Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

03 Sep. 2008 • Frankfurt - Lima

Ankunft in Lima bei Sonnenuntergang
Ankunft in Lima

Auf in den Urlaub

Endlich war es so weit…. der heißersehnte Urlaub begann. Ohne große Schwierigkeiten kamen wir um halb sechs in Lima an.

Gabi, unsere Reiseleiterin wartete dort schon auf uns. Wir fuhren zunächst ins Hotel, gingen noch eine Kleinigkeit essen und dann schnell ins Bett. Viel Zeit zum Schlafen hatten wir ja nicht. Thomas und Andrea mussten nochmal das Zimmer wechseln. Draußen regnete es und es tropfte auf ihre Nasen. Das nächste Zimmer war dicht…

04 Sep. 2008 • Lima

Tucume, Pyramiden der Moches
Gute nordperuanische Küche

Moche Kultur

Um 1:45 Uhr ging es los zum Flughafen. Um halb 6 waren wir schon in Chiclayo und fielen erstmal ins Bett um noch ein wenig zu schlafen. Am nächsten Morgen frühstückten wir in Ruhe und starteten die erste Etappe unserer Tour.

Anstatt wie sonst zuerst zu den Pyramiden und nach dem Mittagessen ins Museum zu gehen, bestand Gabi darauf es umgekehrt zu machen. Das war auch gut so. Wir konnten also voll konzentriert die dreieinhalb stündige Führung im Sipanmuseum verfolgen und bekamen so einen sehr guten Einblick in die Welt der Moches.

Das Mittagessen war ausgezeichnet. So gut es ging "rollten" wir danach ins Auto. Der nun folgende Spaziergang kam wie gerufen. Die Sonne war auch nicht mehr so heiß, und so konnten wir die Anlage in Ruhe besichtigen.

Danach ging es ins Hotel. Nur noch einen Pisco Sour (Hans und Brunhilde tranken ihn im Bett) und dann freute sich jeder auf eine gesegnete Nachtruhe.

05 Sep. 2008 • Chiclayo

Chan Chan, die Stadt aus Lehm
Hexenmarkt

Von der Moche Kultur zu den Chimus

Heute schliefen wir erstmal aus. Dann ging es zum Hexenmarkt. Das war ein sehr interessantes Erlebnis. Hier gibt es alles von Obst und Gemüse bis hin zu exotischen Ständen, Zaubereien, Hexenbüchern, Kräutern, Ketten und vielem mehr.

Dann machten wir eine 3 stündige Fahrt zur Lehmziegelstadt Chan Chan. Das war wirklich toll. Ein neuer Teil der peruanischen Geschichte.

Noch vor Sonnenuntergang kamen wir in unserem Hotel in Huanchaco an. Ein Hotel mit Meerblick - klasse! Brunhilde ging doch tatsächlich noch im Pazifik baden. Auch Hans tauchte seine Füße kurz ins kalte Wasser. Wir machten noch einen gemeinsamen Spaziergang und probierten dann zum Abendessen eine peruanische Spezialität. Ceviche stand heute auf dem Plan, ein Gericht aus in Zitronensaft mariniertem Fisch. Es war köstlich.

06 Sep. 2008 • Trujillo

Der Strand von Huanchaco
In Trujillo

Templos de sol, de la luna y trujillo

Heute besichtigten wir die Tempel bei Huanchaco. Unter anderem auch den Sonnentempel und den Mondtempel. Es war alles sehr interessant. Ingeborg hat uns alles bis ins letzte Detail erklärt.

Auch die Innenstadt von Trujillo ist wirklich sehr schön. Die Farben auf dem Hauptplatz, die Skulptur, die alten Kolonialhäuser…..alles war wunderbar.

Gekrönt wurde alles mit einem köstlichen Mittagessen im Haus von viventura. Wir saßen länger im Garten als gedacht. Den Rest des Tages hatten wir zur freien Verfügung zum bummeln und schwimmen usw.

07 Sep. 2008 • Caraz - Trujillo

Picknick unter Mangobäumen
Nordperuanische Küche: ein Traum

Die Entenschlucht

Heute hatten wir eine lange Fahrt vor uns, das wußten wir ja. Glücklicherweise war war sie doch viel interessanter als wir befürchtet hatten. Wir durchquerten eine unglaublich bizarre Landschaft. Zuerst war noch alles grün. Wir sahen Eselskarren bepackt mit Zuckerrohr, Reisfelder und Maiselder…… und dann auf einmal nur noch kahle Landschaft, nackte Felsen und der Fluß der uns die ganze Zeit begleitete.

Der Aussichtspunkt an der Entenschlucht war wirklich beeindruckend. Auch die Tunnel. Zum Ende zog sich die Fahrt allerdings doch ganz schön hin. Wir kamen aber Gott sei Dank doch eine Stunde früher an als geplant.

08 Sep. 2008 • Caraz

Einer der schönsten Bergseen Perus
Llanganuco

Die grüne Lagune

Heute sollten wir nun den höchsten Berg der weißen Kordillere sehen, den Huascaràn. Er ist knapp 6.700 m hoch. Leider wollte er sein Gesicht nicht so recht zeigen. Das Wetter war sehr trüb, aber vielleicht änderte sich das ja noch…

Der Weg führte uns in den Nationalpark Huascaran, und dann bis zur Lagune von Llanganuco. Bildschön, kaum zu beschreiben. Auch die andere Lagune bewunderten wir noch, spazierten ein wenig am Ufer entlang, machten schöne Fotos und sahen die Andengans Huallata.

Danach begannen wir unseren Marsch durch den Wald der Queñua Bäume. Der Queñua Baum gehört zur Familie der Rosengewächse und umfasst ca. 26 Arten. Er ist in den gesamten südamerikanischen Anden zu finden. Es war ein sehr schöner Spaziergang, manchmal etwas feucht, nicht immer eben, kleine Orchideen haben wir auch gesehen und überhaupt einfach rundum Natur. Geregnet hat es auch ein wenig.

Dann schauten wir uns noch die Gedenkstätte von Yungay an. Yungay ist heute eine Stadt mit etwa 15.000 Einwohnern und liegt 60 km nördlich von Huaraz. Das heutige Yungay wurde nach der Katastrophe von 1970 in der Nähe des alten Yungay wiedererbaut und ist Ausgangsort für Berg- und Trekkingtouren in der Cordillera Blanca. Das „alte“ Yungay wurde am 31. Mai 1970 bei einem starken Erdbeben durch einen gewaltigen Bergsturz vollständig unter Massen von Geröll begraben. 25.000 Menschen starben. Es war schon ungewöhnlich Teile von Autos zu sehen die aus dem Boden herausragten, und sich bewußt zu werden, daß 7 Meter unter uns ein ganzes Dorf begraben liegt.

Abends aßen wir in Ruhe und fielen, wie immer, wie tot ins Bett.

09 Sep. 2008 • Huaraz

Chavin, eine ganz andere Kultur
Ein außergewöhnliches Gesicht

Die alte Kultur der Chavin

Gestern stand Natur auf dem Programm, heute Kultur. Auf dem Weg nach Chavin de Huantar durchquerten wir allerdings auch eine tolle Landschaft. Wir sahen eine Lagune und den weißen Christus, der uns gleich nach dem Tunnel auf dem Pass erwartete. Kultur und Natur ließ sich also auch heute nicht voneinander trennen :).

Wir machten einen Spaziergang durch die Ruinen. Das war sehr interessant. Die Chavin-Kultur existierte sowohl im Hochland als auch entlang des Küstengebietes. Die Anlage liegt nahe der Stadt Huaraz im Norden Perus. Es gibt viele Gebäude mit Plattformen und Innenhöfen. Das Hauptbauwerk ist eine dreistöckige Pyramide mit einer Seitenlänge von 70 m und einer Höhe von 15 m. Die Seitenwände sind geneigt um Erdbeben zu trotzen. Innen befindet sich ein Labyrinth von Kammern und Treppen, die durch unterirdische Gänge miteinander verbunden sind. Die Mauern sind mit steinernen Köpfen verziert. Im Zentrum befindet sich ein 4,5m hohes, menschlich gestaltetes Gottesbild, der Monolith „El Lanzón“. Die Figur in der Form eines Messers mit dem Griff nach oben, zeigt ein Raubtiergesicht mit zahlreichen Schlangen in den Zähnen. Der Monolith ist die älteste Figur, die in dieser Gegend gefunden wurde.

Wir fuhren zurück nach Huaraz wo wir noch ein wenig bummelten und etwas zu abend aßen. Dann gings ab ins Bett. WIr waren gespannt um wieviel Uhr die Hähne uns wieder rufen würden…

10 Sep. 2008 • Huaraz - Lima

Vor der weißen Kordillere
Ohne Worte

Entlang der weißen Kordillere

Fast 2 Stunden lang durften wir heute die wunderbare und vor Schönheit strotzende weiße Kordillere bewundern und genießen. Schönheit pur. Der Weg weiter nach Lima war dann zwar etwas lang, aber es gab einiges zu sehen. Daher war es auch gar nicht langweilig. Vielleicht zum Ende der Fahrt ein wenig, als das Grau der Küste uns wieder eingeholt hatte. Wir kamen schon um halb fünf im Hotel an und konnten alles ruhig angehen lassen. Wir waren sehr exklusiv essen. Es war ein sehr schöner Abend.

11 Sep. 2008 • Pisco - Lima

Hallo, Annkatrin
Eine Kapelle erwartete uns vor der Franz. Kirche

Stadtbesichtigung und noch mehr Ceviche

Der Liebespark und der Tempel Pucllana standen als erstes auf dem Programm. Dann an der Plaza de Armas noch mehr Stadtbesichtigung. Die Franziskanerkirche mit ihren Katakomben, die Poststraße, die Wachablösung um 12h.

Nach diesen vielen Besichtigungen traten wir ein in das Restaurant des berühmten Chefkoches Gaston. Und wieder gab es Fisch. Ceviche natürlich und noch mehr Fisch.

Wir waren alle rundum satt und zufrieden und schliefen im Auto erstmal eine Runde. Armer Pablo. Er mußte wacker fahren.

Abends besichtigten wir dann Pisco, bzw. das was davon übrig war. Es gibt immer noch viele Trümmer vom Erdbeben des letzten Jahres.

12 Sep. 2008 • Pisco

Am Pazifik
Hans war der erste der unten war

Ballesta Inseln und Sandboarden in der Wüste

Heute war ein absolut kompletter Tag. Morgens sind wir mit dem Schiff zu den Ballesta Inseln und haben all die Seelöwen bewundert. Zwei waren sogar eifrig dabei für Nachwuchs zu sorgen. Ein Baby trank gerade an der Brust, ein anderer war an der Flosse verletzt, und die anderen aalten sich in der Sonne.

Auch Pinguine watschelten durch die Gegend, und tausende von Vögel flogen über uns. Am Nachmittag ging es dann auf zu unserer Tour mit den Buggies durch die Wüste. Wer hätte gedacht daß alle sandboarden??? Alle Mann hoch und ab die Dünen hinunter gesaust als hätten sie nie etwas anderes getan in ihrem Leben. Prima, wirklich.

Entspannt genossen wir im Wüstensand die letzten Sonnenstrahlen und auf ging es zu Hugo um danach frisch geduscht wieder mal genüsslich zu Abend zu essen und uns weiter zu verwöhnen.

13 Sep. 2008 • Nazca - Ica

Brunhilde rast die Sanddüne auf dem Bauch hinunter
Vor dem Flug: kleiner Peruaner untersucht großen T

Flug über die Nazca Linien

Unser erster Schritt: Ab in die Bodega. Unser zweiter: Rein ins Flugzeug. Einigen wurd es schlecht von dem Kaugummi gegen mögliche Übelkeit, anderen trotz der Übelkeitspillen. Namen wollen wir keine nennen….. Nachdem alle erfahren hatten wonach man Ausschau halten sollte genossen alle die Nazca-Linien von oben.

Und danach war erstmal ausgiebiges ausruhen angesagt, schwimmen im Pool, sonnen usw. Dann schauten wir uns noch eine Keramikwerkstatt an. Tobby erzählte alles halb in Deutsch auf sehr lustige Art und Weise.

Abends grillten wir und ließen den Abend am Swimmingpool ausklingen.

14 Sep. 2008 • Nazca - Arequipa

Selbst Hans wagt vergnügt den Schritt in den kalte
Mitten in der  Wüste: Olivenhaine

Entlang der Panamericana

Unser erster Besuch war der alte Friedhof der alten Nazcas, Chauchilla. Überall lagen offen verteilt alte Knochen herum. Ganze Skelette in den Gräbern im Minimuseum. Es war schon sehr beeindruckend, soviele uralte Tote gleich am frühen Morgen….

Dann ging es entlang der Panamericana und dem Pazifik. HIer waren wir erst einmal erstaunt, daß da inmitten der Wüste riesige Olivenhaine erschienen. Wir probierten Oliven und kauften Olivenhonig. Dann hieß es Picknicken am Strand. Es war traumhaft. Selbst Hans, unser Sonnenanbeter, vergnüte sich im Wasser (nur die Füße).

Und so ging es weiter immer entlang des Pazifik, und irgendwann kamen wir dann in Arequipa an und fielen gleich ins Bett.

15 Sep. 2008 • Arequipa

Beim Viventura Team im Garten
Endlich mal wieder Lätzchen

viventura Team und Arequipa kennenlernen

Morgens schliefen wir aus, frühstückten sehr gut und genossen ein wenig die schöne Lage des Hotels und die wärmenden Sonnenstrahlen.

Dann schlenderten wir in die Stadt, bummelten durch die Straßen und besichtigten das Kloster Santa Catalina.

Mittags lernten wir bei einem gemütlichen Mittagessen das viventura Team kennen. Es ist wirklich eine schöne Sache um die Mitwirkenden persönlich kennen zu lernen. Das fanden wir wirklich gut.

Nachmittags machten wir noch eine Stadtbesichtigung, tranken einen Pisco Sour und genossen den Abend bei einem kulinarischen Höhepunkt: Fleisch vom heißen Stein. Wir bekamen sogar Lätzchen ;)

16 Sep. 2008 • Arequipa - Cabanaconde

Andrea auf dem Eis
Die Thermalbäder unter freiem Himmel

Auf in das Colca Tal

Heute waren wir im Colca Tal. Unser erster Stop war im Naturschutzreservat der Vicuñas. Sie können frei herumlaufen und den ganzen Tag ihr Lieblingsfutter, das Ichu Gras, essen.

Nachdem wir sie ausgiebig bewundert hatten kam der nächste Stop um einen Muña Tee zu trinken. Der soll gut sein gegen Höhenprobleme. Lecker war er vor allem.

Dann ging es weiter bis zum Pass. Bis dahin ging auch alles ganz gut, aber nach einer schnellen Bergab-Fahrt fühlten Brunhilde und Hans sich gar nicht mehr so gut. Hans setze sich die ganze Zeit in die Sonne, während Brunhilde uns zuschaute wie wir die warmen Quellen genossen.

Locker und entsspannt die Badenixen, und nicht ganz so frisch die B. & H. ging es weiter bis ins Hotel.

17 Sep. 2008 • Colca-Schlucht - Puno

Der König der Lüfte
Hans und sein neuer Freund

Der Flug des Kondors

Schon auf dem Weg zum Cañon kamen uns zwei Kondore entgegen, so daß wir auch gleich aus dem Auto sprangen um seinen Flug zu bewundern. Auch zwei Andenadler sahen wir.

Schnell weiter zum Aussichtspunkt wo wir auch reichlich beschenkt wurden. Mindestens 13 oder 14 Kondore haben wir fliegen sehen. Der König der Lüfte ist tatsächlich aaaatemberaubend. Aber auch die ganze Landschaft drumherum, der Cañon.

Einen wunderschönen Spaziergang haben wir gemacht, immer entlang des Cañons. Schade daß es heute unserem Thomas nicht so gut ging. Es war wirklich ein schöner Morgen.

Dann sahen wir uns auch nochmal das Dorf Maca an, besichtigten die Kirche, erfreuten uns an dem Andenadler und Brunhilde schenkte einem kleinen Mädchen noch ein Mützlein.

Auf unserer Fahrt in Richtung Puno sahen wir dann tatsächlich noch Flamingos, und zwar jede Menge.

Um halb sieben waren wir dann bereits im Hotel.

18 Sep. 2008 • Capachica - Puno

Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die is
Sonnenuntergang auf dem Titicacasee

Auf dem Titicacasee

Heute ging es auf den Titicacasee. Schon als Kind hat fast jeder von diesem See gehört. Alleine der Name hat schon bewirkt daß man ihn nie vergessen hat.

Der Himmel war blau, die Sonne schien, und wir genossen die Fahrt. Dann besuchten wir die schwimmenden Inseln der Uros. Aber nicht die wo alle hinfahren, sondern authentische und gar nicht touristische. Es ist eine wirklich andere Welt. Dann schaukelten wir noch mit einem Schilfboot langsam über den See.

Nach unserer Ankunft in Capachica lernten wir unsere Gastfamilie kennen. Wir waren überaus überrascht wie schön und sauber alles war. Zuerst besuchten wir den Kindergarten und hatten viel Spaß mit den vielen Kindern dort. Gabi hatte ein paar Flummies für die Kinder gekauft und die kleinen Gummibälle flogen nur so durch die Gegend. Dann bekamen sie noch Bananen und andere Geschenke und freuten sich riesig.

Als nächstes gingen Andrea und Thomas die Fischernetze auswerfen, während Brunhilde und Hans den Gipfel erklimmen wollten. Nachmittags spielten wir Volleyball und hatten viel Spaß.

Der Sonnenuntergang war traumhaft schön. Nach einem leckeren Abendessen spielten wir noch einige Runden Mau Mau und fielen dann wie tot ins Bett.

19 Sep. 2008 • Cuzco - Capachica

Auf Capachica mit der Gastfamilie
Die Macht der Natur

Im Reich der Inka

Heute hieß es Abschied nehmen. Es war eine sehr schöne Zeit, die wir bei unserer Bauernfamilie verbrachten, aber jetzt war es leider Zeit zu gehen. Wir hatten noch einen lange Reise vor uns.

Am Anfang freuten sich noch einige Bandscheiben denn wir mußten die ersten Kilometer auf Holperweg fahren, aber der Rest war asphaltiert. Wir genossen noch den letzten schönen Ausblick über die Hochebene und verließen dann den Altiplano.

Gegen 11 Uhr erreichten wir unser erstes Ziel: wir wollten einige mysteriöse Felsen erkunden. Was uns erwartete war beeindruckender als wir vorher dachten. Ein 85 Meter hoher Felsen und noch viele andere Felsformationen. Während wir unser Sandwich aßen, saßen wir einfach so da und ließen alles auf uns einwirken. Erst danach ging es ans fotografieren.

Am frühen Abend erreichten wir Cuzco. Wir erfreuten uns an der wirklich bezaubernden Stadt und an einem leckeren Abendessen.

20 Sep. 2008 • Cuzco - Cusco

Vor den Inkamauern
Am Ende....unserer morgendlichen Tour

Die Stadt erkunden

Erstmal schliefen wir aus und frühstückten dann in Ruhe!

Danach schlenderten wir durch die Stadt und erreichten auch schon bald den Markt. Obst, Gemüse, Käse, Fisch, Trachten, Nähmaschinen in "Aktion", Kräuter, kaffee, kakao, Kartoffeln, Blumen, Frösche, Rinderschnautzen und alles was dazu gehört… und so weiter. Es gab eine Menge zu sehen.

Danach gings es weiter in Richtung des 12eckigen Steines und zwar - wie den Männern versprochen - ohne an jeder Ecke oder jedem Laden stehen zu bleiben. Über den 12eckigen Stein konnten wir wirklich nur staunen…

Nun ging es ins Viertel von San Blas. Das ist wirklich schnuckelig. Hans bot sich an bei einem Testverfahren mitzumachen. Ihm wurde der Blutdruck gemessen - und der war so gut wie noch nie. Dann wurde er auch noch gewogen. Nun ging es in die " granja Heidi " dort aßen wir noch was Feines.

Gleich danach ging die City Tour los. Da erfuhren wir noch einiges mehr über die alte Kultur. Am Abend zogen wir dann auf eigene Faust los. Und wieder landeten wir im gleichen Restaurant. Das Essen und die Atmosphäre waren wirklich gut dort.

21 Sep. 2008 • Ollantaytambo - Machu Picchu

Verliebte In Ollantaytambo
Am Wassertempel in den Ruinen von Ollantaytambo

Durch das Heilige Tal der Inka

Wir kamen heute gerade noch an Sacsayhuaman vorbei. Direkt hinter uns wurde alles abgesperrt und kontrolliert wegen einer großen Veranstaltung.

Zuerst besuchten wir einige Alpacas und Lamas, sahen den Frauen zu wie sie Wolle webten und dann färbten. Es war wirklich sehr interessant.

Dann erkundeten wir die Ruinen von Pisac. Hochinteressant. Da wir alle froh waren, daß wir uns bewegen konnten kam diese Besichtigung wie gerufen. Auf dem Markt von Pisac gefiel uns Damen besonders der Schmuck.

Dann ging es weiter durch das Heilige Tal bis nach Ollantaytambo. Dort waren viele Treppen zu bewältigen. Oben angekommen konnten wir leider die "Veronica" nicht sehen, denn Wolken verhinderten die Sicht. So konzentrierten wir uns auf die Ruinen und den schönen Ausblick. Es sind schon mächtige Ruinen mitten in der Natur.

Zum Abschluß des Tages kehrten wir zum Essen in einem schönen Restaurant ein.

22 Sep. 2008 • Aguas Calientes - Machu Picchu

Endlich auf dem Gipfel
Der Aufstieg auf den Putucusi

Besteigung des Putucusi

Ganz in Ruhe marschierten wir morgens zum Bahnhof und stiegen in den Zug. Alles schien perfekt zu sein. Leider gab es an einer Stelle einen Waldbrand, Steine sind auf die Schienen gefallen und so standen wir da und warteten …. und warteten. Wir bekamen sogar noch einen Kaffee spendiert. Aber auch das Warten nahm einmal ein Ende und irgendwann ging es weiter.

Angekommen in Aguas Calientes hieß es dann nur: Ruckizucki fertig machen und auf zum Putucusi. Schon gleich zu Anfang waren wir überrascht daß wir auf einmal in subtropischer Vegetation marschierten. Leider gab es auch viele Mücken, aber zum Glück hatten wir ja Gabi dabei, der Mückenliebling, so blieben wir anderen recht verschont.

Der Weg war wunderschön. Es war heiß, aber wir gingen im Schatten. Und dann kamen die Treppen, die berühmte Leiter. Wir waren leicht beeindruckt. Frohen Mutes kletterten wir und kletterten wir. Der Ausblick wurde immer besser. Nach guten 2 Stunden kamen wir oben an. Es war ein toller Ausblick.

Nachdem wir ausgiebig die Aussicht genossen hatten, hieß es: Rückweg antreten. Es ging alles prima. Nur als dann die lange Leiter kam mit 115 Stufen mußte der eine oder andere schon einmal schlucken. Müde und glücklich kamen wir unten an. Duschen und dann endlich was essen. Aber erst einmal ein wunderbar kühles Bier (Wasser für die Damen) herunterstürzen. Dass wir wie tot ins Bett fielen brauchen wir ja nicht unbedingt zu erwähnen…

23 Sep. 2008 • Cuzco - Machu Picchu

Eine der Orchideen in Machu Picchu
Machu Picchu

Machu Picchu

Die Nacht war kurz da wir schon ganz früh oben in Machu Picchu sein wollten.

Es war schon von Sonnenaufgang. Ein schöner Morgen, kein Regen und auch kein Nebel. Die Ruinen selbst und das Schauspiel der Natur um uns herum waren kaum zu beschreiben und konnte auch kein Foto so wirklich wieder geben. Das Zusammenspiel machte die ganze Magie dieses heiligen Ortes aus.

Nach der Führung hatte jeder noch Zeit sich in Ruhe alles noch einmal auf eigene Faust anzusehen und alles noch mal auf sich wirken zu lassen. Nach einem kleinen Snack ging es dann zurück nach Cuzco.

In Cuzco stand nun noch etwas auf dem Plan und zwar unser Abschiedsessen. Ja, es waren tatsächlich schon drei Wochen vorbei. Wir haben die ganze Reise noch einmal ganz in Ruhe Revue passieren lassen in gemütlicher Runde. Und da wir, wie fast immer abends, alle ganz schön müde waren gingen wir dann auch alle sehr bald ins Bett.

24 Sep. 2008 • Frankfurt - Ollantaytambo

Tschau, familia
Etwas bummeln und letzte Fotos schießen

Abschied und Rückflug

Nach einem gemeinsamen Frühstück fuhren wir noch einmal in die Stadt und aßen zum Abschied (zum dritten Mal…) in der "granja Heidi " bei Gudrun zu Mittag. Gabi holte uns dann mit dem Bus auf der Plaza San Blas ab und brachte uns zum flughafen.

Der Abschied war so traurig, daß wir sogar vergaßen das Abschiedsfoto am Flughafen zu machen. Aber Gott sei Dank gibt es ja Internet!

Und so ging es dann mit dem Flieger über Lima zurück nach Deutschland.