Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Ankunft in Peru
Nach einem langen Flug ist die Gruppe heute in Lima, der Hauptstadt Perus, gelandet.
Nach etwa einer Stunde erreichten wir unser Hotel im Stadtteil Miraflores. Hier erklärte uns Karol kurz den Ablauf der Tour und hieß uns bei einem ersten peruanische Bier nochmals in Peru willkommen.
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Die Pyramiden von Tucume und Herr Sipan
Heute mußten wir unsere Bett schon um 1:30 Uhr verlassen, dann ging es weiter zum Flughafen.
Um half fünf kamen wir in Chiclayo an und lernten nach dem Frühstück unsere nette lokale Führerin kennen.
Das erste Highlight waren die Pyramiden von Tucume. Hier sahen wir 3 Pyramiden von der Sican-Kultur. Danach fuhren wir weiter in das Museum des Herrn Sipan. Was wir hier sahen war wirklich toll. Es war interessant, wie gut die Moche-Kultur früher mit dem Gold gearbeitet hat.
Es war ein toller Tag.
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Über den Hexenmarkt und dann an den Strand
Nach dem Frühstück ging es gleich über den Hexenmarkt, und das hat uns allen sehr, sehr gefallen.
Dann haben wir uns auf den Weg nach Trujillo gemacht. Wir sind auf der Panamericana gefahren. Die berühmte Straße brachte uns bis Huanchaco, wo wir Mittagessen bekamen, frischen Fisch aus dem Pazifik.
Nach dem Mittagessen sind wir mit der Begleitung von Martha, unsere lokale Guide, nach Chan Chan gefahren, die größte Lehmziegelstadt der Welt mit eindrucksvollen Figuren und einer einzigartigen Struktur. Nach dem Besuch sind wir zum Hotel gefahren und dann am Abend in ein Restaurant gegangen.
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Mondpyramide und Kolonialstadt
Heute sind wir los zu den Ruinen der Moche-Kultur (Mondpyramide). Wir sahen viele interessante Dinge. Die Farben und die Figuren sind sehr gut konserviert und was dort zu sehen ist zeigt, daß Peru mehr Kulturen hatte als nur die Inkas und ihre faszinierenden Sachen.
Dann gingen wir in die Stadt und besichtigten den alten kolonialen Orts Trujillo. Wie gut die Spanier hier gelebt haben müssen!
Das Mitaggessen war noch mal super. Wir fanden ein schönes Restaurant….uhmmmm, das war lecker, sehr, sehr lecker.
Zurück in Huanchaco genossen wir den restlichen Abend.
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Entenschlucht
Heute verließen wir die Pazifikküste und den schönen Badeort von Huanchaco. Nach ca. drei Stunden Fahrt, kamen wir in der Entenschlucht an. Die Schlucht war sehr interessant, wir machten viele Fotos.
Nach einer langen Reise kamen wir dann in Caraz, einem schönen und typischen Hochlanddorf an. Dort aßen wir zu Abend. Da wir alle sehr müde waren gingen wir früh ins Bett. Buenas noches!
Schade, dass wir heute nicht die weißen Kordillere sehen konnten. Hoffentlich haben wir Morgen mehr Glück.
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Llanganuco Lagune
Heute ging es früh los und wir fuhren auf über 4000m hoch, um die Llanganuco Lagune zu besuchen. Nach der langen Reise durch die Llanganuco-Schlucht erreichten wir die "Junges Mädchen-Lagune" und ein bisschen später die "Junger Mann-Lagune". Beide Lagunen liegen in der Llanganuco-Schlucht im Huascaran-Nationalpark. Die Lagunen sind von großen Bergen und Wasserfällen umgeben und wir konnten auch einige Tiere sehen: Entchen, Kühe und Vögelchen. Die Landschaft ist sehr eindrucksvoll, obwohl wir mit dem Wetter heute nicht viel Glück hatten. Die Gruppe machte eine Wanderung. Es ging uns trotz der Höhe gut.
Nach dem Mittagessen machten wir eine Pause im Yungay. Diese Stadt wurde am 31. Mai 1970 wegen eines Erdbebens von einer Lawine verschüttet und so befinden sich heute die Reste der Stadt und seiner Einwohner unter einer 5m dicken Schicht aus Erde und Steinen.
Dann fuhren wir weiter in unser Hotel.
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Trekkingtour pur
Heute Morgen fuhren wir um 7:15 Uhr vom Hotel los - durch die Bergwelt der Cordilliera Blanca, vorbei an Eukalyptusbäumen, vielen bewirtschafteten Feldern und Bauernhöfen.
Auf der Höhe von 3800m machten wir Halt. Von dort startete unsere Wandertour, die von Beginn an steil aufwärts ging. Unser Trekking-Guide Andi führte uns, vorbei an herrlicher Landschaft, bis zum Fuße eines Wasserfalls. Dort machten wir eine Pause zum Essen und nur Josep 1 und der Guide sind bis die Laguna Churup gegangen. In 4500m Höhe lag die grüne Lagune zu Füßen der schnee- und gletscherbedeckten Berge. Dort haben die Zwei mit unsere Busfahrer Agusto getroffen.
Nach einer kurzen Pause begann dann der Abstieg auf einem anderen Weg. Wir trafen den Rest der Gruppe und wanderten zurück.
Um 19 Uhr gingen wir zum Essen. Es war wie immer sehr lecker.
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Zurück an die Küste
Es ging um 9:30 Uhr los, Richtung Lima. Heute liegt eine 8-stündige Fahrt vor uns. Heute ging es auch wieder in Richtung Pazifik, um acht Uhr fuhren wir aus Huaraz ab, zuerst parallel zur Cordillera Blanca. Wir konnten jetzt auch die Gletscher in einer Reihe sehen.
Dann fuhren wir über die Hochebene und durch das große Tal von Paramonga. Hier wird viel Zuckerrohr angebaut.
Als wir in der Stadt ankamen fuhren wir zuerst durch sehr arme Viertel, die auch etwas gefährlicher sind. Nach mehr als einer Stunde über die Stadtautobahn kamen wir in unserem Hotel an. Es ist das selbe Hotel wo wir schon am ersten Tag übernachtet haben.
Nach einer Verschnaufpause gingen wir zum Abendessen in die "Pizzastrasse".
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Die Citytour
Heute ist die Abfahrt für 8:30 Uhr geplant. Juan (unser lokaler Guide) holte uns ab und mit ihm fuhren wir durch Miraflores und San Isidro bis in die Altstadt Limas. Vom Parque del Amor (Park der Liebe) aus machten wir unser erstes morgendliches Bild vom Pazifik.
In der Altstadt Limas machten wir einen Stadtrundgang. Wir besuchten das San Francisco Kloster und den Hauptplatz. Nach so viel Sightseeing hatten wir sehr großen Hunger fuhren erst einmal in ein schönes Restaurant. Auf uns wartete ein tolles Buffet. Das Essen schmeckte jedem von uns sehr gut.
Nach vier Stunden kamen wir im Hotel in Pisco an.
Im Hotel haben tranken wir wieder einen guten Pisco Sour und Bier. Dann fielen wir direkt ins Bett. Morgen müssen wir früh aufstehen…
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Paracas Inseln, Oase Huacachina
Wie immer starten wir nach dem Frühstück mit Agusto und Omar, unserem Führer. Es geht als erstes zum Hafen vor der Insel Paracas. Wir stiegen vom Bus ins Boot um und wurden mit Rettungswesten ausgerüstet. Wir fuhren als erstes zum "Kandelaber", eine Figur im Sand, deren Ursprung nicht bekannt ist.
Das nächste Ziel waren die Kormorane, verschiedene Tölpelarten und 2, in Worten, zwei ganze Humboldpinguine! In der nächsten Bucht erwarteten uns dann die Seelöwen. Auch große Bullen konnten wir beobachten. Sie machten sich akustisch und "geruchlich" doch sehr bemerkbar. Das Brüllen war bis zum Boot zu hören und auch der Geruch war nicht zu verleugnen. Nachdem jeder mit Filmen und Fotografieren auf seine Kosten kam, traten wir die Rückfahrt an. Am Hafen empfing uns Silvio, unser lokaler Reiseleiter, und wir fuhren weiter. Es ging durch die Wüste. Als nächster Punkt stand die Kathedrale auf dem Programm. Dann gingen wir in dem Örtchen Lagunillas essen. Dort ist Fisch wieder mal Spezialität des Hauses.
Da das Mittagessen verdaut werden mußte, fuhren wir zu einer Piscobrennerei. Dort wurde uns die Herstellung des Nationalgetränkes erklärt. Anschließend fand die Verkostung statt: Wein, Pisco Sour, Pisco pur, Pisco Liqueur, Hicks! Einige kauften von dem edlen Getränk ein Fläschchen. Belustigt fuhren wir zu unserem Hotel in die Oase Huacachina.
Susanna, Josep, Ferdinand, Thomas, Tina, Agusto und Karol macht Buggyfahrt auf den Dünen, diese Fahrt war sehr aufregend!
Hasta mañana!
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Flug über die Nazca -Linien
Heute waren die Nasca-Linien Thema des Tages. Nach einem reichhaltigen Frühstück (Mittagessen ist heute nicht vorgesehen!) im hübschen Garten des Hotel Suiza ging die Reise auf der Panamericana weiter durch wüstenartige Ebenen.
Bei einem Zwischenhalt konnten wir eine Kakteenplantage sehen. Karol erklärte uns, dass die Läuse auf den Pflanzen das wichtigste sind. Sie werden geerntet und deren Blut als Rohstoff für die kosmetische Industrie exportiert. Auf der anderern Straßenseite konnten wir eine etwas karge Baumwollkultur besichtigen.
Das erste Tagesziel war das Museum von Maria Reiche, der berühmten deutschen Geographin, die alle Naszca-Linien (riesige Zeichnungen im Sand) ausgemessen, aufgezeichnet und erforscht hatte. Zum krönenden Abschluss starteten wir mit Cessna- Flugzeugen und überflogen sehr kurvenreich (fast alle überstanden den Flug gut!) die Nazca-Figuren und konnten die interessanten Zeichnungen im ganzen Umfang aus der Luft bewundern.
Im Hotel Marcelo endete der Tag bei gegrilltem Fleisch und viel Bier.
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Fahrt zur weißen Stadt im Süden von Peru
Ein langer Tag stand bevor: die Reise von Nazca nach Arequipa. Entsprechend früh um 7.30 war die Abfahrt. Nach kurzer Fahrt stieg Orlando, unser Guide zu uns in den Bus und brachte uns zu den Friedhöfen der Nazca-Kultur.
Die Gräber wurden über eine Zeit von 500-1200 nach Christus angelegt. Die Menschen der Nazca-Kultur hatten die Angewohnheit, die Friedhöfe in der Nähe ihrer Dörfer anzulegen. Während spezieller Rituale wurden die Leichen mindestens 2 Wochen durch Sonneneinstrahlung und Feuerhitze ausgetrocknet. Die Mumien sind zum Teil noch sehr gut erhalten. Vor allem auch weil sie mit Baumwolle eingewickelt waren und in speziellen Grabkammern beigesetzt wurden. Leider wurden viele Grabbeigaben (Keramiken, Tücher, etc.) durch Grabräuber entwendet.
Nach dieser eindrücklichen Führung verabschiedete sich unser Guide und weiter gings nach Puerto Inca. Einen kurzen Halt gab es dazwischen noch beim Durchqueren eines Flusstals wo Oliven angebaut werden um die feinen Früchte zu degustieren.
Puerta Inca ist eine kleine Bucht am Pazifik mit Sandstrand und einem hübschen kleinen Hotel, und für uns die letzte Gelegenheit, um im Pazifik ein Bad zu nehmen. Nur zwei ganz Hartgesottene wagten sich in das eher kühle Meer und stürzten sich in die hohe Brandung: Schwimmen war nicht gut möglich, es war eher ein Kampf gegen die starken Wellen; Spaß gemacht hat es trotzdem.
Das anschließende Mittagsbuffet (gekocht von Orlandos Ehefrau) war köstlich und wurde mit dem Meeresrauschen als Hintergrundmusik von allen herzhaft verspeist.
Die folgende Strecke bis Camana führte uns durch Sanddünen- und Felslandschaften meist nahe an der Pazifikküste und war mit ihren kurvenreichen Abschnitten sehr interessant und abwechslungsreich: Kleinere Fischerhäfen und -dörfer, steil ins Meer abfallende Hänge, starke Steigungen mit schweren Sattelschleppern, Felsdurchbrüche und die immer flacher scheinende Abendsonne ….
Nach einem stärkenden Kaffeehalt in Camana brachte uns der Bus, von Omar sicher gesteuert, nach weiteren 3 Stunden nach Arequipa wo die Uhr mittlerweile 22 Uhr zeigte. Den ersten Teil dieser Strecke verbrachten wir mit Lernen von peruanischen Liedern und einer weiteren (oder zwei ??) Lektionen Spanisch mit Karol, den Rest der Fahrt schlafend.
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Die weiße Stadt
Um 9:30 Uhr hatten wir unsere Stadtführung, die wir in der Markthalle San Camilo begannen. Exotische Früchte, Fische, getrocknete Frösche, Kräuter u.v.m. brachten uns auch die exotischen Gerüche nahe. Von der Plaza de Armas ging es in das Kloster Santa Catalina. Hier hätte man natürlich einen ganzen Tag verbringen können, so schön und interessant war es. Eine Stadt in einer Stadt.
Mittags konnten wir uns das Büro von viventura ansehen und fanden den Garten sehr schön. Wir lernten alle zur Zeit anwesenden Mitarbeiter von viventura kennen. Es war alles super schmackhaft. Bei angenehmer und angeregter Unterhaltung vergingen die Stunden wie im Fluge.
Nachmittags hatten wir frei und waren sehr erfreut, nach einigen Souvenirs Umschau halten zu können. Jeder wurde auch fündig. Gleichzeitig erhielten wir natürlich auch die ersten Eindrücke von der schönen Stadt, eingebettet von Bergen und Vulkanen.
Abends gingen wir zu einem Restaurant und aßen Alpaka-Fleisch.
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Colca Tal
Nach einem gutem Frühstück brachen wir von Arequipa in Richtung Cabanaconde auf. Vor den hohen Bergen deckten wir uns noch ausreichend mit Coca-Produkten ein. Ohne oder mit Höhenkrankheits-Symptomen erreichten wir den 4910m hohen Pass Patamamba.
Dann gingen wir in die heißen Quellen von Calera. Von Rheumatismus und anderen Weh-Wehchen befreit ging es weiter nach Cabanaconde.
In einem kleinen Örtchen hinter dem Pass namens Chivay wartete ein schmackhaft zubereitetes Buffet mit Vorsuppe, Hauptgang und Nachspeise auf uns. Jeder konnte sich aus dem reichhaltigen Angebot aussuchen, was er am liebsten kosten wollte.
Mit Mühe und Not und halber Kraft erreichten wir das Ziel, geschafft!
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Die Kondore
Heute standen wir füh auf um Kondore zu sehen. Ungefähr um halb acht fuhren wir aus dem kleinen Dorf Cabanaconde los. Nur dreizehn Kilometer entfernt liegt der Aussichtspunkt Kreuz des Kondors. Dort angekommen mussten wir etwas warten bis sich die ersten Kondore zeigten. Leider flogen sie auch nicht in unserer Nähe.
Weiter ging es über Maca zurück nach Chivay, wo wir eine kurze Mittagspause einlegten. Danach fuhren wir weiter in Richtung Puno, unser Tagesziel. Diese Stadt liegt genau am Ufer des Titicacasees. Zunächst ging es wieder weiter durch die Hochebene, wir konnten auf dieser Fahrt wieder einige Vicuñas sehen und später auch viele Flamingos.
Abends hatten wir keine Hunger, so wir haben nur Wein, Cola, Wasser und Mate de Coca getrunken, dann gingen wir gleich ins Bett. Wir sind müde. :O
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Leben bei peruanischen Familien
Heute fahren wir über den Titikakasee zur Halbinsel Capachica. Zwischen Puno und Chapachica besuchen wir eine schwimmende Insel Titino, eine der ursprünglichen Uros-Inseln. Jede Insel wird von mehreren Familien bewohnt. Die Inseln werden aus Schilfgras gebaut und auf pflanzlichen Schwimmelementen fixiert.
Zum Mittagessen wurden wir von unseren Gastfamilien erwartet. Zuerst konnten wir unser Nachtlager beziehen, im Haus unserer jeweiligen Gastgeber. Das Mittagessen war vorzüglich: Forelle, Süßkartoffel, Oca, Kartoffeln, Reis, Bohnen, Tomaten und rote Rüben.
Der Nachmittag war zur freien Verfügung; die Mehrheit entschied sich dafür, den knapp 4200 m hohen Berg zu besteigen (der größte Teil der Gruppe erreichte das Ziel). Als Belohnung bot sich ein wunderbarer Ausblick auf den Titikakasee, der mit seiner Grosse eher als ein Meer erscheint (15 x die Fläche des Bodensees). Bei dem Abstieg konnten wir auch den Sonnenuntergang genießen.
Nach dem Nachtessen warteten unsere Gastgeber mit einer Überraschung auf uns. Sie kleideten uns mit ihren Festtagsgewändern ein und forderten uns auf dem Hofplatz zum Tanz auf. Rund um ein Feuer mit Eukalyptusholz, bei schöner peruanischer Musik drehten wir nochmals so richtig auf und kamen bei dieser Höhe ganz schön außer Atem. Nach diesem ereignisreichen Tag waren dann alle froh, ins Bett zu kommen.
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Letzte lange Busfahrt
5.00 Uhr Tagwache, Frühstück mit feinen "Kicherln" danach, gut gestärkt, Abfahrt nach Puno mit dem Boot. Das Gewitter vom frühen Morgen zeigte sich noch mit letzten spektakulären Blitzen im Süden des Titikakasees.
Nach unserer Ankunft in Puno bestiegen wir den neuen Bus für die 7-stündige Fahrt nach Cusco. Auf der ganzen Strecke von Puno nach Cusco führt eine Bahnlinie meistens parallel zur Strasse. Kurz nach Ayaviri machen wir einen Abstecher zu den spektakulären Gesteinsformationen des Tinajani- Canyon. Eine Stunde vor erreichen der Passhöhe machen wir einen Picknick-Halt am Rande des Straßengrabens. Der zweithöchste Pass Abra la Raya (4338 m), den wir auf unserer Reise überquerten, bildet die Grenze zwischen den Departementen Puno und Cusco. Der Rio Santa Rosa fließt Richtung Titikakasee während der Rio Vilcanota Richtung Nordwesten führt. Auffallend bei der Talfahrt vom Pass sind die üppigere Vegetation und die dichtere Besiedlung.
Einige Reisende hatte unterdessen der Schlaf übermannt und so mancher erwachte erst wieder im dichten und lärmenden Feierabendverkehr von Cusco. Auf dem Weg zu unserem Hotel sahen wir bereits den Sonnentempel, ein auf alten Inkamauern erbautes Kloster mit Kathedrale. Den Abend verbrachten die noch gesunden (oder halbwegs gesunden) Gruppenmitglieder in einem guten Restaurant beim Hauptplatz.
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Die Inkahauptstadt Cusco
Cuzco, die Stadt, wo am ehesten alte Inca-Traditionen heute noch gelebt werden, haben wir heute besichtigt. Saqsaywaman, ein riesiger Komplex aus perfekt zusammengefügten Inkamauern. Dann die Ruinen von Q´enqo. Weiter ging es dann zum Sonnentempel (Coricancha), wo wir den Kontrast der Inkaarchitektur zur spanischen Kolonialarchitektur klar kennen lernten. Zurück im Stadtzentrum haben wir den berühmten 12-eckigen Stein angeschaut.
Am Abend freuten wir uns auf ein gutes Abendessen, Cuy (Meerschweinchen).
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Das heilige Tal der Inka
Heute fuhren wir zuerst nach Pisac, eine Stadt die dreißig Kilometer von Cusco entfernt liegt. Auf dem Weg dorthin machten wir einen Halt bei Coaru, wo wir einen "Lamazoo" besuchten. Am Eingang informierte uns eine Tafel über die Verwandtschaftsverhältnisse der Cameloiden (Lama, Alpakas, Vikunias…). Anschließend konnten wir mit verschiedenen Rassen von Lamas auf Tuchfühlung gehen. Selbstverständlich wurden wir anschließend in einem Handwerksshop mit den wunderbaren Produkten verführt.
Danach besuchten wir eine Inkastadt, sie heißt Pisac, wie die nahe gelegene Ortschaft. Wir hatten einen sehr guten Guide namens Julio, der uns über die Inkabauten genauestens und mit viel Elan informierte. Hungrig geworden nach diesem langen Morgen, nahmen wir am frühen Nachmittag in einem Selbstbedienungsrestaurant das Mittagessen ein (langes Schlangestehen, Essen mittelmäßig).
Auf der Fahrt nach Ollantaytambo besichtigten wir vorerst die Kontrollposten der Inkas, anschließend wurde der Tag mit der Besichtigung der Inkastadt von Ollantaytambo beendet. Julio zeigte uns anhand von speziellen Steinanordnungen die für die Inkas wichtigen Zahlen 3, 4, 7, 9, 12. Die Nacht verbrachten wir in einer äußerst angenehmen Lodge, wo wir uns gut erholt haben.
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Inka Trail
Heute ging es um 8:15 Uhr los. Wir sind zu Fuß zum Bahnhof gegangen. Dort ging es los mit dem Zug Richtung Aguas Calientes, ein kleiner Ort am Fuße von Machu Picchu.
Die Fahrt dauerte ungefähr eineinhalb Stunden. Am Kilometer 104 der Strecke nach Machu Picchu startete die Gruppe mit der Wanderung bis zur Ruinenstadt. Die Gruppe ging elf Kilometer auf dem Inka-Weg, es war etwas anstrengend, aber es lohnte sich sehr. Der Weg geht entlang an zwei Bergen, es war sehr warm und feucht, die Vegetation war grandios. Wir sahen viele schöne Blumen, meistens Begonien, Fuchsien und Orchideen. Alle waren begeistert von der Strecke.
Am späten Nachmittag kamen wir am Sonnentor an, von hier hatten wir einen ersten Blick auf die Inkastadt, es war wunderschön! Alle waren sehr müde und hungrig, nach dem Abendessen sind wir gleich ins Bett gegangen.
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Machu Picchu
Heute ist der Höhepunkt der Reise. Wir besuchen Machu Picchu und dafür stehen wir früh morgens auf und fahren mit dem Bus bergauf. Die Fahrt dauert eine halbe Stunde, aber es lohnt sich, denn bald haben wir unter unserem Auge diese Weltwunder.
Julio, unser sehr netter Guide, führt uns durch die Ruinen und erzählt uns über die Geschichte der Inkas und Machu Picchu. Am Nachmittag fahren wir zurück mit dem Zug bis Ollantaytambo und von dort mit dem Bus bis Cusco, wo wir unser letztes gemeinsames Abendmahl essen.
Nach einem guten Essen, Pisco Sour, Wein, haben wir gesungen und dann sind wir wieder zurück ins Hotel gegangen.
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Letzter Tag
Heute ging der Tag gemütlich los. Nach einem späten Frühstück machten wir uns alle noch mal kurz auf zum Markt in Cuzco. Um 12:00 Uhr wurden wir zum Flughafen in Cuzco gebracht.
Unser Flug war um 14:00 geplant, aber wir sind sogar eine Stunde früher geflogen. Um 14:10 Uhr sind wir im Lima gekommen und vertrieben uns die Zeit bevor es hieß: Adios America del Sur.