Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

12 Sep. 2008 • Frankfurt - Lima

Präsidenten-Palast in Lima
San Franzisko Kirche in Lima

Ankunft in Lima

Nach einem langen Flug kamen wir in Lima an. Am Flughafen erwartete uns schon Fidel, unser Reiseleiter. Vom Flughafen fuhren wir in Richtung Altstadt.

Es gab viel Verkehr, da viele Straßen in Lima zurzeit umgebaut werden. So bekamen wir schon einen ersten Eindruck von Peru ;)

Der Jetlag wirkte und wir spürten die 7 Stunden Zeitverschiebung. Wir fuhren direkt zum Hotel und bezogen unsere Hotelzimmer. Dann schliefen wir erst einmal tief und fest.

13 Sep. 2008 • Pisco - Lima

Im Stadtteil Barranco in Lima
Die Post in Lima

Fahrt auf der Panamericana

Heute erkundeten wir die Stadt Lima, die Hauptstadt von Peru. Zunächst gingen wir mit Karina, unserer lokalen Führerin, zu Fuß bis zum Hauptplatz, dem Plaza de Armas. Dort konnten wir die Kathedrale, den Regierungspalast und das Rathaus sehen. Wir haben die Kathedrale auch kurz von innen besichtigt, dann sind wir Platz San Franzisko gegangen und besichtigten das Kloster und die Katakomben.

Später fuhren wir nach Miraflores. Dort machten wir eine Pause im Park der Liebe. Später aßen wir in Miraflores zu Mittag. Es war lecker, unsere erste Erfahrung mit der peruanischen Küche war sehr gut.

Nach dem Mittagessen besuchten wir das bohemische Stadtviertel Barranco und fuhren dann weiter auf der Panamericana in Richtung Pisco.

Leider ist nach einem schlimmen Erbeben am 15. August 2007 von der Stadt Pisco nicht viel übrig geblieben. Die Bewohner sind immer noch dabei ihre Häuser wieder aufzubauen. Fast die ganze Stadt wurde zerstört.

Da wir immer noch mit dem Jetlag kämpften, vielen wir auch heute wieder früh ins Bett.

14 Sep. 2008 • Pisco - Ica

In der Pisco-Brennerei
Der Mond über den Dünen

Die Ballestas Inseln, Oasis Huacachina

Heute mußten wir sehr früh losfahren. Nach ca. 20 Minuten kamen wir am Chaco Hafen an. Dort stiegen wir in ein Boot und dann gings los zu den Ballestas Inseln. Das war einfach toll. Wir sahen so viele Tiere! Verschiedene Arten von Tölpel, Humbolt Pinguine, Pelikane, Kormorane, Seelöwen und sogar auch Delphine. Dieser Ausflug ist ein Muß! Danach fuhren wir weiter in das Naturreservat Paracas. Das ist eine faszinierende Wüstenlandschaft. Die verschiedenen Farben sind sehr eindruckvoll.

Zur Mittagszeit erreichten wir Lagunilla und gönnten uns erst einmal ein köstliches Mittagessen mit frischem Fisch. Die Sonne schien, wir saßen am Strand. Ein sehr idyllischer Ort.

Wir mußten dann doch leider noch weiter fahren… nach Ica, aber dort erlebten wir auch etwas Besonderes. Zunächst besuchten wir die Pisco Brennerei und Fidel erzählte uns etwas über den Herstellungsprozess. Dann kam der noch bessere Teil unseres Besuchs, denn wir verkosteten verschiedene Produkte der Brennerei :) Gut, dass wir nicht fahren mußten. Salud!!!

Nach ca. 20 Minuten Fahrt kamen wir bei den Oasen in Huacachina an. Das ist eine wunderschöne kleine Lagune zwischen den Dünen. Mareike, Frauke, Erick, Jenny und Harald haben sich entschieden die Buggytour zu machen. Gerald und Petra erkundeten einfach die Umgebung. Heute war ein langer Tag, aber auch ein schöner Tag Wir waren erst zwei Tage in Peru und haben schon so viel gesehen und soviel erlebt. Was uns wohl noch alles erwartet???

15 Sep. 2008 • Nazca - Ica

Richtung Nazca
Panamericana

Flug über die Nazca Linien

Nach einer gemütlichen Nacht fuhren wir los. Die Strecke nach Nazca ist nicht so lang und die Landschaft sollte auch nicht sooo außergewöhnlich sein. Wir erwarteten alle mit Spannung den Rundflug über die Nazca-Linien.

Nach ca. 1 Stunde Fahrt machten wir unsere erste Pause, und sahen die Cochinilla Läuse. Damit wird der rote Farbstoff für Lippenstift, Make up und Campari gemacht.

Dann fuhren wir weiter durch ein paar Täler. Es war eine sehr schöne Landschaft. Wir hatten sogar die Möglichkeit frisch gepreßten Orangensaft zu trinken. Das war lecker. Fidel erklärte uns, daß in Südperu die Saison für Orangen langsam vorbei geht.

NAch einiger Zeit erreichten wir El Ingenio, ein Städtchen in der Nähe von Nazca. Dort bescuhten wir das Museum von Maria Reiche und erfuhren viel über die deutsche Geographin. Sie erforschte die Region Nazca und die Nazca-Kultur intensiv und insbesondere die Nazca-Linien.

Dann haben wir den Aussichtsturm erreicht und von dort aus kan mann zwei Figuren sehen: den Baum und die Hände, und kan mann auch eine gute Aufnahme der Panamericana Strasse haben.

Später kamen wir endlich am Flughafen von Nazca an und warteten ein Weilchen auf unseren Flug. Wir flogen getrent. Erst Harald, Jenny, Gerald, Petra und Frauke. Dann Erick und Mareike mit anderen Leute. Der Flug war toll (nicht geeignet für alle) und wir hatten winen wundervollen ausblick auf die Nazca-Linien. Wir spürten ein komisches Gefühl im Magen und dem ein oder anderen wurde auch ein wenig schwindelig. Also einmal im Leben reicht… ;)

Nach dem Mittagsessen fuhren wir dann ins Hotel. Heute müssen wir früh ins Bett, morgen haben wir einen langen Tag vor uns.

16 Sep. 2008 • Nazca - Arequipa

Im Ocoña Tal
"Pedrito" beim Nazca Friedhof

Lange Fahrt nach Süden

Heute heißt es früh aufstehen und fahren… fahren… fahren…

Nach dem Früstück fuhren wir los. Wir besuchten den Nazca Friedhof Chauchillas. Dort haben wir einige Mumien und Keramiken gesehen und Orlando, unser lokaler Guide gab uns einige Infos zur Historie. Er hat sich sehr bemüht auf Deutsch zu sprechen, das war nett..

Nach dem Besuch auf dem Friedhof fuhren wir weiter. Die Landschaft war einfach eindruckvoll. Die Wüste und die verschiedenen Farben waren sehr schön. Wir machten eine kurze Pause bei Oliven Feldern und hatten sogar die Möglichkeit Oliven zu verkostet.

Nach ca. 1 Stunde erreichten wir Puerto Inka und machten erst einmal ein schönes Picknick am Strand. Nach dem Mittagessen genossen wir noch eine Weile die Sonne am Strand.

Wir erfuhren heute auch etwas über die "Arrieros". Das waren Händler, die mit ihren Kamelen durch die Anden zogen. Wir sahen einige Ruinen in der Gegend, die die Arrieros als Unterkunft nutzten.

Am frühen Nachmittag gings weiter auf der Panamericana durch mehrere Täler, Pampas, Wüste und Berge in die Region Arequipa. Die Landschaft war toll und sehr vielseitig. Camaná ist eine Provinz der Region. In dem wunderschönen Tal Ocoña machten wir eine weitere Foto-Pause. Mir mußten unbedingt unsere Beine mal austrecken während der langen Fahrt. Schließich mußten wir "Tschüß" sagen zum Meer. Ab jetzt gehts durch das Landesinnere rauf auf ca. 2.300m in Richtung Arequipa und der Pazifik wurde nicht mehr gesehen..

Der Tag neigte sich dem Ende zu und es wurde dunkel. Wir durchfuhren noch ein paar Täler und erreichten schließlich die Stadt Arequipa. Fix und fertig kamen wir an. Wir fuhren einmal quer durch die Stadt und bezogen dann unsere Hotelzimmer. Wir stellten fest, daß wir etwas enfernt von Hauptplatz übernachteten und entschieden uns - weil wir so müde waren - einfach im Hotel zu bleiben um etwas zu essen.

17 Sep. 2008 • Arequipa

Santa Katalina Kloster
Die schöne Kathedrale in Arequipa

Erkunden der weißen Stadt

Nach einer gemütlichen Nacht fuhren wir in ein Sozial Projekt. Esther hat uns abgeholt und mit ihr haben wir Villa Cerrilos besucht. Das Sozial Projekt war gut, die Kinder waren süß und es war wirklich sehr interessant. Danach waren wir auf dem Markt San Camillo. Das ist der älteste Markt der Stadt und es gibt hier wirklich alles von Kräutern über getrocknete Kamele, Obst und Gemüse, Fleisch aller Art und vieles mehr.

Über Mittag fuhren wir ins viventura-Büro. Dort hatten wir Mittagsessen. Wir lernten auch das Team kennen. Es war angenehm und das Essen war sehr gut, die Köchin Carmencita hat super gekocht :)

Dann fuhren wir wieder ins Zentrum und besichtigten die Stadt. Die so genannte weiße Stadt gefiel uns super. Das Wetter war klasse. Wir besuchten zunächst das Kloster Santa Katalina. Dann wollten wir die Kathedrale und noch eine Kirche besichtigen, aber beide waren noch geschlossen. Also änderten wir unsere Pläne ein wenig und besichtigten die Kathedrale erst später.

Abends aßen wir leckere Spezialitäten aus Arequipa, dann fielen wir in die Betten.

18 Sep. 2008 • Colca-Schlucht - Arequipa

Vor der Wanderung in die Colca Schlucht
In der Schlucht

Fahrt und Trekking in der Colca Schlucht

Heute brachen wir auf in die Colca Schlucht. Wir fuhren den ganzen vormittag und hatten dann erst einmal Mittagessen in Cabanaconde.

Dann startete unsere Trekking-Tour in die Schlucht und wir waren ab jetzt von der Außenwelt abgeschnitten. Internet-Cafes gibt es im Colca-Canyon dann doch noch nicht…

19 Sep. 2008 • Cabanaconde

Während der Wanderung zur Oase
Los nach Cabanaconde Frauke!!!

Trekking in der Colca Schlucht

Gestern erreichten wir nach ca. 4 Stunden Wanderung und viel Anstrengung den kleinen Ort San Juan de Chuccho.

Heute nach dem Frühstück gingen wir los und machten uns auf den Weg zu einer richtig schönen Oase in der Colca Schlucht. Der Weg war nicht für alle geeignet, die lockeren Steine und der Weg bergab machten unseren Knien zu schaffen.

Wir kamen gegen mittag in der Oase an. Die Oase war sehr schön, aber die Wanderung war sehr anstrengend und die Sonne zu stark. Kaum angekommen sind wir noch ein wenig geschwommen und einige haben geschlafen da sie wirklich erschlagen waren…

Marcela unsere lokale Führerin kochte für uns. Nach dem Mittagessen haben wir uns dazu entschieden mit Mulis den Weg nach Cabanaconde zu gehen, da es jetzt bergauf geht. Marcela und Fidel bestellten die Mulis und sie kamen nach 2 Stunden an. Also laufen konnten wir nicht, die Wanderung war wie gesagt zu anstrengend. Trotz Höhenangst ritten wir auf den Mulis nach Cabanaconde. Ehrlich gesagt, in 3 Stunden - wie uns vorher gesagt wurde -hätten wir es zu Fuß nicht geschaft. Mit den Mulis brauchten wir ca. 3 Stunden…

Wir kamen im Dunkeln in Cabanaconde an und wollten nur eine heiße Dusche. Ein Teil der Gruppe war von der Wanderung total erledigt und wir alle hatten Schlaf bitter nötig…

20 Sep. 2008 • Capachica - Cabanaconde

Der Misti im Hintergrund
Achtung Vicuñas crossing!!!!

Fahrt an den Titicasee

Heute nach der Wanderung und mit Schmerzen in den Knochen fuhren wir los in Richtung Cruz del Condor. Als wir ankamen waren schon andere Leute dort, die auch auf die Kondore warteten. Nach 20 Minuten hatten wir Glück und mehrere Kondore zogen ihr Kreise am Himmel…

Danach fuhren wir weiter. Wir machten viele Fotos an verschiedenen Aussichtspunkten. Auch bei Maca, einem schönen Andendorf. Dort machten wir Fotos von Andenadlern und sogar einem Baby Alpaka. Leider hatten wir gesundheitlich Schwierigkeiten. Wir merkten die Höhe deutlich.

Unsere nächste Pause machten wir in Chivay um etwas Kleines zu essen. Aber wirklich nur etwas richtig Kleines… da wir heute wieder auf den Paß über 4.900 Meter hoch fahren.

Die Fahrt zum Titicasse war sehr lang. Nach nach der geteerte Straße kam eine Schotterpiste. Erst im Dunkeln erreichten wir die Gemeinde Santa Maria auf der Halbinsel Capachica am Titicacasee. Wir waren fix und fertig… Leider mußten wir uns heute noch von unserem Super-Fahrer Richard verabschieden.

Am abend lernten wir noch unsere Gastfamilien kennen. Da wir nicht alle in der gleichen familie wohnten trennten wir uns hier. Erick, Petra und Gerald blieben bei bei Thomas, dem Chef der Gemeinde. Die Mädels Mareike und Frauke blieben bei bei Brigida und Pedro und Jenny und Harald übernachteten bei Juan de Dios und Maria.

21 Sep. 2008 • Capachica

Leben in der Gemeinde
Wanderung in Capachica

Leben in der Gemeinde

Nach einer gemütlichen Nacht (leider nicht für alle) frühstückten wir ruhig und ohne Eile. Nach dem Frühstück gingen wir zum Boot und fuhren zu den schwimmenden Inseln der Uros.

Auf den Inseln erfuhren wir etwas über Kultur, Leben und Gewohnheiten, dann fuhren wir mit dem Boot weiter zu einer anderen Insel. Ein Kind hat auf dem Boot gesungen, es war sehr süß.

Zurück in Capachica spielten wir ein paar Runden UNO und machten eine Wanderung. Im Vergleich zur Wanderung im COlca Canyon war die Wanderung heute wirklich einfach. ;)

ZUm Abendessen aßen wir eine Sorte Kartoffeln, die wir nicht kannten. Sie heißt Papalisa. Das müssen wir erwähnen, denn unsere Gastfamilien bemühten sich sehr und die Suppen und die Mahlzeiten waren richtig lecker. Leider ging es einigen in der Gruppe nicht gut, aber wir haben die Ankunft in Capachica sehr genossen und uns gut amüsiert.

22 Sep. 2008 • Cuzco - Capachica

Einkaufen beim Vulkan Kunuruna
Der Pass La Raya auf 4338m Höhe

Fahrt in die Inka Stadt

Heute spinnt der Fidel aber wieder! Wir gingen schon fast im Dunkeln los da wir heute lange Boot fahren werden. Wir brauchten ca. 2 und 30 Minuten um den Hafen in Puno zu erreichen. Also marschierten wir tapfer durch Kälte und Dunkelheit. Der Sonnenaufgang am Titicacasee entschädigte uns aber für diese Strapaze. Nach einem kleinen Imbiss im Boot hat der ein oder andere auch noch ein wenig geschlafen…

Dann kamen wir im Hafen von Puno an und kauften schnell noch etwas Proviant für unterwegs. Dann gings schnell zur Bushaltestelle und mit einem öffentlichen Bus gings nach einigen Minuten los…

Die lange Fahrt haben wir genossen. Die Landschaft war sehr interessant und wir schauten eine ganze Weile aus dem Fenster. Es war wirklich schön, aber nach und nach fielen uns allen die Augen zu. ;)

Nach ca. 3 Stunden erreichten wir den Paß La Raya und machten die einizge Pause auf der ganzen Strecke. Die Fahrt war sehr lang, aber wir kamen früh in Cuzco an und hatten noch genügend Zeit für eine lange Dusche und eine kleine Bummeltour durch die Stadt.

23 Sep. 2008 • Cuzco

Inkatür
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Inka Stadt

Nach einer gemütlichen Nacht kamen wir schon etwas besser mit der Höhe zurecht. Nur beganne nwir unsere Sightseeing-Tour… Erst besuchten wir die Festung Saysayhuaman, die riesigen Steine sind sehr eindruckvoll. Es ist schwer sich vorzustellen wie sie das zu damaligen Zeiten mit den wenigen Hilfsmitteln gebaut haben. Dann besichtigten wir Q'enqo, auf deutsch Labyrint und direkt danach hatten wir von einem Aussichtspunkt bei Cristo Blanco einen tollen Blick über Cuzco.

Zurück in der Stadt besichtigten wir den Sonnentempel. Diese Inka-Architektur, die sich "Imperial" nennt, ist wirklich perfekt und wunderbar verarbeitet. Zum Ende unserer Stadtbesichtigung bewunderten wir noch den berühmten zwölfeckigen Stein.

Den Nachmittag hatten wir zur freien Verfügung. Wir wollten das gut ausnutzen da wir bisher nicht viel "Freizeit" hatten. Also bummelten wir auf eigene Faust ein wenig durch Cuzco.

24 Sep. 2008 • Cuzco - Aguas Calientes

Öffentliches Verkehrsmittel in Cuzco
Aussteigen beim Km. 104

Inka Trail

Heute hieß es früh aufstehen und losfahren Wir fuhren erst mit dem Bus in Richtung Ollantaytambo. Ollantaytambo liegt etwa 60 nordwestlich von Cuzco in der Provinz von Urubamba in der Region Cuzco. Nach ca. 90 Minuten kamen wir an. Dann warteten wir noch eine Weile bis wir in den Zug einsteigen konnten.

Während der Fahrt wechselte die Landschaft von Hochland zu Hochlanddschungel. Plötzlich war alles um uns herum mit Bäumen bedeckt und es gab viele Bromelien.

Beim km 104 mußten wir aussteigen. Heute begleitete uns Marcial als lokaler Führer, Fidel nahm unsere Sachen mit ins Dorf Aguas Calientes. Wir starteten unsere Wanderung am km 104. Auf dem Weg erzählte uns Marcial viel über Planzen, Landschaft und über die Ruinen an denen wir vorbeiwanderten.

Glücklicherweise war es während der Wanderung bewölkt. Das machte den Weg wesentlich einfacher. Nachmittags erreichten wir das Sonnentor und von dort aus hatten wir den ersten Blick auf die Ruinen. Dann liefen wir noch ca. 30 Minuten und kamen endlich bei unserem Bus an und fuhren weiter zu Fidel nach Aguas Calientes.

Erick machte eine etwas andere Tagetour heute… er fuhr mit dem Zug bis Aguas Calientes, traf sich mit seinem Führer im Hotel und startete von dort eine Wanderung auf den Berg Putucusi. Der Putucusi liegt im Nordosten des Urubamba Flusses gegenüber von Machu Picchu. Vom Gipfel auf 2.560m hat man einen tollen Blick über Machu Picchu und das umliegende Urubamba Tal. Nachmittags war auch Erick wieder bei uns im Hotel.

Abends gingen wir gemeinsam aus zum Essen. Wir hatten es uns redlich verdient. Der Inka Trail und die Besteigung des Putucsis waren sehr schön und wir hatten viel Spaß dabei.

25 Sep. 2008 • Cuzco - Aguas Calientes

Mit Marcial vor Wayna Picchu
Die Gruppe bei Machu Picchu

Machu Picchu

Da wir heute die große Touristenmasse in Machu Picchu vermeiden wollten fuhren wir sehr früh los. Trotzdem gab es aber schon Leute, die auf den Bus warteten. Nach ca. 30 Minuten über Serpentinen erreichten wir die Ruinen und fingen mit unserer Besichtigung an.

Marcial begleitete uns heute wieder und erzählte uns einiges über die Ruinen. Wir besichtigten die wichtigsten Tempel und Gebäuden, d.h. das Wächterhaus, die Terassenfelder, den Sonntempel, den Kondortempel, den Hauptplatz. Nur um einige zu nennen… Nach der Besichtigung hatten wir noch ein wenig Zeit zur freien Verfügung. Auf eigene Faust bummelten wir noch etwas durch die Ruinen. Erick, Mareike und Frauke entschieden sich freiwillig noch einmal bis zum Sonnentor zu wandern (für Erick war das ja neu. Er war ja gestern auf dem Putucusi) und wir anderen sahen uns noch etwas länger die Ruinen an.

Nachmittags mußten wir schon das Dorf Aguas Calientes verlassen und mit Zug erst nach Ollantaytambo fahren und dann mit den Bus bis Cuzco. Etwas schlapp, aber glüclich kamen wir in der Stadt an. Abends gingen wir alle zusammen zum Essen aus.

26 Sep. 2008 • Cusco - Puerto Maldonado

Häuser am Berghang in Cuzco
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Freier Tag

Endlich konnten wir auschlafen denn wir hatten den Tag zur freien Verfügung. Wir frühstückten gemeinsam und dann ging jeder seines Weges und bummelte auf eigene Faust durch die Stadt. Der ein oder andere besuchte das Inkamuseum, ging shoppen oder erholte sich ganz einfach.

Abends trafen wir uns für ein kurzes Briefing für die kommenden Tage im Dschungel und dann gingen wir aus zum Essen.

27 Sep. 2008 • Puerto Maldonado

Mittagsessen on Board
Auf dem Markt in Puerto Maldonado

Flug in den Dschungel

Heute verließen wir die schöne Stadt Cuzco und brachen auf nach Puerto Maldonado, die Haupstadt der Region Madre de Dios. Dort fuhren wir nach einem kurzen Briefing in unsere Dschungel-Lodge im Naturschutzgebiet Tambopata.

28 Sep. 2008 • Puerto Maldonado

Tambopata Fluss
Rohe Kakao-Verkostung

Papageie beobachten

Nach einer sehr heißen Nacht mußten wir heute sehr früh losgehen, da wir Papageien beobachten wollten. Wir fuhren sehr früh mit dem Boot los und versteckten uns in einer Hütte. Von dort konnten wir eine Kollpa ansehen. In Kollpas finden die Papageien und alle andere Tiere des Dschungels, Tonerde mit verschiedene Mineralien. Sie fressen das um die Toxine zu katalyzieren, die sie jeden Tag mit unreifen Früchten aufnehmen. Wir sahen viele Papageien.

Danach gingen wir züruck in unsere Lodge und hatten erst einmal ein ordentliches Frühstück. Wir machten noch eine kleine Pause und brachen dann auf zu einer Wanderung im Dschungel. Gestern Abend sahen wir eine Vogelspinne bei der Wanderung. Heute…

Wir fuhren erst mit dem Boot durch den Dschungel. Es war etwas angestrengend wegen der Hitze. Wir waren alle naß geschwitzt. Später kamen wir an die Lagune, "Tres Chimbadas". Vom Floß versuchten wir Piranhas zu angeln… Versucht…. Wir fingen zwar etwas, aber aber keine Piranhas. Wir ließen die Tiere wieder frei und nahmen den gleichen Weg zurück zur Lodge. Es war schon dunkel als wir ankamen. Aber trotzdem war es sehr warm und feucht, 28º um 8 Uhr abends…

Schlapp gingen wir ins Bett. Doch erst nach einer Dusche…

29 Sep. 2008 • Frankfurt

Maria mit Lupuna Baum in Hintergrund
Während der Wanderung

Wanderungen im Dschungel

Gemütlich gingen wir nach dem Frühstück los. Arno, ein Deutscher Jung der schon lange hier lebt, erzählte uns viel. Erst stiege nwir in ein Boot und besuchten eine "Chacra". Dort sahen wir einige Plantagen: Bananen, Kakao, Sternfrüchte und anderes Obst. Dann gingen wir weiter. Wir wollten den Aguajal kennenlernen. Aguaje ist eine Palme mit beliebten Früchten für die Einheimischen. HEute war es sehr warm, aber wir hatten viel Spaß.

Nach dem Mittagessen entschied sich ein Teil der Gruppe in der Lodge zu bleiben. Die anderen brachen auf zu einer weiteren Wanderung. Diesmal wollten wir noch einige Lupuna (riesige Bäume) und auch einige medizinische Planzen ansehen. Mit einem konnten wir sogar unsere Hände färben. Es sollte gut gegen Mücken sein… :) Nach der Wanderung hatten wir etwas Zeit zur freien Verfügung um uns zu erholen.

Heute war leider unsere letzte Mahlzeit zusammen in Peru da unsere Reise schon fast zu Ende ist. Wir haben uns den letzten Abend mit viel leckerem Essen, Pisco Sour und Bier noch einmal richtig gefallen lassen.

30 Sep. 2008 • Frankfurt - Puerto Maldonado

**Zurück in die Heimat**
Endlich ist unser Flieger da...

Zurück in die Heimat

Ein langer Tag stand uns heute bevor. Wir mußten früh los. Erst frühstückten wir aber noch in Ruhe und dann brachen wir auf. Heute kehren wir zurück in die Heimat. Wir stiegen in ein Boot und fuhren los und verließen unsere schöne Dschungel-Lodge. Aber wir nahmen viele schöne Erinnerungen mit.

Wir sahen so viele Tiere: Kaimane, Vögel, Nagetiere im Zimmer ;), Papageien, Vogelspinnen im Eßzimmer und Zigarren usw. Nach der Bootsfahrt mußten wir noch ca. 30 Minuten mit dem Bus bis zum Büro in Puerto Maldonado fahren. Dort mußten wir uns schon von Erick verabschieden. Da er eine Verlängerung macht, bleibt er noch einigen Tage in Peru.

Dann hatten wir noch kurz Zeit um in die Stadt zu fahren und ein Eis zu essen. Es war sehr lecker aber in der Stadt war es auch schweineheiß und ohne Klimaanlage wurden wir gekocht.

Dann war die Zeit gekommen und wir fuhren zum Flughafen. Dort verabschiedeten wir uns von Arno. Die Führung mit ihm war sehr interessant und wirklich gut gut.

Im Flughafen mußten wir warten da der Flug Verspätung hatte. Wir verbrachten die letzte gemeinsame Zeit aber mit viel Spaß. Wie gesagt: wir wurden in der Hitze von Puerto Maldonado gekocht ;) es war sauwarm… insofern ging es uns extrem gut ;)

Endlich kam der Flieger und wir konnten einsteigen. Wir machten noch eine Zwischenlandung in Cuzco und verabschiedeten uns dort von Fidel. Er hatte es jetzt eilig weil er seine Flugverbindung nach Arequipa nicht verpassen durfte. Aber er hatte es geschafft. Uns steht jetzt noch ein langer Flug bevor in die Heimat.

Mit Boot, Bus, Flieger erreichten wir Lima. Dann wieder im Flieger flogen wir los nach Europa und ließen Peru hinter uns.