wie "für immer jung". Die Ruinen waren super zu fotografieren und wir machten viele schöne Gruppenfotos.
Nach dreißig Minuten Mittagspause sind wir weiter zum Sonnentor gelaufen. Schon am Sonnentor hatten wir einen tollen Ausblick auf Machu Picchu. Der Regen war vorbei und wir haben sie Sonne am Sonnentor genossen. Wir ließen das tolle Bild auf uns einwirken und sind runter gelaufen bis zur Bushaltestelle. In Aguas Calientes haben wir uns mit den anderen getroffen und wieder einen guten Pisco Sour getrunken.
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Ein schöner Tag in de Inkaruinen
Nach einem sehr guten Frühstück, haben wir den ersten Bus zu den Machu Picchu Ruinen genommen. Schon da haben wir erste Erklärungen von Jose bekommen. Es war sehr interessant was er über die Inka Zeit und Kultur erzählt hatte.
Die Ruinen waren super zu sehen, wir haben fast alle die Ruinen neu entdeckt. Manuel, Melanie, Martina und Sören haben noch den kleinen Hausberg Huayna Picchu bestiegen. Sie hatten eine super Ausblick über das ganze Tal und die Ruinen gehabt. Der Aufstieg war nicht einfach, aber hat sich gelohnt.
Nach eine guten zeit oben kurz vor dem Regen sind wir runter nach Aguas Calientes gefahren. Die Zeit ist wieder so schnell vergangen, und wir mussten nach Cuzco mit dem Zug zurückfahren. Es war ein schöner Tag gewesen.
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Freier Tag
Heute hatten wir endlich einen Tag zur freien Verfügung! Jeder machte etwas anderes. Alex fuhr ins Heilige Tal und besichtigte die Ruinen von Pisac und Ollantaytambo. Der Rest der Gruppe besichtigte auf eigene Faust die Stadt und genoss die Ruhe weil wir noch ein Abendprogramm hatten.
Zuerst gingen wir in ein Restaurant und genosse nwin leckeres Essen. Natürlich durfte auch ein Piso Sour nicht fehlen! Nach dem guten Essen gings weiter in die Disco. Wir waren zwar nur zu acht, aber wir hatten viel Spaß und haben zu Latino-Musik getanzt und noch einiges getrunken.
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Der Dschungel
Der Tag fing gut an. Am Flughafen war alles gut, das Wetter war optimal, es hat zwar geregnet aber es war uns egal weil wir sowieso nach Puerto Maldonado fliegen wollten.
Nach 30min kamen wir im Dschungel an. Draußen war es wie in einer Sauna, heiß und die Luftfeuchtigkeit war extrem hoch. Arnold, unser Reiseleiter, hat schon auf uns gewartet. Er hat uns ins Büro gebracht wo wir den Großteil unseres Gepäcks zurückließen. Nach 45min Busfahrt kamen wir dann am Hafen an, dann stand uns eine weitere Stunde Bootsfahrt bevor um unsere Lodge zu erreichen. Auf dem Weg bekamen wir auch unser Essen: chinesischer Reis in Bananenblättern. Sicher gleitete das Boot über den Fluss Tambopata. In der Lodge genossen wir erst einmal eine Pause in der Hängematte. Nach einer Dusche wanderten wir im Dunkeln in den Dschungel und suchten nach Vgelspinnen. Es war interessant, wir haben viele gesehen. Aber auch andere Tiere auf dem Weg.
Den ersten Tag im Dschungel beendeten wir mit einem guten Abendessen.
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Papagaien und Piranhas
Heute machten wir uns sehr früh auf den Weg - diesmal in Richtung Papagaien-Salzecken. Nach einer kurzen Fahrt mit dem Boot kamen wir an. Wir beobachteten die Papageien wie sie die mineralreiche Erde lecken. Die Papageien fressen oft unreife Früchte und diese enthalten toxische Substanzen. Die Mineralien in der salzhaltigen Erde wirken wie ein Gegengift und sind lebensnotwendig. Es war sehr interessant dieses bunte Spektakel der Schwarzohrpapageien, Mülleramazonen und anderer Papageien zu sehen. Irgendwann kam leider auch ein Eichhörnchen um in den Genuss des Salzes zu kommen und verscheuchte in dem Moment alle Vögel. Damit war das Schauspiel beendet.
Zurück in der Lodge machten wir uns über ein leckeres Frühstück her. Dann hatten wir etwas Zeit um uns auf der Hängematte zu entspannen.
Leider mußten wir uns nun von Sören und Martina verabschieden. Die beiden traten heute schon die Heimreise nach Deutschland an.
Später machten wir eine weitere Exkursion. Wir liefen zu einer verlassenen Farm und Arno, unser Führer hier im Dschungel erklärte uns daran das Prinzip der Farmen in Südamerika. Weiter ging es zu einem Studentenprojekt und zu einer Säugetiersalzecke. Leider waren keine Tiere dort. Die Spuren waren aber deutlich zu erkennen. Arno erzählte uns viel über die einheimischen Pflanzen und Tiere, die hier vorkommen.
Am Nachmittag starteten wir zu einer neuen Exkursion. Wir fuhren wieder ein Stück mit dem Boot und wanderten dann zu einem See. Hier stiegen wir auf ein Floss um. Wir konnten wieder einige Vögel beobachten. Nach einer kurzen Weile gingen Arno und Alex dann schwimmen. Alex hatte irgendwie vergessen, dass es hier Pirhanyas gibt. Aber es passiert nichts ;o) Noch etwas später angelten wir dann die Pirhanyas. Es war ein großer Spaß, auch wenn nur Anika, Manuel (gleich 2x) und Axel Glück hatten. Sonia hatte irgendeinen anderen Fisch gefangen. Wir ließen sie aber alle wieder frei. Dann ging es wieder zurück über den See und durch den Dschungel zu unserem Boot. Auf der Fahrt im Dunklen zurück zur Lodge sahen wir dann noch weiße Kaimane.
Zurück in der Lodge gab es Abendessen. Wir waren danach alle recht müde und zogen uns rasch zurück!
Gute Nacht Folks!!!
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Der letzte Tag am Dschungel
Nach dem Frühstück ging es als Achtergruppe in Gummistiefeln (in der Nacht hatte es kräftig geregnet) wieder los zum Boot. Der Rest genoss die Freizeit in den Hängematten und erholte sich.
Wir fuhren zu einem Kontrollpunkt, wo wir uns eintragen mussten. Dann ging es weiter ein Stück den Fluss Tambopata hinunter. Schließlich stiegen wir wieder aus und wanderten einen alten Jagdpfad entlang. Diesmal ging es wirklich über Stock und Stein. Wir wanderten über und unter dicken und dünnen Baumstämmen hinweg, auf umgestürzten Bäumen balancierten wir über kleine Flüsse, wir wateten durch Schlamm und oft mussten wir uns den Weg erst freikämpfen, bevor wir schließlich zur frühen Mittagszeit einen See erreichten. Auf dem Weg dahin fanden wir Spuren von Tapiren und Ozeloten, aber leider nicht die Tiere selbst. Dafür sahen wir wieder viele Vögel, Spinnen, Insekten, Ameisen- und Termitenstraßen. Arno zeigte uns einen Paranussbaum, eine Wanderpalme und viele andere interessante Pflanzen. Dann machten wir uns wieder auf den Rückweg und fuhren schließlich mit dem Boot zurück zur Lodge.
Nach dem Mittagessen war wieder Erholung angesagt, bis wir gegen 16 Uhr dann noch mit 4 Personen (Klaudia, Steffi, Axel, Alex) und Sonia + Arno und Viktor auf eine letzte Exkursion starteten. Wieder sahen wir viele sehr dicke Bäume, darunter auch den Telefonbaum und einige Medizinpflanzen. Insekten waren natürlich auch erneut massig vorhanden. Nach ca. 1 Stunde waren wir zurück an der Lodge.
Nach dem Abendessen saßen wir heute noch sehr lange zusammen - schließlich war es der letzte Abend unserer Tour! Zu diesem Anlass probierten wir auch den Coca-Schnaps… Schließlich verschwanden wir doch alle in unseren Betten unter den Moskitonetzen.
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Heimreise
Heute mussten wir recht früh aufstehen, denn etwa um 7 Uhr ging es bereits los mit dem Boot den Fluss hinunter. Nach einstündiger Fahrt stiegen wir wieder um in den Kleinbus und rumpelten zu der Agentur von Inotawa, um unser Gepäck abzuholen. Dann ging es weiter zum Flughafen.
Um 10 Uhr hatten wir alle eingecheckt und unsere Flughafensteuer gezahlt. Jetzt hieß es warten. Ca. um 12:30 Uhr begann dann das Boarding. Da wir im Flieger alle verstreut saßen, verabschiedeten wir uns nun von Sonia, denn sie stieg in Cusco aus, während wir alle in der Maschine blieben. Der erste Teilflug dauerte nur 40 Minuten.
In Cusco stiegen Passagiere ein und aus und um 14:10 Uhr starteten wir erneut. Nach ca. 1 Stunde landeten wir in Lima. Wir holten unser Gepäck und verabschiedeten uns von Hilke und Axel, die noch in Südamerika bleiben.
Der Rest der Truppe aß etwas in der "Fressmeile" und vertrieb sich hier die Wartezeit mit Sonia, die wir durch Zufall doch wieder getroffen hatten. Gegen 18 Uhr konnten wir erneut einchecken, Flughafensteuern zahlen und durch die Kontrollen gehen. Wir gaben unsere letzten Soles aus und um 20:30 Uhr saßen wir in unserem Flugzeug, welches 30 Minuten später abhob. Auf dem 11,5 stündigen Flug haben wir alle viel geschlafen. Abendessen und Frühstück haben wir aber natürlich schon mitgenommen ;o)
Durch die Zeitverschiebung von 6 Stunden landeten wir in Madrid nach Ortszeit um 8:30 Uhr. Wir verabschiedeten uns schon im Flieger von Klaudia und Markus, die sich beeilen mussten um den Anschlussflug nach Wien zu bekommen.
Wir anderen hatten etwas mehr Zeit und verabschiedeten uns erst später im Flughafengebäude, als sich unsere Wege trennten. Carolin, Melanie, Alex und Manuel flogen weiter nach Frankfurt; Anika und Steffi nach Düsseldorf.
Hiermit enden wirklich wunderbare drei Wochen in einer völlig anderen Welt! Wir haben wahnsinnig viel gesehen und tolle Abenteuer erlebt! Halt eine Reise (die wir sicherlich jedem gerne weiterempfehlen) mit einigen nicht weiter schlimmen Hoppalas!