Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

13 Mai 2008 • Frankfurt - Lima

Blick auf den Pazifik
Fußgängerzone in Lima

Ankunft in Peru

Nach langen Flug sind wir endlich in Lima, die Hauptstadt Peru's angekommen, auf uns wartete Fidel. Da wir eine kleine Gruppe sind, sind wir schnell durch die Kontrolle gekommen.

Später haben wir erfahren, dass es in Peru zwei Internationale Forums gibt und deshalb viele Straßen gesperrt sind. Daher ist der Verkehr ist chaotischer als normal.

Nach einer Stunde sind wir im Hotel angekommen und müde im Bett gelandet.

14 Mai 2008 • Lima - Moyobamba

Altes Haus in Lima
San Franzisko Kirche in Lima

Flug nach Nord Peru

Heute Vormittag haben wir frei, da unser Flug erst nachmittags los geht. So früh haben wir uns entschieden nach Miraflores zu fahren, einem schönen Stadtviertel von Lima.

Schon in Miraflores haben wir uns entschieden, das Goldmuseum zu besuchen. Nachmittags sind wir zürück ins Hotel gefahren, um unser Gepäck abzuholen und dann zum Flughafen zu fahren.

Schon Dunkel sind wir gelandet. Dann noch zwei weitere Stunden zum Fahren und wir kamen an - Moyobamba.

15 Mai 2008 • Amazonas-Regenwald - Moyobamba

Vor der Bootsfahrt im Dschungel
Mittagessen bei der Gemeinde Tingana

Bootsfahrt im Dschungel

Nach einer angenehmen Nacht sind wir losgefahren, gespannt, weil wir heute ein bisschen Nordhochdschungel Peru's kennen lernen werden. Mit unserem Bus sind wir zu einem kleinem Hafen gefahren, wo wir in ein Boot eingestiegen sind. Nach ca. einer Stunde haben wir Tingana erreicht, eine kleine Gemeinde, wo wir noch in ein Kanu eingestiegen sind und dann in Dschungel gefahren sind.

Viele Tiere haben wir leider nicht gesehen, aber einigen Affen, wunderschöne Blumen, einige Vögel und sogar einem Bieber. Auf jeden Fall hat die Fahrt uns sehr gefallen, die Ruhe und die Geräusche waren das Beste des Tages. Dann sind wir zurück in Tingana angekommen und nach dem Mittagessen sind wir Richtung Chachapoyas gefahren.

Eine sehr lange Fahrt auf einer teilweise neuen / kaputten Straße, eine Strecke war gesperrt. Deshalb mussten wir warten und sind wir ziemlich spät in Chachapoyas angekommen.

16 Mai 2008 • Kuelap - Chachapoyas

Eine Küche in Kuelap
Ruinen von Kuelap

Alte Kultur der Chachapoyas

Nach dem Frühstück sind wir losgefahren, Richtung Kuelap, die so genannte Festung der alten Kultur der Chachapoyas in Nordperu. Andreas, unser lokaler Guide hat uns viel darüber erzählt.

Nach ca. drei Stunden Fahrt sind wir am Fuß der Festung gekommen und dann ging es zu Fuß weiter. Nach einer kurzen Wanderung kamen wir wirklich auf die Ruinen, und haben mit unserem Rundgang begonnen. Obwohl die Anlage noch voller Bäume und Unkraut ist, war der Besuch sehr interessant und hat uns gut gefallen.

Anschließend haben wir Mittagessen gehabt und sind den gleichen Weg zurück gefahren. Der Blick ist einfach eindrucksvoll, die Berge und die Felder sind ein tolles Fotomotiv.

Abend sind wir zusammen zum Abendessen gegangen.

17 Mai 2008 • Jaen - Chachapoyas

Landschaft mit Wasserfal im Hintergrund
Auf die Wanderung

Wanderung im Hochdschungel

Heute mussten wir noch im Dunkeln losfahren. Da die Hauptverbindungsstraße noch gebaut wird und die Straße somit zeitweise gesperrt wird, mussten wir schon so früh Richtung Cocachimba, einem kleinen Dorf auf dem Weg nach Jaen, losfahren. Nach ca. 90 Minuten haben wir das Dorf erreicht. Dort wartete auf uns Margarita, die für uns ein leckeres Frühstück gekocht hatte.

Dann haben wir unser lokalen Guide kennen gelernt. Enrique hat uns den Weg zum Gocta Wasserfall gezeigt. Gocta gilt heutzutage als der dritte höchste Wasserfall der Welt.

Am Anfang war der Weg nicht mühsam, später wurde es ein bisschen steil. Nach ca. zwei Stunden Fußmarsch haben wir unser Ziel erreicht. Der Gocta Wasserfall ist 771m hoch. Der Blick ist einfach wunderschön und eindrucksvoll, die Wanderung hat sich wirklich gelohnt.

Nach einer Pause um Fotos zu machen, wanderten wir auf einem anderen Pfad zurück. Der Weg war ziemlich mühsam, steiler als der Hinweg.

Als wir endlich zurück in Cocachimba gekommen sind, war unser Mittagsessen bereits fertig. Danach mussten wir gleich weiterfahren.

Nach ca. vier Stunden durch die heiße Ebene von Bagua sind wir in Jaen angekommen, einem kleinen Ort, der von so genannten Tuk Tuks beherrscht wird. Ziemlich chaotisch! Abend sind wir noch kurz ausgegangen, um eine Kleinigkeit zu essen.

18 Mai 2008 • Jaen - Chiclayo

**Fahrt an die peruanische Küs
Sipan Ausgrabung

Fahrt an die peruanische Küste

Heute haben wir eine lange Fahrt vor uns. Wir haben unser Hotel in Jaen früh verlassen und sind auf den Weg nach Chiclayo aufgebrochen. Erstmal ging es durch den Wald, dann auf die Ebene, dann noch plötzlich in die Höhe. Die Landschaft änderte sich sehr schnell und ist ein gutes Beispiel wie vielfältig die Umwelt in Peru ist.

Wir haben noch einige Fotopausen gemacht, aber wollten früh in Chiclayo ankommen. Nachmittags sind wir in Lambayeque angekommen, ein Dorf 20 Km von Chiclayo entfernt, wo wir das Sipan Museum besichtigen werden.

Das Museum ist sehr interessant und sehr schön. Es ist wohl das schönste öffentliche Museum von Peru. Da heute in Peru Museumstag war, mussten wir keinen Eintritt bezahlen. Daher war das Museum recht voll und ein bisschen chaotisch, aber trotzdem interessant und angenehm.

Nach dem Mittagessen sind wir zu den Ausgrabungen von Sipan gefahren. Dort haben wir genau den Ort gesehen, wo die Archäologen den berühmten Herr von Sipan gefunden haben. Er wurde mit all seinen Schätzen begraben, das durften wir uns nicht entgehen lassen.

Nach der Besichtigung sind wir ins Hotel gefahren. Wir sind den ganzen Tag gefahren und waren müde, dennoch sind wir noch gespannt auf die kommenden Tage.

19 Mai 2008 • Trujillo - Lima

Kolonialhaus in Trujillo
Auf dem Hauptplatz

Fahrt auf der Panamericana

Nach einer gemütlichen Nacht sind wir nach Trujillo, der dritt größte Stadt im Peru (ca. 600 000 Einwohner), gefahren. Aber vorher besuchten wir noch den Hexenmarkt im Chiclayo. Das war sehr interessant, die Kräuter und alle die anderen Sachen, die hier verkauft werden. Auf dem Markt kann man alles kaufen, von Kräutern bis Kondorkopf, Schlangehaut, komische Früchte usw.

Dann ging es weiter! Auf der Fahrt haben wir Reis- und Zuckerrohrfelder gesehen. Hier in Nordperu liegt ein Dorf an dem anderem.

In Huanchaco haben wir Mittag gegessen, direkt am Strand mit Blick auf Meer. Das Essen war ausgezeichnet, sehr lecker!!!

Ein bißchen überrascht und beeindruckten standen wir vor der Sonnenpyramide, die nur aus Lehm gebaut wurde. Wir hatten keine Ahnung, dass es das alles hier im Nordperu gab.

Im Hotel zurück gekommen, hatten wir Zeit noch an der Prominade spazieren zu gehen.

20 Mai 2008 • Trujillo - Lima

Beim Schuheputzen
Die Lehmziegelstadt Chan Chan

Chimu Kultur

Nach dem Frühstück und ohne Eile sind wir losgefahren, Richtung größter Lehmziegelstadt der Welt. Als wir ankamen, konnten wir nur riesige Mauer sehen, Lehmziegelmauer. Die Anlage hat nur einen Haupteingang, in dem man direkt zum Hauptplatz kommt. Dieser ist mit Reliefs im maritimen Stil dekoriert - Fische, Pelikane usw. Die Stadt ist ein kleines Labyrinth mit kompliziert angeordneten Gängen. Wir sahen die wichtigsten Orte. Martha, unsere lokale Führerin erzählte uns etwas über die Geschichte, was auch sehr interessant war.

Danach haben wir die Stadt besichtigt. Die kolonialen Bauten sind wunderschön, und zeigt uns deutlich wie reich die Gegend in dieser Zeit war. Die Besichtigung war mehr eine Spaziergang, der uns amüsierte. Danach haben wir leckeres Mittagessen gehabt, sehr lecker!!! Also im Peru isst man sehr gut.

Später fuhren wir zurück ins Hotel, wo wir die restliche Zeit zur freien Verfügung hatten. Spaziergang am Strand oder am eine gemütliche Tasse Kaffee durfte nicht fehlen!

21 Mai 2008 • Caraz - Trujillo

Picknick in der Entenschlucht
Kleiner Wasserfall auf den Weg nach Caraz

Die Entenschlucht

Heute mussten wir früh losfahren, da wir über eine holprige Schotterpiste fahren. Nach dem Frühstück sind wir losgefahren. Von der Panamericana sahen wir viele Dörfer und Spargelfelder. Wir haben den Fluss Santa erreicht, der jetzt mittlerweile trocken ist. Während der Regenzeit ist die Straße nicht befahrbar. So ertsmal durch das Tal des Flusses - Baumwolle, Zwiebeln, Obst all das gibt es hier zu sehen.

Wir waren fast alleine auf der Straße. Die Landschaft beeindruckte uns sehr, so dass wir viele Fotopausen einlegten. Wir machten auch die Erfahrung, dass in Peru Mitten im Niemandsland noch Leute leben.

Fährt man durch viele Tunnels in der Entenschlucht, dann ist man schon in der Nähe von Caraz. Dort werden wir übernachten, was wir dann auch taten. Nach dem gemütlichen zusammen Essen sind wir fix und fertig ins Bett gegangen.

22 Mai 2008 • Huaraz

Parón Lagune
Gletscherlagune Parón

Die Cordillera Blanca

Auf der Höhe von 2290 m im Caraz haben wir geschlafen. Nach dem Frühstück sind wir losgefahren. Die Gegend hier ist bekannt, wegen der schönsten Berge Perus - die Cordillera Blanca (Weiße Cordillera, weil sie immer Schnee hat).

Nach ca. 2 Stunden Schotterpiste haben wir eine wurderschöne Lagune erreicht. Parón die türkisfarbige Lagune liegt neben einem Gletscher. Hier haben wir eine Wanderung gemacht. Auf dem Weg haben wir noch andere Gletscher gesehen. Die Landschaft ist einfach eindruckvoll. Auf die Höhe von 4200 m sind wir hoch gewandert. Die Höhe merkten wir, jedoch hatten wir keine großen Schwierigkeiten.

Zürück von der Wanderung sind wir nach Yungay gefahren, wo wir Mittagessen gehabt haben. Ein bißchen spät, aber die Wanderung und die Fahrt lohnten sich.

Nach dem Mittagessen haben wir noch den Friedhof von Yungay besucht. Die Stadt wurde am 31. Mai 1970 von einer Lawine komplett zubedeckt. Ca. 18.000 Menschen sind ums Leben gekommen. Die Altstadt ist heute schon wieder rekonstruiert.

Abends sind wir in einem komischen Lokal gelandet, wo sie nichts von der Speisekarte hatten. Da wir mittags gut gegessen hatten, brauchten wir zum Glück nur eine Kleinigkeit.

23 Mai 2008 • Huaraz - Chavin

Nagelkopf in Chavin
Fotopause auf dem Weg nach Chavin

Chavin Kultur

Heute heißt es Geschichtstag. Nach dem Frühstück sind wir losgefahren. Heute besuchten wir die Ruinen von Chavin. Dafür fuhren wir südlich von Huaraz auf einer asphaltierten Straße bis Recuay einem kleinen Dorf, wo wir abgebogen sind. Von dort fuhren wir immer höher, die Straße war teilweise getehrt, teilweise kaputt. Die Landschaft ist wunderschön, wir sahen auch wieder die eindruckvolle Cordillera Blanca. Dann erreichten wir den Tunnel Kahuish über 4500 Metern hoch. Eine Fotopause durfte natürlich nicht fehlen. Nach dem Tunnel kamen wir schon ins andere Tal. Das Tal von Mosna Fluss, der nicht zum Pazifik fliesst, sondern ins Amazonas Gebiet.

Die Besichtigung der Ruinen dauerte ca. 2 Stunden. Die Ruinen fanden wir sehr interessant. Es ist jedoch schwer vorzustellen, wie sie alles gebaut haben. Die Kultur von Chavin lebte ungefähr 1200 Jahren vor Christus und alles was gebaut haben, ist eindruckvoll. Die Technik und die Baumaterial, die sie benutzt haben - beeindruckend!

Nach der Besichtigung haben wir zu Mittag gegessen. Danach spazierten wir noch ein bißchen durch Chavin und fuhren schließlich wieder zurück nach Huaraz.

24 Mai 2008 • Huaraz

Hauptplatz von Huaraz
Huaraz mit Gletscher im Hintergrund

Freier Tag

Heute haben wir den Tag zur freien Verfügung, so dass wir alle etwas ausgeschlafen haben. Dann konnten wir in Ruhe frühstücken. Später sind wir in Huaraz herum gebummelt. Auf der Hauptstraße findet man alles, sogar Souvenirs. Wir besuchten auch noch ein Museum, so konnten wir besser verstehen, was wir schon in der Region gesehen haben.

Abends sind wir zusammen Essen gegangen ;)

25 Mai 2008 • Huaraz - Lima

Conococha Laguna auf 4200 m Höhe
Peperoni wird in der Sonne getrocknet

Fahrt zu der Küste

Heute verlassen wir die Bergen, Richtung Lima müssen wir fahren. Auf dem Weg hatten wir noch die Möglichkeit die schöne Cordillera Blanca zu sehen. Man kann sich nicht satt von den Bergen sehen. Die Landschaft ist wunderschön, doch haben wir ein paar Fotopausen gemacht.

Wir sind über 4200 m hoch bei der Lagune Conococha - der Geburtsort des Flusses Santa, der durch die Cordillera Blanca und Cordillera Negra fliesst.

Nach der Lagune sind wir auf eine Serpentinstraße gefahren - viele Kurven, viele LKWs überzuholen und viele viele Schlaglöcher. Jede 100 m, die wir tiefer gefahren sind, veränderte sich die Landschaft.

Später sind wir auf die Panamericana noch einmal gestoßen, leider kein Schild zum Fotografieren….

In der Stadt Huacho haben wir Mittagessen gehabt. Es war viel los, da heute Sonntag ist, essen die Peruaner gern außerhalb.

In Lima sind wir sind kurz ausgegangen um eine Kleinigkeit zu essen.

26 Mai 2008 • Pisco - Lima

alte peruanische Postkiste
San Cristobal Berg in Lima

Erkundung der Stadt der Könige

Heute besichtigen wir die Stadt Lima, Hauptstadt Perus, gemütlich zu Fuss sind wir losgegangen und haben wir ein bißchen die Stadt besichtigt. Wir sahen den Hauptplatz sowie die Kathedrale. Danach haben wir noch das Kloster von San Franzisko und die Katakomben besucht, was sehr interessant war.

Später sind wir auf der Panamericana Richtung Süden gefahren. Am Strand machten wir dann ein Picknick, was als leckeres Mittagessen diente. Bei dem schönen Wetter machten wir noch einen kleinen Spaziergang und tranken gemütlich unser Bierchen.

Dann sind wir nach Pisco gefahren, nach Stau auf der Panamericana sind wir endlich angekommen. Die Stadt Pisco wurde von Erdbeben 2007 betroffen. Es ist noch nicht viel wieder aufgebaut, viele leben noch in Zelten…

Heute übernachten wir in einem Hotel in Pisco, was glücklicherweise das Erdbeben gut überstanden hatte :)

27 Mai 2008 • Paracas - Pisco

**Paracas Naturschutzgebiet**
Arbeiter in der Piscobrennerei

Paracas Naturschutzgebiet

Nach dem Frühstück mussten wir schnell los um rechtzeitig am Hafen anzukommen. Dort sind wir schnell in einen Boot eingestiegen. Wobei ein Drittel der Gruppe im Bus geblieben ist, da der letzte Pisco Sour schlecht war ;)

Auf den Inseln haben wir einige Tiere gesehen - Kormorane, Tölpeln, ein paar Pinguine, Seelöwen, die Bootfahrt war OK.

Danach wollten wir noch das Museum in Paracas Naturschutzgebiet zu besuchen, was leider geschlossen war. Deshalb fuhren wir weiter in den Fischerort Lagunillas. Dort haben wir leckeres Mittagessen gehabt und haben wir wirklich die Zeit genossen - direkt am Strand, frische Fisch (wir haben sie ausgewählt…) Der Blick war einfach wunderbar.

Leider mussten wir schon nach Ica weiterfahren, wo wir eine Piscobrennerei besuchten. Fidel erzählte uns, wie Pisco hergestellt wird. Danach hatten wir noch die Möglichkeit, einige Produkte zu verkösten - sehr lecker!

Später sind wir in der Oase Huacachina angekommen. Dort spazierten wir noch ein bißchen herum und kehrten dann im Hotel ein.

28 Mai 2008 • Nazca - Ica

Auf dem Aussichtsturm
Die Panamericana

Flug über die Linien

Leider mussten wir unser schönes Hotel verlassen. Gespannt sind wir schon, denn heute steht im Programm der Flug über die Linien… so auf gehts!!!

Wieder sind wir auf der Panamericana. Es sind ca. 3 Stunden Fahrt bis Nazca. Wir bemerkten das plötzlich, die Felder verschwanden und so kamen wir in die Wüste - bizarre Landschaft aber schön.

Ein paar Fotopausen und schon sind wir im Maria Reiche Museum angekommen. Dort erfuhren wir ein bißchen über die Arbeit der Mathematikerin aus Dresden. Ihre Leidenschaft für die Linien ist einfach eindruckvoll, fast 40 Jahren hat sie hier gearbeitet. Wir haben Glück gehabt, weil das Museum geöffnet war. Es gibt nämlich Streit zwischen den Authoritäten.

Dann haben wir einen Aussichturm bestiegen, von dort haben wir zwei Figuren gesehen den Baum und die Hände. Also gespannt genug waren wir schon, aber jetzt noch mehr…

Wir kamen am Flughafen an und mussten aus irgendwelchen Gründen warten. Ca. 40 Minuten haben wir die rätselhaften Linien von Nazca gesehen. Der Flug war ok, besser als wir es uns vorgestellt hatten.

Später nach einem kleinen Imbiss sind wir ins Hotel gefahren. Wir hatten Zeit um im Pool eine Runde zu schwimmen und abends haben wir gut gegessen - also uns gehts gut…

29 Mai 2008 • Nazca - Arequipa

Mumien von Chauchillas
Panamericana Sur

Fahrt Richtung Süden

Früh mussten wir heute unser Hotel verlassen, eine lange Fahrt wartet auf uns. Erst besuchten wir den alten Nazca Friedhof. Dort haben wir einige Mumien gesehen, die noch gut erhalten sind. Das Wetter in Nazca ist warm und sehr trocken, perfekt um Mumie zu sein ;) Wir hatten hier auch einen lokalen Führer, der uns etwas über die Geschichte erzählt hat.

Nach dem Besuch des Friedhofes, sind wir wieder in den Bus eingestiegen und nach Arequipa gefahren. Die Landschaft ist sehr schön - Wüste, dann plötzlich Berge, Täler und Felder.

Wir haben Mittagessen in einer kleine Bucht gehabt - Puerto Inka. Sehr schön, aber die Fahrt war noch immer lang, so ging es weiter…

Die Zeit ist vorbei gegangen und wir kamen nicht an unser Ziel. Jetzt verstehen wir, warum man in Peru sagt, dass die Arequipeños sich nicht darum kümmern, was in Lima passiert. Es ist einfach zu weit weg! Nach einigen Foto- und Harmoniepausen sind wir endlich in Arequipa angekommen auf 2230 m Höhe.

30 Mai 2008 • Arequipa

Turm der Kathedrale
Arequipa´s Hauptplatz

Die weiße Stadt

Nach gemütlichen Frühstück und mit Sonne sind wir gut losgefahren. Endlich lernten wir Melanie kennen. Sie hat uns ein Sozialprojekt von viventura in Arequipa gezeigt und sie hat uns auch einige schöne Punkte der Stadt gezeigt :) wie der Markthalle, dort haben wir leckeren frischen Saft getrunken.

Dnach sind wir ins viventura Büro gefahren. Dort haben wir uns mit allen Mitarbeitern getroffen und haben auch die ViChefs kennengelernt. Sie sind von den anderen Büros in Südamerika nach Arequipa gekommen, um zu tagen. Das Mittagessen war lecker, Rocoto Relleno!!! (gefühlte scharfe Peperoni) - typisches Gericht von Arequipa.

Später sind wir ins Zentrum gefahren. Auf ging es zur Erkundung der weißen Stadt Perú's. Wir besuchten das Kloster von Santa Katalina. Unsere Führerin hat uns die Geschichte der Stadt in der Stadt erzählt. Denn das Kloster ist wie eine kleine Stadt. Dann haben wir eine schöne Kapelle besucht und die Kirche der Jesuiten. Nach so vielen Kirchen brauchten wir eine Pause und so sind wir ins Cafe Capriccio gegangen. Martin hatte leider kein Glück, denn es gab keine Tiramisu. Aber wir haben guten Cafe und Kuchen gegessen. Dann hatten wir noch ein bißchen Zeit, so sind wir durch die Stadt gebummelt.

Später sind wir ins Hotel gefahren, morgen geht es wieder los…

31 Mai 2008 • Arequipa - Cabanaconde

Martin beim Einkauf in über 4910 m Höhe
Kaktenwald in der Colcaschlucht

Fahrt in die Höhe

Heute verlassen wir die weiße Stadt und brechen zur Colca Schlucht auf. Von Arequipa gehts gleich in die Höhe, wir stiegen immer auf. Nach ca. 1 Stunde kamen wir schon im Naturschutzgebiet Aguada Blanca an. Nach kurzer Fahrt in dem Reservat haben wir schon eine schöne Überraschung gehabt. Es gab die Möglichkeit Vicuñas zu beobachten und zu fotografieren. Da hier eine Schutzreservat ist, haben sie keine Angst vor Menschen. Wir kamen ganz nah und haben wunderschöne Aufnahmen gemacht. Weiter ging es über einen Pass, der über 4910 Meter hoch liegt. Wir alle haben etwas von der Höhe mitgekriegt - Martin machte aber gerne den Einkauf!!! um die lokale Wirtschaft zu unterstutzen.

Nach dem Pass fuhren wir berg ab und kamen in Chivay an. In der Hauptstadt der Provinz haben wir ein leckeres Mittagessen gehabt. Danach besuchten wir die Thermalquellen La Calera. Das Wasser war warm - geschätzen 37º Celsiuas. Entspannt fuhren wir nach Cabanaconde, das Dorf, wo wir heute übernachten werden.

Ca. 2 Stunden Fahrt auf der Schotterpiste, sind wir in Cabanaconde angekommen. Es war sehr kalt. Unglaublich, dass hier überhaupt nicht geheizt wird. So nach einem leicht-verdaulichen Essen sind wir ins Bett gefallen.

01 Juni 2008 • Colca-Schlucht - Puno

Die Berge im Hintergrund
Wunderbarer Blick auf die Schlucht

Kondorbeobachtung

Gleich nach dem Frühstück sind wir losgefahren, unsere lokale Führerin Viviana ist mit dem Linienbus angekommen.

Nach ca. 30 Minuten kamen wir zum Kreuz des Kondros. Dort mussten wir nur kurz warten und die Kondor sind losgeflogen. Man sagt, dass jetzt gute Zeit ist, um die Kondore zu beobachten. In der Regenzeit sind sie zu beschäftigt, weil sie sich paaren. Wir haben ungefähr 7 gesehen, erwachsene und junge. Das war toll! Wir würden aber gerne empfehlen, erst die Kondore zu beobachten und dann die kleine Wanderung bis zum nächsten Aussichtpunkt zu machen. Wir haben es umgekehrt gemacht und mussten dann schnell fotografieren, weil die Kondore direkt über das Kreuz geflogen sind.

Danach sind wir zurück nach Chivay gefahren. Auf der Fahrt haben wir aber viele Fotopausen gemacht. Somit konnten wir die verschiedene Ausichtspunkte, die eindrucksvollen Terrassen und die wunderbare Landschaft fotografiere. Wir haben auch zwei kleine Dörfer bei Chivay besucht. In Chivay machten wir noch eine Pause um etwas Kleines zu essen. Da wir noch einmal über den Pass fahren, wollten wir nur schnell Wasser holen. Dann sind wir nach Puno gefahren.

Auf dem Weg haben wir sogar Andenflamingos gesehen.

Langsam haben wir die Höhe bemerkt, schon auf der Hochebene war es stark. Doch die Fahrt wurde auch ein bißchen unbequem durch die Kurven, die Geschwindigkeit - also alles wirkte. Glücklicherweise waren wir nicht weit von Puno entfernt und kamen ein bißchen früher als geplant an.

02 Juni 2008 • Capachica - Puno

Die Uros auf den schwimmenden Inseln
Leben in der Gemeinde

Leben in der Gemeinde

Nach der langen Fahrt konnten wir heute ein bißchen länger schlafen, dann sind wir losgefahren. Nach einigen Minuten kamen wir zum Hafen von Puno. Dort sind wir in einem Boot eingestiegen, und dann losgefahren…

Die Fahrt war gemütlich - etwas anders als auf der Straße :) Nach ca. 30 Minuten sind wir bei den Uros angekommen. Aber hier machten wir nur eine kurze Pause, wir wollten nur den Unterschied zwischen den Uros, die in der Bucht leben und denen, die weit von der Stadt entfernt leben, sehen.

Hier gibt es alles - Tankstelle, Hotel, Restaurant, Souvenirläden. Auf den schwimmenden Inseln der Uros ist es ein hartes Leben. Rosalia, unsere lokale Führerin hat uns über das Leben auf den Inseln berichtet.

Nach den netten Uros sind wir weiter nach Capachica gefahren. Dort wollen wir heute übernachten. Thomas hat uns empfangen und bis zu seinem Haus begleitet. Da wir eine kleine Gruppe sind, haben wir alle bei Thomas übernachtet.

Erstmal haben wir ein leckeres Mittagsessen gehabt, nach dem haben wir eine kurze Pause gemacht und sind zu einer Wanderung aufgebrochen. Langsam sind wir gelaufen, da wir hier über 3800 m Höhe sind…

Am Abend haben wir gemeinsam mit dem viventura- Team gegesen und sind dann ins Bett…. Es war sehr kalt, aber die Häuschen sind gemütlich eingerichtet. Diese Erfahrung hat uns sehr gut gefallen.

03 Juni 2008 • Cuzco - Capachica

Der Pass "La Raya"
Einkauf beim Schneeberg

Fahrt in die Inkastadt

Heute müssen wir fahren, fahren, fahren… aber gespannt sind wir schon. Heute kommen wir in die Inkastadt Cuzco. Also hieß es wieder früh los - nach dem Frühstück und mit der Begleitung von Thomas sind wir wieder im Boot eingestiegen und nach Puno gefahren. Dort wartete auf uns auch schon unser Bus inkl. Gepäck. Die Fahrt war schon von Anfang an sehr bequem, ein ganzer Bus für uns 4 ;)

Auf der Fahrt mussten wir wieder durch Juliaca fahren, komische Stadt… kein Kommentar. Wir sind über die Hocheben gefahren, also langsam wurde es immer enger und enger. Das hieß wir kamen an den Pass "la Raya", der über 4300 m hoch liegt. Dort haben wir eine Fotopause gemacht. Der Pass gilt auch als die Grenze zwischen die Regionen Puno und Cuzco.

Später haben wir eine kurze Pause gemacht, um bei einer schönen kleinen Kirche in einem kleinem Dorf zu picknicken. Die Kinder kamen neugirig auf uns zu - wir hatten noch einige Süßigkeiten für sie.

Dann haben wir die Ruinen von Raqchi besucht. Jetzt sind wir noch gespannter, auf das was wir noch in der Stadt und auf Machu Picchu erfahren werden.

Ca. 2 Stunden später sind wir in Cuzco angekommen. Den Abend haben wir zur freien Verfügung, jedoch sind wir leider viel zu müde für die Disco… nach einem kleinen Imbiss sind wir ins Bett gefallen.

04 Juni 2008 • Cuzco - Cusco

Die Stadt Cuzco im Hintergrund
Kloster Santo Domingo

Stadtbesichtigung

Nach gemütlichem Frühstück fuhren wir erstmal nach Sacsayhuaman, eine so genannte Festung, die ausserhalb der Stadt Cuzco liegt. Diese Anlage wurde mit riesige Steinen gebaut, deshalb wird es "zyklopische Architektur" genannt. Über die verschiedenen Ruinen hier gibt es mehrere Hypothesen. Unsere lokale Führerin Vanessa hat uns viel darüber erzählt und wunderschönes Wetter hatten wir auch.

Nach der Festung haben wir die Sonnentempel besucht. Vanessa erzählte uns, dass der Name eigentlich falsch sei. Da es hier mehr gab als nur einen Tempel für die Sonne, sondern es war auch eine wichtige Anlage für die Heiligkeiten der Weltanschauung der Inkas. Auf dem Tempel haben die Dominikaner eine Kirche und ein Kloster gebaut. Aber trotzdem sind viele Inkamauern geblieben. Diese gehören zu der "imperial Architektur", weil sie die schönste von allen ist.

Nach dem haben wir uns noch dem 12-eckigen Stein zugewandt.

Nachmittags hatten wir zur freien Verfügung. Also sind wir in Ruhe durch San Blas (Stadtviertel) geschlendert, wo es viele schöne kleine Cafes gibt. Am Abend haben wir zusammen gegessen in einer kleinen Pizzaria - es war sehr lecker.

05 Juni 2008 • Cuzco - Aguas Calientes

Orchideen auf dem Inka Trail
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Inka Trail

Heute mussten wir sehr früh losfahren. Wir waren doch sehr gespannt auf den Inka trail. Als wir in den Zug stiegen, hatten wir noch einige Zweifel gehabt. Aber die Aussicht auf die Landschaft haben wir genossen und uns ein wenig abgelenkt. Nach ca. 3 Stunden kamen wir am km 104 an. Dort mussten wir aussteigen, um uns beim Checkpoint anzumelden.

Anfangs dachten wir, wir schaffen es nicht, aber nach kurzer Wanderung waren wir immer mehr begeistert. Wir vergaßen die Erschwerlichkeit und staunten über die Landschaft, Zwergorchideen und einem Wasserfall. Die Begleitung von Vanessa und auch das tolle Wetter haben uns begleitet. Am Ende wurde es nochmal schwierig, mehr als 2500 Stufen haben wir gezählt - aber der Blick von Intipunku ist einfach wunderschön.

Abends haben wir lecker gegessen und sind dann ins Bett gefallen.

06 Juni 2008 • Cuzco - Aguas Calientes

Blick auf Machu Picchu
Die Treppe zum Nichts in Machu Picchu

Inkastadt Machu Picchu

Heute sind wir früh los gefahren. Wir wollten die Inkastadt Machu Picchu ohne Touristen sehen. Die Führung war sehr gut und mit Vanessa haben wir viel Spaß gehabt. Danach hatten wir noch ein bißchen Zeit auf eigene Faust Machu Picchu zu erkunden und viele Fotos zu machen. Mit dem ersten Zug ging es dann wieder zurück nach Cuzco.

Nach ca. 2 Stunden sind wir in Ollantaytambo angekommen, wo wir Fidel trafen, um mit ihm weiter nach Cuzco zu fahren.

Abends hatten wir unser Abschiedsabendessen. Schade, dass die Tour schon so schnell zu Ende gegangen - das Land hat uns sehr gefallen.

07 Juni 2008 • Cuzco - Frankfurt

Flaggentag in Cuzco
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Flug in die Heimat

Nach einem gemütlichen Abend müssen wir heute leider Peru verlassen. Erstmal hatten wir noch dem Vormittag frei und konnten durch die Stadt bummeln. Heute wird in Peru Flaggentag gefeiert, so gab es eine kleine Parade auf dem Hauptplatz, die wir uns noch gern anschauten.

Mittags mussten wir leider unser Hotel verlassen und sind zum Flughafen gefahren. Fidel uns zum Flughafen begleitet. Er musste den Flug nach Arequipa nehmen.

Nach kurzer Fahrt kamen wir schon an - Koffer abgeben, Flughafensteuer bezahlen, fertig.

Unsere Reise ist leider schon zu Ende. Wir haben uns von Fidel verabschiedet und sind dann in den Flieger eingestiegen - ein langer Flug bis nach Deutschland…